Einlaufkind beim FC Schalke 04

Mit sechs Jahren brachte Joshua Frankrone von der Spielvereinigung Oelde 90 e.V. den Mut auf, keinen geringeren als den Aufsichtsratsvorsitzenden des FC Schalke 04, Clemens Tönnies, anzuschreiben.

Die F2 hat allen Grund zum Jubeln mit den Trainern Peter Buchwald und rechts Jan Hemschemeier

In dem Brief äußerte er seinen Wunsch, als Einlaufkind beim FC Schalke 04 mal dabei sein zu dürfen. Letzten Donnerstag war es dann soweit. Margit Tönnies meldete sich und erfüllte den Herzenswunsch des mittlerweile siebenjährigen Fußballfans.

Joshua Frankrone , Margit Tönnies und der kleine Bruder Eliah Frankrone (Vereinsmaskottchen) freuen sich sehr.

Neben Joshua können sich noch weitere Mitspieler seiner Mannschaft freuen, die ebenfalls dabei sein dürfen, wenn am kommenden Samstag der große Schalke 04 gegen den FC Bayern antritt.

Hierzu starten die Kicker der Junioren F2 am Samstag um 13.00 Uhr und machen sich garantiert auf eine unvergessliche Reise nach Gelsenkirchen.

Aktion Kinderträume

Der Verein Aktion Kinderträume – Verein der Deutschen Fleischwirtschaft e.V. wurde im September 2004 auf Initiative von Wilhelm Leuze (Friedrich Dick GmbH & Co. KG), Clemens Tönnies (Unternehmensgruppe TönniesFleisch) und Uli Hoeneß gegründet.

Als Schirmherrin und Verantwortliche für die operative Arbeit des Vereins Aktion Kinderträume ist Frau Margit Tönnies mit großem persönlichem Einsatz tätig.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, bedürftigen Kindern, Jugendlichen und deren Familien zu helfen. Seit nunmehr 10 Jahren erfüllt dieser gezielt besondere Wünsche und Träume schwerstkranker und schwerstbehinderter Kinder. Dabei arbeiten der Verein eng mit dem Bundesverband Kinderhospiz e.V. zusammen.




Frauenabend in Stadtbücherei Oelde

Zum zweiten Mal findet in der Stadtbücherei Oelde ein Frauenabend statt. Am Mittwoch, dem 12. September begrüßt das Team der Stadtbücherei Oelde mit Unterstützung des Freundeskreises der Stadtbücherei alle Besucherinnen ab 18:00 Uhr mit einem Glas Sekt.

Das Programm an diesem Spätsommerabend ist so bunt wie das Angebot der Bibliothek. Bei hoffentlich schönem Wetter werden vor dem Gebäude der Bücherei Kreativstände aufgebaut sein, an denen man zum Beispiel Floristik, Glückwunsch-Foto-Karten, Genähtes, Papierkunst, Marmelade & Co. sowie Kaufmannsläden in Schubladen bestaunen und kaufen kann. Um 19:00 Uhr beginnt die Modenschau des Nadelspiels, der Gruppe von Frauen, die sich bereits seit mehr als 5 Jahren, regelmäßig in der Stadtbücherei trifft, um das gemeinsame Hobby stricken, zu teilen.

Archivaufnahme aus 2015

Die nun 3. Modenschau präsentiert das Nadelspiel an diesem Mittwoch und es wird eine Reise von Spätsommer bis in den Herbst/Winter sein. Vom Tuch bis zur Long-Strick-Jacke ist alles zu sehen. Lassen Sie sich inspirieren von den Modellen, den Farben, Mustern und Formen und den Büchern der Bibliothek. Der Herbst kommt, und möglicherweise entdecken Sie ein neues Hobby Handarbeiten für sich. Die Modenschau wird draußen stattfinden. Sitzmöglichkeiten sind selbstverständlich vorhanden.

