Pianist Holger Blüder auf Haus Nottbeck

Am Samstag, dem 13.04.2019, präsentiert der mehrfach ausgezeichnete Pianist Holger Blüder sein neues Klavier-Soloprogramm „Variation und Emotion“ im Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde. Blüder wartet mit einer Mischung aus klassischen und modernen Werken auf, die er wie gewohnt durch interessante Hintergrundinformationen bereichern wird. Das Klavierkonzert beginnt um 19:00 Uhr.

Foto: Katharina Kirsch



Viele Oelder kennen ihn als den Organisator der „Nottbecker Sommernacht“, die jährlich bis zu 1300 Besucher auf das Kulturgut Haus Nottbeck lockt. Am 13. April ist er jedoch solo auf der Kulturbühne des ehemaligen Ritterguts zu erleben. In seinem aktuellen Programm spannt Blüder den Bogen von der Wiener Klassik über die Romantik bis hin zu moderneren Kompositionen. Dabei werden im ersten Teil Werke und Klavierstücke von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und dem US-amerikanischen Komponisten Leonard Bernstein dargeboten. Der zweite Teil widmet sich der Musik von Joseph Haydn und Robert Schumann. Mit Frédéric Chopins Virtuosenstück „Ballade Nr. 2“ kommt das Konzert zu einem gebührenden Abschluss.

Holger Blüder, Leiter der Schule für Musik im
Kreis Warendorf, konzertiert mit unterschiedlichen solistischen und
kammermusikalischen Programmen in ganz Deutschland. Bei nationalen und
internationalen Klavierwettbewerben wurde er als Preisträger ausgezeichnet,
u.a. in Moncalieri, Ragusa und Rom. Er nahm an Meisterkursen für Klavier und
Kammermusik im In- und Ausland teil. Aufnahmen von ihm wurden im Bayerischen
und Hessischen Rundfunk, sowie im „Radio France Nationale“ gesendet.

Holger Blüder bei der Nottbecker Nacht 2018

SA 13.04.2019 19.00 Uhr

Holger
Blüder (Klavier): Variation & Emotion

Werke von
Mozart, Haydn, Schubert, Schumann, Chopin, Bernstein

EintrittVVK: 12,00 € / 10,00 € – AK: 14,00
€ / 12,00 €

Karten für das Konzert gibt es
im Vorverkauf unter:

www.adticket.de, Ticket-Hotline (Tel. 0180-6050400)

Die
Glocke – Kartenservice (Tel.: 02522-73300)

Forum
Oelde (Tel.: 02522-72800)

Kulturgut Haus Nottbeck (Tel.: 02529-945590; Mail: [email protected]




130 – Kilometer Touren zur Saisoneröffnung

Friedhelm Henne schreibt heute als Gastschreiber.

Die Motorradfreunde Lette laden zu ihrer Saisoneröffnung für Sonntag, 7. April, ein.

Gegen 10 Uhr werden die Motorräder an der St.-Vitus-Kirche während einer kleinen Andacht gesegnet. Anschließend geht es in vier Gruppen in alle Himmelsrichtungen auf Touren von jeweils etwa 130 Kilometern, eine kleine Pause ist inbegriffen.



Gegen 13.30 Uhr treffen sich die Teilnehmer zu einem Abschluss mit Imbiss in Lette am Heimathaus, gegenüber der Kirche.

Foto: Motorradfreunde Lette

Die Motorradfreunde erheben keine Startgebühr, sondern sammeln für einen sozialen Zweck.

In diesem Jahr ist die Spende für eine Therapeutin bestimmt, die Reittherapien für Kindergartenkinder mit Behinderungen aus Herzebrock-Clarholz und Harsewinkel anbietet. Bei einer Nachmittagstour wird der Spendenscheck überreicht. Bei sehr schlechtem Wetter verschiebt sich der Termin um eine Woche.




Wer war es? Schreibwerkstatt für junge Spürnasen

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen, dem 16. und 17. April jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr, dürfen sich Kinder und Jugendliche mit Vorliebe für spannende Geschichten auf ein besonderes Angebot freuen. In Kooperation mit „Kulturrucksack NRW“ (im Städteverbund Beckum) bietet das Kulturgut Haus Nottbeck eine Krimi-Schreibwerkstatt. Hier erfährt man unter Anleitung des Museumspädagogen Johannes Dreyer, wie spannende Stories entstehen, was eine gute Ermittlerfigur auszeichnet und wie man über falsche Fährten seine Leser an der Nase herumführt.



