Auffwiegeln und falsche Informationen? André Drinkuth von der CDU bezieht Stellung zum Leserbrief

André Drinkuth

Mit einem Leserbrief reagiert André Drinkuth auf den Brief von Herrn Marc Berkenkötter und wird wie immer im vollen Umfang eingestellt. Das ist wieder ein typischer aufwiegelnder Kommentar der SPD-Brüder aus Lette, der vor Polemik nur so strotzt. Die Ortsteile als „Abstellkammer“ der Stadt zu bezeichnen, ist eine absolute Frechheit und sachlich einfach falsch!



Man schaue sich nur die Investitionen in die
Kunstrasenplätze in den letzten Jahren an, das neue Vereinsheim in
Sünninghausen, die finanzielle Unterstützung des Freibades Gaßbachtals, das
Lehrschwimmbecken, die Dorfentwicklungskonzepte, den Erhalt der Grundschule in
Lette, etc.

André Drinkuth hier bei der Podiumsdiskussion

Wo sind bitte die konkreten Projekte, Herr Berkenkötter, für
die Sie in den letzten Jahren finanzielle Unterstützung für Lette verlangt
haben und sie seitens der Stadt nicht bekommen haben? 

Ihr einziges Ziel ist es, den Dorfbewohnern den Eindruck zu
vermitteln, dass sie ungerecht seitens der Stadt behandelt werden und die
Innenstadt generell bevorzugt wird, was einfach falsch ist. Es ist doch völlig
normal, dass in der Innenstadt durch die gegebene Infrastruktur mehr Geld
ausgegeben werden muss als in den Ortsteilen. 

Nach Ihrem Credo müssten Sie sich auch beschweren, dass die
Stadt nur 1,5 Mio. Euro für die neue Feuerwache in Lette ausgeben will, da die
Stadt ja 10,5 Mio. Euro, also viel mehr, für die neue städtische Feuerwache
ausgegeben hat. 

Ihr Einsatz und Engagement vor Ort in allen Ehren, aber
diese Art der provozierenden Kommunikation ist Gift für das politische und
gesellschaftliche Miteinander vor Ort. Das mag Ihnen Stimmen in Lette bringen,
entspricht aber in keiner Weise meinem Verständnis von sachlicher und
konstruktiver Lokalpolitik zum Wohle der Stadt Oelde!!

Im Übrigen stimme ich Ihnen zu, Herr Berkenkötter, wenn Sie
davon sprechen, dass seitens der Stadt natürlich weitere Anstrengungen
notwendig sind, um die Ortsteile bei den Herausforderungen der Zukunft zu
unterstützen. Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr zur besseren
Anbindung der Ortsteile an die Innenstadt beziehungsweise die Entwicklung eines
für Oelde passgenauen nachhaltigen Mobilitätskonzeptes wären sicherlich
sinnvolle Maßnahmen.    

Mit freundlichen
Grüßen

Andre Drinkuth




Pflastersteine und Wasserspiel werden nicht zum Problemlöser

Es erreicht uns ein weiterer Leserbrief zum Thema Marktplatz Oelde. Es schreibt Marc Berkenkötter aus dem Ortsteil Lette.

Marc Berkenkötter Foto: SPD Oelde Website

1,8 Millionen Euro für die offenbar fragwürdige Neugestaltung des Oelder Marktplatzes, um das sogenannte „Wohnzimmer der Stadt“ neu zu beleben.

Jährlich 2 Millionen Euro für die Bewirtschaftung des Vier-Jahreszeiten Parks. Diesen müsste man dann folglich als „die gute Stube der Stadt“ betiteln.



Ortsteile vermeintliche Abstellkammern der Stadt

Damit die Oelder Ortsteile nicht
weiterhin als vermeintliche „Abstellkammern der Stadt“ fungieren, könnte man
zumindest einen Teil dieser immensen Summen für einen neuen Anstrich dieser
aufbringen.

Um nun zur Sachlichkeit zurückzukehren,
hier eine Gegenüberstellung der Bezuschussung in ihren jeweiligen
Entwicklungsprojekten zwischen Kernstadt und Ortsteilen:

Die Finanzierung des Masterplans Innenstadt geht mittlerweile in die Millionen, die jährliche finanzielle Zuwendung für das Dorfentwicklungsprojekt in Lette, nur als ein Beispiel genannt, beträgt hingegen 15.000€.

