Reisen mit den Ohren – im Reisepodcast

Mikroabenteuer vor der Haustür oder auch die lange Fernreise in ganz andere Kulturkreise – Reisen bildet, hilft gegen den Alltagsstress und macht einfach Spaß. »Aber man kann eben nicht immer reisen, deswegen wollen wir auch die Zeit dazwischen mit packenden Impulsen aus Nah und Fern beleben«, erklärt Rebecca Schirge und wirft einen Blick aus dem Fenster, vor dem Bielefeld sich novembertypisch in grau und grau präsentiert.

Radio-Moderator und Reisejournalist Joris Gräßlin und Reisebloggerin Rebecca Schirge. Foto: ams

Die 36-Jährige arbeitet als freiberufliche Redakteurin für verschiedene Print- und Onlinemagazine, ist gerade aus Panama zurückgekehrt und bloggt schon seit längerem über ihre Reisen. Neu ist, dass sie auch hörbar von ihren Reiseabenteuern berichtet – gemeinsam mit dem 34-Jährigen Joris Gräßlin, den die Bielefelder als Frühmoderator bei Radio Bielefeld kennen. Die beiden sind ein eingespieltes Team und plaudern unterhaltsam und informativ im „Reisepodcast“ über ihr liebstes Hobby.

»Wir wollen besonders jene ansprechen, die Lust auf besondere und individuelle Reiseziele haben«, beschreibt Rebecca Schirge und Joris Gräßlin ergänzt: »…außerdem natürlich auch andere Reiseblogger bzw. Hobby-Reisende, die mit uns ihre Tipps austauschen wollen. Der Podcast soll mittelfristig zu einer Art Community werden, in der wir uns gemeinsam mit den Usern über den perfekten Urlaub austauschen.«

Die Reaktionen auf die ersten Folgen, in denen es beispielsweise schon auf dem Hausboot über den Fluß oder im Digital-Detox-Urlaub in den Regenwald Sri Lankas ging, sind durchweg positiv. Gräßlin: »Unsere Hörer freuen sich über die Abenteuer zum Hören. Vor allem die Einspieler, die Rebecca auf Reisen vor Ort aufnimmt, kommen super an!«

Wichtig ist den beiden Podcastern mit der großen Reiseleidenschaft, dass die Urlaube, die sie verleben und über die sie später miteinander sprechen und Erfahrungen austauschen, nicht alltäglich sind.

Schirge: »Schon als Kind habe ich fasziniert Reisemagazine durchgeblättert und mir vorgenommen, diese Orte einmal selbst mit eigenen Augen zu entdecken. Heute versuche ich vor allem, besondere Ziele auszuwählen, die noch nicht überlaufen sind.« Und was sie dort erlebt, das gibt sie gern im Blog und im Podcast weiter. »Uns reizt alles, was das Gegenteil vom All-Inclusive-Mallorca-Urlaub ist«, schmunzelt die Bielefelderin.
Zu hören sind die Folgen des Reisepodcasts von Rebecca Schirge und Joris Gräßlin überall, wo es Podcasts gibt und auf podcastfabrik.de.




Work and Travel Meet & Greet – über Traumziele in Kanada und Neuseeland

Das Hobbiton Filmset in Matama 2017 Foto: Torsten Schwichtenhövel

Das erste „Work and Travel Meet & Greet“-Event als gemeinsamer Erfahrungsaustausch zwischen Reise-Experten und jungen Leuten fand großen Anklang. Über 30 Work-and-Travel-Interessierte nutzten Anfang November diese informelle Veranstaltung mit Speed-Dating-Charakter in Rheda-Wiedenbrück. Vorträge, Reden oder Präsentationen standen aber nicht auf dem Programm.

Vielmehr ging es um den lockeren Austausch rund um das Thema Work and Travel. Das neue Konzept, sich in formloser Atmosphäre über Work and Travel inspirieren und austauschen zu können, kam bei allen Besuchern sehr gut an. Die Teilnehmer konnten ihre Fragen auch an Teresa Howell aus Neuseeland und Nicole Hoffmeister aus Kanada stellen, die eigens nach Deutschland angereist waren.

