Das Oelder Weihnachtshaus bereits ab dem 25.11.2017 geöffnet

Oelde – es berichtet heute Marcel Westerwalbesloh. Anders als in den vergangenen Jahren eröffnet Guido Glatzel mit seinen Helfern das Weihnachtshaus eine Woche früher. Bereits am Wochenende des 25. & 26.11.2017 können Besucher das bunte Spektakel zwischen 17:00 und 21:00 Uhr im Osthueshof 3 bestaunen. An den Adventstagen (samstags und sonntags) ist das Weihnachtshaus wie schon in den vergangenen Jahren ebenfalls geöffnet.

Das bekannte Weihnachtshaus in Oelde wird wieder erstrahlen

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. So kann man einen schönen Abend bei Glühwein, Kakao, Bier und verschiedenen Speisen genießen.

Für die kleinen Besucher schaut an ausgewählten Tagen der Weihnachtsmann im Osthueshof vorbei und verteilt kleine Geschenke.

An den insgesamt 5 Samstagen bieten die Oelder Pfadfinder ein gemütliches Lagerfeuer an, an dem Stockbrot gebacken und die Finger aufgewärmt werden können.




Was geht bei der »Glocke« vor?

Rumort es bei der Oelder »Glocke« ? Darauf lässt das plötzliche Ausscheiden des bisherigen Stellvertretenden Chefredakteurs Dirk Baldus schließen. »Glocke«-Urgestein Baldus wirkte seit neun Jahren als rechte Hand des Chefredakteurs Fried Gehring und leitete zuvor alle Zentral- und Lokalredaktionen in Auftrag durch Fried Gehring. Der OELDER ANZEIGER recherchierte den spektakulären Vorgang.

Unter der rund 230-köpfigen »Glocke«-Belegschaft schlug die Nachricht vom Ausscheiden des bisherigen Stellvertretenden Chefredakteurs Dirk Baldus wie eine Bombe ein. Anmerkung d. Redaktion: In einem Schreiben vom 18.11. weißt Fried Gehring darauf hin: »Über das Ausscheiden des Herrn Baldus wurde die Belegschaft, wie in solchen Fällen üblich, durch die Geschäftsführung informiert. Eine solche Personalie wird nicht publiziert«

Heimlicher Wechsel an der Redaktionsspitze?

Der Leserschaft der Heimatzeitung wurde die Trennung verschwiegen. Nur wer täglich das Impressum verfolgte, entdeckte, dass von einem Tag auf den anderen der Name Dirk Baldus getilgt war. Baldus war seit Juli 2008 Stellvertretender Chefredakteur der »Glocke« und galt als treuer Mitarbeiter der Redaktion.

Das alte Impressum der Glocke Oelde bis zum 12. September

Das Impressum der Glocke Oelde ab dem 12. September

Das Impressum der Glocke gesamt Stand 18. November 2017

Gegenüber dem OELDER ANZEIGER bestätigte Fried Gehring offiziell in einem Schreiben, dass Dirk Baldus den Verlag verlassen hat.

»Dirk Baldus hat sich mit hohem Einsatz große Verdienste um die „Glocke“ erworben. Seiner Entscheidung, den Verlag
zu verlassen, begegnen wir mit Respekt, es begleiten ihn unsere guten Wünsche.«, schreibt Gehring in seiner Antwort auf unsere Anfrage. Relativierend weist der amtierende »Glocke«-Chefredakteur darauf hin, dass schon einige ehemalige Mitglieder des Redaktionskollegiums der „Glocke“ andernorts zu hohen beruflichen Ehren gekommen sind: »So wurde Thorsten Strauß zunächst Leiter der Unternehmenskommunikation bei Arvato, dann bei Bertelsmann, ist heute in leitender Position bei der Deutschen Bank tätig. Ralf Geisenhanslüke prägt als Chefredakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung die multimedialen Inhalte dieses Verlages, der inzwischen die gesamte Medienholding Nord übernommen hat.«

Künftig wird die Redaktion der »Glocke« von Fried Gehring geführt. In die Redaktionsleitung neu aufgenommen wurde Nicolette Bredenhöller.

