Einlaufkind beim FC Schalke 04

Mit sechs Jahren brachte Joshua Frankrone von der Spielvereinigung Oelde 90 e.V. den Mut auf, keinen geringeren als den Aufsichtsratsvorsitzenden des FC Schalke 04, Clemens Tönnies, anzuschreiben.

Die F2 hat allen Grund zum Jubeln mit den Trainern Peter Buchwald und rechts Jan Hemschemeier

In dem Brief äußerte er seinen Wunsch, als Einlaufkind beim FC Schalke 04 mal dabei sein zu dürfen. Letzten Donnerstag war es dann soweit. Margit Tönnies meldete sich und erfüllte den Herzenswunsch des mittlerweile siebenjährigen Fußballfans.

Joshua Frankrone , Margit Tönnies und der kleine Bruder Eliah Frankrone (Vereinsmaskottchen) freuen sich sehr.

Neben Joshua können sich noch weitere Mitspieler seiner Mannschaft freuen, die ebenfalls dabei sein dürfen, wenn am kommenden Samstag der große Schalke 04 gegen den FC Bayern antritt.

Hierzu starten die Kicker der Junioren F2 am Samstag um 13.00 Uhr und machen sich garantiert auf eine unvergessliche Reise nach Gelsenkirchen.

Aktion Kinderträume

Der Verein Aktion Kinderträume – Verein der Deutschen Fleischwirtschaft e.V. wurde im September 2004 auf Initiative von Wilhelm Leuze (Friedrich Dick GmbH & Co. KG), Clemens Tönnies (Unternehmensgruppe TönniesFleisch) und Uli Hoeneß gegründet.

Als Schirmherrin und Verantwortliche für die operative Arbeit des Vereins Aktion Kinderträume ist Frau Margit Tönnies mit großem persönlichem Einsatz tätig.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, bedürftigen Kindern, Jugendlichen und deren Familien zu helfen. Seit nunmehr 10 Jahren erfüllt dieser gezielt besondere Wünsche und Träume schwerstkranker und schwerstbehinderter Kinder. Dabei arbeiten der Verein eng mit dem Bundesverband Kinderhospiz e.V. zusammen.




Gottesdienst zum ökumenischen Schöpfungstag

Als  2010 einige Mitglieder des ökumenischen Arbeitskreises „Wir Christen in Oelde“ beim ökumenischen Kirchentag in München waren, brachten sie vor dort die Idee eines jährlichen ökumenischen Schöpfungstages mit.

Kreuzkirche Stromberg

Der ist in Oelde inzwischen gute Tradition geworden. Jedes Jahr feiern wir in der Zeit zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober einen Gottesdienst, in dem es sowohl um das Staunen über Schönheit der Schöpfung und ihre Wunder als auch um die große Aufgabe ihrer Bewahrung geht.

Wann und wo?

Am Mittwoch den 19 . September um 19 Uhr ist es wieder so weit. Dieses Mal findet der Gottesdienst im Andachtsraum an der Kreuzkirche in Stromberg statt. Anschließend wird dort noch weitergefeiert. Dann werden wie jedes Jahr Brot und Äpfel, Wasser und Wein geteilt. Eingeladen sind Christinnen und Christen aller Konfessionen.

Der Gottesdienst steht in diesem Jahr wie die zentrale Feier in Starkow am 1. September  unter dem Titel  „Von meinen Früchten könnt ihr leben“. Dabei ist vor allem das Thema der Artenvielfalt im Blick. Mehr zu den Hintergründen des Schöpfungstages gibt es unter www.schoepfungstag.info

Ein Bericht von Christiane Glitscher-Krüger.




Frauenabend in Stadtbücherei Oelde

Zum zweiten Mal findet in der Stadtbücherei Oelde ein Frauenabend statt. Am Mittwoch, dem 12. September begrüßt das Team der Stadtbücherei Oelde mit Unterstützung des Freundeskreises der Stadtbücherei alle Besucherinnen ab 18:00 Uhr mit einem Glas Sekt.