Einige Gäste wollten sich zunächst nur grundsätzlich informieren oder hören, wie andere ihre Auslandszeit planen. Andere holten sich noch schnell die letzten Vorbereitungs- und Reisetipps vor der bereits geplanten Reise ab.

Taranaki Mountain in Neuseeland. Foto: Torsten Schwichtenhövel

Ziel der Veranstaltung war, bei jungen Leuten die Reiselust zu wecken, Hilfestellungen zu geben, aber auch Sorgen und Ängste vor einem unbekannten Land abzubauen. Viele nutzten den Informationsabend auch zum Kontakte knüpfen, um mögliche Reisepartner kennenzulernen.

Die Niagarafälle 2003. Foto: Torsten Schwichtenhövel

Das nächste „Work and Travel Meet & Greet” findet am Donnerstag, 24. Januar 2019 ebenfalls mit Experten aus dem Ausland statt. Auch dieser Infoabend wird in den Räumen der INITIATIVE auslandszeit in Rheda-Wiedenbrück von der Smaller Earth Deutschland GmbH – den Experten für Working Holidays und kulturellen Austauschprogrammen – ermöglicht. Anmeldungen und weitere Informationen auf www.auslandsjob.de

Kontakt:

Jane Jordan, INITIATIVE auslandszeit, Berliner Str. 36, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 05242 405434 2

E-Mail: [email protected]




Für die Sicherheit bei der Arbeit sensibilisieren

Oelde, 22. November 2018 – Gesunde Mitarbeiter, Arbeitsschutz und ein ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein aller sind in einem anspruchsvollen und fordernden Wettbewerbsumfeld unabdingbar, um störungsfrei und qualitativ hochwertig zu produzieren. Auch für Anwohner trägt täglich gelebte Arbeitssicherheit zu einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis bei. Bei der GEA Westfalia Separator Group GmbH in Oelde trägt das Engagement für Arbeits- und Produktionssicherheit Früchte.

So geht die Zahl der Arbeitsunfälle seit Jahren  kontinuierlich zurück.

Um auch junge Ingenieur- Berufseinsteigern und Studierende bereits frühzeitig für die immense Bedeutung von Sicherheit zu sensibilisieren, organisierte GEA mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Bezirksverein Ostwestfalen-Lippe (OWL) und weiteren Unternehmenspartnern am 22. November 2018 den Praxistag „Ing.meet.Safety“ am GEA Standort in Oelde. Die Teilnehmer erhielten praktische Einblicke in die jeweiligen Betriebsabläufe und Informationen über die Bereiche Mensch und Maschine, Arbeitssicherheit und Prävention, Ergonomie und Gesundheit, Risiken und Haftung im Berufsalltag in allen Arbeitsbereichen.    

»Ausgebildete und spezialisierte Fachkräfte für Arbeitssicherheit, übrigens ein mögliches, wichtiges berufliches Betätigungsfeld für Ingenieure, sind sehr wichtig. Aber jeder Einzelne im Betrieb und auch jedes Vertragsunternehmen wie Zulieferer und Logistiker müssen täglich Arbeitssicherheit leben sowie Regeln und Standards beachten.«, sagt Dipl.-Ing. Peter Brüggenkötter, Leiter Gesundheits- und Arbeitssicherheits-Management bei GEA.   

Die Kursteilnehmer erhielten direkt in der Zerspanung Unterweisungen.