Für weniger mobile Krimifreunde wird ein Bustransfer
eingerichtet, der von Beckum aus startet. Lara Langguth, die organisatorische
Leiterin des „Kulturrucksacks“ im Städteverbund Beckum, nimmt Anmeldungen für
den Transport gern entgegen.

Die
Schreibwerkstatt richtet sich an Hobbydetektive zwischen 10 und 14 Jahren. Die
Teilnahmegebühr für beide Tage beträgt einmalig 2 Euro und schließt die
Verpflegung mit ein.

DI 16.04. & Mi 17.04.2019 jeweils 11.00-18.00 Uhr

Teilnahmegebühr:
2 €

Informationen
und Anmeldung:

Tel.:
02529 / 945590; www.kulturgut-nottbeck.de und www.kulturrucksack.nrw.de

Details zum Shuttlebus: Lara Langguth | [email protected]




ACV bereitet sich auf Jubiläum und besonderes Rennen vor

Dirk Aufderheide vom A.C. Vellern e.V. im ADAC hat News aus dem Motorsport-Verein .

Am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder des AC Vellern e.V. im ADAC zur Mitgliederversammlung im Vereinslokal „Hohen Hagen“. Vorsitzender Tobias Weitenberg freute sich darüber, dass der Saal gut gefüllt war und er auch einige Neumitglieder begrüßen durfte. Insgesamt seien im vergangenen Jahr 18 Neuaufnahmen in den Verein erfolgt, die den Mitgliederbestand auf 160 stiegen ließen.



Beste Veranstaltung der Saison

Besonders begrüßt wurden auch Ehrenvorsitzender Willi Tapmeier sowie die anwesenden Sponsoren. Den Bericht des Vorstands stellte Saskia Busche vor. Darin blickte sie auf eine erfolgreiche Saison zurück. Auch das eigene Rennen war mit über 230  Nennungen sehr gut besetzt und wurde vom Dachverband DRCV zum zweiten Mal in Folge als beste Veranstaltung der Saison ausgezeichnet.

Den Bericht der Schlepperfreunde stellte anschließend Henrik Wendt vor. Auch die Schlepperfreunde konnten im vergangenen Jahr fünf Neuzugänge verbuchen. Des Weiteren wurde Hubert Empting als Vorsitzender der Schlepperfreunde bestätigt. Im Kassenbericht des ACV sprach Christian Berger von einem ausgeglichenen Geschäftsjahr. Darauffolgend wurde der Vorstand von der Versammlung entlastet.

Bei den Vorstandswahlen wurden alle Amtsinhaber in ihren Funktionen bestätigt: Tobias Weitenberg als Vorsitzender, Christian Berger als Geschäftsführer sowie Michael Schonefeld, Hubert Heitmann, René Kuhlmann und Mike Hellweg als Beisitzer. Neuer Rechnungsprüfer wurde Herbert Averhage, der die Kasse beim nächsten Mal gemeinsam mit Burkhard Hellweg prüfen wird.

Jubiläumsfest

Tobias Weitenberg stellte im Folgenden die Planungen zum Jubiläumsfest anlässlich des 50jährigen Bestehens des ACV vor. Am 25. Mai wird man gemeinsam mit geladenen Vereinen auf dem Hof Schonefeld feiern. Auch alle Deutschen Meister aus der Historie des Vereins sollen als Gäste eingeladen werden. Den Höhepunkt des Jubiläumsjahres soll dann aber das traditionell am letzten August-Wochenende ausgetragene Heimrennen des AC Vellern bilden. Neben den üblichen Autocross-Läufen zur Deutschen Meisterschaft soll es in diesem Jahr viele weitere Attraktionen geben. Der Pott’s-SuperCup ist dabei inzwischen schon eine feste Größe.

Rasenmäher-Trecker-Rennen

Neu und erstmalig wird aber ein Rasenmäher-Trecker-Rennen sein, auf das sich die Zuschauer freuen können. Ein weiteres Highlight werden die Mini-Buggys des niederländischen KNAF-Verbandes sein. Hier starten Kinder im Alter von 6-12 Jahren in professionellen Autocross-Eigenbauten. Am Samstagabend wird es zudem erstmalig ein Motocross-Flutlicht-Rennen geben. Die Idee und der gedachte Ablauf hierzu wurden von Jan Schweppenstedde vorgestellt. Abschließend wurden noch der vorläufige Zeitplan des Rennens, der Vereinsterminkalender 2019 und die wichtigsten Änderungen im Reglement des DRCV vorgestellt.

