Tag am Wasser

Am 09. Juli 2017 ist es wieder soweit: Wenn Burggrafen, Prinzessinnen, Gaukler, Ritter und allerlei dunkles Gesindel das Stromberger Freibad bevölkern, wenn über 25 Pferde und Reiter ihr Können demonstrieren und wenn das ganze Gaßbachtal zur Showbühne wird, dann ist es endlich wieder soweit: Es ist Zeit für den „Tag am Wasser“ in Oelde Stromberg!

Bereits zum sechsten Mal präsentiert der Förderverein Gaßbachtal das Open-Air Pferdeshow- und Variete-Spektakel der besonderen Art!

Für 2017 wurde erneut eine spezielle Show für diesen Anlass konzipiert, die auch nur dort aufgeführt wird. In diesem Jahr: „Ein Reise um die Welt!“

Die große Pferdeshow, die am Veranstaltungstag um 11.15h und um 15.15h präsentiert wird, erzählt in eindrucksvollen Schaubildern von der Freundschaft zwischen Elisabeth und Hannah, einer Prinzessin und einem Bauernmädchen. Als rund um die Burg zu Stromberg seltsame Dinge geschehen und Elisabeths Vater, der Burggraf, auf mysteriöse Art und Weise verzaubert wird, ist es an den beiden Kindern sich gemeinsam mit dem schusseligen Haushofmeister Jakob ins Abenteuer zu stürzen und Elisabeths Vater zu retten. Doch bevor dies gelingen kann, müssen die beiden Mädchen auf ihrer Reise durch die Wälder rund um die Burg zu Stromberg viele große und kleine Abenteuer bestehen!

Mit von der Partie sind einige der besten Showreiter in Deutschlands: So kommen Andrea Schmitz, Karl-Heinz Grundler und Michael Zimmermann mit ihren weit ausgebildeten Barockpferden, Familie Depping mit ihrer eindrucksvollen Friesenquadrille und Anke Wedekind mit ihrem Menorquin Xiapo. Heidrun Hafen, Zoe Johnson und Jördis Zimmermann präsentieren sich und ihre vierbeinigen Freunde und Partner in einer genauso spannenden wie berührenden Freiheitsdressur, während Antje Wolff mit den flinken Isländern die Zuschauerinnen und Zuschauer in atemberaubende Unterwasserwelten entführen wird. Als besonderer Hingucker freuen sich die Veranstalter über den Besuch von zwei echten Shirehorses, den größten Pferden der Welt.

Auch die Hundefreunde werden mit dem aus „Wetten Dass“ bekannten Dog Frisbee Show Team auf ihre Kosten kommen! Und wer genau hinschaut entdeckt unter den Anwesenden noch einen weiteren echten Fernsehstar: Zu Ostern war Mumpfort noch an der Seite von Matula im ZDF Fernsehkrimi zu bewundern. Am Tag am Wasser gibt sich der vierbeinige Publikumsliebling mit seiner Trainerin Charly Arzberger Scott im Gaßbachtal die Ehre.

Für die inhaltliche Gestaltung des Tages sind erneut das Theater Löwenherz und das Pferdetheater Kunterbunt unter der Leitung von Hendrik Becker und Heidrun Hafen mit ihrem fast 30 köpfigen Darstellerteam sowie einer Vielzahl von Artisten verantwortlich.

Vor, zwischen und nach den beiden Shows gibt auf dem gesamten Gelände ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm: Kinder können malen, basteln und toben, Jonglieren lernen oder Zauberer bestaunen. Dazu steht das Schwimmbad für die entsprechende Abkühlung jederzeit zur Verfügung und für das leibliche Wohl ist im Gaßbachtal auch bestens gesorgt. Die sich auf dem Gelände befindende Minigolfanlage kann an diesem Tag kostenlos genutzt werden.

Wer also am 9. Juli 2017 einen unterhaltsamen, spannenden Sonntag mit hochkarätigen Showvorführungen erleben möchte, der ist auf dem Gelände des Stromberger Schwimmbades genau richtig, wenn es heißt „Bühne frei für ein echtes Prinzessinnen – Ritter – Drachen Abenteuer!“.

Wann, wo und Kosten

Titel der Show: Tag am Wasser – „Kleine Prinzessin ganz groß – Ein echtes Ritterabenteuer!“

Veranstaltungsort: Freibad Gaßbachtal Stromberg, Am Hang 20, 59302 Oelde-Stromberg

Datum: 09. Juli 2017

Öffnungszeiten: 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Showzeiten: 11.15 Uhr und 15.15 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene 10 Euro/ Kinder und Jugendliche (bis einschließlich 17 Jahre) 5 Euro/ Familienkarte 25 Euro/ Kinder bis 6 Jahren haben freien Eintritt




Féte de la Musique in Oelde

Am kommenden Mittwoch wird aus Frankreich kein Käse oder Wein importiert, sondern eine feine musikalische Idee.

Groovespecials

Unsere Nachbarn in Frankreich begrüßen an einem jeden 21. Juni des Jahres den Sommeranfang mit Musik. Nach München, Görlitz, Dresden, Potsdam, Kassel, Stuttgart -um nur einige der großen Nachahmer hier zu nennen -, wird nun auch Oelde an dem Straßenmusikfest teilnehmen.

