Geänderte Öffnungszeiten im Hallenbad

Am kommenden Samstag, 14.10.2017 findet im Oelder Hallenbad wieder der alljährliche Quattro-Team-Cup statt. Ein Mannschaftswettbewerb mit vier Schwimmern pro Team fordert hier Teamgeist, Taktik und Kalkül. Die Teams werden in verschiedenen Altersklassen gewertet.

Aufgrund dieser Veranstaltung schließt das Hallenbad an diesem Tag bereits um 11:30 Uhr. Der letzte Einlass für die  Badegäste ist um 10:45 Uhr.




Work and Travel Veranstaltung

Am Mittwoch, den 11. Oktober 2017 findet um 18.00 Uhr in Rheda (Berliner Straße 36 ) eine Informationsveranstaltung zum Thema »Work & Travel« statt.

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Abiturienten, generell aber an alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in naher oder mittelfristiger Zukunft einen Work & Travel Auslandsaufenthalt planen bzw. sich generell für dieses Thema interessieren.

Die Anmeldung für den Infoabend ist wahlweise über die Email-Adresse info@work-and-traveller.de oder telefonisch unter 05242 – 58 100 90 möglich.

Die Veranstaltung könnte auch für viele junge Oelder interessant sein

Der Work & Travel-Infoabend findet regelmäßig statt. Weitere Termine finden Sie hier (regelmäßig aktualisiert):

http://www.work-and-traveller.de/infoveranstaltungen

Weitere Informationen gibt es unter:

www.work-and-traveller.de




Ausstellung „Zwischen den Welten“ von Jochen Kublik

Noch bis Sonntag, den 8. Oktober zeigt der namhafte, in Oelde bekannte Künstler, Jochen Kublik, seine Arbeiten im Kunstförderverein Pit Weber, Zur Dicken Linde 37 in Oelde. Er ist Oelde verbunden, machte er doch 1982 hier sein Abitur, hatte Ausstellungen im Rathaus, in Pott’s Brauerei, nahm an der Landesgartenschau teil und besucht heute oft seine Mutter.
Sein Studium an der Fachhochschule Münster beendete er als Diplom-Designer und war Mitglied im Kreiskunstverein.

© Jochen Kublik, Titel: Reiseerzählungen

»Jochen Kublik«

Jochen Kublik ist seit mehr als 27 Jahren als freischaffender Künstler tätig mit den Schwerpunkten Zeichnung, Radierung und Exlibris-Kompositionen in groß- und kleinformatigen Arbeiten. Ein weiter Bogen umspannt das klassische Stillleben, deren Umsetzung immer wieder in eine phantastische, traumhafte Szenerien hinüber gleiten, über kollageartige Kompositionen bis hin zur humoresken Figuration. Radierungen sieht man die Leichtigkeit des Resultates selten die Mühsal des Entstehungsprozesses an. Diese Tiefdrucktechnik hat er im Laufe der Jahre zur Perfektion gebracht.

© Jochen Kublik, Titel: Lucky delivery

Viele Studienreisen nach Norwegen, Schweden, den Lofoten gaben ihm Inspirationen und verwirklichten Ausstellungen. Aber auch Asien faszinierte ihn mit etlichen Besuchen und Ausstellungen mit China als Schwerpunkt. Der europäische Raum mit Italien, der Slowakei, Belgien und der Türkei waren seine Wirkungs- und Ausstellungsstätten.

Die Ausstellung kann noch Samstag und Sonntag von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr besucht werden.

Worum geht es genau bei »Zwischen den Welten« ?

Die Eröffnungsrede von Friederike Pohl-Weber, soll hier dazu dienen, sich einen Einrdruck über die Ausstellung zu machen.

Der Titel der Ausstellung ist auch Jochen Kublik’s Lebensmaxime: „Zwischen den Welten“, der realen, der fiktiven, der phantastischen Welt, der subjektiven und objektiven Wahrnehmung der kleinen und großen Dinge um ihn herum.

