Pioniergeist in der Bultstraße

Werner Schubert

Werner Schubert

Einige Oelder werden sich gefragt haben, was in der Bultstraße 21 in der Vergangenheit vor sich ging. An dem alten Haus hat sich vieles verändert in der letzten Zeit. Ein neues Dach hier, Handwerksgeräusche dort und letzten Endes eine breite Hebeschiebetüre direkt zum Gehweg mit Einblick in einen Büroraum. Auf dem Gehweg stehen geparkte Elektro-Roller und im Büro andere Fahrzeuge. Dies weckte beim OELDER ANZEIGER natürlich die Neugier und wir haben kurzerhand Termine vereinbart, dem später ein weiterer folgen sollte, wo wir auf unser Kosten kommen konnten.

Werner Schubert hat uns dabei das erste Mal bereits im Sommer empfangen. Freundlich, locker und ehrlich kam uns Werner daher. Der jung gebliebene Mann zeigte uns in kurzer Hose und T-Shirt mit einer Fluppe im Mundwinkel direkt vor seinem Gehweg worum es bei ihm geht. Ebert-Technology steht für Elektrofahrzeuge verschiedenster Bauarten und Typen. Umweltschonend und dabei vor allem kostengünstig mobil sein steht für Werner im Vordergrund.

Locker drauf

Locker drauf

Die Chinesen sind den Deutschen bei der Elektromobilität noch weit voraus.

erzählte uns Werner von seinen vielen Reisen nach China. Er hat dort nicht nur einen zweiten Wohnsitz, sondern auch wichtige geschäftliche Kontakte. Die Fahrzeuge wie Roller, Segways und Dreiradflitzer sowie Antriebe und Akkus bezieht Werner aus Fernost.

O. k., also Plastikschrott!? Mal schauen was das wird? Denken wir uns im ersten Moment.

Werner gibt Marcel Stevens eine Einweisung

Werner gibt Marcel Stevens eine Einweisung

Testfahrer Ingo Rohde

Testfahrer Ingo Rohde

Minuten später, stehen wir selber auf einem seiner Segways. Zu dem sonnigen Termin gesellten sich an dem Tag noch die beiden Testfahrer Marcel Stevens und Ingo Rohde. Die beiden Testpiloten und unser einer drehten dabei viele lustige Runden auf einem großen freien Platz. Der Segway ließ sich bei der Testfahrt nicht von meinem hohen Gewicht beeindrucken. Im Gegenteil, das Gefährt reagierte präzise und vor allem schnell. Die Verarbeitung kommt robust daher und wirkt hochwertig. Weiter ging es mit einer Testfahrt auf einem Elektro-Roller der vergleichbaren Klasse 49ccm.

Eine kleine aber feine Flotte

Wer selber einen 50er Verbrennungsmotor-Roller fährt, wird wahrlich wie wir irritiert sein im ersten Moment. „Ist der jetzt schon an?“, fragen wir Werner Schubert, der uns lachend bestätigt das alles o.k. sei und wir los düsen können. Ein wahrlich merkwürdiges Gefühl ohne den Motorenlärm und die Vibrationen.

Also fuhren wir los und genossen eine Tour durch Oelde. Genauso angenehm und überrascht wie wir selber über die lautlose Technologie waren auch die zahlreichen Passanten, die sichtlich staunten, als wir diese mit der Hupe warnten. Die Roller haben sogar jeweils einen Hupknopf auf der linken und der rechten Seite des Lenkers.

Der zweite Termin

Einleitend haben wir von zwei Terminen gesprochen. Der Grund lag darin, dass Werner Schubert zum einen die Geräte erst auf Herz und Nieren testen wollte und zum anderen musste er noch viele behördliche Hürden überwinden, obwohl alle erforderlichen Zertifikate CE, FCC und ROHS für die Geräte vorlagen. Er berichtete uns unter anderem von überforderten Zulassungsstellen, Versicherungen und anderen Behörden, die mit dem Kategorisieren der Elektrogefährte ihre Schwierigkeiten hatten.

„Das ist nun erledigt.“ sagte uns Werner bei unserem letzten Termin. Versicherungen und Zulassungen sind nun vorhanden und dem Elektro-Spaß steht nichts mehr im Wege.

