Vogelspinnen in Oelde – die Fotos

Fotos © Julia Hinzmann

Fotos © Julia Hinzmann

Am 30. Mai gastierte – der OELDER ANZEIGER berichtete – die Wanderausstellung „Welt der Spinnen“ im Bürgerhaus. Julia Hinzmann, eine der zehn glücklichen Gewinner von Freikarten,  die unser Online-Portal verloste, stellte uns Fotos einiger ungewöhnlicher Tiere wie Vogelspinne, Skorpion und Gespensterheuschrecke zur Verfügung.

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300… Karnevalisten in Oelde unterwegs

Am 26.Mai 2013 hat die Stadt Oelde Geschichte geschrieben. Die Wette des SK-HELAU aus SÜNNINGHAUSEN, einen Umzug mit mindestens 150 verkleideten Teilnehmern, Karnevalswagen und oder Fußtruppen, auf die Beine zu stellen, wurde gewonnen. Der OELDER ANZEIGER war mit von der Partie bei der harten Prüfung der sonst so betonsteifen Oelder Anti-Karnevalisten.

Man hat es kaum für möglich gehalten, aber trotz schlechtem Wetters haben die SK Helau Narren es geschafft, das Unmögliche möglich zu machen: Mit 300 Personen im Konvoi haben sie die Wette locker gemeistert. Acht Wagen sowie mehrere Fußtruppen marschierten durch die Oelder Innenstadt.

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Die Stewardessen haben Getränke ausgeteilt und oder auch selber geschluckt?

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Herrlich schöne Kostüme

Die Faschingsläufer haben echt Gas gegeben. Wahrscheinlich lag es am bescheidenen Wetter, aber das jungfräuliche Oelder Karnevalsvolk wurde leider nicht richtig warm. Viel zu geerdet standen die meisten am Rand und haben sich den Umzug angeschaut. Vereinzelt sah man Zuschauer, die winkten und auch mal „Helau“ riefen. Die Narren des Umzugs haben jedenfalls die Stimmung  gemacht. Die schwere Aufgabe wurde mit Bravour gelöst. Der Umzug war Spitze, bis auf die Sparkassensau Münsterland Ost, die eine kurze Verschnaufpause einlegen musste, bevor es weiter ging. Man wurde Zeitzeuge wie sich aus einer fernen Galaxie Commander Worf und Captain James Tiberius Kirk sich in die Innenstadt beamten. Um nicht allzu sehr aufzufallen, ahmten Sie das verhalten der anderen nach indem Sie aus Bügelflaschen Hopfen-Erfrischungsgetränke der lokalen Brauerei zu sich nahmen. Die neue Tanzgarde Blau Gelb marschierte ebenfalls auf und bot am Ende des Umzuges eine schöne Tanzvorstellung. Die Stimmung des SK Prinzenwagens war so gut, dass diese zusammen mit anderen Karnevalisten eine Polonäse über den Marktplatz absolvierten. Der Musikzug Glockenland Oelde hatte wunderbar durch die Stadt geblasen. Dem Publikum wurde wirklich etwas geboten von den Karnevalisten.

Der Beckumer Antonius Plaßmann und Schützenkönig in Beckum-Unterberg erzählte dem OELDER ANZEIGER, dass er von einer Oma erfahren habe, das anno dazumal in der Oelder Kirche für die verlorenen Karnevalsseelen in Beckum gebetet wurde. Die Beckumer sind bekannt für Ihren fantastischen Umzug der jährlich viele tausende Menschen anlockt.

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Die Wetterlage zum Umzug war ohne Regen. Schade war es, dass es aber den ganzen Tag sonst durchgeregnet hatte und die anderen Fahrgeschäfte und Stände wenig Kundschaft verbuchen konnten. Das Kettenkarussell drehte leer seine Runden, und das Flugzeugkarrussel hebte nur selten ab. Direkt nach dem Karnevalsumzug bauten bereits erste Händler Ihre Zelte ab und viele Zuschauer verließen die Innenstadt.

