Stromberger Autor veröffentlicht seinen dritten Westfalenkrimi

2014-10-24-Erasmus FliegeWenn die Tage wieder länger werden und es dunkel wird in Stromberg, beginnt die Zeit des Schreibens. Zumindest für den Krimiautor Erasmus Herold. Nicht so jedoch in diesen Tagen. Erst vor kurzem ist Herolds dritter Westfalenkrimi „Und ich richte ohne Reue“ erschienen und so ist der Autor unterwegs, um sein Buch neben dem klassischen Buchhandel durch Lesungen vorzustellen und bekannt zu machen. 

Worum es geht:
Inzwischen ermittelt Kommissarin Sarah Berger in ihrem dritten Fall. Während der Partner Ahmet Yilmaz in Gütersloh einen Baustellenmord übernimmt, begibt sich die Polizistin für eine Woche auf Weiterbildung nach Hameln. Kaum das erste Seminar besucht, wird sie vom Leiter der Akademie um Unterstützung gebeten. Ein junger, betrunkener Autofahrer (der Sohn des Dekans) hat einen Fußgänger überfahren. Doch die Umstände sind mysteriös und der Fall von öffentlicher Seite viel zu schnell abgeschlossen. Währenddessen geschieht in Gütersloh ein weiterer Mord und hinterlässt eine blutige Spur. Kommissar Yilmaz benötigt Unterstützung und erhält eine junge Kollegin zur Seite gestellt. Offensichtlich harmonieren die beiden nicht nur beruflich.

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Erasmus Herold

Für November gelang es der KÖB St. Lambertus, den Autor zu einer gemeinsamen Krimilesung einzuladen. Schon in der Vergangenheit hatte Erasmus Herold versucht eine Lesung in seinem Heimatort Stromberg zu organisieren, hinsichtlich der Räumlichkeiten war die Organisation einer Lesung aber schwierig gewesen. Nun steht der Termin und sollte im Kalender notiert werden.
DO 20. November 2014 – 20:00 Uhr / Mallinckrodthaus, Auf dem Burgplatz, 59302 Stromberg
Der Eintritt für diese Veranstaltung ist kostenlos.
Erasmus Herold wird aus seinem aktuellen Werk „Und ich richte ohne Reue“ lesen.
Zwischendurch wird er erzählen, vom Schreiben und wie ein Buch entsteht, von Krimis und den Protagonisten seiner Bücher und von seinem neuen Projekt, der Zusammenarbeit mit Schulen hier in der Region.
Im Anschluss ist es möglich, seine Bücher zu kaufen. Gerne auch als persönliches Geschenk zu Weihnachten mit individueller Widmung.

 

Das neuste Werk

Das neuste Werk

Wer nicht so lange warten möchte, kann Erasmus Herold heute in Gütersloh erleben.

Ab 17 Uhr wird er in der Mayerschen Buchhandlung, Königstr. 4 in 33330 Gütersloh, aus „Und ich richte  ohne Reue“ vorlesen.




10. Band Academy

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Zum 10. Mal fand am letzten Wochenende in der Alten Post die Band Academy statt. Der Oelder Anzeiger hat sich die Bands angeschaut und vor allem auch angehört.

Thomas Steinhoff von der Alten Post Oelde und Martin Werner vom Jugendtreff Beelen haben die Band Academy vor einem Jahrzehnt ins Leben gerufen. Martin berichtete uns im Interview, dass Thomas und er damals eine Entwicklung der Musikszene festgestellt haben, die den beiden überhaupt nicht passte. Es fand ein Ausdünnung der lokalen Nachwuchsbands statt, die nicht dem Mainstream nachrannten. Dem haben die beiden nun seit zehn Jahren erfolgreich entgegengewirkt. Die Band Academy ist für junge Musiker gedacht, wobei nicht bei Null angefangen wird, sagte uns Martin Werner. Voraussetzung sei es, die Grundlagen eines Instrumentes beherschen zu können.

