Zweite Akustik Session mit Erfolg

Am Freitag, den 11.04.2014 fand die zweite Akustik- Session in der Alten Post in Oelde statt. Die Messlatte wurde durch den Auftakt im Februar sehr hoch gelegt. Wir haben berichtet. Erfreulich, dass die Latte bei der zweiten Session nicht gerissen wurde und die Qualität gehalten werden konnte.In der Alten Post Oelde fanden sich an dem Abend 12 Künstler ein, die – jeder für sich – ihr ganz eigenes Programm im Musikkoffer dabei hatten.
Doch zuvor wurden die Gäste durch die Oelder Band „Miss Jones“ als Opener begrüßt. 

Jan Burwinkel, Detlev Schütte, Martin Fust

Eine Dreiviertelstunde konnte man dem Dreier-Team bestehend aus Jan Burwinkel, Martin Fust sowie Detlev Schütte lauschen. Die Band zeichnete sich aus durch exzellente Stücke von Udo Lindenberg mit „Chello“, oder „Love Cats“ von The Cure.

Schön dabei waren die eingesetzten Instrumente. Martin Fust erzeugte Stimmung durch den großen Kontrabass, während Detlev Schütte an der Drum für den passenden Beat sorgte. Jan Burwinkel, verantwortlich für Gesang und Gitarre, rundete die Komposition sauber ab.

Nach der Eröffnung ging es dann weiter. Jeder Bühnengast durfte drei Lieder spielen.

Der junge Musiker Christian Kaczmarek alias Könich arbeitete auf der Bühne mit einem Looper. Dieses Gerät wiederholt eingespielte Musikpassagen als Endlosschleife.

Anfänglich wusste niemand, wo die Reise hingeht. Nachdem aber mehrere Instrumente eingespielt waren, konnte man dem Song von Seeed mit dem Titel „Aufstehn“ hören.

Könich, die Musikmaschine

Darauf folgten die drei Musiker Thomas Flaskamp, Wolfgang Immig und Eckhardt Fuß.

Thomas, der gebürtig aus Oelde kommt, aber in Bonn lebt, ist zusammen mit seinen Freund Eckhardt Fuß aus Mannheim angereist. Hier haben die beiden Ihren alten Kollegen Wolfgang Immig ausOLYMPUS DIGITAL CAMERA Vellern wiedergetroffen. Im Backstagebereich haben sich die drei nach etlichen Jahren kurz wieder warmgespielt und sind dann auf die Bühne raus.

Wolfgang Immig, Thomas Flaskamp, Eckhardt Fuß

Die Dreier-Formation spielte unter anderem die Songs von Neil Young, „Heart of Gold“ oder „Keep on Rockin in a free World“.

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Schwichtenhövel

Als nächster Spieler hat sich der Schreiber dieser Zeilen auf der Bühne mit den Stücken „Johnny Walker“ von Marius Müller-Westernhagen, sowie „Dear Mr. Fantasy“ von Steve Winwood versucht. Vor dem Auftritt war die Anspannung groß, da im Publikum einige wirkliche Musikgranaten (Richy Brüggenkamp von den Colorados und Malcolm Holmes) saßen. Der Schweiß schoss einem wahrlich in die Hände. Um so größer war die Freude nach dem Auftritt.

Weiter ging es dann mit Blues. Oli Seifert und Future (uns ist hier nur der Spitzname bekannt) haben das Publikum mit tollem Blues bespielt. Aus der Akustikgitarre hörten die Zuhörer im Saal Solos und die passende Stimme von Oli, der das coole Gefühl vom Blues gut rüberbrachte.

Oli Seifert und Future

Die nun kommende Nummer war spitze. Bereits im Backstagebereich konnten wir einen Vorgeschmack beim Warmspielen und -singen bekommen. Jay Minor und ISA (Jörg und Isabell Meiner, Vater und Tochter) betraten die Bühne.