Wird die »Glocke« verkauft?

Gerüchte, die »Glocke« soll an Wettbewerber veräußert werden, weist Gehring zurück:

»Wie sich Gerüchte entwickelt haben könnten, dass die „Glocke“ verkauft werden soll, verstehe ich nicht. Wir stehen auf einem soliden finanziellen Fundament, legen größten Wert auf unsere Unabhängigkeit.«

Allerdings ist die verkaufte Auflage des Heimatblattes seit 1998 (04.1998 – 03.2017) um 19,9 Prozent gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 12.813 Stück. Mit ihren sechs Lokalausgaben erreicht »Die Glocke« laut IVW noch eine verkaufte Auflage von 51.685 Exemplaren. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 90 Prozent.

Quelle www.ivw.eu

Als mögliche Kandidaten für die Übernahme der »Glocke« gelten deren Wettbewerber »Westfälische Nachrichten«, »Münstersche Zeitung«, «Ahlener Zeitung«, »Neue Westfälische« und »Westfalen-Blatt«.

War der Verkauf der Buchhandlung Signal?

Das Foto zeigt die ehemalige Buchhandlung Holterdorf

In diesem Zusammenhang erinnern Beobachter an die Schließung der traditionsreichen Buchhandlung Holterdorf am 1. Januar 2016. Der OELDER ANZEIGER hatte am 22. August 2014 aufgedeckt, dass die Immobilie zum Preis von  750.000,- von der Sparkasse Münsterland-Ost angeboten wurde. Dirk Holterdorf, Geschäftsführender Gesellschafter der E. Holterdorf GmbH & Co. KG hatte seinerzeit die Verkaufsabsicht in einem Telefongespräch mit Torsten Schwichtenhövel vom OELDER ANZEIGER bestätigt. Dabei wurde abgewiegelt: »Ob die Buchhandlung in den Räumlichkeiten bestehen bleibt oder umzieht ist ungewiss.«

Tatsächlich wurde die Buchhandlung dicht gemacht und die Immobilie am Markt 1 an die Oelder Familie Heinz, Christoph und Georg Junkerkalefeld verkauft. Für Oelde war die Schließung der Buchhandlung ein kultureller Schock, zumal es keine Alternative vor Ort gibt.

Vor diesem Hintergrund ist es kein Zufall, dass nicht nur Medienexperten die Zukunft der »Glocke« aufmerksam beobachten.




Wagners »Ring des Nibelungen« in Oelde

Wer bislang einen Riesenbogen um Richard Wagners verwirrend-pompöse Oper »Der Ring des Nibelungen« gemacht hat, kann sich jetzt bei freiem Eintritt im Kultursalon Wiegelmann davon überzeugen, was es wirklich mit diesem Gesamtkunstwerk auf sich hat.

Am Freitag, dem 17. November um 19.30 Uhr erzählt und übersetzt Opern-Kenner Ruprecht Frieling die monumentale, ergreifende und bodenlos tiefe Geschichte vom »Ring« als spannendsten Krimi der Opernwelt.

Ruprecht Frieling, aufgewachsen in Oelde und wohnhaft in Berlin, ist Verfasser mehrerer Wagner-Opern(ver)führer. Seine eigene Produktion des »Ring des Nibelungen« wurde mit dem Bestenpreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 

Ruprecht Frieling © Malte Klauck

Basierend auf Wagners Original-Libretto erzählt Frieling an dem Abend im Kultursalon die mystische Handlung destilliert und völlig neuartig. Der Autor geht dabei wie der Schöpfer der Oper vor, er präsentiert die vier Teile des insgesamt rund dreizehnstündigen Bühnenfestspiels: »Das Rheingold«, »Die Walküre«, »Siegfried« und schließlich »Götterdämmerung«.

Ildefons Klein • Foto: privat

Der Oelder Pianist und Musikpädagoge Ildefons Klein spielt dazu am Klavier eigene Transkriptionen der Wagner-Stücke, die an dem Abend zur Uraufführung kommen.