Stefanie Heinrich und Martin Bischoff als Two @ Home

Wie kommt die Féte nach Oelde?

Der Musiker und Gitarrenlehrer Martin Bischoff hat selber einst die Féte live in Frankreich miterlebt und hat nun den Funken von Frankreich nach Oelde überspringen lassen. Hierzu hat er insgesamt 12 Künstler / Formationen organisiert, die am Mittwoch, den 28. Juni, an unterschiedlichen Standorten in der Oelder Innenstadt Musik spielen werden.

Finannziellen und organisatorischen Rückenwind erhält die Aktion dabei von der Stadt Oelde und dem Forum Oelde.

Standorte:

1 = Alte Post                                      Frank Handschuhmacher, Torsten Schwichtenhövel und common beech

2 =Volksbank                                    Jan Burwinkel und Jäuster, Groovespecials

3 =Marktplatz                                   PAM and the Radiofaces und Sky Pilot

4 =Vicarieplatz                                  Dominique Paulin, Jay Minor und Two at Home

5 =Hermann Johenning Platz      Mal Holmes und Wolfgang Sturm

Die Künstler, die Musik

Unter anderem gehen die Fingerstyler Jay Minor, Dominique Paulin und Two@Home am Vicarieplatz an den Start. An der Alten Post spielen Frank Handschuhmacher, Torsten Schwichtenhövel und common beech, bestehend aus Werner Silberberg und Gerd Gieske selbstgeschriebene oder Cover-Stücke.  Pam und Sky Pilot werden Folk vertreten, während Mal Holmes Playback-Stücke singen wird im Wechsel mit Country Wolfgang. Bekannte Stücke im Jazz-Style völlig eigeninterpretiert hört man bei Jan & Jäuster an der Volksbank in Oelde.

Sky Pilot

Pam and the Radiofaces

Wann und Wo?

Mittwoch,  21. Juni 2017 ab ca. 18.00 Uhr an den o.g. Plätzen.

Eintritt frei

Hintergrund

Das Fest geht auf eine Initiative von Jack Lang im Jahr 1981 zurück, als er französischer Kulturminister war. Die erste offizielle Fête de la Musique hat am 21. Juni 1982 in Paris stattgefunden. Das Fest wird seitdem landesweit begangen und ist im Laufe der Jahrzehnte immer populärer geworden.

Jan & Jäuster

common beech




Bücherprinz erzählt, wie der Beat nach Westfalen kam

Ruprecht Frieling tritt am 29. Juni im Haus Nottbeck auf  © Malte Klauck

Anlässlich der Ausstellung »We want to make a Revolution – Der Herforder Jaguar-Club« im Kulturgut Nottbeck erzählt und liest der Oelder Autor Ruprecht Frieling. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 29. Juni um 19.00 Uhr im Kulturgut Haus Nottbeck statt. Das Museum für Westfälische Literatur befindet sich in der Landrat-Predeick-Allee 1, 59302 Oelde.

Jimi Hendrix lockte am 28. Mai 1967 hunderte Jugendliche in den Herforder »Jaguar-Club«
©Kommunalarchiv Herford

An dem Abend erzählt Frieling, wie der Beat in den 60er Jahren die westfälische Provinz eroberte und den Generationenkonflikt schürte. Er erinnert an die damalige Szene, deren Einfluss viele Jugendliche zu einem Bruch mit den verstaubten Konventionen der noch vom Nazireich geprägten Elterngeneration bewegte. Es erlebte eine Zeit, in der die als »Negermusik« kritisierte Beatmusik die Jugend elektrisierte und viele Eltern und Pädagogen in die Verzweiflung trieb.

In Oelde aufgewachsen zählte Ruprecht Frieling zu den jungen Leuten, die jeden Pfennig sparten, um die Idole der damaligen Zeit live zu erleben. Im Herforder »Jaguar-Club« traf er vor einem halben Jahrhundert internationale Top-Stars. Dort sah er ab 1966 legendäre Konzerte von »The Cream«, »Jimi Hendrix Experience«, »Casey Jones and The Governors«, »The Remo Four«, »The Liverbirds«, »Spencer Davis Group«, »The Small Faces«, »The Who« und vielen anderen Weltklassemusikern. Er hörte die berühmten deutschen Gruppen jener wilden, exzessiven Zeit von »The Rattles« über »The Scorpions« und »The German Bonds« bis hin zu »The Jaguars«, den Namenspatronen des Clubs.

Mit einer Rolleiflex seines Großvaters lichtete Frieling viele der Auftritte ab und bezahlte mit den Fotos den Eintritt zu den Konzerten. Seine damaligen Aufnahmen gingen in den Besitz des Jaguar-Clubs über, der sie später in Ausstellungen zeigte. In seinem späteren Beruf als Verleger beriet er die Inhaberin des Clubs, Carola Frauli, bei der Herausgabe ihres Buches »Musikszene der 60/70er Jahre«.