Die Band Academy ist gedacht für junge Musiker, die mehr oder weniger alleine daheim vor sich hinspielen und keine richtige Band finden. Hier greift das Konzept der Band Academy an. Aus allen Teilnehmern werden während des dreitägigen Workshops Bands gebildet. Dabei erhalten diese Unterstützung von einem Team aus Musikexperten. Kai Treptow – Drums. Fabian Falkenstein – Bass. Martin Bischoff – Gitarre. Ludwig Büsing – Keyboard. Michael Heuwender – Gesang und Performance. Thomas Steinhoff und Martin Werner für Marketing und Booking.

10 Band Academy

von links: Kai Treptow, Ludwig Büsing, Marin Bischoff, Martin Werner, Fabian Falkenstein und Anja Pollkläsener

10 Band Academy

Broadway Talk

Hierbei können aber keine Musikanfänger am Instrument unterrichtet werden, sondern es werden Grundlagen vorausgesetzt. Man kann hier nicht bei null angefangen, sagte uns Martin Werner. Für die drei Tage muss jeder Teilnehmer eine Gebühr von 38,- € entrichten. Darin enthalten sind aber sämtliche Aufwendungen, die das Team der Alten Post und der Jugendtreff Beelen haben. Equipment wie Tontechnik, Instrumente, Mikrofone, Räume und vor allem die Trainer sowie Frühstück und obendrauf ein T-Shirt sind in diesem dann doch sehr kleinen Preis enthalten. Zum krönenden Abschluss folgt in der Alten Post in Oelde am 28. November das Abschlusskonzert der Nachwuchsbands.

Als wir vor Ort waren, konnten wir drei von den fünf Bands sehen und hören. In einer lockeren Atmosphäre begegneten sich dabei die Musiker und Trainer. Die Experten gaben Tipps und halfen mit Ideen und echtem Fachwissen. Sehr schön anzuhören waren dabei unter anderem auch das Gespräch mit den Bandmitgliedern und dem Trainer, in dem es darum ging, dass ein jeder einfach anders tickt und man sich als Band immer wieder begegnen muss, ohne dass dabei einer versucht sich herauszuheben.

Deutlich wurde, dass Musik einfach mehr ist als nur die Musik. Man konnte den jugendlichen im Gesicht ablesen, dass diese mit Freude dabei waren. Zwischen den Stücken wurde gelacht, oder gemeinsam auch mal fix eine Gitarrensaite erneuert. Hier haben sich nicht nur neue Bands gefunden, sondern es wurden Freundschaften geschlossen.

Martin Werner berichtete uns weiter das die jungen Bands weiter gefördert werden, indem sie als Vorbands von Veranstaltungen in der Alten Post weitere Bühnenerfahrung sammeln können.

In den letzten Zehn Jahren haben sich dabei mehrere Bands etabliert wie z.B. Die Sprühwürste, eine Punkband aus Beelen. Für viele aus Oelde sollte Testify als auch Dooms Day noch ein Begriff sein.

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Wer sich von den jungen Bands selber ein Bild machen möchte, kann dies im OELDER ANZEIGER Youtube Kanal machen. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie einen Arzt oder Apotheker!

 




Mehrere Oelder Kartfahrer auf Siegertreppchen beim AC Oelde

Am letzten Samstag fand die 6. Nacht-Kart-Slalom der Jugendgruppe des AC Oelde e.V. statt. Dabei konnten sich mehrere Fahrer vom AC Oelde über Sieger- und Podestplätze freuen.

Tom Prangemeier aus der Klasse 1 konnte sich den ersten Platz sichern. Platz zwei belegte Matilda Spänle vom AC Warendorf, während sich Maximilian Fußner vom MSC Harsewinkel über den dritten Platz freuen durfte.

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Platz 1 bei den jüngsten geht an den Oelder Piloten Tom Prangemeier Foto: Wolfgang Pestel

In der Klasse 2 waren auf Platz 8 Josephine Windhoevel, Tim Rothfeld auf Platz 20 und Eric Engelhardt auf Platz 21.

Louis Rüße sicherte sich den 2. Platz in der Klasse 3, Platz 9 Tobias Grundkötter, Platz 15 Lars Ruddigkeit und Platz 16 Mauritz Funke.