Jay sowie ISA legten eine Gänsehautnummer hin. Isa überzeugte mit einer fantastischen Stimme, während ihr Vater sie mit exzellentem Fingerstyle auf der Gitarre begleitete. Die beiden traten unter anderem bereits im TV auf Kanal 21 auf. Jay Minor selbst kann bereits Gastauftritte verbuchen bei bei Fools Garden und bei Richard Smith & Julie Adams. Zusammen mit dem Gitarristen Adam Rafferty aus den USA sieht man ihn ebenfalls auf der Bühne.

Jay Minor und ISA

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Die selbstkomponierten Stücke von ISA heimsten in der Alten Post einen tollen Applaus ein und einige Gäste erwarben direkt ein paar der frisch gedruckten CD´s. Isabel selbst befindet sich gerade auf Tour in den USA. Unter anderem ist sie in Lewiston, an den Niagarafällen, Long Island City sowie bei drei weiteren Stationen in New York.

Als nächstes rockte Pedding zusammen mit Farid die Bühne. Pedding, ein Künstler der ebenfalls eigene Texte und Lieder dabei hatte, wurde durch Farid an der Drum begleitet. Schön an diesem Auftritt war, dass Pedding von der ersten Session zu dieser neue Lieder dabei hatte.

Farid Lotfi und Pedding

Denkerskind trat dann im Anschluss auf. Deutsch/Punk/Softrock wurde dem Zuhörer präsentiert. Liedpassagen aus den Eigenkompositionen wie „Dass die Zukunft Schicksal heißt“ oder „Sind es Tränen oder nicht“ überzeugten.

Pedding und Denkerskind

Frank Handschuhmacher, Mitorganisator der Oelder Akustik-Session spielte im Anschluss für die Gäste der Alten Post. Er zeichnet sich ebenfalls durch starke Cover-Stücke und selbstgeschriebene Songs aus. Unter anderem tritt er in Lokalen, auf Veranstaltungen und bei anderen Sessions regelmäßig auf.

Frank Handschuhmacher

Sonja Feldbauer, Sängerin, trat zusammen mit Jay Minor und ISA auf. Beide Damen – jeweils mit einer Hammer Stimme – verzückten das Publikum unter anderem mit einer Akustik-Version von Michael Jacksons „Billy Jean“. Das Publikum wippte bei dem Song im Takt mit und war einfach gut drauf.

Jay, Sonja Feldbauer und ISA

Als letzter Musiker stand Damian Ehlhardt auf der Bühne und hat mit seiner Stimme und Gitarre ebenfalls gute Musik abgeliefert. Die Zuhörer klatschten zu „One day baby we´ll be old“ von Asaf Avidan mit.

Damian Ehlhardt

Hiermit endete die zweite Akustik-Session in der Alten Post Oelde. Die Mixtur aus unterschiedlichen Titeln, Altersstufen und Stilrichtungen bot eine knallbunte Mischung der Musikkultur. Die Atmosphäre der Alten Post, die Sitzmöglichkeiten sowie die tolle Ausstattung von Ton- und Lichtanlage haben erneut zu einem schönen Abend beigetragen. Einen weiteren Eindruck gibt es hier in unserem OELDER ANZEIGER-Kanal bei YouTube.




Entscheidung für neue Parkeingänge

Pressesprecher Volker Combrink hat Neuigkeiten im Fall der Parkeingänge verkündet.Im Auftrag des Bürgermeisters hat Herr Ludger Junkerkalefeld mitgeteilt, dass die vorhandenen Tore in den Vier-Jahreszeiten-Park an der Stromberger Straße und an der Friedrich-Wilhelm-Weber-Straße an das Einlasssystem angeschlossen werden. Der OELDER ANZEIGER berichtete.

Die Eingänge sind bald wieder barrierefrei zugänglich in den Park

Am Zugang am Tennisplatz wird das „alte“ Tor wieder aufgestellt und ebenfalls in das Einlasssystem integriert.

Damit ist eine Gleichbehandlung aller Eingänge gewährleistet. Die Maßnahmen sollen zur Eröffnung des Parkbades abgeschlossen sein. Die Anwohner im Bereich Vor den Knäppen und am Stadtgarten wurden über Herrn Heinz Heitkamp entsprechend informiert.




