Eintritt frei für Vandalen & Co. ?

2014-03-29-Unbesetzt offen 09_10Der frühe Vogel, oder auch der Vandale kommt kostenfrei in den Oelder Vier- Jahreszeiten-Park. Das Bild von heute zeigt den unbesetzten Haupteingang des Oelder, ehemaligen kostenfreien Stadtparks mit weit geöffneter Türe.  Öffnungszeit des Parks ist ab 09:30 Uhr. Unsere Aufnahme zeigt die Situation um 09:10. Im Zuge der Landesgartenschau wurde der einst kostenfreie Eintritt in den Stadtpark mit einem Eintrittssystem versehen, um diesen vor Vandalismus zu schützen. Neue, erst kürzlich installierte elektronische Eingangstore, sollen unerlaubten Zutritt sowie auch Vandalismus fern halten. Der OELDER ANZEIGER ist der Meinung, dass die modernste Türtechnik nichts nützt, wenn diese Türen weit offen stehen bleiben. Mehr zu dem Thema finden Sie hier.

Parkeingang am 26.03.2014 um 05.58 Uhr Leserfoto: Dr. Ralf Wohlbrück

Parkeingang am 26.03.2014 um 05.58 Uhr
Leserfoto: Dr. Ralf Wohlbrück

Erneut haben wir heute am 30.3.2014 eine Stichprobe gemacht. Um 08:40 Uhr haben wir den Haupteingang wieder unbesetzt und mit geöffneter Türe vorgefunden.

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© Oelder Anzeiger

2014-03-30-Park

Wir konnten ohne Kontrolle in den Park gelangen
© Oelder Anzeiger

 

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© Oelder Anzeiger

Achtung Ironie. Das Eingangstor kann vermutlich nicht geschlossen werden, da dieses mit einer Stahlkette gesichert wurde. Wahrscheinlich um Vandalen daran zu hindern, dieses zu entwenden.

AKTUALISIERUNG ebenfalls 30.03.2014 um 21:39

Bei der Diskussion in der Facebook Gruppe: Du bist Oelder wenn,… gibt es zu dem Thema ebenfalls eine Pro- & Kontradiskussion. Bei unseren Aufnahmen von heute früh wurde unter anderem argumentiert, dass „der Vandale“ am frühen Morgen noch schlafe  und somit also keine Gefahr bestehen würde.

Das haben wir deshalb am späten Abend nochmals geprüft.

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Gleiche Situation wie in der Frühe auch um 21:39 Uhr
© Oelder Anzeiger

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Freier, unbehinderter Eintritt dank offen stehenden Haupteingang
© Oelder Anzeiger

Somit steht fest, dass die neu installierten Drehkreuze mit Kartenlesegeräten und Kameraüberwachung an den Nebeneingängen überflüssig sind. Der „Vandale“ kann bequem mit einem Werkzeugwagen in den Park spazieren und sich seinen üblen Machenschaften widmen.

 

 

 

 




Klassentreffen der Overbergschule Entlassungsjahrgang 1964

Klassentreffen2014001Mit einem vielstimmigen Hallo und mit fragenden Blicken trafen sich 21 ehemalige Schüler der Overbergschule an ihrer alten Wirkungsstätte.

Vor fünfzig Jahren hatte man gemeinsam die Schule verlassen und sich zum Teil viele Jahre nicht mehr gesehen. „Verdamp lang her“ Nachdem Fragen wie: bist Du nicht  ? …..  schnell geklärt waren, wurde an Ort und Stelle ein erstes Erinnerungsfoto gemacht. Anschließend konnten wir unsere ehemalige Schule besichtigen. Mit Frau Köhler, der Leiterin der heutigen Pestalozzischule, hatten wir eine Führung durch das Gebäude vereinbart. In ihrem Beitrag erläuterte Frau Köhler die lange Geschichte der Overbergschule und auch die jetzige Nutzung durch die Pestalozzischule. Schon beim Blick in die alte Schule und während des Vortrags wurden bei Manchen erste Erinnerungen wach und ausgetauscht

Nach einem herzlichen Dankeschön an Frau Köhler ging es mit einem gemeinsamen Spaziergang durch die Stadt in Richtung Haus Zelic. Dort wurde bei Kaffee und Kuchen und einem Abend-Buffet in bester Stimmung über Stunden geplaudert und Geschichten erzählt.