Ruprecht Frieling aka »Prinz Rupi« ist Autor, Verleger und Produzent. Der Oelder lebt seit 1968 in Berlin. Der Mann mit dem Hippie-Herzen liebt Bücher, Blues, Bach, Richard Wagner, Dada und Surrealismus. In seinem Buch »Der Bücherprinz« zeichnet der Autor mit herzerwärmender Aufrichtigkeit seinen Lebensweg als langhaariger Beatles-Fan, trampendes Blumenkind, ausschweifender Kommunarde, leidenschaftlicher Journalist, experimentierfreudiger Chefredakteur und Hofnarr der Kulturszene zum innovativen Verlagsgründer.

Der »Bücherprinz« wirft ein gleißendes Licht auf jene zügellosen Protestjahre, wo Haartracht, Outfit und Musik ein komplett neues Lebensgefühl dokumentierten. Mit schwarzem Humor und viel Selbstkritik schildert der Autor das verzweifelte Aufbegehren einer von Beatmusik, Drogen und langen Haaren elektrisierten Jugend gegen den Konservatismus der Adenauer-Ära, das sich in der viel zitierten Revolte der »68er« entlud. Er wirbt aber auch um Verständnis für die damalige Elterngeneration, die in ihrer Hilflosigkeit und aufgrund medialer Erpressung kaum anders reagieren konnte, als unangepasste Jugendliche zu reglementieren und in die Jugendpsychiatrie zu sperren.

Bei heftigem Gegenwind schaffte es Frieling, erfolgreich gegen den Strom zu schwimmen und als »Business Punk« eine Garagenfirma zu starten. Diese entwickelte er zu einem der fruchtbringendsten Unternehmen der deutschen Verlagswirtschaft. Er schuf unter dem Slogan »Verlag sucht Autoren« das schrägste, originellste und individuellste Verlagsprogramm weit und breit und veröffentlichte die Werke von mehr als zehntausend Autoren, die ihn dafür zum »Bücherprinz« krönten.

Der bekannte österreichische Kultautor Thomas Bernhard urteilte über den Entwurf des Buches: »Der Bücherprinz« schildert einen ungewöhnlichen Lebensweg. Er verführt den Leser, dem eigenen Stern zu folgen und sich dabei stets selbst treu zu bleiben.« Hendryk M. Broder schrieb im SPIEGEL: »Kein anderer Verleger hat so viele Autoren glücklich gemacht.« Und Liedermacher Konstantin Wecker meinte: »Es geht ums Tun und nicht ums Siegen!«




Haus Nottbeck entführt Besucher auf musikalische Zeitreise

Das Kulturgut Haus Nottbeck lockt mit der Ausstellung „We want to make a revolution“ den Besucher auf eine musikalische Zeitreise der 60er/70er Jahre nach Herford in den damaligen Jaguar-Club. Dort spielten damals auch Oelder Musiker. Ein Grund mehr, an der Eröffnung am letzten Sonntag, den 14. Mai 2017, teilzunehmen.

Die Ausstellung wurde von Herrn Prof. Dr. Walter Gödden mit einer kundigen Einleitung begonnen. Er berichtete, wie der Lebenslauf einer jungen Sekretärin beim Herforder Finanzamt eine plötzliche Wende nahm. Carola Frauli, Mutter der Musikfreaks Axel und Harald, ebnete den Weg der Rock- und Beat- Musik durch den Abschluss eines Pachtvertrages des ehemaligen Herforder Schützenhofes. In diesem, so erzählte Gödden, gründeten die Söhne die Band „The Jaguars“, die durchaus erfolgreich zunächst in der Region und später sogar im Vorprogramm der »Kinks«, im Star-Club Hamburg und in Fernseh- und Hörfunksendungen auftraten.

Welche Mutter hätte so einen Enthusiasmus schon stoppen wollen?

Prof. Dr. Walter Gödden (Leiter Museum für Westfälische Literatur), Martin Brockschnieder (Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost), Julia Schmilgun, Elke Brunegraf (Ausstellungsgestalterinnen), Christoph Lauer (Stadtarchiv Herford).

Prof. Dr. Walter Gödden (Leiter Museum für Westfälische Literatur), Martin Brockschnieder (Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost und Sponsor), Julia Schmilgun, Elke Brunegraf (Ausstellungsgestalterinnen), Christoph Lauer (Stadtarchiv Herford).

Musikalisch eiferten die JAGUARS Cliff Richard, The Shadows und Elvis Presley nach. Außerdem coverten sie die neuesten Stücke der Beatles-Songs, bis die Band mit der Einberufung zum Wehrdienst auseinanderbrach. Die Band geriet bald in Vergessenheit.

Ganz im Gegensatz zu den Konzerten im Herforder Schützenhof und dem, was später daraus wurde. Die Lokalität, die immerhin Platz für 2.000 Besucher bot, war bald Teil eines offensichtlich gut funktionierenden OWL-Rock-Zirkus. Man kooperierte mit der Eisenhütte Bielefeld, dem Bielefelder Star-Club und bald auch mit dem renommierten Star-Club in Hamburg. Das bedeutete, Bands der Spitzenklasse kamen in den Jaguar-Club. Der WDR kam mit seinem Ü-Wagen und produzierte 1965 die ersten Sendungen aus dem Club. Betreiberin Carola Frauli: „Von dem Moment an zählten Reporter der überregionalen Presse und bekannter Musikzeitschriften wie „O.K.“ und „Bravo“, Vertreter der amerikanischen Aberbach Musik-Verlage in Hamburg und viele Prominente aus dem Show-Business zu unseren Stammgästen.“

Auch mit Radio Bremen kam es zu einer Zusammenarbeit. Viele Bands machten unmittelbar nach ihrem „Beat Club“- Auftritt Station in Herford. „Oft aber kamen Gruppen auch von sich auf uns zu“, so Frauli weiter.