Der Eintritt ist für das gesamte Programm des Frauenabends frei. Die musikalische Gestaltung des Abends liegt in den Händen von Malcolm Holmes. Im Gebäude finden Sie aktuelle Buchausstellungen und das Angebot der Happy Hours, also DVD- und Hörspielausleihe ist an diesem besonderem Abend kostenfrei. Auch ein Buchflohmarkt fehlt natürlich nicht, auf dem man das eine oder andere Schnäppchen machen kann.

Adresse:

Geiststraße 14
59302 Oelde




Cross Rennen Vellern

Nur 1 Meter entfernt vom Start der Motocross-Bikes am Schonefeld-Ring schoss mir die Frage durch den Kopf, was ich machen soll. – Foto oder Video? Video oder Foto? – während die aufjaulenden Maschinen der Bikes am Start mein Gehör an die Belastungsgrenze trieben. Ein Gefühlsmix zwischen leichtem Schmerz im Ohr und purer Begeisterung. Später war ich froh, für das Video entschieden zu haben. Die Cross-Fahrer ließen mich Dreck und Staub fressen, während diese über die ersten Hügel sprangen. „Geil!!“ dachte ich, „alles auf Video!“.

Autocross Vellern

Auf Einladung von Dirk Aufderheide vom A.C. Vellern e.V. im ADAC waren wir am 26. August auf dem Schonefeldring zwischen Oelde und Vellern. Bei dem Motorsportevent vom A.C. Vellern gingen Serientourenwagen (Fahrzeuge mit geringfügigen Veränderungen) sowie Super-Tourenwagen und Spezial-Crossfahrzeuge mit den oben genannten Motocross-Bikes an den Start und absolvierten Rennen auf der Acker-Piste.

Die Piste

Die Strecke wirkte auf uns als Laien ohne Rennfahrzeuge im Betrieb eher unspektakulär. Die Strecke auf dem Ackerfeld bot einige Kurven, Schikanen, Anstieg- und Abfahrtsstellen sowie Sprunghügel für die Motocross-Räder. 

Als Oelder Anzeiger kamen wir in den Genuss, hinter die Absperrungen gehen zu dürfen. Zuvor gab es hierzu bei der Rennleitung eine Sicherheitseinweisung, eine Warnweste und einen speziellen Presseausweis.  So nah dran kommen sonst nur die Sanitäter, Löschfahrzeuge und Streckenposten.

Muffensausen

Wie bereits oben beschrieben, durfte ich hinter die Absperrungen gehen, um von dort aus fotografieren zu können. Ungefähr 20 Meter hinter einer Linkskurve am unteren Streckenteil positionierte ich mich dann aber doch noch hinter mehreren dicken Strohballen. Oben auf dem Ring kündigten bereits die dröhnenden Motoren der Cross-Fahrzeuge an, dass bald wieder die Fetzen fliegen würden. Mit lautem Getöse schossen dann auch schon die ersten Boliden den Berg hinunter  durch die Links-Rechts-Schikane, um dann durch die besagte Linkskurve zu fliegen.

Die Fahrzeuge brettern durch die Schikane

Mit dem Blick durch den Sucher der Kamera bekam ich bereits beim ersten Fahrzeug leichtes Muffensausen. Dieses schoss aggressiv quer durch die Kurve, die Räder voll eingeschlagen und dann wieder voll gegengelenkt zum Drift. Die groben Stollen des Fahrzeugs rissen dabei Staub und Dreck auf, der durch die Luft wirbelte.

Driften gegen die Fliehkraft

Die Fliehkraft trug das Fahrzeug dabei sehr weit an den Streckenrand, dass ich dann doch lieber den Blick vom Sucher der Kamera entfernte, diese aus dem Handgelenk so gut es ging gerade hielt, um mit beiden Augen ein eventuelles Ausbrechen des Fahrzeugs schneller erkennen zu können.

Somit mutierte die zuerst unspektakulär wirkende Rennstrecke zu einem Adrenalin-Kick.

