Neujahrsschwimmen für den harten Kern

Am 7. Januar 2018 findet von 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr das Neujahrsschwimmen im Oelder Freibad statt. Hartgesottene Wasserratten können sich auf ein feuchtfröhliches Schwimmerlebnis freuen. Nach dem eiskalten Bad stehen zwei Saunen zum Aufwärmen zur Verfügung. Stündlich werden in diesen unterschiedliche Aufguss-Varianten erfolgen.

Wen es schon allein bei dem Gedanken an diese kalten Temperaturen fröstelt, der kann sich das Spektakel gerne als Zuschauer beim Verzehr von Pommes + Bratwurst und Glühwein + Kakao anschauen.




Lichterspektaktel am Mühlensee

Aktuell erstrahlt im Oelder Vier-Jahreszeiten-Park die Umgebung vom Mühlensee in bunten Farben. Der Lichtkünstler Frank Rost hat im Park viele Scheinwerfer installiert, welche Bäume, Objekte und auch Gebäude gekonnt in Szene setzen.

Light & Magic im Vier-Jahreszeiten Park Oelde.
Alle Fotos Copyright Torsten Schwichtenhövel / Oelder Anzeiger

Wer schon immer sein Können als Fotograf im Dunklen unter Beweis stellen wollte, für den bietet sich hier die Gelegenheit. An Blendenverschlusszeit, ISO, Messmodus, Weißabgleich und Co. kann man sich nun richtig auslassen.

Aber auch Spaziergänger werden ihre helle Freude an dieser farbenfrohen Inszenierung haben.

Dauer:

Das Lichtspiel kann noch bis einschließlich Sonntag, den 7. Januar bestaunt werden.

Wo:

Konrad-Adenauer-Allee 20, 59302 Oelde

   

Tipps:

Man sollte auf den Nackengurt der Kamera auch bei Stativ-Aufnahmen verzichten. Der Wind, welcher oft stark über den Mühlensee weht, lässt diesen Gurt wehen und die Kamera schwingen.

Foto vom Equipment wurde gemacht mit einer Sony DSC-W830

Ebenso sollte man, wenn man das Stativ auf einer der Brücken im Park platziert, auf das Erschüttern dieser durch Fußgänger achten. Selbstauslöser am besten auf 10 Sekunden stellen und die Brücke verlassen.




Verkaufsstart für Jahreskarte Vier-Jahreszeiten-Park

Freunde des Oelder Vier-Jahreszeiten-Parks können sich die Jahreskarte 2018 ab heute zu besonders günstigen Konditionen sichern: noch bis zum 30. November ist die Jahreskarte für Erwachsene für 35 Euro statt 45 Euro erhältlich. Familien mit allen minderjährigen Kindern zahlen statt 90 Euro bis zum Ende des Monats nur 70 Euro.

Attraktion Tretbootfahren im Oelder V.J.P.

Wie immer dürfen sich die Karteninhaber auf freien Eintritt in den Vier-Jahreszeiten-Park, ins Parkbad und ins Kindermuseum Klipp Klapp freuen. Auch der kostenlose Besuch der Eisbahn im Vier-Jahreszeitenpark in der Zeit vom 15. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018 ist in der Jahreskarte bereits enthalten. Damit wird der Oelder Vier-Jahreszeiten-Park bereits in der Vorweihnachtszeit und in den Weihnachtsferien ein lohnendes Ziel. 

Ab sofort sind auch schriftliche Bestellungen möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stadt Oelde: www.oelde.de/parkkarte.




YOURS at Park Festival Oelde abgesagt

Der OELDER ANZEIGER wollte heute ein Ticket am Haupteingang des Vier-Jahreszeiten-Parks erwerben und telefonierte mit Frau Lakenbrink, welche am Haupteingang arbeitet. Diese teilte uns mit, dass keine Karten mehr herausgegeben werden dürfen.

Die Tickets haben sich zu schlecht verkauft und die Veranstaltung wurde heute abgesagt. Das Festival sollte am 9. September sein.