Leseempfehlung der Redaktion: Rückblick auf Autocross Rennen 2018




Ich schrieb mich verrückt

Wolfgang Welt Foto: Andreas Böttcher

Wolfgang Welt war ein deutscher Schriftsteller und Journalist. Welt wurde am 31.12.1952 in Bochum geboren. Nach der Schule und dem Abitur studierte er Anglistik und Geschichte. Anschließend arbeitete er als Schallplattenverkäufer und als freier Musikjournalist.



Bis zu seinem Tod am 19.06.2016 schrieb Welt Bücher mit zum
Teil autobiografischen Inhalten. Texte über seine Arbeit, über die Alltäglichkeiten
des Lebens und über seine psychische Erkrankung.

Ab Sonntag, 17.01.2019 zeigt das Kulturgut Haus Nottbeck eine Ausstellung zu Leben und Werk dieses Schriftstellers.

Der bekannte Kabarettist und Autor Frank Goosen liest an gleicher Stelle, am 27.02.2019 aus den Werken von Wolfgang Welt.

Frank Goosen Foto: Ira Schwindt

Hier ein Auszug seiner Bücher :

  • Peggy Sue
  • Doris hilft
  • Der Tick

Wann und wo findet die Ausstellung statt?

Die Ausstellung ist von Sonntag, den 17.02 bis Sonntag den 05.05.2019 geöffnet.

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck

Landrat-Predeick-Allee
1

59302 Oelde-Stromberg




Neue Gesichter und alte Hasen bei Oelde Akustisch

Fast auf den Tag genau ist es nun fünf Jahre her, als die erste Ausgabe von Oelde Akustisch (damals noch mit dem Namen „Akustik Session“ unterwegs) in den Räumen der Alten Post am 06. Februar 2015 ertönte. Die beliebte Veranstaltung wird weiterhin angeboten, personell gibt es Veränderungen.

Es gab vieles zu besprechen

Frank Handschuhmacher, ein Organisator der ersten Stunde, hat den Oelder Anzeiger eingeladen, um über die neuesten Änderungen zu berichten. Das Treffen fand natürlich in der Alten Post statt.



Das neue Team

Thomas Steinhoff,
Frank Handschuhmacher sowie die beiden Neuen Jan Burwinkel und Thomas Manthey sind
ab sofort die Strippenzieher hinter Oelde Akustisch.

Thomas Steinhoff
von der Alten Post wird sich weiterhin um die Technik kümmern. Frank
Handschuhmacher wird zukünftig den Bereich der Pressearbeit übernehmen, während
sich Jan Burwinkel nun um die Bands, die als Opener fungieren kümmern. Thomas
Manthey wird die Rolle der Moderation des Abends übernehmen.

Martin Bischoff, Mitgründer der Oelde Akustisch tritt aus persönlichen Gründen zurück.

Thomas Manthey, Thomas Steinhoff, Jan Burwinkel und Frank Handschuhmacher sorgen zukünftig weiter für den guten Ton in Oelde.

Wertschätzung

Unter anderem ging es in dem Planungsgespräch darum, dass alle Musiker von Anfang bis Ende dabei sein sollten.

Es geht hier auch um Wertschätzung.

Frank Handschuhmacher

Willkommenskultur

Nicht nur das Willkommenheißen der Künstler soll mehr Bedeutung bekommen, sondern es soll ein Rahmen hergestellt werden, in dem sich die Musiker wohl fühlen.

Reibungsloser Ablauf

Damit die Auftretenden sowie die Veranstalter keine böse Überraschung erleben, soll im Vorfeld eine Technik-Liste erstellt werden, was jeden in der Alten Post erwartet. Diese soll u.a. über Bühnengröße, die Zahl der Mikrofone und z.B. die Zahl der I-Boxen informieren.

Die Chemie stimmt

Bei dem Treffen merkte man direkt, dass sich das neue Team untereinander auf Anhieb gut verstanden hat. Es wurde vieles besprochen und schnell zum Punkt gebracht. Die Chemie stimmte hier.