Verwöhnt von der Formel Eins

Aber auch die anderen Rallye-Faher geizten nicht mit dem Bleifuß. Umgebaute BMW´s, Mercedes und andere dickere Schlitten bretterten über die Piste und schenkten sich nicht einen Millimeter beim Rennen.

Wer verwöhnte Formel Eins-Manöver erwartete, war hier fehl am Platz. Die Konkurrenten ließen wie bei Judah Ben-Hur die Wagen auch mal aneinanderkrachen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Technik und Camping

Nach den Rennen haben wir uns ausgiebig im Fahrerlager umschauen können. Aus nächster Nähe konnten wir den Piloten und Mechanikern bei der Arbeit über die Schulter schauen, wie diese die Fahrzeuge fürs nächste Rennen wieder fit gemacht haben.

Marcel Jonas mit seinem 200 PS und 800 kg leichten Seat-Rallye-Fahrzeug

Dass es nicht nur ums Rennen ging, sondern auch um das Zusammensein, wurde uns beim Blick ins Lager schnell klar.

Für das leibliche Wohl der Zuschauer war rund um die Rennstrecke bestens gesorgt.

In eigener Sache

Da ich hiermit als Schreiber des Artikels zu dieser Art von Sport-Event meinen Debüt-Bericht abgeliefert habe, bitte ich den ambitionierten oder Profi-Rennsportler um Nachsicht. Die Rennsport-Szene oder auch gar die Champs davon sind mir leider nicht geläufig. Somit habe ich mich dazu entschlossen, einen Bericht über meine Erlebnisse zu schreiben.

Um das Event gebührend kurz zusammenzufassen, zitiere ich meine Kinder, die mich (natürlich im Sicherheitsbereich) begleitet haben:

»Papa, wir wollen auch mal so fliegen auf dem Motorrad!«

Alle Fotos ©Torsten Schwichtenhövel / Oelder Anzeiger




14. Nottbecker Büchermarkt

Der Büchermarkt des Museums für Westfälische Literatur in Oelde-Stromberg ist mittlerweile ein fester Termin im Kalender zahlreicher Bücherfreunde. In diesem Jahr geht die Traditionsveranstaltung bereits in die 14. Runde. Am Tag des offenen Denkmals, dem 9 September, können Besucher von 11.00 bis 18.00 im Innen- und Außenbereich des Kulturguts Haus Nottbeck fast alles finden, was das Bücherherz begehrt.

Foto Alina Schäfer

Für die Bücherstände stehen sowohl das Außengelände im Museumspark als auch der große Veranstaltungssaal zur Verfügung. An über 80 Ständen privater Anbieter und westfälischer Antiquariate darf nach Herzenslust gestöbert werden. Von bibliophilen Kostbarkeiten und vergriffenen Erstausgaben bis hin zu Schnäppchen und Dauerbrennern aus den großen Verlagshäusern gibt es hier für jeden Lesegeschmack etwas Passendes. Die Mischung aus professionellen und privaten Anbietern trifft beim lesehungrigen Publikum auf großes Interesse, sodass auch dieses Jahr mit regem Andrang gerechnet werden kann.

Foto Katharina Kirsch

Neben der bunten Auswahl an Literatur wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Das KulturCafé besticht mit saisonalen Kuchenangeboten, Snacks und einer vielfältigen Getränkeauswahl. Besucher, die sich für die Kultur und Literatur des Ruhrgebiets interessieren, können zudem die aktuelle Gartenhausausstellung „Schalkeland – Fotos von Karl-Heinz Gajewsky zu Gedichten von Ilse Kibgis“ besuchen. Hier werden die sozialkritischen Gedichte der in Gelsenkirchen geborenen Lyrikerin Ilse Kibgis mit den impressionistisch anmutenden Landschaftsaufnahmen von Karl-Heinz Gajewsky in Bezug gesetzt. Gajewsky ist ein profunder Kenner der Literaturszene des Ruhrgebiets und begleitete die 2015 verstorbene Dichterin bei mehreren Lesungen.