Mit Marvin Schmidt gab es wieder einen Sieger auf dem ersten Platz in der Klasse 4. Luca Hellweg verfehlte mit dem 4. Platz nur knapp das Siegertreppchen. Maximilian Windhoevel auf Platz 9. Jonathan Rüschoff auf der 11. Tobias Lieckenbrücker Platz 12 und Max Klingbeil auf Platz 13.

In der letzten Klasse 5 sicherten sich gleich zwei Fahrer vom AC Oelde die ersten beiden Plätze. Erster wurde hier Adrian Gerling und Justin Hovestadt errang den zweiten Platz.

Die „Jugendlichen“ Nachwuchsrennpiloten hatten dabei wirklich eine schwierige Aufgabe. Auf dem Firmengelände der WBV worldwide (Westdeutscher-Bindegarn Vertrieb) baute der Automobilclub Oelde einen Parcours auf, der einfach irre aussah. Die Pylonen, durch die die jungen Piloten schnellstmöglich fahren mussten, ohne mit diesen zu kollidieren, wurden mit Lichtern von innen ausgeleuchtet. Somit entstand ein rot leuchtendes Meer von Pylonen in der Dunkelheit. Die Karts selber wurden mit zwei kleinen LED-Lampen und einem Rücklicht ausgestattet.

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Irre eng und bei Nacht düsten die kleinen über die Rennstrecke Foto: Wolfgang Pestel

Für jeden Fahrer wurde das Kart passend eingestellt

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Auf dem Parcours befand sich immer ein Kart, während in der Boxengasse Helfer den nächsten Fahrern ihren Boliden auf Körpergröße und Beinlänge passend umbauten.

Das super organisierte Event lockte ca. 150 Motorsportfreunde an. Die Jugendlichen, die ihre Helme und Kleidung mit Neon-Leuchtstäben verziert hatten, hatten alle sichtlich Spaß. In den Zuschauerreihen sah man ebenfalls ein bunt gemischtes Neonstäbchenmeer.

Für die Sicherheit sorgten zahlreiche Streckenposten und ein Einsatzwagen des Deutschen Roten Kreuzes. Für Speis und Trank wurde ebenfalls bestens gesorgt und man konnte in ein großes Zelt einkehren, in dem man Bratwurst, Pommes und Getränke für kleines Geld erstehen konnte.

Nach Einsetzen des Regens wurden die Slik- gegen Profil-Reifen getauscht, damit die jungen Piloten, welche mit 6,5 PS und 250 ccm unterwegs waren, nicht den Grip verloren.

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Wer sich von der Geschwindigkeit bei fast absoluter Dunkelheit selbst ein Bild machen möchte, kann sich im OELDER ANZEIGER KANAL bei Youtube einen Einblick verschaffen.




Stromberger fackelte mit seinen Kompagnons Gaststätte in Lippstadt musikalisch ab

Der Stromberger Sänger Frank Handschuhmacher hat vergangenes Wochenende mit seiner Band „Dirty Stuff“ die Gaststätte „Zum Güterbahnhof “ sprichwörtlich abgebrannt.

Gitarrist Thomas Karrengarn aus Wadersloh heizte dem Publikum mit rockigen Riffs von AC/DC oder Jimmy Hendrix ein.

Am Bass sorgte Markus Radszuhn aus Wiedenbrück für den richtigen Beat. Besonders schön zu hören bei dem Song „The Ballad of Chasie Lane“ von der Bloodhound Gang.

Titel wie „Whisky in the Jar“ in der Metallica-Version, „Paranoid“ von Black Sabbath oder Chuck Berry´s „Johnny B. Goode“ schmetterte Handschuhmacher souverän durch den vollen Laden.

Dafür, dass alles im Takt blieb, hat „Das Tier“, Sven Schulte aus Büren am Schlagzeug gesorgt. Mittendrin und voll dabei und des öfteren kaum zu bremsen haute er aus seinem Schlagzeug starke Trommelfeuer raus.

Die Band, die sich im August 2013 erst gefunden hatte, hat sich der härteren Gangart der Musik verschrieben. Die Hits von ZZ-Top oder Bon Schott´s AC-DC wurden an dem Abend ohne Schnörkel ins Publikum gefeuert. Bevor jedoch die Gäste, wie unter anderem eine Gruppe Asiaten, sich weiter entkleideten und ihre Tattoos zeigten, legten die Rocker sanftere Töne an den Tag mit Nummern von Bob Dylan oder Jimi Hendrix „Hey Joe“ , um dann wieder mit einer Nummer von Nirvana die Gäste auseinanderzunehmen.