Klein ist als Musik- und Religionslehrer am Einstein-Gymnasium in Rheda-Wiedenbrück tätig. Neben dieser Haupttätigkeit tritt er als Chorleiter sowie als Musikkabarettist u.a. mit Chansons von Georg Kreisler auf.

Die Redaktion von Kulturstrom schreibt über den Abend: »Das, was auf der Bühne so bedeutungsschwer, ehrfurchteinflößend und gewaltig daherkommt, wird durch Frieling zum köstlichen und unterhaltsamen Event.« Und der Sender ARTE urteilt: »Die komplexe und für Laien oft verwirrende Handlung der Wagner-Opern wird plötzlich ganz logisch.«

  • Wann? Freitag, 17.11.2017, 19.30 Uhr
  • Wo? Kultursalon Haus Wiegelmann, Grüner Weg 41/Ecke Steinstraße
  • Karten? Platzreservierungen im Lottogeschäft Schreiber, Bahnhofstr., Tel 02522-901576.
  • Der Eintritt ist frei. Nach der Veranstaltung ist eine freiwillige Spende willkommen.

 




Verkaufsstart für Jahreskarte Vier-Jahreszeiten-Park

Freunde des Oelder Vier-Jahreszeiten-Parks können sich die Jahreskarte 2018 ab heute zu besonders günstigen Konditionen sichern: noch bis zum 30. November ist die Jahreskarte für Erwachsene für 35 Euro statt 45 Euro erhältlich. Familien mit allen minderjährigen Kindern zahlen statt 90 Euro bis zum Ende des Monats nur 70 Euro.

Attraktion Tretbootfahren im Oelder V.J.P.

Wie immer dürfen sich die Karteninhaber auf freien Eintritt in den Vier-Jahreszeiten-Park, ins Parkbad und ins Kindermuseum Klipp Klapp freuen. Auch der kostenlose Besuch der Eisbahn im Vier-Jahreszeitenpark in der Zeit vom 15. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018 ist in der Jahreskarte bereits enthalten. Damit wird der Oelder Vier-Jahreszeiten-Park bereits in der Vorweihnachtszeit und in den Weihnachtsferien ein lohnendes Ziel. 

Ab sofort sind auch schriftliche Bestellungen möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stadt Oelde: www.oelde.de/parkkarte.




Weltberühmte Regensburger Domspatzen in Oelde

Der älteste Jugendchor der Welt ist mehr als 1000 Jahre alt. Die weitgereisten Regensburger Domspatzen, die am 23.10. in Oelde (20 Uhr in der St. Johannes-Pfarrkirche) und am 21. Oktober um 20 Uhr in Drensteinfurt in der St. Regina-Kirche ihre Stimmen erschallen lassen, sind weltberühmt und vielfach geehrt. Dem im Jahr 975 vom damaligen Bischof gegründeten Chor der REGENSBURGER DOMSPATZEN wurde 2002 der Titel „Kultureller Botschafter von Europa“ verliehen. Durch die Teilnahme am UNICEF-Wettbewerb wurden sie auch Juniorbotschafter für Kinderrechte.

Fotos: Wolfgang Töpfer, Five Star Event

1910 machte der Chor seine erste Auslandsreise. Seitdem haben sich die Jungen mit den unvergleichlich schönen glockenreinen Stimmen auf den Bühnen und in unzähligen Kirchen Weltberühmtheit ersungen. Mit eigenem Bus sind sie in Europa unterwegs. Große Konzertreisen führten sie schon nach Kanada, Japan, Hongkong, Korea, Philippinen, USA und viele andere außereuropäische Länder.

Jahrelang wurde der Chor von Georg Ratzinger, dem Bruder des Papstes Benedikt, geleitet. Ihr Repertoire an geistlicher und weltlicher Musik ist umfangreich. Die ausgewogene Mischung von Gregorianischen Chorälen bis zur Musik unserer Tage macht ihre Auftritte so einmalig, erlebenswert und unvergesslich.

Leider ist es dem weltberühmten Chor nicht erspart geblieben, bei den Untersuchungen zu den unsäglichen Fällen von Missbrauchsvorwürfen (Anm. d. Redaktion: Siehe unten Zusatzinformationen) in die Schlagzeilen zu geraten. Wenn es auch in gar keiner Weise die heutigen Mitglieder des Chores und die derzeit für sie Verantwortlichen trifft, es schmerzt dennoch.

