Freibad Stromberg verlängert Öffnungszeiten

Freiluftschwimmer können sich freuen. Die Öffnungszeiten des beliebten Freibads in Stromberg haben sich bis auf den 5. November 2017 verlängert. Somit können Wasserratten das Warmwasserbad noch ausgiebig nutzen.

Weiter nimmt der Förderverein an der Spendenaktion „Du und Dein Verein“ der ING-DiBa Bank teil. Gewinnt der Förderverein, spendet die ING-DiBa 1.000 Euro.   Der Gewinn soll dann für den jetzt beginnenden Ausbau des Kinderbereichs in der „Piratenbucht“ verwendet werden. Hierzu benötigt der Förderverein möglichst viele Stimmen.

Diese kann man abgeben über folgende Web-Seite:

www.ing-diba.de




Volle Stadt beim Food Night Shopping

Beim „FoodnightShopping“ in Oelde war die Innenstadt gerammelt voll. Unzählige Gäste probierten Burger, Mexikanisches, Pasta, XXL-Waffeln und andere Leckereien. Die Oelder mussten dabei jedoch Geduld an den Tag legen. Die zahlreichen Schlangen waren lang und es dauerte ein wenig.

Der Marktplatz war gerammelt voll

In den Geschäften, die zum Shoppen einluden, waren ebenfalls Kunden. Unser Eindruck war aber ganz klar, dass auf dem Marktplatz bei den FOOD-Ständen und der Live Musikam meisten los war.

Viele Musikfreunde von Oelde Akustisch kennen Björn Alberternst und Luisa Laakmann. Björn sang mit seiner ruhigen, mal sanften, mal rauhen Stimme tolle Songs.

Björn Alberternst

Die Exil-Oelderin Luisa Xenia (Laakmann) befindet sich gerade auf Heimaturlaub in Oelde und spielte Songs im südamerikanischen Style. Ein Hauch von Buenos Aires lag in der Luft.

Luisa Laakmann

Das Event

Die Menge der Gäste, die an einem

Freitagabend in Oelde unterwegs war, lässt nur auf eine tolle Aktion rückschließen. Besonders positiv muss hier auch die Musikauswahl erwähnt werden, die sich von dem sonstigen Playback-Einheitsbrei abgehoben hat.

Die Food-Night macht jedenfalls Appetit auf mehr.

Ergänzung 28.10.2017:

Leser Ralf Dickmann berichtet zurecht das sich dass Fest sehr trocken gestaltet hat. Ein Getränkewagen wurde vermisst.

 

Im Raemelken wurde auch gefeiert




Flohmarkt in Lette

Am Samstag, den 18.11.2017 findet von 14.00 Uhr bis 18.00 ein Möbel-, Haushaltswaren, Kleidungs-, Dekorations-, Kinderspielwaren-Flohmarkt im Hotel Hartmann statt.

Hauptstraße 40

59302 Oelde-Lette

Anmeldungen bei Marion Funke unter Rufnummer 05245- 8610

Der Erlös aus Kaffee- und Kuchenverkauf wird für das Projekt: Basketballfeld am Sportplatz Lette gespendet.




Musical „Lupinia Silbermond“ an der Overbergeschule

Ein kleines aber feines Musical-Märchen führten am letzten Donnerstag die Streicher und Chorkinder der gesamten 4a der Overbergschule vor.

Die Musik des Stückes entsprang dabei der Feder von Dr. Wolfgang König, während das Libretto von Veronika te Reh stammt. Beide sind durch unzählige Musicals und Inszenierungen weit bekannt.

Die Streicher- und Chor-Kinder werden grundschulbegleitend von der Musikschule Beckum-Warendorf an der Overbergschule ausgebildet.

Die Geschichte

Eine Frau und ein Mann wünschten sich ein Kind. Die gute Fee Lupinia ließ einen Zauber wirken, nachdem die Eltern einen Kürbis mit Milch füllten. Als wenig später der kleine Ramadhani das Licht der Welt erblickt, kommen sechs Feen zur Tauffeier. Diese legen dem Kleinen ein Amulett um, welches er gebrauchen solle, wenn er jemals in Not gerate.