Osterferienprogramm in der Alten Post Oelde

Da sind die Ferien endlich, aber was macht man nur mit der vielen Zeit? Wer noch keinen Plan hat, sollte sich mal das Programm der Alten Post anschauen. Jeweils von 14:00 – 18:00 Uhr finden folgende Events statt: Ein Kickerturnier gibt es am Dienstag den 15.04. Außerdem findet auch ein Beauty Day statt. Gurkenmaske, Cremes & Co. warten auf die Schönheiten.

Am Mittwoch, den 16.04 geht es um das Thema Fotostory. Mit Digitalkameras entwickelt Ihr Eure eigene Fotostory. Viel Spaß kommt am am 23.04 bei einer Karaokeveranstaltung auf.

2012-12-02 Xmas Special1

Musik-, Theater- und viele andere Projekte werden dauerhaft in der Alten Post durchgeführt. Das Bild zeigt Proben zum vergangenen Christmas-Special

Am Freitag, den 25.04 wird ein FIFA-Fußballturnier an der Konsole ausgetragen. Also schnürt Eure digitalen Fußballschuhe an und dann raus ins virtuelle Stadion!

Ebenfalls am 16.04 von 10:00 – 16:00 Uhr findet für 14 bis 18- Jährige ein Theater-Workshop statt. Hier können alle Teilnehmer Theater- und Bühnenluft schnuppern um, wenn man Spaß daran hat, an Theaterproduktionen mitzuwirken.

Am Donnerstag, den 24.04 geht es um handwerkliches Geschick bei der Specksteingestaltung.

Den Jugendlichen wird hiermit eine Möglichkeit geboten, in einem etablierten Team über den eigenen Tellerrand zu schauen und Erfahrungen auf einem anderen Gebiet zu sammeln.

Anmeldungen können direkt bei Eva Scholtysik unter der Rufnummer 02522 / 96 05 70 erfolgen.




Heute zweite Oelder Akustik Session

Heute Abend ab 20:00 Uhr sind alle Freunde der Akustik wieder eingeladen in die Alte Post Oelde zu kommen. Nach dem Auftakt vor zwei Monaten geht es nun weiter für alle Freunde der handgemachten Musik. Der Eintritt ist frei, es wird aber ein Hut umgehen für die Opener Band Miss Jones. Die Gäste können sich auf gute Musik bis in den späten Abend freuen.




Anwohner und Parkbesucher treffen sich mit Forum Oelde am Parkeingang

Herr Heitkamp

Herr Heitkamp, ein engagierter Oelder Parkbesucher, hatte dem Bürgermeister und dem Forum zuvor ein fünfseitiges Beschwerdedokument überreicht. Dieses Dokument sowie viele weitere Beschwerden bei der Stadt und dem Forum hatten ausreichend Gewichtung, um sich am Mittwoch, dem 09.04.2014, vor dem besagten Eingang zu treffen.

Um 11:00 Uhr waren ca. 35 meist ältere Anwohner am Eingang zum Park pünktlich vor Ort. Darunter sah man Menschen mit Rollatoren sowie Eltern mit einem Kinderwagen. Forum-Chef Ludger Junkerkalefeld begrüßte die Erschienenen und machte deutlich, dass die Einlässe in den Park derzeit unzureichend sind.

Die Anzahl der Menschen verlieh der Thematik Druck

Bevor aber nun weitere Baumaßnahmen durchgeführt werden, wollte der Geschäftsführer die Möglichkeiten eines barrierefreien Eintritts in den Park erst mit den Anwohnern besprechen. Es sei noch nichts entschieden und das Treffen diene dem Meinungsaustausch.

Die momentan favorisierte mögliche Lösung des Forums sei die erneute Installation des alten Tores neben dem aktuellen neuen Drehkreuz. Dieses alte Tor, welches vor dem Umbau seinen Dienst verrichtete, würde ebenfalls mit einem Kartenlesegerät ausgestattet werden, um den Eintritt mit der Parkkarte zu ermöglichen. Der Weg müsse noch gepflastert werden und es müsse eine Verkabelung erfolgen, um das alte Tor an die neue Technik anzupassen. Diese Variante wäre zudem eine relativ kostengünstige Möglichkeit.

