Autos in der Innenstadt – Bürger wurden befragt

Am Samstag, den 25. März 2017, stellten insgesamt vier Personen der Heinze und Partner-Agentur aus Dortmund Oelder Einwohnern Fragen zum Thema der Verkehrsöffnung. Der OELDER ANZEIGER hat sich unter die Leute gemischt und nachgefragt.

Mit Fragebögen ausgerüstet standen auf dem Marktplatz Herr Frank Heinze und seine Mitarbeiterin Frau Farina Balzer. Weiter hinten in der Fußgängerzone standen zwei weitere Mitarbeiter.  

Der Fragebogen

umfasste dabei unterschiedliche Fragen wie z.B.

·         Sind Sie mit dem Angebot der Geschäfte in Oelde zufrieden?

·         Sind Sie mit den Dienstleistungsangeboten (z.B. Angebot der Ärzte) zufrieden?

·         Kaufen Sie gezielt in Oelde ein?

·         Wie sind Sie heute in die Stadt gekommen? Mit dem Rad, Auto oder zu Fuß?

·         Sind Sie für eine Öffnung der Fußgängerzone für den PkW verkehr?

·         Ist die Feiertagsdekoration ausreichend oder verbesserungswürdig?

Die Fragen wurden gemäß Schulnotensystem mit 1-6 bewertet. „Stimme voll zu = 1“ oder „Stimme absolut nicht zu = 6“.

Stimmen einiger Bürger

Wir haben unterschiedliche Oelder Einwohner befragt, ob diese für oder gegen die Öffnung der Fußgängerzone für den PKW Verkehr seien.

Herr Rudi Weber aus der Elisabethstraße sprach sich strikt gegen die Öffnung für PKW´s aus.

In der Innenstadt würde durch die PKW Öffnung kein Schuh mehr verkauft. Der Oelder Einzelhandel hat den Sprung ins Internet verschlafen. Viele Gäste aus dem Ausland lieben die Fußgängerzone. Das einzige was verbessert werden müsste, sind Parkplätze für Menschen mit Behinderungen.

Herr Weber, Frau Miller, unbekannte Bürgerin wird von Frau Farina Balzer befragt

Frau Miller macht es kurz und knapp.

So wie es ist lassen. Schauen Sie sich doch dort drüben die Kinder an, wie sie mit den Rädern fahren oder auf den Mauern spielen und sitzen können.

Während der Befragung laufen Kinder ungestört durch die Stadt

Szene vom 25. März 2017

 

Farina Balzer befragt Frau Miller auf der Mauer um die es unter anderem auch geht

Herr Gesbeschi spricht sich ebenfalls gegen die Durchfahrung der Innenstadt aus.

Ich bin gegen die Öffnung für Autos in der Innenstadt. Wo sollen denn dann die Kinder hin? Für den Park habe ich nicht immer die Möglichkeit, Eintrittskarten zu kaufen und hier können die Kinder frei herumlaufen und spielen.

Herr Gesbeschi wird von Herrn Frank Heinze befragt

Das Ehepaar Gaby und Thomas Große Daldrup vertritt ebenfalls die Meinung, die Innenstadt so zu belassen, wie sie ist.

Frau Farina Balzer befragt das Ehepaar Große Daldrup

Herr Große Daldrup berichtete uns:

Die Oelder Innenstadt ist attraktiv genug. Es mangelt nicht an Parkplätzen und alles ist in Oelde gut zu erreichen. Die Menschen in Münster oder anderen Großstädten müssen weit größere Wege vom Auto bis in die Stadt zurücklegen.

Die Agentur Heinze und Partner

wurde von der Stadt Oelde beauftragt mit der Befragung und Auswertung der Stimmen und Meinungen. Der Inhaber des Unternehmens für Strategieberatung für den öffentlichen Sektor, Herr Heinze, berichtete uns, dass er selber, wenn es die Zeit erlaubt, an Befragungen teilnimmt.

„Mir ist es wichtig, den O-Ton der Bürger mit aufzunehmen. Dabei habe ich es unterschätzt, wie viel einem die Bürger zu dem Thema mitteilen. Man merkt, dass dieses Thema viele hier bewegt und die Befragung sich somit in die Länge zieht.“

Warum die Befragung?