Das Team ist geil, obwohl alle unterschiedlich sind.

Jan Burwinkel

Aufgrund der Unterschiedlichen Stil-Richtungen ist dieses Team sehr breit vernetzt und wird wahrscheinlich für viele weitere Ausgaben der Oelde Akustisch sorgen.

Die Termine in 2019

01. Februar / 12. April / 07. Juni / 04.
Oktober / 06. Dezember

Anmeldungen für Bands / Künstler bei Jan Burwinkel via facebook.




Bürgbühne Stromberg mit Premiere „Die Physiker“

Mörderisch lustig und völlig durchgeknallt präsentierte sich das Winterstück „Die Physiker“ der Burgbühne Stromberg am letzten Samstag, den 12. Januar 2019 vor ausverkauftem Haus auf Kulturgut und Literaturmuseum Nottbeck.

Möbius, Isaac und Einstein drehen am Rad

In der Krimi-Komödie geht es um den genialen Physiker Johann
Wilhelm Möbius, gespielt von Marek Frankrone, der vor einigen Jahren die
Weltformel entschlüsselte. Eine Formel, die in den falschen Händen zu einer
schrecklichen Waffe werden könnte. Aus diesem Grund entschied sich der Denker,
sich und sein Wissen in „Sicherheit“ zu bringen in einer Irrenanstalt.



Wirklich genialer Physiker oder doch nur ein Verrückter?

Umgeben von den verrückten Physikern Albert Einstein (Sven Singedonk), Isaac Newton (Michael Bökamp) und dem fluktuationsstarken Personal der Klinik reiht sich Möbius perfekt ein, indem er vorgibt, von König Salomon persönlich Befehle zu erhalten.

Dr. Mathilde von Zahnd mit den irren Genies

In der Einrichtung macht es schnell den Eindruck, dass einer bekloppter und auch gefährlicher ist als der andere. Durch die haarsträubenden Morde in der Klapsmühle, wird Kommissar Richard Voß (Richard Laustroer) nicht nur an den Rand der Verzweiflung getrieben, sondern auch zur Flasche. Findet Richard zur Gerechtigkeit? Und welche Pläne verfolgt die liebe Dr. Mathilde von Zahnd (Katja Einhoff)? Oder ist Möbius doch nur ein Spinner der sich einredet ein Physikgenie zu sein?

Der Komissar muss einen irren Fall lösen.

Mehr soll an dieser Stelle nicht über das Stück verraten werden.

Schauspielerische Leistung

Besucher des Winterstücks können sich auf eine sehr gute und lustige Vorführung freuen die am Anfang für Verwirrung und Rätselraten sorgt. Die bereits oben erwähnten Darsteller überzeugten mit einem fantastischen Mimikspiel, hatten Ausstrahlungsstärke und vor allem glänzten diese trotz schwieriger Dialoge mit Textsicherheit.  Aber auch die vielen Nebenrollen waren höchst interessant und amüsant.

Spurensicherung und Gerichtsmedizin bei der Arbeit.

Die Gerichtsmedizinerin (Manuela Föge), die sich über jede Leiche freute oder der Missionar Oskar Rose (Dawid Steppin) der den Begriff Patchwork völlig neu definiert machten das Winterstück welches unter der Regie von Tobias Huster stand zu einer echt starken Vorstellung.

Der Zuschauersaal

Der Regisseur Tobias
Huster

Viele Gäste der Burgbühne Stromberg kennen Tobias Huster seit den 90er Jahren. Als Junge stand er erstmalig bei Theaterspielen 1987 auf der Burgbühne mit dem Stück: Wer hat Toby´s Schatz? (Huster berichtete uns mit einem leichten Lachen, dass die Namensgebung ein völliger Zufall war.) Unter anderem kennt man ihn aus den weiteren Stücken wie:

Foto: Burgbühne Stromberg mit Szene aus: Wer hat Toby´s Schatz?

„Was fürn Zirkus“ wo er als Bär verkleidet war. „Andre der Polizist“ „Die Elenden“ wo Tobias als Aufständiger für Freiheit und Demokratie kämpfte. „Cyrano de Bergerac“ „Der Impresario aus Smyrna“ oder „Das Wirtshaus im Spessart“.

Tobias Huster in einer Szene aus „Die Elenden“

Wir haben den Tobias gefragt, wie er zum Regiestuhl gekommen
ist.