Einen Großteil ihrer Zeit verbringen Menschen am Arbeitsplatz und immer mehr in einer „Mensch-Maschine-Kollaboration“, also in direktem Kontakt mit Maschinen und Robotern. Daher stand die Ganztagesveranstaltung „Ing.meet.Safety“ auch unter dem Motto „Mensch und Maschine“. Themenschwerpunkte waren „Verantwortung im Arbeitsschutz“, „Maschinensicherheit aus Entwicklungs- und Konstruktionssicht“ sowie „Arbeitssicherheit aus Produktions- und Organisationssicht“. »Alle Teilnehmer müssen sich immer wieder vor Augen führen, welche negativen Auswirkungen Fehler oder Nichtbeachtung von Vorschriften nach sich ziehen können. Neben der eingeschränkten Lebensqualität für den Verletzten selbst kann es für das Unternehmen zu Produktionsausfällen, Kosten und einem Imageschaden kommen«, erklärt Brüggenkötter. In ihrem Berufsalltag und täglichen Handeln müssten sich Ingenieure und Bediener tief in die Anlage, ihre Funktionen und mögliche Gefahrenpunkte hineindenken. Routine ist dabei fatal, denn sie macht betriebsblind.

Kein Wunder, dass auch der Gesetzgeber und die Berufsgenossenschaft mit Gesetzen, Vorschriften, Verordnungen, Regeln, Richtlinien und dem praktischen Instrument der Zertifizierungen ein klares Regelwerk geschaffen hat. So regelt beispielsweise das Arbeitsschutzgesetz die Sicherheit der Beschäftigten bei der Arbeit, also die Beherrschung und Minimierung von Gefahren für Sicherheit und Gesundheit. Und auch, so Brüggenkötter, wenn das alles theoretisch erscheine, diese gesetzlichen Vorgaben seien unbedingt immer wieder, jeden Tag und jede Minute, zu beachten und zu verinnerlichen. GEA am Standort Oelde verfügt im Bereich Quality, Health, Safety, Environment (QHSE), also Qualitätsmanagement, Gesundheitsschutz, Sicherheit und Umwelt, über die folgenden Zertifizierungen: ISO 9001 Qualitätsmanagement, ISO 14001 Zertifizierung für das Umweltmanagement, eine Zertifizierung nach ISO 45001 Arbeitsschutzmanagement und ISO 50001 Energiemanagement. »Darüber hinaus führen wir kontinuierlich Fortbildungen und Trainings durch.«, erläutert Brüggenkötter.

Quelle: www.vdi.de

Entwickelt hat das Seminarangebot „Ing.meet.Safety“ Prof. Dr.-Ing. Ralf Hörstmeier, ehrenamtlich im VDI OWL tätig. »Wer sein Wissen erweitern und seine Chancen am Arbeitsmarkt erhöhen will, wer Verantwortung und Vorbildfunktion übernehmen, im Bereich Mensch und Maschine für Arbeitssicherheit und Prävention, Ergonomie und Gesundheit sorgen und in punkto Risiken und Haftung informiert bleiben will, der ist bei „Ing.meet.Safetyrichtig. «

»Eine Teilnahme ermöglicht zudem neue Kontakte und erweitert Netzwerke.«, so Hörstmeier.   

Teilnehmer begeistert

Teilnehmerin Clarissa Brechtken, Studierende der Technologie der Kosmetik und Waschmittel an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo, war vom Verhältnis Praxis/Theorie begeistert. »Dieser Veranstaltungstag hat dazu beigetragen, mich noch mehr für die Thematiken Arbeitssicherheit und Maschinenschutz zu sensibilisieren.«, so Brechtken. Auch die Chance, Netzwerke anzubahnen, fand diese sehr gut. Und nicht zuletzt hilft die Teilnahme auch bei späteren Berufs-Bewerbungen.

 




Kulturelle Studienreise nach Moskau und St. Petersburg

Die Oelder Kulturdirektion Dr. Löher bereitet eine Studienreise nach Moskau und St. Petersburg für Oktober 2019 vor. Aufgrund von Nachfragen nach einer solchen Kulturreise hat Dr. Löher gemeinsam mit der Firma Kottenstedte ein Reiseprogramm erstellt, das er jetzt vorstellt.