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Der mit der Veranstaltung gekoppelte Verkaufsoffene Sonntag FET (Frühlings Einkaufstag) wird entsprechend auch den Geschäftsbetreibern wenig zahlende Kundschaft gebracht haben.

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Ob sich dieser Karneval-Event in Oelde wiederholen wird, steht noch in den Sternen, auch wenn Moderator Martin Brockschneider etwas anderes verkündete. Der OELDER ANZEIGER meint, dass erste Voraussetzungen hierfür erst einmal die Entfernung der Hindernissmauern direkt auf dem Marktplatz wäre. Diese Teilmauern, die aus einzelnen Segmenten gemauert sind,  behinderten die Umzugswagen doch sichtlich. Aber wer weiß, Anno 1895 sind die Beckumer auch mit nur 8 Wagen gestartet.

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Fotos © Schwichtenhövel

 

 




Flohmarkt im Stromberger Gassbachtal abgesoffen

Am heutigen Sonntag sollte der sonst gut besuchte Flohmarkt im Ortsteil Stromberg stattfinden. Der OELDER ANZEIGER war vor Ort.

Weit vorne konnten wir einen Parkplatz ergattern direkt an der Trödelmarktwiese im Gassbachtal am Freibad.

Beim Betreten der sonst immer vollen Wiese ( sonst an die 200 Stände ) erblickte man ca. 20 Stände. Diese waren durch Planen und Folien abgedeckt. Einige haben sich gar ein Zelt aufgebaut und warteten beim strömenden Regen auf Kundschaft.

Die paar Besucher waren alle, OEA inklusive, ordentlich nass geworden und traten deshalb schnell die Heimreise an.

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Trödel mit Camping verbunden, siehe Zelt

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Wasser, Plane und heftiger Regen

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Zeit zur Heimkehr bzw. zum Unterstellen

Wirklich schade, dass einem das Wetter in diesem Jahr ein Strich durch die Rechnung machte. Es hat wirklich Katzen und Hunde geregnet.




Oldtimer-Rallye ,,Rund um Oelde“ des Automobilclub Oelde e.V. im ADAC

Zum zehnten Jubiläum gingen am 25. Mai 2013 in Oelde Autos vergangener Tage an den Start zur Oldtimer-Rallye. Über zehn lange Jahre hinweg hat der Automobilclub Oelde e.V. es verstanden, Jahr um Jahr aufs Neue zu gewinnen. Dies wurde zum gestrigen Auftakt der alten PS-Boliden deutlich sichtbar. 81 Fahrzeuge traten zum Start an der Oelder Johanneskirche an. Eine Anzahl, die die Motorsportleidenschaft deutlich macht.

LogoDer Automobilclub Oelde ist seit 60 Jahren dem Dachverband ADAC angeschlossen und hat über die Jahre ein vielfältiges Angebot an Motorsportaktivitäten in seinen Jahreskalender integriert. PKW Geschicklichkeitsturniere wie auch die Enduro Rallye Münsterland, die traditionell im Spätsommer ausgerichtet wird. Ebenfalls für die Jugend ist der Verein stark aufgestellt. Kartslalom, Kartturniere, Fahrrad- und Rollerturniere werden geboten. Die internationale Rallye Münsterland hatte sich in den späten 80-er Jahren im neuen Jahrtausend zur Oldtimer-Rallye ,,Rund um Oelde“ entwickelt. Der OELDER ANZEIGER war vor Ort und hat Benzin geschnuppert.

Am Startpunkt, dem Kirch- und Marktplatz wurden die Fahrzeuge sowie die Fahrer professionell vorgestellt und sekundengenau durch das Starttor auf die ca. 180 Kilometer lange Strecke losgelassen.

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Vor dem Start gab es letzte Anweisungen für die Fahrer Dirk Hartmann und Sven Kollmeyer aus Oelde mit Ihren Mercedes Benz W111 280 SL aus dem Jahr 1970

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Die Zuschauer bildeten eine lange Schlange links und rechts durch die Innenstadt

Die Zuschauer in der Stadt waren begeistert, und die Menschenmenge wurde immer dichter. Dazu beigetragen hat das gute Wetter, das den Lack der Autos im Sonnenlicht glänzten ließ.