Das Programm an diesem Spätsommerabend ist so bunt wie das Angebot der Bibliothek. Bei hoffentlich schönem Wetter werden vor dem Gebäude der Bücherei Kreativstände aufgebaut sein, an denen man zum Beispiel Floristik, Glückwunsch-Foto-Karten, Genähtes, Papierkunst, Marmelade & Co. sowie Kaufmannsläden in Schubladen bestaunen und kaufen kann. Um 19:00 Uhr beginnt die Modenschau des Nadelspiels, der Gruppe von Frauen, die sich bereits seit mehr als 5 Jahren, regelmäßig in der Stadtbücherei trifft, um das gemeinsame Hobby stricken, zu teilen.

Archivaufnahme aus 2015

Die nun 3. Modenschau präsentiert das Nadelspiel an diesem Mittwoch und es wird eine Reise von Spätsommer bis in den Herbst/Winter sein. Vom Tuch bis zur Long-Strick-Jacke ist alles zu sehen. Lassen Sie sich inspirieren von den Modellen, den Farben, Mustern und Formen und den Büchern der Bibliothek. Der Herbst kommt, und möglicherweise entdecken Sie ein neues Hobby Handarbeiten für sich. Die Modenschau wird draußen stattfinden. Sitzmöglichkeiten sind selbstverständlich vorhanden.

Der Eintritt ist für das gesamte Programm des Frauenabends frei. Die musikalische Gestaltung des Abends liegt in den Händen von Malcolm Holmes. Im Gebäude finden Sie aktuelle Buchausstellungen und das Angebot der Happy Hours, also DVD- und Hörspielausleihe ist an diesem besonderem Abend kostenfrei. Auch ein Buchflohmarkt fehlt natürlich nicht, auf dem man das eine oder andere Schnäppchen machen kann.

Adresse:

Geiststraße 14
59302 Oelde




Cross Rennen Vellern

Nur 1 Meter entfernt vom Start der Motocross-Bikes am Schonefeld-Ring schoss mir die Frage durch den Kopf, was ich machen soll. – Foto oder Video? Video oder Foto? – während die aufjaulenden Maschinen der Bikes am Start mein Gehör an die Belastungsgrenze trieben. Ein Gefühlsmix zwischen leichtem Schmerz im Ohr und purer Begeisterung. Später war ich froh, für das Video entschieden zu haben. Die Cross-Fahrer ließen mich Dreck und Staub fressen, während diese über die ersten Hügel sprangen. „Geil!!“ dachte ich, „alles auf Video!“.

Autocross Vellern

Auf Einladung von Dirk Aufderheide vom A.C. Vellern e.V. im ADAC waren wir am 26. August auf dem Schonefeldring zwischen Oelde und Vellern. Bei dem Motorsportevent vom A.C. Vellern gingen Serientourenwagen (Fahrzeuge mit geringfügigen Veränderungen) sowie Super-Tourenwagen und Spezial-Crossfahrzeuge mit den oben genannten Motocross-Bikes an den Start und absolvierten Rennen auf der Acker-Piste.

Die Piste

Die Strecke wirkte auf uns als Laien ohne Rennfahrzeuge im Betrieb eher unspektakulär. Die Strecke auf dem Ackerfeld bot einige Kurven, Schikanen, Anstieg- und Abfahrtsstellen sowie Sprunghügel für die Motocross-Räder. 

Als Oelder Anzeiger kamen wir in den Genuss, hinter die Absperrungen gehen zu dürfen. Zuvor gab es hierzu bei der Rennleitung eine Sicherheitseinweisung, eine Warnweste und einen speziellen Presseausweis.  So nah dran kommen sonst nur die Sanitäter, Löschfahrzeuge und Streckenposten.

