Noch bis zum 2. Mai: amnesty-Ausstellung in der Alten Post

Noch bis zum 2. Mai ist in der Alten Post und in Oelder Geschäften die Wanderausstellung „Irans Herz schlägt“ von Amnesty International zu sehen. Der OELDER ANZEIGER berichtete im Vorfeld. Die Dokumentation setzt sich mit dem Schicksal von MenschenrechtsverteidigerInnen auseinander.

Klaus-Dieter Theis von der Alten Post begrüßte bei der Eröffnung die Anwesenden und betonte, dass diese Ausstellung ein erster Schritt sei, um auch Jugendliche wieder an das Thema Solidarität mit anderen und Demokratieverständnis heranzuführen.

Auf der Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wendet sich Amnesty International gegen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen und arbeitet ganz konkret für Menschen, die wegen ihrer mutigen Arbeit bedroht, misshandelt, inhaftiert werden, führte Dr. Beate Maaßen-Francke, Mitglied der Oelder Amnesty Gruppe in ihrer Eingangsrede aus. Amnesty gibt es seit mehr als 50 Jahren und hat mehr als 3 Mio. Mitglieder. Die Oelder Gruppe, eine von 650 Gruppen deutschlandweit, existiert seit mehr als 30 Jahren und arbeitet international vernetzt um die gemeinsamen Ziele lokal wie global zu erreichen.

Fatemeh Rezaei, Mitglied der Dortmunder Amnesty Gruppe und der LalehPark-Mütter, einer Gruppe von Müttern und Familienangehörigen von Opfern, beleuchtete die rechtliche Situation von Mädchen und Frauen im Iran und beschrieb eindrucksvoll verschiedene Schicksale, die den Anwesenden unter die Haut gingen.

Musikalisch eingerahmt wurde der Abend von Betty Atlassi, einer jungen Musikerin aus Dellbrück, die nicht nur mit moderner Pop-Rock Musik sondern auch mit iranischen Liedern die Zuhörer eindrucksvoll begeisterte.

 




Polizei fährt falsch durch Einbahnstraße

Am Donnerstag den 25.04.2013 hat der aufmerksame Bürger Peter Grandt aus Oelde, eine interessante Beobachtung gemacht. Die Ruggestraße in Oelde, welche mit einer Einbahnstraßenregelung den Verkehr leitet, wurde mit einem Einsatzfahrzeug der hiesigen Polizei falsch durchfahren.

Karte

Rot markiert die Fahrtrichtung des Dienstwagens, grün ist die eigentliche Fahrtrichtung der Einbahnstraße.
Kartenmaterial © Googlemaps

2013-04-26-Wrong way

Ist die Qualität der Backwaren so gut, dass unsere Gesetzeshüter die Straßenregelung vergessen haben? Parken vor der Backstube in falscher Fahrtrichtung der Einbahnstraße
Foto © Peter Grandt

An der Backstube Gerd, wurde ein Zwischenstopp eingelegt und nach dem Besuch beim Bäcker wurde die Fahrt weiter, entgegengesetzt der erlaubten Fahrtrichtung, fortgeführt

2013-04-26-Wrong way 2

Nach dem Besuch geht die Fahrt in den entgegenkommenden Straßenverkehr weiter.
Foto © Peter Grandt

Ein Anruf bei der hiesigen Polizeistelle in Oelde konnte leider nicht aufklären, ob es sich um einen Einsatz gehandelt hat oder nicht. Es wurde auf die Pressestelle in Warendorf verwiesen, die nur zu den regulären Dienstzeiten erreichbar ist.

Laut Bußgeldkatalog würden 20€ Strafe anfallen für das missachten des Einbahnstraßenschildes. Vorgeschriebene Fahrtrichtung nicht befolgt 10€. Gefährdung des entgegenkommenden Verkehrs? Wiederholungstat, da die Fahrt weiter in falscher Richtung aufgenommen wurde?

Die Vorbildfunktion fehlt hier leider komplett. 3500 Bürger in der Du bist Oelder, wenn… Facebook-Gruppe haben das Ereignis verfolgt und diskutiert.

Erst vor kurzem machte die Polizei, als Zivilisten getarnt, auf sich aufmerksam. Sie versuchten einen Zwölfjährigen abzuführen der sich Hilfeschreiend an eine Laterne klammerte. Es wurde vermutet das er ein Fahrraddieb sei. Die SPD Oelde berichtete ebenfalls.

Judge Dredd lässt grüßen: Ich bin das Gesetz!