Sieht man sich die Facebook-Seite der Veranstaltung an, sieht man, dass bisher nur 182 Metal-Fans dort ihre Teilnahme zugesagt haben. Die 640 Interessierten, welche die Veranstaltung aufweist, hätten das Event vielleicht stattfinden lassen.




Die Geschichte von »Kramers Mühle«

Kramers Mühle 1934

Kramers Mühle mit vorgelagerter Sägemühle im Jahre 1934. Hinter dem rechts im Anschnitt gezeigten Gebäude liegen das ehemalige Wohnhaus und spätere Restaurant. Foto: Archiv Robert Kramer, Luzern

Eine der vielen Attraktionen im Oelder Vier-Jahreszeiten-Park ist das gern besuchte Kindermuseum »Klipp Klapp«, das gleich neben »Kramers Mühle« liegt. Im historischen Teil der uralten Wassermühle schlüpfen die Kinder in die Rolle eines Müllers, mahlen mit echtem Getreide oder betätigen sich an der riesigen Spiel-Mühle und lernen den Weg vom Korn zum Mehl kennen.

Die aktuellen Fotos und das stimmungsvolle Video stammen von Torsten Schwichtenhövel, dem Rasenden Reporter des OELDER ANZEIGERS

Doch wer kennt schon die lange Geschichte der am rauschenden Bach gelegenen »Kramers Mühle«? Dem OELDER ANZEIGER gelang es, in Luzern (Schweiz) den ehemaligen Oelder Robert Kramer aufzuspüren, der alles über die Mühle weiß.

Mühlen zählen zu den ältesten Gewerbebetrieben in Oelde. Schon im Mittelalter wird eine »Fürstbischöfliche Mühle« erwähnt und alte Urkunden nennen 1591 den Mühlenteich, der damals zum Stift Essen gehörte. 1601 wurde ein neuer Lagerstein für die »öldische Mühle« benötigt. In diesen frühen Zeiten wurde die Mühle noch verpachtet.

Um 1776 stellte sich jedoch heraus, dass die Mühle nicht mehr vorteilhaft zu verpachten war. Der letzte Pächter, Joan David Cramer (frühere Schreibweise von »Kramer«), erwarb die Mühle in Erbpacht. Am 3. August 1852 kaufte die Familie Kramer vom preußischen Staat als Rechtsnachfolger des Bistums Münster das Anwesen. Gezahlt wurden 5.050 Reichsthaler, ein Aufgeld von weiteren 168 Reichsthalern und zehn Silbergroschen.

Auf Joan David Cramer, der am 06.02.1796 verstarb, folgten laut Robert Kramer:
Bernard Franz Cramer (1779 – 1858). Bernard Franz war übrigens der Vater von Dr. Franz Wilhelm Josef Cramer, des späteren Weihbischofs von Münster. (Ein Kirchenfenster in der St. Johanneskirche im Altarraum rechts zur Sakristei war ein Geschenk von ihm – versehen mit einer Widmung).
Gerhard Anton Cramer (1821 – 1904)
Bernhard Kramer (1858 – 1924)
Antonius Kramer (1902 – 1972)
Antonius Kramer bekam die Mühle erst nach Roberts Geburt anno 1936 von seiner Mutter überschrieben, damit die Nachfolge gesichert war. So streng waren damals die Bräuche.

Während der Kriegszeit wurde das Personal der Mühle für den »Endsieg« benötigt. Als Ersatz wurde der französische Kriegsgefangene Robert Balmont aus Doussard am Lac d´Annecy verpflichtet, in »Kramers Mühle« zu arbeiten. Das tat dieser wunderbare Mensch, der selbst in Frankreich im Departement Haute-Savoie eine eigene Mühle besaß, mit Fleiß und Zuverlässigkeit bis zum Kriegsende. Die Familie zollt ihm dafür Dank, und der Kontakt zur Familie Balmont ist bis heute nicht abgebrochen, erzählt Robert Kramer.