Viele Jahre später ist aus dem kleinen Ramadhani ein stattlicher junger Mann geworden, der sich auf den Weg in die weite Welt macht. Dabei trifft er im Königsgarten auf Prinzessin Rosalia und beide verlieben sich Hals über Kopf.

Die Prinzessin hat es nicht leicht

Das schmeckt dem Königsvater Knut überhaupt nicht, und er macht kurzen Prozess mit dem Möchtegern-Schwiegersohn und lässt ihn von seinen Wachen Harald und Günter in den Kerker werfen.

Die Wachen stecken Ramadhani in den Kerker

Der König lässt seine geliebte Tochter nur heiraten, wenn ihm ein bis dato nie dagewesenes Geschenk auf Erden gemacht wird.

König Knut gibt sein geliebtes Kind nicht leicht her

Der im Kerker sitzende Ramadhani ruft in seiner finsteren Not die Feen herbei. Fee Lupinia Silbermond, Fee Hyazinthia Seidenfein, Fee Begonia Wundersüß, Fee Hesperisell Goldflöckchen, Zahnfee Colgate und Wetterfee Morgentau eilen dem Eingesperrten zur Hilfe und überreichen ihm einen Holzkasten.

In diesen Holzkasten geben die Feen ihr Lachen und Weinen. Weiter wird ein goldenes, ein silbernes, ein gläsernes und ein seidenes Haar der Feen in den Holzkasten gegeben, und sie bitten den Gefangenen, die Haare auf den Holzkasten zu spannen.

MIt magischen Feen-Haaren wird die Geige bespannt

Bei dem Holzkasten handelt es sich um eine magische Geige, die der Verliebte dann im Kerker spielt. Die Musik, die aus dem Kasten dabei erklingt, ist so lieblich und froh, dass selbst die knallharten Wachen des Königs dahinschmelzen.

Die Gefühle der Zuhörer spielen verrückt vor Glück wenn Ramadhani auf seiner Geige spielt

Der König ist fassungslos, dass seine Wachen einknicken und er selber gibt letztendlich auch klein bei, da diese Musik so einzigartig und schön ist. Rosalia und Ramadhani dürfen nun glücklich werden.

Ramadhani macht dem König ein Geschenk was es so noch nie gab

Damit der König nun aber nicht einsam zurückbleibt, darf er einen Wunsch nach einer Ehefrau an die Feen äußern. Diesem Wunsch kommen die Feen nach und finden Ignatia. Diese spielt so wunderbar auf dem Violoncello, dass alle glücklich und zufrieden sind.

Mit einem Zauberspruch sorgt die Wetter-Fee Morgentau noch für Sonnenschein an den Hochzeitstagen.

Das Stück

Die Bühne der Aula war wunderschön geschmückt mit bunten Vorhängen und einem Thron des Königs. Die Kostüme wurden von der „Montagswerkstatt“ (Förderverein „Der kleine Mombotz“) liebevoll angefertigt. Die Feen kamen mit langen schönen Kleidern, Feen-Flügeln und Lorbeerreifen auf die Bühne. Der König wurde in edlen blauen Stoff gehüllt und mit einer eines Königs würdigen Krone versehen, während die Prinzessin mit einem langen schönen Kleid auf der Bühne spielte. Aber nicht nur die Akteure auf der Bühne, sondern auch die Streicher davor waren einheitlich in rote Gewänder gekleidet.

Qualität

Unter den Gästen waren zum großen Teil Eltern mit Geschwistern der Musicaldarsteller. Die Qualität des Musicals war unter anderem deutlich daran zu erkennen, dass jüngere Geschwister brav auf den zugewiesenen Plätzen sitzen blieben und gespannt das ca. 30-minütige Geschehen verfolgten. Wir sahen in den Zuschauerreihen unzählige Eltern die mit ihren Smart-Phones Erinnerungsfotos schossen.

Arbeit der Kinder

Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 4a vom Klassenlehrer Herrn Stricker haben sich für das Stück ordentlich ins Zeug gelegt. Dieser fasst am Ende des Stücks passend zusammen:

Danke, dass ihr uns diese schöne halbe Stunde beschert habt. Aber mit dieser halben Stunde war es ja nicht für euch getan. Ihr habt freiwillig freitags an einer sechsten Schulstunde teilgenommen, um uns dieses schöne Stück vorführen zu können.