Update 28.04.2013:

Von der Polizei-Pressestelle gab es bis Dato auf unserer schriftlichen Anfrage keine Rückmeldung. Im Presseportal wurden ebenfalls keine Meldungen von einem Einsatz erwähnt in der Ruggestraße.




Pressemeldung der Initiatoren zum Bürgerbegehren

Dem Oelder Anzeiger wurde eine Pressemitteilung der Initiatoren des Bürgerbegehrens zugesandt. Diese wird hiermit im vollem Wortlaut dargestellt.

Seit vielen Monaten steht der Vier-Jahreszeiten-Park und die Stadt Oelde unter kritischem Feuer. Das Bürgerbegehren löste auf allen Plattformen große Diskussionswellen aus. Fraktionen, Förderverein sowie Bürger  diskutieren das Thema. Zu guter letzt berichtete das WDR Fernsehen über das Streitthema mit der Themenüberschrift: Die teuren Überbleibsel der Landesgartenschau in Oelde.

Der Antrag wurde abgeblockt und die Antragssteller geraten nicht nur auf offene Arme. Verantwortungspflicht, Haushaltssicherung, Vandalismus und Verfall werden den Antragstellern oftmals in die Waagschale gelegt. Die Initiatoren erklären hier wie folgt:

Pressemeldung (3) zu unserem Antrag auf Durchführung eines Bürgerbegehrens „Vier-Jahreszeiten-Park Oelde“ c/o Dr. Ralf Wohlbrück, Am Ruthenfeld 4, 59302 Oelde 25.04.2013 Seite 1 von 1

Nachdem die Verwaltung, in den Grenzen ihrer Verwaltungskraft, zur Einleitung unseres Bürgerbegehrens und bei der Kostenschätzung behilflich war, müssen wir feststellen, dass der Stadtpark – vor der Landesgartenschau ein frei zugänglicher  Erholungs- und sozialer Treffpunkt – bis heute zu einer kostspieligen und kostenpflichtigen Einrichtung weiterentwickelt wurde. Der als gemeinnütziger, Mehrwertsteuer sparender Betrieb gewerblicher Art geführte Park, würde bei einer Wiedereröffnung eine Steuernachzahlung zur Folge haben, welche die Stadt Oelde in eine noch schwierigere finanzielle Lage führt.

Das ist nicht in unserem Interesse. Dennoch irritiert es uns sehr, dass eine soziale Erholungs- und Begegnungsstätte in eine Steueroase überführt worden ist, aus der es kein Zurück mehr geben soll.

Seit Antragstellung haben wir von Anfang an gegenüber der Verwaltung deutlich gemacht, dass wir erstens sehr verantwortungsvoll mit unserem Antrag auf ein Bürgerbegehren umgehen und zweitens uns vorbehalten, die unserem Antrag zugrunde liegende Fragestellung den Erfordernissen ggf. anzupassen.

Da seit der Ratssitzung am 22.04.2013 intensiv über eine Bürgerbefragung und Alternativen diskutiert wird, möchten wir der Politik nun Gelegenheit geben, die Angelegenheit in ihren eigenen Gremien zu beraten und zu behandeln.

Die Initiative von Herrn Bürgermeister Knop zur Einleitung einer Bürgerbefragung mit drei alternativen Zukunftsmodellen, an der bislang FWG, SPD und OZO erklärt haben, sich beteiligen zu wollen, begrüßen wir sehr. Das Modell einer preisgünstigen reinen Parkkarte für Spaziergänger einerseits und einer Park- / Badkarte andererseits möchten wir unterstützen. Dazu wäre neben dem zweigliedrigen Kartensystem lediglich eine zusätzliche Zugangskontrolle am Bad aufzustellen, welche den Besitzern einer Park- / Badkarte Einlass gewährt. Sicher würden sich bei diesem Modell viel mehr Auswärtige und Bürger ohne Jahreskarte als bisher zum Parkbesuch entschließen – auch für kurze Parkbesuche. Das wäre ein Mehr an Teilnahme, Belebung und sozialer Begegnung, für die wir uns einsetzen.

Wenn weitere Bürger sich dadurch beflügelt fühlen, als Sponsoren oder tatkräftig Mitwirkende dem Förderverein beizutreten, sieht der Vier-Jahreszeiten-Park sicher guten Zeiten entgegen, weil dadurch eine sehr tragfähige, solide Basis für die Zukunft erhalten und weiterentwickelt würde.

