Musik Verein Oelde bittet um ihre Stimme

Gastschreiber Paul Wiegelmann wirbt heute für den Musik-Verein Oelde. Singen Sie nicht nur unter der Dusche! Singen in Gemeinschaft macht viel mehr Spaß! Wagen Sie einen Blick hinter die Kulissen in die Probenarbeit! Wie wird ein Musikstück erarbeitet? Wie trainiere ich die Stimme? Wie sieht die Zusammenarbeit mit einem großen Orchester aus?

Am 16. Januar 2018 um 19:30 Uhr verlegt der Musik-Verein Oelde seine Probe ins Carl-Haver-Forum bei Haver & Boecker und lädt alle ein, die an klassischer Chormusik interessiert sind, auch ohne bisherige Chorerfahrung, die Chorgemeinschaft und das Erarbeiten eines Konzertprogramms kennen zu lernen und mitzusingen. Bringen Sie Ihre Freundin/Freund doch gleich mit.

Auch wie man sich Unterstützung beim Üben aus dem Internet holen kann, soll demonstriert werden. Klassik aus einer anderen Perspektive – seien Sie neugierig und lassen Sie sich anstecken!  

Wann und wo?

Dienstag 16.01.2018 19.30h

Carl-Haver-Forum, Carl-Haver-Platz 3, Oelde




Kolping Theatergruppe Ennigerloh Good morning „Mister Mayer“

Die Kolping Theatergruppe Ennigerloh präsentiert eine Komödie in drei Akten von Wilfried Reinehr. Herr Siggi Gohr berichtet für uns über das kommende Stück welches für so manchen großen Lacher sorgen sollte.

Inhalt

In einem kleinen heruntergewirtschafteten Hotel kündigt sich ein amerikanischer Millionär als Gast an. Zur gleichen Zeit steigt ein Metzgermeister, der heimlich ein Wochenende mit seiner Verkäuferin verbringen will, dort ab. Er legt sich den falschen Namen Mayer zu und wird vom Hotelpersonal für „Mister Mayer“ gehalten. Seine Frau, die ihm auf die Schliche kommt, erscheint prompt auf der Bildfläche. Mit dabei ist ihr Sohn, der die Verkäuferin liebt. 

Der texanische Millionär Mayer ist in Wirklichkeit ein Hochstapler und Heiratsschwindler. Noch bevor er sich im Hotel anmeldet, erfährt er, daß unter dem Namen Mayer bereits ein Gast wohnt. Um Komplikationen zu vermeiden, trägt auch er sich unter falschem Namen ein, erwischt aber ausgerechnet den richtigen Namen des Metzgermeisters.

Nun nehmen die Komplikationen ihren Lauf. Jeder wird mit jedem verwechselt.

Dazu kommt, daß sich die Paare gegenseitig der Untreue bezichtigen und jeder mit einem anderen Partner flirtet, um den eigenen eifersüchtig zu machen. Dabei gerät die biedere Metzgersfrau an den Hochstapler, der sie auch kräftig zur Kasse bittet. Erst ganz am Schluss erfährt sie, wem sie da aufgesessen ist. Das Geld scheint verloren. Doch Ende gut, alles gut: Die richtigen Paare finden zueinander. Der clevere Kommissar rettet das Geld und die Betrüger werden verhaftet. So findet alles ein gutes Ende.

Wann und wo?

In der „alten“ Realschule Ennigerloh

Premiere Samstag 07.04.2018 um 19.30 Uhr

Seniorennachmittag mit Kaffee u. Kuchen Sonntag 08.04.2018 um 15.00 Uhr / Spielbeginn 16.00 Uhr

Samstag   14.04.2018           21.04.2018           28.04.2018          um 19.30 Uhr

Sonntag    15.04.2018           22.04.2018           29.04.2018         um 17.00 Uhr

Kartenvorverkauf ab 01.01.2018 bei:

Biosthetik-Coiffeur Hermeier

Elmstr. 24

Ennigerloh

Tel.: 02524 / 5834

Eintritt: 8,- € an der Abendkasse und um Vorverkauf




Oelder Pfadfinder verteilen Friedenslicht aus Bethlehem in Oelde

Es berichtet Marcel Westerwalbesloh über die Oelder Pfadfinder.