Die Fahrzeuge wurden von vielen Begeisterten fotografiert und auch diskutiert  Ein sehr schönes Fahrzeug, ein BMW Dixxi von 1928, wurde umringt von zahlreichen Motorsportfans. Ebenfalls durfte der OELDER ANZEIGER einen Blick unter die Haube werfen.

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Aber auch die vielen anderen Renner konnten begeistern. VW Käfer, Ford Mustang, Volvo und Mercedes rollten zusammen mit OPEL Senatoren, Porsche, einem Ferrari GTO 308 und vielen anderen durch die Fußgängergasse zum Start.

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Der Vorsitzende des AC Oelde, Hans-Udo Weckheuer, hatte ebenfalls mit am Start das Geschehen verfolgt und geleitet. Zwischendurch war ebenfalls für ein Gespräch unter alten Rallye Veteranen Zeit.

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Die erfolgreichen Rallyepiloten ,Hans-Udo Weckheuer und Norbert Löbbert, hielten einen Plausch über alte Zeiten. Hans-Udo sowie Norbert hatten in den 70er Jahren viele Kreis und Landesrallyes absolviert und auch gewonnen. Unter anderem waren Sie am Start der internationalen Rallye Münsterland

Die Oldtimer Piloten mussten dann ringsum Oelde Stationen anfahren. Unter anderem ging es von Oelde nach Sünninghausen, Wadersloh, Liesborn, Bad Waldliesborn, Westenholz, Rietberg, Langenberg, Sromberg und letztendlich zum Ziel zurück nach Oelde an Potts Brauerei.

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Die Strecke rund um Oelde

Leider hatte sich das Wetter vom Sonnenschein zum leichten Regen gewandelt, was aber der Stimmung am Ziel keinen Abbruch gegeben hat. Hier wurden die Rallye-Absolventen empfangen die sich bei der anschließenden Feier entspannen konnten.

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180 Kilometer später

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Die Besucher waren begeistert von dem Sound der Motoren sowie auch die wirklich liebevoll restaurierten Meisterwerke die dem Auge geboten wurden. Sie wurden Zeugen eines würdigen zehnten Jubiläums. Die Bilder  sprechen für sich.

Wir bitten unsere Leser um Verständnis, dass wir aufgrund des Speicherplatzes nicht alle Bilder in voller Größe veröffentlichen können. Wer aber Interesse an den Bildern hat, darf diese auf unserem Fotoalbum unter diesem Link betrachten.

Alle Bilder © Schwichtenhövel ( AC Oelde freie Verfügung ), Karte © AC Oelde e.V.




580 Teilnehmer beim AOK-Firmenlauf in Oelde

Am gestrigen Freitag gingen viele Firmen in Oelde an den Start zum vierten AOK-Firmenlauf. Hierzu wurde eine Strecke in der Innenstadt von drei Runden bestritten. Insgesamt legten die Athleten dabei fünf Kilometer zurück. Der OELDER ANZEIGER lief mit.

Bei der Aktion ging es darum, das Betriebsklima und die Freude am Dabeisein zu fördern. Die Stoppuhr wurde in der Tasche gelassen. Zirka 580 Läufer und Läuferinnen gingen an den Start. Angefeuert wurden die vielen Läufer der Firmen von den Zuschauern am Streckenrand. Besonders lustig und schön fiel die wohl schnellste Oma im Rollstuhl auf …

Birgit Schwichtenhövel, Geschäftsführerin des Altenwohnheims Kardinal-von-Galen, sauste mit Ihren Kollegen durch die Stadt. Dabei wurde die Heimleiterin, als alte Frau verkleidet, in einen Rollstuhl gepackt und von einem starken Läufer angetrieben.

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Geschäftsfü(a)hrerin Birigt Schwichtenhövel im Cabrio unterwegs

Die Bewohner des Hauses feuerten Ihr Team am Streckenrand an. In Decken eingemummt und mit dem ein oder anderen Schnaps versorgt, hielten sich die munteren “Altgäste” warm.

