Läuferherz verkauft Brezeln zugunsten der Kinderkrebshilfe

Der Musikzug Glockenland beim Brezelstand 2018

Der Verein Läuferherz verkauft vom  7.12 bis 14.12, Brezel zugunsten der Kinderkrebshilfe Münster e.V. Der von der Goldschmiede G. Büttner zur Verfügung gestellte Brezelstand steht auf der Langen Straße 22 in Oelde.



Im Schnee 2017

Die Goldschmiede Büttner übernimmt die Stand- und Einkaufskosten, Brezelbäcker Steinhoff aus Wadersloh stellt seine Ausrüstung unentgeltlich zur Verfügung, und die Stadtparfümerie Pieper beteiligt sich mit einer Tombola. Es werden Glühwein, Brezel, Kinder- und Eierpunsch montags bis freitags von 14:30 bis 18:30 Uhr sowie an den Markttagen ab 9:30 Uhrangeboten. Am verkaufsoffenen Sonntag, 8. Dezember, ist Diana Deichmöller von der Kinderkrebshilfe zu Gast und beantwortet Fragen. Gegen 14:00 Uhr besucht der Musikzug Glockenland den Brezelstand.

vl. Mirko Deichmöller, Diana Deichmöller (Kinderkrebshilfe) Jürgen Jendreizik (Läuferherz)

Der Erlös kommt den Kindern der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin- Pädiatrische Hämatologie am Universitätsklinik Münster zugute. Der Verein Läuferherz hat die Patenschaft eines Gerätes übernommen. Dies Gerät erkennt die Krebszellen und tötet sie ab. Betreut werden die Mädchen und Jungen vom Psychosozialen Team. Cirka 80 % der erkrankten Kinder werden als geheilt entlassen.

Alle Fotos von Albert Volbracht




Requiem von Franz Suppè

Am Dienstag, den 26. November 2019 19.30h,  führen der  Musik-Verein Oelde und die Capella Loburgensis, Ostbevern zusammen mit der  Nordwestdeutschen  Philharmonie Herford unter der Leitung von Matthias Hellmons das Requiem „Missa pro defunctis“ von Franz Suppè  in der St.Vitus-Kirche in Oelde-Lette auf. 



Ein Requiem vom König der Operetten? Das zum Gedächtnis an seinen Förderer, den Theaterdirektor Franz Pokorny, komponierte Werk entstand vor den Operettenerfolgen wie „Leichte Kavallerie“ oder „Boccaccio“ und ist unverkennbar an die Requiem-Konzeption von Wolfgang Amadeus Mozart angelehnt. Jedoch geht Suppè mit der italienischen Prägung seiner Melodik, der instrumentalen und dynamischen Gestaltung sowie der belcantoartigen Gesangspassagen einen wesentlichen Schritt weiter: er lässt mit seiner Interpretation der Totenmesse das Individuum zu Wort kommen, höchst subjektiv mit seinen Ängsten, aber auch mit seiner Glaubenszuversicht und Hoffnung auf Auferstehung und Erlösung. 

Kartenverkauf:

Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 22 € in Oelde:  Confiserie Rochol und  Lotto Schreiber; in Beckum und Ennigerloh: Buchhandlungen Holota und Güth; in Beelen: Schreibwaren Luhmeyer; in Lette: Lotto Kokott sowie bei allen Chormitgliedern.

Karten an der Abendkasse 25 € (Schüler 5 €). Wir empfehlen den Vorverkauf zu nutzen.

Shuttleservice:

Am Konzertabend gibt es einen kostenfreien Busshuttle (18:30 Uhr ab Carl-Haver-Platz und 18:45 Uhr ab Hans-Böckler-Straße, Mierendorfstr.) Rückfahrt nach Oelde direkt nach dem Konzert.

Der Musik-Verein Oelde gestaltet zwei Konzerte pro Jahr und freut sich immer über neue Sänger und Sängerinnen. Mehr unter www.mvoelde.de




Moshpit Maniacs III in der Schuhfabrik

Die Oelder Metalband  „Caelum“ wird ordentlich beim dritten Moshphit Maniacs in Ahlen mit- und aufmischen. Am Samstag, dem 26. Oktober ab 20.00 Uhr wird Band gemeinsam mit Gina Goes Wild und Pandorium auf der Bühne der Ahlener Schuhfabrik ihre Versionen des Schwermetals und Hardcores zum Besten geben.