Laut Verwaltung gibt es „bauliche, gestalterische und funktionale Mängel“ am Marktplatz. Es mangle an Aufenthaltsqualität und die Hochbeete, wie auch Bäume und Spielgeräte, würden Veranstaltungen einschränken.

Dem Platz im Zentrum der Innenstadt, dem Marktplatz, müsse eine „besondere Bedeutung“ zukommen und herausgearbeitet werden.

Die Oelder CDU, FWG und FDP setzten sich mit ihrer Stimmmehrheit durch und gaben der Verwaltung den Auftrag, im Umfang des „Projektes Masterplan Innenstadt“ diese Abfrage durchzuführen.




Kuchen und Kunst bei Stutenbäumer

Konditorei Stutenbäumer

Gemütlich und lecker ist es bei Stutenbäumer

In der kleinen gemütlichen Konditorei Stutenbäumer in der Fußgängerzone in der Oelder Innenstadt werden nicht nur leckere Kaffee- und Kuchenspezialitäten gereicht, sondern man hat auch die Möglichkeit, nebenbei interessante Kunst zu betrachten.

Die Künstlerin Barbara Davis stellt dazu aktuell viele verschiedene Kunstwerke auf den beiden Ebenen des beliebten Kuchentempels aus. Wer also bei dem derzeit schlechten Wetter nichts vorhat, sollte sich mal einen Kaffee gönnen und einen Blick riskieren.

Die Künstlerin Barbara Davis:

Barbara Davis lebt und arbeitet seit 1984 in Deutschland.

Konditorei StutenbäumerKonditorei StutenbäumerKonditorei Stutenbäumer

Ihren Bachelor sowie Master-Abschluss hat sie bereits in ihrem Heimatland USA, Kalifornien,  absolviert. 1997 hat sie mit anderen Künstlern in Herzebrock-Clarholz den Kunstverein Gruppe 13 gegründet und dieses Jahr feiern sie ihr 20-jähriges Jubiläum.

Konditorei Stutenbäumer, Barbara DavisFrau Davis arbeitet mit verschiedensten Materialien: Papier, Öl, Acryl auf Leinwand, Holz, Plastik, Glas. Die Arbeiten sind häufig Zusammenstellungen mit Überlagerungen verschiedener Materialien und beziehen sich sowohl auf den elektrischen kulturellen Hintergrund ihrer japanisch-irisch-amerikanischen Herkunft als auch auf die hektische Aktivität ihres täglichen Lebens. Als Kunsterziehrin bringt sie ihren Schüler/innen unterschiedliche Techniken bei. Einige der für den Unterricht als Anschauungsmaterial entstandenen Pastellkreide-Zeichnungen von Stilleben, Landschaften und Tieren, sind in der neuen Ausstellung bei Martin Stutenbäumer bis Ende Juni 2017 zu sehen.

Frau Lidija Ilieva und Ewa Enenkiel-Tkaszyk; Konditorei Stutenbäumer

Frau Lidija Ilieva und Ewa Enenkiel-Tkaszyk beim gemeinsamen Café

Als sehr schön und erfrischend empfindet Lidija Ilieva die Kunstwerke, während ihre Freundin aus Osnabrück, Frau Ewa Enenkiel-Tkaszyk, die Eulen besonders mag.

Konditorei Stutenbäumer, Barbara Davis

Praktikant von Fr. Davis, Noah Nickel, Herr Stutenbäumer und Fr. Davis © Foto Stutenbäumer

Wann und wo?

Café Stutenbäumer

Lange Straße 2
59302 Oelde
Tel: 02522 62220

Öffnungszeiten:
Di-Fr 8:30-18:00
Sa     8:30-17:00
So   14:00-18:00
Montag Ruhetag




Ansturm bei Habrock-Neueröffnung

Letzten Freitag, den 3. März eröffnete das Habrocks Music & Diner mit einem gewaltigen Ansturm. Der OELDER ANZEIGER berichtete vorab dazu und hat sich einen Eindruck verschafft.

Von der Fußgängerzone aus kommend bogen wir an dem Abend von der Langen Straße um die Ecke in die Geiststraße ein. Dabei haben wir direkt eine große Menschenansammlung vor der Bar vorfinden können.