Rot zeigt einen möglichen Lösungsvorschlag

Herr Heitkamp brachte  die Variante zur Sprache, dass man das alte Tor als Einzellösung installieren solle, wo jetzt das neue schmale Eingangsdrehkreuz ist. Damit könne jede Person, ob mit Kinderwagen, körperlich eingeschränkt oder mit dem Rad unterwegs, in den Park hinein.

Frau Schlief berichtete uns, wie Sie sich mit ihren Rollator im Drehkreuz verkeilte

Ein technischer Mitarbeiter des Forums erläuterte hierzu, dass aufgrund des Lehmbodens und der Fundamente an dem großen Tor, welches für Rettungsfahrzeuge benutzt wird, der Boden stark arbeitet bei Trockenheit und Feuchtigkeit. Das mechanische Tor würde ständig absacken und müsste immer wieder nachjustiert werden.

Eine weitere Idee eines Bürgers war, das große Drehkreuz reversible zu gestalten. Somit könnte man mit der Karte durch das große Kreuz hinein und auch wieder hinaus. Das schmale Drehkreuz würde somit überflüssig.

Die Vorschläge wurden vom Forum Oelde aufgenommen und werden nun geprüft. Hierzu wird unmittelbar ein externes Unternehmen vor Ort geladen, um die Varianten mit dem Forum zu besprechen. Darauf wird es weitere Informationen geben, um dann durch eine Ratssitzung am 28.04.2014 eine Entscheidung zu treffen. Welche Variante das genau sein wird, konnte Ludger Junkerkalefeld aktuell noch nicht sagen. Versichert wurde aber, dass in baldiger Zukunft die Barrierefreiheit  am Eingang wiederhergestellt wird. Wie uns Herr Junkerkalefeld im Interview berichtete, war es ihm  wichtig, die Stimmung der Leute vor Ort im direkten Kontakt zu erfahren. Bei der Installation der neuen Einlasstechnik sei ein Fehler gemacht worden, der nun behoben würde.

Die Stimmung und die Diskussion war vor dem Tor konstruktiv, allerdings auch leicht angespannt. Zwischenzeitlich haben Forum und Bürger um das Wort gekämpft und es wurde mehrmals von allen Rednern darum gebeten, erst ausreden zu dürfen. Während der Debatte hörte man unter anderem Aussagen wie “Das hätte man doch eher überlegen sollen”, und die Frage kam auf, wer für diesen Umbau eigentlich verantwortlich ist.

Die beteiligten im Wortwechsel

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Frau Karola Hütig vom Betriebsausschuss Forum Oelde hat hierzu eine interessante Aussage im Namen des Betriebsausschusses getätigt. 2013 wurde vom Forum Oelde der Antrag gestellt, die Parkeingänge mit einer neuen Software zu versehen. Die veraltete Software war als Hauptbestandteil der Umbaumaßnahme genannt worden. Es wurde aber nicht das genaue Ausmaß der Drehtortechnik erläutert. Diesem hätte der Betriebsausschuss in dieser Form nie zugestimmt, erklärte Frau Hütig.




Erich-Kästner-Schule beendet Hasebikes Challenge Weeks

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Eine liebevoll gestaltete Collage zeigt deutlich, wie viel Spaß Schüler und Lehrer in den drei Wochen an den Spezialrädern hatten

Die Erich-Kästner-Schule in Oelde beendete am Freitag den 28. März 2014 die Hasebikes Challenge Weeks. Diese drei Wochen waren sicherlich nicht nur für die Kinder ein Highlight der besonderen Art, konnten sie doch verschiedene Liegedreiräder ausprobieren und ihre Körperwahrnehmung schulen.

Die Erich-Kästner-Schule fördert Kinder mit körperlichen und motorischen Defiziten, der frühere offizielle Begriff war „körperbehindert“. Auch Kinder mit körperlichen Einschränkungen möchten ihre Grenzen austesten und die Geschwindigkeit mit dem Fahrrad eigenständig erleben. Mit den Fahrrädern von Hasebikes ist das nahezu uneingeschränkt möglich.

