1

The Farmhouse Jazz & Blues Band

Am Samstag, 11. September 2021, setzt der Heimatverein Oelde nach dem Erfolg der bisherigen Veranstaltungen  In Zusammenarbeit mit dem Kapellenverein Möhler, dem Freundeskreis Letter Deele, der Kulturdirektion Dr. Löher und der Familie Erdland die Reihe „Konzerte an schönen Orten“ fort mit dem Auftritt der Farmhouse Jazz and Blues Band aus Holland. Veranstaltungsort ist wiederum der ehemalige Pferdestall auf dem Hofgut Erdland in Oelde, Stromberger Straße 71. Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Eintrittskarten sind ab sofort nur in der Confiserie Mechthild Rochol, Lange Straße 27, Tel. 02522 1363 erhältlich.

Wegen der begrenzten Platzanzahl wird der Erwerb der Karten im Vorverkauf empfohlen. Der GGG-Nachweis ist erforderlich, die Maske muss nur beim Einlass getragen werden, im Übrigen gelten die bekannten Pandemie-Vorschriften.



Die Geschichte der Farmhouse Jazzband reicht bis 1981 zurück, als  die Band von einigen ehemaligen Mitgliedern des namhaften Orchesters Stable Roof Jazz Band gegründet wurde. Bald erfreute sich die Band sowohl im In- wie im Ausland einer großen Popularität. Trotzdem wurde sie wenige Jahre später aufgelöst. Jedoch 2014, gut dreißig Jahre später wiederholt sich die Geschichte. Vier Stable Roof-Mitglieder verlassen kurz nach einander die Band, angeregt durch das gemeinsame Bedürfnis die Farmhouse Band neu zu beleben. Dieser Schritt ermöglicht  ihnen die Entwicklung eines lange ersehnten, ganz eigenen Bandsound. Dabei lassen sie sich inspirieren durch den fur die Chris Barber Jazz und Bluesband charakteristischen Sound, wo der straffen, zwingend-pulsierenden Rhythmussektion eine besondere Rolle zukommt und der echte Blues sowie der Bluesrock gebührend zelebriert werden.

Die Farmhouse Rhythmussektion – wie sieht sie aus und wie klingt sie? Inmitten seiner Becken und Trommeln thront good old Cees Heegstra, am Kontrabass steht unverrückbar Ben Wever, Gitarre und Banjo sind bei Gerard Tavenier in besten Händen. Fürwahr ein dynamischer Background, der nicht nur für ein solides Fundament unter dem typischen Barber- und New Orleans Jazz sorgt, sondern auch ganz leise, fast flüsternd Ballads begleiten kann. In den R & B Nummern gesellt sich dann noch die Bluesgitarre, gespielt von Michiel Pos, hinzu – rauh, temperamentvoll, hinreißend.

Die ebenfalls dreiköpfige Bläsersektion ist stark besetzt mit Rob van Bergen an der Trompete, Hans van Wermeskerken an der Posaune (er ist auch unser Bandmanager) und Michiel Pos am Saxophon. Sie garantieren für energiegeladene, beschwingte und gepflegte Arrangements und Improvisationen. Die Klangfarbe des Orchesters kommt zu einem beachtlichen Teil hier, in der vorderen Reihe zustande. Swing und Drive stellen nach wie vor die Basiselemente dar.

In dieser Besetzung, mit Musikern die sich die Sporen verdient haben, hat sich die Farmhouse Jazzband in kurzer Zeit einen besonderen Platz in der Jazzszene erobert; so spielt sie oft in den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg. Wo immer die Farmhouse Jazzband auftritt, entsteht eine ungezwungene, festliche, nicht altersgebundene Atmosphäre.




Ausstellung auf Haus Nottbeck: Mythos Immenhof

Mit einem besonderen Akzent bereichert das Museum für Westfälische Literatur das Projekt „Fräulein Nette unterwegs“. Im Mittelpunkt stehen dabei die Autorin Ursula Bruns und ihr Jugendbuch „Dick und Dalli und die Ponies“ aus dem Jahre 1952. Es beinhaltet nicht nur reformerische und aus heutiger Sicht ökologische Gedanken, sondern bildete auch die Vorlage für den legendären Film Die Mädels vom Immenhof (1955), der zu den bekanntesten deutschen Heimatfilmen zählt. Buch und Film werden ausführlich in Form einer Ausstellung auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg vorgestellt, ebenso Leben und Werk der Autorin. Eröffnet wird die Ausstellung am 10. September um 19 Uhr mit einem literarischen Programm rund um den beliebten Jugendbuchklassiker. Der Eintritt ist frei.