Das heutige unbescholtene Management, allen voran Domkapellmeister Roland Bücher, darf also trotz der die Vergangenheit betreffenden Vorwürfe zu Recht nach vorn schauen. Ein Neuanfang ist gemacht und einer der ältesten Knabenchöre der Welt setzt sich durch sein Können ins richtige Bild.

Tickets zum Preise von 29 € können an der Abendkasse noch erworben werden.

Schüler zahlen nur 10 €.

>>Zusatzinformationen Missbrauchsfälle<<

Durch eine Rezension der Literaturzeitschrift.de wurde der OELDER ANZEIGER aufmerksam auf das im riva-Verlag erschienene Buch „Von der Kirche missbraucht“ von Alexander J.Probst. Ein ehemaliger und missbrauchter Regensburger Domspatz berichtet darin von seiner qualvollen Zeit hinter den dicken Mauern des katholischen Internats. Dieses stand unter der Verantwortung vom Domkapellmeister Georg Ratzinger, dem Bruder des späteren Papstes Benedikt XVI. Fast vierzig Jahre später wagt der Autor Probst den Schritt in die Öffentlichkeit, um Gerechtigkeit zu fordern.

Das Buch

Den Durst zur Gerechtigkeit untermauert Probst mit einem gut 200 Seiten starken Rückblick auf die Zeit des damaligen Internats und seinen bis heute andauernden Kampf. Probst erzählt darin über eine Zeit, in denen Kinder blutig geschlagen und erniedrigt wurden. Er beschreibt, wie Kinder mit Alkohol und Pornografie auf nachfolgende sexuelle Missbräuche vorbereitet wurden. Das Schicksal beschreibt Probst dabei so gut, dass man sehr nah an die Geschehnisse herangeführt wird.

Eigene Empfindungen beim Lesen

Die Geschichte lässt sich nicht leicht mit einem Glas Rotwein in der Hand lesen. Bei den Beschreibungen der Verbrechen schüttelt man ungläubig den Kopf. An Stellen, wo dem Autor nach beendeter Tat vom Täter Präfekt Corny Hafner ins Ohr geflüstert wird: „Du bist ein guter Junge.“, fällt man vom Glauben ab. Passagen, in denen Mitwisser tatenlos zusehen oder zuhören und schweigen, erzürnen einen. Ungefähr 200 Mal wird der Junge im Alter von acht bis elf Jahren missbraucht, während dieser einen Ausweg aus dieser Situation sucht.

Als Vater denkt man über die eigene Kindheit und über die eigenen Kinder nach.

Was wäre wenn, frage ich mich ?!

Preis & wo erhältlich

Das Buch gibt es für 19,99 € bei Amazon oder für 15,99 € als Kindle-Edition.

Übergriffe auch damals vor Ort im katholischen Münsterland?

Aber nicht nur in Regensburg wurde durch Aufsichtspersonen Hand an Kinder gelegt. Wie der ehemalige Oelder Ruprecht Frieling in einem Interview im Bayerischen Rundfunk vom 10. September 2017 berichtet, soll es auch direkt vor unserer Haustür Übergriffe durch die Kirche gegeben haben. In diesem Gespräch berichtet Frieling, wie Priester mit Hilfe von Glanzbildern Mitschüler ins Haus gelockt haben. Diese durften sich dann entkleiden, wurden mit »heiligen« Ölen gesalbt und durften vor den Herren posieren.

Hier die Aufzeichnung der Sendung:




Kriminelle verwenden E-Mail-Adressen des Rathauses

Kriminelle machen sich aktuell die E-Mail-Adressen von Mitarbeitern der Oelder Stadtverwaltung zunutze: Eine als Rechnung getarnte E-Mail wird seit heute an ahnungslose Privatleute und Behörden geschickt. Statt einer Rechnung platzieren die Cyber-Kriminellen jedoch einen Trojaner auf dem Rechner der Empfänger. Sie gehen dabei besonders dreist vor: Als Absender verwenden die Betrüger E-Mail-Adressen von Mitarbeitern der Oelder Stadtverwaltung.