1. Tag (12.10.19): Mit unserem Bus reisen Sie nach Frankfurt zum Flughafen, wo um voraussichtlich 13:00 Uhr Ihr Direktflug mit Lufthansa nach St. Petersburg abhebt. Nach Ankunft treffen Sie Ihre russische Reiseleitung, mit der Sie zum Hotel gefahren werden.

2. Tag (13.10.19): Nach dem Frühstück beginnt um 9:00 Uhr die ganztägige Stadtrundfahrt in St. Petersburg: Sie besichtigen die Admiralität, den Schlossplatz mit Winterpalast, den Sommergartens, den St. Isaak-Platz mit der St. Isaak-Kathedrale, den Theaterplatzes und den Newsky-Prospekt.

Eigentlich müssten Sie Monate lang in St. Petersburg bleiben. So lange bräuchte man nämlich, um die rund 2,7 Mio. Exponate des Eremitage-Museums gesehen zu haben. Das Hauptgebäude des riesigen Museum ist die Zarenresidenz, das Winterpalais. Die prachtvollen Räume bilden einen ansprechenden Rahmen für die Präsentation der Kunstschätze! Der Nachmittag ist für die Besichtigung des Eremitage-Museums verplant.

3. Tag (14.10.19): Sie setzen Ihre Besichtigungen während einer zweiten Stadtrundfahrt in St. Petersburg fort, denn: Kaum anderswo verbindet sich eine derartige Vielzahl prachtvoller Bauten zu einem solchen Gesamtkunstwerk. Selbstverständlich wird auch die Besichtigung der prächtigen Isaakskathedrale nicht fehlen. Ein weiteres Bauwerk dürfen Sie ebenso wenig verpassen: Die Peter-Paul-Festung sollte Russland gegen Schweden schützen. Durch das Peterstor gelangen Sie in das Innere zum „Herz“ der Festung, zur Peter-und-Paul-Kathedrale.

4. Tag (15.10.19): Heute unternehmen Sie einen ganz besonderen Tagesausflug: Der Peterhof besticht durch seine weitläufigen Parkanlagen und seine schönen Schlösser. Sie besichtigen den Großen Palast, der durch Rastrelli seine heutige Pracht erhielt. Der Blick von der Palastterrasse ist grandios. Der ca. 1000 ha große Park verlockt geradezu zu einem Spaziergang. Hier finden Sie 20 weitere Schlösschen und Pavillons und jede der Alleen führt zu einer der unzähligen Fontänen/ Wasserbecken.

5. Tag (16.10.19): Folgen Sie uns auf einen Ausflug zum prunkvollen barocken Katharinenpalast. Hier im „Zarendorf“, werden Sie erneut dem Architekten Rastrelli begegnen, der nach den Vorgaben der verschwenderischen Zarin Elisabeth den einst kleinen Palast zu einem prachtvollen Barockpalast umbaute. Neben der Einrichtung, befindet sich hier auch das legendäre, Bernsteinzimmer, das nun vollständig rekonstruiert im Glanz vergangener Tage erstrahlt. Nach einem Spaziergang in den ausgedehnten Parkanlagen geht es zurück.

6. Tag (17.10.19): Nach etwas freier Zeit werden Sie zum Bahnhof gebracht und verabschieden sich von der örtlichen Reiseleitung. Um 13:00 Uhr verlassen Sie mit dem Zug Sapsan St. Petersburg und fahren nach Moskau, wo Sie um voraussicht-lich 17:25 Uhr eintreffen. Am Bahnhof empfängt Sie Ihre örtliche Reiseleitung und begleitet Sie während Ihrer Fahrt zum Hotel.