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Das etwas andere Abendprogramm für die Bewohner des Heims

Schade war es, dass dieses Jahr nur zwei Firmen wirklich verkleidet waren. Zum einen war ein niedliches, auf alt verkleidetes Pärchen zu sehen vom Heinrich Dormann Zentrum der AWO aus Beckum sowie das Kardinal von Galen Heim aus Oelde. Letzteres hatte dann auch verdienterweise den ersten Platz erhalten für das kreativste Outfit.

Den Gewinn von 250,- € wird in Vitaminbomben investiert, teilte uns Frau Schwichtenhövel mit. Das Personal bekommt davon im Aufenthaltsraum im Winter eine stets gefüllte Quelle mit Früchten gestellt.

Alle anderen Teams zeigten sich zwar auch in schöner Sportwäsche und dementsprechend firmenzugehörig einheitlich, aber leider nicht verkleidet. Eine „Manege“ stellen wir uns anders vor.

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An der St. Johannes Kirche feuerte eine Trommlergruppe mit rhythmischen Klängen an. Die Teilnehmer waren alle gut drauf und jubelten den Zuschauern im Vorbeilaufen zu. Insgesamt eine tolle Aktion.

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Alle Fotos © Schwichtenhövel ( für die jeweiligen Firmen / Läufer zur freien Verfügung )




Wetten dass …? Karnevalsspaß in Oelde

Am Sonntag, 26. Mai, wettet der Karnevalsverein SK-Helau aus dem Ortsteil Sünninghausen, dass er es schafft, die Oelder Innenstadt mit mindestens 150 verkleideten Karnevalisten zu durchstreifen. Ob die sonst so zementharten Oelder das hinbekommen, wird sich zeigen.Der SK-Helau mit ca. 200 Mitgliedern will das fast Unmögliche versuchen!: 150 Karnevalmuffel aus Oelde sollen dazu gebracht werden, sich zu verkleiden und durch die Innenstadt zu marschieren! Obendrein muss am Marktplatz noch ein Faschingslied gesungen werden!

Bei dem Himmelfahrtskommando erhalten die Oelder Unterstützung von den absoluten Profis aus Beckum. Der Musikzug Glockenland geht an der Speerspitze vorweg und wird die Oelder an die Wand spielen.

Die Wette, bzw. die Idee kam von der Stadtverwaltung Oelde, wie uns Kai Garthoff vom SK Helau mitteilte. Um 15:00 Uhr ist ein Treffen am Neubau des Kaufhauses Gallerie. Das Wetter wird uns wahrscheinlich Dauerregen bescheren, meinte Herr Garthoff. Der OELDER ANZEIGER ist der Meinung, dass doch alles passt. Wetterbedingungen wie in Beckum im Februar!

Abgesehen vom Kolping Karneval, ein möglicher Lichtblick am sonst finsteren Oelder Karnevalshimmel. Zeiten ändern sich und auch hoffentlich das Oelder Karnevalsverhalten. Als Lied schlagen wir „Da sind wa dabei, dat is prrriiiimmaa, viva Oellldeee“ vor. Um Missverständnissen vorzubeugen: Bei der Veranstaltung handelt es sich nicht um eine Wette der TV-Show!

Die Tanzgruppe Magic Sisters

Rückblick zum kleinen aber feinen Kolping Karneval 2013




Tauziehen in Lette

Ordentlich Saft im Ärmel und in den Beinen bedarf es am 25 Mai in Lette. Wenn die Kontrahenten um 30 Liter Bier ziehen, werden wahrlich ungeahnte Kraftreserven freigesetzt.2013-05-23-Tauziehen Lette

Hau Ruck, Hau Ruck, Hau Ruck heißt es heute im Ortsteil Lette.  Der 1993 gegründete Verein 19LTV93 Letter Tauziehverein e.V. richtet das 20. Letter Tauziehen aus. Das Ganze findet auf dem Hof Winkelmann statt. Mannschaften mit bis zu fünf Personen treten dabei gegeneinander an und lassen die Muskeln spielen. Den Siegern winken 30 Liter Bier.