Zum dritten Mal findet das Moshpit Maniacs dieses Jahr statt. Und auch dieses Jahr werden Caelum sowohl als Veranstalter als auch als Headliner auftreten. Im letzten Jahr präsentierten die Oelder ihr Album „Entfesselt“ und läuteten ihre Tour auf dem Moshpit Maniacs ein. Dieses Jahr werden sie wieder harten, melancholischen Metal mit deutschen Texten den Zuhören in den Gehörgang prügeln.



Fünfjähriges Jubiläum

Sänger Martin Appel

Caelum feiert das fünfjährige Bestehen. Die Trademarks der Band sind dabei kein bisschen alt geworden: Ausgefeilte, jedoch eingängige Riffs und Shouts, die King-Kong und Godzilla Tränen der Freude in die Augen treiben würden, definieren den Caelum-Sound.

Der 08/15 Helene F.-Hörer würde wahrscheinlich schiss bekommen.

Pandorium eröffnet

Einen echter Metal-Leckerbissen wird das Moshpit Maniacs 2019 eröffnen: Pandorium aus Minden. Melancholische, dissonante und experimentelle Melodien werden serviert mit unbarmherzigen Thrash-Metal-Riffs und abgerundet durch den rauen, gutturalen Gesang von Frontmann Fadil. Die Mindener lassen auf ihrem aktuellen Album „The Eye oft he Beholder“, keine Wünsche offen und überzeugen durch einen komplexen Stilmix, der trotzdem vertraute Erinnerungen an Thrash-Größen wie Testament oder Exodus weckt.

Gina Goes Wild

Viel muss man da nicht mehr hinzufügen: Gina dreht nämlich ziemlich am Rad. Die Kölner Band überzeugt mit durchdachtem, eingängigen und energiegeladenen Trance-Core. Wer Musik sucht, die sich zum Ausrasten eignet, aber auch unter die Haut geht, der sollte Gina Goes Wild erleben. Im Mai veröffentlichten sie das Video von „Black Snow“ (siehe unten), was ein perfektes Beispiel für die Atmosphäre und die Energie ist, die Gina Goes Wild durch ihre Musik transportieren.

Tickets

Tickets sind im Vorverkauf für 6,-€ in der Kneipe, bei Caelum oder über www.schuhfabrik-ahlen.de zu erwerben. An der Abendkasse ist der Preis 8,-€.




Herbsteinkaufstag HET

Am Sonntag, 13. Oktober, ist Herbsterlebnistag in Oelde. Die Traditionsveranstaltung mit Bauernmarkt und Automeile in der Innenstadt beginnt um 13 Uhr. 
Nach Herzenslust bummeln und die neuesten Trends des Herbstes entdecken, lautet das Motto der Händler und Gewerbetreibenden in Oelde. Die Geschäfte haben von 13 – 18 Uhr verkaufsoffen.




Wechsel bei EKS-Fördergemeinschaft

Stefan Rupieper gratuliert seiner Nachfolgerin Angelika Jadzinski
Stefan Rupieper gratuliert seiner Nachfolgerin Angelika Jadzinski

Oelde. Die Fördergemeinschaft der Erich Kästner-Schule Oelde e.V. hat eine neue Vorsitzende. Auf der Mitgliederversammlung am 1. Oktober wurde Angelika Jadzinski einstimmig zur Nachfolgerin von Stefan Rupieper gewählt, der nach 6 Jahren Amtszeit nicht mehr kandidierte. Der scheidene Vorsitzende freute sich darüber, dass erstmals jemand aus den Reihen der Elternschaft bereit sei, den Vorsitz der Fördergemeinschaft zu übernehmen.



Auch die ehemalige Schulleiterin Cornelia Düchting verzichtete nach jahrzehntelanger Vorstandsarbeit auf eine erneute Wiederwahl. Neu im zehnköpfigen Vorstand sind als Beisitzer die aktuelle Schulleiterin Susanne Winter, die dem Vorstand bisher schon beratend angehörte, sowie Aylin Müller und Niklas Tradt aus dem Lehrerkollegium der Erich Kästner-Schule. Vor den Vorstandswahlen hatten der bisherige Vorsitzende Stefan Rupieper und Geschäftsführerin Vanessa Becker einen Rückblick auf die Aktivitäten der Fördergemeinschaft in den letzten zwei Jahren gegeben.