Die inzwischen älteren Herren erinnerten sich mit Freude an ehemalige Lehrer, gemeinsame Streiche und Klassenfahrten.

Am Ende des Tages waren sich alle einig, es war ein schönes und gelungenes Klassentreffen.

Heinz Werner Drees




Passiertechnik vor den Eingängen des Vier-Jahreszeiten-Parks

2014-03-25-Parktore (3)Sehr zum Ärger einiger Oelder Bewohner wurden die Parkeingänge zum Vier-Jahreszeiten-Park  vor kurzem geändert. Neue Kartenlesegeräte, Videoüberwachung, Stacheln auf den Zäunen sowie viel zu enge  Drehkreuze lassen mittlerweile Endzeitstimmung aufkommen beim Betreten des ehemaligen Oelder Stadtparkes, dem heutigen Vier-Jahreszeiten-Park. Besucher mit einem Rollstuhl oder Familien mit einem Kinderwagen können an zwei Eingängen darauf hoffen, dass der Haupteingang besetzt ist. 

Dort kann man, wenn er besetzt ist, über Sprechfunk darum bitten, ein Seitentor zu öffnen, um mit breiteren Gefährten hereinzukommen. An dem Eingang am Tennisplatz im Oelder Südwesten ist der Eintritt für Radfahrer, Rollator-Nutzer und Familien mit einem Bollerwagen gänzlich aktuell verwehrt. Der OELDER ANZEIGER hat sich die Situation angeschaut.

An unterschiedlichen Tagen und Uhrzeiten haben wir den Selbstversuch gestartet, um mit dem Rad über die Seitentore in den Park zu gelangen. Die neu installierten Drehkreuze sind für den Einlass von Radfahrern, Rollstuhlfahrern oder Eltern mit dem Kinderwagen sowie Rollator-Nutzer viel zu klein.

Eingang am Tennisplatz ist nicht zu passieren für Radfahrer, Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen. Siehe Schilder

Der Nebeneingang am Stromberger Tor. Zwischen Drehkreuz und orangefarbener Hütte befindet sich ein ferngesteuertes Tor

Über die Ruftaste der neuen Sprech- und Überwachungsanlage wird man via Funk zum Haupteingang mit der Leitzentrale verbunden. Nun kann man bitten, dass Seitentor zu öffnen, nachdem man seine Karte an der Kamera vorgezeigt hat. Der Haken an der Geschichte ist, dass die Leitzentrale nicht immer besetzt ist. Die Besucher müssen dann einen Umweg fahren zum Haupteingang, wo wir mehrmals einen nicht besetzten Leitstand vorfanden.

Wenn der Haupteingang nicht besetzt ist, können an den anderen beiden Eingängen keine Tore via Knopfdruck geöffnet werden

Wieder unbesetzter Haupteingang

Für viele Oelder eine Zumutung, was sich in Form von Kritik an der Stadt und am Forum als Betreiber des Vier-Jahreszeiten-Parks bemerkbar machte. Die Lokalzeitung „Die Glocke“ berichtete nun über das Einknicken des Forums Oelde, welches die vor kurzem installierten Eingangstore überarbeiten will, um Barrierefreiheit zu schaffen.

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Unser Leser Dr. Ralf Wohlbrück hat zu diesem Thema einen Leserbrief eingereicht den wir hier im vollen Umfang veröffentlichen.