Er will bewusst keine Entscheidung zwischen den einzelnen Welten treffen, er will offen sein für alles. Für ihn ist alles im Fluss, physisch und mental. Er begibt sich auf seine Fantasiereisen, eher mit Fernweh als mit Heimweh, Märchenwelten erforschend und erobernd, die Füße auf dem Boden der Realitäten, der Kopf in anderen Sphären, den Geschichten und Zeichnungen eines Michael Ende ähnlich, mit objektiven und subjektiven Wahrheiten.

© Jochen Kublik, Titel: mystical poetry

Jochen Kublik taucht z.B. ein in die narrativen Komponenten bei Tieren. Er ist Tierfreund, Naturfreund und versucht über seine Arbeiten Verständnis und Akzeptanz aufzubauen für das unbewusste Verhalten von Tieren in ihrer natürlichen Umgebung und in Verfremdung durch witzige Akzente. Tiere werden in verschiedensten Religionen verehrt, geachtet wie der Fisch in China, sind Partner oder auch Spender von Nahrung, bilden somit eine Symbiose. Tiere sind bei ihm oft auch Symbole für menschliche Wesenszüge und Abartigkeiten so wie tote Tiere in Vitrinen.

Jochen Kublik hat sich dieses Themas angenommen, erarbeitet, verarbeitet und umgesetzt in seinen Arbeiten. Ein Zyklus entstand. Aber auch Zyklen bei Jochen Kublik kommen zu einem natürlichen Ende, wenn sie abgearbeitet sind. Geblieben sind seine zum Teil humoristischen Tierdarstellungen, wie die Vielschichtigkeit und Vieldeutigkeit in allen seinen Arbeiten bestehend aus Drucken, Radierungen und Zeichnungen in ihrer Farbigkeit und unvergleichlichen zum Teil minutiösen Darstellung.

© Jochen Kublik, Titel: feine Gesellschaft

Jochen Kublik bringt manches Illustratives in seine Arbeiten ein, studierte er doch u.a. Design. Themen gibt es bei ihm in allen Variationen vom Akt, (Mezzotintodrucke) zum Themenbereich Buch und Haus, hier seine Exlibris-Werke, bis zu seinen Stillleben mit einem in sich ruhenden Pol, der seiner inneren Welt entspricht, dort das Thema Räder, für ihn = Bewegung = Dynamik.

© Jochen Kublik, Titel: Souvenirjäger

Jochen Kublik nimmt jede Herausforderung von Neuem an, welche Zeit, welcher Eindruck muss erarbeitet werden mit welchem Hintergrund? Er sucht sich seinen Weg. Für ihn gibt es Hauptwege, Nebenwege, aber auch Irrwege. Er stöhnt nicht, wenn er sagt: es wohnen drei Seelen in meiner Brust. Es gibt „DIESES“ und „JENES“ und auch noch etwas „DRITTES“ und „OK“ ist nicht genug für ihn. Er ist, wenn man so sagen darf, ein kosmopolitischer Westfale auf seiner Reise „Zwischen den Welten“. Es ist spannend, sich auf Jochen Kublik und seine Arbeiten einzulassen. Gönnen Sie sich nun dieses Vergnügen, entdecken Sie Details und Neues, das man hier der Vielfalt wegen gar nicht aufzählen kann.

© Jochen Kublik, Titel: Aeronauten

 




Kriminelle verwenden E-Mail-Adressen des Rathauses

Kriminelle machen sich aktuell die E-Mail-Adressen von Mitarbeitern der Oelder Stadtverwaltung zunutze: Eine als Rechnung getarnte E-Mail wird seit heute an ahnungslose Privatleute und Behörden geschickt. Statt einer Rechnung platzieren die Cyber-Kriminellen jedoch einen Trojaner auf dem Rechner der Empfänger. Sie gehen dabei besonders dreist vor: Als Absender verwenden die Betrüger E-Mail-Adressen von Mitarbeitern der Oelder Stadtverwaltung.