Die gefälschte Nachricht fordert die Empfänger dazu auf, eine Website aufrufen und von dieser eine Rechnung abzurufen. Folgt man der Aufforderung, wird automatisch eine Verknüpfung zu einer Schadsoftware hergestellt. Aus diesem Grund sollten eingehende E-Mails kritisch geprüft und gegebenenfalls ungesehen gelöscht werden. Die Absenderadressen der E-Mails sind beispielsweise wie folgt aufgebaut: Vorname.Name@oelde.de<mailto:lizmcshane@btconnect.com>.  Der tatsächliche Absender, meist aus dem Ausland stammend, wird erst im hinteren Teil der E-Mail-Adresse erkennbar.

Wir bitten alle Bürger, aufmerksam zu prüfen, ob eine E-Mail wirklich von der Stadt Oelde stammt

appelliert Klaus Heitmeier, IT-Leiter bei der Stadt Oelde, an die Bürger.

Rufen Sie im Zweifel beim vermeintlichen Absender an und lassen Sie sich bestätigen, ob die Mail wirklich von ihm stammt.

>> Herr Heitmeier ist unter der Nummer 02522/72-300 zu erreichen <<

Die Masche über die Nutzung seriös wirkender Absender-Adressen ist nicht neu. Erst zu Beginn der Woche wurde bekannt, dass die Stadtverwaltung Rietberg in ähnlicher Weise betroffen ist. Zudem erhält die Stadt Oelde selbst seit einigen Tagen massiv E-Mails mit Schadsoftware-Anhängen. Immer häufiger werden diese vermeintlich von anderen Verwaltungen an die Stadt gerichtet.




Seniorenwohnen in Oelde und Lette

Der Rat der Stadt Oelde hat am 18. September 2017 den Weg frei gemacht für eine Pflegeeinrichtung an der Hans-Böckler-Straße mit rund 60 bis 70 stationären Pflegeplätzen (incl. Kurzzeitpflege). Denkbar sind nach dem Konzept zusätzlich eine Tagespflege mit 12 bis 15 Plätzen und öffentlicher Cafeteria, 18 bis 20 barrierefreie Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte. 
Zudem soll in Lette eine ambulant betreute Einrichtung mit 24 Plätzen in Pflege-Wohngemeinschaften geschaffen werden. Vorgesehen ist hier ein Standort an der Kirche.

Eine vollstationäre Einrichtung mit 48 Plätzen in Lette war zuvor von einer Ratsmehrheit abgelehnt worden, weil sie als nicht bedarfsgerecht bewertet wurde.

Im Zuge der Realsierung der beiden Vorhaben erreicht Oelde eine deutlich verbesserte Versorgungsquote. Lette verfügt – bezogen auf die Bevölkerung über 65 Jahre – bei 24 neuen Plätzen zukünftig über die beste Versorgung in Oelde. 

Burgermeister Karl-Friedrich Knop Fotoquelle: Stadt Oelde

Bürgermeister Karl-Friedrich Knop und Anne Middendorf, Leiterin des Sozialamtes des Kreises Warendorf, erläuterten die Sozialplanung, die zwischen dem Kreis Warendorf und der Stadt Oelde – wie vom Gesetzgeber vorgesehen – eng abgestimmt worden war. Oelde weist demnach aktuell eine stark unterdurchschnittliche Versorgungsdichte auf. In der Frage, an welchem Standort und in welcher Größe Seniorenwohneinrichtungen neu zu schaffen sind, stellt die Sozialplanung eine zentrale Entscheidungsgrundlage dar. Maßgeblich ist die Einteilung in die unterschiedlichen Sozialräume (Quartiere) Lette – Oelde/Nord – Oelde/Süd – Sünninghausen und Stromberg.

Die Differenzierung in Quartiere verfolgt als Ziel, den Senioren in den jeweiligen Bereichen den Verbleib in ihrem vertrauten sozialen Umfeld zu ermöglichen, indem dort  jeweils barrierefreie Wohnungsangebote und Betreuungsangebote wie etwa Pflegewohngemeinschaften geschaffen werden.