Touren und Verkauf

Werner möchte nun anfangen und Segway-Touren durch Oelde und Umgebung anbieten. Er bietet einen Schnupperkurs sowie ein Fahrsicherheitstraining an, wenn die Kunden die Segways ausleihen wollen. Im Verkauf sind viele, individuell auf die Kundenwünsche abgestimmte Geräte verfügbar. Verschiedene Akku- und Motorleistungen. Eine City-Indoor-Version, welche bestens auch geeignet ist für den innerbetrieblichen Personaltransport, eine Offroad-Version, ein Golf-Caddy oder auch eine Security- und Polizei-Version mit Seitenboxen und Blaulicht können erworben werden.

Kontakt

Wer nun die wirklich leise und vor allem umweltfreundliche Mobilität ausprobieren möchte, sollte mit Herrn Werner Schubert sprechen.

Telefon:  02522 / 60520

Mobil:     01523 / 45 105 14

E-Mail: wsbert@ebert-germany.de




Neueröffnung der „Blumenzeit“

Frau Yvonne Bauersachs eröffnet am kommenden Samstag und Sonntag 06. + 07.02.2016 im Oelder Norden das Blumengeschäft „Blumenzeit“.

„Feiern Sie mit mir bei „Sekt und Selters“ und lassen Sie sich von den ersten Boten des Frühlings und floristischen Kreationen inspirieren.“ heißt es auf der Einladung.

Frau Bauersachs hat die ehemaligen Räumlichkeiten der Fahrschule Stuckenschnieder, Zum Sundern 30c, bezogen. Vor neugierigen Blicken schützen aktuell auf den Fensterscheiben aufgeklebte Papierbahnen, welche zur Eröffnung weichen werden.

Blumenfreunde können sich am Samstag ab 09.00 Uhr – 16.00 Uhr, und am Sonntag von 10.00 – 16.00 Uhr einen eigenen Überblick verschaffen.

Wir wünschen der „Blumenzeit“ viel Erfolg.




Koch- Werkstatt eröffnet

Der OELDER ANZEIGER war heute bei der Eröffnung von der „Koch- Werkstatt BURGERSCHMIEDE“ an der Warendorfer Str. 58 anwesend. Diesmal haben wir uns nicht nur einen Eindruck gemacht, sondern direkt gekostet.

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Viele Oelder kennen den alten Imbiss unter dem Namen „Ruths Imbiss“, welcher zuletzt von Ulrich Altmiks betrieben wurde und einige Monate leer stand.

Das junge Ehepaar Cupic aus Beckum hat in den letzten Wochen renoviert und dem alten Imbiss eine Erfrischungskur verpasst. Eine breite freundliche Holztheke, ein Holzkohlegrill und neu wirkende Gastronomiegeräte kann der Gast erblicken. Ebenfalls fällt einem auf, dass die Karte für einen Imbiss schlank daher kommt.

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Sascha Cupic ist gelernter Koch und kann 17 Jahre Erfahrung vorweisen, während seine Frau Aleksandra aus dem Service- Bereich kommt und ebenfalls auf 7 Jahre Praxiserfahrung zurückblicken kann.

Das Paar wirkt frisch und jung wie auch die Speisen, die wir entdeckt haben. Auf die Burgerfreunde wartet frisch zubereitetes Rinderhack, welches der Koch vom Fleischer Dohle aus Beelen bezieht.

Wir verwenden keine Tiefkühlware.

, berichtet uns Frau Cupic, die die Gastronomie durch ihren elterlichen Betrieb „Zur Pumpe“ aus Beckum kennt.

Unseren bestellten Burger bereitete der Koch mit Hygienehandschuhen zu, was in Oelde ein seltenes Bild ist. Der Burger sowie der Salat waren hervorragend im Geschmack.

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Die selbstgemachten Dressings und Soßen zeigten somit ihre Wirkung. Das „Burger-Paar“ will erst ohne große Werbung starten, damit sie sich in der neuen Küche einarbeiten können.

Wir möchten unseren Kunden frische und schmackhafte Waren anbieten.

,erzählte uns Aleksandra und bittet vorab die Kunden um Verständnis.

