Pampers- Bomber hat zugeschlagen

Wer am 30.05.2014 von Oelde auf der Stromberger Straße unterwegs nach Stromberg war, hat in der ersten Linkskurve vor dem Wald am rechten Fahrstreifen eine wirklich schöne Sauerei sehen können.

Auf ca. 50 Meter waren gut zwei Dutzend gebrauchter Kinderwindeln am Straßenrand verteilt. Wie – und vor allem warum – die Windeln dort abgeworfen wurden, ist unklar. Aufgrund der Streuweite liegt die Vermutung nah, dass diese aus einem fahrenden Fahrzeug abgeworfen wurden.

Ob die Besitzer der Windeln vergessen haben, die volle Restmülltonne an die Straße zu stellen, ist weiter nur eine Mutmaßung.

Das Ordnungsamt wurde informiert. Zeugen können sich an den Oelder Anzeiger wenden.

Nachtrag 31.05.2014: Die Oelder Anzeiger Leserin Nicole Baum sind die Pampers bereits am Mittwoch den 28.05.2014 aufgefallen.

Nachtrag 03.06.2014: Die Windeln wurden entsorgt.




Dritte Oelder Akustik Session in der „Alten Post“

Am sechsten Juni ist es wieder so weit. In der Alten Post findet zum dritten Mal die Akustik-Session statt. Nach dem erfolgreichen Anlauf im Februar und der tollen Fortsetzung im April sieht es so aus, als ob sich die Session zu einem echten Hit-Garanten entwickelt.

Die Musiker sowie die vielen Gäste bei den letzten Sessions zeigten deutlich, dass in Oelde eine musikalische Dürre herrschte und somit viele Menschen anlockte. Dank den Initiatoren Martin Bischoff, Frank Handschuhmacher und Jochen Leifeld wurde nun in Oelde ein Musikoase in Zusammenarbeit mit der Alten Post geschaffen.

2014-02-07-Akustik Session 140

Frank Handschuhmacher, Martin Bischoff und Jochen Leifeld

Ohne Eintritt wird am kommenden Freitagabend um 20:00 Uhr gestartet. Die Deaf Chixx, eine eigentliche Rock Cover Band, wird die Gäste akustisch begrüßen und in den Abend einstimmen. Somit dürfen sich alle Fans der Chixx auf eine softe Seite freuen. Die Opener spielen ca. 45 Minuten und werden dann von den anderen Teilnehmern abgelöst.

Die Session in der Alten Post ist immer gut besucht

Die sechs festen Startplätze sind bereits vergeben. Fest zugesagt haben Pedding, Fegger, Wolfgang und Charly, Diane Bliss, die GEA Westfalia Band Liquid Solids, Christian Kaczmarek und Freunde sowie der Schreiber dieser Zeilen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Für fünf weitere Startplätze ist an dem Abend aber noch Platz. Somit können spontan Entschlossene noch dazustoßen. Neu ist jetzt, dass ein Klavier auf der Bühne bereitgestellt wird sowie ein Cocktail-Drumset.

Für einen Vorgeschmack empfehlen wir die zwei Videos von unserem Oelder Anzeiger-Kanal bei YOUTUBE, oder den Rückblick zu den Berichten zu den bereits stattgefunden Sessions.




Oelde hat gewählt: Glückwunsch für Bürgermeister Knop

Mit überwältigender Mehrheit wurde der bisherige Amtsinhaber Karl Friedrich Knop im Amt des Oelder Bürgermeisters bestätigt. 21.342 bzw. 91,9 Prozent der Wähler entschieden sich für den gemeinsamen Kandidaten von SPD, FWG, Grüne und FDP. Das sind 44,4 Prozent mehr als bei der letzten Wahl im Jahre 2009. Für den von der Piratenpartei nominierten Gegenkandidaten Michael Höhne stimmten 1.082 Wähler (8,1 %). Der OELDER ANZEIGER gratuliert.

Der Stadtrat wird künftig wieder von der CDU bestimmt, die 41,3 Prozent (- 1,2 %) der Wählerstimmen auf sich vereinigen konnte. Die SPD legte um 6,7 Punkte zu und kommt auf 27,9 Prozent. Leichte Gewinne verzeichnen die Freie Wählergemeinschaft FWG (+ 0,2 % auf 13,5) sowie die Grünen (+ 1,6 % auf 10,0 %). Zu den Verlieren zählen FDP mit 4,7 Prozent (- 3,5 %) und OZO mit 2,5 Prozent (- 1,2 %).