Wird das Geld in den Marktpaltz gebuttert und der Ortsteil Lette abgespeist?

Wäre es nicht angebrachter gerade die
strukturschwachen Ortsteile besser zu unterstützen? Hier fehlt es nicht nur an
wichtiger Infrastruktur. Die Möglichkeit die Innenstadt mit öffentlichem
Nahverkehr zu erreichen ist besonders abends und am Wochenende miserabel. Warum
nutzt man diese finanziellen Mittel nicht, um zeitgemäße Busverbindungen
einzurichten? Dadurch hätten auch Bürger von außerhalb die Möglichkeit die
Innenstadt zu erreichen, um folglich den Einzelhandel und die Gastronomie zu
stärken.

Einheitliche Öffnungszeiten, sowie ein
zukunftsorientiertes Einzelhandelskonzept sollte in meinen Augen
selbstverständlich sein.

Die Stadt Oelde wird sich in Zukunft mit
den Problemen des demographischen Wandels auseinandersetzen müssen, der sich
wesentlich deutlicher in den Ortsteilen niederschlagen wird. Auf diesen sollte
man zu vermeintlich finanzstarken Zeiten bereits heute schon reagieren, als
später zu prognostizierten finanzschwächeren Zeiten die Grundsteuer weiter
anheben zu müssen, um die dann unumgänglichen Maßnahmen finanzieren zu können.

Eines sei gewiss: Andersfarbige
Pflastersteine und ein Wasserspiel werden garantiert nicht zum Problemlöser.




Leserbrief „Bürgerentscheid dominiert Parteitag“

Dr. Ralf Wohlbrück nimmt bezug zu einem Zeitungsbericht der Glocke vom 21.03.2019.

Dr. Ralf Wohlbrück

Herr Bürgermeister Knop machte der FDP seine Aufwartung und wird zitiert mit seinen Worten: “Wir wollen unsere Stadt weiterentwickeln und einer drohenden Verwahrlosung entgegenwirken“. Man könnte jetzt sagen: „Gut gebrüllt Löwe“. Oder doch lieber: „An ihren Worten werdet ihr sie erkennen, aber an ihren Taten messen“?



Dass unsere Stadt weiter zu entwickeln ist, steht wohl für
jeden außer Frage. Mit seiner Aussage suggeriert Herr Knop jedoch, dass der
Ausgang des Bürgerbegehrens mit einer möglichen Verwahrlosung der Stadt in Zusammenhang
gebracht werden könnte. Das ist natürlich nicht der Fall und nachzulesen auf
Seite 08 der Informationsbroschüre zum Bürgerentscheid. Dort wird klargestellt,
wofür sich Unterstützer der Initiatoren ausgesprochen haben.

Der Bürgermeister ist von den Bürgern gewählt und Chef der Verwaltung und somit letztlich verantwortlich. Deshalb ist es auch sein gutes Recht sich öffentlich zu äußern. Im Zusammenhang mit dem Wort „Verwahrlosung“ fallen mir allerdings einige Beispiele der Vergangenheit ein, für die er und seine Verwaltung allein die Verantwortung tragen.

Hat die Stadt Jahrelang im Tiefschlaf gelegen?

Während der kürzlich stattgefundenen Podiumsdiskussion wurden – im Zuge der Präsentation des Projektplaners für die geplante Marktplatzumgestaltung – Fotos lokaler Problemzonen des derzeitigen Marktplatzes mit beschädigtem Klinkerpflaster besonders hervorgehoben. Es war zwar Ziel des Vortragenden, Handlungsbedarf für einen Neubau des Marktplatzes zu untermauern. In Wirklichkeit hat er aber dokumentiert, dass die Stadt jahrelang im Tiefschlaf gelegen hat, anstatt mit geringem Aufwand diese Zonen kontinuierlich zu geringen Kosten auszubessern und in Ordnung zu halten.

Pflege verschlafen oder schlechte Fahrzeugfahrer des Wochenmarktes?

Foto 20.3.2019

Eine Verwahrlosung ist auch dadurch entstanden, dass die
Fugen der Natursteinpflasterung der Kreise innerhalb von 35 Jahre durch eine
Grundsanierung nicht zukunftsfähig gemacht wurden. Stattdessen wird ständig der
lose Füllstoff mit Reinigungsfahrzeugen mittels Hochvakuum herausgesaugt. Dann halten
sich regelmäßig zwei Tiefbaumitarbeiter ca. zwei Stunden auf dem Marktplatz auf,
um die Gesamtsituation in Augenschein zu nehmen und letztlich 8 bis 15 Natursteine
aufzunehmen und wieder einzubauen. Unwirtschaftlicher und effektloser wie
derzeit gehandelt wird, geht es wohl kaum.