Nach dem Kraftakt wird das zwanzigjährige Bestehen des Vereins gefeiert.




Lebende Riesenspinnen in Oelde gesichtet

© Welt der Spinnen

© Welt der Spinnen

Arachnophobiker, also Menschen, die sich vor Spinnen fürchten, werden am 30. Mai einen großen Bogen um das Bürgerhaus machen müssen. Denn dort gastiert die mobile Ausstellung »Welt der Spinnen«. Auf die Leser des »OELDER ANZEIGER« hingegen warten zehn Freikarten für die sehenswerte Show.

Die Ausstellung »Welt der Spinnen« existiert schon seit über elf Jahren und kommt aus dem rheinland-pfälzischen Kaiserslautern. Ausstellungsleiter Stefan Hein hat sein Hobby zu seinem Beruf gemacht. Er machte sich mit einer Spinnen- und Insektenausstellung selbständig und konnte bisher große Erfolge feiern.

Die Schau präsentiert eine lehrreiche sowie pädagogisch wertvolle Auswahl von lebenden Riesenspinnen und Insekten aus allen Kontinenten. Die  Ausstellung hat das Ziel, den Besuchern Grundkenntnisse der Spinnen- und Insekten-Welt zu vermitteln, um so nach und nach die Einstellung der Menschen zu ändern und den Ekelfaktor vor diesen erstaunlichen und schönen Tieren zu nehmen.

Zu erleben sind Riesengespensterschrecken, Blüten-Mantis, Orchideen-Mantis, Geister-Mantis und die grüne Java-Mantis. Auch Achatschnecken, Riesentausendfüssler, Samtschrecken, Pfefferschrecken, Teppichschrecken, Kaiserskorpione oder große Texasskorpione sind in der Ausstellung zu finden. Schließlich sind Geißelskorpione, Geißelspinnen, ca. 60 verschiedene Vogelspinnen-Arten von Theraposa blondi bis Lasiodora parahybana aus nächster Nähe zu bewundern.

Gezeigt wird »Welt der Spinnen« am 30. Mai ab 11 Uhr im Oelder Bürgerhaus. Die ersten zehn Leser, die sich bei redaktion@oelder-anzeiger.de melden, werden auf die Gästeliste gesetzt und erhalten freien Eintritt.

NACHTRAG: Die Freikarten sind alle vergeben. Wir wünschen den glücklichen Gewinnern viel Spaß!




Waffelerlös für Namibia

Am letzten Samstag ging es vor dem REWE Supermarkt im Oelder Norden um den guten Zweck. Frau Andrea Ormeloh und Christiane Richter haben einen Tag damit verbracht, Waffeln für den Guten Zweck zu verkaufen.

Frischer Waffelduft hatte Kunden am REWE Markt Oelde angelockt. Der OELDER ANZEIGER war ebenfalls dem Duft gefolgt.

Frau Ormeloh erklärte uns in einem Gespräch das Sie bereits viele Jahre für „Way of Hope“ ( WOH) aktiv ist.

WOH ist kurzgefast, eine Initiative für eine bessere Welt. Eine Netzwerkverbindung von Menschen, die anderen helfen. Frau Richter und Frau Ormeloh lassen den Waffelerlös hungernden Kindern in Hoachanas zukommen. Bereits für 5€ kann ein Kind hier eine komplette Woche über die Suppenküche genährt werden.

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Frau Richter und Frau Ormeloh am Waffelstand

Um möglichst viel Geld den Kindern zu kommen zu lassen, arbeitet Frau Ormeloh ohne großen bürokratischen „Wasserkopf“.

Wir danken jeden persönlich vor Ort, aber Dankesschreiben bei z.B. Spendenüberweisungen verschicken wir nicht zum wohl der Kinder, teilte uns Frau Ormeloh mit.

