Seniorenwohnen in Oelde und Lette

Der Rat der Stadt Oelde hat am 18. September 2017 den Weg frei gemacht für eine Pflegeeinrichtung an der Hans-Böckler-Straße mit rund 60 bis 70 stationären Pflegeplätzen (incl. Kurzzeitpflege). Denkbar sind nach dem Konzept zusätzlich eine Tagespflege mit 12 bis 15 Plätzen und öffentlicher Cafeteria, 18 bis 20 barrierefreie Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte. 
Zudem soll in Lette eine ambulant betreute Einrichtung mit 24 Plätzen in Pflege-Wohngemeinschaften geschaffen werden. Vorgesehen ist hier ein Standort an der Kirche.

Eine vollstationäre Einrichtung mit 48 Plätzen in Lette war zuvor von einer Ratsmehrheit abgelehnt worden, weil sie als nicht bedarfsgerecht bewertet wurde.

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Oelder Klimaschutzpreis 2017

Die Stadt Oelde und die Energieversorgung Oelde loben zum fünften Mal den „Oelder Klimaschutzpreis“ aus. Marita Brormann, Vorsitzende des Umweltausschusses, Stefanie Gröne als Klimaschutzmanagerin der Stadt Oelde sowie Stefan Werner von der Energieversorgung Oelde gaben gestern den Startschuss für die Bewerbungsphase.

Stefan Werner Leiter EVO-Vertrieb, Marita Brormann Bunbniss 90/ Die Grünen, Klimaschutzmanagerin Stefanie Gröne

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Oelder Feuer- und Rettungswache eröffnet

Vergangenen Freitag, den 01. September 2017 wurde mit einer Feierlichkeit offiziell die neue Feuer- und Rettungswache in Oelde eröffnet. Zahlreiche Ehrengäste aus Feuerwehren, dem Rat der Stadt Oelde, Politik, Verwaltung und Verbänden wohnten der Zeremonie bei.

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Letzte Phase der Online-Beteiligung zur Umgestaltung des Oelder Marktplatzes eingeläutet

Noch bis Dienstag, 29. August 2017, haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Meinung zur Umgestaltung des Marktplatzes zu äußern.

Geben Sie ihre Meinung ab zum Marktplatz in Oelde

Auf der städtischen Website www.oelde.de/marktplatz ist bis zum kommenden Dienstag eine interaktive Karte des Oelder Marktplatzes freigeschaltet. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, über einen Klick in die Karte ihre Meinungen, Ideen und Wünsche mitzuteilen. Zudem ist es möglich, die zahlreichen Anregungen, die seit dem Start der Online-Beteiligung von Bürgern eingestellt wurden, einzusehen und zu kommentieren.

Die Ergebnisse der Online-Beteiligung gehen in den weiteren Planungsprozess ein. Am Dienstag, 12. September 2017, findet um 18.00 Uhr in der Aula der Realschule eine Vorstellung erster skizzierter Ideen statt.

Die Vorentwürfe werden am Montag, 16. Oktober 2017, im Großen Ratssaal der Stadt Oelde präsentiert. 

Ein Abend der Rekorde – Bistro Waldikowski voller Erfolg

Stolz verkündete Frau Stefanie Waldikowski heute dem OELDER ANZEIGER, dass ihre Bistro-Aktion die stolze Summe von 420,-€ eingebracht hat. Somit hat die leidenschaftliche Köchin und Gaumenexpertin am gestrigen Samstag ca. 80 Personen bewirtschaften dürfen und hat die Einnahmen vom Vorjahr verdoppeln können. Der Erlös geht an die Pferderetter in Harsewinkel. Siehe Vorbereicht hier.

Voller Einsatz zum wohl der Pferderetter.

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YOURS at Park Festival Oelde abgesagt

Der OELDER ANZEIGER wollte heute ein Ticket am Haupteingang des Vier-Jahreszeiten-Parks erwerben und telefonierte mit Frau Lakenbrink, welche am Haupteingang arbeitet. Diese teilte uns mit, dass keine Karten mehr herausgegeben werden dürfen.

Die Tickets haben sich zu schlecht verkauft und die Veranstaltung wurde heute abgesagt. Das Festival sollte am 9. September sein.

Sieht man sich die Facebook-Seite der Veranstaltung an, sieht man, dass bisher nur 182 Metal-Fans dort ihre Teilnahme zugesagt haben. Die 640 Interessierten, welche die Veranstaltung aufweist, hätten das Event vielleicht stattfinden lassen.

Das AUS für Eisdiele Cortina

Mit der seit langer Zeit nicht öffnenden Eisdiele direkt am Marktplatz in Oelde ist es nun vorbei. Ein zwei Mann starkes Handwerker-Team hat damit begonnen, die Eisdiele zu entkernen. Vor dem ehemaligen Eispalast sieht man heute Kühlaggregate, die Überreste der Marmortheke und viele Edelstahlschüsseln stehen.

Heute sieht es so vor der Eisdiele aus

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Denkmalstreit in Münster: Wohin mit Paul Wulf?

Aus luftiger Höhe schaut Paul Wulf auf Münster
Fotos: © Ruprecht Frieling

Seit zehn Jahren steht das 3,40 m hohe Denkmal für den im NS-Regime zwangssterilisierten Paul Wulf auf dem Münsteraner Servatiiplatz und überstand dort manche Attacke seiner Gegner. Nun soll der Platz saniert werden, Paul Wulf soll von der Bildfläche verschwinden. Wer war der Mann und wen stört er?