Eine wirkliche Verwahrlosung hat jahrelang unter den
Platanen durch Vogelkot stattgefunden und die Sicherheit, Hygiene und
Gesundheit – insbesondere die der Kinder – gefährdet. Nachdem Bürgermeister und
Verwaltung den Zustand monatelang als unlösbares Problem dargestellt haben, ist
hier nun erst nach zig maliger Intervention der Bürger durch moderaten
Rückschnitt der Bäume, regelmäßige Kontrolle und Reinigung eine Verbesserung
eingetreten.

Um über Worte und Taten nachzudenken empfehle ich Herrn
Bürgermeister Knop, regelmäßig auf dem Stromberger Marktplatz unter dem dort
befindlichen, Schatten spendenden Baumskelett aus Chromnickelstahl, an einem
plätschernden Bächlein mit Niro-Abdeckung und einem tollen Betonsteinpflaster Platz
zu nehmen, sich eine erquickende Auszeit zu gönnen und dabei davon zu träumen,
unter den Platanen von Aix en Provence zu sitzen.




Chor präsentiert St. John Passion von Bob Chilcott

Der Mehr-Generationen-Chor Diestedde wagt sich an ein bislang in Deutschland erst dreimal aufgeführtes Werk. Unter dem Dirigat seines Chorleiters Raúl Huesca Valverde und gemeinsam mit dem Kammerensemble „Owa Nowa“ aus Münster, dem Bläserquintett Embrassy Münster, Orchestermitgliedern des Theaters Münster und Gesangssolisten wird am Palmsonntag, 14.04.2019 um 17.30 Uhr in der St. Johannes-Kirche in Oelde die „St. John Passion“ des britischen Komponisten, Chorleiters und Sängers  Bob Chilcott (geb. 1955) aufgeführt.



Bob Chilcotts
Komposition (Uraufführung am Palmsonntag, 23.03.2013, in Wells Cathedral)  ist eine dramatische, aber auch optimistische
Nacherzählung der Passionsgeschichte mit Worten aus dem Johannesevangelium
ergänzt mit vertonter altenglischer Lyrik in Meditationsgesängen und Hymnen aus
Britanien.

Die Rolle des
Evangelisten wird von einem Solotenor melodiös erzählt, der im Arioso-Stil
durch das ganze Werk führt. Die Worte von Jesus sowie Pilatus werden von zwei
Solobaritonen vorgetragen. Der rund 90-köpfige Chor, der in der Erzählung zu
einer Menschenmenge oder Gruppe von Soldaten wird, kommentiert die
Passionsgeschichte durch kurze Einwürfe zwischen den Partien der Solisten. Die
größere Rolle des Chores besteht jedoch in der Ausführung der fünf lyrischen
Hymnen, die die Geschichte unterstützen, während die vier Meditationen dieser
Komposition vom Kammerensemble im Wechselspiel mit einer Sopransolistin
präsentiert werden.

Unterstützend zu der sehr expressiven Musik, werden Bilder des Künstlers Werner Klenk aus Sünninghausen auf einer großen Leinwand gezeigt, die der Künstler extra für diese Passionsaufführung gemalt hat.

Der Gesang startet bei ca. 1:45

Nach der etwa einjährigen intensiven Einstudierungsphase, an dem der Mehr-Generationen-Chor an einem ergänzenden Probenwochenende mithilfe einer Gesangsdozentin weitere wertvolle Impulse für die Interpretation und chorische Umsetzung des Gesamtwerkes erhielt, und begleitet von den besten Wünschen des Komponisten für eine erfolgreiche Aufführung, freuen sich nun alle Mitwirkenden sehr darauf, dieses berührende Werk den Konzertbesuchern präsentieren zu dürfen. Die Musikalische Gesmatleitung des Projektes obliegt Raúl Huesca Valverde, der aber auch selbst als Sänger des Kammerensambles tätig wird und somit auch zu einem Teil der Erzählung wird.

Karten sind im Vorverkauf zum Preis von EUR 15 (ermäßigt EUR 13) erhältlich in der Geschäftsstelle „Die Glocke“ in Oelde, in der Tankstelle Schröder in Diestedde, bei den Chormitgliedern sowie an der Abendkasse.