Bereits am Sonntag dem 3. Advent trug eine kleine Delegation der Oelder Pfadfinder das Friedenslicht nach Oelde. Dies wurde während einer großen Messe im St.-Paulus-Dom in Münster verteilt und von vielen Pfadfindern und Pfadfinderinnen in die ganze Diözese getragen.

Am Mittwochnachmittag verteilten dann einige Pfadfinder aus Oelde das Licht, dessen Flamme nicht erloschen war, seit es in Betlehem entzündet wurde, in einigen öffentliche Einrichtungen, wie dem Krankenhaus, Seniorenheim, der Polizei und der Feuerwehr.

Für interessierte wird das Friedenslicht am kommenden Samstag, dem 23. Dezember, zwischen 17:00 und 21:00 Uhr am Weihnachtshaus (Hosthueshof 3) in Oelde verteilt. Dort kann man einen schönen Abend vor Weihnachten gemütlich am Lagerfeuer bei Glühwein und Stockbrot ausklingen lassen.




Öffnungszeiten vom Hallenbad Oelde

Anna Lauenstein vom Oelder Hallenbad-Team hat heute für die Leser des OELDER ANZEIGERS die Öffnungszeiten zu Weihnachten und Silvester parat. Wer also zwischen den Festessen etwas Gesundes für die Figur tun möchte oder einfach mal kurz vom Weihnachts-Trubel abtauchen will, kann wie folgt das Hallenbad an und zwischen den Feiertagen aufsuchen:

Öffnungszeiten Weihnachten und Silvester:

 

Heiligabend 24.12.17     

08.00 Uhr – 12.00 Uhr (Letzter Einlass um 11.15 Uhr)

  1. Weihnachtstag 25.12.17: geschlossen
  2. Weihnachtstag 26.12.17: geschlossen

 

Silvester, 31.12.17                   

08.00 Uhr – 12.00 Uhr (Letzter Einlass um 11.15 Uhr)

Neujahr, 01.01.18: geschlossen

Spielnachmittage in den Weihnachtsferien

In den Ferien bieten wir von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr Spielnachmittage an. 

  1. Woche von Mittwoch – Samstag (27.12.16 – 30.12.16) (Spielgerät: Slackline + Laufmatte)
  2. Woche von Dienstag – Samstag (02.01.17 – 06.01.17)

Alle Fotos sind vom Oelder Hallenbad.




Theater in Ennigerloh

„Se kann´t nich loaten!“

Es berichtet Thomas Hermes-Huerkamp von der plattdeutschen Heimatbühne Enniger.

Enniger. Die Leseproben bei der plattdeutschen Heimatbühne aus Enniger haben begonnen. Die ersten Lachanfälle haben die Spieler bereits hinter sich. Denn die Bühne verspricht, dass auch im kommenden Frühjahr die Lachmuskeln wieder sehr strapaziert werden. Unter der Regie von Elisabeth Senger trifft sich die Crew momentan einmal wöchentlich, um sich mit den Texten vertraut zu machen. Mitte November geht es zu einem intensiven Probewochenende nach Baccum bei Lingen.

Michael Becklas und Christina Beermann stehen nach jeweiliger Pause wieder auf der Bühne. Heinz Brune, das Theaterurgestein der Bühne, ist auch 2018 wieder dabei. Er wird in seiner Rolle wieder alle Register ziehen können und Gaby Heidrich im Flüsterkasten ab und an wieder zum Schwitzen bringen. Ebenso Annette Berste, Petra Helbeck, Tina Beermann, Claudia Hoppe und Oliver Rösler. Um Ludger Demski und Thomas Hermes-Huerkamp herum, ist es in diesem Stück etwas ruhiger.