„Ich habe mal vor mehreren Jahren bei der Burgbühne zu Hendrik Becker gesagt, dass ich darauf mal Bock hätte.“ Nachdem eine Kollegin aus beruflichen Gründen weggefallen ist, wurde Tobias Huster mit der Regieleitung des Winterstücks beauftragt, berichtete er uns.

Tobias Augen funkeln vor Freude am Ende der Vorstellung während Gaby Brüser (Leitung Burgbühne) gratuliert

„Man sitzt da und kann überhaupt nichts machen.“, antwortete uns der zu Beginn sehr nervöse Regisseur auf unsere Frage, wie es denn sei „nur“ zuzusehen.

Mit viel Gelächter und Applaus der Gäste war die Nervosität gänzlich unberechtigt. Huster hat bewiesen das durch jahrelange Praxis graue Theorie abgehängt werden kann. Ob er bei weiteren Stücken Regie führen wird ist noch unklar.

Ein gelungener Auftakt

Spielzeiten

Sonntag               13.
Januar 2019                                17.00 Uhr

Freitag                  18. Januar 2019                                19.30
Uhr

Samstag              19.
Januar 2019                                19.30 Uhr

Sonntag               20.
Januar 2019                                17.00 Uhr

Freitag                  25. Januar 2019                               19.30 Uhr

Samstag              26.
Januar 2019                                19.30 Uhr

Sonntag               27. Januar 2019                                17.00 Uhr

Kartenservice: www.burgbuehne.de




Anschwimmen im Oelder Freibad

Am letzten Sonntag, den 6. Januar, wagten viele Hartgesottene den Sprung ins 5°C kühle Nass des Oelder Freibades bei 6°C Lufttemperatur. Frank Hövekamp, Betriebsleiter der Oelder Bäder, öffnete am besagten Datum das Eingangstörchen um 14.00 Uhr den ca. 15 Schwimmerinnen und Schwimmern, die bereits sehnsüchtig auf diesen Moment gewartet haben. Diese unterhielten sich ausgelassen vor dem Tor und wir haben bekannte Gesichter aus den letzten Jahren wiedergesehen.



Frank öffnet den Gästen das Freibad

Die Badbesucher bogen direkt ab in die Umkleiden und einen kurzen Moment später holte sich das Viergestirn vom TRISTAR Oelde die Poleposition. Es marschierte direkt ohne Saunagang in das kalte Wasser und betrat dieses somit als Erste. Nach dem hör- und sichtbaren Eisbad ging es dann für die Männer weiter in eine der beiden mobilen Saunafässer, die bereit standen.

Stephan Braun, Peter Häßler, Alexander Böhm und Helmut Karwinkel

Applaus für Eisschwimmerin

Dass man im Alter von 84 Jahren immer noch jung bleiben kann, bewies Frau Zumhülsen aus Oelde. Als diese aus der Umkleide kam und mit ihrem Gehstock zum Beckenrand ging, waren alle Augen auf sie gerichtet. Frau Zumhülsen fackelte nicht lange und stieg zielstrebig die Stufen hinab ins Wasser und hielt es dort erstaunlich lange aus.

In dem Element Wasser….

Auf die Anfrage, ob es nicht zu kalt sei, überraschte sie uns und alle anderen Besucher mit der Antwort: „Mir macht das nichts aus. Ich mache so etwas schon sehr lange.“  Von dem Respekt und Applaus der Umstehenden begleitet, verließ Frau Zumhülsen das Wasser.

…fühlt sich Frau Zumhülsen wohl.

Schon seit dem ersten Anschwimmen dabei und auch in diesem Jahr mit von der Partie waren Martin Recker und Jürgen De Vries mit dabei. Sie erzählten uns nach dem Schwimmen das sie begeisterte Saunagänger und Eisschwimmer seien. Es gäbe eine Art Sauna-Rabatt-Heft, welches ähnlich wie das Gastrogutscheinbuch funktioniere. „Dann kann zum Beispiel eine zweite Person für umsonst mit in die Sauna.“ berichtete uns Jürgen.

Martin Recker, Jürgen De Vries und Frank Hövekamp

Coole Kids

Dass nicht nur die „Alten“ sich ins kalte Wasser trauten, bewiesen Mark, Nina, Jasmin und Giulia. Die coolen Kids zeigten den meist erwachsenen Zuschauern am Beckenrand, wie man das macht. Die die 9 – 13-Jährigen stiegen zeitgleich die Stufen hinab ins kalte Wasser.