Eine Pressenachricht vom Mehr-Generationen-Chor.




Bürgerentscheid: „JA“ zur Oelder Innenstadt!

Eine Meinung von Gastschreiber Oliver Bäumker.

Die Diskussion über das Für und Wider einer kompletten Neugestaltung der Oelder Innenstadt nimmt schulmeisterliche Züge an. Zu recht weist mancher Bürger aktuell darauf hin, dass die Neugestaltung des Marktplatzes in Stromberg in derselben Art und Weise, wie es jetzt der Oelder Innenstadt droht, ein planerisches Desaster für den Bürger und ein Nullsummenspiel für die Gewerbetreibenden wurde.

Eine Meinung von Gastschreiber Oliver Bäumker-



Der Bürger möchte gehört, aber nicht belehrt werden. Natürlich ist es nicht so, dass die Ablehnung dieser ebenso unsinnigen wie teuren Verschlimmbesserung des Marktplatzes zu einem Schaden für die Stadt Oelde führt. Statt dessen sollte bedacht werden, dass die von Kaufmannschaft und Verwaltung erhofften Effekte nicht eintreten können, weil wohl kaum ein Konsument aus dem Umland plötzlich Oelde als Einkaufsstadt entdecken wird, weil das Pflaster auf einmal ocker statt rot ist und von benachbarten Wasserspeiern bespielt wird. Wer an so einen Unsinn glaubt, hat in verantwortlichen Positionen nichts verloren.

Auch
die als Jahrhundertrat(sbe)schluss gefeierte Umsetzung des Marienbrunnens
hinter die Kirche mit Sitzmöglichkeit und Panoramablick auf den öden
Carl-Haver-Platz kann wohl nur ein mit großen Scheuklappen ausgerüsteter
Zeitgenosse als Bereicherung empfinden. Zumal der neue Standort des Brunnens
nebst Sitzgelegenheit fast ausschließlich im Schatten liegt und an der
Schnittstelle so ziemlich aller Windschneisen liegt, die Oelde zu bieten hat.

Eine
Ablehnung dieser Planung ist keine Katastrophe für Oelde, sondern die Chance,
dass ein neuer Rat und ein neuer Bürgermeister Zeit und Möglichkeit erhalten,
mit Vernunft und Sachverstand an eine behutsame Überplanung mit weniger
kostenintensiven und sinnvolleren, von den Menschen akzeptierten Änderungen
heranzugehen. Dabei ist auch an die stiefmütterlich behandelte Herrenstraße zu
denken. Außerdem sind es die kleinen Dingen wie die Grünpflege an den
Straßenrändern, die in Zeiten guter Kassenlage der Stadt die Bürger zufrieden
stimmen können.

Nun gilt es, am kommenden Sonntag durch eine klare Entscheidung zu verhindern, dass ein erneutes Desaster entsteht wie bereits mehrfach in der Oelder Innenstadt. Wir alle erinnern uns mit Schaudern an die dilettantische Gestaltung der südlichen Innenstadt, der sogenannten „Steinwüste“, die bis heute mangelhafte Ausführung des Pflasters in der Ruggestraße, die Umkehrung der Fahrtrichtung mit allen Ärgernissen – alles Rohrkrepierer, mit denen der Bürger lange Jahre leben muss, während Bürgermeister, Baudezernenten und Ratsmitglieder längst nicht mehr im Amt sind.

Daher am nächsten Sonntag mit einem klaren und deutlichen „JA“ Umbau- und Profilierungswahn der Politik stoppen: „JA“ zum Bürgerbegehren! „JA“ auf dem Stimmzettel!




Patenschaft als große Herausforderung

v.l. Markus Terwellen; Kinderkrebshilfe; Jan Schneider Vorsitzender Kinderkrebshilfe; Fr. Prof. Dr. med. Claudia Rössig UKM; Jürgen Jendreizik Vorsitzender Läuferherz;
Simone Frenzel Läuferherz

Am Montag, den13.03.2019, fand ein wichtiges Treffen zwischen dem Verein „Läuferherz“ und Professoren bzw. Ärzten der Kinderkrebsstation des Universitätsklinikums Münster statt. Seit kurzem verfügt die Station über ein neues Gerät zur Zellerneuerung, das sie als „Wunderkind“ bezeichnen und dessen enorme Anschaffungskosten ausschließlich aus Spenden getragen werden, die der Verein „Läuferherz“ z.T. schon gespendet hat bzw. noch sammeln muss.