Wolfgang König und Veronika te Reh erhalten ein Dankeschön von den Eltern




Weltberühmte Regensburger Domspatzen in Oelde

Der älteste Jugendchor der Welt ist mehr als 1000 Jahre alt. Die weitgereisten Regensburger Domspatzen, die am 23.10. in Oelde (20 Uhr in der St. Johannes-Pfarrkirche) und am 21. Oktober um 20 Uhr in Drensteinfurt in der St. Regina-Kirche ihre Stimmen erschallen lassen, sind weltberühmt und vielfach geehrt. Dem im Jahr 975 vom damaligen Bischof gegründeten Chor der REGENSBURGER DOMSPATZEN wurde 2002 der Titel „Kultureller Botschafter von Europa“ verliehen. Durch die Teilnahme am UNICEF-Wettbewerb wurden sie auch Juniorbotschafter für Kinderrechte.

Fotos: Wolfgang Töpfer, Five Star Event

1910 machte der Chor seine erste Auslandsreise. Seitdem haben sich die Jungen mit den unvergleichlich schönen glockenreinen Stimmen auf den Bühnen und in unzähligen Kirchen Weltberühmtheit ersungen. Mit eigenem Bus sind sie in Europa unterwegs. Große Konzertreisen führten sie schon nach Kanada, Japan, Hongkong, Korea, Philippinen, USA und viele andere außereuropäische Länder.

Jahrelang wurde der Chor von Georg Ratzinger, dem Bruder des Papstes Benedikt, geleitet. Ihr Repertoire an geistlicher und weltlicher Musik ist umfangreich. Die ausgewogene Mischung von Gregorianischen Chorälen bis zur Musik unserer Tage macht ihre Auftritte so einmalig, erlebenswert und unvergesslich.

Leider ist es dem weltberühmten Chor nicht erspart geblieben, bei den Untersuchungen zu den unsäglichen Fällen von Missbrauchsvorwürfen (Anm. d. Redaktion: Siehe unten Zusatzinformationen) in die Schlagzeilen zu geraten. Wenn es auch in gar keiner Weise die heutigen Mitglieder des Chores und die derzeit für sie Verantwortlichen trifft, es schmerzt dennoch.

Das heutige unbescholtene Management, allen voran Domkapellmeister Roland Bücher, darf also trotz der die Vergangenheit betreffenden Vorwürfe zu Recht nach vorn schauen. Ein Neuanfang ist gemacht und einer der ältesten Knabenchöre der Welt setzt sich durch sein Können ins richtige Bild.

Tickets zum Preise von 29 € können an der Abendkasse noch erworben werden.

Schüler zahlen nur 10 €.

>>Zusatzinformationen Missbrauchsfälle<<

Durch eine Rezension der Literaturzeitschrift.de wurde der OELDER ANZEIGER aufmerksam auf das im riva-Verlag erschienene Buch „Von der Kirche missbraucht“ von Alexander J.Probst. Ein ehemaliger und missbrauchter Regensburger Domspatz berichtet darin von seiner qualvollen Zeit hinter den dicken Mauern des katholischen Internats. Dieses stand unter der Verantwortung vom Domkapellmeister Georg Ratzinger, dem Bruder des späteren Papstes Benedikt XVI. Fast vierzig Jahre später wagt der Autor Probst den Schritt in die Öffentlichkeit, um Gerechtigkeit zu fordern.

Das Buch

Den Durst zur Gerechtigkeit untermauert Probst mit einem gut 200 Seiten starken Rückblick auf die Zeit des damaligen Internats und seinen bis heute andauernden Kampf. Probst erzählt darin über eine Zeit, in denen Kinder blutig geschlagen und erniedrigt wurden. Er beschreibt, wie Kinder mit Alkohol und Pornografie auf nachfolgende sexuelle Missbräuche vorbereitet wurden. Das Schicksal beschreibt Probst dabei so gut, dass man sehr nah an die Geschehnisse herangeführt wird.