Im Rahmen des Projekts „Fräulein Nette unterwegs“ reiten die Schriftstellerin Karen Duve und die Mezzosopranistin Bettina Bruns auf den Spuren von Annette von Droste-Hülshoff durch Westfalen. Das vom Center for Literature – Burg Hülshoff erdachte Projekt führt am 10. September auf das Kulturgut Haus Nottbeck zur Eröffnung der Ausstellung „Mythos Immenhof“. Zum Auftakt des Programms führt Museumsleiter Walter Gödden mit dem Autor und Dramaturg Georg Bühren ein Gespräch über die Autorin und ihren Bestseller „Dick und Dalli und die Ponies“, der es auf über 30 Auflagen brachte und noch heute, fast 70 Jahre nach Erscheinen, im Buchhandel präsent ist. Im zweiten Teil des Abends liest die bekannte Schriftstellerin Karen Duve eine Pony-Kurzgeschichte. Als begeisterte Reiterin erzählt Duve davon, wie “Dick und Dalli” sie geprägt haben und warum die Bände gerade bei Mädchen so beliebt waren – und es bis heute sind.

Plakat Mädels vom Immenhof (c) Beate Fehrecke

Ursula Bruns gilt als Pionierin der Reiterszene und setzte sich für eine naturnahe Pferdehaltung ein, wofür sie mit renommierten Preisen ausgezeichnet wurde. Sie hat ca. 30 weitere Bücher verfasst, die teilweise ebenfalls verfilmt wurden. Im Zusammenhang mit der Ausstellung erschien ein von Walter Gödden zusammengestelltes Ursula-Bruns-Lesebuch, das ihre wichtigsten Texte vorstellt und im Nottbecker Museumsshop erhältlich ist.

Dick und Dalli (c) Immenhof Museum Mario Würz

Für den Besuch der Ausstellungseröffnung gilt die 3G-Regel. Informationen zu den Hygienemaßnahmen sind vor Ort über Aushänge und auf der Internetseite des Kulturguts zugänglich.

Wann und wo

FR 10.09. – SO 14.11.2021
Ausstellung im Gartenhaus
Mythos Immenhof.
Ursula Bruns‘ Jugendbuchklassiker „Dick und Dalli und die Ponys“.
Eröffnung, Gespräch und Lesung: 10.9., 19 Uhr

Bettina Bruns, Karen Duve, Walter Gödden (c) Onno Bargfrede

Die Ausstellung ist Teil des Projekts „Fräulein Nette unterwegs“ in Kooperation mit dem Center for Literature – Burg Hülshoff, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und von der Stiftung der Sparkasse Münsterland-Ost.
Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und www.kulturgut-nottbeck.de




Workshop Musik-Verein Oelde

Der Musik-Verein Oelde lädt am Fr/Sa 20./21.8. zum Mitsingen und zum gemeinsamen Workshop ein. Nach langer coronabedingter Abstinenz startet der Chor nach den Sommerferien mit einem gezielten Stimmtraining wieder durch.

Dabei werden Sopran-, Alt-, Tenor- und Basstimmen unter professioneller Anleitung von  erfahrenen  Oratoriensänger/innen, die im Konzert auch die Solopartien  singen werden. Basis sind die bewegenden Stellen aus  dem Mozart-Requiem, das  Ende Oktober zur Aufführung kommen soll.

Treffpunkt: 

Thomas-Morus-Gymnasium, Oelde

Freitag 20.8. von 17.30h – 19.30h 

Samstag 21.8. von 10.30h – 16.00h

Anmeldung und nähere Informationen: [email protected]

Unter Einhaltung des Hygiene-Konzeptes gilt für alle Nicht-Geimpften der Nachweis eines negativen Tests. (Anmerkung der Redaktion: Bitte stets die gerade gültige Corona-Regel beachten.)

Es fallen laut Mitteilung keine Kosten an.