In der Nachkriegszeit gab es in der Stadt Oelde immerhin noch drei weitere Mühlen: Brand (später »Mühle Spinne«) an der Bultstrasse, Wöstmann an der Brede und Schlebrügge in der Warendorfer Straße.

In den 50er Jahren wurde der Betrieb einer eigenständigen Mühle jedoch sehr erschwert, da Großmühlen die Bäcker in der unmittelbaren Nachbarschaft günstiger beliefern konnten als die einheimischen Mühlen. Das Ergebnis zeigt es heute deutlich: Es gibt keine Mühle mehr in Oelde. Kramers mussten die Mühle schließen und versuchten sich in der Gastronomie. Es entstand gegenüber dem alten Mühlenhaus im historischen Wohnhaus der Familie das beliebte Restaurant »Kramers Mühle«, das älteren Oeldern noch gut erinnerlich ist und über Jahre einen guten Ruf genoss.

Zu den letzten Wirtsleuten von »Kramers Mühle« zählten Lilo und Robert Birkle. Er hatte zuvor im Bundestagsrestaurant Bad Godesberg gekocht und war in seiner Jugend als »Hammer von Essen« eine Box-Legende. Gegenüber, im alten Mühlenhaus, probten, als der Beat nach Oelde kam, lokale Bands wie »The Little Sharks«.

1996 führte ein Feuer zum Abriss des Gebäudes. Neben der gegenüberliegenden Mühle entstand das Kindermuseum »Klipp Klapp« im Vier-Jahreszeiten-Park Oelde. Mit Beginn der Landesgartenschau »Blütenzauber & Kinderträume« öffnete es erstmals 2001 seine Pforten und ist seither beliebter Anlaufpunkt für kleine Entdecker und Wissbegierige.

Wer erinnert sich noch an »Kramers Mühle«?

Der OELDER ANZEIGER freut sich über Kommentare, Zuschriften und Fotos. Vielen Dank!




Klipp Klapp wieder eröffnet

Das Unwetter in 2015 hatte das beliebte Kindermuseum Klipp Klapp auf dem Gelände des Vier-Jahreszeiten-Parks stark beschädigt. Am letzten Sonntag wurde dann das Wiedereröffnungsfest abgehalten nach den Sanierungsarbeiten.

Zahlreiche Familien sind der Einladung gefolgt und haben trotz wechselhaftem Wetter die Feier besucht. Dabei gab es für die Kinder viel zu entdecken und zu spielen. Mädchen standen Schlange an Schminktischen oder dem Airbrush-Tattoo-Zelt. Die Jungs hat es eher zur Luftkanone gezogen. Dabei handelte es sich um eine druckluftbetriebene Kanone, die Softbälle verschoss.  Andere Kinder versuchten sich mit dem Jonglieren von Tellern oder dem Balancieren auf einem Drahtseil. Die kleinsten Gäste der Feier kamen auf einem Karussell auf die Kosten.

Die neue Küche konnte mit kleineren Gruppen besucht werden, um dort gemeinsam Plätzchen zu backen.

Die Küche erstrahlt im neuem Glanz

Der Förderverein des St. Marien-Kindergartens in Oelde hatte ebenfalls mit Eltern und Erziehern einen Stand, an dem Kaffee, Waffeln und Limonaden für die Kinder verkauft wurden. Die Erzieherinnen selber halfen an einem großen Basteltisch den kleinen Besuchern. Es wurden Pappteller beklebt, angemalt und zusammengeleimt.

Förderverein und Eltern des St.Marien Kindergartens verkauften Waffeln und Getränke

Im Klipp Klapp- Museum ging der Spaß dann weiter. Kinder konnten auf der Sackrutsche im Obergeschoss über eine Spiralwende ins Erdgeschoss rutschen. Andere versuchten sich als Müller und mahlten Korn, während andere Kinder im Klimaraum vieles über das Wetter erfahren konnten.