Weiteres Informationen unter Tel.: 02529 / 94 55 90 oder www.kulturgut-nottbeck.de




Rückblick Reggae-Festival Turnpike

Glasklar war es für uns am Samstag, den 25.08.2018 in die Nachbarschaft nach Lette zu düsen. Nach einer kurzen Autofahrt von Oelde in die Bauerschaft vom Ortsteil Lette fanden wir auch blitzschnell das Festival-Gelände.

Gegen 17:00 Uhr hatten wir unser Auto zu den vielen anderen auf das Feld gestellt und gingen voller Vorfreude auf den Eingang des Geländes zu. Einen kurzen Sicherheitscheck später waren wir dann auch auf diesen drauf.

Das Gelände

Da es noch recht früh am Tag war, war auf dem Festivalgelände noch ordentlich Platz. Diesen nutzten wir aus, um uns einen Überblick zu verschaffen. Es gab zahlreiche Möglichkeiten, etwas zu essen. Bratwurst, Pommes, Döner, Pizza und jamaikanische Kost. Zwei große Bierwagen boten ausreichend Durstlöscher an und es gab Merchandise-Stände, um sich noch sein Last-Minute-Reggae-Outfit zusammenzukaufen.

Einen großen Cocktailstand und eine Kaffee-Bar gab es ebenso. Somit war fürs leibliche Wohl ausreichend gesorgt. Bezahlt wurde mit Wertmarken (Ökken), die auf dem Gelände gekauft werden konnten.

Ein 0,3 Liter Bier gab es bereits für einen Ökken (2,-€)! Da kam bei vielen Gästen Freude auf! Sehr professionell wirkte auch das Sicherheitspaket. Ersthelfer, Security, Sanitäranlagen, Notarzt und Co. machten bei mir den Eindruck, als ob die Organisatoren nicht das zweite, sondern bereits das zwanzigste Festival organisieren würden.

Familiär, freundlich und entspannt

Nach und nach strömten immer mehr Gäste auf das Gelände. Die jüngsten Gäste konnten gerade erst laufen oder wurden in einer Bauchtrage umhergetragen, während die ältesten ca. 70 Jahre jung waren.

Die irre Altersspanne hat mich persönlich begeistert und somit war das Festival wirklich für jeden etwas. Kinder, Jugendliche und Erwachsene tanzten, redeten und hatten eine einfach gute Zeit auf dem Musikfest. Insgesamt waren ca. 2500 Besucher anwesend.

 

Die Musik

Die zahlreichen Live-Bands haben die Zuhörer per se mehrere Gänge runterschalten lassen. Die Message, sich mit den positiven Dingen des Lebens zu beschäftigen, kam sehr gut rüber.

Nach nur wenigen Minuten hat man den entspannten Lebensstil, für den Reggae steht, verinnerlicht. Die sanften Reggae-Bässe und der hier und da leicht süßliche Geruch, der in der Luft lag, verwandelten das Fest zu einem Lette-Jamaika.

Luisa

Die Oelderin Luisa Laakmann stand auf der Bühne und erfreute mit neuen Songs das Publikum. Sah man sich die zierliche Frau mit der Gitarre an, war man verblüfft, was diese Person aus dieser und sich herausholte.

Bei der Band Conscious Culture waren wir echt baff. Die Sängerinnen hatten wirklich fantastische Stimmen. Zu Beginn spielte die Band, ohne dass man die Sängerinnen sehen konnte. Diese standen Backstage und sangen dort. Man fragte sich, wer denn da überhaupt singt. Als die drei Frontfrauen Nadia Eva, Malijah Roots und Sista Kira dann auf die Bühne kamen, heizten diese das Publikum so richtig ein.