Leserbrief „Einlasstechnik für Parkeingänge wird wieder geändert“

Um es überzeichnet auf den Punkt zu bringen: Wir haben uns mit Ausrichtung der Landesgartenschau Gefahren von Vandalismus und Missbrauch angeschafft! Um diesen zu begegnen wurde nun in ein neues Zugangssystem investiert, das in seiner technischen Konzeption und Umsetzung sowohl an den Bedürfnissen der Bürger als auch an den verfolgten Zielen vollkommen vorbeiläuft – für teures Geld! Und jetzt wird nachträglich in zusätzliche Kartenlesegeräte investiert und in ein Klapptor am Eingang Am Stadtgarten, damit Bürger mit Behinderung oder mit Rollstühlen, Benutzer von Rollatoren, Personen mit Kinderwagen und Fahrradfahrer endlich wieder in den Park hineinkommen können.

2014-03-26-Comic

Big brother is watching you

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die bisherigen Planungen vornehmlich von dem Gedanken getragen wurden, den Park wie eine Bastion verteidigen zu müssen. Statt im Sinne einer Willkommenskultur zu handeln, wurde ein System geschaffen, das weder zufrieden stellend arbeitet noch seinen Zweck erfüllt.

Der Park soll künftig entweder durch ein Klapptor oder durch ein Drehtor mittels Kartenleser zu betreten sein. Das Drehtor kann man sich dann aber getrost sparen, denn es ist in jedem Fall viel bequemer, durch das Klapptor zu gehen. Man hat mehr Bewegungsfreiheit und vermeidet die Gefahr, im Drehtor bei Fehlfunktionen stecken zu bleiben und in Not zu geraten. Die Drehtore sind überflüssige und komplette Fehlinvestitionen. Ich frage mich auch, wer die vielen Kameras an den Kartenlesern simultan überwachen soll. Ich hoffe nicht, dass Videoaufzeichnungen im Zusammenhang mit der nun personalisierten Jahreskarte geplant sind, denn dann haben wir neben Vandalismus und Missbrauch auch den Überwachungsstaat in der Diskussion.

Stellen wir uns einmal ganz nüchtern die Frage nach der Art des in den Raum gestellten Missbrauchs. Es kommen grundsätzlich zwei Formen in Frage. Die erste betrifft Menschen, die den Park missbräuchlich betreten könnten, um dort kostenfrei spazieren zu gehen und die zweite betrifft Personen, die im Sommer das Freibad missbräuchlich nutzen wollen.

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Peter Maffay sieben Brücken Modus an: „Durch dieeeeese schmaale Lücke musst Du gehen…. fährst nen Rollstuhl bleibst Du draußen stehen! Deine Enkel tooooben im Park herum, während Du am Zaun als Gast stehst traurig rum.“ Modus aus.

Die erste Form des Missbrauchs schließe ich vollkommen aus, denn diese Menschen bleiben dem Park seit 13 Jahren fern. Die zweite Form erscheint dagegen viel wahrscheinlicher. Deshalb gehört keine neue Einlasstechnik an die Parkeingänge, sondern ein einziges Kartenleser gestütztes Drehtor vor das Freibad. Das würde viel Geld sparen, die Bürger wären zufriedener und diese Lösung würde wirklich ihren Zweck erfüllen.

Bleibt zu hoffen, dass der neu zu wählende Rat und Bürgermeister die Verwaltung künftig sehr viel enger führt und derartige Fehlentwicklungen nicht mehr zugelassen werden.

Dr. Ralf Wohlbrück

Leserbrief Ende

Das Forum Oelde hatte die neuen Parkeingänge installiert, um unter anderem an Druckkosten für die Eintrittskarten zu sparen. Durch die neuen Kartenlesegeräte an allen Eingängen sowie die Videoüberwachungssysteme müssen zukünftig keine neuen Karten gedruckt werden, hieß es vor Baubeginn der Hightech-Eintrittsschleusen. Nun wird erneut Geld in die Hand genommen, um an den Parkeingängen einen barrierefreien Eintritt zu ermöglichen. Verwunderlich, wenn man sich hierzu den Masterplan der Umgestaltung der Innenstadt Oelde anschaut, wo ebenfalls überall auf Barrierefreiheit Wert gelegt wird. An den Eingängen des vom Forum Oelde betriebenen Vier-Jahreszeiten-Park wurde dies aber verschlafen und wird nun für weiteres Geld nachgerüstet.