Die vorläufige Sitzverteilung sieht danach wie folgt aus: CDU 13 Sitze, SPD 9, FWG 4, Grüne 3, FDP 2 und OZO 1 Sitz.

Auf Kreisebene zählt die SPD mit 6,1 Zuwachspunkten zu den Gewinnern, während CDU um 4,9 und FDP um 4,7 Punkte sacken.

Die Landratswahl gewinnt der CDU-Mann Dr. Gericke mit einem Zuwachs von 2,3 auf 62,8 Prozent. Um genau diesen Wert verliert SPD-Gegenkandidat Blömker, der lediglich 37,2 Prozent der abgegebenen Stimmen aus sich vereinigen konnte.

Bei der Europawahl hat die SPD mit + 10,6 Prozent den größten Zuwachs (jetzt 31,9 %), während die CDU (44,0 %) 4,5 und die FDP (3,2 %) um 9,2 Prozentpunkte abgeben musste.

Sämtliche Ergebnisse sind auf http://wahlen.oelde.de/ abgebildet.




Neuer Spielplatz in der Friedlandsiedlung ist nun fertiggestellt

Spielplatz 1Der neue Spielplatz in Oeldes Friedlandsiedlung liegt zwischen der Schorlemerstraße und Anton-Heinen-Straße und ist nun nach monatelangem Umbau fertig. Die Absperrungen sind entfernt und die letzten Spielgeräte wurden am Dienstag 20. Mai 2014 aufgestellt. Der OELDER ANZEIGER hat sich den Spielplatz einmal angeschaut.

Nachdem eine Spielplatzfläche als Bauplatz verkauft wurde, zögerten etliche Familien in dem Wohngebiet nicht lange und stellten eine Unterschriftenaktion auf die Beine, um zumindest den anderen Spielplatz als solchen für ihre Kinder zu erhalten. Der Protest der Anwohner hat Gehör gefunden und nach Absprache mit dem zuständigen Amt der Stadt Oelde eine komplette Sanierung der Anlage zur Folge gehabt. Der Spielplatz wurde neu gestaltet und mit neuen farbenfrohen Geräten, die zum spielen einladen, ausgestattet. Ein großer Sandkasten, eine Nestschaukel, Trampolin, Tischtennisplatte und Klettergerät mit Rutsche erfreuen ab sofort nicht nur die Kinderherzen.

Der OELDER ANZEIGER hat vor Ort erfahren, das die Wegesperren demnächst so großzügig angelegt werden sollen, das auch Fahrräder mit Anhänger durchpassen.

Spielplatz 5 Spielplatz 6 Spielplatz 7

Spielplatz 4 Spielplatz 3 Spielplatz 8

Spielplatz 2

© alle Bilder Sandra Förster

 




Kai Gehring zu Besuch in Oelde

Zum aktuellen Thema der Schulgestaltung in Oelde, besucht der Bundestagsabgeordnete Kai Gehring Oelde. Nicht nur schön, sondern auch innovativ ist das Motto. Alexander Ringbeck als Sprecher des Kreisverbandes Bündnis 90/ Die Grünen KV Warendorf hat uns folgendes Material zur Veröffentlichung gesendet.

Oeldes Bildungslandschaft hat Perspektive und ist ein wichtiger Standortfaktor, birgt aber auch noch das ein oder andere unausgeschöpfte Potential. Eine große Chance könnte langfristig ein außeruniversitärer Forschungsstandort in Oelde sein. Das ist das Fazit der Gespräche des Bundestagsabgeordneten Kai Gehring mit Bürgermeister Karl-Friedrich Knop und dem grünen Ratskandidaten Alexander Ringbeck, sowie mit Landratskandidat Franz-Ludwig Blömker und der Schulausschussvorsitzenden Barbara Köß. Kai Gehring, Sprecher für Hochschule, Wissenschaft und Forschung der grünen Bundestagsfraktion folgte am Mittwoch der Einladung des grünen Ortsverbandes, um sich in gleich zwei Gesprächsrunden mit den Akteuren aus Oelde und dem Kreis Warendorf auszutauschen.

