Kunst im Kasten Gemeinschaftsausstellung in der Greenbox

Es berichtet der Verein Oelder Kunstschaffender .

»Die Mischung macht’s«, so könnte man sagen. Vier unterschiedliche Künstler/-innen treffen mit ebenso unterschiedlichen Arten der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten in der Ausstellung am ersten Septemberwochenende in der Greenbox aufeinander.

Birgit Rumpf, Dieter Mense, Mona Rumpf und Ottilie Dreier

 

Während Dieter Mense und Birgit Rumpf als VOK-Künstler regelmäßig in Oelde ausstellen, bringen Ottilie Dreier aus Rheda-Wiedenbrück und Mona Rumpf aus Drensteinfurt neuen künstlerischen Wind in die Greenbox.  Allen Künstlern gemein ist die Vorliebe für klare Linie und Tiefe ihrer Aussage, sowie die Konzentration auf das Wesentliche.

Mona Rumpf wird in der Ausstellung Fotografien zum Thema Fernweh ausstellen. Auf verschiedenen Reisen wie zum Beispiel nach Schottland oder Italien sind Fotografien, inspiriert von Landschaft und Bewohnern, entstanden. Landschaftsstrukturen, besonderes Licht, natürliche Symmetrien und Kontraste sowie Alltagssituationen inspirierten Mona Rumpf zu den ausgestellten Fotografien. Die Momentaufnahmen zeigen ungestellt die Schönheit der Natur oder ein bestimmtes Lebensgefühl. Durch die Auswahl der Motive und des Bildausschnittes senden die Fotografien eine Ruhe aus, die im Alltag oder im Urlaub zwischen vielen anderen Touristen häufig verloren geht.

Ottilie Dreier präsentiert seit vielen Jahren ihre Goldschmiedearbeiten der Öffentlichkeit. Neu hingegen dürften sicher für viele Besucher ihre Arbeiten mit Acrylfarbe auf Leinwand sein. Hierzu wurde sie bei Malaufenthalten im Ausland und anderen Urlauben inspiriert, diese Bilder sind in eher zarten Farben gemalt. Die Ausstellung in Oelde sieht sie als Auftakt zum Start in die neue Saison und freut sich, neben einigen auch preisgekrönten Schmuckstücken, ihre neuen Facetten künstlerischen Schaffens in Oelde zu zeigen.

Dieter Mense aus Beckum präsentiert abstrakte Plastiken und Metallcollagen, bei denen er hauptsächlich Fundstücke als Ausgangsmaterial verwendet. Seine Experimentierfreudigkeit zeigt Mense mit Plastiken aus Metall, Holz und Glas. Die verschiedenen Materialien werden in unterschiedlichen Prozessen zu einem Kunstwerk geformt. „Ich flamme beispielsweise Holzoberflächen, um eine neue Oberfläche mit interessanter Textur zu erzielen. Mich faszinieren die starken Gegensätze von dem dann schwarzen Holz zum hellen glänzenden Metall oder Glas.“, so der Künstler des Oelder Kunstvereins.

Birgit Rumpf zeigt in der aktuellen Ausstellung neben monochromen Zeichnungen der Serie „Eierköpfe“ auch ganz neue, teils großformatige und farbintensive Portraits. Als Motiv hat sie ihr nahe Personen in den Fokus gestellt. „Das ist in diesem Jahr eine sehr persönliche Ausstellung für mich. Ich bin diesen Menschen durch die wochenlange Beschäftigung mit den Details derer menschlichen Züge auf neue Art und Weise nahe gekommen. Die damit einhergehende malerische Umsetzung mit Acryl auf Leinwand hat meinen Blick geschärft und war ein intensiver künstlerischer Prozess“, so die Vorsitzende des Verein Oelder Kunstschaffender.

Wann und wo?

Die Ausstellung ist geöffnet am Samstag, den 1. September von 15:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag, den 2. September von 11:00 bis 18 Uhr. Die Künstler sind anwesend, der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen: www.kunstvereinoelde.de




Zeit_los – VOK feiert zwanzigjähriges bestehen.

Gastschreiberin Maria Bexten berichtet heute ausführlich über die bevorstehende Feier des VOK.