Jürgen Jendreizik, Prof. Dr. Claudia Rössig und Simone Frenzel

Dieser großen Herausforderung und Verantwortung stellt sich der Verein und so wurde während einer Präsentation des wegweisenden Gerätes die Patenschaft dem Verein übertragen und durch den Vorsitzenden, Herrn Jürgen Jendreizik, dankend angenommen. Die ärztliche Leiterin der Kinderkrebsstation, Frau Professor Rössig, erläuterte die Funktion des Gerätes, das an einer speziellen Form der an Leukämie erkrankten Kinder zum Einsatz kommt. Durch genetische Veränderung werden Abwehrzellen aus dem Blut erkrankter Kinder so verändert, dass sie die Leukämiezellen als gefährlich und fremd erkennen und gezielt abtöten.

Die Zellen müssen gereinigt, mit einem Sensor, dem sogenannten „chimeric antigen receptor“, oder kurz „CAR“, ausgestattet und im Labor vermehrt werden. Am Ende dieses 10-tägigen Arbeitsprozesses wird das veränderte Blut dem Patienten durch Infusion zugeführt. In Münster konnten bisher bei der noch laufenden Studie mehrere Kinder teilnehmen und 2 Patienten sehr erfolgreich behandelt, fast geheilt, werden. Ihnen wird durch dieses neue Therapieverfahren eine aufwändige Knochenmarktransplantation erspart, die mit Nebenwirkungen und unabsehbaren Gefahren verbunden ist.

Die anwesenden Zuhörer waren äußerst beeindruckt und ihre Fragen wurden verständlich beantwortet. Zum Schluss dieser Patenschaftsübergabe bedankte sich Herr Jendreizik für das Vertrauen und versicherte, dass der Verein alles in Bewegung setzen wird, um auch weiterhin reichlich Spenden zu sammeln, sodass der Spendenfluss die Finanzierung des Gerätes gewährleistet oder in Zukunft ein weiteres angeschafft werden kann.

Der Verein „Läuferherz“ möchte an dieser Stelle gern darauf hinweisen, von dem unten angeführten Spendenkonto reichlich Gebrauch zu machen, um das Leid der krebserkrankten Kinder zu mildern und sie auf dem langen Weg der Besserung und Gesundung zu unterstützen.

Sparkasse Münsterland-Ost:    IBAN: De 4005 0150 0135 8520 51

Ein Bericht von Jürgen Jendreizik. Alle Fotos im Artikel von: volbrachtfotografie.de




25 GEA Auszubildende bereit für die Zukunft

Oelde, 14. März 2019 – Sie haben den ersten Meilenstein ihrer beruflichen Zukunft erfolgreich absolviert: 25 Auszubildende der GEA Westfalia Separator Group GmbH erhielten kürzlich ihre Facharbeiterbriefe und wurden somit offiziell vom Ausbildungsleiter Heinz-Josef Westbomke, dem Leiter Personal Deutschland Nord, Guido Faltis und Kerstin Niggemann vom Betriebsrat freigesprochen.

Eine lehrreiche Zeit liegt hinter den Absolventen.



Dabei betonte Guido Faltis, dass die erzielten Leistungen aller Prüflinge wieder einmal hervorragend gewesen seien, was neben dem persönlichen Engagement auch das Ergebnis der ununterbrochen hohen Qualität der Ausbildung bei GEA sei.

Er empfahl den Absolventen, sich nun ihre Chancen gezielt zu suchen und dabei vor allem auch über den Tellerrand zu schauen.

GEA bietet hier ein breites Spektrum von interessanten Möglichkeiten an, auch an anderen Standorten. Bleibt aufmerksam und entwickelt euch weiter“, ermunterte er die neuen Facharbeiter.

Auch Heinz-Josef Westbomke unterstrich mit Stolz die sehr guten Prüfungsergebnisse. Doch nicht nur die gute fachliche Leistung sei hier zu loben, sondern auch die tolle persönliche Entwicklung jedes Einzelnen im Ausbildungsjahrgang.

„Die Erfahrungen, die jeder für sich gemacht hat, haben euch richtig weit nach vorn gebracht. Das könnt ihr nun prima auch den nachfolgenden Auszubildenden weitergeben, die jetzt von euch lernen!