Renovierungsarbeiten im ehemaligen Cafe und Restaurant Ulithi in Oelde

Ulithi

Die letzten Monate war das Cafe & Restaurant ungenutzt

Der aufmerksame Spaziergänger kann im Oelder Vier-Jahreszeiten-Park sehen, dass sich etwas in dem seit einigen Monaten außer Betrieb stehenden Ulithi rührt. Es sieht nach Arbeit aus. Stehleitern, Baulampen und Werkzeuge zeugen von fleißigen Händen.

Der private Förderer und Investor Heinrich Lutterbeck konnte im vergangenen Jahr noch nichts Konkretes zur Zukunft des Ulithis sagen. Ab April sollen dort nun frisch renovierte Räumlichkeiten für Feiern zur Verfügung stehen. Reservierungen werden unter einer dort aushängenden Rufnummer aus Herzebrock-Clarholz entgegengenommen.

UlithiUlithiAktuell steht das Konzept noch nicht komplett, sagte uns die Dame hinter der Rufnummer und man kann erst in zwei bis drei Wochen Genaueres hierzu sagen.

Aufgrund dass auf dem Aushang „nur“ von „Reservierungen für ihre Feiern“ steht, steht die Frage im Raum, ob es auch ein Tagesgeschäft geben wird.

Sobald Neuigkeiten vorliegen, werden wir darüber berichten.




9. Oelder Eisvergnügen gestartet

Eisbahn 2014

Coole Lichter und Musik auf der Kunstbahn

Am 19. Dezember 2014 startete zum neunten Mal in Folge das Oelder Eisvergnügen im Vier-Jahreszeiten-Park. Die Kunstbahn kann bis zum 11. Januar 2015 besucht werden. Ludger Junkerkalefeld vom Forum Oelde gab dem OELDER ANZEIGER auf Anfrage Auskunft zu der Eintrittsregelung.

OeA:

Wie lange kann man noch die vergünstigte Karte für 2015 erwerben?

Forum Oelde:

Die vergünstigten Kartenpreise gelten bis 31.12.2014.

OeA:

Darf die Eisbahn von Jedermann besucht werden?

Forum Oelde:

Die Eisbahn kann ab dem 19.12.2014 von jedermann zu den regulären Öffnungszeiten und den geltenden Eintrittstarifen besucht werden.

2014-12-19-Eisbahn Start (2)

Am Ende einer Eiszeit ist die Bahn oft mitgenommen …

OeA:

Wie hoch sind die Einzelkosten für das Eisfahren ohne Karte? Wie lange kann man dann Eisfahren?

Forum Oelde:

Der Preis für ein Tagesticket beträgt 5,00 €. Die Öffnungszeiten liegen je nach Tag zwischen 11:00 und 21:00 Uhr.

2014-12-19-Eisbahn Start (4)

…und muss geräumt werden

2014-03-25-Parktore (4)

Die Meldung irritierte Kartenbesitzer vom laufenden Jahr

OeA:

Beim Betreten des Vier-Jahreszeiten-Parks erscheint an den Drehkreuzen die Meldung „Karte gültig bis 30.11.2014“. Bedeutet dies, dass man eine neue Jahreskarte erwerben muss um in den Park zu gelangen?

Forum Oelde:

Nein. Die Displayanzeige wird überarbeitet (Systemfehler).

Wir danken Herrn Junkerkalefeld recht herzlich für die Auskünfte.

Eisbahn 2014 Preise Schlittschuhe

Eine Eiszeit dauert immer 1:30 h

Die Öffnungszeiten der Eisbahn sowie ein Programmplan finden Sie hier. Auf der Eisbahn gibt es auch wieder einen Schlittschuhverleih, dessen Preise dem Bild entnommen werden können.

Ebenso kann und muss niemand hungrig oder durstig die  Schlittschuhbahn verlassen. Glühwein, Kakao, Fritten und Bratwürste dienen dem leiblichen Wohl.

Sofern jetzt noch die Außentemperaturen mitspielen, steht einer schönen Eislaufsaison nichts im Wege.