Klangkunst-Ausstellung auf Haus Nottbeck

Seit Sonntag, dem 13.6.2021, ist auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg die Ausstellung „Sound Ortungen Nottbeck – Wort | Klang | Natur“ zu erleben. Das Projekt, das zum Programm des münsterlandweiten Klangkunstfestivals SOUNDSEEING 2021 gehört, lockte bereits am Eröffnungstag zahlreiche neugierige Besucher*innen auf das Kulturgut. Bei strahlendem Wetter gab es in Begleitung der Klangkünstler*innen der Hochschule für Musik Mainz einen Rundgang entlang der vielfältigen Klangkunst-Objekte, die behutsam in das Ambiente des ehemaligen Ritterguts eingebettet sind.



Allein im Außenraum lassen sich zahlreiche akustische Entdeckungen machen. Im Torbogen begrüßt die Besucher*innen eine Textklangkomposition aus poetischen Wendungen der Annette von Droste-Hülshoff. Von der Terrasse des Gartenhauses ertönt wiederum eine Auswahl ihrer Briefe, deren Inhalt codiert, in gesungene Töne übersetzt und so sinnlich erfahrbar gemacht wurden.

An verschiedenen Stellen im Park bringen QR-Codes das eigene Smartphone zum Leuchten und Klingen wie ein Glühwürmchen. Ein paar Meter entfernt ertönen Früchte der umliegenden Felder wie Raps, Gerste und Weizen. Weitere Arbeiten im Außenraum beschäftigen sich mit einem – auch durch Erfahrungen der Corona-Pandemie – veränderten Empfinden des eigenen Raums.

Die im Rahmen eines Creative Camps entwickelten Sound-Art-Arbeiten sind abgestimmt auf ihren Ort, integrieren sich in das Ambiente und setzten dabei eigene künstlerische Akzente. Sie laden ein zur Reflexion und einer neuen sinnlichen Erfahrung des Kulturguts Haus Nottbeck.

So setzt sich auch im Literaturmuseum die Reihe der Klangkunst-Objekte fort. Auf dem Weg ins Obergeschoss begegnen einem zunächst die Scherben antiker mexikanischer Vasen, aus denen das Murmeln zerbrochener Sprachen zu vernehmen ist. In einem Bücherregal drehen sich Buchseiten um die eigene Achse und machen Papier, den materiellen Träger von Literatur, akustisch erfahrbar. Im gesamten Museum verteilt sind wiederum bildhafte Klangkunstkommentare, die häufig erst auf den zweiten Blick als Interventionen ersichtlich sind.

So inspirierend wie das Museum als Ort der Literatur und dessen landschaftliche Umgebung auf die Klangkünstler*innen wirkte, so inspiriert zeigten sich auch die Gäste der Eröffnungs-Matinee. Immer wieder boten die Klanginstallationen Anlass zu lauschen, innezuhalten und den umgebenden Raum neu auf sich wirken zu lassen. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit des Dialogs und suchten während des Rundgangs oder im Nachhinein das Gespräch mit den Künstler*innen.

 Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und kulturgut-nottbeck.de sowie soundart.uni-mainz.de und www.soundseeing.net

Die Ausstellung läuft von SO 13.6. – SO 4.7.2021

“Sound Ortungen Nottbeck” – Wort | Klang | Natur
Klasse Klangkunst-Komposition der Hochschule für Musik Mainz
Danbi Jeung | Anahita Ghasemi Nasab | Juan Bermudez | Christopher Dahm | Stefan g. Fricke | Wingel Mendoza | Meike Borchers
Das CREATIVE CAMP SOUND ART wurde vom Gutenberg Lehrkolleg der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als innovatives Lehrprojekt ausgezeichnet.
Die Ausstellung ist Teil des münsterlandweiten Klangkunstfestivals SOUNDSEEING 2021, gefördert durch das Ministerium für Kultur- und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW, die LWL-Kulturstiftung und die Gelsenwasser-Stiftung.

Alle Fotos sind von Herrn Dirk Bogandski.




SOMMER AM SEE 2021

In dieser aktuell so kulturarmen Zeit tauchen langsam wieder die ersten Lichtblicke für diejenigen, denen die Livemusik als Lebenselixier dient, am Horizont auf. Der Oelder Anzeiger blickt heute in die Nachbarschaft nach Mastholte.