Muffensausen

Wie bereits oben beschrieben, durfte ich hinter die Absperrungen gehen, um von dort aus fotografieren zu können. Ungefähr 20 Meter hinter einer Linkskurve am unteren Streckenteil positionierte ich mich dann aber doch noch hinter mehreren dicken Strohballen. Oben auf dem Ring kündigten bereits die dröhnenden Motoren der Cross-Fahrzeuge an, dass bald wieder die Fetzen fliegen würden. Mit lautem Getöse schossen dann auch schon die ersten Boliden den Berg hinunter  durch die Links-Rechts-Schikane, um dann durch die besagte Linkskurve zu fliegen.

Die Fahrzeuge brettern durch die Schikane

Mit dem Blick durch den Sucher der Kamera bekam ich bereits beim ersten Fahrzeug leichtes Muffensausen. Dieses schoss aggressiv quer durch die Kurve, die Räder voll eingeschlagen und dann wieder voll gegengelenkt zum Drift. Die groben Stollen des Fahrzeugs rissen dabei Staub und Dreck auf, der durch die Luft wirbelte.

Driften gegen die Fliehkraft

Die Fliehkraft trug das Fahrzeug dabei sehr weit an den Streckenrand, dass ich dann doch lieber den Blick vom Sucher der Kamera entfernte, diese aus dem Handgelenk so gut es ging gerade hielt, um mit beiden Augen ein eventuelles Ausbrechen des Fahrzeugs schneller erkennen zu können.

Somit mutierte die zuerst unspektakulär wirkende Rennstrecke zu einem Adrenalin-Kick.

Verwöhnt von der Formel Eins

Aber auch die anderen Rallye-Faher geizten nicht mit dem Bleifuß. Umgebaute BMW´s, Mercedes und andere dickere Schlitten bretterten über die Piste und schenkten sich nicht einen Millimeter beim Rennen.

Wer verwöhnte Formel Eins-Manöver erwartete, war hier fehl am Platz. Die Konkurrenten ließen wie bei Judah Ben-Hur die Wagen auch mal aneinanderkrachen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Technik und Camping

Nach den Rennen haben wir uns ausgiebig im Fahrerlager umschauen können. Aus nächster Nähe konnten wir den Piloten und Mechanikern bei der Arbeit über die Schulter schauen, wie diese die Fahrzeuge fürs nächste Rennen wieder fit gemacht haben.

Marcel Jonas mit seinem 200 PS und 800 kg leichten Seat-Rallye-Fahrzeug

Dass es nicht nur ums Rennen ging, sondern auch um das Zusammensein, wurde uns beim Blick ins Lager schnell klar.

Für das leibliche Wohl der Zuschauer war rund um die Rennstrecke bestens gesorgt.

In eigener Sache

Da ich hiermit als Schreiber des Artikels zu dieser Art von Sport-Event meinen Debüt-Bericht abgeliefert habe, bitte ich den ambitionierten oder Profi-Rennsportler um Nachsicht. Die Rennsport-Szene oder auch gar die Champs davon sind mir leider nicht geläufig. Somit habe ich mich dazu entschlossen, einen Bericht über meine Erlebnisse zu schreiben.

Um das Event gebührend kurz zusammenzufassen, zitiere ich meine Kinder, die mich (natürlich im Sicherheitsbereich) begleitet haben:

»Papa, wir wollen auch mal so fliegen auf dem Motorrad!«

Alle Fotos ©Torsten Schwichtenhövel / Oelder Anzeiger




14. Nottbecker Büchermarkt

Der Büchermarkt des Museums für Westfälische Literatur in Oelde-Stromberg ist mittlerweile ein fester Termin im Kalender zahlreicher Bücherfreunde. In diesem Jahr geht die Traditionsveranstaltung bereits in die 14. Runde. Am Tag des offenen Denkmals, dem 9 September, können Besucher von 11.00 bis 18.00 im Innen- und Außenbereich des Kulturguts Haus Nottbeck fast alles finden, was das Bücherherz begehrt.