7. Tag (18.10.19): Während der ganztägigen Stadtrundfahrt in Moskau steht viel auf dem Programm: Sie besichtigen den Theater-Platz mit dem Bolshoi-Theater, die Christus-Erlöser-Kathedrale und sehen die Moskauer Universität, das Neujungfrauen-Kloster und der Arbat-Straße. Höhe punkt des Tages ist die Besichtigung des bedeutendsten Bau- und Ge-schichtsdenkmals und gleichzeitig des ältesten Teil Moskaus, des Kremls. Zu den ältesten Baudenkmäler zählen u.a. drei Kathedralen, von denen Sie natürlich auch eine ansehen werden. Auch werden Sie das Gebäude der Rüstkammer besichtigen, das ein einzigartiges Museum mit Sammlungen alter Waffen und Kriegstrophäen sowie der größten Sammlung von Zarengewändern, Insignien, Thronsesseln und anderen Meisterstücken beinhaltet.

8. Tag (19.10.19): Sie fahren zum größten Museum der russischen und nationalen Kunst und besuchen die Tretjakow Gale-rie. Über 100.000 Gemälde, Ikonen und Skulpturen werden hier präsentiert. Später besuchen Sie die „Paläste für das Volk“ – unter der Erde! So rühmt sich nämlich das Moskauer Metrosystem damit, zahlreiche der 177 Stationen aufgrund ihrer Prägung durch den sozialistischen Klassizismus zu Zeiten Stalins so prunkvoll wie Paläste ausgestaltet zu haben.

9. Tag (20.10.19): Nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von Ihrer örtlichen Reiseleitung und werden zum Moskauer Flughafen gefahren. Von dort startet voraussichtlich um 13:15 Uhr Ihr Direktflug mit Lufthansa nach Frankfurt, von wo aus gegen 16:30 Uhr Ihre Heimreise in unserem Bus beginnt.

Kosten der Reise

Der Preis Person beträgt im Doppelzimmer je Person 1969,- €. Für ein Einzelzimmer wird ein Aufschlag von 252,- € angerechnet.

Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 25 Personen. Bei der Reise muss ein gültiger Reisepass vorliegen. In den Reisekosten ist die Beschaffung der Visa für Russland von ca. 110,-€ enthalten.

Telefonische Anmeldung bei Fa. Kottenstedte unter der Rufnummer: 02524 2032




Apokalypse Münsterland – Diskussionsrunde auf Haus Nottbeck

Am 21. November tritt das Museum für Westfälische Literatur mit dem Publikum in Dialog. In einem offenen Workshop möchte das Museumsteam gemeinsam mit interessierten Besuchern der Frage nachgehen, welches Kulturgut besonders schützenswert ist. Die Auswahl wird Teil einer mobilen Ausstellung, die im Sommer 2019 im Münsterland auf Tournee geht. Der Workshop auf dem Kulturgut Haus Nottbeck, in dem das Literaturmuseum beheimatet ist, beginnt um 16.00 Uhr und steht allen Interessierten offen.

Das Museum für Westfälische Literatur nimmt teil am Projekt „Apokalypse Münsterland“ – einer Initiative des Kulturbüros und des Museumsnetzwerks im Münsterland. Damit ist es eines von vielen regionalen Museen und Ausstellungshäusern, die gemeinsam mit ihren Besuchern darüber diskutieren wollen, was an ihren Inhalten schützenswert ist. Der vor diesem Hintergrund stattfindende Workshop am 21. November um 16.00 Uhr richtet sich an alle, die gemeinsam ergründen wollen, was Literatur oder Literaturerfahrung auszeichnet. Welche Ausstellungsstücke oder –inhalte sind kulturhistorisch besonders wichtig? Oder lässt sich sogar die literarische Vielfalt einer nachfolgenden Generation übermitteln?

Zukunft

Aufhänger des partizipatorischen Projekts ist eine eher düstere Zukunftsvision. Ein Hilferuf von Menschen aus einer durch und durch digitalisierten Welt ereilt die Bürger des Münsterlandes. Die Menschen der Zukunft sehnen sich nach Kultur, nach Erfahrungen abseits des virtuellen Einheitsbreis. Doch wie können kulturelle Artefakte oder gar abstrakte Ideen einer digitalisierten Hochkultur begreiflich gemacht werden? Der Clou steckt in einer innovativen Aufbereitung der im Workshop erarbeiteten Auswahl, die über Laserscanner in dreidimensionale Erlebnisräume überführt wird – Erlebnisräume, die dann im Sommer 2019 in einer Wanderausstellung an verschiedenen Orten im Münsterland bestaunt werden können.