Mit den besten Wünschen für die Zukunft erhielten die Absolventen schließlich die ersehnten Zeugnisse und ließen den Nachmittag gemeinsam bei einem Umtrunk ausklingen.

Ausbildung
früh planen und bewerben

Immer zum 1. August beginnt das neue Ausbildungsjahr bei der GEA Westfalia Group GmbH, dabei startet die Bewerbungsphase weit im Voraus: Bereits ab Juni 2019 sind online-Bewerbungen für 2020 über www.gea.com möglich.

Folgende Auszubildende haben ihre Prüfungen
erfolgreich bestanden:

Mechatroniker: Maximilian
Wiese, Léon Zabel

Elektroniker für Betriebstechnik: Darian
Lenert, Johann Rogalski, Laurenz Resch, Pascal Zmijewski                          

Anlagenmechaniker: Michael
Stürz                                                        

Industriemechaniker/in: Niklas
Bücker, Dorian Elshani, Maximilian Frankrone, Max Paul Friggemann, Robin
Kreggemeier, Tim Lauenstein, Alexander Simon Weinekötter                                                             

Zerspanungsmechaniker/in: Lennart
Gödde, Alexander Jakel, Ron Liebezeit, Lukas Meerbecker

Techn. Produktdesigner/in:
Jennifer Jakel, Alessandro Stephan                                 

Industriekauffrau: Alisa
Finger

Werkstoffprüfer: Nick Kujawski                                              

Betriebswirt/in VWA/BA: Angelika Maisam, Miriam Ruppert, Lukas Sembowski




Weltgebetstagsgottesdienst

Der Weltgebetstag 2019 steht unter dem Titel: “Kommt, alles ist bereit!” Frauen aus Slowenien haben den Gottesdienst vorbereitet, der am ersten Freitag im März in der ganzen Welt  und auch bei uns mitgefeiert wird.

Begleitet von Pastoralreferentin Sara-Maria Scherner und Pfarrerin Melanie Erben hat sich ein engagiertes Team aus Stromberger und Oelder, evangelischen und katholischen Frauen gefunden, das alle Interessierten, Frauen und Männer, jung bis alt, am Freitag, den 1. März um 17 Uhr in die Kreuzkirche und anschließend ins Mallinckrodthaus einlädt. Die Mitfeiernden dürfen sich auf einen lebendigen Gottesdienst mit schwungvollen Liedern und ein fröhliches Fest mit slowenischen Leckereien freuen.

Kreuzkirche Stromberg



Seit vielen Jahren macht der Weltgebetstag nacheinander in der Vituskirche in Lette, in der Josephskirche, in der Friedenskirche, in der Johanneskirche und in der Stadtkirche Station. Nun kommt mit der Kreuzkirche eine sechste Kirche hinzu. In Stromberg hat es bis vor sechs Jahren eigene Weltgebetstagsfeiern gegeben. Seitdem waren die Strombergerinnen und Stromberger zu den Feiern in Lette und Oelde eingeladen. Nun soll es einmal andersherum sein, bevor 2020 der Weltgebetstag wieder in Lette ausgerichtet wird.

Melanie Erben

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Am 1. März 2019 werden allein in Deutschland hundertausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen. Gemeinsam setzen sie am Weltgebetstag 2019 ein Zeichen für Gastfreundschaft und Miteinander: Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz.

Text – Melanie Erben –




Aloha wir stechen in See

Stromberger Närrinnen und Narren setzen Segel in Richtung Karneval. Alle sind eingeladen zu kommen. Es berichtet Frau Bärbel Rüschoff aus Stromberg.



Liebe Freunde des Karnevals in Stromberg, in diesem Jahr möchten wir alle Frauen und Männer am Sonntag und Montag, 24. – 25.2, mit auf große Fahrt nehmen.

Liebe Freunde des Karnevals in Stromberg

In diesem Jahr möchten wir alle Frauen
und Männer am Sonntag und Montag  mit auf große Fahrt nehmen.

Die Proben zur Karnevalssitzung laufen wieder auf Hochtouren. Die Organisatoren freuen sich wie jedes Jahr auf viele Zuschauer und Gäste, die sich von der närrischen Stimmung mitreißen lassen.

Wir feiern unser Karnevalsfest in diesem Jahr am Sonntag den 24.02.2019 um 14.11 Uhr  und am 25.02 um 19.00 Uhr im Hotel „Zum Burggrafen“ in Stromberg.