Der neu gewählte Vorstand: von links nach rechts Charlene Jasper, Simone Bundi, Aylin Müller, Anke Edelmeier-Schacht, Vanessa Becker, Angelika Jadzinski, Konrektorin Anne Kramer, Schulleiterin Susanne Winter und Elke Belscheid; es fehlt Niklas Tradt
Der neu gewählte Vorstand: von links nach rechts Charlene Jasper, Simone Bundi, Aylin Müller, Anke Edelmeier-Schacht, Vanessa Becker, Angelika Jadzinski, Konrektorin Anne Kramer, Schulleiterin Susanne Winter und Elke Belscheid; es fehlt Niklas Tradt

Erfreulich sei die gute Entwicklung der Mitgliederzahlen, Spenden von innerhalb und außerhalb der Schulgemeinschaft sowie die beiden Basare, die erfolgreich durchgeführt werden konnten. Der Erlös der Basare wird traditionell für den Unterhalt und die Finanzierung der beiden behindertengerechten Schulbullis verwendet, die die Fördergemeinschaft der Erich Kästner-Schule zur Verfügung stellt.

Nachdem die Mitgliederversammlung der von den Kassenprüfern beantragten Entlastung des Vorstandes einstimmig zugestimmt hatten, wurde der neue Vorstand gewählt.

Anschließend gaben verschiedene Mitglieder noch einen Ausblick auf zukünftig geplante Aktivitäten der Fördergemeinschaft, insbesondere auf die Vorbereitungen des diesjährigen Basars am 24. November.




Konzert von Sophie Knops in der Alten Post in Oelde

Alle Fotos © Frank Handschuhmacher

Am Freitag, dem 27.09.2019 lud die Alte Post in Oelde zum Solo Konzert Abend mit der aufstrebenden Singer-Songwriterin Sophie Knops aus Osnabrück. Sophie schreibt ihre Songs selber, verarbeitet in den Texten ihre, wie Sie von sich selber sagt, melancholische Art. Verlorene Lieben, Eifersucht, gescheiterte Beziehungen, sie beobachtet gut und alles packt Sie in wundervolle Lieder, welche sie in der sogenannten „Modern Fingerstyle Technik“ komponiert und spielt.



1997 geboren gibt Sie zu, noch nicht allzuviel Lebenserfahrung zu haben, das merkt man aber am Songwriting nicht! Im Gegensatz zum klassischen Akkordspiel oder nach Noten gezupften Liedern wird bei dieser speziellen Art des Gitarrenspiels das komplette Instrument mit einbezogen und einmal die Gesangsmelodie mit der Gitarre wiedergegeben, zum anderen werden der Korpus, der Hals und auch die Saiten des Instruments in ein Percussion Set umgewandelt und „dreidimensional“ genutzt. Man kann es schlecht mit Worten beschreiben, man muß Sophie erleben. Sie studiert seit 2017 Musik in Osnabrück, spielt E-Bass bei Alli Neumann und ist mit der Band in Deutschland und Europa auf Tournee,ebenso mit Karanoon, wo Sie E-Gitarre spielt.

Das Publikum in der alten Post war vom ersten Song an begeistert, Sophie ist eine bekannte Größe in Oelde, 3 mal eröffnete Sie bei Oelde Akustisch den Abend, zuletzt im April 2019. Zusammen mit Sabine „Monti“ Müller, die den Part am Cajon übernahm, spielte Sie ein 90 minütiges Programm der Extraklasse. Monti zelebrierte bei ausgewählten Songs eindrucksvoll den Rhythmus Teil, auch Sie eine Meisterin des Fachs.

Von Thomas Steinhoff kam der gewohnt brillante Sound in der Alten Post. Sophie ist eine absolut freundliche und bezaubernde junge Frau, bescheiden und gerne erzählt Sie, das Sie mit ihren 3 Gitarren auf der Bühne nicht angeben wolle, aber sie spiele mit sogenannten Open tunings, die Gitarren seien alle anders gestimmt und würden teils auch zwischen den Songs noch mal neu gestimmt. Mit einer Gitarre zu viel Arbeit, also lautete die Lösung: 3 Gitarren.

Belustigt erzählte Sie von den Stars der Szene, Jon Gomm, Andy McKee oder John Mayer, die währen eines Konzerts bis zu 15 Gitarren benutzten, zwischen den Songs würden diese aber diskret vom Gitarrentechniker angereicht, man merke das kaum. Sie plane aber, augenzwinkernd, dies in ein bis zwei Jahren auch so zu machen. Jealousy, Thunderstorm oder Haunting Shadow, nur eine Auswahl der dargebotenen Stücke, alle Songs sind auf einem ihrer drei Alben zu hören, welche Sie bereits veröffentlicht hat.

