Oelder Anzeiger wünscht seinen Lesern entspannte Ostern

Osterhase

Da sitzt ein dunkelbrauner, fetter,
knusperfrischer und adretter
Schoko-Hase vor der Tür …

Der Kessel summt,
die Uhr schlägt vier,
zum Tee ist er zu Gast bei mir.

Ich zieh ihn aus,
beiß ihn ins Ohr,
den süßen Schmelz
ich rasch durchbohr.

Ein Keks dazu,
ein Schlückchen Tee.
Ostern ade.
Scheiden tut weh.

aus: W. R. Frieling »Manische Wiegenlieder«

 

 




Piraten setzen Segel zum Thema Vier-Jahreszeiten-Park

Die Piratenpartei besprach am Donnerstagabend beim offenen Stammtisch das Thema Vier-Jahreszeiten-Park. Hans Preckel, federführender Pirat aus Oelde, zeichnete einleitend ein umfassendes Bild zur aktuellen Situation rund um den Vier-Jahreszeiten-Park.

Das Bürgerbegehren an die Stadt Oelde, welches auf einen frei zugänglichen Park abzielt, löste hierzu bereits mehrfach hitzige Diskussionswellen aus. Fraktionen, Lokalpresse, sowie die vielen Bürgerstimmen die in der FACEBOOK-Gruppe: Du bist Oelder, wenn… ihren Meinungen freien Lauf lassen, halten das Thema weiter ganz oben.

Anwesend war auch die Piratin Pia Hermans sowie die Piraten Sebastian Wiesendahl und David Stepien. Gemeinsam wurde in der Runde mit Oelder Bürgern das Thema Vier-Jahreszeiten-Park diskutiert.

Hans Preckel hatte am Ende des Diskussionsabend zusammenfassend erklärt:

  • Wir brauchen als erstes eine Bürgerbefragung, um den Bürgerwillen deutlich zu erkennen.
  • Einnahmen und Ausgaben für den Park und seine Attraktionen (Freibad) müssen transparent veröffentlicht werden. Es soll klar ersichtlich sein, wie hoch die Aufwendungen für die einzelnen Teilbereiche sind.
  • Mit dem Ergebnis der Bürgerbefragung und diesen Daten kann dann das Gesamtkonzept unter fortlaufender Bürgerbeteiligung überarbeitet werden.
  • Dazu müssen alle Beteiligten angehört werden. Forum, Stadt und Bürger sind hierzu eingeladen.
  • Die Dringlichkeit einer politischen Diskussion sollte eine Bürgerbefragung entscheiden. Ist dies Thema für die Oelder Bewohner wichtig oder nicht?
  • Wenn ja, müssen das Gesamtkonzept des Vier-Jahreszeiten-Park und auch die monetäre Lage überdacht werden.



SPD-Fraktion unterstützt Bürgerbegehren für eine kostenlose Stadtpark-Nutzung

Die SPD Oelde hat bereits seit dem Ende der Landesgartenschau eine Teilbewirtschaftung des Vier-Jahreszeiten-Parks gefordert. Teilbewirtschaftung bedeutet für uns: Freibad, Eisbahn und alle Events im Park eintrittspflichtig, der Besuch des Stadtparks selbst soll kostenlos für die Bürger sein.

Nun haben einige Oelder Bürger einen Bürgerentscheid auf den Weg gebracht mit der alten Forderung der SPD, dass jeder Bürger die Möglichkeit haben sollte, sich im Stadtpark kostenlos zu erholen. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Oelde unterstützt die Initiatoren des Bürgerentscheides bei diesem Vorhaben. Viele Bürgerinnen und Bürger können oder wollen sich das Eintrittsgeld nicht leisten; was viele Besucher von einer Nutzung des Parks für Spaziergänge, Radfahren oder anderen Freizeitaktivitäten abhält. Auch kann sich die SPD-Fraktion noch gut an die Worte des ehemaligen Bürgermeisters Predeick (CDU) erinnern, der Park würde nach der Landesgartenschau der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht werden.