2014-12-19-Eisbahn Start (1)

Vor dem Resultat lag viel Arbeit

Eisbahn Aufbau 2014 Perspektive Eisbahn Aufbau 2014 Unterkonstruktion Eisbahn Aufbau 2014 Person auf Leiter

 




Grundsteuern sollen brutal steigen

Oelde plant eine Anhebung der Grundsteuern. Diese Hiobsbotschaft konnte der Lokalzeitung „Die Glocke“ vom 01.11.2014 entnommen werden. Die mit 47,5 Prozent saftige Erhöhung dürfte dem ein oder anderen Hausbesitzer in Oelde ein dickes Extraloch ins Portemonnaie reißen. Die finanzielle Lage der Stadt Oelde sei äußerst ernst, erklärte dazu Bürgermeister Friedrich Knop im Interview von Roland Hahn.

Die geplante Steueranhebung stellt eine Zusatzbelastung besonders für diejenigen Familien dar, die in den vergangenen Jahren in den vielen Neubaugebieten in Oelde ihr Eigenheim errichtet haben. Je nach Grundstücksgröße sollen diese Immobilienbesitzer, welche meist hart und viel arbeiten für Heim, Kinderausbildung und Kindergarten, schnell mit mehreren hundert Euro extra im Jahr zur Kasse gebeten werden.

Um die Gemüter zu beruhigen, argumentiert die Stadt mit freiwilligen Leistungen. Dabei werden u. a. die Integration, die Bücherei, die Schulsozialarbeit, sowie die Bäderbetriebe erwähnt. Für diese guten Leistungen sollen angemessene Beiträge herhalten.

Mit der geplanten Steuererhöhung den Haushalt der Stadt Oelde zu stopfen, wird – so lassen erste Reaktionen vermuten – bei vielen Einwohnern sauer aufstoßen.

Zum einen schlägt die geplante Steuererhöhung unausgewogen zu. Bebaute Grundstücke werden vom Finanzamt mit dem Einheitswert bemessen. Dieser Wert dient der Stadt als Bemessungsgrundlage zur Ermittlung der Grundsteuern. Der Knackpunkt ist, dass die Grundstücke die anno dazumal erworben wurden, mit einem meist deutlich niedrigeren Einheitswert bemessen wurden, wie z.B. die Familien in den Neubaugebieten Weitkamp, Moorwiese, Sundern 1 & 2, Erweiterung der Polterkuhle usw. Der Einheitswert, der 1935 erstmals festgelegt wurde, ist eigentlich stets gestiegen. Somit zahlen die Grund- und Eigentumsbesitzer sehr unterschiedlich mehr oder eben auch viel weniger für meist sehr viel größere Grundstücke in die leere Stadtkasse ein.

Auf der anderen Seite steht der Eigenbetrieb Forum Oelde. Dieser ist zuständig für Stadtfeste, Veranstaltungen und – unter anderem – den kostenpflichtigen Vier-Jahreszeiten-Park mit integriertem Freibad (dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau), welcher nur Minuszahlen erwirtschaftet.

Seit über einem Jahrzehnt werden aus den allgemeinen Rücklagen der Stadt jährlich Fehlbeträge vom Forum Oelde in Höhe von ca. ein bis zwei Millionen Euro je Jahr ausgeglichen. Für das Jahr 2013 butterte die Stadt Oelde aktuell aus den Rücklagen erneut ca. 1,5 Millionen Euro in den Eigenbetrieb Forum Oelde. Ende 2014 wird sich der Minusbetrieb Forum der 25-Millionengrenze nähern.