Die Gäste haben sich unterhalten und rauchten dabei eine Zigarette. Musik ertönte aus dem Inneren und machte direkt neugierig.

In der Bar war es wirklich gerammelt voll. Die zahlreichen Gäste waren im Großen und Ganzen vom älteren Semester. 35+ dominierte hier den Abend, wobei auch welche von der jüngeren Altersgruppe dabei waren.

Harbrock Music & Diner Oelde

Volles Haus

Direkt auf der Bühne, die sich zur linken im Habrock befindet, spielte eine Rock-Band und sorgte für TOP-Musik. Somit hatte Inhaber Ralf Habrock direkt Wort gehalten („Musik kommt hier nicht aus der Konserve.“) und erfreute damit die zahlreichen Gäste.

Es machte insgesamt den Eindruck, dass viele Oelder auf eine Bar wie diese gewartet haben. Wir selber trafen und sahen viele neue  Gäste und Gesichter, die man schon lange nicht mehr in Oelde hat ausgehen sehen. Somit könnte sich das Habrock Music & Diner als Ende einer langen Dürreperiode für Freunde von Rock- und Live-Musik entpuppen.




Habrock´s Music & Diner eröffnet am kommenden Freitag

Habrock´s Music & DinerAm 03. März 2017 öffnet das Habrock´s Music & Diner in der Geiststr. 3 ab 19.00 Uhr. Wir haben den Besitzer Ralf Habrock in seiner neuen Rock-Kneipe besucht und haben erste kleine Appetit-Anreger für die Leser mitgebracht.

Wer sich an die alte Bar Mosquito erinnert, wird angenehm überrascht sein. Der Fußboden wurde komplett aufgearbeitet und über der Theke hängen gemütliche Messinglampen, die schon bei Tageslicht für eine schöne Atmosphäre sorgen.

Habrock´s Music & Diner

Stimmung pur

Die Farbwahl und das, was wir alles gesehen haben, passt sehr gut zusammen und vermittelte uns das Gefühl, in einer richtig gemütlichen Rock-Pinte zu sein.

Ralf Habrock unterstrich genau diesen Eindruck mit der Aussage:

Musik kommt hier nicht aus der Konserve.

In regelmäßigen Abständen sollen hier Bands auftreten für das Zielpublikum 30+, das bei gutem Essen und Bier einfach Spaß haben soll.

Habrock´s Music & Diner, Ralf Habrock

Ralf Habrock: ,, Man soll hier Rock haben und keinen Kindergarten“

Habrock´s Music & Diner

8 Sorten frisch vom Fass

Die Zapfhähne der Theke werden dabei mit aktuell acht verschiedenen Sorten Bier vom Fass gespeist. Welche sich davon durchsetzen werden, wird sich zeigen, so Ralf.

Ralf Habrock berichtete uns weiter, dass er in Oelde nicht das Konzept der Blues-Jam-Session aus seiner Bar in Ennigerloh anbieten wird. Dazu seien die Orte zu dicht beieinander. Einzelkünstler auf der Bühne empfindet Habrock eher als langweilig und bevorzugt die Dynamik einer Band.

Wann:

03. 03.  2017

19.00 Uhr

Wo:

Geiststr. 3 in Oelde

Habrock´s Music & Diner

Bald kommt wieder Leben in die Bude dank Ralf Habrock




Kinderkarneval in Beckum

Am gestrigen Sonntag, den 26.02.2017 haben in Beckum die Kinder das Ruder beim Karneval übernommen. Über tausend liefen bunt verkleidet durch die Straßen und zauberten allen großen und kleinen Jecken ein Lächeln in das Gesicht. Es flogen Massen an Kamellen und es wurde spitzen Musik gespielt.

Das Motto des Umzugs lautete: „Karneval- ein sportlicher Spaß!“ Wir waren vor Ort und lassen nun unsere Bilder sprechen.

                                                                               




St. Marien Kindergarten mit wunderschönem Trommelprojekt

Die Erzieher, Kinder, Eltern und Fördervereinsmitglieder des St. Marien Kindergarten können auf eine tolle Projektwoche zurückblicken. Durch den Einsatz des Fördervereins und durch eine großzügige Spende der Volksbank Oelde konnten die Kinder an einem Trommelprojekt der besonderen Art teilnehmen.