In der Ratssitzung stellte der Projektentwickler First Retail Consult GmbH aus Bielefeld die entsprechenden Pläne für die Hans-Böckler-Straße und Lette vor. Das Unternehmen „Carpe diem“ mit Sitz in Wermelskirchen, das einige Einrichtungen in der Nähe von Oelde betreut, stellte sich als möglicher Betreiber für das Oelder Projekt vor. Ein weiterer Investor, der in Lette eine stationäre Einrichtung mit 48 Plätzen ins Gespräch gebracht hatte, war der Einladung von Politik und Verwaltung, sein Vorhaben im Rat vorzustellen, nicht gefolgt. 

Weitere Informationen: www.oelde.de/seniorenwohnen




Oelder Klimaschutzpreis 2017

Die Stadt Oelde und die Energieversorgung Oelde loben zum fünften Mal den „Oelder Klimaschutzpreis“ aus. Marita Brormann, Vorsitzende des Umweltausschusses, Stefanie Gröne als Klimaschutzmanagerin der Stadt Oelde sowie Stefan Werner von der Energieversorgung Oelde gaben gestern den Startschuss für die Bewerbungsphase.

Stefan Werner Leiter EVO-Vertrieb, Marita Brormann Bunbniss 90/ Die Grünen, Klimaschutzmanagerin Stefanie Gröne

In erster Linie geht es um Projekte, die für Natur und Klima etwas Gutes tun: Fahrrad fahren statt Auto, Abfall vermeiden, Energie sparen oder regenerativ erzeugen, Biotope anlegen und pflegen, etc.

Frau Stefanie Gröne:

Wir freuen uns besonders über viele kleine Beiträge, die möglichst viele zum Nachmachen anregen sollen, so wie die Preisträger aus dem letzten Jahr.

Hierzu gehört die Familie Edelmeyer, die, wann immer möglich, das Auto stehen lassen und möglichst alle Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen, der Kindergarten St. Marien Oelde, mit ihrem extra für Kinder entwickelten Umwelt-Konzept sowie die Hauptpreisträger Yvonne und Ralf Junkerkalefeld, die beim Neubau ihres EDEKA-Marktes Oelde komplett auf energieeffiziente Technik und eine FCKW-freie Kühlung der Lebensmittel setzen.

Das Preisgeld wird von der Energieversorgung Oelde als Sponsor bereitgestellt und beträgt insgesamt 1.000 Euro. In Frage kommen z. B. vorbildliche Sanierungsmaßnahmen zur Einsparung von Energie, Ideen zur Steigerung von Energieeffizienz oder zur Förderung klimaneutraler Mobilität, die Erzeugung und Nutzung von Erneuerbarer Energie, Recycling oder Verwertung von Abfällen oder die Anlage und Pflege von naturnahen Biotopen und Grünflächen.

Bewerben können sich Einzelpersonen oder Gruppen, Verbände, Vereine und Schülergruppen, die in Oelde wohnen, lernen oder arbeiten oder deren Projekt auf dem Gebiet der Stadt Oelde realisiert wurde und den Klimaschutz voranbringen.

Die Bewerbung sollte allgemeine Angaben zum Projekt beinhalten und neben einer kurzen Vorhabenbeschreibung auch den Zeitraum der Umsetzung sowie den Beitrag zum Klimaschutz beschreiben.

Der Einsendeschluss ist am 31. Dezember 2017.

Weitere Informationen: www.klimaschutz-oelde.de oder bei der Klimaschutzmanagerin Stefanie Gröne, Tel. 02522 / 72 -463 oder per E-Mail an stefanie.groene@oelde.de.




Oelder Feuer- und Rettungswache eröffnet

Vergangenen Freitag, den 01. September 2017 wurde mit einer Feierlichkeit offiziell die neue Feuer- und Rettungswache in Oelde eröffnet. Zahlreiche Ehrengäste aus Feuerwehren, dem Rat der Stadt Oelde, Politik, Verwaltung und Verbänden wohnten der Zeremonie bei.