„Oeldes Bildungslandschaft ist gut aufgestellt“ stellt Karl-Friedrich Knop zu Beginn des Gespräches mit dem grünen Abgeordneten fest. Kein Kind müsse auf einen Kita-Platz warten, im Grundschulbereich seien kurze Wege noch immer sichergestellt und durch die neue Gesamtschule und das Thomas-Morus-Gymnasium sei niemand gezwungen zu weiterführenden Schulen außerhalb Oeldes zu pendeln. Auch im Hochschulbereich habe die Oelder Wirtschaft früh die Zeichen der Zeit erkannt und berufs- und ausbildungsbegleitendes Studieren in Oelde möglich gemacht. Unausgeschöpfte Potentiale sieht Knop dagegen noch in der Werbung und dem Bekanntheitsgrad dieser Möglichkeiten, sowie in der Breite des angebotenen Fächerkanons. So würden Studiengänge wie Umwelttechnik oder Abwasserwirtschaft gut ins Profil passen. Hier setzt auch Kai Gehring an: „Wir brauchen Umsetzerinnen und Umsetzer der Energiewende. Eine Bindung von jungen Talenten in diesem Innovationsbereich passt perfekt zur Gesamtidee einer Energiemodellregion Münsterland.“

2014-05-16

Friedrich Knop, Kai Gehring und Alexander Ringbeck

IMG_8378

Blömker, Kai Gehring und Barbara Köß

Die Bindung junger Fachkräfte mit akademischer Ausbildung sei generell ein wichtiges Thema, betont auch Knop: „Wenn erst einmal in München oder Stuttgart studiert wird, führt der Weg häufig nicht zurück nach Oelde.“ Doch könne Oelde sicherlich nicht Präsenzstandort einer Hochschule werden und es sei verständlicher Wunsch vieler Schulabgänger, einen neuen Lebensabschnitt in größeren Städten zu beginnen. „Daher ist es um so wichtiger, dass sich der Weg zurück nach Oelde nicht versperrt“, betont Alexander Ringbeck, der selber in Bielefeld studiert.

Im Gespräch mit Barbara Köß und Franz-Ludwig Blömker standen vor allem mögliche akademische Entwicklungspotentiale im Vordergrund. Derzeit gäbe es neben der in Oelde überwiegend praktizierten Kooperation mit der „Siemens Professional Education“ auch die Möglichkeit eines dualen Studiums des Maschinenbaus am Standort der Fachhochschule Münster, welcher am Beckumer Berufskolleg angesiedelt ist. Damit stünden letztendlich zwei verschiedene Modelle eines berufsbegleitenden Studiums zur Wahl, erläuterten Köß und Blömker. „Was können wir auf dieser Grundlage auch von der Bundesebene erwarten, um unsere Potentiale voll auszuschöpfen?“ war schließlich die zentrale Frage für Barbara Köß. „Ein ambitioniertes Ziel könnte die Bewerbung um einen außeruniversitären Forschungsstandort sein.“, so Kai Gehring. Die Hürden dafür seien hoch, es brauche einen kommunalen Konsens und jahrelanges Lobbying, damit der Wissenschaftsrat, der letztendlich über eine solche Ansiedlung entscheidet, grünes Licht gebe. Doch, so der grüne Bundestagsabgeordnete weiter, biete Oelde bereits ein vielversprechendes Cluster und gehe bereits bei den Studienangeboten vor Ort einen außergewöhnlichen und kreativen Weg.




Dust in the wind

2014-04-29-Abriss Bhfs 22 (29)Am Dienstag, dem 29.04.2014, war die Bahnhofstraße in Oelde gesperrt wegen Abrissarbeiten. Das alte Gebäude an der Bahnhofstraße 22, welches zuletzt die Rechtsanwalts- und Notariatskanzlei Manefeld und Wecek beherbegte, wurde dem Erdboden gleichgemacht.

 

2014-04-29-Abriss (1)

Ein Teil des Gebäude fehlt bereits © Olaf Wittelmann

Auf dem gegenüberliegenden Gehweg hatten sich viele Bürger versammelt, um das Geschehen zu verfolgen. Zwei große Bagger verrichteten die zerstörerische Arbeit millimetergenau.

2014-04-29-Abriss Bhfs 22 (5)   2014-04-29-Abriss Bhfs 22 (10)   2014-04-29-Abriss Bhfs 22 (15)

Damit die Staubentwicklung nicht zu groß wurde, feuchtete ein Wasserwerfer den Schutt an, um den Staub zu binden. Bei dem Schauspiel konnte man zusehen, wie die Baumaschinen die Wände wie ein Kartenhaus umrissen. Bei dem Umwerfen der Wände barsten die Scheiben; Splitter und Staub wirbelten auf.

2014-04-29-Abriss Bhfs 22 (21)

Viele Menschen, wie auch dieser Herr machten Fotos

Das links direkt angrenzende Gebäude wurde bei der Aktion nicht beschädigt. Die Maschinenführer haben Millimeterarbeit geleistet, welche mit einem Applaus der Zuschauer belohnt wurde.