Bereits im Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2009 hat die SPD Oelde angekündigt, die Bürger zu diesem strittigen Thema zu befragen. Darüber hinaus stellte die SPD-Ratsfraktion bei den Haushaltsberatungen 2013 einen Antrag für die Bereitstellung finanzieller Mittel für eine Bürgerbefragung. „Diesen Antrag“, bedauerte Ratsmitglied Rainer Fust, „lehnten alle anderen im Rat vertretenen Parteien ab.“

Sollten die Initiatoren mit Ihrem Bürgerentscheid aus rechtlichen Gründen scheitern, wird die SPD-Fraktion erneut einen Antrag für eine Bürgerbefragung in den Rat einbringen. Anders als beim Bürgerentscheid kann der Rat immer über diese Themen abstimmen. Dort müssten die Ratsmitglieder der anderen Parteien Farbe bekennen und über die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger abstimmen, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Florian Westerwalbesloh.

„Bei diesem zentralen Thema für unsere Stadt müssen alle Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot genommen werden“, so Westerwalbesloh weiter, „denn es gehört sich nicht, Politik über die Köpfe der Bürger hinweg zu machen“.




Oelder Läufer gewinnt den Wibbeltlauf

Mit einer Zeit von 33:59 Minuten gewann Pilipp Kaldewei vom LVO den 10Km Straßenlauf

Mit einer Zeit von 33:59 Minuten gewann Pilipp Kaldewei vom LVO den 10Km Straßenlauf (C) Danny Schott

Knapp 270 Läufer und Walker liefen am letzten Sonntag „Rund um die Wibbeltkappelle“. Zum 21. Mal fetzten die Bambinis über die 600 Meter, die Jugendlichen stürmten über die 2,1 Kilometer und alle Altersklassen konnten bei den Volks- und Straßenläufen über fünf und zehn Kilometer mitrennen. Außerdem war es möglich die fünf Kilometer Strecke zu walken.
„Die Zehn Kilometer sind doch Standard“, kommentiert Philipp Kaldewei seinen Doppelsieg. Der Läufer vom LV Oelde spurtete erst über zehn Kilometer(33:59 min) und dann „so zum Auslaufen“ lief er noch mal bei den fünf Kilometern mit, die er auch prompt gewann(17:21 min). Der Sieg über die Zehn Kilometer bescheren ihm weitere 30 Punkte im Kreis Beckum Cup. Er bleibt damit auf Rang eins der Wertung.

 

Anmerkung der Redaktion: Die schnellsten Läufer der Welt liegen bei ca. 27 Minuten! Eine absolute TOP-Leistung wurde hier den Zuschauern geboten.


„Mehr geht immer!“, lachte Veranstalter Frank Schwarte von der TuS Westfalia Vorhelm. Den Zehn-Kilometer-Hauptlauf hatte Kaldewei bereits vier mal gewonnen. Hinter ihm wurde Vereinskollege Ruben Kelker über zehn Kilometer mit starken 35:01 Minuten Zweiter. Caroline Kemper von der SpVgg Dolberg gewann nach 2010 und 2011 zum dritten Mal die zehn Kilometer der Damen.

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Frank Schwarte und Frau Luchtefeld von der Sparkasse Vorhelm

Der Bambinilauf war mit knapp 10 Teilnehmern etwas schwach besetzt, dafür rannten aber 110 Läufer und Läuferinnen den Straßenlauf über zehn Kilometer. „Man kann bei diesem Wetter eben nicht mehr erwarten.“, so Schwarte.
Es regnete zwar kein Regen, dafür aber Stadt- und Kreismeistertitel: Stadtmeister wurden die Läufer und Läuferinnen, die als erster ihrer Altersklasse die Ziellinie der 2,1 Kilometerläufe überquerten. In den Läufen über fünf und zehn Kilometer konnte man Kreismeister ab der Altersklasse U14 werden, die Siege über fünf Kilometer gingen an Manuel Knepper, Alina Thiel, Marvin Schmidt und Lea Frohne. Der LV Oelde holte mit Kaldewei, Kälker und Christian Huster souverän die Mannschafts-Kreismeisterschaft über zehn Kilometer.
Der Vorhelmer Straßenlauf „Rund um die Wibbeltkappelle“ geht auch im nächsten Jahr mit der 22. Auflage an den Start. Ergebnisse
Fünfter Streich für Kaldewei: Bericht und Fotos von Danny Schott in der Ahlener Zeitung

Hier geht es zur Vollständigen Ergebnisliste.