Was 1964 hoffnungsreich begonnen hatte, endete im Oktober 1965 mit einer Kündigung. Der neue Pächter des Schützenhofes lehnte Rockkonzerte rigoros ab. Selbst der nachweislich gute Getränkeumsatz konnte ihn nicht umstimmen. Er legte Wert auf eine gepflegte Atmosphäre, und er vermietete den Saal lieber für Geflügelausstellungen.

Frauli: „Wir mussten also schnellstmöglich einen neuen Veranstaltungsort finden“. Und der war bald gefunden – das ehemalige Lichtspieltheater „Scala“ in der Mindener Straße 38 in Herford. Dank der Spontaneität und Einsatzbereitschaft zahlreicher junger Mitarbeiter dauerte es nicht lange, bis sich das alte Kino in einen modernen Beat Club verwandelt hatte. Im Januar 1966 war die Eröffnung.

Mit diesem Auszug aus der noch viel tiefer werdenden Geschichte zum Jaguar-Club in Herford eröffnete Professor Dr. Gödden die Ausstellung. Den Besucher erwarten mehrere Vitrinen, in denen Originalschreiben von Ämtern liegen, die mit Verwarnungen und Bußgeldern drohten, weil unter anderem 14- bis 15-jährige in dem Club rauchten und Alkohol konsumierten.  Man kann original Belege von Gagen sehen. Unter anderem waren die damals noch unbekannten »Scorpions« für eine Gage von zweihundertfünfzig Mark am 10.4.1967 bezahlt worden. Ebenso unglaublich wirkt es, wenn für den Eintritt von Jimi Hendrix 8 DM und für The Who 12 DM genommen wurden.

Weiter sieht man in der Ausstellung eine große Wand mit alten Veranstaltungsplakaten und einen Schallplatten-Cover-Teppich. Die Ausstellung spricht auch das politische kritische Geschehen seiner Zeit an. Schülerzeitungen aus der damaligen Zeit stehen aus und man bekommt einen Eindruck darüber, wie schwer es sein gewesen sein muss, seine Haare lang zu tragen.

Die Besucher Carsten Engelke und Roland Mikosch diskutieren über die alten Platten-Cover

Die Ausstellung im Haus Nottbeck ist vom 14.05.2017 bis zum 09.07.2017 zu sehen.

Adresse:

Druck von der Stadt

Landrat-Predeick-Allee 1, 59302 Oelde

Tel.: 02529 945590. Fax.: 02529 945591

www.kulturgut-nottbeck.de




Generalprobe „Herr der Diebe“

Der OELDER ANZEIGER wurde von der Burgbühne Stromberg e. V. eingeladen, um bei der Generalprobe der Sommertheater-Produktion für Kinder einen Eindruck zu erhalten. In dem Stück frei nach Cornelia Funke, das für die Bühne von Wolfgang Adenberg bearbeitet wurde, kommen alle Zuschauer ab sechs Jahren auf ihre Kosten.

Seit November haben Regisseur Hendrik Becker und das fünfzigköpfige Ensemble geprobt und freuen sich, die Geschichte um den geheimnisvollen venezianischen Meisterdieb ab dem 14. Mai auf den Stufen vor der Stromberger Heilig-Kreuz-Kirche lebendig werden zu lassen.

Inhalt:

Nach dem Tod ihrer Mutter sollen die Brüder Prosper und Bonifazius (genannt Bo) voneinander getrennt werden. Tante Esther und Onkel Max wollen nämlich nur den kleinen Bo adoptieren und seinen größeren Bruder auf ein Internat schicken. Das wollen die Geschwister nicht mit sich machen lassen und fliehen nach Venedig – in die Stadt, von der ihre Mutter ihnen so viele schöne Geschichten erzählt hat.

Die Treppenstufen verwandelt in Venedig

In der italienischen Lagunenstadt angekommen, freunden sich Prosper und Bo mit einer Bande von Straßenkindern an, die in dem alten verlassenen Kino „Stella“ – ihrem Sternenversteck – hausen. Die Kinder halten sich durch den Verkauf von Diebesgut über Wasser, das ihre Freundin Felicitas, der Herr der Diebe und Anführerin der Bande, für sie stiehlt. Die gestohlenen Antiquitäten tauschen die Kinder bei der zwielichtigen Signorina Barbarossa gegen Geld. Über Signorina Barbarossa bekommt Felicitas auch einen riskanten Auftrag von zwei geheimnisvollen Komtessen: Der Herr der Diebe soll aus dem Haus der Fotografin Ida Spavento einen hölzernen Löwenflügel stehlen.

Felicitas, im Vordergrund, wartet bis die Bandenmitglieder das Diebesgut verkauft haben.