Foto Alina Schäfer

Für die Bücherstände stehen sowohl das Außengelände im Museumspark als auch der große Veranstaltungssaal zur Verfügung. An über 80 Ständen privater Anbieter und westfälischer Antiquariate darf nach Herzenslust gestöbert werden. Von bibliophilen Kostbarkeiten und vergriffenen Erstausgaben bis hin zu Schnäppchen und Dauerbrennern aus den großen Verlagshäusern gibt es hier für jeden Lesegeschmack etwas Passendes. Die Mischung aus professionellen und privaten Anbietern trifft beim lesehungrigen Publikum auf großes Interesse, sodass auch dieses Jahr mit regem Andrang gerechnet werden kann.

Foto Katharina Kirsch

Neben der bunten Auswahl an Literatur wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Das KulturCafé besticht mit saisonalen Kuchenangeboten, Snacks und einer vielfältigen Getränkeauswahl. Besucher, die sich für die Kultur und Literatur des Ruhrgebiets interessieren, können zudem die aktuelle Gartenhausausstellung „Schalkeland – Fotos von Karl-Heinz Gajewsky zu Gedichten von Ilse Kibgis“ besuchen. Hier werden die sozialkritischen Gedichte der in Gelsenkirchen geborenen Lyrikerin Ilse Kibgis mit den impressionistisch anmutenden Landschaftsaufnahmen von Karl-Heinz Gajewsky in Bezug gesetzt. Gajewsky ist ein profunder Kenner der Literaturszene des Ruhrgebiets und begleitete die 2015 verstorbene Dichterin bei mehreren Lesungen.

Weiteres Informationen unter Tel.: 02529 / 94 55 90 oder www.kulturgut-nottbeck.de




Veranstaltung im Kultursalon Wiegelmann

Es berichtet Rayomonde Hackenholt für Sie. Im Kultursalon Haus Wiegelmann findet am Samstag, den 8. September um 17.00 Uhr eine weitere Veranstaltung zum 20 jährigen Bestehen des Vereins Oelder Kunstschaffender Statt.

Die Literaten des Kunstvereins haben hier ihren Auftritt. Marlies  Bollmers liest  ihre Gedichte zum Thema <Herbstahnen.>

Marlies Bollmers, Marita Utlaut, Maria Bexten

Maria Bexten verfasst ihre Gedanken in Prosa und liest die Geschichte <Die Mutprobe>.

Marita Utlaut rezitiert aus der Reihe <Der wind aber lässt meine Seele frei> ihre lyrischen Texte.

Zum Thema ZEIT – LOS stellt der Uhrmachermeister Günter Hegemann eine antike Uhr vor und gibt Erklärungen dazu.

Musikalische Beiträge durch 2 Violinen und Klavier gibt es zwischen den Vorträgen der Literaten.

Für die Veranstaltung, Oelde,Grüner Weg 41,/ Ecke Steinstraße,  ist eine Reservierung im Lottogeschäft Schreiber, Bahnhofstr. Tel. 9o1576  erforderlich. Der Eintritt ist frei.  




Rückblick Reggae-Festival Turnpike

Glasklar war es für uns am Samstag, den 25.08.2018 in die Nachbarschaft nach Lette zu düsen. Nach einer kurzen Autofahrt von Oelde in die Bauerschaft vom Ortsteil Lette fanden wir auch blitzschnell das Festival-Gelände.

Gegen 17:00 Uhr hatten wir unser Auto zu den vielen anderen auf das Feld gestellt und gingen voller Vorfreude auf den Eingang des Geländes zu. Einen kurzen Sicherheitscheck später waren wir dann auch auf diesen drauf.