Die vielen Tiere des Dschungels auf der Bühne der Overberg-Grundschule

Workshop

In einem einwöchigen Workshop brachte DJ Dr. Fofo vom Trommelzauber-Team den Kindern das Trommeln, Tanzen und Singen bei. Auf kleinen Djembé wurde getrommelt und die Erzieher bastelten mit den Kindern Masken für den Auftritt.

Der Elternabend

DR. DJ FoFo

Dr. DJ FoFo Meister der Trommel. Foto Nicki Tuschl

Dr. DJ FoFo, Torsten Schwichtenhövel

Zog auch Torsten Schwichtenhövel in den Bann. Foto Nicki Tuschl

Während der Projektwoche kamen nicht nur die Kinder auf ihre Kosten, sondern auch die Eltern. Auf einem Elternabend wurde das Projekt nicht nur vorgestellt, sondern auch direkt mitgelebt.

Die Eltern trommelten, tanzten und sangen mit zu den Liedern, welche die Kinder ebenfalls übten. Die Stimmung war grandios und es wurde viel gelacht als z.B. die Vogel-Eltern tief in die Knie gingen und dabei dicke Wangen machen mussten. Die Lacher hatten die Tänzer jedenfalls auf ihrer Seite.

Ein Elternabend der etwas anderen Art im Kindergarten. Foto Nicki Tuschl

Der Auftritt der Kinder

DJ FoFo lässt die kleinen Vögel fliegen

Das erlernte Wissen wurde am 03.Februar 2017 in der Aula der Overbergschule vorgeführt. Unzählige Trommelkinder standen auf der Bühne und unterhielten das Publikum mit Gesang und Tanz.

Dieses brachte die Aula fast zum Platzen. Sie war nicht nur bis auf den letzten Sitzplatz ausgebucht, sondern viele Eltern standen seitlich links und rechts sowie hinten an den Wänden oder saßen auf Tischen.

Die Aula war gerammelt voll

Auch die Eltern tanzten auf der Bühne

Wir konnten unzählige Eltern beobachten, die mit dem Smartphone oder dem Fotoapparat den ersten Auftritt der Sprösslinge auf der großen Bühne festhielten. Aber nicht nur die Kinder standen auf der Bühne, sondern es wurden einige der Eltern ebenfalls auf die Bühne herauf geholt, um gemeinsam mit den Kindern zu tanzen.

DJ Fofo hatte dabei den Saal fest im Griff und animierte alle Zuschauer zum Mittanzen, was bei der Menge und Enge wahrlich nicht leicht war.

Das Stück

Wie Kisimba das Lachen wiederfand

Frau Stimpel von der Volksbank Oelde

Frau Franke überreicht Geschenke an die Frauen des Förderverins, Janine Weinekötter, Christina Mier und Nicki Tuschl

Pasimba, der Löwenkönig, hatte stets viel zu tun. Das Regieren nahm er immer sehr ernst und kümmerte sich um alle Kleinigkeiten, die an ihn herangetragen wurden. Dabei merkte der Löwenkönig jedoch nicht, wie sein Kind Kisimba immer trauriger wurde, nichts mehr aß und auch keine Lust mehr hatte zu spielen. Die Frau des beliebten Löwenkönigs Masimba war besorgt um den Sohn und wurde ebenfalls unzufriedener mit ihrem Mann, wagte aber nichts zu sagen.

Heimlich machten sich Masimba und Kisimba auf den Weg, um eine Medizin zu finden, die den Löwenjungen wieder gesundmachen sollte.

Die Nachricht vom kranken Löwenjungen blieb im Busch nicht lange geheim und verbreitete sich wie ein Lauffeuer und die anderen Tiere des Dschungels gingen der unerklärlichen Krankheit des Königssohnes auf die Spur.

Die kleinen Kürbisse sangen und tanzten ebenfalls für den kranken Löwensohn

Die Trommelaffen, Elefanten, Vögel, Sterne und die kleinen Kürbisse tanzten und sangen, um den Löwenjungen wieder zu kurieren, was am Ende jedoch nicht zur Heilung führte. Die Trommelaffen hatten am Ende die Idee, dass der Löwenkönig selber das Heilmittel habe und mehr mit seinem Sohn spielen müsse.