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Das Telefon ist noch nicht aktiviert

Auf der Karte finden Kunden aber nicht nur Burger, sondern auch Schnitzel. Wöchentlich soll es hierzu abweichend von Zigeuner- , Wiener und Jägerschnitzel noch eine zusätzliche Soße geben. Hacksteaks, Cevapcici, Bremsklötze und andere Speisen, werden den Gast bestimmt weiter anlocken.

An dieser Stelle bitten wir sie als Leser um faire und konstruktive Kritik.




Alles sauber und gewinnen mit Easy-Clean

Nicht nur sauber, sondern rein werden Kraftfahrzeuge aller Preisklassen beim Unternehmen Easy-Clean. Der OELDER ANZEIGER hat sich mit Petra Lingnau getroffen und sich mit ihr über ihre Leidenschaft und ihr Unternehmen unterhalten. Als Resultat können Easy-Clean und der OELDER ANZEIGER ein Gewinnspiel anbieten, bei dem es um das liebste Stück der Deutschen geht.

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Nachdem Petra Hand angelegt hat, erstrahlt der Ford ST im neuen Glanz © meine-fotografie24.de

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Motivation

Im ersten Moment wird sicherlich ein jedermann verdutzt sein, wenn man auf die mittelgroße, zierliche Oelderin trifft in ihrer Fahrzeughalle, Am Landhagen 20, in Oelde. Diese Halle ist ca. 10 x 3,5 Meter groß und beherbergt allerlei an Poliermaschinen, Spezialreinigern und vor allem eine gute Beleuchtung. Einigen ängstlichen Herren der Schöpfung hilft Petra beim Rein- und Rausfahren der Fahrzeuge in ihre Halle, wenn diese um ihre Nobelschlitten Angst haben.

Petra erzählte uns im Interview, dass sie bereits seit dem sechsten Lebensjahr ihr Taschengeld aufbesserte mit dem Reinigen von Autos. Die hauptberufliche Bürokauffrau verkaufte später Autowäschen bei einem Unternehmen in Rheda und lernte dort die Praxis der Autopflege. Durch Lehrgänge erhielt sie ein perfektes Fachwissen über Lacke, Oberflächen und Polituren. Nachdem sie erkannte, wie man mit der professionellen Reinigung von Fahrzeugen Geld verdienen kann, wagte sie den nächsten Schritt in die Halb-Selbstständigkeit.

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Problembereich vorher und nachher © meine-fotografie24.de

„Ich war schon immer PS-geil.“, entnimmt man nicht nur der Aussage von Petra, sondern auch dem Funkeln in ihren Augen, wenn sie über ihre große Leidenschaft spricht.

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Nur wenn es Spaß macht, geht Petra ans Werk. © meine-fotografie24.de

„Wenn ich keinen Bock habe, nehme ich keine Aufträge an. Meine Arbeit soll nicht nur den Kunden 100% befriedigen, sondern auch mich.“

Damit die Kunden zufrieden sind, bietet Petra verschiedene Reinigungs- und Servicepakete an wie: Kunststoffpflege, Polituren, Lackreinigung, Teerentfernung sowie eine Fahrzeugaufbereitung. Dabei ist es egal, ob der Kleinwagen oder der Luxusschlitten eine Maniküre erhalten soll. Für ganz große Angsthasen hat Petra Lingnau extra die Versicherungssumme auf 200.000 € aufgestockt für den Fall der Fälle.

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Ein jeder, der nun auch seinem liebsten Stück etwas Gutes tun möchte, kann an unserem Gewinnspiel teilnehmen.

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Vorreinigung © meine-fotografie24.de

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Ein Unterschied wie Tag und Nacht © meine-fotografie24.de

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Licht sorgt für gute Arbeitsbedingungen

Der erste Platz erhält eine Premium-Innenreinigung im Wert von 50 €. Diese beinhaltet die Reinigung der Sitzschienen, Pedale, Tankdeckel, Armaturen (keine Himmel- und Polsterreinigung).

Mit dem zweiten Platz kann man sich über eine Außenwäsche mit Glanzversiegelung freuen im Wert von 30 €.

Eine Scheibenversiegelung winkt dem dritten Platz.