Paul Wulf wurde 1921 in Essen geboren. Seine Eltern waren einfache Arbeiter, sie gaben den Jungen aus materieller Not 1928 in ein katholisches Kinderheim. Von dort aus wurde er 1932 in die jugendpsychiatrische »Idiotenanstalt« nach Marsberg verlegt. Hier lebten aufgrund fehlender Heimplätze gesunde und »kranke« Kindern unter menschenunwürdigen Bedingungen zusammen.

Paul Wulf erlebte den Rassenwahn

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Paul mit rassenhygienischen Maßnahmen konfrontiert. Dahinter verbarg sich die Eugenik, deutsch auch Erbgesundheitslehre, die das Ziel hatte, Massenmorde als an »lebensunwert« definierten Menschen zu rechtfertigen. Bereits 1929 hatte Adolf Hitler auf dem Reichsparteitag in Nürnberg im Rassenwahn erklärt, »würde Deutschland jährlich eine Million Kinder bekommen und 700.000 bis 800.000 der Schwächsten beseitigt, dann würde am Ende das Ergebnis vielleicht sogar eine Kräftesteigerung sein.«

Pauls Eltern wollten ihren Jungen vor der Gaskammer retten und stellten einen Entlassungsantrag. Der Anstaltsleiter teilte ihnen jedoch mit, dass dem Antrag aufgrund von Pauls »angeborenem Schwachsinn ersten Grades« nur in Verbindung mit einer Sterilisation zugestimmt werden könne. Schweren Herzens stimmten die Eltern der Zwangssterilisation zu. So wurde der 16-jährige eines der vielen Opfer des »Erbgesundheitsgesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses«.

Paul Wulf als Antifaschist

Nach seiner Entlassung aus der Anstalt arbeitete Paul Wulf während des Zweiten Weltkrieges gegen das Naziregime. Er konspirierte, wie der Münsteraner Soziologe und Sprecher des »Freundeskreis Paul Wulf« Dr. Bernd Drücke recherchierte, mit französischen Kriegsgefangenen, gab Informationen an sie weiter und verübte kleinere Sabotageaktionen. Den Einmarsch der Alliierten erlebte er als Befreiung. Doch er musste schon bald sehen, dass viele der alten NS-Schreibtischtäter auch in der Bundesrepublik Schlüsselpositionen besetzten und gesellschaftliches Ansehen genossen, während er aufgrund seiner offen ausgesprochenen sozialrevolutionären Gedanken selbst in Zeiten der Vollbeschäftigung arbeitslos und arm war.

Stellvertretend für die ca. 400.000 im nationalsozialistischen Deutschland Stück zwangssterilisierten Menschen setzte sich Paul Wulf für eine Entschädigung der Überlebenden ein. Er recherchierte die Nazivergangenheit Münsteraner Mediziner und dokumentierte die Taten des Zwillingsforschers Professor Verschuer, der eng mit seinem Schüler, dem KZ-Arzt Josef Mengele, zusammengearbeitet hatte. Während Verschuer bis zu seinem Tod 1969 Inhaber des Lehrstuhls des neu gegründeten Instituts für Humangenetik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster blieb, erstritt Wulf erst 1979 das Recht auf eine bescheidene Erwerbsunfähigkeitsrente.

Bis zur seinem Tod am 3. Juli 1999 in Münster blieb Paul Wulf eine weit über die Grenzen der erzkatholischen Bischofsstadt bekannte Figur des antifaschistischen Widerstands und Kämpfer für soziale Gerechtigkeit. 2012 wurde der nach einem Naziarzt und Eugeniker benannte Jöttenweg in Paul-Wulf-Weg umbenannt.

Streit um Paul-Wulf-Denkmal

In Form einer Litfasssäule informiert das Paul-Wulf-Denkmal über den Rassenwahn der Nazizeit

Im Rahmen der alle zehn Jahre in Münster stattfindenden Skulpturprojekte schuf die Künstlerin Silke Wagner zum Thema »Geschichte von unten« ein Denkmal für Paul Wulf. Diese Skulptur wurde 2007 von den Lesern der »Münsterschen Zeitung« zum beliebtesten Standbild gewählt. Dennoch kam es zu einem politisch motivierten erbitterten »Skulpturenstreit«, und das Denkmal musste auf Druck von CDU und FDP abgebaut werden. Der Freundeskreis sammelte Geld, um die Skulptur zu kaufen und am 5. September 2010 auf dem Servatiiplatz der Öffentlichkeit zu übergeben.

Dort steht die Säule seitdem und klärt über die Untaten des NS-Regimes an Kinder und Jugendlichen auf. Im Zuge der geplanten Umgestaltung des Platzes entbrennen erneut Diskussionen um die Zukunft des Denkmals. Konservative Kreise versuchen unverändert, Paul Wulf einzumotten. Ob ihnen dieses gelingt oder ein würdiger Standort für das Mahnmal gefunden wird, erweist sich in den nächsten Monaten.

Mehr als 70 Jahre nach dem Zusammenbruch des »Tausendjährigen Reiches« wird sich am Beispiel von Paul Wulf zeigen, wie kritisch Münster mit der eigenen Vergangenheit umgeht.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf RuprechtFrieling.de

Großes Fest im Gaßbachtal

„Das Gaßbachtal stellt sich vor“ als Wander – und Radler- Treff. Mit Live- und Blasmusik und Country- Sänger Wolfgang Sturm ist für ein rundes Entertainment-Paket gesorgt. Eine Hüpfburg, Seifenkistenrennen, Minigolf, Tennisanlage und ein Café im Bistro „Freischwimmer“ sind nur einige Highlights der kommenden Veranstaltung.

Wann:

01. Mai

Wo:

Freibad Gaßbachtal Stromberg

Am Hang 20

Info:

http://www.freibad-gassbachtal-stromberg.de/

info@freibad-gassbachtal-stromberg.de

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