Der Verein Oelder Kunstschaffender feiert am Ende des Monats April sein zwanzigjähriges Bestehen. Anlässlich dieses Datums findet in der Greenbox in Oelde eine Ausstellung unter dem Namen „Zeit_los“ statt. Unter Beteiligung der Vertreter der Stadt und des Förderers Sparkasse Münsterland –Ost ist die Vernissage am 27.4.2018 um 19 Uhr.  Die Vorsitzende des Vereins Oelder Kunstschaffender, Birgit Rumpf, wird bei der feierlichen Eröffnung der Ausstellung eine Einführung in das Thema geben. Gleichzeitig erfolgt die Präsentation des Künstlerkatalogs.


Die Mitglieder des Vereins präsentieren ihren jeweiligen Kunstrichtungen entsprechend ihre variationsreiche und individuelle Auslegung des gemeinsamen Themas. Inzwischen ist der VOK (Verein Oelder Kunstschaffender) zu einer festen Größe der Oelder Kulturszene geworden. Dem außergewöhnlichen Namen „Greenbox“ entsprechend, dessen Patenschaft 2015 der Verein übernahm, fanden bisher viele Gemeinschaftsaktionen fortan unter dem Oberbegriff „Kunst im Kasten“ statt.

Die Entstehung

Entstanden ist der Verein nach einer Idee von Jürgen Jendreizik. Er gründete 1998 mit einer zunächst kleinen Gruppe Kunstinteressierter den Verein Oelder Kunstschaffender, kurz VOK. In der Brauerei Pott fand die erste größere Ausstellung statt. Wegen des starken Zuspruchs folgte schon bald eine weitere. Während der Landesgartenschau zeigte der inzwischen an Mitgliedern gewachsene VOK künstlerisch bearbeitete hölzernen Stelen im offenen Teil der LGS. Die Kunstschaffenden beteiligten sich in zunehmendem Maße an den Gemeinschafts- oder Einzelausstellungen. Bleiverglasung, Druckgrafik, Fotografie, Gold- und Silberschmiede, Keramik, Lyrik und Prosa, Malerei, Materialbild, Musik, Plastik,  Skulptur wie auch Textilkunst sind vorzugsweise bei allen Ausstellungen vertreten.

Christl Vennewald, die nach Jürgen Jendreizik den Vorsitz des VOK übernahm, übergab dieses Amt nach einigen Jahren Birgit Rumpf, die seit 2009 die Vorsitzende ist.
Alljährlich finden im Sommer kleinere Ausstellungen im Rosengartenhaus statt, die jeweils von zwei oder drei Kunstschaffenden ausgerichtet werden. Ebenso ist dieses Ausstellungshaus ein Forum für den Bereich „Junge Kunst“. Damit bietet der Verein jungen angehenden Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke unterschiedlichster Kunstrichtungen zu präsentieren.

Den ersten themengebundenen Gemeinschaftsausstellungen wie zum Beispiel „Buch und Gewalt“ und „Der rote Faden“, folgte die stadtweite Aktion „KunstLicht“ in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Münsterland – Ost und dem Forum Oelde. Für eine parallel zur Stadtaktion laufende Ausstellung stellte die Stadtsparkasse Münsterland-Ost ihre Räume zur Verfügung. 
Mit besonderen Lichteffekten, darunter außergewöhnliche Beleuchtungen des Inneren der Johanneskirche wie auch einiger großflächigen Hauswände, hüllte man die Innenstadt in „KunstLicht“ ein. Von den 100 „Lichtgestalten“ die von VOK-Mitglieder geschaffen wurden,  sind noch immer einige im Stadtbild zu sehen.

Über mehrere Jahre hatte der VOK hatte über mehrere Jahre die Möglichkeit, das Haus Wagemann in Sünninghausen zu nutzen. Die mehrwöchigen Präsentationen im Spätherbst fanden zeitgleich mit den längst zur Tradition gewordenen Ausstellungen des Künstlers Werner Klenk statt. Die Projekte „Kunst bis Mitternacht“ in der Sommerzeit beinhalteten unter anderem auch Musikdarbietungen wie auch Lesungen in der Sünninghausener Kirche. Ein kleineres Event ermöglichte der Besitzer des Kultursalons Wiegelmann dem Verein: Paul Wiegelmann stellte dem Verein für einen Tag Garten und Haus für einen Tag als Kunstgalerie dem Verein zur Verfügung, ebenfalls kombiniert mit klassischer Musik und kurzen Lesungen.