Die gefälschte Nachricht fordert die Empfänger dazu auf, eine Website aufrufen und von dieser eine Rechnung abzurufen. Folgt man der Aufforderung, wird automatisch eine Verknüpfung zu einer Schadsoftware hergestellt. Aus diesem Grund sollten eingehende E-Mails kritisch geprüft und gegebenenfalls ungesehen gelöscht werden. Die Absenderadressen der E-Mails sind beispielsweise wie folgt aufgebaut: Vorname.Name@oelde.de<mailto:lizmcshane@btconnect.com>.  Der tatsächliche Absender, meist aus dem Ausland stammend, wird erst im hinteren Teil der E-Mail-Adresse erkennbar.

Wir bitten alle Bürger, aufmerksam zu prüfen, ob eine E-Mail wirklich von der Stadt Oelde stammt

appelliert Klaus Heitmeier, IT-Leiter bei der Stadt Oelde, an die Bürger.

Rufen Sie im Zweifel beim vermeintlichen Absender an und lassen Sie sich bestätigen, ob die Mail wirklich von ihm stammt.

>> Herr Heitmeier ist unter der Nummer 02522/72-300 zu erreichen <<

Die Masche über die Nutzung seriös wirkender Absender-Adressen ist nicht neu. Erst zu Beginn der Woche wurde bekannt, dass die Stadtverwaltung Rietberg in ähnlicher Weise betroffen ist. Zudem erhält die Stadt Oelde selbst seit einigen Tagen massiv E-Mails mit Schadsoftware-Anhängen. Immer häufiger werden diese vermeintlich von anderen Verwaltungen an die Stadt gerichtet.




Der etwas andere WAHL-O-MAT

Immer noch unschlüssig wo am Wochenende das Wahlkreuz gemacht werden soll? Dann vergesst politische Floskeln und ausweichende Antworten und versprechen auf Wahlplakaten. Nur wer ordentlich Bizeps und Kampfgeist hat wird das Zeug zum Kanzler haben.

In dem Video-Prügelspiel BUNDES FIGHTER II TURBO können sich nun die üblichen Gestalten aus der Politik digital ordentlich einen vor den Latz hauen.

In den Reihen der Kämpfer stehen, um die politische Konkurrenz zu zerstören:

Angela Merkel
Marin Schulz
Das Mutantengespann Özdehardt
Sahra Wagenknecht
Alexander Gauland
Christian Lindner

Das Spiel ist mit feinster 16 Bit Grafik ausgestattet und stammt von Bohemian Browser Ballet. Es erinnert stark an Zeiten des SUPER NINTENDOS. Der Wiedererkennungswert an das Original-Spiel STREET FIGHTER II ist groß.

Szene aus dem Original Street Fighter II

Sahra Wagenknecht lässt wie einst Chun Li ihren Slip beim Sprung-Kick blitzen oder nutzt die „Soli-Sense“, während sich Schulz zu einem Kinnschlag in die Lüfte windet wie Mr. Bison mit seinem Tiger Uppercut.

Blanka aus Street Fighter II

Bei Merkel sieht man Ähnlichkeiten zum brasilianischen Biest Blanka. Diese kommt im Spiel mit Echsenschwanz und langer falscher Zunge daher.

Die Kämpfer verfügen über sogenannte Spezialangriffe. Merkel z.B. schickt mit der Flüchtlingswelle die Gegner auf die Bretter, während Schulz sich in eine alles niederwalzende Lokomotive verwandelt. Gauland kommt im feinsten braunen Nazi-Outfit und tritt mit seinen hohen Wehrmachtsstiefeln den Gegner digital in den Allerwertesten.

Leck meinen Stiefel

Grafik und Animation

Die Grafik weiß durchaus zu überzeugen. Die Animationen der Kämpfer sind nicht butterweich, aber reichen voll und ganz für den Spaß aus. Während im Vordergrund die Kämpfer stehen, sind im Hintergrund unterschiedliche Szenen zu sehen.

Ein kahlköpfiger Protz mit Goldkettchen und Zigarre sitzt mit zwei vollbusigen Damen im Pool, während in einem anderen Level der rechte Mob auf dem Dresdner Platz gegen Merkel Stimmung macht.