Beide sind aus der Vergangenheit dafür bekannt, die etwas „anderen“ Rollen zu spielen, doch im Frühjahr können die Fans der Bühne die beiden, einmal in ganz normalen Rollen sehen. Ludger Demski schlüpft in die Rolle eines Richters und Thomas Hermes-Huerkamp in die kleine Rolle des Klinikarztes der Kurklinik „Regent“. Genau an diesem Ort, im Eingangsbereich der Kurklinik „Regent“ spielt das unterhaltsame Stück. Für Bühnenbauchef Ludger Beermann und seine Mannschaft sind einige schlaflose Nächte vorprogrammiert, denn die Bühnenleitung und Spieler, haben ihre eigenen Vorstellungen, wie das Bühnenbild aussehen könnte… Für das gesamte Team heißt es nun in den kommenden Wochen, die bevorstehende Saison weiter zu planen und zu organisieren.

Wann und wo?

Am Samstag, 24.2.2018 öffnet sich um 19.30 Uhr zum ersten Mal der Vorhang. Es heißt dann: „Premiere für >>Se kann´t nich loaten!<<

Der Vorverkauf, für die Abendvorstellungen, startet am 15.12.2017 ab 17.00 Uhr in „Ole´s Inn“, Hauptstraße 56 in Enniger, 02528/3232 (Donnerstag Ruhetag).

Für die beiden Seniorenvorstellungen, am 25.2.2018, sowie am 4.3.2018 sind Karten bei Gaby Rose-Demski 02528/1987 oder bei Ruth Rose 02528/1342 telefonisch vorzubestellen.

Weitere Infos und Aufführungstermine unter www.enniger-theater.de




Konzert des Musik-Vereins Oelde am 28.November

Paul Wiegelmann gibt heute Informationen zum Konzert des Musk-Verein Oelde. Der Musik-Verein Oelde und die Capella Loburgensis, Ostbevern laden zum Herbstkonzert ein. Unter der Leitung von Matthias Hellmons und unter Mitwirkung der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford erklingen die „Ode for St. Cecilia’s Day“ von Georg Friedrich Händel und das „Requiem“ von John Rutter.

Im 17. und 18. Jahrhundert feierte man in England am 22. November die heilige Cäcilie als Schutzheilige der Musik mit besonderen Konzerten und Gottesdiensten. In seiner Hymne verherrlicht Händel das Können einzelner Instrumente und als Krönung die menschliche Stimme mit festlicher Musik.

John Rutter schrieb das Requiem im Gedenken an seinen 1984 gestorbenen Vater, wobei er Teile der bekannten katholischen Liturgie durch Psalmen der anglikanischen Kirche ersetzte bzw. ergänzte. Traurige Melodien wechseln dabei schnell in freudig erhellte Rutter eigene, fast sphärische Harmonien und geben dem Werk eine hoffnungsvolle und friedvolle Botschaft.

Als Solisten konnten Stephanie Henke (Sopran) und Marcus Elsäßer (Tenor) verpflichtet werden.

Wann und wo?

Das Konzert findet statt am Dienstag 28. November 2017 ab 19.30h in der St.Vitus-Kirche in Oelde-Lette.

Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 20 € in Oelde:

Confiserie Rochol und Lottogeschäft Schreiber;

in Ennigerloh: Buchhandlung Güth;

in Herzebrock: Postfiliale Rickel;

in Beelen: Schreibwaren Luhmeyer;

in Clarholz: Blumenhaus Hankemeier sowie bei allen Chormitgliedern.

Karten an der Abendkasse 22 € (Schüler 5 €).

Am Konzertabend bieten wir einen kostenfreien Busshuttle an (18:45 Uhr ab Carl-Haver-Platz und 18:50 Uhr ab Gustav-Stresemann-Straße),

Rückfahrt nach Oelde direkt nach dem Konzert.

Der Musik-Verein Oelde gestaltet zwei Konzerte pro Jahr und freut sich immer über neue Sänger und Sängerinnen.