Sendet eine E-Mail an: Redaktion@Oelder-Anzeiger.de

Stichwort: Easy-Clean

Der Einsendeschluss ist der 28.Februar 2015

Teilnahme nur ab 18 Jahren. Eine Auszahlung ist nicht möglich. Einzulösen innerhalb von sechs Monaten. Dabei bindend ist eine Vorher- / Nachher- Fotografie des Fahrzeugs.




IG Metalls first strike in Oelde

IG MetallAm Donnerstag, den 29.01.2015 hatte die IG Metall  in Ahlen, Beckum, Neubeckum, Ennigerloh, Dreinsteinfurt und auch in Oelde die Kolleginnen und Kollegen zu Warnstreiks aufgefordert. Der OELDER ANZEIGER mischte sich unter die Demonstranten und verfolgte das Geschehen.

Nachdem die Arbeitgeber ein Angebot unterbreitet hatten, die Löhne lediglich um 2,2 % anzuheben, ging nun die IG Metall zum ersten Warnstreik über. Die Gewerkschaft fordert 5,5 % mehr Lohn für die Arbeitnehmer. Hierzu marschierten diese u. a. von der GEA Westfalia Separator vom Werk in Oelde aus Richtung Hermann-Johenning-Platz mit Polizeieskorte, wo weitere Beschäftigte der Firmen wie Haver & Boecker aus Oelde sowie Beumer aus Beckum und Polysius aus Neubeckum dazu stießen.

IG Metall

Eskortiert von der Polizei ging es sicher durch die Stadt

IG Metall

Die Polizei sperrte die Straßen ab

IG MetallInsgesamt waren ca. 150 – 200 Leute an der Demonstration beteiligt. Landesweit legten somit über 22.000 Beschäftigte die Arbeit nieder.

Auf dem Hermann-Johenning-Platz wurden die Protestler von Livemusik begrüßt. Auf einem Bühnenwagen samt Rednerpult und Tonanlage gab der Oelder Gitarrenlehrer & Musiker Martin Bischoff der Aktion musikalischen Rückenwind.

Brezeln, Kaffee und Tee stärkten die Teilnehmer des Warnstreiks und halfen gegen die Kälte.IG MetallIG Metall

Bevor es auf dem Platz richtig zur Sache ging, platzierten sich mutig vorweg die JAVs  (Jugend- und Auszubildendenvertreter) auf der Bühne der GEA Westfalia Separator, um auf die Rede von Gewerkschaftssekretär Robert Bange einzustimmen.

Die Azubis machten es kurz und klar:

Kann man Bildung kaufen?

5,5 % – Wir haben es verdient!

Ist Fortbildung wirklich ein Fortschritt?

Müssen wir arbeiten bis zum Umfallen?

IG Metall

Robert Bange (Gewerkschaftssekretär der IG Metall Gütersloh-Oelde), den wir hier teilweise zitieren, übernahm nun unter dem Beifall der anwesenden Metaller das Mikrofon.

IG Metall

Stellt Euch vor, die Enterprise landet hier auf dem Platz. Die Besatzung, nach vielen Jahren im All, hört das Klagen der hiesigen Arbeitgeber:

Mangelnde Ausbildungsreife, akuter Facharbeitermangel, steigende Ausfälle wegen psychischer Belastungen und bestenfalls durchwachsene Geschäfte in Europa.

Dann hören sie die Forderungen der IG Metall:

Bildungsteilzeit, Altersteilzeit und mehr Geld für alle!

Ja, super, würde Captain Kirk vermutlich sagen. Das sind doch die passenden Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit. Da kommen die Tarifparteien sicher schnell zusammen.

IG Metall

Weit gefehlt. Wie in allen Tarifrunden zuvor, beginnt das Wehklagen der Arbeitgeber. Auch diese Tarifforderungen, wie alle zuvor, ruinieren die Wirtschaft und die Wettbewerbsfähigkeit. Wenn sie zudem verlauten lassen, sie sehen ein großes Facharbeiterproblem, täten ansonsten aber mehr als genug für Aus- und Weiterbildung, bleibt festzustellen: entweder nehmen sie bewusstseinstrübende Drogen oder haben sich wahrlich dumm und dämlich verdient.

Liebe Arbeitgeber, entspannt euch. Wir wollen gar nichts von euch.