Diskussion über den Vier-Jahreszeiten-Park und dessen weitere Nutzung

Die Piratenpartei Warendorf lädt zur Diskussion über den Vier-Jahreszeiten-Park Oelde und dessen weitere Nutzung ein. Die Diskussion wird im Rahmen des lokalen Stammtischs Oelde stattfinden.

Der Vier-Jahreszeiten-Park kommt aus der Diskussion nicht mehr heraus. Über die letzten Jahre hinweg war der Park immer wieder Thema, aber gerade jetzt ist dieses brandheißer denn je!

Anstoß ist ein Bürgerbegehren an die Stadt Oelde, den Park wieder kostenfrei zugänglich zu gestalten wie einst als es noch der Stadtpark war. Der OELDER ANZEIGER hatte in der Vergangenheit berichtet.

Nun meldet sich die Piratenpartei zu Wort und lädt alle intressenten ein, um über das Thema zusammen zu diskutieren.

PiratenTermin: Donnerstag, den 21.03.2013

Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: im Brauhaus Oelde, Markt 3, 59302 Oelde.

Jeder interessierte Bürger und Parkliebhaber ist eingeladen!




Oelder Ruheständler engagiert im Ehrenamt

Ehrensache: Ehrenamt in Oelde

Ehrensache: Ehrenamt in Oelde

Dietrich Bretz und Bernhard Meis engagieren sich seit Anfang 2012 im Offenen Ganztag der Overbergschule (OGS). Wolfgang Schmitz von der Ehrenamtszentrale Oelde besuchte und interviewte die beiden Herren. 

Sowohl Herrn Bretz wie Herrn Meis war klar, dass sie sich nach dem Ende ihres Berufslebens ehrenamtlich betätigen wollten. Sie haben sich auf der Internetseite der Ehrenamtszentrale Oelde über die aktuellen Angebote informiert und sich dann für die Overbergschule entschieden.

Herr Meis geht dreimal und Herr Bretz einmal pro Woche nachmittags für gut eine Stunde zur OGS.

Sie helfen sechs bis acht Schülern der Klassen 2 und 4 bei den Hausaufgaben. Beide freuen sich über den Kontakt zu den Schülern und genießen das Vertrauen der Kinder. Die Schüler schätzen ihre Anwesenheit, sind aufgeschlossen und nehmen die Hilfe dankbar an. Beide Ruheständler würden sich für diese Aufgabe wieder zur Verfügung stellen und empfinden ihre ehrenamtliche Tätigkeit als ebenso bereichernd wie nutzbringend.

Die Koordinatorin des Offenen Ganztags der Overbergschule, Frau Ingrid Lütke-Dörhoff, begrüßt die aktive Unterstützung: »Die Herren sind eine Bereicherung des Teams«.

Um in der OGS unterstützen zu können, ist kein Studium, Abitur oder Leistungskurs in Mathe oder Deutsch notwendig. Selbstvertrauen, Motivationsvermögen, aber auch das Aufzeigen von Grenzen sind eine gute Basis für ein Mitmachen in der OGS.

Wenn auch Sie an einer ehrenamtlichen Tätigkeit interessiert sind, wenden Sie sich an die Ehrenamtszentrale Oelde. Derzeit bestehen 44 Angebote für ein ehrenamtliches Engagement. Bitte wenden Sie sich an:

Norbert Brinkschneider / Jürgen Langhoff / Wolfgang Schmitz

Ehrenamtszentrale Oelde • Overbergstraße 4 • 59302 Oelde • Tel. 0 25 22 / 72-678

info@ehrenamt-oelde.de • www.ehrenamt-oelde.de

 

 




Spannung: Autor Erasmus Herold las vor

Erasmus Herold, Autor aus Stromberg, hatte am vergangenen Donnerstagabend eine Vorlesung in der Oelder Stadtbücherei abgehalten. Die Lesung wurde von Frau Hildegard Hödl, von Libélle Oelde ( FDP), organisiert. Der OELDER ANZEIGER hörte zu.

Der Westfalen Krimi: Und ich vergebe Dir nicht, vom CW Niemeyer Buchverlag spielt dabei im benachbarten Gütersloh. Ein Serienmörder verunsichert die Stadt. Entlang der A2 werden Leichen gefunden, die den Ermittler-Team Patrick Gruber und seiner Partnerin Sarah Berger vor viele Fragen stellt.