Wie schon im letzten Jahr wird vom MusikZehner e.V. und dem Team der Mastholter Miniburg dieses Jahr Anfang Juli die Konzertreihe SOMMER AM SEE am Mastholter See veranstaltet.

All dies ist natürlich nur unter der strikten Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzvorschriften möglich, die trotz aktuell sinkender Inzidenzwerte sowie steigender Impfzahlen sehr wahrscheinlich auch für Juli noch gelten werden. Konkret bedeutet dies, dass maximal 200 Personen pro Veranstaltung auf dem Gelände zugelassen sein werden, die Veranstaltungen nur bestuhlt mit dem entsprechenden Mindestabstand von 1,5 m sein werden sowie auf dem gesamten Gelände mit Ausnahme des eigenen Sitzplatzes Maskenpflicht gilt.



Der erste Tag der Veranstaltung ist Donnerstag, der 01. Juli, der komplett in schwedischer Hand sein wird.

Um 19 Uhr wird es mit EMMA ELISABETH losgehen. Die Schwedin, die seit einigen Jahren in Berlin wohnt, vermengt Jangle Pop mit Americana, Postpunk und Country zu ihrem ganz eigenen Sound und lässt das Organische der Songwritertradition in die Gegenwart transportieren.

Weiter geht es an diesem Abend mit MEADOWS. Der Gitarrist und Songwriter Christoffer Wadensten hat die letzten paar Jahre under diesem Pseudonym die Welt bereist und mit seiner introspektiven, akustischen Musik zahlreiche Clubs und Wohnzimmer erfüllt und verzaubert. Manchmal düster, manchmal hoffnungvoll, aber immer voller Leben und Emotionen.

Dr. Ring Ding & Band

Einen Tag später, am Freitag, den 02. Juli um 19:30 Uhr, werden DR. RING DING & BAND nun endlich auch ihr Stelldichein für das KGB-Publikum geben können. Nachdem ihr Auftritt im KGB Langenberg coronabedingt mehrfach verschoben werden musste, werden sie nun eben den Mastholter See mit  ihrem mitreißenden Mix aus Reggae, Ska, Dancehall und Calypso rocken. Dr. Ring Ding ist seit 1987 als vielseitiger Sänger und Instrumentalist weltweit aktiv und kann mit Recht als eine der Haupttriebfedern des Reggae in Deutschland bezeichnet werden. Als Entertainer im wahrsten Sinne des Wortes ist er stilistisch in der gesamten Bandbreite der jamaikanischen Musik zuhause.

Randale Foto: Steffi Behrmann

Der Nachmittag des Samstag, 03. Juli, steht ganz im Zeichen der Kinder. Ab 15 Uhr werden RANDALE ihre „Kinderkrachkiste“ öffnen. Sie machen Rockmusik für die ganze Familie: Mit Themen, die Kinder interessieren, lustigen Texten und Musik, die mit der der Großen locker mithalten kann. Eine fröhliche Mischung aus Rock, Metal, Punk, Reggae, Ska, Rap, Country und Pop, die in die Gehörgänge und die Beine geht. Als ob DIE ÄRZTE gemeinsam mit den RAMONES und IGGY POP Kindermusik machen würden. Und Mama und Papa dürfen gerne mitrocken!

Am gleichen Tag ab 19 Uhr läd JOCHEN PRANG zur beliebten Stand-Up Comedy Night. Er hat erneut vier hochkarätige Comedians im Schlepptau, u.a. wird Florian Simbeck – bekannt aus dem Comedy-Duo Erkan und Stefan – dabei sein, die den Besuchern einen bunten Strauß an Lachern präsentieren. Jochen Prang moderiert wie üblich den launigen Abend.

Jochen Prang Foto: Emma Sinnbeck
Den Abschluss des Kulturwochenendes bildet am 04. Juli der „SONNTAG AM SEE“ – dies nochmal mit drei absoluten Hochkarätern.

FEE. & BAND – FEE., die Geschichte einer anhaltenden Musik-Pilger-Tour… Straßenmusik, Wohnzimmer-Konzerte, WG-Sofakanten, Studentensuppenküchen, Texte(n) ‚on the road’ – das ganze FEE.-Ding im Kopf – schon immer – immer vorwärts. Richtung Glücksgefühl – für Leute, zum versprühen. Längst von größeren Bühnen. Auch ausgezeichnet. Mit nem Udo Lindenberg-Preis – dem „Panikpreis“. „Unangepasste Musik“ wurde ausgepreist, laut Udos Stiftung. Genau der richtige Start in diesen Tag, wie wir finden.