Hintergründe

„Apokalypse Münsterland“ ist ein Kooperationsprojekt von Museen und Ausstellungshäusern, die digitale Vermittlungsmethoden und besucherorientierte Ansätze ausprobieren, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Unter der Projektleitung des Münsterland e.V. arbeiten über 25 kulturelle Einrichtungen im Münsterland mit den Kooperationspartnern FH Münster, Fachbereich Architektur (Münster School of Architecture, MSA), BOK + Gärtner GmbH (Agentur für Kommunikationsdesign und Szenografie) und dem FabLab des münsterLAND.digital e.V. zusammen.

Das Projekt wird gefördert und unterstützt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesförderprogramm Regionale Kulturpolitik) und die Commerzbank-Stiftung.

Mittwoch 21.11.2018 um 16.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.




Letter Demokraten aktiv gegen AfD-Stammtisch

»Lette ist bunt, offen und gegen rechts« lautet das Motto einer geplanten Aktion gegen das Auftreten der AfD in Lette. Dazu traf sich der Bezirksausschuss Lette als Initiator mit  Bürgern, Vereins- und Kirchenvertretern im Heimathaus. Beraten wurde über eine öffentliche Aufklärungsaktion gegen den bevorstehenden AfD-Stammtisch, die am 22.11.2018 im Hotel Lindenhof stattfinden soll.  

Die Anwesenden waren sich einig und stimmten dem Veranstalter, dem Bezirksausschuss Lette (BZA), zu, dass direkt beim ersten Auftritt der AfD in Lette deutlich gezeigt werden muss, dass diese nicht willkommen ist. Die Anwesenden machten deutlich,  dass es nicht zu Randale kommen darf, sondern friedlich Flagge gezeigt werden soll.

Wehret den Anfängen! Vorne links im Uhrzeigersinn beginnend saßen am Tisch: Reinhard Jessulat, Martin Habrock, Peter Wonnemann, Friedhelm Henne, Marc Berkenkötter, Achim Berkenkötter, Dirk Ossenbrink, Katharina Henne, Christian Philipper, Hubert Empting und  Nikolaus Tschapalda

Laternenumzug gegen rechte Gesinnung

Der BZA lädt alle Vereine, Bürger und Gruppen ein zu einem Fußmarsch am 22. November. Hierzu sollen alle Lampen mitbringen (keine Fackeln, sondern elektrische Lichter), berichtet uns Marc Berkenkötter vom Bezirksausschuss (BZA), der uns stellvertretend für dessen Mitglieder informierte.

Treffpunkt, Marschroute und Ziel

Treffpunkt aller Demokraten, die sich an dem Umzug beteiligen wollen,  ist der 22. November um 18.00 Uhr auf dem Pfarrer-Laumann-Platz in Lette.  

Von dort geht es dann gegen ca. 18:45 Uhr Richtung Hotel Lindenhof, wo der AfD-»Bürgerstammtisch« um 19:00 Uhr beginnen soll.

Ziel des Marsches wird der Parkplatz vom Hotel Hartmann sein.

Abschlussveranstaltung

Der Fußmarsch endet auf dem Parkplatz vom Hotel Hartmann, wo es Wurst und Getränke geben wird.

Kollektive Veranstaltung

Marc Berkenkötter betonte, dass bei dieser Aktion alle vom Bezirksausschuss an einem Strang ziehen und gemeinsam  als Veranstalter auftreten.

Die Veranstaltung wurde von den Initiatoren bei der Kreispolizei angemeldet, damit alles seine rechtlichen und geordneten Bahnen gehen kann.