Ungeachtet der aktuell diskutierten Möglichkeit einer Bürgerbefragung wäre uns gleichermaßen daran gelegen, wenn es der Politik gelänge, gemeinsam – über Parteigrenzen hinweg – aus eigener Kraft zu diesem Beschluss zu kommen.

Eine seit 12 Jahren für viele Bürger unbefriedigende Situation endlich aus der Welt zu schaffen, bietet der Politik die Chance, sich nachhaltig zu profilieren und dem Wohl der Bürger zu dienen.

Ende der Pressemeldung.

 

 




Junges Oelder Unternehmen schafft Arbeitsplätze und unterstützt die Jugend im Sport

Seit dem 1. November 2012 ist die Firma MPS Micropaint Deutschland GmbH in Oelde am Landhagen 16 ansässig. „Angefangen hat der Betrieb mit zwei Leuten. Bis heute sind durch uns insgesamt 11 neue Arbeitsplätze in Oelde entstanden.“, so Dirk Pöttker, der Geschäftsführer von MPS Micropaint.

 

Dirk Pöttker von MPS übergibt die Trikots an die Fußballjugend

Dirk Pöttker von MPS übergibt die Trikots an die Fußballjugend

Ab August möchte MPS auch ein bis zwei Auszubildende im Bereich Fahrzeuglackierung einstellen. Interessierte Praktikanten dürfen bereits in den täglichen Arbeitsablauf bei MPS reinschnuppern und ihre Fähigkeiten und Talente unter Beweis stellen. Es gehört nicht nur die Liebe zum Auto zu dem Beruf des Fahrzeuglackierers, sondern auch ein gewisses Gefühl für die Verarbeitung der Lacke und Oberflächen. Das Interessante an MPS ist, dass für kleinere Lackschäden nicht ganze Teile des Fahrzeugs lackiert werden müssen. Es wurde eine Technik entwickelt, die den Ursprungslack mit dem Reparaturlack verbindet und so können die Kosten niedrig gehalten werden. Mittels neuester Technik ist es möglich alle Farbzusammensetzungen zu analysieren und anzumischen, damit der Schaden nicht mehr zu sehen ist. Die Auftragslage ist mittlerweile so gut, dass Dirk Pöttker mit seinem Team über die Einführung eines 2-Schicht-Systems nachdenkt.

Als Unternehmer hat man auch eine soziale Verantwortung und überlegt wie man diese umsetzen kann. Als ein Kunde Dirk Pöttker anspricht, ob er einer Jugendmannschaft der Spielvereinigung Oelde die Trikots sponsern möchte, wird nicht lange gezögert und diese Idee in die Tat umgesetzt. Für die Zukunft wird die Firma MPS jährlich einen gewissen Betrag für die Unterstützung der Oelder Jugend einplanen, so Dirk Pöttker.

Dirk Pöttker, Geschäftsführer der MPS Micropaint Deutschland GmbH, nahm sich die Zeit Sandra Förster-Campbell vom Oelder Anzeiger durch den Betrieb zu führen und die verschiedenen Arbeitsbereiche zu erklären. Die Atmosphäre macht einen familiären und kompetenten Eindruck. Wer ins Büro kommt wird sofort von Rauhaardackeldame Paula begrüßt und darf nach ausgiebiger Bergrüßung und Streicheleinheiten weiter zum Chef.

kleine Flächen wie hier können kostengünstig lackiert werden

kleine Flächen wie hier können kostengünstig lackiert werden

bei MPS kann jeder Lackfarbton zur Reparatur individuell angemischt werden

bei MPS kann jeder Lackfarbton zur Reparatur individuell angemischt werden

der mobile Duster Absauger kann die Luft direkt vor Ort die Luft reinigen und sorgt so für optimalen Arbeits-und Umweltschutz

der mobile Duster Absauger kann die Luft direkt vor Ort reinigen und sorgt so für optimalen Arbeits-und Umweltschutz

 

Wir können nur sagen ein Besuch bei MPS lohnt sich.