Sound

Die Musik fetzt wie auch das Original mit Rockmusik dem Spieler um die Ohren. Wenn die Kämpfer einen ihrer Spezialangriffe ausführen, schreien sie ihre Kampfsprüche. Mit „Volksverräter“ schmettert Gauland einen Alice-Weidel-Gartenzwerg-Energieblitz aus seinen Fäusten gegen seine Feinde, während Schulz seine Manöver mit „Volle Energie“ untermauert.

Fazit

Soviel Spaß hat Politik schon lange nicht mehr gemacht. Die rechtsgesinnten Charaktere hätten wir im Spiel nicht vermisst. Auf der anderen Seite macht es jedoch einen Mordsspaß, Typen wie Gauland mal ordentlich eine zu zimmern.

Das Ende des Spiels, welches nach einigen Minuten erreicht ist, erinnert nochmal den Spieler daran, am bevorstehenden Wochenende wählen zu gehen …

Wo erhältlich?

Das Spiel ist kostenlos auf folgender Seite erhältlich: www.bundesfighter.de

 




Seniorenwohnen in Oelde und Lette

Der Rat der Stadt Oelde hat am 18. September 2017 den Weg frei gemacht für eine Pflegeeinrichtung an der Hans-Böckler-Straße mit rund 60 bis 70 stationären Pflegeplätzen (incl. Kurzzeitpflege). Denkbar sind nach dem Konzept zusätzlich eine Tagespflege mit 12 bis 15 Plätzen und öffentlicher Cafeteria, 18 bis 20 barrierefreie Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte. 
Zudem soll in Lette eine ambulant betreute Einrichtung mit 24 Plätzen in Pflege-Wohngemeinschaften geschaffen werden. Vorgesehen ist hier ein Standort an der Kirche.

Eine vollstationäre Einrichtung mit 48 Plätzen in Lette war zuvor von einer Ratsmehrheit abgelehnt worden, weil sie als nicht bedarfsgerecht bewertet wurde.

Im Zuge der Realsierung der beiden Vorhaben erreicht Oelde eine deutlich verbesserte Versorgungsquote. Lette verfügt – bezogen auf die Bevölkerung über 65 Jahre – bei 24 neuen Plätzen zukünftig über die beste Versorgung in Oelde. 

Burgermeister Karl-Friedrich Knop Fotoquelle: Stadt Oelde

Bürgermeister Karl-Friedrich Knop und Anne Middendorf, Leiterin des Sozialamtes des Kreises Warendorf, erläuterten die Sozialplanung, die zwischen dem Kreis Warendorf und der Stadt Oelde – wie vom Gesetzgeber vorgesehen – eng abgestimmt worden war. Oelde weist demnach aktuell eine stark unterdurchschnittliche Versorgungsdichte auf. In der Frage, an welchem Standort und in welcher Größe Seniorenwohneinrichtungen neu zu schaffen sind, stellt die Sozialplanung eine zentrale Entscheidungsgrundlage dar. Maßgeblich ist die Einteilung in die unterschiedlichen Sozialräume (Quartiere) Lette – Oelde/Nord – Oelde/Süd – Sünninghausen und Stromberg.

Die Differenzierung in Quartiere verfolgt als Ziel, den Senioren in den jeweiligen Bereichen den Verbleib in ihrem vertrauten sozialen Umfeld zu ermöglichen, indem dort  jeweils barrierefreie Wohnungsangebote und Betreuungsangebote wie etwa Pflegewohngemeinschaften geschaffen werden.

In der Ratssitzung stellte der Projektentwickler First Retail Consult GmbH aus Bielefeld die entsprechenden Pläne für die Hans-Böckler-Straße und Lette vor. Das Unternehmen „Carpe diem“ mit Sitz in Wermelskirchen, das einige Einrichtungen in der Nähe von Oelde betreut, stellte sich als möglicher Betreiber für das Oelder Projekt vor. Ein weiterer Investor, der in Lette eine stationäre Einrichtung mit 48 Plätzen ins Gespräch gebracht hatte, war der Einladung von Politik und Verwaltung, sein Vorhaben im Rat vorzustellen, nicht gefolgt. 