Fee Foto: Christoph Seubert

LOUPE aus Amsterdam werden ihren verträumten Indie-Rock präsentieren. In einem feuchten, kleinen, aber auch netten Bunker im Amsterdamer Vondelpark wurde ihr allererster Song ‚Leave Me There‘ geschrieben, der nicht viel später als Live-Video aufgenommen wurde. Mit rhythmus- und gitarrenlastigen Songs und verspieltem Gesang, der sich in melancholischen, alltäglichen Texten versteckt, werden sie den See verzaubern. Drei der vier Bandmitglieder spielten zuvor in der Band „Dakota“, aus der dann LOUPE entstand.

Loupe

Multiinstrumentalist TIM NEUHAUS ist der Dritte im Bunde. Als Drummer und musikalischer Kollaborateur von großen Pop-Acts wie Clueso oder Glen Hansard hat er auf riesigen Bühnen vor tausenden Menschen gespielt, und verstanden, wie man gute, wertvolle Popsongs schreibt. Diese Skills schlagen sich sowohl auf seinen Alben als auch auf der Bühne nieder. Einerseits eingängige, verständliche Stücke, die trotzdem mehrdimensional funktionieren, aber auch vertrackte Drumbeats, verspielte Breaks, verschobene Arrangements. TIM lässt seinen Experimenten immer wieder freien Lauf und lässt die Stücke zu dem werden, was sie verlangen. Er hat im letzten Jahr schon mit TOUR OF TOURS das KGB Langenberg gerockt und wir freuen uns wie Bolle, dass er erneut den Weg in unsere Region antreten wird.

Tim Neuhaus

Tickets – auch preisreduzierte Eintrittskarten für Kinder – gibt es unter www.kgb-langenberg.de/tickets, im Sound Store (Grüner Weg 10, 33449 Langenberg) und an allen Eventim-Vorverkaufsstellen.

Der MusikZehner e.V. freut sich, dass Veranstaltungen dieser Art auch in diesem Jahr unter Pandemie-Bedingungen stattfinden dürfen und würde sich freuen, wenn die Acts vor einem  entsprechend großem Publikum spielen können.




Open Air Theater: Macbeth modern

Am Dienstag, dem 8. September, gibt es für Theaterfans eine besondere Inszenierung von Shakespeares Klassiker „Macbeth“. Ab 19.00 Uhr zeigt das deutsch-niederländische Theaterensemble „King’s Men“ auf dem Außengelände des Kulturguts Haus Nottbeck in Oelde Macbeths Entwicklung zum Tyrannen in einer energiegeladenen modernen Version.

King’s Men Foto Vera Koers



Unter der künstlerischen Leitung der Theatermacherin Silvia Andringa übernehmen vier Schauspieler in bester Shakespeare-Manier sämtliche Rollen des Stücks und erwecken Shakespeares einzigartige Sprache zum Leben – und zwar grenzüberschreitend auf Deutsch, Englisch und Niederländisch und Twents, dem lokalen Dialekt der Region Twente. Sie erzählen mit viel Tempo, Kraft und einer Prise Humor die Geschichte von Macht, Intrige und Größenwahn.

Aufgrund der geltenden Coronaschutzregeln ist das Kartenkontingent begrenzt. Um einen Rückstau bei der Registrierung zu vermeiden, werden die Besucher um frühzeitiges Erscheinen gebeten. Einlass ist ab 18 Uhr. Es gelten Abstandsregeln und Maskenpflicht (außer am Sitzplatz). Spender zur hygienischen Händedesinfektion stehen auf dem gesamten Gelände zur Verfügung. Weitere Informationen zu Hygienemaßnahmen sind vor Ort über Aushänge, telefonisch unter 02529/9497900 oder auf der Internetseite des Kulturguts zugänglich.

Wann und wo?