Bereits von weitem konnte man viele PkW´s erblicken, die ringsum der Feuerwache parkten. Die Rettungsfahrzeuge wurden seitlich neben der Fahrzeughalle in Reihe geparkt. In der großen Fahrzeughalle standen viele Stühle, auf denen die ca. 250 Gäste Platz nahmen. Im hinteren Teil der Halle gab es Getränke sowie Stehtische mit schöner Dekoration. Vorne auf der Bühne saß das Feuerwehr-Orchester und seitlich schmückten die Flaggen der Feuerwache die Wände.

Hunderte Gäste folgten der Einladung

Karl-Friedrich Knop

Der Bürgermeister

Oeldes erster Bürger, Herr Karl-Friedrich Knop, eröffnete die Einweihung und lobte alle Beteiligten, die zum Bau der neuen Feuerwache beigetragen haben. Knop betonte, dass die neue Feuerwache ein „Dreh- und Angelpunkt für den Schutz der Bürger“ sei.

Weiter betonte er in seiner Rede:

Unsere Wertschätzung für den Einsatz dieser Kameradinnen und Kameraden bringen wir auch durch die Realisierung dieses Projektes zum Ausdruck.

Dr. Gericke

Landrat Dr. Olaf Gericke

Herr Dr. Gericke sprach der neuen Feuerwache seinen herzlichen Glückwunsch aus und betitelte sie als ein

tolles Gebäude und eine Anerkennung für die freiwillige Feuerwehr. Ein Geschenk für die Bürgerinnen und Bürger für mehr Sicherheit.

Matthias Abel

Stadtbaurat Matthias Abel

Matthias Abel ließ bei der Zeremonie Zahlen, Daten und Fakten sprechen. Die Bauzeit und der Umzug in das neue Gebäude haben gerade einmal 16 Monate ab Grundsteinlegung betragen, so Abel.

Das angesetzte Budget von 10,4 Mill. Euro konnte nicht nur eingehalten werden, sondern es wurden mind. 50.000 € gespart.

Die Notwendigkeit des Baus der neuen Feuerwache hörten wir bei diesen Sätzen des Stadtbaurats heraus.

Jede neue Immobilie und erst recht in einer solchen Dimension ist eine Investition in die Zukunft. Es ist das Ende der Provisorien an der Overbergstraße; eine lange Zeit der räumlichen Enge, des Notbehelfs und man muss leider auch sagen des Vertröstens findet nun ein Ende.

Matthias Abel machte ebenso deutlich, dass eine schlichte und möglichst moderne Optik gewählt wurde, um die Kosten gering zu halten.

Diese Feuer- und Rettungswache ist keine Spielwiese für technisch begeisterte Menschen oder eine bauwütige Verwaltung.

Suppiet und Kemper

Die Weihe durch Pastor Suppliet und Dechant Kemper

Kemper:

Dieses Gebäude steht für das menschliche Leben und für das, was wir an Sicherheit, Unterstützung und Solidarität geben können. Sich gegenseitig schützen und unterstützen.

Pastor Suppliet erinnerte an den Bau der Arche, um Leben zu retten und verwies darauf, dass die Feuerwehrleute Brände löschen oder eingebeulte Autotüren öffnen, um Leben zu retten.

Michael Haske

Michael Haske, Leiter der Feuer- und Rettungswache

Michael Haske erinnerte in seiner Rede an die Bauzeit und an die ersten 48 Tage nach dem Umzug.

Wenn man sich zur Einweihung eines neuen Gebäudes trifft, durch die Räume geht und sich an all dem Neuen und blitz blank Geputzten erfreut, so kann man kaum glauben, dass es eine Woche vor dem Umzug ganz anders aussah.

Das Haus war eine dröhnende und staubige Baustelle.

Haske freut sich besonders darüber, dass es während der gesamten Bauzeit keine schweren Unfälle auf der Baustelle gab.

Besonders Baubetreuer Manuel Kortenjan vom Hochbauamt der Stadt Oelde wurde von Haske für seine Unterstützung während der gesamten Bauzeit Dank ausgesprochen.

Ebenso bedankte er sich bei der gesamten Nachbarschaft, welche während der ganzen Bauzeit sehr viel Geduld bewiesen hat.