Eine Mitarbeiterin der Schule sagte dem OELDER ANZEIGER, dass sogar Kinder mit den Liegedreirädern gefahren seien, bei denen man nie vermutet hätte, dass sie überhaupt Fahrrad fahren können. Eine andere Mitarbeiterin der Schule ist selbst begeisterte Hasebikerin und hatte über das Projekt Challenge Weeks im Internet gelesen. Sie sprach es in der Schule an und stellte den Kontakt zu Hasebikes her. Es war ein voller Erfolg, denn Schüler/innen, Lehrer/innen, Therapeuten/innen und auch die Eltern sind begeistert.

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Eine Schülerin probiert ein Handbike von Hasebikes aus. Tobias Buschmeier von Pump Up aus Herzebrock hilft beim Umsetzen und erklärt die Funktionsweise

Im März letzten Jahres wurde das erste Mal das Projekt Challenge Weeks von Hasebikes an einer Schule gestartet. Die Idee ist durch die Fahrrad AG der Kaywaldschule für geistig und körperlich Behinderte in Lauffen am Neckar entstanden. Seitdem werden die Challenge Weeks ca. sechs Mal im Jahr angeboten.

Das besondere an den Rädern von Hasebikes ist der tiefe Schwerpunkt, die Kippsicherheit und das geringe Eigengewicht. Herkömmliche Therapieräder anderer Hersteller sind groß, klobig, schwer und laden nicht wirklich zu Spritztouren ein. Viele Eltern berichten von Stürzen der Kinder mit den Therapierädern oder die zu große Kraftaufbringung, die den Kindern einiges abverlangt und nicht motivierend auf diese Art der motorischen Therapie wirkt. Zwei Modelle von Hasebikes sind mittlerweile über die Krankenkassen verordnungsfähig, bzw. es wurden sogenannte Hilfsmittelnummern vergeben.

Vorreiter als Therapie-Liegedreirad ist das TRIX. Als besonderes Merkmal gilt für die Sicherheit der Kinder die Speichenabdeckung und die tiefe Sitzeinheit. Man sitzt wie auf einem Sessel. Dieses Modell ist für ältere Kinder geeignet. Für die jüngeren bzw. kleineren Kinder ist das Modell TRETS gedacht. Als Sitz dient ebenfalls ein Sessel, allerdings ist bei diesem Modell der Lenker vor dem Fahrer. Beide Räder lassen sich mit einer Deichsel und Weberkupplung an ein reguläres Fahrrad anhängen. So haben die Eltern auch in unübersichtlichen Verkehrslagen die Kontrolle über ihr Kind. Das Modell PINO ist auch sehr interessant. Es ist ein Tandem mit zwei Rädern, einem „normalen“ Sitz und vorn ein Sesselsitz.

Sandra Förster-Campbell vom OELDER ANZEIGER fährt mit ihrer Familie schon seit einigen Jahren Hasebikes Räder. Ihre zwölfjährige Tochter hat seit Geburt eine Behinderung und ist mit den herkömmlichen Therapierädern nicht gut zurechtgekommen. Seit vier Jahren macht ihr das Fahrradfahren wieder Spaß, weil sie mit ihrem Liegerad weniger Kraft aufbringen muss. Auch wenn sie die Kraft mal verlässt, kann sie an Mamas Rad angehängt die Radtour weiter genießen. Das Rad der Tochter wurde von der Krankenkasse finanziert.

Kira Förster liebt ihr Hasebike Trix über alles und freut sich, dass sie damit so gut fahren kann.

Kira Förster liebt ihr Hasebike Trix über alles und freut sich, dass sie damit so gut fahren kann.

Für Hasebikes vor Ort waren: Siegfried „Siggi“ Schneider, Marketing und Klaus Vogel, Aussendienst und Rehabereich (Händler/Kliniken/Schulen)

Siggi Schneider ist zuständig für Marketing bei Hasebikes und war unser Interviewpartner vor Ort an der Erich-Kästner-Schule

Siggi Schneider ist zuständig für Marketing bei Hasebikes und war unser Interviewpartner vor Ort an der Erich-Kästner-Schule

Wer mehr über die Hasebikes Räder erfahren oder auch mal eine Probefahrt unternehmen möchte, kann sich an Tobias Buschmeier von der Firma Pump Up in Herzebrock wenden. Einen kurzen Bericht der Firma Hasebikes über die Challenge Weeks in Oelde finden Sie hier.