Eigene Empfindungen beim Lesen

Die Geschichte lässt sich nicht leicht mit einem Glas Rotwein in der Hand lesen. Bei den Beschreibungen der Verbrechen schüttelt man ungläubig den Kopf. An Stellen, wo dem Autor nach beendeter Tat vom Täter Präfekt Corny Hafner ins Ohr geflüstert wird: „Du bist ein guter Junge.“, fällt man vom Glauben ab. Passagen, in denen Mitwisser tatenlos zusehen oder zuhören und schweigen, erzürnen einen. Ungefähr 200 Mal wird der Junge im Alter von acht bis elf Jahren missbraucht, während dieser einen Ausweg aus dieser Situation sucht.

Als Vater denkt man über die eigene Kindheit und über die eigenen Kinder nach.

Was wäre wenn, frage ich mich ?!

Preis & wo erhältlich

Das Buch gibt es für 19,99 € bei Amazon oder für 15,99 € als Kindle-Edition.

Übergriffe auch damals vor Ort im katholischen Münsterland?

Aber nicht nur in Regensburg wurde durch Aufsichtspersonen Hand an Kinder gelegt. Wie der ehemalige Oelder Ruprecht Frieling in einem Interview im Bayerischen Rundfunk vom 10. September 2017 berichtet, soll es auch direkt vor unserer Haustür Übergriffe durch die Kirche gegeben haben. In diesem Gespräch berichtet Frieling, wie Priester mit Hilfe von Glanzbildern Mitschüler ins Haus gelockt haben. Diese durften sich dann entkleiden, wurden mit »heiligen« Ölen gesalbt und durften vor den Herren posieren.

Hier die Aufzeichnung der Sendung:




Noch freie Plätze für Herbstferienangebot

Oelde. Für das Kreativangebot im Kindermuseum Klipp Klapp in den Herbstferien sind noch Plätze frei. An drei Vormittagen zwischen 10 und 12 Uhr, können interessierte Kinder im Grundschulalter unter Anleitung aktiv basteln und werken. Folgende Themen werden angeboten:

– Dienstag, 24.10.: Sockenpuppen gestalten

„Monsteralarm! Freche Socken an der Hand.“ Socken trägt man an den Füßen – aber sie lassen sich auch prima zur Handpuppe umwandeln. Mit viel Phantasie und Geschick werden in zwei Stunden aus Socken kleine freche Handpuppen, mit denen Freunden und Familie erschreckt werden können. Hinweis: Bitte zusätzlich eigene Socken mitbringen!

– Mittwoch, 25.10.: Kicker basteln

Für alle, die ihr Fußballtalent gerne im Haus trainieren wollen, ist dieser Kurs bestens geeignet. Kinder basteln in zwei Stunden ihr eigenes Kickerspiel aus altem Schuhkarton und können anschließend ihre Kickerqualitäten unter Beweis stellen.

– Donnerstag, 2.11.: Die Ton-Werkstatt

Bei dieser Werkstatt ist eigene Kreativität gefragt, denn alle Kinder können aus Ton gruselige Masken, schauerliche Gespenster oder herbstliche Dekoration herstellen. Hinweis: Bitte einen Karton für den Transport nach Hause mitbringen.

In der Teilnehmergebühr von jeweils 6,50 € pro Kind sind Materialien sowie der Eintritt in den Park inklusive. Anmeldungen sind noch telefonisch möglich unter der Rufnummer 02522 – 72 822.




Geänderte Öffnungszeiten im Hallenbad

Am kommenden Samstag, 14.10.2017 findet im Oelder Hallenbad wieder der alljährliche Quattro-Team-Cup statt. Ein Mannschaftswettbewerb mit vier Schwimmern pro Team fordert hier Teamgeist, Taktik und Kalkül. Die Teams werden in verschiedenen Altersklassen gewertet.

Aufgrund dieser Veranstaltung schließt das Hallenbad an diesem Tag bereits um 11:30 Uhr. Der letzte Einlass für die  Badegäste ist um 10:45 Uhr.




Work and Travel Veranstaltung

Am Mittwoch, den 11. Oktober 2017 findet um 18.00 Uhr in Rheda (Berliner Straße 36 ) eine Informationsveranstaltung zum Thema »Work & Travel« statt.

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Abiturienten, generell aber an alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in naher oder mittelfristiger Zukunft einen Work & Travel Auslandsaufenthalt planen bzw. sich generell für dieses Thema interessieren.