Aber nicht nur musikalisch konnte die Band überzeugen, sondern auch durch die Interaktion mit dem Publikum. Es wurde mal eben das Mikro ins Publikum gehalten, damit die Zuhörer in dieses den Refrain hämmern konnten oder der ein oder andere kleine Drink wurde mal eben fix zwischendurch mit neu gewonnenen Groupies getrunken.

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Mehr Infos zur Band gibt es hier: www.facebook.com/drtstff

Wer etwas auf Ohren und Augen haben will, schaltet hier den OELDER ANZEIGER- Youtube- Kanal.




Fahndungsfoto

Mit einem Foto fahndet nun die Polizei nach dem 32-jährigen der am Mittwoch in Oelde vor dem SEK entwischen konnte.

Laut Angaben der Polizei könnte sich die Person ebenfalls in Hamm aufhalten.

Bei Hinweisen zu seinem Aufenthaltsort wird um Benachrichtigung bei der Polizei gebeten über die Rufnummer 110.

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/52656/2863389/pol-waf-oelde-kreis-warendorf-die-polizei-weitet-fahndung-nach-fluechtigem-mit-foto-aus-ergaenzung




WN und Oelder Anzeiger arbeiten zusammen

Ein schönes Beispiel des Zusammenwirkens von Bürgerjournalisten und Printpresse liefert der SEK-Einsatz in Oelde, bei dem der Polizei ein flüchtiger Strafgefangener durch die Lappen ging. Die Westfälischen Nachrichten (WN) druckten im Abstimmung mit den Kollegen vom OELDER ANZEIGER deren aktuelles Foto vom Geschehen auf der ersten Seite der Online-Ausgabe. Wir freuen uns, dass die WN-Kollegen das Zusammengehen von Bürger- und Profijournalisten als sinnvolles Miteinander begreifen und keine künstlichen Fronten aufbauen.

Hier geht es zum WN-Artikel




SEK- Einsatz in Oelde

Aktuell ist die Friedrich- Harkort- Straße in Oelde wegen eines Großeinsatzes des SEK´s gesperrt. Das Gebiet um die Friedrich- Harkort- Straße ist großräumig abgesperrt. Mehrere Leiterwagen und Notarztfahrzeuge stehen auf dem Parkplatz der GEA Westfalia Separator.

Einsatz

Einsatz im rot markierten Gebäude, rote Balken zeigen die Sperrungen. Quelle Google Earth

Anwohner berichteten dem OELDER ANZEIGER, dass ein Mann auf dem Dach eines der dortigen Gebäude laut geschrien hätte und eine Waffe bei sich trug. Es handle sich um einen Inhaftierten, der nicht nach seinem Freigang zurückgekommen war und sich auf der Flucht befindet. Weitere Anwohner berichteten darüber wie das SEK das Haus stürmte. Weitere Angaben liegen nicht vor.

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Von allen Seiten war die Friedrich-Harkort-Straße gesperrt

UPDATE 22.10.2014 23:00 Uhr

Die Pressestelle der Polizei Warendorf teilte mit, dass ein 32- jähriger Mann in der Friedrich-Harkort- Straße festgenommen werden sollte. Die Kräfte durchsuchten das Wohnhaus, sowie dass umgrenzende Gebiet und ein weiteres Gebäude. Der Gesuchte befindet sich weiterhin auf der Flucht.

UPDATE 23.10.2014

Die Fahndung läuft weiterhin nach einem 32-jährigen Mann. Der Essener befindet sich auf der Flucht seitdem er aus dem offenen Vollzug nicht mehr zurückkehrte. Der Gesuchte ist 1,80 Meter groß, schlank und hat kurze, dunkelblonde Haare. Evt. ist ein leichter Bartwuchs erkennbar. Der Mann trug gestern eine blaue Jeans und ein graues Sweat-Shirt. Ob es sich bei der Waffe um eine Attrappe handelte ist unklar. Möglicherweise ist der Mann mit einem kleinen Rucksack unterwegs.