Das Gelände

Da es noch recht früh am Tag war, war auf dem Festivalgelände noch ordentlich Platz. Diesen nutzten wir aus, um uns einen Überblick zu verschaffen. Es gab zahlreiche Möglichkeiten, etwas zu essen. Bratwurst, Pommes, Döner, Pizza und jamaikanische Kost. Zwei große Bierwagen boten ausreichend Durstlöscher an und es gab Merchandise-Stände, um sich noch sein Last-Minute-Reggae-Outfit zusammenzukaufen.

Einen großen Cocktailstand und eine Kaffee-Bar gab es ebenso. Somit war fürs leibliche Wohl ausreichend gesorgt. Bezahlt wurde mit Wertmarken (Ökken), die auf dem Gelände gekauft werden konnten.

Ein 0,3 Liter Bier gab es bereits für einen Ökken (2,-€)! Da kam bei vielen Gästen Freude auf! Sehr professionell wirkte auch das Sicherheitspaket. Ersthelfer, Security, Sanitäranlagen, Notarzt und Co. machten bei mir den Eindruck, als ob die Organisatoren nicht das zweite, sondern bereits das zwanzigste Festival organisieren würden.

Familiär, freundlich und entspannt

Nach und nach strömten immer mehr Gäste auf das Gelände. Die jüngsten Gäste konnten gerade erst laufen oder wurden in einer Bauchtrage umhergetragen, während die ältesten ca. 70 Jahre jung waren.

Die irre Altersspanne hat mich persönlich begeistert und somit war das Festival wirklich für jeden etwas. Kinder, Jugendliche und Erwachsene tanzten, redeten und hatten eine einfach gute Zeit auf dem Musikfest. Insgesamt waren ca. 2500 Besucher anwesend.

 

Die Musik

Die zahlreichen Live-Bands haben die Zuhörer per se mehrere Gänge runterschalten lassen. Die Message, sich mit den positiven Dingen des Lebens zu beschäftigen, kam sehr gut rüber.

Nach nur wenigen Minuten hat man den entspannten Lebensstil, für den Reggae steht, verinnerlicht. Die sanften Reggae-Bässe und der hier und da leicht süßliche Geruch, der in der Luft lag, verwandelten das Fest zu einem Lette-Jamaika.

Luisa

Die Oelderin Luisa Laakmann stand auf der Bühne und erfreute mit neuen Songs das Publikum. Sah man sich die zierliche Frau mit der Gitarre an, war man verblüfft, was diese Person aus dieser und sich herausholte.

Bei der Band Conscious Culture waren wir echt baff. Die Sängerinnen hatten wirklich fantastische Stimmen. Zu Beginn spielte die Band, ohne dass man die Sängerinnen sehen konnte. Diese standen Backstage und sangen dort. Man fragte sich, wer denn da überhaupt singt. Als die drei Frontfrauen Nadia Eva, Malijah Roots und Sista Kira dann auf die Bühne kamen, heizten diese das Publikum so richtig ein.

Conscious Culture

Während die Musik am Abend spielte, sahen wir jamaikanische Flaggen, die über den Köpfen geschwenkt wurden. Barfuß tanzten Menschen zur Musik und andere wippten lässig zum Takt mit. Von der Bühne strahlten die Scheinwerfer kunterbunt in den Nachthimmel, während der Bass einem die Hose und den Pullover wackeln ließ.

Wem es an der Bühne zu laut war, der ging weiter nach hinten, um sich zu unterhalten. Selbst ein kleiner Regenschauer prallte an der guten Stimmung ab und konnte dieser nichts anhaben.

Freizeit im Backstage-Bereich

Wir haben das Festival mit einem sehr guten Gefühl verlassen. Wir haben gute Musik gehört, viele Freunde und Bekannte getroffen, es wurde getanzt, gelacht und sich gut unterhalten.

Unsere Turnpike-Erfahrung hat voll und ganz gerockt!