Die Anmeldung für den Infoabend ist wahlweise über die Email-Adresse info@work-and-traveller.de oder telefonisch unter 05242 – 58 100 90 möglich.

Die Veranstaltung könnte auch für viele junge Oelder interessant sein

Der Work & Travel-Infoabend findet regelmäßig statt. Weitere Termine finden Sie hier (regelmäßig aktualisiert):

http://www.work-and-traveller.de/infoveranstaltungen

Weitere Informationen gibt es unter:

www.work-and-traveller.de




Ausstellung „Zwischen den Welten“ von Jochen Kublik

Noch bis Sonntag, den 8. Oktober zeigt der namhafte, in Oelde bekannte Künstler, Jochen Kublik, seine Arbeiten im Kunstförderverein Pit Weber, Zur Dicken Linde 37 in Oelde. Er ist Oelde verbunden, machte er doch 1982 hier sein Abitur, hatte Ausstellungen im Rathaus, in Pott’s Brauerei, nahm an der Landesgartenschau teil und besucht heute oft seine Mutter.
Sein Studium an der Fachhochschule Münster beendete er als Diplom-Designer und war Mitglied im Kreiskunstverein.

© Jochen Kublik, Titel: Reiseerzählungen

»Jochen Kublik«

Jochen Kublik ist seit mehr als 27 Jahren als freischaffender Künstler tätig mit den Schwerpunkten Zeichnung, Radierung und Exlibris-Kompositionen in groß- und kleinformatigen Arbeiten. Ein weiter Bogen umspannt das klassische Stillleben, deren Umsetzung immer wieder in eine phantastische, traumhafte Szenerien hinüber gleiten, über kollageartige Kompositionen bis hin zur humoresken Figuration. Radierungen sieht man die Leichtigkeit des Resultates selten die Mühsal des Entstehungsprozesses an. Diese Tiefdrucktechnik hat er im Laufe der Jahre zur Perfektion gebracht.

© Jochen Kublik, Titel: Lucky delivery

Viele Studienreisen nach Norwegen, Schweden, den Lofoten gaben ihm Inspirationen und verwirklichten Ausstellungen. Aber auch Asien faszinierte ihn mit etlichen Besuchen und Ausstellungen mit China als Schwerpunkt. Der europäische Raum mit Italien, der Slowakei, Belgien und der Türkei waren seine Wirkungs- und Ausstellungsstätten.

Die Ausstellung kann noch Samstag und Sonntag von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr besucht werden.

Worum geht es genau bei »Zwischen den Welten« ?

Die Eröffnungsrede von Friederike Pohl-Weber, soll hier dazu dienen, sich einen Einrdruck über die Ausstellung zu machen.

Der Titel der Ausstellung ist auch Jochen Kublik’s Lebensmaxime: „Zwischen den Welten“, der realen, der fiktiven, der phantastischen Welt, der subjektiven und objektiven Wahrnehmung der kleinen und großen Dinge um ihn herum.

Er will bewusst keine Entscheidung zwischen den einzelnen Welten treffen, er will offen sein für alles. Für ihn ist alles im Fluss, physisch und mental. Er begibt sich auf seine Fantasiereisen, eher mit Fernweh als mit Heimweh, Märchenwelten erforschend und erobernd, die Füße auf dem Boden der Realitäten, der Kopf in anderen Sphären, den Geschichten und Zeichnungen eines Michael Ende ähnlich, mit objektiven und subjektiven Wahrheiten.

© Jochen Kublik, Titel: mystical poetry

Jochen Kublik taucht z.B. ein in die narrativen Komponenten bei Tieren. Er ist Tierfreund, Naturfreund und versucht über seine Arbeiten Verständnis und Akzeptanz aufzubauen für das unbewusste Verhalten von Tieren in ihrer natürlichen Umgebung und in Verfremdung durch witzige Akzente. Tiere werden in verschiedensten Religionen verehrt, geachtet wie der Fisch in China, sind Partner oder auch Spender von Nahrung, bilden somit eine Symbiose. Tiere sind bei ihm oft auch Symbole für menschliche Wesenszüge und Abartigkeiten so wie tote Tiere in Vitrinen.

