„Nah und fern“ – Ein Theaterprojekt mit Oelder Schulen

„In der Familie kann man sich nah sein, aber gedanklich kann man sich fern sein.“

„… wenn meine Freunde und meine Heimat nicht da sind, wo ich bin…“

„Jeder Mensch kann mit jedem, egal wo, eine gute Beziehung aufbauen.“

So, so ähnlich oder ganz anders haben die 30 Schüler der 8. – 10. Klassen der weiterführenden Schulen das Thema „Nah und fern“ interpretiert. Unter der Leitung des Choreografen Chris Greiffenbach und der Regisseurin Claudia Bieber haben sie einen bunten Reigen von Szenen erarbeitet, den sie im Thomas-Morus-Gymnasium präsentieren.

Am Anfang stand die Idee, ein gemeinsames Projekt mit allen weiterführenden Schulen in Oelde zu machen. Diese Idee konnte mit Unterstützung des Landes, das  „kommunale Bildungslandschaften“ fördert, realisiert werden.

Bei der gemeinsamen Auftaktveranstaltung in der Erich-Kästner-Schule fiel am 30. August 2012 der Startschuss für das von der Alten Post initiierten schulübergreifenden  Theaterprojekt.  Es wurden zwei Arbeitsgruppen gebildet: montags arbeiteten Schüler der Erich-Kästner-Schule zusammen mit Schülern der Realschule Oelde, dienstags Schüler der Theodor-Heuss-Schule zusammen mit Schülern des Thomas-Morus-Gymnasiums.

In Intensivproben in den Herbstferien und am Wochenende wurde improvisiert, entwickelt, verworfen, neu überlegt, fest gelegt, auswendig gelernt, geprobt, getanzt, gesprochen, ein Film gedreht…

Jetzt wurden alle Szenen zu einer gemeinsamen Aufführung verbunden – von „Gruseln für Anfänger“, „Getrennten Zwillingen“ über „Liebe mit körperlichem Unterschied“ bis hin zu Szenen, die ganz ohne Worte auskommen, dafür aber viel Musik bieten.

„Nah und fern“ – amüsant, lustig, überraschend und manchmal auch nachdenklich machend.

Die Präsentation der Projektes findet am 25. und 26. Januar, jeweils um 20:00 Uhr in der Aula des TMG statt. Schirmherr ist Bürgermeister Karl-Friedrich Knop

Eintritt: 5,– €

Die Darstellertruppe mit Annette Michels und Gökçe Tosun von der "Alten Post"

Die Darstellertruppen mit Annette Michels und Gökçe Tosun von der „Alten Post“


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