Wenn man einem Konzert von Sophie Knops beiwohnt, hat man danach das Gefühl und den sicheren Eindruck, etwas tolles, unvergleichliches erlebt zu haben, und wie es einige der Besucher des Abends ausgedrückt haben:

Eines Tages, wenn Sophie mal weltberühmt ist, können wir sagen, wir haben Sie in der Alten Post in Oelde gesehen, damals, kurz vor Ihrem großen Durchbruch!

Falls jemand der Leser Kontakt zu John Mayer hat, ihm verdanken wir den Impuls, dass Sophie Gitarre lernen wollte, IHN würde Sie nach eigener Auskunft auch heiraten. Danke für einen wundervollen Abend.

Hier geht es zur Homepage von Sophie: http://www.sophiemusic.de/

Dicography: Initiation / New Chapters / Progress




Perry Rhodan Fan-Treffen

Man beachte den Darsteller auf diesem Cover der 19 Ausgabe zu einem Preis von 70 Pfennig. Perry Rhodan Nr.19 Cover ©Pabel-Moewig-Verlag-KG-Rastatt.-Illustration-Johnny-Bruck

Perry Rhodan landet auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg. Am kommenden Wochenende, 28. und 29. September 2019, steht im Museum für Westfälische Literatur alles im Zeichen des Science-Fiction-Romanhelden Perry Rhodan. Denn der „Terranische Club EdeN“ (TCE) lädt zum Perry Rhodan-Con(gress) auf das ehemalige Rittergut ein. Zwei Tage lang haben alle Freundinnen und Freunde der seit 1961 bestehenden Science-Fiction-Serie die Gelegenheit, über die Abenteuer ihres Titelhelden zu sprechen, Geschichten Revue passieren zu lassen, Hintergründe zu erfahren und den Machern die wichtigste Frage zu stellen: Wie geht es mit Perry Rhodan weiter?



An den beiden Tagen erwartet die Perry-Rhodan-Fangemeinde ein umfangreiches Programm mit zahlreichen Protagonisten und Experten der mit über 3000 Romanheften größten Science-Fiction-Serie der Welt. So konnten die Organisatoren des TCE etwa Heidrun Scheer, die Witwe des Perry Rhodan-Mitbegründers Karl-Herbert Scheer, gewinnen, als Zeitzeugin der ersten Stunde über die Anfänge der Serie zu berichten.

Professor Michael Pfrommer setzt sich mit den Mythen um Perry Rhodans Mondlandung auseinander und spricht über die Realwerdung von Science-Fiction-Literatur. Freuen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auch auf den Storyliner und Serienautor Hartmut Kasper alias Wim Wandemaan sowie den Gestalter der Perry Rhodan-Bildwelten, Al(fred) Kelsner. Zudem gibt es Lesungen und Gesprächsrunden, Filmpräsentationen und vieles mehr.

Perry Rhodan ziert in Ausgabe 3021 auf der Innenseite immer noch die abenteurliche Einleitung. Coypright Pabel-Moewing Verlag KG

Zum Abschluss des ersten Tages liest der Hörspiel- und Synchronsprecher Renier Baaken am Samstagabend um 20 Uhr aus dem Perry Rhodan-Jubiläumsband 3000 „Mythos Erde“. Musikalisch begleitet wird Baaken dabei von sphärischen Sounds des Gitarristen und Klangkünstlers Michael Kolberg.

Eine der aktuelleren Geschichten von Perry Rhodan. Mit der Ausgabe 3021 wahrlich der Unsterbliche. Coypright Pabel-Moewing Verlag KG

An beiden Tagen ist auch die Ausstellung „Aliens Welcome! Science-Fiction-Literatur aus Westfalen 1904-2018“ im Literaturmuseum und im Innenhof des Kulturguts Haus Nottbeck zu sehen.

SA 28.09.2019 | 10.00 – 22.00 Uhr

SO 29.09.2019 | 10.00 – 14.00 Uhr

Gut-Con 2019. Perry Rhodan landet auf dem Kulturgut

Eine Veranstaltung des Terranischen Clubs Eden (TCE) im Rahmen des Projekts „Aliens Welcome! Science-Fiction-Literatur aus Westfalen 1904-2018“. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Tickets