DI 08.09.2020 | 19.00 Uhr

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck

Landrat-Predeick-Allee 1

59302 Oelde-Stromberg

VVK: 14 EUR / 12 EUR – AK: 16 EUR / 14 EUR




Open-Air Lesung

Am Samstag, dem 29. August, startet das Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg sein spätsommerliches Open-Air-Programm mit einer Lesung von Thorsten Nagelschmidt. Der gebürtige Münsterländer liest im Innenhof des Kulturguts aus seinem neuen Roman „Arbeit“. Die Veranstaltung wird vom Autor und Kabarettisten Frank Goosen moderiert und beginnt um 19 Uhr. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung unter Berücksichtigung der Hygieneregeln in den Innenraum verlegt.

Thorsten Nagelschmidt Foto: Verena Brüning



Mit “Arbeit” legt Nagelschmidt einen exzellent beobachteten Gesellschaftsroman vor. Der Roman zeigt eine Seite des Berliner Nachtlebens, die sich abseits der feierwütigen Studenten und Touristen bewegt. Im Mittelpunkt stehen all diejenigen, deren Arbeitsleben sich in der Nacht abspielt: Taxifahrer, Nachtportiers, Notfallsanitäter, aber auch Drogendealer und Flaschensammler. Einen Appetithappen auf die Lesung gibt der Autor auch auf dem Nottbecker Videoportal „StopʼnʼRead“.

Frank Goosen Foto: Ira Schmidt

Thorsten Nagelschmidt ist Autor, Musiker und Künstler. Bekannt geworden ist er vor allem als Sänger, Texter und Gitarrist der Band Muff Potter. Vor „Arbeit“ veröffentlichte er bereits die Bücher „Wo die wilden Maden graben“ (2007), „Was kostet die Welt (2010), „Drive-By Shots“ (2015) und „Der Abfall der Herzen“ (2018). Sein Kollege Frank Goosen ist als Autor von Romanen, Kurzgeschichten und Kolumnen bekannt. Mehrere seiner Bücher wurden dramatisiert oder verfilmt. Zudem verarbeitet der Bochumer seine Texte zu Soloprogrammen, die er deutschlandweit mit großem Erfolg auf die Bühne bringt.

Aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln ist für die Veranstaltung nur ein begrenztes Kartenkontingent verfügbar. Um einen Rückstau bei der Registrierung zu vermeiden, werden die Besucher um frühzeitiges Erscheinen gebeten. Einlass ist ab 18 Uhr. Es gelten Abstandsregeln und Maskenpflicht (außer am Sitzplatz). Spender zur hygienischen Händedesinfektion stehen auf dem gesamten Gelände zur Verfügung. Weitere Informationen zu geltenden Hygienemaßnahmen sind vor Ort über Aushänge oder auf der Internetseite des Kulturguts zugänglich.

Thorsten Nagelschmidt Foto: Harald Hoffmann

Restkarten können beim Kulturgut Haus Nottbeck unter der Tel.: 02529/9497900 oder im Internet auf www.kulturgut-nottbeck.de sowie unter www.reservix.de erworben werden.




Jürgen von der Lippe – LIPPES Sommerspezial 2020

Am Freitag, den 18. September 2020, und am Samstag, den 19. September 2020, tritt Jürgen von der Lippe mit seinem neuen Programm “LIPPES Sommerspezial 2020” auf der Sparkassen-Waldbühne in Oelde auf. Die Veranstaltung wird von der Agentur „Mitunskannmanreden“ in Kooperation mit Forum Oelde durchgeführt.



Anstatt der unter Normalbedingungen maximalen Kapazität von 2.500 Besuchern werden nun höchstens 400 Gäste zur Veranstaltung zugelassen. Karten für die Veranstaltungen kosten 40,- Euro für Plätze im Innenraum (PK1) sowie 37,- Euro für Plätze auf der Stufenanlage (PK2), jeweils zuzüglich der Vorverkaufsgebühr.

Die bergrenzten Tickets sind stark nachgefragt und an allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie im Internet unter www.adticket.de oder auf www.mitunskannmanreden.de erhältlich.
Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 20.00 Uhr. Der Einlass erfolgt ab 19.00 Uhr.




Oelde Akustisch ONLINE

Am Freitag, dem 05.06.2020, geht Oelde Akustisch ab 20.00 Uhr in die erste Online Runde. Vom Team der Alten Post Oelde wurde der Freitag Abend bereits als Online Event etabliert, so passt es also mit dem wiederkehrenden Termin von Oelde Akustisch gut überein und es wurde entschieden die Veranstaltung in abgeänderter Form als „Online Edition“ durchzuführen.