Mehr unter www.mvoelde.de




36. Weihnachtsbasar der Erich Kästner-Schule Oelde

Heute berichtet Stefan Rupieper, Vorsitzender der Fördergemeinschaft der Erich-Kästner-Schule Oelde e.V.

Die Erich Kästner-Schule in Oelde öffnet traditionell am Sonntag vor dem 1. Advent, dem 26. November 2017, ihre Türen zum Besuch des bekannten großen Weihnachtsbasars im Schulgebäude an der Hans-Böckler-Straße 14 in Oelde.

Erich-Kästner-Schule

Dazu lädt die Fördergemeinschaft der Erich Kästner-Schule Oelde e.V. in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr alle Interessierten, Freunde, Eltern, Schülerinnen und Schüler, Ehemalige sowie Bürgerinnen und Bürger aus Oelde und Umgebung ganz herzlich ein.

In den adventlich geschmückten Klassenräumen und im großen Forum sind vielfältige Verkaufsstände hergerichtet. Viele Eltern, Lehrkräfte, Mitarbeiter aus Therapie und Pflege, Freunde, Förderer, Schülerinnen und Schüler haben auf unterschiedlichen Gebieten mit vielfältigen Materialien dafür gesorgt, dass ein mannigfaches, gutes und hochwertiges Angebot zum Verkauf bereitsteht. Hier sei nur einiges aus dem großen Angebot genannt: Adventskränze und –gestecke, Holzspielzeug, Dekolichter, Kerzenständer, Schmuck, Scherenschnitte, Tonarbeiten, Weihnachtskarten und vieles mehr. Selbstverständlich wird auch wieder der große Markt-Stand im Forum aufgebaut, an dem es Marmeladen, Gelees, Plätzchen, Säfte, Liköre und weitere Köstlichkeiten zu kaufen und zu probieren gibt. Das Angebot des großen Bücherbasars wird auch in diesem Jahr um Computerspiele und DVDs aus zweiter Hand ergänzt. Darüber hinaus wird eine große Tombola mit vielen attraktiven Preisen durchgeführt. Für die Kinder gibt es Möglichkeiten zum Malen und Basteln. Für das leibliche Wohl der Besucher ist in der festlich geschmückten Turnhalle mit Pizzabrötchen, Salaten und Hotdogs gesorgt. Waffeln sowie ein reichhaltiges Torten- und Kuchenbuffet laden zum Verweilen auf eine Tasse Kaffee ein. Im Innenhof der Schule locken Stände mit Würstchen und Pommes oder Reibeplätzchen.

Foto Copyright: Förderverein der Erich Kästner Schule. Von links: Konrektorin Anne Kramer (Beisitzerin), Elke Bellscheidt (Beisitzerin), Charlene Jasper (stellv. Geschäftsführerin), Vanessa Becker (Geschäftsführerin), Anke Edelmeier-Schacht (stellv. Vorsitzende), Cornelia Düchting (Beisitzerin), Stefan Rupieper (Vorsitzender), Angelika Jadzinsky (stellv. Vorsitzende) und Simone Bundi (stellv. Vorsitzende).

Auch in diesem Jahr wird der Weihnachtsbasar wieder einen Treffpunkt für viele Oelder und Ehemalige darstellen, die sich zum regen Austausch zusammenfinden.

Die Fördergemeinschaft veranstaltet den Basar in Zusammenarbeit mit der Erich Kästner-Schule bereits seit 1982, um mit dem Erlös die besonderen Belange der körperbehinderten Schülerinnen und Schüler umsetzen zu können, z.B. die Unterhaltung von zwei behindertengerechten Bullis, die Ausflüge und Unterrichtsgänge der Klassen ermöglichen. Zudem unterstützt die Fördergemeinschaft  durch Zuschüsse zu Klassenfahrten, Tagesausflügen, Theaterveranstaltungen, Anschaffung von Materialien und Geräten für die “Unterstützte Kommunikation“ sowie die Anschaffung therapeutischer Hilfsmittel und pädagogischer Lehrmittel.