Die Kinder haben Mumm in den Knochen

Eine Schlappe musste auch der Vater von Henk hinnehmen. Der Elfjährige wird diesen noch eine Weile verspotten, da er sich nicht ins Wasser traute und zusammen mit dem Rest seiner Familie vom Beckenrand aus zuschaute, während der Sohnemann im Wasser auf Tauchstation ging.

Henk geht auf Tauchstation

Keine Gefahr beim Eisschwimmen

„Es besteht keine Gefahr, wenn man es richtig macht. Es gibt unterschiedliche Stadien der Kälte. Das erste Stadium sei die Kälte, die nicht tief in den Körper eindringt.“ 

„Man darf nicht zu lange im Wasser bleiben, so dass die Kälte tiefer in den Körper eindringen kann. Ansonsten kann man sich eine Erkältung einfangen.“

Erklärte uns Frank Hövekamp.

Damit alle Schwimmer und Saunagänger den Tag in guter Erinnerung behalten können, überwachten die Schwimmmeister vom Bäderteam Oelde die Aktiven den gesamten Tag und gaben Anweisungen.

O-Ton

Das Anschwimmen im Oelder Parkbad ist einfach eine schöne und irre Aktion zugleich. Der Kontrast könnte vom Bild her nicht stärker sein. Man sieht Menschen, die in Badehose ins kalte blaue Wasser steigen während am Beckenrand Zuschauer in dicken Wollmützen, Jacken und Schals stehen.

Viele hielten (so wie wir auch) einmal kurz die Hand ins kalte Wasser, um diese dann wieder schnell zurück in die Jackentasche ins Warme zu stecken. Nach dem Saunagang sah man Körper dampfen auf dem Weg vom Saunafass zum Becken.

Aber nicht nur das war schön anzusehen, sondern auch wie sich die Schwimmerinnen und Schwimmer motivierten und sich Mut zusprachen, um ins Wasser zu steigen.

Unerwähnt soll auch das Ambiente nicht bleiben. In der Dunkelheit sorgten Fackeln und bunte Scheinwerferlichter für eine tolle Atmosphäre. Für das leibliche Wohl sorgte der Kiosk. Hierzu war der Kioskbereich mit Folienbahnen abgespannt und es wurde innen mit einem Gasbrenner aufgeheizt, während man sich mit Essen und Getränke versorgen konnte.




„Freude, schöner Götterfunken…..“ Singen Sie mit!

Paul Wiegelmann vom Musik-Verein Oelde wirbt heute für eine spannende Chorveranstaltung die am 8. Januar starten wird.



Nach der vom Publikum mit Begeisterung aufgenommenen Aufführung der „Mass for Peace“ von Carl Jenkins wird der Musik-Verein Oelde ab Januar den Schlusschor „Ode an die Freude“ der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven einstudieren. Alle interessierten Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung sind herzlich eingeladen, das Werk mitzusingen. Die  intensive Probenarbeit wird mit zwei Konzertaufführungen am 29.3. in Ostbevern  und 2.4. in St. Vitus Oelde-Lette belohnt. Zusammen mit dem großen Orchester der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford wird es für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis werden.

Die Proben finden ab 08.Januar jeden Dienstag ab 19.30/20.00h im Thomas-Morus-Gymnasium, Raum 301 statt. Interesssiert? Kommen Sie einfach zu unserer Dienstagsprobe. Mehr Informationen auch unter www.mvoelde.de oder Tel. 30417

Klangbeispiel vom Brandenburger Tor




Neujahrschwimmen im Oelder Freibad

Besucher des Freibads im Oelder Vier-Jahreszeiten-Park können sich morgen wahrlich erfrischen. Dieses hat von 14.00 bis 20.00 Uhr geöffnet und lockt Eisschwimmer und Saunafreunde auch in diesem Jahr an. Hierzu werden zwei Saunen zur Verfügung stehen, die stündlich mit verschiedenen Aufgussvarianten versehen werden.



Duschen, Umkleiden und ein Ruheraum stehen zwischen den Gängen zur Verfügung. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt werden.

Zuschauer sind herzlichst eingeladen, das frische Treiben im Wasser zu beobachten.