Kontakt mit dem Hotel-Restaurant Lindenhof

Der OELDER ANZEIGER hat im Vorfeld »Lindenhof«-Betreiber Thomas Jogwick gefragt, warum er der AfD Räume zur Verfügung stellt.

Jogwick erklärte dazu, er stelle lediglich die Räumlichkeiten zur Verfügung: »Es wurde mir versichert, dass es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelt, bei der jeder zuhören kann. Ich werde mir auch ein Bild machen, was die Leute zu sagen haben“, antwortete der Gastronom auf unsere Frage, ob er die Veranstaltung inhaltlich unterstütze, indem er der AfD ein Podium bietet.

Blickt man zurück auf die Gegenaktion im Stadtzentrum im Jahr 2015, hielten alle Gastronomen zusammen und schlossen kollektiv ihre Lokalitäten bei einem Aufmarsch der AfD. DER OELDER ANZEIGER berichtete in mehreren Artikeln.




Stromberg kreativ

Am kommenden Samstag und Sonntag stellen Kunsthandwerker in der Alten Vikarie in Stromberg ihre Werke aus. Wer auf der Suche nach etwas Besonderem für die Weihnachtszeit ist, wird hier sicher etwas finden. Dekoartikel, Filzwaren und selbst hergestellte Bilder und Figuren warten auf neue Besitzer.

Das Foto der Stadt Oelde zeigt die Alte Vikarie. Quelle: https://web.precms.de/oelde/media/variant/49639_540.jpg

Wann und wo?

Samstag 17.11 von 14.00 – 17.00 Uhr

Sonntag 18.11 von 13.00 – 17.00 Uhr

Münsterstr. 37, 59302 Oelde

 

 




Metal in der Post

Fett aufs Trommelfell gibt es am Samstag, 17.11.2018 in der Alten Post Oelde. Um 19:00 Uhr werden Ohren und Hirnwindungen für schlanke 8€ freigekloppt. International wird Metalcore, Hardcore, Alternative und New Wave von folgenden Bands serviert:

Dead Like Juliet – New Wave of Heavy Music – Südtirol

Late Generation – Metalcore – Paderborn

Noija – Alternative Metal – Schweden

The Hitch – Post-Hardcore – Münster

Discoveries – Alternative Metalcore – Rom, Italien

Anschrift:

 Alte Post Oelde Bahnhofstr. 27, 59302 Stadt Oelde




Unterschriftensammlung hat begonnen

Die drei Initiatoren des Bürgerbegehrens (gegen die Umgestaltung der Innenstadt) haben am letzten Dienstag, den 13.11.18, wie angekündigt damit angefangen, Unterschriften zu sammeln. Gut positioniert mit einem Stehtisch auf dem Oelder Marktplatz zwischen Blumenwagen und Infowand der Stadt Oelde wurden am ersten Markttag weit über 100 erste Unterschriften eingesammelt.

Die Initiatoren Rudolf Weber, Dr. Ralf Wohlbrück und Friedhelm Glaremin

Wir selbstkonnten mehrere gefüllte Unterschriftenzettel sehen und haben auch während unseres Aufenthaltes viele interessierte Bürger am Infostand gesehen.

»Weit über 100 Unterschriften haben wir, aber wir brauchen noch 1.900. Gesammelt wird bis zum letzten Tag! Also ran an den Speck.« ,berichtet uns Dr. Ralf Wohlbrück.

Gespräche wurden geführt und Unterschriften wurden geleistet

Die Unterschriftenliste kann hier heruntergeladen werden und bei den Initiatoren ausgefüllt abgegeben werden.

Unterschriftenliste Marktplatzumgestaltung




Ist der beste Chor im Westen der Schoenefeldt Chor?