Das Oelder Weihnachtshaus bereits ab dem 25.11.2017 geöffnet

Oelde – es berichtet heute Marcel Westerwalbesloh. Anders als in den vergangenen Jahren eröffnet Guido Glatzel mit seinen Helfern das Weihnachtshaus eine Woche früher. Bereits am Wochenende des 25. & 26.11.2017 können Besucher das bunte Spektakel zwischen 17:00 und 21:00 Uhr im Osthueshof 3 bestaunen. An den Adventstagen (samstags und sonntags) ist das Weihnachtshaus wie schon in den vergangenen Jahren ebenfalls geöffnet.

Das bekannte Weihnachtshaus in Oelde wird wieder erstrahlen

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. So kann man einen schönen Abend bei Glühwein, Kakao, Bier und verschiedenen Speisen genießen.

Für die kleinen Besucher schaut an ausgewählten Tagen der Weihnachtsmann im Osthueshof vorbei und verteilt kleine Geschenke.

An den insgesamt 5 Samstagen bieten die Oelder Pfadfinder ein gemütliches Lagerfeuer an, an dem Stockbrot gebacken und die Finger aufgewärmt werden können.




100. Treffen der Arthrose-Selbsthilfe-Oelde

Heute berichtet Frau Angelika Wolzen-Südema im Oelder Anzeiger über das 100. Treffen der Arthrose-Selbsthilfe-Gruppe in Oelde.

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Anna Pecher und Angelika Wolzen-Südema

Das 100. Treffen der Arthrose Selbsthilfe Gruppe in Oelde fand in  dieser Woche vor vielen interessierten Zuhörern statt.

Frau Wolzen-Südema, IHK geprüfte ganzheitliche Gesundheitsberaterin, litt drei Jahre unter Knie-Arthrose Grad IV und konnte in der Zeit  nur mit Gehhilfen gehen.

Kurz vor dem Einbau einer Knieprothese fand sie  Hilfe durch die GGT, ganzheitliche Gesundheits-Therapie. Seit 2005 gibt sie diese Hilfe u.a.in dieser Gruppe weiter. Die meisten der über 1200 Betroffenen wurden in den 11 Jahren  wieder schmerzfrei und gebrauchen keine Medikamente und keine Prothese mehr.

An diesem Abend informierte sie über den Geschmackverstärker Glutamat und die negativen Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Glutamat ist vor allem als Geschmacksverstärker bekannt. Die Auswirkungen von Glutamat wurden bislang weit unterschätzt. Eigentlich ist es ein wichtiger Nervenbotenstoff. Gesundheitlich schädigend wird es erst im Übermaß. Die größten Mengen nimmt man mit industriell hergestellten Produkten auf.

2016-12-02-arthrose-selbsthilfe-oelde-2Weltweit bestätigen immer mehr  Wissenschaftler, Forscher, Hirnforscher, Institute für Gehirnchemie von den gesundheitsschädigen Auswirkungen.

Konrad Beyreuther, der Heidelberg Alzheimerforscher, ein Wissenschaftler von Weltruf, sagt u.a.  „Glutamat ist ein Nervengift, und zu viel davon  bringt uns um den Verstand!“

In Schweden ist er seit etlichen Jahren, und bei uns in Babynahrung verboten

Die Treffen der Gruppe, mit jeweils wechseln Themen, finden um 19.oo Uhr im Dietrich Bonhoeffer Haus in Oelde statt. Das nächste Treffen 14.2.2017. Wer interessiert ist, kann gerne an den Gruppenabenden teilnehmen.

Weitere Informationen unter www.arthrose-selbsthilfe-oelde.de




Gegen das Vergessen erinnern – jährliche Gedenkfeier anlässlich der „Reichsprogromnacht“ am 9. November

Heute berichtet ebenfalls Frau Christiane Glitscher-Krüger im OELDER ANZEIGER zum 70. Gedenktag der Reichspogromnacht. Dabei wird viel Hintergrundwissen vermittelt zu den damit verbundenen Oelder Juden damaliger Zeit und den Stolpersteinen.