Weitere Informationen: www.oelde.de/seniorenwohnen




Oelder Klimaschutzpreis 2017

Die Stadt Oelde und die Energieversorgung Oelde loben zum fünften Mal den „Oelder Klimaschutzpreis“ aus. Marita Brormann, Vorsitzende des Umweltausschusses, Stefanie Gröne als Klimaschutzmanagerin der Stadt Oelde sowie Stefan Werner von der Energieversorgung Oelde gaben gestern den Startschuss für die Bewerbungsphase.

Stefan Werner Leiter EVO-Vertrieb, Marita Brormann Bunbniss 90/ Die Grünen, Klimaschutzmanagerin Stefanie Gröne

In erster Linie geht es um Projekte, die für Natur und Klima etwas Gutes tun: Fahrrad fahren statt Auto, Abfall vermeiden, Energie sparen oder regenerativ erzeugen, Biotope anlegen und pflegen, etc.

Frau Stefanie Gröne:

Wir freuen uns besonders über viele kleine Beiträge, die möglichst viele zum Nachmachen anregen sollen, so wie die Preisträger aus dem letzten Jahr.

Hierzu gehört die Familie Edelmeyer, die, wann immer möglich, das Auto stehen lassen und möglichst alle Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen, der Kindergarten St. Marien Oelde, mit ihrem extra für Kinder entwickelten Umwelt-Konzept sowie die Hauptpreisträger Yvonne und Ralf Junkerkalefeld, die beim Neubau ihres EDEKA-Marktes Oelde komplett auf energieeffiziente Technik und eine FCKW-freie Kühlung der Lebensmittel setzen.

Das Preisgeld wird von der Energieversorgung Oelde als Sponsor bereitgestellt und beträgt insgesamt 1.000 Euro. In Frage kommen z. B. vorbildliche Sanierungsmaßnahmen zur Einsparung von Energie, Ideen zur Steigerung von Energieeffizienz oder zur Förderung klimaneutraler Mobilität, die Erzeugung und Nutzung von Erneuerbarer Energie, Recycling oder Verwertung von Abfällen oder die Anlage und Pflege von naturnahen Biotopen und Grünflächen.

Bewerben können sich Einzelpersonen oder Gruppen, Verbände, Vereine und Schülergruppen, die in Oelde wohnen, lernen oder arbeiten oder deren Projekt auf dem Gebiet der Stadt Oelde realisiert wurde und den Klimaschutz voranbringen.

Die Bewerbung sollte allgemeine Angaben zum Projekt beinhalten und neben einer kurzen Vorhabenbeschreibung auch den Zeitraum der Umsetzung sowie den Beitrag zum Klimaschutz beschreiben.

Der Einsendeschluss ist am 31. Dezember 2017.

Weitere Informationen: www.klimaschutz-oelde.de oder bei der Klimaschutzmanagerin Stefanie Gröne, Tel. 02522 / 72 -463 oder per E-Mail an stefanie.groene@oelde.de.




Ökumenische Feier des „Schöpfungstags“

Frau Chistiane Glitscher-Krüger aus Oelde informiert heute. Die griechisch-orthodoxe Gemeinde, die katholische Pfarrei St. Johannes und die Evangelische Kirchengemeinde begehen auch in diesem Jahr wieder gemeinsam die Feier des Schöpfungstags. Am Mittwoch, den 19. 09.2017 sind alle Christen in Oelde um 19.00 Uhr in die Evangelische Stadtkirche dazu herzlich eingeladen.

Hier ein Bild vom Eingangsbereich der Orestis-Kirche aus dem Jahr 2015

Die Vesper kommt aus der orthodoxen Tradition und wird zwischen dem ersten September und dem Erntedankfest gefeiert. Sie erinnert daran, dass wir alle Teile der Schöpfung sind und in Dankbarkeit den Schöpfer loben. Teil der Feier ist der gemeinsame Verzehr von gesegnetem Brot, Äpfeln, Olivenöl, Wasser und Wein.

St. Johannes Innenaufnahme

Innenaufnahme der

evangelischen Kirche

Beim Zweiten Ökumenischen Kirchentag in München 2010 haben sich viele Gemeinden in Deutschland dazu verpflichtet, diese Feier gemeinsam ökumenisch zu begehen. Seitdem richtet der ökumenische Arbeitskreis „Wir Christen in Oelde“ sie in jedem Jahr auch in Oelde aus.