Yeah, yeah, yeah: Beat im Blut

Am 20. September rocken sie die Overberg-Schule: Prinz Rupi mit »Richy & Hüby«

Zwei altgediente Oelder Musiker werden Ruprecht »Prinz Rupi« Frieling auf dessen Veranstaltung »Wie der Beat nach Westfalen kam« am Donnerstag, 20. September, um 20 Uhr begleiten: »Richy & Hüby« wollen den Zuhörern einheizen und ein Gefühl für die Musik der damaligen Zeit vermitteln. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Veranstaltung vom Heimathaus in die Aula der Overberg-Schule, Marienstraße 13, verlegt.

Ruprecht »Prinz Rupi« Frieling erzählt, wie die Beatmusik Oelde infizierte

Ruprecht Frieling freut sich sehr, als Begleitband für seinen Vortrag über die wilde Zeit Ende der Siebziger Jahre »Richy & Hüby« gewonnen zu haben, die viele der alten Hits aus dem Handgelenk spielen können.

»Seit 55 Jahren stehen die beiden Rock ’n‘ Roller auf der Bühne und waren schon in den Geburtsstunden der Beat-Bewegung dabei,« meint der in Berlin lebende Autor und Journalist. »Deshalb bin ich total happy, diese beiden Barden, die den Beat im Blut haben, als Begleitung gewonnen zu haben«.

Der in den bunten Zeiten der Flower-Power-Bewegung und Beat-Revolution in Oelde aufgewachsene Autor und Journalist Ruprecht Frieling erzählt, wie der Beat in den 60er Jahren die westfälische Provinz eroberte und den Generationenkonflikt schürte. Er erinnert an die damalige Szene, deren Einfluss viele Jugendliche zu einem Bruch mit den verstaubten Konventionen der noch vom Dritten Reich geprägten Elterngeneration bewegte. Er erlebte eine Zeit, in der die als »Negermusik« kritisierte Beatmusik die Jugend elektrisierte und viele Eltern und Pädagogen in die Verzweiflung trieb.

Um 1968 waren sie das Leitidol vieler junger Oelder: The Beatles

In Oelde aufgewachsen zählte Frieling zu den jungen Leuten, die jeden Pfennig sparten, um die Idole der damaligen Zeit live zu erleben. Im Herforder »Jaguar-Club« traf er vor einem halben Jahrhundert internationale Top-Stars. Dort sah er ab 1966 legendäre Konzerte von »The Cream«, »Jimi Hendrix Experience«, »Casey Jones and The Governors«, »The Remo Four«, »The Liverbirds«, »Spencer Davis Group«, »The Small Faces«, »The Who« und vielen anderen Weltklassemusikern. Er hörte die berühmten deutschen Gruppen jener wilden, exzessiven Zeit von »The Rattles« über »The Scorpions« und »The German Bonds« bis hin zu »The Jaguars«, den Namenspatronen des Clubs.

Let the good times roll … Richy rockt Oelde

Aber auch in Oelde selbst gab es berühmt-berüchtigte Veranstaltungsstätten wie »Der Blaube Täuber« in der Lindenstraße oder später die Diskothek »Meranchito«, in der zur Beatmusik getanzt wurde. Oelder Bands wie »The Souls«, »The Rowdies«, »The Little Sharks« und die »Colorados«, aus denen Richy & Hüby hervorgingen, begeisterten die einheimischen Jugendlichen.

Wer sich an jene wilde Zeiten erinnern möchte, in denen Beatniks mit Haartracht, Outfit und Musik ein komplett anderes Lebensgefühl dokumentierten, der ist am Donnerstag, 20. September um 20.00 Uhr dabei, wenn Ruprecht Frieling aus dem Brunnen der Erinnerung schöpft und erzählt, wie der Beat in die Provinz kam. Ort des Geschehens ist die Aula der Overberg-Schule, Marienstraße 13.

Karten im Vorverkauf in der Confiserie Rochol, Lange Straße 27, oder per E-Mail formlos unter [email protected]. Die bestellten Karten werden zugesandt.




Kunst im Kasten Gemeinschaftsausstellung in der Greenbox

Es berichtet der Verein Oelder Kunstschaffender .