Conscious Culture

Während die Musik am Abend spielte, sahen wir jamaikanische Flaggen, die über den Köpfen geschwenkt wurden. Barfuß tanzten Menschen zur Musik und andere wippten lässig zum Takt mit. Von der Bühne strahlten die Scheinwerfer kunterbunt in den Nachthimmel, während der Bass einem die Hose und den Pullover wackeln ließ.

Wem es an der Bühne zu laut war, der ging weiter nach hinten, um sich zu unterhalten. Selbst ein kleiner Regenschauer prallte an der guten Stimmung ab und konnte dieser nichts anhaben.

Freizeit im Backstage-Bereich

Wir haben das Festival mit einem sehr guten Gefühl verlassen. Wir haben gute Musik gehört, viele Freunde und Bekannte getroffen, es wurde getanzt, gelacht und sich gut unterhalten.

Unsere Turnpike-Erfahrung hat voll und ganz gerockt!




Yeah, yeah, yeah: Beat im Blut

Am 20. September rocken sie die Overberg-Schule: Prinz Rupi mit »Richy & Hüby«

Zwei altgediente Oelder Musiker werden Ruprecht »Prinz Rupi« Frieling auf dessen Veranstaltung »Wie der Beat nach Westfalen kam« am Donnerstag, 20. September, um 20 Uhr begleiten: »Richy & Hüby« wollen den Zuhörern einheizen und ein Gefühl für die Musik der damaligen Zeit vermitteln. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Veranstaltung vom Heimathaus in die Aula der Overberg-Schule, Marienstraße 13, verlegt.

Ruprecht »Prinz Rupi« Frieling erzählt, wie die Beatmusik Oelde infizierte

Ruprecht Frieling freut sich sehr, als Begleitband für seinen Vortrag über die wilde Zeit Ende der Siebziger Jahre »Richy & Hüby« gewonnen zu haben, die viele der alten Hits aus dem Handgelenk spielen können.

»Seit 55 Jahren stehen die beiden Rock ’n‘ Roller auf der Bühne und waren schon in den Geburtsstunden der Beat-Bewegung dabei,« meint der in Berlin lebende Autor und Journalist. »Deshalb bin ich total happy, diese beiden Barden, die den Beat im Blut haben, als Begleitung gewonnen zu haben«.

Der in den bunten Zeiten der Flower-Power-Bewegung und Beat-Revolution in Oelde aufgewachsene Autor und Journalist Ruprecht Frieling erzählt, wie der Beat in den 60er Jahren die westfälische Provinz eroberte und den Generationenkonflikt schürte. Er erinnert an die damalige Szene, deren Einfluss viele Jugendliche zu einem Bruch mit den verstaubten Konventionen der noch vom Dritten Reich geprägten Elterngeneration bewegte. Er erlebte eine Zeit, in der die als »Negermusik« kritisierte Beatmusik die Jugend elektrisierte und viele Eltern und Pädagogen in die Verzweiflung trieb.

Um 1968 waren sie das Leitidol vieler junger Oelder: The Beatles

In Oelde aufgewachsen zählte Frieling zu den jungen Leuten, die jeden Pfennig sparten, um die Idole der damaligen Zeit live zu erleben. Im Herforder »Jaguar-Club« traf er vor einem halben Jahrhundert internationale Top-Stars. Dort sah er ab 1966 legendäre Konzerte von »The Cream«, »Jimi Hendrix Experience«, »Casey Jones and The Governors«, »The Remo Four«, »The Liverbirds«, »Spencer Davis Group«, »The Small Faces«, »The Who« und vielen anderen Weltklassemusikern. Er hörte die berühmten deutschen Gruppen jener wilden, exzessiven Zeit von »The Rattles« über »The Scorpions« und »The German Bonds« bis hin zu »The Jaguars«, den Namenspatronen des Clubs.