Samstag: VVK 12€ / 11€; TK 15€ / 14€

Sonntag: VVK 8€ / 7€; TK 10€ /9€

Kombiticket: VVK 18€/14€; TK 22€/20€

www.gut-con-2019.terranischer-club-eden.com

SA 28.09.2019 | 20.00 Uhr

Lesung

Renier Baaken

Renier Baaken liest aus Perry Rhodan-Band 3000: „Mythos Erde“

Musik: Michael Kolberg

VVK: 10€/8€; AK: 12€/10€

Für Teilnehmer des Gut-Con 2019 kostenlos




Tanzgarantie und irische Lebensfreude

Musik, Tanz und Gesang – das ist der Stoff aus dem irische Träume sind. So auch bei der ersten Irish Folk Night im Vier-Jahreszeiten-Park. Gleich zwei Bands nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise in das Herz der grünen Insel, wenn am Freitag, 5. Juli 2019, um 20 Uhr der rund vierstündige Konzertabend beginnt. „Tears for Beers“ mixen modernes Liedgut mit klassischem Folk und einer ordentlichen Portion Lokalkolorit.

Mit spielerischer Leichtigkeit, Virtuosität, typischer Folk-Rock Instrumentierung wie Banjo, Bouzouki, Akkordeon, Geige, Gitarre, Bass und Schlagzeug feiert die Band ab dem ersten Song irisches Lebensgefühl mit ihrem ureigenem „Baltic-Folk-Rock Mix“.

Die „Cobblestones“ stehen seit ihrer Gründung im Jahr 2003 für wilden Partyfolk mit Charme, Witz und hundertprozentiger Tanzgarantie. Meist derb und krachend manchmal aber auch verträumt und wehmütig.

Tickets für den Abend voller irischer Lebensfreude gibt es im Vorverkauf vergünstigt für einheitlich 19 Euro an der Infotheke im Rathaus der Stadt Oelde, Telefon 02522 – 72 800, beim Glocke-Ticket-Service unter Telefon 02522 – 73 300 und online unter www.adticket.de . An der Abendkasse sind Tickets für 23 Euro erhältlich.




„Das Ich erzählen“ – Wie Geschichten Identität formen

Die neue Sonderausstellung im Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck beschäftigt sich mit der Frage, aus welchen Spannungsverhältnissen unsere Identität erwächst. Im multimedialen Erlebnisraum treffen die Besucher auf verschiedene, zu großen Teilen collagenartige Kunstinstallationen, die in freier Auseinandersetzung mit ausgewählten Textpassagen entstanden sind. Das Literaturmuseum arbeitete für das ungewöhnliche Projekt mit jungen Künstlerinnen und Künstlern aus der Region zusammen. Die Ausstellung ist bis zum 4. August im Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde zu sehen.

Johannes Dreyer & Lena Weber Foto: Dirk Bodganski



Stromberg – Orange Streifen durchlaufen den Raum der Sonderausstellung und teilen ihn in drei Themenbereiche ein: Die Sektion „ICH ist TREND“ fragt nach den Widersprüchen, die daraus entstehen, dass wir in Zeiten von Social Media und Creative Economy nicht mehr nur möglichst individuell sein können, sondern auch sein müssen; „Bröckelnde Selbstverhältnisse“ rückt die Verstrickung von Welt- und Selbstwahrnehmung ins Zentrum; das Themenfeld „Kollektive Identität“ schließlich beschäftigt sich mit dem Phänomen der Selbstaufgabe angesichts großer Gemeinschaftsziele. In allen Sektionen finden sich Textpassagen westfälischer Autorinnen und Autoren quer durch die Jahrhunderte.

Impression Foto: Haus Nottbeck

Sie gaben den Anstoß für unterschiedliche künstlerische Auseinandersetzungen, die als assoziative Annäherung und keineswegs als abschließende Interpretation aufgefasst werden sollten. Viele der Kunstwerke bedienen sich des Mittels der Collage, etwa die zentrale Videoinstallation „4:1“, in der über vier Fernsehgeräte die Gesichtspartien verschiedener Bielefelder Schauspieler zu einem neuen Gesicht zusammengepuzzelt werden. Oder eine Audiocollage, die Jörg Albrechts Dystopie „Anarchie in Ruhrstadt“ mit Wolfgang Körners Pop-Roman „Nowack“ verwebt und mit wechselnden Stimmen zusätzlich verfremdet.