»Die Mischung macht’s«, so könnte man sagen. Vier unterschiedliche Künstler/-innen treffen mit ebenso unterschiedlichen Arten der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten in der Ausstellung am ersten Septemberwochenende in der Greenbox aufeinander.

Birgit Rumpf, Dieter Mense, Mona Rumpf und Ottilie Dreier

 

Während Dieter Mense und Birgit Rumpf als VOK-Künstler regelmäßig in Oelde ausstellen, bringen Ottilie Dreier aus Rheda-Wiedenbrück und Mona Rumpf aus Drensteinfurt neuen künstlerischen Wind in die Greenbox.  Allen Künstlern gemein ist die Vorliebe für klare Linie und Tiefe ihrer Aussage, sowie die Konzentration auf das Wesentliche.

Mona Rumpf wird in der Ausstellung Fotografien zum Thema Fernweh ausstellen. Auf verschiedenen Reisen wie zum Beispiel nach Schottland oder Italien sind Fotografien, inspiriert von Landschaft und Bewohnern, entstanden. Landschaftsstrukturen, besonderes Licht, natürliche Symmetrien und Kontraste sowie Alltagssituationen inspirierten Mona Rumpf zu den ausgestellten Fotografien. Die Momentaufnahmen zeigen ungestellt die Schönheit der Natur oder ein bestimmtes Lebensgefühl. Durch die Auswahl der Motive und des Bildausschnittes senden die Fotografien eine Ruhe aus, die im Alltag oder im Urlaub zwischen vielen anderen Touristen häufig verloren geht.

Ottilie Dreier präsentiert seit vielen Jahren ihre Goldschmiedearbeiten der Öffentlichkeit. Neu hingegen dürften sicher für viele Besucher ihre Arbeiten mit Acrylfarbe auf Leinwand sein. Hierzu wurde sie bei Malaufenthalten im Ausland und anderen Urlauben inspiriert, diese Bilder sind in eher zarten Farben gemalt. Die Ausstellung in Oelde sieht sie als Auftakt zum Start in die neue Saison und freut sich, neben einigen auch preisgekrönten Schmuckstücken, ihre neuen Facetten künstlerischen Schaffens in Oelde zu zeigen.

Dieter Mense aus Beckum präsentiert abstrakte Plastiken und Metallcollagen, bei denen er hauptsächlich Fundstücke als Ausgangsmaterial verwendet. Seine Experimentierfreudigkeit zeigt Mense mit Plastiken aus Metall, Holz und Glas. Die verschiedenen Materialien werden in unterschiedlichen Prozessen zu einem Kunstwerk geformt. „Ich flamme beispielsweise Holzoberflächen, um eine neue Oberfläche mit interessanter Textur zu erzielen. Mich faszinieren die starken Gegensätze von dem dann schwarzen Holz zum hellen glänzenden Metall oder Glas.“, so der Künstler des Oelder Kunstvereins.

Birgit Rumpf zeigt in der aktuellen Ausstellung neben monochromen Zeichnungen der Serie „Eierköpfe“ auch ganz neue, teils großformatige und farbintensive Portraits. Als Motiv hat sie ihr nahe Personen in den Fokus gestellt. „Das ist in diesem Jahr eine sehr persönliche Ausstellung für mich. Ich bin diesen Menschen durch die wochenlange Beschäftigung mit den Details derer menschlichen Züge auf neue Art und Weise nahe gekommen. Die damit einhergehende malerische Umsetzung mit Acryl auf Leinwand hat meinen Blick geschärft und war ein intensiver künstlerischer Prozess“, so die Vorsitzende des Verein Oelder Kunstschaffender.

Wann und wo?

Die Ausstellung ist geöffnet am Samstag, den 1. September von 15:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag, den 2. September von 11:00 bis 18 Uhr. Die Künstler sind anwesend, der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen: www.kunstvereinoelde.de