Das Team vom St. Marien Kindergarten war mit vollem Einsatz dabei

Die Leiterin des Kindergartens, Frau Christine Franke, kann mit Freude und Stolz auf ein gelungenes Projekt zurückblicken

Somit trommelten die Affen eine Botschaft, die der König hörte und sich auf den Weg machte und letzten Endes seine Familie fand und das Spielen mit dem Sohn begann. Kisimba war danach ganz verändert. Die Traurigkeit war weg und er strahlte über das ganze Gesicht. Der König selber schämte sich, weil er so wenig Zeit gehabt hatte und gelobte Besserung.

Darauf beschloss die Löwenfamilie, ein großes Fest mit allen Tieren im Dschungel zu feiern.




Leserbrief zur Eigenkapitalaufstockung von Forum Oelde

Es erreichte uns ein Leserbrief von Dr. Ralf Wohlbrück zur beschlossenen Eigenkapitalaufstockung von Forum Oelde. Hier erfolgen nach Ratsbeschluss nun buchhalterische Umwandlungen von Forderungen der Stadt Oelde an den Eigenbetrieb Forum. Es geht dabei um einen ungedeckten Deckel von ungefähr 500.000 € an Personalkosten die Eigenbetrieb Forum Oelde an die Stadt hätte zurückzahlen müssen.

Leserbrief Dr. Ralf Wohlbrück

Trotz eines auf Steuervermeidung gegründeten Geschäftsmodells, Erhebung von Eintrittsgeldern für den Parkbesuch und jährlicher Zuschüsse in Millionenhöhe ist der Geschäftsgang von Forum Oelde über viele Jahre gekennzeichnet durch Liquiditätsengpässe, Aufbau von Verbindlichkeiten, Eigenkapitalverbrauch und Leistungskürzungen.

Der Forderung der Politik, dass Forum Oelde mit dem zu Verfügung gestellten Budget auskömmlich zu wirtschaften hat, ist die Betriebsleitung über viele Jahre nicht nachgekommen. Das Geschäftsmodell von Forum Oelde wird vom Bürgermeister und der Ratsmehrheit bis zum heutigen Tag nicht nur geduldet sondern durch Hilfsmaßnahmen – wie nachträgliche Geldzahlungen als Liquiditätsausgleich und jetzt aktuell durch Forderungsverzicht für Personalgestellung – am Leben gehalten. Der städtische Forderungsverzicht in Höhe von 491.554,53 Euro wurde per Ratsbeschluss genehmigt, er muss noch den Betriebsausschuss Forum Oelde passieren und soll dann – als buchhalterische Maßnahme – dem Eigenkapital von Forum Oelde zugeführt werden. Dieser Schuldenschnitt ist belastend für den Haushalt der Stadt Oelde hinsichtlich Liquidität und Eigenkapital. Es geht bei dem Ratsbeschluss also nicht um eine zukunftsweisende Problemlösung, sondern um eine Verlagerung zu Lasten aller Steuerzahler.

Für das Geschäftsjahr 2017 steht im Haushaltsplan von Forum Oelde ein städtischer Zuschuss in Höhe von 1.594.368,00 Euro. Für 2016 – als die Politik mehrheitlich noch Sparsamkeit verordnete – stand dort lediglich ein Betrag von 1.200.000,00 Euro. Jetzt genehmigt der Rat 394.368,00 Euro mehr als Zuschuss zuzüglich einem einmaligen Schuldenschnitt in Höhe von 491.554,53 Euro, also in Summe 885.922,53 Euro. Dem aufmerksamen Betrachter des Geschehens stellt sich die berechtigte Frage zur Nachhaltigkeit.

Bis heute hat die Politik darauf keine mehrheitlich einvernehmliche Antwort gefunden. Forum Oelde definiert seine Aufgabenstellungen weitestgehend selbst, leitet daraus den eigenen Finanzierungsbedarf ab und setzt ihn durch Eigenkapitalverbrauch und Verschuldung durch. Demzufolge ist es sicher keine Übertreibung, wenn man im übertragenen Sinne davon spricht, dass in dieser Angelegenheit der Schwanz mit dem Hund wedelt.