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Der Autor Erasmus Herold bei der Vorlesung.
© Thomas Hagedorn

Erasmus Herold lässt die Zuhörer beim Vorlesen einen Einblick eines Mordes verfolgen. Der Täter sticht dabei einen Mann mit einem Stilett nieder. Das Opfer sinkt zu Boden und erliegt seiner Attacke. Der Autor lässt dabei Gänsehautfeeling aufkommen. Dieses erreicht er aber nicht durch eine brutale Schilderung des Mordes, sondern durch die Art und Weise wie sich der Täter dabei verhält, wie er fühlt und er denkt. Dieser streicht befriedigt seine Tatwaffe vom Blut sauber und schaut sich sein Werk an. Nach der Schilderung wird deutlich, dass der Täter pervers ist und angetrieben durch seine Mordlust ist.

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In einem weiteren Abschnitt versetzt Erasmus den Leser direkt nach Gütersloh. Dort findet man sich schnell selber wieder. Das Duo fährt dabei die bekannte Ringstraße von Gütersloh ab, vorbei an einen bekannten Elektroriesen. An einer anderen Stelle ermitteln sie am Golfclub Gütersloh, um ein verdächtiges Fahrzeug aufzuspüren. Wer sich in Gütersloh auskennt, wird wissen, wo die Ermittler gerade rumkurven.

Als Zuhörer eine äußerst angenehme Erfahrung, da man direkt einen Bezug aufbauen kann zum Umfeld der Geschichte.

Ein Schusswechsel und eine Hausstürmung durch die beiden Ermittler lassen Action aufkommen. Fliegende Kugeln, berstendes Holz von Einschüssen fesseln den Zuhörer, und Erasmus Herold beschreibt ein Gefecht, dass man sich bildlich gut vorstellen kann.

Am Ende der Vorlesung hatte das Publikum die Gelegenheit genutzt, um Fragen an den Autor zu stellen.

Erasmus Herold arbeitet seid 14 Jahren in Gütersloh als IT-Fachmann und hat somit die Bindung zur Stadt geschaffen in seinem Krimi. Zum Schreiben ist er durch das Programmieren von Browsergames gekommen. Hier hat er virtuelle Welten erschaffen, wo sich Spieler tummelten. Die Feststellung, dass sich Menschen in einer virtuellen Welt bewegten und sie akzeptierten, brachte ihn unter anderem zum Schreiben.

Erasmus Herold

Die Bücherei war bis auf den letzten Platz gefüllt.
© Torsten Schwichtenhlövel

Durch die Autobahn A2, die sich rings um Gütersloh zieht, hatte er viele Ideen gehabt zu den Opfern, die dort verteilt aufgefunden werden.

Um möglichst real zu schreiben, wurden die Schauplätze aufgesucht und Details festgehalten. Dabei wurden oftmals Kleinigkeiten zu Ideen für neue Nebenschauplätze und mit in die Story gepackt. Aber auch beim Rasenmähen sind dem Schreiber viele gute Ideen gekommen.

Erasmus Herold nimmt es sich heraus, nicht unter Druck zu schreiben. Er berichtete, dass er nur dann schreiben kann, wenn er dazu auch Lust hat. Auch wenn dies mal bedeute, zwei Wochen nicht zu schreiben.

Um einen Krimi mit Hand und Fuß verfassen zu können, hatte der Schreiber sich über die Waffen erkundigt, ob diese auch die besagten Wunden zufügen können.

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Exemplare stehen bereit zum Verkauf
© Thomas Hagedorn

Fazit: Die Vorlesung hat definitiv Lust auf mehr gemacht. Durch die Schilderung aus dem Denken und dem Blick des/der Mörder(s), sowie die Ermittlung in einem bekannten Gebiet sind eine sehr gute Mischung. Das Buch selber ist vom Text sehr angenehm zu lesen, es lässt den Wörtern den Platz.Für alle die sich noch unschlüssig sind, können Sie hier eine Leseprobe beim Niemeyer Buchverlag lesen. Weiter gibt es hier den Trailer zum Krimi. Erhältlich ist das Druckwerk für 9,95€ und als E-Book z.B. bei Amazon für 7,99€.