In der Zwischenzeit ahnt Tante Esther, wohin es die beiden Ausreißer verschlagen hat und ist mit ihrem Ehemann ebenfalls nach Venedig gereist. Sie beauftragen den Privatdetektiv Victor Getz, Prosper und Bo zu finden. Dieser kommt den Brüdern schnell auf die Spur. Als Victor die Kinder in ihrem Sternenversteck aufspürt und näher kennenlernt, verbündet er sich mit ihnen.

Hier steckt Victor noch in einer misslichen Lage

Er erzählt ihnen auch, dass Felicitias nur vorgibt, ein Waisenkind zu sein und auf der Straße zu leben. In Wirklichkeit ist sie Tochter des reichen Dottore Massimo. Die Kinder stellen den Herrn der Diebe zur Rede und sind enttäuscht von den Lügen und der Geheimnistuerei.

Felicitas Vater erzieht mit strenger Hand

Die Kinder entschließen sich, den Auftrag der Komtessen auch ohne die Hilfe von Felicitas durchzuführen. Beim nächtlichen Einbruch treffen sie auf Felicitas, die ebenfalls versucht, den Löwenflügel zu stehlen. Zu allem Überfluss werden die Kinder von Ida Spavento erwischt, die ihnen den Flügel überlässt und erzählt, dass er zu einer Figur gehört, die Teil eines mystischen Karussells ist, das sich auf einer geheimnisvollen Insel vor der Stadt befindet.

Der Nebel und die Spannung steigen auf im Finale

Auf der Isola Segreta kommt es zum großen Finale.

Als Prosper und Felicitas den Komtessen den Flügel überreichen und diese somit die Statue vervollständigen, erleben sie, über welche magische Fähigkeit das Karussell verfügt: Es ist in der Lage, Kinder in Erwachsene und Erwachsene in Kinder zu verwandeln. Auch Felicitas möchte endlich erwachsen sein, um nicht mehr unter der strengen Erziehung ihres Vaters zu leiden, und fährt auf dem Karussell, das sie zu einer jungen Frau macht. Auch die Komtessen und Signorina Barbarossa fahren auf dem Karussell und werden wieder zu Kindern.

Die Geschichte hat für alle ein gutes Ende: Tante Esther adoptiert in Gestalt der verwandelten Signorina Barbarossa ihr lang ersehntes Wunschkind, die Kinder um Prosper und Bo können bei Isa Spavento leben und Felicitas, die sich Victor anschließt, ist endlich erwachsen und unabhängig, so wie sie es immer sein wollte.

Bühnenbild:

Das Handwerker-Team der Burgbühne verwandelt die Treppen der Kreuz Kirche in ein schönes Stück Venedig. Ein Brückenbogen samt Wasserlauf, fischenden Kindern an der Ufermauer sowie ein belebtes Stadtbild wirken einladend. Der Markt mit den vielen Schmuckstücken wirkt authentisch, während die

Darsteller

dem Gesamtbild Leben einhauchen. Im Café sitzen Gäste und trinken während Touristen Aufnahmen vom schönen Venedig machen während andere Stadtbewohner mit dem Besen kehren.

Kostüme:

Bei der Generalprobe waren nicht alle komplett verkleidet, aber diejenigen mit Verkleidung sahen fantastisch aus. Kleine Tauben flatterten durch die Stadt und pickten Brotkrumen, während die Händlerin Signoria Barbarossa in feinem Fummel auf der Bühne steht. Felicitas, die den Herrn der Diebe verkörpert, kommt mit einer entsprechenden Diebesmaske auf die Bühne.

Szenen:

Bei der Generalprobe haben uns mehrere Szenen besonders gut gefallen. Felicitas gerät mit ihrer Schwester in einen Streit, der in einem kleinen Handgemenge endet. Dies geschieht blitzschnell und ist mit ausdrucksstarken Schreien verbunden. Ebenso sind die spannenden Szenen mit Schuss- und Messerwaffen sehr gut gelungen. Das Ende der Geschichte wird mit Nebelmaschinen spektatkulär und haucht der gesamten Situation etwas Mystisches ein.

Interview mit Regisseur Hendrik Becker:

Hendrik Becker ist Theaterpädagoge und Clown. Seit 2015 inszeniert er das Abendstück der Burgbühne Stromberg, 2017 auch erstmalig das Familienstück. Im Interview gibt er einen Einblick in die Inszenierung.

Was interessiert dich am „Herrn der Diebe“?

Cornelia Funke hat eine wunderschöne Geschichte zwischen Realität und Poesie geschrieben, in der es viele spannende Charaktere gibt – ein modernes Märchen für die ganze Familie.

Der Regisseur gab vereinzelt letzte Anweisungen und stand hier im Gang vorne und betrachtete alles genau

Was macht denn den „Herrn der Diebe“ zum Familienstück?

Es ist eine Geschichte voller Abenteuer, Fantasie, Geheimnissen, Rätseln und Freundschaften. Es gibt sowohl lustige Stellen als auch spannende oder anrührende Momente. Es gibt viele verschiedene Figuren mit unterschiedlichen Geschichten und Träumen. Jeder Zuschauer – egal ob klein oder groß – kann etwas für sich entdecken. Die einen fiebern mit dem kleinen Bo mit, die anderen finden vielleicht das mutige Straßenmädchen Wespe oder den tollpatschigen Detektiv Viktor interessanter.