Grundsteuer verbrennt im ParkDas verlustreiche „Prestigeobjekt“ Vier-Jahreszeiten-Park trägt somit erheblich zu den geplanten Steuererhöhungen der Stadt bei und soll künftig auch durch Oelder Grundsteuergelder subventioniert werden. Somit könnte nun der pfiffige Steuerzahler meinen, den Park kostenfrei nutzen zu können. Diesem Gedanken jedoch erteilte die Stadt Oelde bereits vor einem Jahr in einem Interview mit dem OELDER ANZEIGER eine entschiedene Abfuhr:

„Der Vier-Jahreszeiten-Park beim Forum Oelde erzielt Erträge über den Park-Eintritt, diese sind aber nicht hoch genug, um ihn und seine Einrichtungen komplett auf diesem Wege zu finanzieren. Würde man Eintrittspreise erheben, die alle Kosten decken, so würde  sich wohl niemand mehr den Eintritt leisten wollen. Würde man gar keinen Eintritt erheben, gleichzeitig aber den Park in seiner derzeitigen Form weiter betreiben, wäre das nur über Steuererhöhungen möglich, oder man müsste andere Aufgaben aufgeben. In ähnlicher Weise gilt das z.B. für die Kulturveranstaltungen, die Stadtbücherei oder die Volkshochschule oder Teile der Jugendhilfe.“

Der Eintritt wurde nicht reduziert, der Sprit der Kostenrakete Vier-Jahreszeiten-Park scheint bis heute unerschöpflich zu sein, während die Stadt angeblich alle „Sparpotenziale“ ausgeschöpft hat. Für eine neue Feuerwehrwache wird ein Zehn-Millionen-Kredit aufgenommen, während der Park 25 Millionen in den Axtbach spült. Es macht den Eindruck, dass die Stadt Oelde kein Einnahmeproblem hat, sondern eher ein Ausgabenproblem.




Kreiswettbewerb vom Jugendrotkreuz in Oelde

Wer im Vier-Jahreszeiten-Park in Oelde auf blutüberströmte Verletzte trifft, brauch sich nicht erschrecken. Das Jugendrotkreuz veranstaltet aktuell einen Wettbewerb für die Nachwuchshelfer.

Herr Klaus Kaffille, Kreiswerbeleiter vom DRK Kreisverband Warendorf- Beckum e.V. gab uns hierzu Informationen.

Bei dem heutigen Wettbewerb geht es um die Teilnahme am Landeswettbewerb, den die Sieger besuchen dürfen. Angetreten sind heute hier in Oelde elf Teams aus sieben Ortsvereinen aus dem gesamten Kreis Warendorf. Dabei gibt es 3 Altersstufen beim Jugendrotkreuz

Stufe I ist für 6 – 12 Jahre
Stufe II 13 – 16 Jahre
Stufe III über 16 Jahre

Dabei gibt es verschiedene Stationen, vier davon im DRK Haus an der Poststraße und fünf im Gelände des Vier-Jahreszeiten-Parks. Im Park werden z.B. Erste Hilfe Aufgaben gestellt, Spiel- und Spaß- Aufgaben oder das Rotekreuzwissen abgefragt. Im DRK Haus gibt es weitere Spiel- und Spaßaufgaben sowie eine kulturelle Station.

Der OELDER ANZEIGER hatte im Park live miterleben können, wie ein Mädchen Opfer eines gestellten Brandes wurde. Dabei hatte sich die Darstellerin beide Unterarme stark verbrannt und wurde durch die Nachwuchshelfer erstversorgt.

Dir rote Jacke diente als Feuer

Wundbehandlung und Aludecken wurden angewandt. Die jungen Helferinnen und Helfer simulierten eine Meldung an die Zentrale mit den wichtigen Informationen zum Unfall.

Eine andere Darstellerin ist im Vier-Jahreszeiten-Park von der Hängematte gefallen und hatte sich Knie- und Handverletzungen zugezogen. Eine Junge- Rotkreuzhelferin wählte aus der Verbandstasche die korrekten Utensilien zur Wundbehandlung und zum Wundverband.

Ein Sturz wurde in dieser Szene nachgestellt

Wer die Helfer noch in Aktion sehen möchte, kann dies heute bis ca. 16:00 Uhr. Um ca. 16:30 Uhr erfolgt die Siegerehrung der besten Helfer im DRK Haus.