Der Kartenvorverkauf startet am Sonntag, den 17.02.2019 ab 10.00 Uhr im Mallinckrodthaus. Restkarten gibt es ab dem 18.02.2019 bei Bärbel Rüschoff unter der Rufnummer: 02529 / 1500

Der EFL St. Lambertus Stromberg freut sich auf Euer Kommen.




Schildbürgerstreich oder Manipulation?

Heiße Diskussionen um das Aussehen des Marktplatzes laufen in Oelde • Foto ©R. Frieling

Mit Datum vom 31. Januar macht die Stadtverwaltung die Stimmbezirke für das kommende Bürgerbegehren bekannt: Man reibt sich verwundert die Augen.

Ein Kommentar von Oliver Bäumker

Die Zusammenlegung eng benachbarter Stimmbezirke zur Einsparung von Verwaltungskosten mag noch angehen. Im Übereifer ist jemandem dabei aber ein derber Schönheitsfehler unterlaufen: Der Wahlbezirk 5, welcher vom äußersten Ende des Baugebiets Weitkamp bis weit in die Innenstadt reicht, findet sich nun als Teil eines Stimmbezirks 3 mit Abstimmraum Edith-Stein-Schule wieder.

Statt wie
bislang wenige Meter zur ehemaligen Realschule zu spazieren, haben die Wähler von
Bahnhofstraße,
Ruggestraße und –
wie amüsant, geht es doch gerade hierum – Am Markt nun eine kleine Tagesreise
von über
1,5 km anzutreten.

Seltsame Verteilung der Wahllokale

Es lassen
sich noch einige andere absurde Beispiele anführen, festzustellen ist
aber, dass Räumlichkeiten
im Süden der
Stadt, zum Beispiel die Gesamtschule, außen vor gelassen wurden. Und: Die Hälfte der
Bevölkerung ist
von der Umverteilung betroffen, muss kreuz und quer durch die Stadt fahren, um
ein unbekanntes Wahllokal aufzusuchen. Warum nur?



Man darf
nun spekulieren, ob es (älteren) Mitbürgern der Innenstadt, die möglicherweise
für das Bürgerbegehren
(also mit „JA“) stimmen
wollen, absichtlich schwer gemacht werden soll. Ganz von der Hand zu weisen ist
das jedenfalls nicht, was dem Glauben an demokratisch einwandfreie Prozesse
sehr abträglich ist.

Anschein von Manipulation

Kosten hin
oder her: Jeglicher Anschein von Manipulation muss von Anfang an ausgeschlossen
sein. Das ist hier nicht der Fall. Auch ein Verweis auf die Briefwahl wäre
unlauter, noch ist die Abstimmung am Wahltag und an der Urne der Regelfall.

Sollten nun
die Initiatoren nicht umgehend ein Netz von Wahltaxis aus dem Hut zaubern, muss
die Verwaltung wohl irgendein Zeichen setzen, dass Teilhabe an Wahlen und
Abstimmungen keine Frage von Mobilität sein darf, um zu viel zu weit entfernten
Wahlurnen zu kommen.

Das bleibt
aber nicht der einzige Taschenspielertrick der Verwaltung: Bereits die amtliche
Verlautbarung, der Untergrund bedürfe dringend einer umfassenden Sanierung, da
quasi einsturzgefährdet, erfüllt den Tatbestand der Irreführung des Bürgers.

Taschenspielertricks der Verwaltung

Im Wandel der Zeit: Oelder Marktplatz von 100 Jahren

Wir
erinnern uns: Seit der Umgestaltung des Marktplatzes vor über dreißig Jahren
haben unzählige Großveranstaltungen dort stattgefunden – Landesgartenschau,
Kirmes, Citylauf, Kirchentag, dazu wurde der Wochenmarkt weit über dreitausend
mal auf- und wieder abgebaut. An eine Einsturzgefährdung kann sich kein
Zeitgenosse erinnern. Sicherungsmaßnahmen hätten längst in die Wege geleitet
werden müssen.

Trotzdem
ist die aktuelle Umgestaltung genau in dieser Form laut Verwaltung
alternativlos. Wenn dem tatsächlich so wäre, warum hat man dann nicht längst
angefangen?

Wir
erinnern uns weiter: Eine Rolle spielt hierbei auch ein immer noch gültiger
Ratsbeschluss aus der Zeit des früheren Vorsitzenden des Planungsausschusses
Bergmann und des Baudezernenten Hochstetter, nämlich die Hochbeete abzureißen
und durch eine ansprechende, multifunktionale Gestaltung und Illumination zu
ersetzen.