Becker hält nach der Probe ein letztes Gespräch mit den vielen Schauspielern

Die schönste Botschaft, die für dich in der Geschichte steckt?

Für mich geht es um Freundschaft und Fantasie. Ohne die anderen Straßenkinder wären Bo und Prosper in Venedig verloren und auch dem Herrn der Diebe geht es letztendlich darum, nicht alleine zu sein. Ohne Freunde und Fantasie kann es jedem schlecht gehen. Die Fantasie sollte sich, egal ob Groß oder Klein, jeder bewahren, damit Träume wahr werden können.

Kind bleiben oder erwachsen werden – was wählst du?

Die gute Mischung aus beidem. Mein Beruf ermöglicht es mir, immer noch sehr viel Kind zu sein. Aber natürlich bin ich auch erwachsen. Ich denke, vor dem Erwachsenwerden kann sich niemand ganz schützen und das ist auch gut so. Erwachsene haben mehr Macht, ihnen wird oft eher zugehört als Kindern. Ich versuche als Erwachsener, den Kindern zuzuhören und ihnen, zum Beispiel beim Herrn der Diebe, eine Stimme zu geben.

Wann und wo:

Premiere Sonntag, den 14.05.2017 um 15:00 Uhr.

Eine kleine müde Taube

So, 21.05.17 15:00 Uhr
Do, 25.05.17 15:00 Uhr
So, 28.05.17 15:00 Uhr
Mo, 05.06.17 15:00 Uhr
So, 11.06.17 15:00 Uhr
Do, 15.06.17 15:00 Uhr
Schülervorstellung – Do, 06.07.17 10:00 Uhr
Do, 06.07.17 14:30 Uhr
Schülervorstellung – Di, 11.07.17 10:00 Uhr
Di, 11.07.17 14:30 Uhr
Abendvorstellung – Do, 13.07.17 20:00 Uhr
Abendvorstellung – Di, 15.08.17 20:00 Uhr
So, 20.08.17 15:00 Uhr
So, 27.08.17 15:00 Uhr
So, 03.09.17 15:00 Uhr

Einen Kartenservice finden Sie hier: Burgbühne Stromberg

Anschrift:

Burgstraße 5, 59302 Oelde

In der Pause suchten die Darsteller den Schatten auf um sich von der Sonne zu erholen




Frühlingsfest der DITIB am Landhagen

Herr Hayrettin Karabel freut sich auf das Fest

Vom 13. – 14. Mai 2017 feiert die DITIB-Gemeinde Oelde ihr Ilkbahar Kermesi 2017. Herr Hayrettin Karabel erzählte uns, dass es wieder etwas für die gesamte Familie geben wird. 

Die Gäste können sich unter anderem auf eine Tombola, eine Moschee-Führung, eine Hüpfburg, Quadfahren, Torwandschießen sowie viele leckere Speisen und Getränke freuen.

Wann und wo?

59302 Oelde

Am Landhagen 35a

11.00 – 21.00 Uhr jeweils

Einen Rückblick auf das letzte Fest können Sie hier nachlesen.




„We want to make a Revolution“

Unter dem Titel »We want to make a Revolution« eröffnet das Kulturgut Haus Nottbeck eine Ausstellung, die an den ehemaligen Jaguar-Club Herford erinnert.

In den in vieler Weise bewegten 60er Jahren war der Jaguar-Club (Scala) in Herford ein wichtiger Treffpunkt für musikinteressierte junge Leute.

In der Mindener Straße in Herford, im ehemaligen Filmtheater Scala, eröffnete Cornelia Frauli im Jahr 1966 den unvergessenen Jaguar-Club.

Die Liste der dort aufgetretenen Künstler/innen  und Bands ist ellenlang und liest sich heute wie ein Lexikon der Rockgeschichte:

Alexis Korner, Cream, The Faces mit Rod Stewart, Jimi Hendrix, Pretty Things, Remo Four, Small Faces, Spooky Tooth, The Vip´s, The Who und noch zahlreiche andere Bands gaben sich dort die Klinke in die Hand.

Leider musste der Jaguar-Club im Oktober 1970 seine Pforten schließen.

Carola Frauli, eine Herforder Legende, verstarb im Februar 2017 im Alter von 96 Jahren.

Auch eine junge Band mit Musikern aus Oelde und Bielefeld hatte die Möglichkeit, im Jaguar-Club aufzutreten. The Souls traten als Vorgruppe der damals ziemlich bekannten Rivets auf.

Theo Schmitz, der vor einigen Jahren verstorbene Gitarrist der Souls, erinnerte sich an das Konzert:

„Unser größter Auftritt war in der Scala in Herford als Vorgruppe der Rivets. Wir spielten mit der Anlage der Rivets und hatten natürlich überhaupt keine Erfahrung, wie man diese in einer so großen Halle einstellt. Auf der Bühne wurden wir durch die Scheinwerfer so geblendet, dass man überhaupt keine Zuschauer erkennen konnte.