Der Waffelteig wurde gestiftet, aus der Familie und selbst zubereitet. Ob man nun für vier Personen Teig herstellt oder eben eine Große Schüssel fertigt, würde kein Unterschied machen, so Frau Ormeloh.

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Duftende Eisen locken Kunden an.

Erschreckend erfahren wir von den Zuständen in Namibia. Eine Schwangere Frau hatte hier z.B. ein behindertes Kind zur Welt gebracht weil diese Frau unterernährt war!

Wir hoffen das die beiden Damen die Waffeleisen zum glühen gebracht haben, damit eine ordentliche Summe nach Namibia fließen kann. Über den Verbleib dieser, überzeugt sich Frau Ormeloh jährlich mit einem Besuch vor Ort.

Alle Fotos © Schwichtenhövel




Pfingstenkranz St. Joseph- Gemeinde

Ein Fest mit Tradition konnten die zahlreichen Besucher des Pfingstenkranzes am Pfingstsonntag an der St. Joseph- Kirche in Oelde feiern.

Der Oelder Pfingstenskranz, vertreten an acht Standorten in und um Oelde, ist woanders kaum bekannt,  obwohl dieser Brauch mehrere hundert Jahre alt ist. Unter den alten Germanen war Wotan der Gott der Ernte, des Ackerbaus und der Viehzucht. Mit dem Pfingstkranzfest wird der Ausdruck der Freude über das Erwachen der Natur gefeiert und die einstigen Bauern fieberten einer guten Ernte entgegen.

Eine Birke, die mit Fähnchen und Bändern geschmückt ist, von Groß und Klein umtanzt. Dabei werden unter anderem die Lieder “ O Bur, wat kost´Ju Hei? “ oder das beliebte Kinderlied „Wir öffnen jetzt das Taubenhaus“ gesungen. Bei dem letzteren Lied wird von den Erwachsenen händehaltend ein Kreis um den Pfingstenkranz gebildet. Diese gehen singend kreisum um den Kranz. Die Kinder sind als Tauben in der Mitte und fliegen an der richtigen Passage des Liedes durch das geöffnete Taubenhaus hinaus ( Die Erwachsenen halten die Hände hoch ). An einer anderen Passage wird das Taubenhaus geschlossen und die Kinder müssen schnell wieder einkehren.

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Tradition wird hier bereits den Kleinsten weitergegeben

Der traditionelle Brauch wurde am Pfingstenkranz gestern ordentlich getanzt. Der Platz um die St.Joseph- Kirche war wirklich sehr gut besucht. Familien und Kinder, Opas und Omas, Jugendliche und sogar Hunde waren vertreten auf dem Fest. Auf der Wiese bolzten die Jungs und die Mädchens gaben sich dem Tanz hin.

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Hüpfburg und Schminken war hier nicht notwendig. Eine Wiese und ein Ball hat für vollen Spaß gesorgt.

Die St. Joseph Gemeinde hat diesen traditionellen Brauch fest verankert und zelebriert ihn jeden Jahr aufs Neue. Das Preismodell von Speisen und Getränken ist dabei wirklich absolute Klasse! Eine Limonade oder Waffel gab es bereits für jeweils schlappe -,70 €. Alle anderem Getränke und Speisen für 1,30€ und 2,00€.

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Von links, Bierbude, St.Joseph- Kirche und der Pfingstkranz. Alle Bilder © Schwichtenhövel (zur freien Verfügung für St. Joseph & Pfingstkranzgesellschaft)

Der OELDER ANZEIGER ist der Meinung, dass hier wirklich an Traditionen festgehalten wird. Ein Pfingstkranz, drei Sänger, ein Akkordeonspieler, der Bauer und die Bäuerin reichten hier aus, um jedem eine Freude zu bereiten. Von einem anderem Pfingstkranz haben wir erfahren, dass eine Hüpfburg und Kinderschminken angeboten wurde. Ob dieses Überangebot notwendig ist stellen wir als Frage in den Raum, oder ist es als cleverer Schachzug anzusehen, auf dass der Vater dort in Ruhe mal ein Pils trinken kann?