Musik-Verein lädt zum Konzert

Der Musik-Verein Oelde lädt ein zu Joseph Haydns „Schöpfung“, Oratorium für Soli, Chor und Orchester

Dienstag, 04. Juni 2013 – 19.30 Uhr
St.-Vitus-Kirche, Oelde-Lette

Mitwirkende:
Cornelie Isenbürger, Sopran
Georg Poplutz, Tenor
Markus Krause, Bass

Musik-Verein Oelde
Städtischer Musikverein Paderborn
Capella Loburgensis Ostbevern

Nordwestdeutsche Philharmonie

Gesamtleitung: Matthias Hellmons

Karten: 18,00 € – Schüler/Studenten 5,00 €
Vorverkauf: Buchhandlung Holterdorf,
FORUM Oelde und bei den Mitgliedern des
Musik-Vereins Oelde.
An der Abendkasse: 20,00 € – Schüler/Studenten 5,00 €

Am Konzertabend steht ein kostenloser Bustransfer
ab/bis Carl-Haver-Platz zur Verfügung. Abfahrt um 18.45 Uhr,
Rückfahrt direkt im Anschluss an das Konzert.

www.musik-verein-oelde-1907.de




Neue Bäume in der Geiststraße

Die durch eine Baumkrankheit befallenen Bäume in der Geiststraße an der Kreuzung Kalverkamp / Theodor-Naarmann-Straße wurden entfernt. Heute morgen wurden die zwei kahlen Stellen durch neue Bäume ersetzt.Mitarbeiter der Stadt Oelde haben heute Morgen zwei neue Bäume gepflanzt um das Bild der Alleeanordnung der Geiststraße zu erhalten. Die beiden jungen Bäume haben dabei eine Größe von ca. 3 Meter. Bis die Bäume die Größe Ihrer alten Kollegen erreichen, werden noch einige Jahre vergehen.

2013-04-15-Geist Baum 1

Von der Schaufel des Traktors aus, wurden die Baumstützen mit einem Holzhammer eingeschlagen.
© Torsten Schwichtenhövel

2013-04-15-Geist Baum 2

Links gut zu erkennen die belegte Parkbucht und den neu gesetzten Baum. Man beachte bei der Aufnahme das diese 20 Meter entfernt im stehen gemacht wurde und nicht in der niedrigen Sitzposition eines Fahrzeugs.
© Torsten Schwichtenhövel

Die freudige Aussicht auf ein etwas besseres Sichtfeld in die Geiststraße wird somit wieder passé. Bäume, sowie die belegten Parkbuchten der Geiststraße blockieren hier die Sicht vom Kalverkamp in die Geiststraße. Ein hineinblicken von der Haltelinie ist ohne langsames vorfahren bis zur/ oder über die Haltelinie kaum möglich.

2013-04-15-Google

Orange ist ein PKW welcher am Haltebalken steht. Die Sicht nach Links ist stets sehr begrenzt durch parkende Fahrzeuge und den Baum ( roter Bereich ). Hinzu kommt der nicht fördernde Blickwinkel.
Quelle: Google Maps

Aufgrund der Tatsache, das viele Fahrzeuge sich in diesem Bereich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten, ist das Anfahren für Fahrzeuge oftmals mit einem leichten Nervenkitzel verbunden.

Man darf auch nicht vergessen, dass diese Stelle ein viel genutzter Schul- und Kindergartenweg ist. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder einen Zebrastreifen gibt es leider nicht. Die Eltern der Einrichtungen leisten hier oft, aber auch nicht immer,  den Dienst der Kinderlotsen.

Das Pflanzen von Bäumen ist immer eine gute Sache. Hier wurde eine Gelegenheit nicht genutzt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, sondern es wurde gemacht wie früher.

Gibt es weitere Verkehrstellen in Oelde mit Gefahren? Ihre Meinung interessiert uns.




Ausstellung der Oelder Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International

Eine internationale Ausstellung zu Menschenrechtsverteidigerinnen findet in der Alten Post und in Geschäften der Oelder Innenstadt statt vom 18. April bis 02. Mai 2013

In vielen Ländern der Welt werden Menschenrechte missachtet. MenschenrechtsverteidigerInnen werden häufig wegen ihres Einsatzes bedroht, misshandelt, inhaftiert, ins Exil getrieben … Doch sie kämpfen weiter. Zu den mutigsten Menschenrechtlern zählen iranische Frauen.

Die internationale Ausstellung „IRANS HERZ SCHLÄGT“, die von der Amnesty International Gruppe Oelde in Zusammenarbeit mit der Alten Post nach Oelde geholt wurde, würdigt beispielhaft diese iranischen Menschenrechtsverteidigerinnen und erzählt ihre Geschichten. Auf einzelnen Plakaten, die in der Alten Post sowie in Geschäften der Innenstadt Oelde ausgestellt sind, werden die Schicksale von Frauen eindrucksvoll dargestellt und geben den Blick frei auf den Weg, den diese Menschen bereit sind zu gehen.