Herzliche Einladung!




Vorstellung erster Ideen für die Umgestaltung des Marktplatzes

Am morgigen Dienstag, den 12. September 2017, findet um 18.00 Uhr in der Aula der Realschule Oelde eine Vorstellung erster skizzierter Ideen statt. Diese haben drei Planungsbüros ausgearbeitet.

Wann und wo?

Aula Realschule Oelde

Bultstraße 20

59302 Oelde

18.00 Uhr

Hintergrundinformationen finden Sie hier in unserem Vorbericht.




Oelder Feuer- und Rettungswache eröffnet

Vergangenen Freitag, den 01. September 2017 wurde mit einer Feierlichkeit offiziell die neue Feuer- und Rettungswache in Oelde eröffnet. Zahlreiche Ehrengäste aus Feuerwehren, dem Rat der Stadt Oelde, Politik, Verwaltung und Verbänden wohnten der Zeremonie bei.

Bereits von weitem konnte man viele PkW´s erblicken, die ringsum der Feuerwache parkten. Die Rettungsfahrzeuge wurden seitlich neben der Fahrzeughalle in Reihe geparkt. In der großen Fahrzeughalle standen viele Stühle, auf denen die ca. 250 Gäste Platz nahmen. Im hinteren Teil der Halle gab es Getränke sowie Stehtische mit schöner Dekoration. Vorne auf der Bühne saß das Feuerwehr-Orchester und seitlich schmückten die Flaggen der Feuerwache die Wände.

Hunderte Gäste folgten der Einladung

Karl-Friedrich Knop

Der Bürgermeister

Oeldes erster Bürger, Herr Karl-Friedrich Knop, eröffnete die Einweihung und lobte alle Beteiligten, die zum Bau der neuen Feuerwache beigetragen haben. Knop betonte, dass die neue Feuerwache ein „Dreh- und Angelpunkt für den Schutz der Bürger“ sei.

Weiter betonte er in seiner Rede:

Unsere Wertschätzung für den Einsatz dieser Kameradinnen und Kameraden bringen wir auch durch die Realisierung dieses Projektes zum Ausdruck.

Dr. Gericke

Landrat Dr. Olaf Gericke

Herr Dr. Gericke sprach der neuen Feuerwache seinen herzlichen Glückwunsch aus und betitelte sie als ein

tolles Gebäude und eine Anerkennung für die freiwillige Feuerwehr. Ein Geschenk für die Bürgerinnen und Bürger für mehr Sicherheit.

Matthias Abel

Stadtbaurat Matthias Abel

Matthias Abel ließ bei der Zeremonie Zahlen, Daten und Fakten sprechen. Die Bauzeit und der Umzug in das neue Gebäude haben gerade einmal 16 Monate ab Grundsteinlegung betragen, so Abel.

Das angesetzte Budget von 10,4 Mill. Euro konnte nicht nur eingehalten werden, sondern es wurden mind. 50.000 € gespart.

Die Notwendigkeit des Baus der neuen Feuerwache hörten wir bei diesen Sätzen des Stadtbaurats heraus.

Jede neue Immobilie und erst recht in einer solchen Dimension ist eine Investition in die Zukunft. Es ist das Ende der Provisorien an der Overbergstraße; eine lange Zeit der räumlichen Enge, des Notbehelfs und man muss leider auch sagen des Vertröstens findet nun ein Ende.

Matthias Abel machte ebenso deutlich, dass eine schlichte und möglichst moderne Optik gewählt wurde, um die Kosten gering zu halten.

Diese Feuer- und Rettungswache ist keine Spielwiese für technisch begeisterte Menschen oder eine bauwütige Verwaltung.

Suppiet und Kemper

Die Weihe durch Pastor Suppliet und Dechant Kemper

Kemper:

Dieses Gebäude steht für das menschliche Leben und für das, was wir an Sicherheit, Unterstützung und Solidarität geben können. Sich gegenseitig schützen und unterstützen.