Die
Hochbeete haben längst ihre verkehrsleitende Funktion, für die sie geschaffen
wurden, verloren. Besagter Ratsbeschluss ist nunmehr knapp 20 Jahre alt, doch
niemand traute sich bislang, diesen anzugehen, weil seinerzeit der Volkszorn
hochkochte, was „Die Glocke“ durch eine seinerzeitige Umfrage auf dem Oelder
Wochenmarkt bestens dokumentiert hatte.

Also
scheint diese kleine Lösung, längst Beschlusslage, seit 20 Jahren nicht
sonderlich alternativlos zu sein, hätte man diese doch längst ohne weiteres und
ebenfalls mit dem Hinweis auf einen angeblich maroden Untergrund durchdrücken können.
Ist also tatsächlich alles so alternativlos, wie es jüngst dargestellt wurde?
Oder wird mehr auf das Vergessen gesetzt?

Das Argument »Zuschüsse«

Zuschüsse
von Dritten, die waren dagegen schon immer ein Argument, notwendige Änderungen
zu verhindern oder unsinnige zu ermöglichen. Es sei an den Rohrkrepierer der flächendeckend
in der Innenstadt installierten und mittlerweile weitgehend wieder demontierten
Spielgeräte aus der Nach-LGS-Ära erinnert.

Man denkt
auch an die von vielen Bürgern und Handeltreibenden vorgeschlagene Umgestaltung
des Hermann-Johenning-Platzes, die die Verwaltung ablehnte, weil ein niedriger
fünfstelliger Betrag zurückzuzahlen gewesen wäre. Statt dessen bleibt es bis
auf weiteres bei der Steinwüste in diesem Bereich der Innenstadt.

Vordringlicher
wäre es – neben einer durchaus möglichen moderaten Aufhübschung des
Marktplatzes durch die öffentlich diskutierten und akzeptierten
Hochbaumassnahmen unter Verzicht auf eine neue Pflasterung – jetzt, die
Herrenstraße endlich barrierefrei zu gestalten und die Behebung der Schäden in
der Ruggestraße zu projektieren, weiter endlich auch über den Bereich der südlichen
Innenstadt ernsthaft und konstruktiv zu sprechen.

Doch es
droht das nächste Fiasko, vor allem, wenn die Kosten aus dem Ruder laufen oder
gar die von der Verwaltung gegen eine Abstimmungsmehrheit in der Bevölkerung
durchgesetzte Farbgebung nicht wie erwartet harmonieren sollte, was gar nicht
so unwahrscheinlich erscheint. Auch muss man befürchten, dass schnell
Begehrlichkeiten geweckt werden, auch andere intakte Bereiche der Fußgängerzone
aufzureißen, statt tatsächlichen Bedarf anzugehen. Verantwortlich wird für
diese Fehlentwicklungen dann aber niemand mehr sein, denn 2020 werden Rat und Bürgermeister
neu gewählt.

Letztes Bürgerbegehren war 1995

In diesem
Zusammenhang muss schlussendlich auch an das erste und bislang einzige Bürgerbegehren
in Oelde von 1995 erinnert werden: Dieses hing nicht unwesentlich mit der Gründung
der FWG ein Jahr zuvor zusammen, auf deren Betreiben ein Ratsbeschluss gekippt
wurde, der einen Zuschuss für einen Kunstrasenplatz im Jahnstadion aus
Haushaltsmitteln der Stadt vorsah. Hiergegen richtete sich das seinerzeitige Bürgerbegehren,
welches im Ergebnis zwar nicht erfolgreich war, aber immerhin korrekt ablief.

Man stelle
sich nun einmal vor, der damalige Bürgermeister Terholsen und der Leiter der
Verwaltung Stadtdirektor Wetter (beide CDU) hätten durch eine geänderte
Einteilung von Stimmbezirken versucht, das Ergebnis zu beeinflussen, ein
Aufschrei wäre zurecht durch die Bevölkerung gegangen, allen voran bei den
Freien Wählern.

Ironie der
Geschichte: Der Gründer der FWG ist nun Bürgermeister der Stadt Oelde – und
damit oberster Repräsentant der Verwaltung und in letzter Instanz
verantwortlich für deren Handeln. (ofb.)