Wie Michael Zielonka ehrenamtlich hilft

„Heute möchte ich mit Herrn Zielonka lernen“,  sagt eine Schülerin, die zur Hausaufgabenhilfe gekommen ist. Über diese und ähnliche Aussagen freut sich Herr Zielonka sehr.

Michael Zielonka ist 35 Jahre alt, verheiratet und wohnhaft in Oelde. Er leidet an Muskeldistrophie und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. An zwei Tagen in der Woche arbeitet er bei GEA Westfalia Separator.

Er hat sehr gute Computerkenntnisse, kennt Linux, Windows Office, SAP und Internetanwendungen. Zu seinen Hobbys zählen Schach, lesen und fotografieren.

Durch einen Bericht im „Oelder Anzeiger“ über die Ehrenamtszentrale Oelde ist er auf die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements aufmerksam geworden. Im Dezember 2012 hat er sich online in der Ehrenamtszentrale registriert und einen persönlichen Beratungstermin vereinbart. Es wurden zwei Einsatzmöglichkeiten gefunden, die seinen persönlichen Kenntnissen und Interessen entsprachen.

Seit Anfang 2013 geht er einmal pro Woche in die Realschule und leitet dort eine PC-AG. Es sind 6 bis 8 Schüler der Klassen 5 – 7, die daran teilnehmen. Es geht hauptsächlich um Word und Exel. Diese PC-AG läuft über ein Jahr. Die PC-AG ruht zur Zeit, wird aber ggf. nach den Osterferien fortgesetzt, falls genügend Anmeldungen vorliegen.

Die zweite Tätigkeit, die Michael Zielonka angenommen hat, ist die Hausaufgabenhilfe im Pfarrheim St. Johannes. Dort ist er ebenfalls einmal pro Woche und hilft Grundschülern bei den Hausaufgaben in Mathematik, beim Schreiben und bei naturwissenschaftlichen Aufgaben.

Frau Hogrebe von der Realschule freut sich über die zuverlässige Hilfe. Frau Bretz als Leiterin der Hausaufgabenhilfe im Pfarrheim hat nur beste Erfahrungen mit Herrn Zielonka gemacht, und die Schüler freuen sich auf ihn.

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v. l. Frau Bretz, Herr Zielonka, eine Betreuerin und Frau Zielonka

„Nach der Verschlechterung meiner Krankheit“, erzählt Herr Zielonka, „konnte ich nur noch sehr eingeschränkt beruflich tätig sein. Aber ich wollte eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung haben, etwas Neues ausprobieren und etwas für mich und andere tun. Jetzt komme ich mit einem guten Gefühl nach Hause, weil die Schüler aufgeschlossen mitmachen und von meiner Tätigkeit profitieren“.

Wenn auch Sie sich ehrenamtlich engagieren möchten, weil Sie überzeugt sind, ähnliches auch zu schaffen, wenden Sie sich bitte an die Ehrenamtszentrale Oelde. Wir haben über 40 Angebote für ehrenamtliches Engagement vorliegen.

Ehrenamt in Oelde
Sie erreichen uns in der Pestalozzischule Oelde
Overbergstraße 4
Telefon: 0 25 22/72-567
Mail: info@ehrenamt-oelde.de
Montags und freitags von 09.30 – 11.30 Uhr

 

 

 




Pfadfinder blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück

v.l.n.r.: Diana Schlegel, Rainer Averbeck, Florian Hoffmann, Marcel Westerwalbesloh,  Christina Stridde, Martina Reimer, Johannes Westerwalbesloh, Martin Holtheide  Fotos: (C) Alexander Ringbeck

v.l.n.r.: Diana Schlegel, Rainer Averbeck, Florian Hoffmann, Marcel Westerwalbesloh, Christina Stridde, Martina Reimer, Johannes Westerwalbesloh, Martin Holtheide
Fotos: (C) Alexander Ringbeck

Zu ihrer diesjährigen Stammesversammlung hatte der Oelder Stamm „der Kleine Bach“ der deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) am vergangenen Sonntag, den 30.03. in das Backhaus geladen. Neben der Wahl des Vorstands stand vor allem ein Rückblick auf das vergangene Jahr im Vordergrund. 