Es wird wieder gesungen in NRW: 20 Chöre aus Nordrhein-Westfalen treten im Herbst 2018 wieder zum großen WDR-Casting-Wettbewerb „Der beste Chor im Westen“ an. Auch in diesem Jahr hat sich die Jury die Entscheidung nicht leicht gemacht. »Wir haben einfach eine tolle Chorszene in NRW«, sagt Rolf Schmitz-Malburg, Mitglied der Jury und Bass im WDR Rundfunkchor »Die Live-Atmosphäre, die Nervosität, das Lampenfieber – wenn es nach mir geht, können wir am liebsten morgen mit der Sendung loslegen.« In diesem Jahr mit dabei: „Schoenefeldt Chor“ aus dem KREIS WARENDORF!

WDRJeweils zehn Chöre treten bei den Aufzeichnungen des Casting-Wettbewerbs/Vorentscheide am 17. November in der KRAFTZENTRALE im LANDSCHAFTSPARK DUISBURG-NORD und am 24. November in der ALFRED-FISCHER-HALLE in HAMM vor Publikum und Jury auf.

Die Aufzeichnung wird am 30.11.3018 um 20:15 im WDR Fernsehen gesendet.

Wer sich bei den Vorentscheiden am besten präsentiert, hat die Chance aufs Halbfinale (7. Dezember 2018) und vielleicht sogar aufs Finale (14. Dezember 2018) – der WDR sendet diese beiden letzten Runden live aus dem Studio in Köln-Bocklemünd! Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von 10.000 €  !

Jury: v.l. Rolf Schmitz-Malburg, Natalie Horler, (Moderation: Marwa Eldessouky, Marco Schreyl) Jane Comerford und Giovanni Zarrella

Der Schoenefeldt Chor

„Jeder kann singen!“ – das ist das Motto vom „Schoenefeldt Chor“ aus dem Kreis Warendorf im Münsterland. Der Chor hat immerhin rund 100 Mitglieder aus allen Altersgruppen und probt auf Grund der Größe des Chores an verschiedenen Orten und mit verschiedenen Chorleitern. Einmal im Monat findet eine Gesamtprobe für alle Sänger aller Orte statt. Hier wird besonders Wert darauf gelegt, dass sich alle Untergruppen mischen, um sich besser kennenzulernen. Dies verbessert nicht nur den Zusammenhalt, sondern auch den Klang des Chores bei Konzerten.

Namensgeber und Chorleiter ist Stefan Schoenefeldt. 1999 gründet der Freiberufler und Musiker in Ahlen den Chor und eröffnet in den nächsten Jahren weitere Probenorte in der Umgebung. 2012 erwirbt er den Kulturbahnhof Beckum, um dort ein Zentrum für kulturelle Veranstaltungen und natürlich das Hauptquartier vom „Schonefeldt Chor“ zu errichten. Mit viel Leidenschaft hat er es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen Chorgesang beizubringen und Spaß am gemeinsamen Singen zu erzeugen.

Das Konzept geht auf: Die Sänger proben einheitlich mit der Hilfe von sogenannten „Teach Tracks“. Das sind Tonbandaufnahmen der Songs, die im Studio vorab eingesungen wurden. So kann die einheitliche Qualität der Proben an den verschiedenen Standorten gewährleistet werden.

Mindestens zwei bis drei Mal im Jahr zeigt der Chor sein Können bei Auftritten. Gesungen werden deutsche und englische Pop-Songs – etwa „The Lion King“, „Livin‘ on a Prayer“, „Cup Song“ oder „Ich lass für dich das Licht an“.

Weitere Informationen zum Chor unter der Adresse: www.schoenefeldt.de

Neben dem Kreisbekannten Schoenefeldt Chor treten an:

„Kammerchor des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula“ aus Geilenkirchen
„Chorgemeinschaft Voßwinkel-Höingen“ aus Arnsberg
„Friday on my mind“ aus Münster
„ChoRleriker“ aus Unna
„FLOW“ aus Aachen
„HERRENmitDAMEN“ aus Köln
„Abgestimmt“ aus Brilon
„DIN A5“ aus Bielefeld
„BonnVoice“ aus Bonn