Leserbrief Ende

 




Neuer Online-Auftritt der Sparkasse Münsterland Ost

Wer sich am 7. Februar über eine veränderete Oberfläche beim Online-Banking wundert, kann beruihgt sein. Der Online-Auftritt  der Sparkasse Münsterland Ost präsentiert sich in einem neuen Design und mit erweiterten Funktionen. Hierzu hat uns Frau Maike Kintrup folgende Presseinformation gesendet.

Pressemitteilung

Münster/Kreis Warendorf. Der Internet-Auftritt der Sparkasse Münsterland Ost erhält in wenigen Tagen ein neues Gesicht: Ab dem 7. Februar wird dieser übersichtlicher gestaltet und intuitiver zu bedienen sein. Eine leistungsfähige Suche und innovative Funktionen werden Kunden bei ihren alltäglichen Finanzangelegenheiten unterstützen.

Immer mehr Kunden wählen den Weg über das Netz, um mit der Sparkasse in Kontakt zu treten, ihre Finanzen zu regeln oder Produktaufträge zu erteilen. Künftig passt sich der Online-Auftritt dabei automatisch an die Bildschirmgröße des verwendeten Endgerätes an. Damit können auch Smartphone-Nutzer auf alle Funktionen zugreifen und beispielsweise mobil eine neue Kreditkarte bestellen.

Auch das Online-Banking wurde modernisiert: Auf der Startseite erhalten Kunden demnächst eine noch übersichtlichere Darstellung ihrer Finanzen und direkten Zugriff auf wichtige Zahlungsverkehrsfunktionen. Das elektronische Postfach ist künftig mit einem Klick erreichbar, um Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen komfortabel abrufen und speichern zu können. Das Anmeldefeld zum Online-Banking findet sich – wie bislang in der klassischen Webansicht – künftig auch in der mobilen Variante stets direkt erreichbar am oberen Rand des Bildschirms. Neu ist ebenfalls die Volltextsuche, die Nutzern alle relevanten Informationen zum gewünschten Thema auf einen Blick liefert. Daneben steht weiterhin ein nach Themen sortiertes Navigationsmenü zur Verfügung.

Für den persönlichen Kontakt zur Sparkasse bietet die neue Internet-Filiale zahlreiche Möglichkeiten: Kunden können diese direkt per Beraterchat und E-Mail erreichen oder sich ganz einfach im Online-Kalender einen Termin bei ihrem Berater reservieren.




Die Zauberflöte in Europa

Musikfreunde haben gleich zweimal in den nächsten Wochen die Gelegenheit, die am meisten gespielte und somit beliebteste Oper der Welt zu erleben. Wer Wolfgang Amadeus Mozart, in zwei der schönsten Opernhäuser Europas und völlig unterschiedlich interpretiert erleben möchte, sollte sich bei Kultur Direktion Dr. Löher schnell anmelden.

Die erste Aufführung wird im März in Prag und im Juli  in Dresden sein.

Programmablauf „Die Zauberflöte“ in Prag

Programmablauf „Die Zauberflöte“ in der Semperoper Dresden

Kontakt zur Kultur Direktion Dr. Löher

KulturDirektion Dr. Löher GmbH & Co. KG

Händelstraße 19

59302 Oelde

Geschäftsführer: Dr. Burkhard Löher

Tel. 02522 961880




Hardcore Metal Bands heizten Alter Post ein

Ein wahres Metal-Feuerwerk hat die Oelder Band Caelum in der Alten Post am Samstag, den 14. Januar 2017 abgeliefert. Die Band besteht aus den Gitarristen Moritz Jung und Sebastian Kalthoff, Sänger Martin Appel, Schlagzeuger Carlo Lönz und dem Bassisten Felix Jung. Dabei hatten sie Unterstützung von: Hope never dies, As Oceans Collide und Greyvity.

Caelum

Martin Appel

Nach einem kurzen Soundcheck ließ die fünfköpfige Band die Hölle los. Mit irre schnellen Gitarrenriffs feuerten die Gitarristen ins Publikum, während Bass und Schlagzeug auf die Fans einhämmerten. Um dem Ganzen noch das Metal-i-Tüpfelchen obendrauf zu setzen, haute der zierlich wirkende Sänger Martin mit brachialer, aber doch verständlicher Stimme rein.