Let the good times roll … Richy rockt Oelde

Aber auch in Oelde selbst gab es berühmt-berüchtigte Veranstaltungsstätten wie »Der Blaube Täuber« in der Lindenstraße oder später die Diskothek »Meranchito«, in der zur Beatmusik getanzt wurde. Oelder Bands wie »The Souls«, »The Rowdies«, »The Little Sharks« und die »Colorados«, aus denen Richy & Hüby hervorgingen, begeisterten die einheimischen Jugendlichen.

Wer sich an jene wilde Zeiten erinnern möchte, in denen Beatniks mit Haartracht, Outfit und Musik ein komplett anderes Lebensgefühl dokumentierten, der ist am Donnerstag, 20. September um 20.00 Uhr dabei, wenn Ruprecht Frieling aus dem Brunnen der Erinnerung schöpft und erzählt, wie der Beat in die Provinz kam. Ort des Geschehens ist die Aula der Overberg-Schule, Marienstraße 13.

Karten im Vorverkauf in der Confiserie Rochol, Lange Straße 27, oder per E-Mail formlos unter kulturdirektion@kulturdirektion.de. Die bestellten Karten werden zugesandt.




Gartenbistro „Ellis“ öffnet morgen wieder

Stefanie Waldikowski lädt morgen, den 01. September ab 17.00 Uhr in Oelde zum Gartenbistro ein. Das kleine Bistro öffnet am Stadtgarten 14, aber nicht mit der Absicht, Gewinne zu erwirtschaften.

Der gesamte Erlös wird dieses Jahr an den Verein Achtung für Tiere in Varensell gespendet.

»Das ist ein Tierschutzverein, ein Schwerpunkt ist die Jugendarbeit, dort leben auch Tiere aus schlechter Haltung, es ist aber kein Tierheim, d.h. es werden keine Tiere weitervermittelt.«berichtet uns die Gastgeberin und Köchin Steffi.

Rückblick Gartenbistro 2017




Brauhaus und Calligraphy Cut von Frank Brormann in Fernseh-Shows

Ab kommende Woche sollten die Oelder den Fernseher einschalten. Das Oelder Brauhaus hat – wie vorab berichtet – bei der Sendung „Mein – Lokal, Dein Lokal“ mitgemacht und wird die gesamte nächste Woche vom 27.08. – 31.08.2018 jeweils ab 17.55 Uhr auf Kabel 1 zu sehen sein.

Welchen Platz gab es für das Oelder Brauhaus wohl?

André durfte auch mal an die Kamera

André Milewski hielt natürlich die Spannung weiter hoch und teilte uns nicht mit, wie das Ergebnis für das Oelder Restaurant am Marktplatz ausgegangen ist. „Das Ergebnis macht jedenfalls Laune.“, haben wir lediglich aus ihm herauskitzeln können, was nun natürlich Platz für Spekulationen lässt. Wer so zufrieden am Telefon klingt, hat wahrscheinlich den zweiten, wenn nicht sogar den ersten Platz gemacht.

Wer nun in der passenden Atmosphäre und beim passenden Essen die Koch-Show verfolgen will, kann dies die gesamte Woche von Montag bis Freitag im Oelder Brauhaus tun. Hierzu wird das Brauhaus-Team extra einen 80 Zoll-Bildschirm aufbauen.

Höhle der Löwen

Bei der Sendung „Höhle der Löwen“ auf VOX am Dienstag, den 04.09.2018 ab 20.15 Uhr tritt Frank Brormann mit seinem Calligraphy Cut ins Rampenlicht. Der renommierte Friseur aus Oelde möchte weltweit expandieren und wagt somit den Gang in die Höhle der Löwen. Eine halbe Millionen Euro will er für 20 Prozent seines Unternehmen erbitten.

Somit wird Oelde in der nächsten Woche durch zwei hochkarätige Könner ihres Handwerks im TV vertreten.

Einschalten lohnt sich garantiert.