Frau Dirkorte-Kukuk von der Polizeipresse- und Öffentlichkeitsarbeit Warendorf teilte dem OELDER ANZEIGER mit, dass ein Fahndungsfoto nicht ohne Genehmigung / Zustimmung der Staatsanwaltschaft benutzt werden darf. Sollte die Fahndung aber keinen Erfolg bringen, würde dies der nächste wahrscheinliche Schritt sein.

Zeugen, die Angaben zum Aufenthaltsort des Gesuchten machen können, nehmen bitte über den Notruf der Polizei 110 Kontakt auf.

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/52656/2862433/pol-waf-oelde-fahndung-der-polizei-nach-fluechtigem-dauert-an-ergaenzung-zur-pressemitteilung-vom?search=oelde

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/52656/2861669/pol-waf-oelde-polizei-fahndet-nach-fluechtigem




Lesung im Haus Nottbeck

KPWolf 2 Foto von Monika SchillingerDer Krimiautor Klaus-Peter Wolf wird am 28. Oktober 2014 um 19:30 Uhr im Haus Nottbeck aus seinem achten Band vorlesen. Der Krimi mit dem Titel „Ostfriesenfeuer“ setzt die Erfolgsserie weiter fort.

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Geschichte bietet der folgende Auszug aus dem neuen Werk von Wolf:

Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller heiraten endlich – und zwar im Teemuseum in Norden.

Während sie mit ihren Freunden von der ostfriesischen Kripo am Osterfeuer feiern, wird darin, praktisch vor ihren Augen, aber ohne ihr Wissen, eine Leiche verbrannt. Als die Reste in der Asche gefunden werden, ist die Hochzeitsreise für Ann Kathrin und Weller gestrichen.

Auf Norderney wird unter einer Hüpfburg für Kinder eine zweite Leiche entdeckt.

Ann Kathrin KlaasenPressefoto3 KP Wolf Foto von Monika Schillinger glaubt an eine Serie. Inszeniert hier ein Mörder den Tod seiner Opfer als Volksfest? Tanz ums Osterfeuer, Kinder springen auf der Hüpfburg herum …

Niemand ihrer Kollegen ist ihrer Meinung und kann ihr nicht den Rücken stärken…

„Ostfriesenfeuer“ ist der 8. Band von Klaus-Peter Wolfs Krimireihe um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Die Buchreihe ist so erfolgreich, dass diese unter anderem in der Spiegel-Bestseller-Liste: Taschenbuch auf Platz 1 startete und sich lange in den Top 10 halten konnte. Das ZDF wird die Krimireihe verfilmen, aktuell schreibt Klaus-Peter Wolf an dem Drehbuch.

Infos und Karten für die Lesung gibt es beim Kulturgut Haus Nottbeck oder beim „Glocke“-Ticketservice unter 02522 / 73300.

Ostfriesenfeuer ist im Fischer-Verlag erschienen, ca. 528 Seiten, Broschur, Euro 9,99, ISBN: 978-3-596-19043-0




Akustik-Session in Oelde bleibt Erfolgsgarant

Am 4. Oktober war es in der Alten Post in Oelde wieder so weit: Bühne frei zur 4. Akustik- Session. Zum vierten Mal in Folge konnte das Projekt der handgemachten Live-Musik Künstler und Gäste anlocken. Die Alte Post war dabei mit gut 100 Gästen gerammelt voll, was sich auch in der Raumtemperatur widerspiegelte.

Der Abend selber startete jedoch erst mit einer traurigen Gedenkminute. Ein Musiker, der noch bei der letzten Session mit dabei war, ist leider seiner Krankheit erlegen. Frank Handschuhmacher, einer der Organisatoren und Freund des Musikers, berichtete zu Beginn über den tragischen Verlust und sprach liebe Worte.