© alle Bilder Oelder Anzeiger




Kreativmarkt zugunsten der Kinder von Tschernobyl

2014-03-23-Tschernobyl-2Das dritte Mal in Folge fand am vergangenen Sonntag der Kreativmarkt im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Oelde statt. Die 1992 gegründete „Den Kindern von Tschernobyl Initiative Oelde“ hatte hierzu zahlreiche Aussteller unterschiedlicher Handwerks- und Kunstwaren eingeladen. Der OELDER ANZEIGER war vor Ort und hat sich das Event für die gute Sache angeschaut.

2014-03-23-Tschernobyl-20Handwerkskunst, Schmuck, Filz- , Holz- sowie Näharbeiten, Stoffe, Mützen, Gestecke,  Scherenschnitt, Floristik und viele andere Dinge waren im Dietrich-Bonhoeffer-Haus ausgestellt. Der Besucherandrang war sehr groß zu Freude der vielen Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

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Gestecke, Stoffwaren und viele Besucher

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Die Besucher bahnen sich den Weg durch den Saal

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Für Erika Pongritz ist helfen Ehrensache

Die Tschernobyl Initiative Oelde hat es sich zum Ziel gesetzt, Kindern aus den radioaktiv betroffenen Gebieten in Weißrussland zu helfen, indem sie diesen Kindern einen Erholungsaufenthalt in Oelder Gastfamilien ermöglichen. Frau Erika Pongritz berichtete dem OELDER ANZEIGER, dass die Kinder durch den vierwöchigen Aufenthalt in einer gesunden Umgebung sowie durch eine gesunde Ernährung wieder zu Kräften kommen. Der Gesundheitszustand der Kinder wird durch den Aufenthalt in Oelde für viele Monate verbessert.

In diesem Jahr ist Frau Pongritz, Leiterin der Initiative, besonders stolz darüber, dass 19 Kinder aus Weißrussland für vier Wochen zu Gastfamilien kommen können. Die Kinder haben ein Alter von ca. 7- 11 Jahren und kommen bis zu drei Mal in Folge zu Oelder Gastfamilien.

Die Tschernobyl Initiative Oelde arbeitet dabei völlig unentgeltlich. Die letzten 20 Jahre war das Projekt nur möglich durch die vielen Gastfamilien sowie die vielen Spenden Oelder Unternehmen, die freie medizinische Versorgung und ärztliche Betreuung sowie die Unterstützung der Kirchengemeinde und der Pfarrcaritas St. Johannes.

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Nachdem sich die zahlreichen Gäste an den Waren erfreut hatten, konnten sie sich bei Kaffee und Kuchen oder einer ordentlichen Bratwurst stärken. Einladend und freundlich haben die fleißigen Damen ihre kleinen Gaumenkunstwerke unters Volk gebracht.

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Von links: Frau Rinas, Frau Richter, Frau Littau und Frau Tewes

Fazit: Der Kreativmarkt bot wirklich eine große Auswahl. Das ganze wurde durch das nette Ambiente, wie z.B. Kinderschminken sowie die Sorge um das leibliche Wohl, sehr gut abgerundet.




Schweitzer-Schule braucht dringend Unterstützung

Ehrensache: Ehrenamt in Oelde

Ehrensache: Ehrenamt in Oelde

Die Albert-Schweitzer-Schule (OGS) in Oelde sucht Bürger/innen die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Insbesondere wird Unterstützung im Rahmen der offenen Ganztagsschule benötigt.

Im Einzelnen handelt es sich dabei u.a. um

– die Betreuung  von Schülergruppen  bei der Erledigung von Hausaufgaben

– die Einzelbetreuung von Schülern als Lesepaten

– die Gestaltung von Freizeit – und Gruppenaktivitäten

– die Gestaltung und Moderation von Arbeitsgemeinschaften ( Schach, Handarbeiten, Basteln und Werken etc.)