Haske versprach:

Wir werden unser Möglichstes geben, um ein guter Nachbar zu sein.

Die Führung

Am Ende der Eröffnungsfeier ging es für einige direkt über in den gemütlichen Teil des Abends mit Bratwurst und Bier, während die Ehrengäste von Herrn Haske durch das Gebäude geführt wurden.

Michael Haske erläuterte dabei jeden Raum und seine Funktionen. Wir konnten Einblicke erhalten in Schlaf-, Schulungs-, Geräte- und Fahrzeugräume. Das gesamte Innere der neuen Wache war natürlich sehr schön anzusehen, wobei das Hauptaugenmerk auf Funktionalität gelegt wurde. Ausschweifenden Luxus sucht man hier vergebens.

 8-9 Personen sind dauerhaft in der neuen Rettungswache stationiert.

Die Leitstelle

Über die vielen Monitore der Einsatz-Leitstelle wird nicht nur das Gebäude überwacht, sondern auch alle eingehenden Notrufe. Die Nachrichten werden von der Leitstelle dann aus weitergeleitet in die Fahrzeughalle. In dieser befinden sich Monitore, auf denen so viele Informationen wie möglich zum Einsatz für die ausrückenden Helfer bis zur letzten Sekunde übertragen werden.

 

Die Ampelanlage vor dem Gebäude

Der Blick aus der Feuerwache auf die Neubausiedlung gegenüber

Beim Ausrücken der Fahrzeuge regelt die Ampelanlage vor der Feuerwache den Verkehr. Andere Verkehrsteilnehmer werden auf Rot gestellt und können erst weiter, wenn die Einsatzkräfte weg sind.

Herr Haske erläuterte auch die Regelung zum Einsatz vom Martinshorn. Dieses will die Feuerwehr so sparsam wie möglich einsetzen. Erst ab der Kreuzung Wiedenbrücker Straße / Zur Axt müsse dann spätestens das Warnsignal eingeschaltet werden.

Wir möchten durch die Ampelsteuerung möglichst ohne Sondersignal ausrücken.

Tag der offenen Tür

Am letzten Samstag und Sonntag haben tausende von Bürgern die Chance ergriffen, sich ein Bild von der Feuerwache zu machen. Dabei gab es für große und kleine Gäste eine Menge zu entdecken. Kurzerhand wurde ein Sandhaufen für die Kleinsten zum Spielen angelegt. Außerdem konnten sich die Kinder an der Wasserspritze im Löschen eines Hausbrandes versuchen. Musik, Kaffee und Kuchen, Bier vom Zapfhahn und frische Bratwürstchen machten das Verweilen an der neuen Wache angenehm.

  

  

  

Fahrzeuge konnten inspiziert werden und es wurden Führungen durch das Gebäude angeboten. Kinder tobten auf der Hüpfburg, während andere Besucher dem Orchester der Feuerwehr lauschten, welches immer wieder den Tag über spielte.




Letzte Phase der Online-Beteiligung zur Umgestaltung des Oelder Marktplatzes eingeläutet

Noch bis Dienstag, 29. August 2017, haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Meinung zur Umgestaltung des Marktplatzes zu äußern.

Geben Sie ihre Meinung ab zum Marktplatz in Oelde

Auf der städtischen Website www.oelde.de/marktplatz ist bis zum kommenden Dienstag eine interaktive Karte des Oelder Marktplatzes freigeschaltet. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, über einen Klick in die Karte ihre Meinungen, Ideen und Wünsche mitzuteilen. Zudem ist es möglich, die zahlreichen Anregungen, die seit dem Start der Online-Beteiligung von Bürgern eingestellt wurden, einzusehen und zu kommentieren.

Die Ergebnisse der Online-Beteiligung gehen in den weiteren Planungsprozess ein. Am Dienstag, 12. September 2017, findet um 18.00 Uhr in der Aula der Realschule eine Vorstellung erster skizzierter Ideen statt.

Die Vorentwürfe werden am Montag, 16. Oktober 2017, im Großen Ratssaal der Stadt Oelde präsentiert.