Auf der Internetseite des Autors kann das Buch ebenfalls bestellt werden. Vielen Dank an Herrn Thomas Hagedorn für die Breitstellung der Bilder.




Gefecht auf dem Brett!

An der Burgbühne Stromberg erklingen erneut die Trommeln des Krieges! Dabei ist aber nicht die erneute Erstürmung durch einen Nachfahren von Johann von Hoja gemeint, der anno 1451 die Burg eroberte, sondern eine Gruppe, die dem Brett- und Strategiespiel Risiko frönt.

Am 16. und 17. März wird nun zum 16. Mal in Folge das Strategiebrettspiel „RISIKO“ viele Schlachtherren auf den Plan rufen.

RISIKO“ ist ein Brettspiel, das eine vereinfachte Weltkarte mit 42 Ländern verwendet. Die Spieler versuchen, abwechselnd Länder und Kontinente zu erobern. Dabei müssen die Spieler strategisch vorgehen und ihre Armeen wohl bedacht aufstellen. Für den Erfolg der Schlachten um die einzelnen Länder trägt das Würfelglück bei.

Die erste Schlacht dieser Art wurde 1998 an der Burgbühne Stromberg geschlagen. Tobias Huster ,einer der Mitgründer ,berichtete dem OELDER ANZEIGER, dass seinerzeit nach dem Theaterspielen an der Burgbühne Stromberg das Spielbrett ausgepackt wurde, um ein paar Runden zu spielen. Unter den anderen Bühnen im Kreise brach damit ein sich rasch ausbreitender Virus aus. Die Bühnen-Spielerinnen und Spieler duellierten sich um Macht und Länderrein jahrein jahraus auf dem Spielbrett.

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Um die begehrte Wandertrophäre wird in Stromberg auf dem Brett gekämpft!
Foto © Tobias Huster

Die Teams bilden sich dabei nicht nur in Oelde wie z.B. das Team Nordring, sondern auch Langenberg, Porta, Herdringen, etc…. Dabei besteht jede Gruppe aus min. drei Mitspielern. Jedes Spiel dauert 35 Minuten! Dies hört sich im ersten Schritt nicht besonders viel an. Ziel aber ist es, wie Tobias Huster berichtet, dass jede Mannschaft gegen jede spielen muss.

Auf diese Weise wurde der RISIKO-Marathon erschaffen! Samstag und Sonntag wird gewürfelt, um den Napoleon der Napoleons zu finden. Das Siegerteam bekommt dabei einen Wanderpokal, der jährlich umhergeht.

Wer nun ebenfalls Lust hat mitzuspielen, ist herzlichst eingeladen. Vor Ort ist für Speis und Trank gesorgt. Damit keiner mit knurrenden Magen in die Schlacht ziehen muss, wird um eine Anmeldung gebeten.

Diese oder weitere Informationen richten Sie bitte schriftlich an tobias@c-h-a-r-m.de




Gesucht: die besten westfälischen Witze

Lachen ist die beste Medizin  Foto: Benjamin Thorn  / pixelio.de

Lachen ist die beste Medizin
Foto: Benjamin Thorn / pixelio.de

Der Westfale, behaupten böse Zungen, gehe zum Lachen in den Keller, und der Münsterländer – als besonders sture Spezies – grabe außerdem auch noch ein tiefes Loch. Doch dieses Vorurteil, wonach unsere Landsleute Witze als Luxus ansehen, ist irrig.

Westfalen ist nicht nur das Land der Spökenkieker und Sonderlinge, von Schinken, Pumpernickel und Doppelkorn, es ist auch ein Land der »Verteller« (Erzähler), der Döhnkesschmiede und Witzereimer. Wie viel Humor beispielsweise die Oelder haben, konnte jüngst am Limerick-Wettbewerb der Facebook-Seite »Wir sind Oelder …« beobachtet werden, zu dem hunderte lustige Fünfzeiler eingereicht wurden.