Pastor Suppliet erinnerte an den Bau der Arche, um Leben zu retten und verwies darauf, dass die Feuerwehrleute Brände löschen oder eingebeulte Autotüren öffnen, um Leben zu retten.

Michael Haske

Michael Haske, Leiter der Feuer- und Rettungswache

Michael Haske erinnerte in seiner Rede an die Bauzeit und an die ersten 48 Tage nach dem Umzug.

Wenn man sich zur Einweihung eines neuen Gebäudes trifft, durch die Räume geht und sich an all dem Neuen und blitz blank Geputzten erfreut, so kann man kaum glauben, dass es eine Woche vor dem Umzug ganz anders aussah.

Das Haus war eine dröhnende und staubige Baustelle.

Haske freut sich besonders darüber, dass es während der gesamten Bauzeit keine schweren Unfälle auf der Baustelle gab.

Besonders Baubetreuer Manuel Kortenjan vom Hochbauamt der Stadt Oelde wurde von Haske für seine Unterstützung während der gesamten Bauzeit Dank ausgesprochen.

Ebenso bedankte er sich bei der gesamten Nachbarschaft, welche während der ganzen Bauzeit sehr viel Geduld bewiesen hat.

Haske versprach:

Wir werden unser Möglichstes geben, um ein guter Nachbar zu sein.

Die Führung

Am Ende der Eröffnungsfeier ging es für einige direkt über in den gemütlichen Teil des Abends mit Bratwurst und Bier, während die Ehrengäste von Herrn Haske durch das Gebäude geführt wurden.

Michael Haske erläuterte dabei jeden Raum und seine Funktionen. Wir konnten Einblicke erhalten in Schlaf-, Schulungs-, Geräte- und Fahrzeugräume. Das gesamte Innere der neuen Wache war natürlich sehr schön anzusehen, wobei das Hauptaugenmerk auf Funktionalität gelegt wurde. Ausschweifenden Luxus sucht man hier vergebens.

 8-9 Personen sind dauerhaft in der neuen Rettungswache stationiert.

Die Leitstelle

Über die vielen Monitore der Einsatz-Leitstelle wird nicht nur das Gebäude überwacht, sondern auch alle eingehenden Notrufe. Die Nachrichten werden von der Leitstelle dann aus weitergeleitet in die Fahrzeughalle. In dieser befinden sich Monitore, auf denen so viele Informationen wie möglich zum Einsatz für die ausrückenden Helfer bis zur letzten Sekunde übertragen werden.

 

Die Ampelanlage vor dem Gebäude

Der Blick aus der Feuerwache auf die Neubausiedlung gegenüber

Beim Ausrücken der Fahrzeuge regelt die Ampelanlage vor der Feuerwache den Verkehr. Andere Verkehrsteilnehmer werden auf Rot gestellt und können erst weiter, wenn die Einsatzkräfte weg sind.

Herr Haske erläuterte auch die Regelung zum Einsatz vom Martinshorn. Dieses will die Feuerwehr so sparsam wie möglich einsetzen. Erst ab der Kreuzung Wiedenbrücker Straße / Zur Axt müsse dann spätestens das Warnsignal eingeschaltet werden.

Wir möchten durch die Ampelsteuerung möglichst ohne Sondersignal ausrücken.

Tag der offenen Tür

Am letzten Samstag und Sonntag haben tausende von Bürgern die Chance ergriffen, sich ein Bild von der Feuerwache zu machen. Dabei gab es für große und kleine Gäste eine Menge zu entdecken. Kurzerhand wurde ein Sandhaufen für die Kleinsten zum Spielen angelegt. Außerdem konnten sich die Kinder an der Wasserspritze im Löschen eines Hausbrandes versuchen. Musik, Kaffee und Kuchen, Bier vom Zapfhahn und frische Bratwürstchen machten das Verweilen an der neuen Wache angenehm.

  

  

  

Fahrzeuge konnten inspiziert werden und es wurden Führungen durch das Gebäude angeboten. Kinder tobten auf der Hüpfburg, während andere Besucher dem Orchester der Feuerwehr lauschten, welches immer wieder den Tag über spielte.