Als Jahreshöhepunkt ausgemacht wurde das diesjährige Pfingstlager, das in Sendenhorst zusammen mit 400 Pfadinderinnen und Pfadfindern aus dem Bezirk Warendorf unter dem Motto „Pfadimat 60 Jahre – 60 Abenteuer“ anlässlich des 60-jährigen Bezirksjubiläums stattgefunden hat. Auch die alljährlichen Aktionen, wie die Ausgabe des Friedenslichtes aus Bethlehem liefen überaus erfolgreich.

In der gemeinsamen Gruppe der Wölflinge und Jungpfadfinder (Jufis) stand in letzten Jahr neben den klassischen und beliebten Spielen in den Gruppenstunden zum Beispiel auch eine Reise durch das Leben des Lord Baden-Powell, dem Begründer der Pfadfinderbewegung auf dem Programm. Die Gruppe der Pfadfinder (Pfadis) und Rover hatte sich das Ziel gesetzt, ihre Gruppenstunden weitestgehend eigenständig zu planen. Das sei zwar nicht immer gelungen, wie aus der Gruppe mit einem schmunzelnden Blick zu den Gruppenleitern vorgetragen wurde, aber habe zu vielseitigen Aktionen geführt. Hier ist insbesondere der „Jambotrain“ zu nennen, bei welchem die Oelder Pfadfinderinnen und Pfadfinder am 29. März teilgenommen hatten. Das landesweite Unterwegs- und Begegnungsspiel führte der Ring deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände NRW durch. Beim Jambotrain 2014 haben 450 Pfadfinderinnen und Pfadfinder per Bus und Bahn NRW erkundet, am Kölner Dom eine Aktion sowie in Essen ein Pfadfindertreffen durchgeführt.

Ähnlich vielseitig sind die Pläne für das Jahr 2014. Als nächstes Großprojekt steht das alljährliche Pfingstlager, das in diesem Jahr in Beckum stattfinden wird, an. Besonders interessant wird es dort für die Wölflinge und Jufis, die zum ersten mal mit dem „Messerführerschein“ anreisen werden. Die Kunde des sicheren Umgangs mit den Pfadfindermessern steht in den nächsten Gruppenstunden auf dem Programm.

Fest stand zu Beginn der Stammesversammlung bereits, dass das nächste Jahr von einem neu zusammengesetzten Vorstand geplant werden wird. Christina Stridde, die längjährige Vorsitzende des Oelder Stammes hat eine neue Aufgabe als Vorsitzende des DPSG Bezirk Warendorf übernommen und kündigte daher an, nicht für einen erneuten Vorsitz in Oelde zur Verfügung zu stehen. Rainer Averbeck, der Kurat des Oelder Stammes, verabschiedete Christina Stridde mit geteilten Gefühlen. Der Abschied falle schwer, auch wenn er Christina für die neuen Aufgaben alles gute Wünsche und sie eine Bereicherung für den Bezirksvorstand sei.

Das Backhaus

Das Backhaus

Die Nachfolge von Christina Stridde tritt Marcel Westerwalbesloh an, welcher bereits im vergangenen Jahr Mitglied des Vorstands war. Auch er hat viele Pläne für den Oelder Stamm: „Wir haben im Jahr 2014 noch viel vor! Neben dem Pfingstlager und unseren Aktionen, wollen wir in den nächsten Wochen auch den Dachausbau des Backhauses fertig stellen.“ Im ehemaligen Backhaus in der Nähe der Green Box sind die DPSG-Pfadfindern nun schon seit einigen Jahren untergebracht. Neben Marcel Westerwalbesloh wurde zudem Rainer Averbeck als Kurat bestätigt und Johannes Westerwahlbesloh als neues Mitglied in den Vorstand gewählt.

Abschließend standen die Pfadis Martina Reimer und Florian Hoffmann im Mittelpunkt. Zum Ende der Stammesversammlung wurden sie nach Abgabe des Pfadfinderversprechens feierlich in die Gruppe der Rover aufgenommen.