Interessenten melden sich bitte bei:

Ehrenamtszentrale Oelde
. Overbergstraße 4
. 59302 Oelde

Telefon 02522 / 72 678

www.ehrenamt-oelde.de

Mail: info@ehrenamt-oelde.de




Einfach Richy

Der OELDER ANZEIGER war zu Besuch bei Richy Brüggenkamp, Frontmann der Colorados Revival Band. Wir durften in die heiligen Hallen des Rock´n´Roll und haben erfahren, wie sich der Ur-Rocker aus Oelde und seine anderen Bandmitglieder die Winterzeit vertreiben.

Freundlich und herzlich wurden wir von Richy in seinem Haus empfangen, welches er zusammen mit seiner Frau und den beiden Wachhunden in Oelde bewohnt. Nachdem wir mit diesen warm geworden waren, hat Richy uns in sein Musikstudio geführt. Der Raum ist ca. 6 x 3 Meter groß und beherbergt so ziemlich alles, was das Musiker- und vor allem Gitarrenspielerherz höher schlagen lässt.

Ringsum hängen die Instrumente an der Wand des Musikers

Original unterzeichnetes Zertifikat

Für den OELDER ANZEIGER ist es einfach der Gitarrentempel. Ringsherum im ganzen Raum hängen fantastische Gitarren an den Wänden. Zwischen den Instrumenten hängen Urkunden. Besonders sticht dabei ein Zertifikat einer original Burns Shadows Gitarre ins Auge. Richy ist stolzer Besitzer der 37sten gefertigten Spezialgitarre, bei einer Gesamtauflage von 500 Stück. Diese Serie wurde extra für Stücke von der Band The Shadows gebaut, berichtete uns Richy.

Ein Traum für Gitarrenkenner, handgefertigte und streng limitierte Auflage eines Kunstwerkes

Aber nicht nur E-Gitarren finden wir im Musikerzimmer. Akustische, Resonator- und Bass-Gitarren finden wir ebenso wie sein Technik-Equipment. Mischpult, PC, Fußpedale und jede Menge unterschiedlicher Verstärker warten geordnet auf ihren Einsatz.

Richy erzählt im Interview, dass er für bestimmte Stücke spezielle Gitarren benutzt.

Die haben dann einfach einen besseren Klang. Nicht auf jeder Gitarre klingt z.B. Highway to Hell von AC/DC.

Dann berichtete der Gitarrenvirtuose, wie er und seine Band den Winter verbringen. Richy sucht über die Wintermonate Stücke aus, die er dann zusammen mit den Colorados probt. Dabei sind seine Vorschläge natürlich nicht in Stein gemeißelt, sondern man versucht sich als Band zusammen an den Stücken. Als Tipp für alle anderen Musiker gibt uns Richy mit auf den Weg, Stücke, die man bis zum Exzess probt und irgendwie dann doch nicht zum Klingen oder Laufen bekommt, direkt von der Set-Liste zu streichen, auch wenn man das Stück selber noch so gerne mag. Für die neuen Stücke sucht Richy alle Noten heraus, besorgt die Lieder zum reinhören oder auch sogenannte Back Tracks. Hier hat man dann z.B. nur eine Schlagzeug- und Gesangsbegleitung. Solos für die Gitarre kann Richy dann direkt selber einspielen.

Mit seinem Smartphone spielt Richy seine Back Tracks zum Üben ein

Die Vorbereitungszeit in den Wintermonaten ist auch von Nöten, wenn man sich die aktuelle Terminliste der Colorados zum 51. Bandjahr anschaut. In 2014 starten die Colorados voll durch mit einem bereits gut gefüllten Programm. Einige Termine werden erfahrungsgemäß noch hinzukommen sagte uns Richy.