Wir begannen zu spielen und das Chaos auch! Ich hörte meine Gitarre nicht mehr und drehte den Verstärker auf. Ein Typ von den Rivets sprang auf die Bühne und drehte die Lautstärke wieder runter. Dann riss mir bei einem Solo die E-Saite. Ich habe dann während des Stücks die Gitarre mit unserem Rhythmusgitarristen getauscht. Zu guter Letzt packte unseren Sänger noch das Lampenfieber und er verschwand von der Bühne. Charly sprang recht gut ein. Nachdem wir das Programm beendet hatten, trauten wir uns erst gar nicht unter die Leute, weil wir dachten, wir hätten total schlecht gespielt. Aber genau das Gegenteil war der Fall.

Die Rivets spielten schon lange und als wir uns in die angrenzende Kneipe geschlichen hatten, wurden wir erkannt und den ganzen Abend von Menschen umringt, so dass man keinen Fuß mehr auf den Boden bekam. Somit war unser Auftritt der absolute Knaller!“

Original Logo gezeichnet von Norbert Löbbert

Die Ausstellung im Haus Nottbeck  ist vom 14.05.2017 bis zum 09.07.2017 zu sehen.

Adresse:

Landrat-Predeick-Allee 1, 59302 Oelde

Kontakt:

Tel.: 02529 945590. Fax.: 02529 945591

info@kulturgut-nottbeck.de

https://www.kulturgut-nottbeck.de/startseite/

Autoren des Artikels:

Schmitz/ Löbbert/ Drees

Ebenfalls Lesenswert zur Oelder Band-Geschichte ist auch dieser Artikel: Als der Beat nach Oelde kam




Rückblick auf Oelde Akustisch

Das nun seit vielen Jahren bekannte Musikprogramm Oelde Akustisch fand am Freitag, den 31. März 2017 in der Alten Post statt. Der Oelder Anzeiger hat bereits unzählige Male von den Veranstaltungen berichtet und eigentlich sollte man meinen, dass es keinen Sinn mehr macht, darüber zu schreiben. Getreu nach dem Motto: Lass die da mal machen mit ihrer Musik oder täglich grüßt das Murmeltier.

Martin Bischoff

Doch das ist weit gefehlt. Martin Bischoff, einer der Initiatoren und Urväter von Oelde Akustisch, fasste den Abend passend zusammen: „Irgendwie habe ich den Eindruck, das Niveau wird immer höher. Die letzten paar Shows bin ich immer mit dem Gefühl aus der Post gegangen:

Das war aber die beste Veranstaltung bis jetzt.“ jetzt wieder.

Krankheitsbedingt wurde der Abend nicht vom Duo Almost Blue eröffnet, sondern von Sänger und Gitarrist Joachim Brinkmann (Auch Almost Blue). Stimmliche Unterstützung hat er dabei von Eva Marie Möller erhalten. Zusammen nennen sie sich „Me & Mr. B.“ Das Paar aus Remscheid überzeugte dabei mit wirklich starken Coverstücken. So konnte man dem “House of the rising sun”, “Calm after the Storm” von The Common Linnets, “These Boots are made for Walking” von Nancy Sinatra und vielen anderen Titeln lauschen.

Eva sang mit einer wirklich wunderbaren zarten Stimme, während Joachim gerade beim „House of the Rising Sun“ eine herrlich dreckige Stimme an den Tag legte.

Der weitere Ablauf

Wie gewohnt ging es nach einer guten ¾ Stunde dann in den Wechsel und andere Künstler haben für jeweils 3 Songs die Bühne erklommen.

Jens Hausmann, Fingerstyle-Virtuose, Jornalist und Gitarrencoach, zauberte mit seinen imaginär auf dem Griffbrett hin und her flitzenden Fingern fantastische Stücke. Stücke, die nicht von der Stange kamen. Der prall gefüllte Zuschauerraum hielt jedenfalls den Atem an, lauschte und klebte mit den Blicken an den Fingern des Künstlers.

Wachgerüttelt wurden dann die Zuhörer durch die junge Band „IKS DEH“. Diese locker, lustige Formation überzeugte mit tollen Cover-Stücken und die Fangemeinde sorgte für ordentlich Stimmung und lustige schlüpfrige Zwischenrufe.

Von links: Roman Warnecke, Eric Schäfers, Laura Kroll und Niclas Stuckenschnieder

Die Wiederholungstäter „SKY PILOT“ aus Hamm haben mit selbstgeschriebenen Stücken überzeugt. Blickt man zurück auf den Anfang der Band, so hat sich diese in den letzten Jahren qualitativ sehr stark verbessert.

v.l. Michaela Leismann, Ralf Leismann und Thomas Manthey

Martin Nastelski aus Rheda-Wiedenbrück überzeugte mit Improvisations-Blues auf der Bühne. Er sang unter anderem von einer Verkehrskontrolle, auf einer Fahrt nach Oelde. Ebenso verstand er es, das Publikum mit in die Songs einzubeziehen.

Mit „Close To Solution“ stand an dem Abend die größte Band des Abends auf der kleinen Bühne. Zwei Sänger, zwei Gitarristen, ein Bass-Spieler und ein Drummer teilten sich den wenigen Platz. Die Band spielte spitzen Cover-Songs.