Freunde werden den Musiker erkennen

Backstage mit Isabel und Frank

Der Auftakt der Session wurde diesmal gestaltet von Isabel Nolte. Isabel war erfolgreiche Teilnehmerin bei „The Voice of Holland“ sowie anderen Casting-Shows. Sie kommt gebürtig aus Stromberg, lebt aber seit 2008 bei unseren Nachbarn in den Niederlanden, wo sie Psychologie studiert. Da sie nebenbei noch Theater spielt und der Musik erfolgreich nachgeht, dauert ihr Studium auch etwas länger, wie sie uns locker im Interview erzählte. Frank Handschuhmacher hatte Isabel auf einem dieser Castings kennengelernt und sie zur Akustik-Session in die Alte Post gelockt.

Isabels erster Liedtitel passte zu dem Thema des Abschieds und der Trauer und nahm das Publikum sanft auf und mit auf eine ca. 30-minütige musikalische Reise.

Sehr schön anzuhören war ihr Lied „Bezopen“, welches komplett auf Holländisch war. Es ging in dem Song aber nicht um den Sinnesverlust durch Alkoholkonsum, sondern darum, wie betrunken man von einer Person sein kann.

Dem Oelder Publikum wurde schnell klar, warum Isabel bei „The Voice of Holland“ dabei war. Mal sanft, mal kräftig spielte sie ihre Stimme aus und ließ oft die Oelder bei besonders schönen Stellen staunen.

Am Ende ist es Isabel gelungen, alle Gäste bei dem Song „No digitty“ zum Mitmachen zu animieren. Die Frauen im Publikum mussten den Chorus singen, während die Männer ein tiefes „No diggity“ schmetterten. Dabei hatten alle sichtlichen und hörbaren Spaß.

Nach dem Auftakt ging es dann im Programm weiter mit den vorher vergebenen Startplätzen. Hierbei ist dem regelmäßigen Besucher der Akustik-Session aufgefallen, dass die Organisation straffer daher gekommen ist. Durch die gesammelte Erfahrung der letzten drei Sessions wurde zwischen den Auftritten anmoderiert und im Hintergrund schnell umgebaut. Ebenso standen während der gesamten Session zwei Personen am Mischpult, die perfekt auf die Wünsche der Künstler eingingen und Instrumente und Stimmen passend abmischten oder auf der Bühne schnell die Stecker richtig steckten. Die Gäste in der ersten Reihe brauchten keine Angst vor einem Hörsturz zu haben, während hinten im Thekenbereich die stehenden Gäste keine Angst haben mussten, nichts von den Auftritten mitzubekommen.

Nach Plan ging dann Close to Solution, eine fünfköpfige Band aus Hamm, auf die Bühne. Sie hat die Gäste mit starken Coversongs verwöhnt wie unter anderem „Hotel California“ von den Eagles. Zwei Gitarren, ein Bass sowie zwei schöne Stimmen massierten die Ohren der Zuhörer.

Close to Solution

Damian Ehlhardt

Martin Bischoff, Mit-Organisator der Session, kommentierte den Auftritt von Damian Ehlhardt sehr passend mit: „Damian Ehlhardt. Der Mann mit einer Stimme mit der man einen Stahlträger zersägen kann“. Damian, ein junger Gitarrist und Sänger aus dem Nachbarort Beckum, verzückte mit Titeln wie „Dust in the Wind“ oder „House of the rising Sun“.

Abgefahren oder einfach anders ging es dann weiter mit dem Trio Groove Specials bestehend aus Ralf und Petra Smuda sowie Percussionspieler Michael Biewald. Petra spielte Saxophon und war für den Gesang verantwortlich, während Ehemann Ralf an der Gitarre spielte. Die selbst geschriebenen Stücke wie z.B. „Der Himmel auf Erden“ oder „Leben heißt kämpfen“ boten dem Oelder Publikum Texte, Melodien und Rhythmen einer ganz anderen Art. Das Gesamtpaket, welches man hören und sehen konnte, passte komplett.

Petra, Michael und Ralf

Jan Fuchs

Dann folgte Jan Fuchs, ein Wiederholungstäter und Man der ersten Session-Stunde.

Wie gewohnt kam der junge Sänger und Gitarrenspieler stimmgewaltig und gefühlvoll daher. Aus seinem Repertoire aus selbstgeschriebenen Stücken spielte er unter anderem den Song „Maria“, den er seiner Schwester widmete.