  • Für den guten Zweck wird im Ambrosius Haus Oelde gespielt
  • Auf drei 50er Geburtstagen sorgen die Rocker im Blues Brothers-Stil für die richtige Stimmung.
  • Im März tritt die Band beim Rock´n´ Roll Cirkus im Zelt der Familie Trumpf auf.
  • Zurück in die Zukunft geht es dann zwei Mal in Warendorf im Barbarossa.
  • Die richtige Musik im Gepäck dabei haben die Colorados für das Bikertreffen in Warendorf.
  • Unsere Nachbarn in Beckum können sich auf das nächste Kneipenfestival freuen mit Richy und seiner Crew.
  • In Westkirchen heißt es dann im September Rock am Schloß.
  • In der Planung steht am 2. Mai in Harsewinkel die Oldie Night mit Harpo an (Moviestar).
  • Im November ist ebenso beim Oelder Kneipenfestival für die gute Musik gesorgt.
  • Auf dem Weihnachtsmarkt 2014 in Oelde spielen die Colorados zusammen mit Juliette Schoppmann von „Deutschland sucht den Superstar“. Somit wird das Showprogramm des Oelder Weihnachtsmarktes erneut in höhere Sphären katapultiert.
  • Am Ijsselmeer steht ebenfalls noch ein Benefizkonzert für traumatisierte Kinder an.

 

Eine Menge Programm steht den Colorados somit bevor, doch besonders können sich alle Fans der Shadows freuen!

Die Colorados Revival Band wird ein Shadows-Konzert geben! Richy berichtete uns darüber, dass sie in der Vergangenheit schon einmal solch ein Konzert gegeben hatten. Der Besucheransturm war enorm. Aus Hamburg und noch weiter entfernten Ecken kamen Shadows- und Colorados-Fans angereist.

„Solange bei allen die Gesundheit mitmacht, werden wir weiter Musik machen. Am meisten, auch wenn es blöd klingen mag,“ erzählte uns Richy, „macht es uns Spaß, für die gute Sache zu spielen.“ Das mache einfach glücklicher. Anderen Menschen eine Freude zu machen, die nicht unbedingt auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Dabei hören wir von Richy auch eine Geschichte einer krebskranken alten Frau, die den Wunsch geäußert hatte, Richy noch einmal Gitarre spielen hören zu dürfen. Richy ist diesem Wunsch nachgekommen, aber wie er sagte, war das wirklich hart an der Kante.

Trotz Tennisarm spielte Richy für uns

Wir selber mussten dass auch erst sacken lassen. Umso erfreulicher berichtete uns Richy von vielen beeindruckenden Momenten aus seinem Leben. Zusammen mit Hugo Strasser hatte er auf Tanzwettbewerben gespielt. Richy und die Colorados haben früher jedes Wochenende in sämtlichen Tanzlokalen gespielt. Oder wie Richy unter anderem die Schüler der Realschule in Oelde bei einer ständigen AG mit Musikunterweisung unterstützt und die Schüler auf die Bühne bekommt. Von solchen Gelegenheiten hat die Band früher nur geträumt, da es nur wenig Möglichkeiten zum Proben oder zum Auftreten gab.

Besonders gut an dem Besuch bei Richy hat uns seine lockere Art gefallen. Die wertvollen Instrumente durften selber ausprobiert werden und Richy hatte uns trotz seinem Ellbogen-Handycap einige Stücke mal eben aus dem Ärmel vorgespielt.

Saubere Solos durften wir hören

Dabei muss man sagen, dass man von dem Handicap nichts heraushören konnte. Wenn man Richy bei den Solos sieht, wird einem klar, dass hier vor vielen Jahren eine Leidenschaft entfacht wurde, die bis heute lodernd in Flammen steht.

Damit alle Leser und Fans der Colorados sich einen kleinen Eindruck machen können, gibt es hier im OELDER ANZEIGER Kanal ein Video vom Besuch bei Richy.

Wir freuen uns auf ein musikalisches Jahr der Extraklasse mit den Colorados und danken Richy für seine offene Türe.