Jochen Kublik hat sich dieses Themas angenommen, erarbeitet, verarbeitet und umgesetzt in seinen Arbeiten. Ein Zyklus entstand. Aber auch Zyklen bei Jochen Kublik kommen zu einem natürlichen Ende, wenn sie abgearbeitet sind. Geblieben sind seine zum Teil humoristischen Tierdarstellungen, wie die Vielschichtigkeit und Vieldeutigkeit in allen seinen Arbeiten bestehend aus Drucken, Radierungen und Zeichnungen in ihrer Farbigkeit und unvergleichlichen zum Teil minutiösen Darstellung.

© Jochen Kublik, Titel: feine Gesellschaft

Jochen Kublik bringt manches Illustratives in seine Arbeiten ein, studierte er doch u.a. Design. Themen gibt es bei ihm in allen Variationen vom Akt, (Mezzotintodrucke) zum Themenbereich Buch und Haus, hier seine Exlibris-Werke, bis zu seinen Stillleben mit einem in sich ruhenden Pol, der seiner inneren Welt entspricht, dort das Thema Räder, für ihn = Bewegung = Dynamik.

© Jochen Kublik, Titel: Souvenirjäger

Jochen Kublik nimmt jede Herausforderung von Neuem an, welche Zeit, welcher Eindruck muss erarbeitet werden mit welchem Hintergrund? Er sucht sich seinen Weg. Für ihn gibt es Hauptwege, Nebenwege, aber auch Irrwege. Er stöhnt nicht, wenn er sagt: es wohnen drei Seelen in meiner Brust. Es gibt „DIESES“ und „JENES“ und auch noch etwas „DRITTES“ und „OK“ ist nicht genug für ihn. Er ist, wenn man so sagen darf, ein kosmopolitischer Westfale auf seiner Reise „Zwischen den Welten“. Es ist spannend, sich auf Jochen Kublik und seine Arbeiten einzulassen. Gönnen Sie sich nun dieses Vergnügen, entdecken Sie Details und Neues, das man hier der Vielfalt wegen gar nicht aufzählen kann.

© Jochen Kublik, Titel: Aeronauten

 




Kriminelle verwenden E-Mail-Adressen des Rathauses

Kriminelle machen sich aktuell die E-Mail-Adressen von Mitarbeitern der Oelder Stadtverwaltung zunutze: Eine als Rechnung getarnte E-Mail wird seit heute an ahnungslose Privatleute und Behörden geschickt. Statt einer Rechnung platzieren die Cyber-Kriminellen jedoch einen Trojaner auf dem Rechner der Empfänger. Sie gehen dabei besonders dreist vor: Als Absender verwenden die Betrüger E-Mail-Adressen von Mitarbeitern der Oelder Stadtverwaltung.

Die gefälschte Nachricht fordert die Empfänger dazu auf, eine Website aufrufen und von dieser eine Rechnung abzurufen. Folgt man der Aufforderung, wird automatisch eine Verknüpfung zu einer Schadsoftware hergestellt. Aus diesem Grund sollten eingehende E-Mails kritisch geprüft und gegebenenfalls ungesehen gelöscht werden. Die Absenderadressen der E-Mails sind beispielsweise wie folgt aufgebaut: Vorname.Name@oelde.de<mailto:lizmcshane@btconnect.com>.  Der tatsächliche Absender, meist aus dem Ausland stammend, wird erst im hinteren Teil der E-Mail-Adresse erkennbar.

Wir bitten alle Bürger, aufmerksam zu prüfen, ob eine E-Mail wirklich von der Stadt Oelde stammt

appelliert Klaus Heitmeier, IT-Leiter bei der Stadt Oelde, an die Bürger.

Rufen Sie im Zweifel beim vermeintlichen Absender an und lassen Sie sich bestätigen, ob die Mail wirklich von ihm stammt.

>> Herr Heitmeier ist unter der Nummer 02522/72-300 zu erreichen <<

Die Masche über die Nutzung seriös wirkender Absender-Adressen ist nicht neu. Erst zu Beginn der Woche wurde bekannt, dass die Stadtverwaltung Rietberg in ähnlicher Weise betroffen ist. Zudem erhält die Stadt Oelde selbst seit einigen Tagen massiv E-Mails mit Schadsoftware-Anhängen. Immer häufiger werden diese vermeintlich von anderen Verwaltungen an die Stadt gerichtet.