Kunst im Kasten – VOK

Am letzten Sonntag stellten die drei Künstlerinnen Gerda Hövekamp, Nicole Glettner und Lara de Silva ihre Werke in der Greenbox in Oelde aus. Wir waren im Kasten und haben den Moment festgehalten.

Natürlich ist es schwer, Kunst zu beschreiben oder gar zu bewerten. Für den einen ist es vielleicht Kitsch, der Kenner ist vielleicht begeistert. Da wir keine Kenner sind, können wir hier nur unsere persönlichen Eindrücke einfließen lassen.

Die Aussteller und die Kunst

Sehr schön anzusehen waren die Acryl- und Airbrush-Werke von Gerda Hövekamp.  Kräftige bunte Farbexplosionen konnten auf Leinwand betrachtet werden.

Nicole Glettner stellte Landschaftsbilder und Fundstücke vom Strand künstlerisch kombiniert in Szene während die Goldschmiedin Lara de Silva Schmuckstücke präsentierte. Diese waren inspiriert von Mutter Natur.

Die Gäste und die Kunst

Viele Gäste nutzten die Sitzmöglichkeiten vor den Kunstwerken, um sich diese in Ruhe anzuschauen oder über diese zu diskutieren. Es wurde mit den Fingern auf etwas gedeutet oder Details aus nächster Nähe betrachtet. Bei unserem Aufenthalt wurden unsere Erwartungen an die Kunst erfüllt. Es wurde darüber diskutiert.

Verein Oelder Kunstschaffender und die GREENBOX

Sehr schön ist es, dass die GREENBOX am Rand des Vier-Jahreszeiten-Parks durch den VOK belebt wird. Regelmäßig über das Jahr verteilt wird der Verein nun dort ausstellen. Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung.




Rückblick auf die Eröffnung von Pott´s gläserner Brauerei

Bei bestem Wetter machten sich am letzten Sonntag viele tausend Menschen auf den Weg zur Pott´s Brauerei in Oelde. Anlass war der Tag der offenen Brauerei zur Besichtigung des nun fertiggestellten Bauabschnittes. In diesem wird unter anderem die neue Craft-Bier-Serie von Pott´s hergestellt.

Viele Besucher waren beim Fest dabei

Das Craft- Bier-Tasting

Dinkel-Märzen und Farmhouse Ale

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen und haben zwei der drei Sorten Craft-Bier probiert.

Das Farmhouse Ale ist ein herb- würzig schmeckendes Bier, welches eher Anklang bei den Männern finden wird.

Bei dem Dinkel-Märzen fühlte man sich direkt an belgisches Bier erinnert. Dieses lag süffig und süßlich am Gaumen und wird eher der Frauenwelt schmecken. Beide Biersorten sind leicht getrübt und bieten für jede Vorliebe eine ordentliche Portion Abwechslung im Rachen.

Die Gläserne Brauerei

Durch den neuen Anbau strömten Unmengen an Besuchern, um sich das „Brauatelier“ (Sudhaus) anzuschauen. Fünfzehn Hektoliter Ausschlagwürze je Sud stehen zur Entwicklung neuer Bierstile und als Dienstleister für die Herstellung von Bieren nach den Rezepten von Craft-/ Wanderbrauern zur Verfügung.

Das Atelier soll außerdem auch für Brauerei-Startups zur Verfügung gestellt werden.

Die Feier

Auf dem Gelände war es wirklich voll. Viele Familien, Jugendliche und Erwachsene waren gekommen, um zu sehen was von der Pott´s Brauerei geschaffen wurde.

Das neue Craft-Bier wurde gut angenommen. Viele standen in einer Schlange an, um es zu probieren. Für das leibliche Wohl wurde rundum gesorgt. Bratwurst, Waffeln, Steaks, Leberkäse, Eis oder Pulled Pork aus dem Smoker wurden angeboten.

Für die Kinder gab es eine Hüpfburg und einen Trampolin-Park. Es wurde Live-Musik gespielt und die Stimmung war ausgelassen.