Auf dem OEDLER ANZEIGER- Kanal kann man sich hierzu ein Video anschauen.

Alle Bilder ©OELDER ANZEIGER, Bild in Einleitung ©Olaf Wittelmann




Michael Höhne Bürgermeisterkandidat der Piratenpartei für Oelde

Der OELDER ANZEIGER hat sich letzte Woche mit dem für das Amt des Bürgermeisters in Oelde kandidierenden Michael Höhne getroffen. Bei dem Treffen haben wir Informationen über die Stärken des „Piraten“ erhalten, sowie darüber, was ihn dazu bewegt hat als Bürgermeisterkandidat anzutreten.
2014-05-06-Höhne (2)Der Beweggrund von Michael Höhne ist einfach und gut nachvollziehbar. Aktuell kandidiert „nur“ der bestehende Bürgermeister, Karl- Friederich Knop.

Das ist der Punkt. Es kann nicht angehen, dass kein anderer zur Wahl steht. Eine demokratische Wahl kann nur aus mindestens zwei Kandidaten bestehen, so Michael Höhne.

Aus diesem Grund ist Michael Höhne der Piratenpartei beigetreten und hat sich als Kandidat für das Bürgermeisteramt aufstellen lassen. Nicht als „Notlösung“, sondern als echte Alternative. Sicher ist noch kein Bürgermeister vom Himmel gefallen, aber der junge und dynamische Herr Höhne ist sich sicher, ein guter Bürgermeister sein zu können.

Als Antwort auf die Frage, welche Stärken er habe, konnte der Anwärter gute Argumente vorbringen. Michael Höhne hat nach seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann acht Jahre bei der Bundeswehr gedient. In dieser Zeit hat er die Ausbildung zum Verwaltungsfachwirt abgeschlossen. Nun ist er in der Verwaltung der Gemeinde Möhnesee tätig.

Aktuelle Gesetze sowie die internen Abläufe einer Verwaltung sind ihm seit Jahren bestens bekannt. Ständige Weiterbildungen und Lehrgänge halten ihn auf dem aktuellsten Stand der Gesetzes- und Verwaltungsbedingungen.

Außerdem kann er Führungserfahrungen vorweisen. Also ein Bürgermeisterkandidat, der aus der Praxis kommt und weiß, wo manche Dinge haken und andere gut laufen.

Der 34-jährige hat sich vorgenommen, in Oelde einige wichtige Themen anzupacken.

Der viel umstrittene Eintritt in den Vier- Jahreszeiten- Park wird mit Michael Höhne der Vergangenheit angehören. Sonderveranstaltungen werden kostenpflichtig, das Freibad wird separat abgerechnet.

Das Problem des demografischen Wandels, wird angegangen. Die Bürger werden immer älter in Oelde und der Nachwuchs fehlt. Höhne will mehr junge Familien nach Oelde locken. Damit dies geschehen kann, muss als erstes die Kinderversorgung attraktiver gestaltet werden.

Das Thema der Abundanzabgabe an finanzschwächere Kommunen wird ebenfalls ein wichtiger Punkt werden. (Eine Art Solidaritäts-Zuschlag für Städte und Gemeinden. Als abundant gelten Kommunen, deren Finanzkraft sich in etwa mit deren Finanzbedarf deckt, diese also wirtschaftlich gut arbeiten. Die Komunen sind deshalb nicht auf Ausgleichszahlungen angewiesen, sondern müssen etwas abgeben.)

2014-05-06-Höhne (1)

Junges Blut für Oelde © alle Bilder: Piratenpartei Dawid Stepien

Die Stadt Oelde besitzt im Vergleich zu anderen Kommunen eine sehr hohe Steuerkraft. Dies hat auch das Land NRW erkannt und die Stadt Oelde gesetzlich verpflichtet, in den Stärkungspakt einzuzahlen. Die Frage ist, was macht die Stadt Oelde mit den vielen Steuereinnahmen? Andere Kommunen kommen mit weniger Steuergeldern aus. Genau dieses gilt es z. B. durch einen interkommunalen Vergleich herauszufinden. Dadurch können Kostentreiber gefunden und eingespart werden, so Michael Höhne.

Das Interview konnte der OELDER ANZEIGER an einem Piratenstammtischabend mit Michael Höhne abhalten. Dabei haben wir in einer lockeren Atmosphäre mit ihm über diese Themen sprechen können.

Somit steht für Oelde eine Alternative zum aktuellen Amtsinhaber Knop zur Verfügung und lässt die Wahl nicht enden in einem rein formalen Weg zur Wahlurne.