Mit „Only in Between“ trat dann als vorletzter Act ein Dreier-Duo auf die Bühne, welches wirklich was auf dem Kasten hatte. Am Piano / Schifferklavier sorgte Thomas Kraß für die richtigen Töne, während Gitarrist Christian Schmözing begleitete. Das Sahnehäubchen der Gruppe war die Berufssängerin Sandra Batkowski. Mit tiefsinnigen Texten sang sie mal kräftig und dann wieder in feinsten Sphären und ließ die vielen Gästen der Alten Post schweigen.


An den aus Paderborn angereisten Jan Fuchs werden sich noch einige Stammgäste von Oelde Akustisch erinnern. Er hatte bereits in der Alten Post gespielt und umso größer war die Freude, ihn wieder auf der Bühne zu hören. Den Abend ließ er mit sanften Klängen aus der Gitarre und einer wirklich tollen Stimme ausklingen.

Zusammenfassend bleibt zu schreiben, dass sich Oelde Akustisch über die Jahre etabliert hat. Die Künstler werden nicht nur aus Oelde und dem Umkreis angezogen, sondern auch von fernab der Stadtmauern. Wer sich darauf einlässt, kann sich in Songs fallen lassen, abseits vom Mainstream. Hobby- wie auch Berufsmusiker trifft man auf der kleinen Bühne der Alten Post in Oelde jeden zweiten Monat am ersten Freitag an.

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Blaskappelle Stromberg bereitet sich intensiv vor

Die Musiker der Blasmusik Hultrop und das Blasorchester Stromberg verbrachten ein intensives Probenwochenende in Hagen. Schon früh am Samstagvormittag machten sich die Musiker der beiden Orchester auf den Weg. In den Räumlichkeiten der Jugendbildungsstätte Berchum erhielten die Stücke, die bei den gemeinsamen Konzerten im April präsentiert werden sollen, den letzten Schliff.

 

So probten die 70 Musiker zunächst separat nach Instrumentenregister. Am späten Nachmittag standen dann die Gemeinschaftsproben auf der Tagesordnung. Unter der Leitung der beiden Dirigenten Fabian Knoop von der Blasmusik Hultrop und Joachim Koers vom Blasorchester Stromberg wurden die einzelnen Stücke perfektioniert. Am Abend stand dann die Geselligkeit im Mittelpunkt und die Musiker der beiden Kapellen nutzten die Zeit, um sich auszutauschen und kennenzulernen.

Auch am Sonntag wurde nochmals intensiv geprobt, so dass sich die Konzertbesucher auf ein abwechslungsreiches und harmonisches Konzert freuen können. Unter dem Motto „Stromtrup Gemeinde Hulberg“ werden die beiden Blaskapellen am 01.04.2017 in der Gemeinschaftshalle Oestinghausen und am 08.04.2017 in der Aula der Realschule in Oelde jeweils ab 19:30 Uhr ihr musikalisches Können zeigen.

Die Zuhörer können sich dabei auf ein umfangreiches Programm freuen, egal ob Konzertmärsche, Polkas oder Musicals, die über 70 Musiker bieten für fast jeden Musikgeschmack etwas und versprechen nicht zuletzt aufgrund des gelungenen Probenwochenendes ein imposantes Konzerterlebnis.

Karten gibt es an folgenden Vorverkaufsstellen oder bei jedem Musiker: Bäckerei Lippling (Hultrop), Friseur Schenkel (Oestinghausen), Volksbank Beckum Lippstadt (Filiale in Lippborg), Foto Schreiber (Herzfeld), Café Terholsen (Stromberg), Blumen Speckmann (Oelde), per E-Mail unter info@blasorchester-stromberg.de.




Oelde Akustisch am Freitag

Freitag, den 31. März geht es musikalisch wieder in der Alten Post Oelde ab, wenn es wieder heißt: Bühne frei für OELDE AKUSTISCH. Freunde der analogen Musik können sich auf viele Künstler aus Oelde und Umgebung freuen. Den Opener macht dieses Mal die Blues Formation Almost Blue aus Remscheid.

Almost Blue Foto: TOBE

Almost Blue besteht aus dem Duo-Projekt der Remscheider Musiker Holger Brinkmann und Joachim Heinemann. Die beiden Künstler werden den Abend eröffnen und ca. 45 Minuten Songs aus dem Blues, Soul und Rock & Pop Sektor bieten. Die beiden stehen seit 25 – 30 Jahren auf der Bühne und somit können sich die Gäste auf eine starke Darbietung freuen.

Weiter mit dabei sind:

Karo Bolbringer und Martin Nastelsik

Achim Göbel

Not2Old

Jens Hausmann

Only in Between

Sky Pilot

Romeos Pride

Jan Fuchs

Iks Deh

Close To Solution

Somit steht einem unterhaltsamen Musikabend nichts mehr im Wege.

Wann und wo:

31. März

59302 Oelde

Bahnhofstr. 27

Alte Post

Einlass 19.00 Uhr

Start 20.00 Uhr

Eintritt frei!

Hier ein Rückblick auf die letzte Oelde Akustisch mit Frank Handschuhmacher.