Zur Eröffnung dieser Ausstellung am Donnerstag, den 18. April 2013, um 19.00 Uhr in der Alten Post, Bahnhofstr. 27, lädt Birgit Wiemann, Gruppensprecherin, im Namen der Oelder Amnesty Gruppe herzlich ein.

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Teheran im Februar 2012 in einem Land, in dem Frauenrechte nur wenig zählen.
© Torsten Schwichtenhövel

Begleitprogramm: Frau Fatemeh Rezaei vom Bündnis Trauernde Mütter vom Laleh Park berichtet über die Situation der Frauen im Iran. Frau Betty Atlassi aus Delbrück trägt Lieder zur Gitarre vor.




SPD lädt zur Diskussion über den Oelder Stadtpark

Um über den Antrag zur Durchführung eines „Bürgerbegehrens Vier-Jahreszeiten-Park Oelde“ zu diskutieren, lädt der Ortsverband Oelde der SPD Initiatoren und interessierte Bürger ein. Die öffentliche Veranstaltung findet am Mittwoch, 10.April, 19 Uhr im Bürgerhaus statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Bei der Diskussion geht es um die Initiative der Oelder Helmut Droste, Friedrich Icking und Dr. Ralf Wohlbrück, die sich für eine verantwortungsvolle Öffnung des Stadtparks einsetzen und eine entsprechende Bürgerabstimmung anregen.

„Bei diesem zentralen Thema für unsere Stadt müssen alle Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot genommen werden“, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Florian Westerwalbesloh, „denn es gehört sich nicht, Politik über die Köpfe der Bürger hinweg zu machen“.




Ministerium bestätigt Ausbau vom Flugplatz Oelde-Bergeler

Noch eine Graspiste: Flughafen Oelde-Bergeler Fotos: © Torsten Schwichtenhövel

Noch eine Graspiste: Flughafen Oelde-Bergeler
Fotos: © Torsten Schwichtenhövel

Der seit Jahren aktive Flugplatz Oelde-Bergeler wird zu einem modernen Airport ausgebaut. Dies bestätigte die Pressestelle des Bundesverkehrsministeriums dem OELDER ANZEIGER auf Anfrage. Damit dürfte der Stadt ein enormer wirtschaftlicher Aufschwung bevorstehen. 

Der derzeitige Flugplatz Oelde-Bergeler

Der derzeitige Flugplatz Oelde-Bergeler

Nach Informationen, die dem OELDER ANZEIGER vorliegen, wird der seit Jahren von Charterfliegern genutzte Flugplatz Oelde-Bergeler mit Bundes- und Landesmitteln ausgebaut. Die 410 m lange Graspiste wird bis 2015 asphaltiert und gemäß des ICAO-Annex 14 auf 3000 m verlängert. Mit dem Ausbau der Runway sind die Voraussetzungen für den Start und Landung von Transport- und Verkehrsmaschinen gegeben.

August Euler

August Euler

Wie das Bundesverkehrsministerium dem OELDER ANZEIGER ergänzend bestätigte, wird der berühmte, aus Oelde stammende Flugpionier August Euler Namenspatron des geplanten neuen Flughafens. Der August-Euler-Flughafen Oelde-Bergeler wird seine bisherige Kennung »EDLU« behalten.

Namensgeber Euler wurde am 20. November 1868 in Oelde geboren. 1908 fasste er den Entschluss, sich der Fliegerei zu widmen. Im gleichen Jahr erwarb er in Frankreich die Lizenz zum Nachbau des Voisin-Doppeldeckers. Daraufhin kaufte er den ehemaligen Truppenübungsplatz »Griesheimer Sand« bei Darmstadt und errichtete dort den ersten deutschen Flugplatz.

August Euler begann mit der Konstruktion und dem Bau von Flugzeugen und bildete gleichzeitig Piloten aus. Bis zur Luftfahrtausstellung im Jahre 1909 baute er vier Motor- und drei Gleitflugzeuge. Am 31. Dezember 1909 legte er seine Pilotenprüfung ab und erhielt am 1. Februar 1910 das erste Flugzeugführerpatent »Deutschland Nr. 1« in Deutschland. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde Euler zum Unterstaatssekretär und kurz darauf zum Leiter des Reichsluftamtes ernannt. Bis 1919 produzierte Euler 30 verschiedene Flugzeugtypen.

… bald werden hier Verkehrsflugzeuge starten und laden

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