Diane Bliss, eine Musikerin, die mit humorvollen, sarkastischen und tiefgründigeren Texten als nächstes die Bühne betrat, rupfte u.a. mit dem Flugsportverein Versmold e.V. ein Hühnchen. Ins Herz traf der Song das Oelder Publikum zu einem verstorbenen Freund. Diane sang über einen Menschen, der anpackte, einfach machte und Dinge anders anging und merklich eine Lücke im Freundeskreis hinterließ.

Diane Bliss

Volles Mett auf die Ohren gab es dann mit Könich and the Gassenhauers aus Beckum. Das Publikum lachte zu Songs wie „Haare am Bauch und am Popo auch“ oder „Tee“ einem Lied, in dem es überall und nirgends was zu trinken gibt mit Alkohol. Das Trio, bestehend aus Anna Kramer mit Gesang und Geige, Christian Kaczmarek an der Gitarre und Gesang, sowie Markus Berkemeier an der Cajon rockten die Alte Post in Oelde ordentlich durch.

Christian Kaczmarek, Markus Berkemeier und Anna Kramer

Völlig ohne Gesang gingen dann Stefanie Heinrich und Martin Bischoff mit ihren beiden Lakewood-Gitarren auf die Bühne. Die Zuhörer konnten astreinen Akustikgitarren-Klängen lauschen. Bendings, Hammerings, Slides und tolle Picking-Techniken schallten durch den Raum der Alten Post und zeigten, dass gute Musik auch ohne Gesang auskommen kann.

Perfekt eingespieltes Duo

Frank Handschuhmacher, ebenfalls Mit-Organisator der Oelder Akustik-Session, spielte Stücke vom King of Rock´n´ Roll. „In the Ghetto“, „Can´t Help Falling in Love with you“ oder „Blue Suede Shoes“ ließen das Publikum mitsingen und swingen zur Musik des Rock´n´ Roll´s. Handschuhmacher erzählte vor dem Auftritt, dass er erst vor ein paar Tagen auf den King gestoßen sei und hier in der Alten Post drei Stücke von diesem performen werde. Mit seiner Band Dirty Stuff lässt er es sonst härter krachen und zeigte hier seine sanfte Seite.

Bei Frank sangen und swingten die Zuhörer mit

Last but not least gab es eine kleine Premiere in der Alten Post. Die Brüder Damian und Lion Ehlhardt traten erstmalig zusammen auf der Bühne auf. Lion unterstützte dabei seinen Bruder mit Cajon und Gesang, ohne dass sie dieses vorher auch nur einmal geprobt hatten. Ein Experiment, das aufging.

Die Ehlhardts im Doppelpack

2014-10-17-Church Street WaltzFür alle Freunde der handgemachten Musik geht die Session am 12.12.2014 in die fünfte Runde. Der Opener wird Church Street Waltz aus Münster sein. Das Duo spielt Folk- und Bluegrass-Musik. Diese ist geprägt von Instrumenten wie der Mandoline und dem Banjo und man kann sich auf Eigenkompositionen oder Stücken von Künstlern wie Cahalen Morrision & Eli West oder The Coloradas freuen.

Weitere Informationen oder eine Anmeldemöglichkeit findet man hier.  Einen Zusammenschnitt der Session kann man hier sehen.

 




Bauarbeiten im ehemaligen Schlecker

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Lange Straße 16 mit Bauarbeiten

Aktuell sind Bauarbeiten an der Langen Straße 16 in Oelde in vollen Gange. Der Oelder Anzeiger hat von einem der Bauarbeiter erfahren, dass voraussichtlich im Februar ein neues Ladenlokal hier eröffnen soll. Um welche Art von Geschäft es sich handeln soll, ist aktuell unbekannt.

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Staub fliegt durch die Luft

Laut Stadtgeflüster soll es sich um einen Investor aus Rheda-Wiedenbrück handeln, der hier Hammer und Meißel in die Hand nehmen lässt. Aber nicht nur ein neues Ladenlokal wird hergerichtet, sondern in dem Gebäude werden die Wohnungen in den Obergeschossen ebenfalls komplett renoviert.

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Frau Beckstedde von der Stadt Oelde hatte hierzu ebenfalls noch keine Informationen vorliegen, da es sich wohl um ein privates Vorhaben handle.