Angespielt: Assassins Creed III – „Erhebt euch!“

Auf den Dächern von Boston, New York und in der Wildnis der amerikanischen Ostküste übernimmt der Spieler die Rolle des Ureinwohners Connor Kenway, der bei den Mohawk aufgezogen wurde. Die Geschichte über Desmond Miles wird abgeschlossen, wobei die großen politischen Ereignisse in Amerika mit aufgegriffen werden. Im Spiel, das derzeit unter Oelder Gamern viele Freunde findet, trifft man auf Personen wie Georg Washington, Charles Lee sowie Benjamin Franklin.

Was zu Spielbeginn sofort auffällt, ist die neue Steuerung. Klettern ist nun mit einem Knopfdruck möglich und auch zum Springen bedarf es meist keinen besonderen Tastendruck mehr. Gerade bei Verfolgungsjagden, in denen ein Balanceakt gefragt ist, darf man nicht in das Muster der alten Steuerung verfallen, da die neuen Funktionen, wie zum Beispiel durch Löcher in Bodennähe unter Balken hindurch zu rutschen, bei Verwendung der alten Steuerung gesperrt sind.

Ein neuer Spaßfaktor ist die Jagd! Die Möglichkeit, in der Wildnis Tiere zu erlegen um diese zu verwerten macht nicht nur Spaß,  sondern ist für den Spielverlauf sinnvoll, jedoch nicht erforderlich. Das Aufbauen eines Dorfes oder Hauses sucht man in der gewohnten Form vergeblich. Man kann sich durch Missionen zwar einen Schmied, einen Holzhändler und weitere Arbeiter in die eigene Siedlung holen, jedoch fehlt dazu manchmal der Anreiz, da man sich eher selten in der eigenen Siedlung aufhält. Ebenso die Templererverstecke, in denen man bei den vorherigen Versionen viel Zeit mit Wegesuchen verbringen konnte, sind nicht vorhanden.

Neu hinzugekommen ist die Seeschlacht, in der man seine eigene Schiffscrew befehligt. Das neue Szenario ist von Ubisoft sehr gut umgesetzt worden. Vom „Halten“ bis „Volles Segel“, mit der kleinen und den großen Kanonen und wechselnden Windrichtungen.. Es wurde an alles gedacht, was die Seefahrt zu einem spannenden Abenteuer macht.

Leider ist der Spieleinhalt der Story diesmal etwas kurz geraten, was zur Folge hat, das die Story in  zwei Tagen durchgespielt ist. Anschließend bleiben einem nur noch die Zusatzmissionen und die Nebenjobs zu erledigen.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass das Spiel sich zwar lohnt, man jedoch auf Grund der kurzen Story auf 100% Synchronisation spielen sollte, um das Spielende um weitere zwei Tage hinauszuzögern. Ich habe das Geld in das Spiel für die Play Station 3 gerne investiert und vergnüge mich noch immer mit den freien Missionen und der Jagd.

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