Foto: Leeser

Bürgemeister Karl-Friedrich Knop, Christiane Glitscher-Krüger, Elisabeth Lewanschkowski, Doris Leeser, Person unbekannt. Foto: Leeser

Text von Christine Glitscher-Krüger

Seit es den Gedenkstein für die in der NS-Zeit deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürger im Innenhof des Rathauses gibt, haben dort  einzelne Personen in Eigeninitiative Kerzen  am 9. November aufgestellt.

Zum 70. Gedenktag der Reichspogromnacht  2008 – „Reichskristallnacht“ wurde sie im Volksmund auch genannt – gestaltete der ökumenische Arbeitskreis „Wir Christen in Oelde“ eine besondere Feier am Standort der ehemaligen Synagoge neben der Volksbank in der Ruggestraße.

Gedenkstein

Der damalige Bürgermeister Helmut Predeick regte bei dieser Feier  an, einen Gedenkstein vor der ehemaligen Synagoge in der Ruggestraße ins Pflaster zu legen. Diese Anregung nahm der Ökumenische Kreis auf und initiierte die Verlegung der „Stolpersteine“ in Oelde und Stromberg in Zusammenarbeit mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig und der Stadt Oelde.

judenstern-zeichnung-torsten-schwichtenhoevelStolpersteine

Vor jedem Wohnhaus, in dem Juden gelebt hatten, wurden „Stolpersteine“ mit deren Namen, dem Deportationsort  und, so weit bekannt,  dem Todesdatum ins Pflaster eingelassen.

Hatte die NS-Propaganda das erklärte Ziel, Juden in Deutschland und ihre Namen ein für alle Mal auszulöschen, so versucht  der Ökumenische Kreis dagegen, das Andenken der ehemaligen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Oelde in Erinnerung zu halten. So werden jedes Jahr alle 53 Namen bei einer Gedenkfeier im Rathausinnenhof  am Gedenkstein verlesen.

Jüdischer Friedhof in Oelde

Jüdischer Friedhof in Oelde
Foto: Heinz-Werner Drees

Einige Male wurden in einem Rundgang  die Stolpersteine aufgesucht und weiße Rosen auf ihnen niedergelegt. Ein anderes Mal ging der Weg zum Denkmal  für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege auf dem Friedhof, wo die Namen der deportierten und ermordeten Juden in Oelde  ebenfalls aufgeführt sind.

Nachforschungen

„Wir Christen in Oelde“ bemühte sich um  Nachforschungen über die einzelnen Schicksale und erhält immer noch viele Hinweise aus der Bevölkerung. Etliche ältere Menschen wenden sich auch jetzt noch an die Mitglieder und berichten über ihre Erlebnisse rund um die Reichspogromnacht.

Schulthema

In den letzten Jahren haben viele Schulklassen die „Stolpersteine“ aufgesucht. Am Thomas-Morus-Gymnasium schrieben zwei Oberstufenschülerinnen ihre Facharbeit im Fach Geschichte zu Schicksalen von Menschen, für die ein Stolperstein verlegt worden war. So ist sichergestellt, dass das Erinnern auch an die junge Generation weiter gegeben wird.

Gedenkblätter

Diese recherchierten Einzelschicksale hat der ökumenische Kreis  dem Geschichtsort „Villa ten Hompel“ in Münster zur Verfügung gestellt, wo sie in den „Gedenkblättern“ gesammelt  und ausgestellt werden. Jedes Jahr im Dezember werden dort neue Gedenkblätter hinzugefügt (Am 10. Dezember 1941 waren von dort aus die Juden aus dem Münsterland, auch aus Oelde, ins KZ Riga deportiert worden).

Auch in diesem Jahr hat der Kreis „Wir Christen in Oelde“ eine Gedenkfeier im Rathausinnenhof abgehalten. Viele waren gekommen, um sich gemeinsam zu erinnern und vor neuerlichem Faschismus und Rassismus zu warnen.