Es soll den Künstlerinnen und Künstlern die Plattform dafür geboten werden, sich auch in Corona beschränkten Zeiten, Ausdruck zu verschaffen.

In der Online Ausgabe werden 4 ausgewählte Acts präsentieret Professionelle Soundtechnik und mehrere Kameras werden ein gutes Live Gefühl bieten. Der Live Stream wird ca 90 min dauern, die einzelnen Acts haben 3 Songs, bzw. 15 min Spielzeit.

Es wird keinen Opener geben. Ebenso ist die Anzahl der Künstler auf maximal 2 Personen pro Act limitiert und es gibt auch keine sponate Auftrittsmöglichkeit.

Man kann sich auf Angelica Brinez und Alexander Cuesta Moreno, Marcelien Daukant, Katie und Richfield sowie das Duo Zupf’n Streich mit Jay Minor und Bruno Heinrich freuen.

Finden kann man den Veranstaltung auf allen Kanälen der Alten Post Oelde

facebook / YOUTUBE / Twitch / Instagram: @alte_post_oelde

Jay Minor



Nottbeck digital

Das auf dem Kulturgut Haus Nottbeck beheimatete Museum für Westfälische Literatur erweitert sein digitales Angebot. Auf seiner Homepage zeigt das Museum einen Video-Rundgang zur aktuellen Sonderausstellung „Die Weltenlauscher. Erfindungen und Denkapparate Erwin Grosches“. In Zeiten der Corona-Krise rücken die digitalen Formate des Haues besonders ins Blickfeld, die es Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, Literaturprojekte auch von zuhause aus wahrzunehmen.

Derzeit werden die wichtigsten Erfindungen, Kostüme und Requisiten aus der Karriere des Paderborner Kleinkünstlers Erwin Grosche ausgestellt. Einblicke in die Ausstellung bietet nun ein etwa viereinhalbminütiger Film, der durch die verschiedenen Stationen im Innen- und Außenbereich des Literaturmuseums führt und die skurrilen Objekte vor die Linse holt. Untermalt wird das Ganze mit Hörbeispielen aus Grosches aktuellem Programm, in denen der Kabarettist zum Thema „Entschleunigung“ sinniert.

Neben dem virtuellen Rundgang verfügt das Museum über eine Reihe verschiedener digitaler Formate. Auf dem stetig wachsenden Video-Portal „Stop’n’Read“ geben regionale Autorinnen und Autoren ihre literarische Visitenkarte ab und lesen vor der Kulisse des Kulturguts Auszüge aus ihren Werken. Über soziale Medien wie Facebook, Twitter und Instagram wiederum pflegt das Haus den Dialog und Austausch mit der Online-Community. Zahlreiche Recherchemöglichkeiten beinhaltet das Online-Lexikon westfälischer Autorinnen und Autoren, das von der Literaturkommission für Westfalen ständig aktualisiert wird. Und der Nottbecker Haus-Blog schließlich bietet neben Literaturempfehlungen ein Forum für Texte, Ideen und Aktionen.

Stop´n Read

Für die Zukunft sieht das Literaturmuseum weitere digitale Angebote zur Literaturvermittlung vor. So ist ein Video-Rundgang durch die Dauerausstellung zur westfälischen Literaturgeschichte in Vorbereitung. Als langfristiges Ziel plant das Haus in Zusammenarbeit mit westfälischen Künstlerinnen und Künstlern die Entwicklung neuer audiovisueller Formate, die in einem digitalen Medien-Archiv für die Besucher des Kulturguts erfahrbar gemacht werden.

Die Online-Angebote des Museums für Westfälische Literatur sowie weiterführende Links finden sich unter www.kulturgut-nottbeck.de

Das Museum für Westfälische Literatur auf dem Kulturgut Haus Nottbeck bleibt – wie alle Kultureinrichtungen des Kreises Warendorf – wegen der Verbreitung der Corona-Infektionen bis zum 19.4.2020 für Besucher geschlossen. Dies betrifft auch sämtliche Kulturveranstaltungen (Führungen, Workshops, Lesungen, usw.).