Foto: Haus Nottbeck

Für den Literaturwissenschaftler und Museumspädagogen Johannes Dreyer, der die Ausstellung konzipiert und kuratiert hat, lag es nahe, sich dem Thema Identität über Collagenmethoden zu nähern. Denn kaum eine andere Kunstform bringt so deutlich zum Ausdruck, wie viele unterschiedliche Einflüsse unsere Identität bedingen. Wir sind immer schon in mehrere Sinnzusammenhänge eingebettet – dabei kann es sich um Modetrends, Weltanschauungen, Traditionen, Ideologien und vieles mehr handeln. Oder, um es in einem Wort zu benennen: um Geschichten. Doch nicht nur die Kunsttechniken und Medien sind vielzählig, auch die Personen, die ihre kreativen Arbeiten beigesteuert haben. Das Museum will mit der Ausstellung interessanten Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten und ihre Werke den eigenen gegenüberstellen. Besucher dürfen sich u.a. auf eine großformatige Fotoreihe freuen, die die Fotografin Ute Friederike Schernau (Münster) in Kollaboration mit der Modedesignerin Daniela Macuh (Bielefeld) entwickelt hat.

Lena Weber & Johannes Dreyer Foto Dirk Bodganski

Oder auf Collagen des Bielefelder Künstlers Cornelius Grunt, der unter seinem Instagram-Profil „inside_a_ginger“ schon rund 30.000 Follower für sich gewinnen konnte. Für Projektkoordinatorin Lena Weber, die in Bielefeld Literaturwissenschaft studiert und gelehrt hat, war es keine leichte Aufgabe, diese Vielfalt in ein ästhetisches Konzept zu gießen. Doch das Ergebnis, das sie und Johannes Dreyer geschaffen haben, kann sich mehr als sehen lassen und verspricht, auch ein jüngeres Publikum anzuziehen. Die Ausstellung wurde durch die Sparkasse Münsterland Ost gefördert. Sie kann bis zum 4. August 2019 während der Öffnungszeiten des Museums besucht werden.

Wann und wo?

18.05.-04.08.2019

„Das Ich erzählen – Identitätsbildung in der Westfälischen Literatur“

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 55 90 und www.kulturgut-nottbeck.de

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck

Landrat-Predeick-Allee 1, 59302 Oelde-Stromberg




Pianist Holger Blüder auf Haus Nottbeck

Am Samstag, dem 13.04.2019, präsentiert der mehrfach ausgezeichnete Pianist Holger Blüder sein neues Klavier-Soloprogramm „Variation und Emotion“ im Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde. Blüder wartet mit einer Mischung aus klassischen und modernen Werken auf, die er wie gewohnt durch interessante Hintergrundinformationen bereichern wird. Das Klavierkonzert beginnt um 19:00 Uhr.

Foto: Katharina Kirsch



Viele Oelder kennen ihn als den Organisator der „Nottbecker Sommernacht“, die jährlich bis zu 1300 Besucher auf das Kulturgut Haus Nottbeck lockt. Am 13. April ist er jedoch solo auf der Kulturbühne des ehemaligen Ritterguts zu erleben. In seinem aktuellen Programm spannt Blüder den Bogen von der Wiener Klassik über die Romantik bis hin zu moderneren Kompositionen. Dabei werden im ersten Teil Werke und Klavierstücke von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und dem US-amerikanischen Komponisten Leonard Bernstein dargeboten. Der zweite Teil widmet sich der Musik von Joseph Haydn und Robert Schumann. Mit Frédéric Chopins Virtuosenstück „Ballade Nr. 2“ kommt das Konzert zu einem gebührenden Abschluss.

Holger Blüder, Leiter der Schule für Musik im
Kreis Warendorf, konzertiert mit unterschiedlichen solistischen und
kammermusikalischen Programmen in ganz Deutschland. Bei nationalen und
internationalen Klavierwettbewerben wurde er als Preisträger ausgezeichnet,
u.a. in Moncalieri, Ragusa und Rom. Er nahm an Meisterkursen für Klavier und
Kammermusik im In- und Ausland teil. Aufnahmen von ihm wurden im Bayerischen
und Hessischen Rundfunk, sowie im „Radio France Nationale“ gesendet.

Holger Blüder bei der Nottbecker Nacht 2018

SA 13.04.2019 19.00 Uhr

Holger
Blüder (Klavier): Variation & Emotion

Werke von
Mozart, Haydn, Schubert, Schumann, Chopin, Bernstein

EintrittVVK: 12,00 € / 10,00 € – AK: 14,00
€ / 12,00 €

Karten für das Konzert gibt es
im Vorverkauf unter:

www.adticket.de, Ticket-Hotline (Tel. 0180-6050400)

Die
Glocke – Kartenservice (Tel.: 02522-73300)

Forum
Oelde (Tel.: 02522-72800)

Kulturgut Haus Nottbeck (Tel.: 02529-945590; Mail: [email protected]