Historisch wurden viele Witze unserer Heimat auf Platt erzählt, Idiom der Landleute, das in vielen Familien bis heute gepflegt wird. Der Knecht Heinrich hat einen Brief bekommen, er verschwindet mit dem Schriftstück in seiner Kammer. Als er nach Stunden immer noch nicht zum Vorschein kommt, geht der Bauer rauf und findet ihn vor einer Landkarte. »Watt söggste denn?« – »Miene Bruut hätt schriäwen, se is in Umständen. Nu sök ick un sök, wo ligg denn blos dat Örtken.«

Eine beliebte Figur, die den westfälischen Witz ziert, ist der behäbige Kirchenmann. Ein Pastor aus Steinhagen sagte einmal bei einem Begräbnis in seiner Ansprache an die Trauerversammlung: »Schon wieder hat der Herr einen Steinhäger zu sich genommen.«

Aber auch der politische Witz ist dem Westfalen bekannt. Der Bischof von Münster, Kardinal von Galen, war in der Nazizeit ein ebenso mutiger wie für die Machthaber unbequemer Mann. Einmal wandte er sich in einer Predigt gegen die Jugenderziehung durch die Hitlerjugend. Da rief jemand dazwischen: »Wie kann ein Mann, der keine Kinder hat, über Kindererziehung sprechen wollen!« Galen stutzte kurz und schoss dann zurück: »Eine solche persönliche Kritik am Führer kann ich hier nicht zulassen…«

Der OELDER ANZEIGER lädt seine Leser heute herzlich ein, selbst ersonnene oder aufgeschnappte Döhnkes aus Oelde und Umgebung zum Besten zu geben.

Ich gebe einen vor: Treffen sich zwei Oelder Jäger. Beide tot.

 

 




Oelder Familien aufgepasst: Paten bieten Unterstützung im Familienalltag

Paten suchen Familien für Ihren Ehrenamtlichen Einsatz

Paten suchen Familien für Ihren Ehrenamtlichen Einsatz

Zwölf Frauen und ein Mann durchlaufen derzeit die Qualifizierung zum ehrenamtlichen Familienpaten, die vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) und der Familienbildungsstätte Oelde-Neubeckum angeboten wird. Im Rahmen der acht Termine werden die Paten zu Themen wie Gesprächsführung, kindliche Entwicklung, Säuglingspflege und Familienformen gecoacht und so umfassend auf ihre Tätigkeit in den Familien vorbereitet.

Gut gerüstet freuen sich die Paten nun darauf, Familien in ihrem Alltag zu begleiten und ein Stück Entlastung zu bieten. Denn gerade in besonders stressigen Zeiten, wenn ein Termin den nächsten jagt, ein Elternteil allein erziehend ist oder keine Verwandten oder Freunde unterstützen können, kann ein Pate für ein wenig Entlastung sorgen.

Der Pate schenkt den Familien für ein paar Stunden in der Woche seine Zeit und den Eltern eine Auszeit, indem er mit den Kindern spielt, gemeinsame Ausflüge oder Freizeitaktivitäten unternimmt oder bei den Hausaufgaben hilft. „Immer wieder berichten die Eltern davon, wie viel es Ihnen bedeutet, für ein paar Stunden in der Woche durch die Unterstützung des Paten mal alles etwas ruhiger angehen lassen zu können. Die Eltern nutzen diese wertvolle Zeit, um in Ruhe den Haushalt oder Einkäufe zu erledigen oder Termine bei Ärzten oder Behörden wahrzunehmen“, berichtet Projektmitarbeiterin Nadine Deiters imGespräch mit dem OELDER ANZEIGER. Und auch die Kinder profitieren von der exklusiven Zeit, die diese zusätzliche zuverlässige Bezugsperson für sie hat.

Doch manche Eltern freuen sich ebenso, wenn der Pate auch für sie exklusive Zeit und ein offenes Ohr hat. Denn insbesondere Alleinerziehende haben häufig nur wenig „erwachsene“ Ansprechpartner und sind daher froh, wenn jemand da ist, mit dem sie ihre Sorgen und Nöte teilen können. Dabei ist es wichtig, dass die Chemie zwischen Eltern, Kindern und Pate stimmt. „Wir legen viel Wert darauf, die Familien und die Paten im Vorfeld kennenzulernen und entscheiden erst dann, welcher Pate zu welcher Familie passen könnte,“ betont die Projektmitarbeiterin.

Wer Interesse an einer Familienpatenschaft hat, erhält weitere Informationen bei Nadine Deiters, Tel.: 02382-88 99 660 oder 0160/8854495 oder unter www.patenzeit-warendorf.de.