Texte mit Hand und Fuß in Deutsch

Nicht nur bei dem Song „Mein Leben“ findet man bei der deutschsprachigen Feuerwerkskapelle tiefsinnige Texte. Nach Passagen wie „Entrissen aus den Armen, ins Verderben laufend“, „Stiller Schmerz, keine Gefühle“ fragt sich die Band in dem Lied, ob dies das Leben sein soll.

Ein Faden, der sich unter anderem durch das gesamte Album der Band mit dem Titel „Emily“ zieht.

   

„Deine Stirn dringt vor zu mir, ein Funken an Hoffnung erweckt von dir. Mein Herz taut langsam auf.“ hört man wirklich gut aufeinander abgestimmt im Lied „Himmel ohne Glanz“ heraus. Dabei setzt Sänger Martin Appel nicht nur tiefes, metal-typisches Geschrei ein, sondern beweist in einigen Passagen dass er auch richtig singen kann.

Fans

Die Band überzeugte aber nicht nur mit guten Texten oder der wirklich starken musikalischen Leistung, sondern auch mit der Moderation. Locker aus der Hüfte heraus standen die Jungs auf der Bühne und haben wirklich mit dem Publikum interagiert. Sänger Martin hielt es zwischendurch nicht auf der Bühne, während im Pulk der Pogo abging und drehte ein paar Runden mit. Felix Jung und die anderen Bandmitglieder sorgten zwischendurch immer wieder für lustige, Stimmung indem sie sich gegenseitig leicht verarschten. Die Fans grölten mit oder moschten, was der Nacken hergab. Während das Bier floss, stieg die Temperatur in der Alten Post stetig an.

Pit Warrior Tour

Unterstützung bei dem Abend hatte die Band Caelum aber noch von weiteren Metal Bands im Vorfeld. Anfangen werden wir mit der Band:

Hope never dies

Hope never dies

Hope never dies

Vor dem Auftritt der Band habe ich ein paar Worte mit dem Sänger der Band, Manuel Andrés Wüllner, wechseln können. Auf meine Frage, ob ich erst ein oder zwei Songs abwarten solle, bevor ich ein Video aufnehme, antwortete mir Sänger: „Ne, kannst direkt aufnehmen, wir gehen sofort auf Zerstörungsmodus.“

Das war wahrlich eine imposante Ansprache und wir hielten direkt beim ersten Song mit der Kamera drauf. Die Mitglieder der Band, Luca Sayin und Jan Herrendörfer an den Gitarren, Malte Berg am Bass und Drummer Pascal Sayin, starteten eigentlich erst locker mit elektronisch eingespielter Musik. Angenehm und nett klingend drang das Intro zum ersten Song in unser Gehör vor, um dann in einem brachialen Frontalangriff auf die Gehörgänge wieder auf den Boden der Deathcore-Realität geholt zu werden.

Hope never dies teilte wirklich ordentlich aus und ließ keinen Platz für 08/15 Eins-Live-Hörer.


As Oceans Collide

unterstützte bei dem Abend ebenfalls mit ordentlich Dampf. Die Hardcore-Band gründete sich im Jahr 2013, die sich durch Einflüsse aus der Moderne und des Hardcore inspirieren lässt, um ein Soundgewand aus Melodie und Härte zu kreieren.

As Ocens Collide

As Ocens Collide

Davon konnten wir uns an dem Abend überzeugen. Der Sänger Freddy brüllte Genre typische tiefe Texte in das Mikrofon hinein und kam zwischendurch mit klarem Sprechgesang daher. Richtig krachen ließen es Marv und Karsten an den Gitarren, Toffy am Bass und Mohme holte alles aus dem Schlagzeug raus was ging. Teilweise erinnerte das Scheppern des Beckens an eine Schlosserei.

 

Eröffnet hatte den Abend die Oelder Band

Greyvity

Greyvity

Greyvity

Louis Igelhorst am Bass, Nikolaus Elsner an der Gitarre, René Benzin Rap, Anton Surdin am Schlagzeug und Jan Holtewert, ebenfalls Gitarre und Gesang, kann man als genreübergreifende Band beschreiben. Musikrichtungen wie Metal & Hip Hop erinnerten uns beim Zuhören an Linkin Park oder auch an The Offspring. Kaum zu glauben, dass die jungen Musiker erst 2014 zueinander gefunden haben.