Die Volksbank Oelde – Ennigerloh beauftragte den VOK, den alljährlich erscheinenden Fotokalender der Bank zu gestalten. Auf den zwölf großen Kalenderseiten fanden sich somit Abbildungen diverser Unikate wie auch Lyrik und Aphorismen.  Seit einigen Jahren ist der Kunstverein Oelde auch im Internet mit eigener Homepage vertreten: www.kunstverein-oelde.de.
Zur bevorstehenden Feier des zwanzigjährigen Bestehens ist ein Jahrbuch erschienen. In diesem Katalog werden alle Mitglieder mit ihrer Vita sowie mit Auszügen aus ihren Werken vorgestellt.  

Öffnungszeiten

Vernissage am 27.4.18 von 19 – 22 Uhr sowie an den weiteren Tagen 29. April, 1. Mai, 6. Mai, 10. Mai und 13. Mai ist das Haus jeweils  von 11 – 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Der Zugang zur Greenbox befindet sich gegenüber von Marktkauf, bzw. der Brauerei Pott.




Großelterntag im Kindermuseum Klipp Klapp

Die Großeltern heutzutage sind aktiv und gerne mit den Enkelkindern unterwegs: Eine gute Gelegenheit hierzu bietet der Großelterntag im Kindermuseum, der am Samstag 27. Januar 2018, stattfindet. Die Programme beginnen um 10 Uhr und um 14 Uhr.

Herbert Strake mit seiner Frau Monika und seinen Enkeltöchtern Fiona (6 Jahre) und Tabea (4 Jahre) bei einem Spaziergang im Vier-Jahreszeiten-Park.

Museumsleiterin Claudia Beck erläutert. »Wir wollen beiden Generationen an diesem Tag ein abwechslungsreiches, spannendes Programm bieten, das Spaß macht und neue Einblicke in ein altes Gebäude mit modernem Programm gewährt«

»Rechtzeitig zu Weihnachten konnten wir diese schöne Aktion jetzt in unser Programm aufnehmen. Da Anmeldungen ab sofort möglich sind, eignet sich der Großelterntag prima als Geschenk zum Fest.« ergänzt Museumspädagogin Birgit Rumpf.

Das zweieinhalbstündige geschlossene Programm findet unter dem Motto „Ene, mene, Mühle“ für Großeltern mit Enkelkindern im Grundschulalter statt.  

Hand in Hand können Großeltern und Enkelkinder im Grundschulalter gemeinsam die Mühle erkunden. Wobei offen bleibt, wer hier wen an die Hand nimmt. Ist es die Oma, die ihrem Enkelkind schon immer mal die Mühle zeigen wollte, weil sie sie seit Kindertagen kennt? Oder ist es das Enkelkind, das gerne zeigt, wie schnell es die Rutsche über mehrere Stockwerke herunter rutschen kann?

Vieleicht wird die Mühle auch in ein Winterkleid verpackt. Aufnahmen Januar 2017

Aufgeteilt in kleine Gruppen bekommen die Besucher eine Mühlenführung in und um das historische Gebäude herum. Die Großeltern haben sicher Einiges beizutragen und die Kinder freuen sich, wenn sie erste praktische Erfahrungen beim Mahlen der Körner an der Mühle sammeln können.

An einem der zahlreichen Aktionstische kann außerdem mit Hammer, Nagel und Wolle ein Bild auf Holz gezaubert werden. Das gemeinsame Filzen von Glücksbringern aus Wolle ist dort ebenso möglich wie das Anfertigen eines winterlichen Teelichtständers aus Ton. Das freie Spiel kommt ebenso wie der gemütliche Plausch bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Saft an diesem Tag nicht zu kurz.

Spannend wird es sein, die Fragen des Mühlenquiz gemeinsam zu lösen. Der Gewinner wird in der Woche darauf ermittelt und darf sich auf eine Geburtstagsfeier in der Mühle für zehn Kinder und zwei Begleitpersonen freuen. Das Programm kostet je nach Anzahl der teilnehmenden Kinder zwischen 16 und 22 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Für weitere Informationen und Anmeldungen steht das Team des Kindermuseums unter der Nummer 02522/72822 bereit.