IG Metall

Klartext gab es von Robert Bange

Was wir wollen ist unser. Wir wollen unseren fairen Anteil von dem Kuchen, den wir gebacken haben. Ohne unserer Hände und Köpfe Arbeit läuft der Laden nämlich gar nicht.

Diese simple Wahrheit machen wir heute bewusst. Daran erinnern wir heute mit unserer ersten, kleinen Warnung: unserem Warnstreik!IG Metall

Gegen die Dummheit und Arroganz der Macht setzen wir heute unsere solidarische Stärke! Darum sind wir heute hier!!

Die Einleitung von Robert Bange wurde mit großem Applaus belohnt. Der kalte Wind, der den Teilnehmern um die Ohren wehte, war plötzlich nicht mehr so scharf.

Im weiteren Verlauf der Rede, die unter anderem auch Radio WAF sowie „Die Glocke“ auf den Plan riefen, ging Bange auch auf Punkte ein wie:

– Flexible Übergänge in die Rente

– Nein zur Rente mit 67

– Nein zu allen Gedankenspielen mit 70+

– Gesicherten tariflichen Anspruch auf Weiterbildung für alle

– 5,5 % mehr Geld für alle (Anmerkung der Redaktion: Die EZB hat ihr offizielles Inflationsziel auf 2% angesetzt, was bereits bei Kritikern als zu wenig gehandelt wird.)

– Beendung des Lohndumpings

IG Metall

Dunkle Wolken am Himmel

Mit den Worten:

Wenn die Arbeitgeber am 6.2. kein verhandlungsfähiges Angebot machen, legen wir noch eine Schüppe drauf. Aber wir verhandeln nicht bis zum St. Nimmerleinstag. Wenn die Arbeitgeber Wind säen, werden sie Sturm ernten. Wir haben nichts zu verlieren, aber ein Leben zu gewinnen. Es ist unser Leben!

beendete Robert Bange seine Rede.




2.000 Schüler zocken an der Börse

Die Sparkasse Münsterland-Ost sucht junge Finanzexperten für Ihr virtuelles Börsenspiel: Pläne schmieden – Börse leben

Frau Maike Schürmann von der Sparkasse Münsterland OST informierte den OELDER ANZEIGER über das „virtuelle Zocker-Spiel“, das von dem Geldinstitut angeboten wird. Dabei geht es  nicht nur – wie bei vielen anderen Computerspielen – um das Spielen, sondern  um eine realitätsnahe Börsensimulation.

Bis 18-jährige Schüler aus Oelde, Münster und Ahlen sollen dabei in Teams mit Risiken, Kursverläufen und anderen wichtigen  Eigenarten des Börsengeschäfts konfrontiert werden. Treffen die Schülerteams die richtigen Entscheidungen, winken satte Gewinne. Wird falsch entschieden, fahren Sie ihr Team virtuell an die Wand.

Jedes Team erhält ein virtuelles Startkapital von 50.000 €. Es gewinnt das Team, das am besten wirtschaftet. Auf die Schüler kommen hier bis zu 175 Aktien, Fonds und Anleihen zu.

Bei dem Börsenspiel stehen während der gesamten Zeit Auszubildende der Sparkasse Münsterland-Ost zur Seite. Sie helfen den Schülern bei Fragen rund um das Spiel.

Die Auszubildenden Johannes Francke (links), Pia Lohmann und Fabian Jägers (rechts) unterstützen die Schüler. Unterstützung gibt Roland Klein ( zweiter von links ) als stellvertretendes Vorstandsmitglied.

Alle Schüler, die jetzt denken:

Wozu der ganze Stress? Da spiele ich lieber GTA V

sollten nun genauer lesen. Als finaler Höhepunkt treten die zehn besten Teams bei einer „Brokers Night“ gegeneinander an. Auf diese warten Geld- und Sachpreise (unter anderem ein iPad mini). Das Sahnestück ist aber der Gewinn eines zweiwöchigen Praktikumsplatzes der Sparkasse der somit auch eventuell ein Türöffner für einen kommenden Ausbildungsplatz sein könnte.

Interessierte können sich bis zum 6. November beim Orgateam melden. planspiel@sparkasse-mslo.de