Wilhelm Ruprecht Frieling kommt ins Oelder Heimathaus

Der Heimatverein Oelde präsentiert am Donnerstag, den 20. September 2018, um 20.00 Uhr im Heimathaus am Lehmwall, den in Oelde aufgewachsenen und in Berlin lebenden Wilhelm Ruprecht Frieling, der immer wieder nach Oelde und Umgebung kommt, um spannende und unterhaltsame Vorträge zu den verschiedenen Themen hält. An diesem Abend beschäftigt er sich mit den Erinnerungen an das Eindringen der Beatmusik in den sechziger Jahren in unseren Heimatraum. 

Ruprecht Wilhelm Frieling hier bei einer Lesung auf Haus Nottbeck 2017 © Oelder Anzeiger

Jimi Hendrix lockte am 28. Mai 1967 hunderte Jugendliche in den Herforder »Jaguar-Club«
©Kommunalarchiv Herford

An dem Abend erzählt Frieling, wie der Beat in den 60er Jahren die westfälische Provinz eroberte und den Generationenkonflikt schürte. Er erinnert an die damalige Szene, deren Einfluss viele Jugendliche zu einem Bruch mit den verstaubten Konventionen der noch vom Nazireich geprägten Elterngeneration bewegte. Es erlebte eine Zeit, in der die als »Negermusik« kritisierte Beatmusik die Jugend elektrisierte und viele Eltern und Pädagogen in die Verzweiflung trieb.

In Oelde aufgewachsen zählte Ruprecht Frieling zu den jungen Leuten, die jeden Pfennig sparten, um die Idole der damaligen Zeit live zu erleben. Im Herforder »Jaguar-Club« traf er vor einem halben Jahrhundert internationale Top-Stars. Dort sah er ab 1966 legendäre Konzerte von »The Cream«, »Jimi Hendrix Experience«, »Casey Jones and The Governors«, »The Remo Four«, »The Liverbirds«, »Spencer Davis Group«, »The Small Faces«, »The Who« und vielen anderen Weltklassemusikern. Er hörte die berühmten deutschen Gruppen jener wilden, exzessiven Zeit von »The Rattles« über »The Scorpions« und »The German Bonds« bis hin zu »The Jaguars«, den Namenspatronen des Clubs.

© Oelder Anzeiger

Mit einer Rolleiflex seines Großvaters lichtete Frieling viele der Auftritte ab und bezahlte mit den Fotos den Eintritt zu den Konzerten. Seine damaligen Aufnahmen gingen in den Besitz des Jaguar-Clubs über, der sie später in Ausstellungen zeigte. In seinem späteren Beruf als Verleger beriet er die Inhaberin des Clubs, Carola Frauli, bei der Herausgabe ihres Buches »Musikszene der 60/70er Jahre«.

Ruprecht Frieling aka »Prinz Rupi« ist Autor, Verleger und Produzent. Der Oelder lebt seit 1968 in Berlin. Der Mann mit dem Hippie-Herzen liebt Bücher, Blues, Bach, Richard Wagner, DaDa und Surrealismus. In seinem Buch »Der Bücherprinz« zeichnet der Autor mit herzerwärmender Aufrichtigkeit seinen Lebensweg als langhaariger Beatles-Fan, trampendes Blumenkind, ausschweifender Kommunarde, leidenschaftlicher Journalist, experimentierfreudiger Chefredakteur und Hofnarr der Kulturszene zum innovativen Verlagsgründer.

Der »Bücherprinz« wirft ein gleißendes Licht auf jene zügellosen Protestjahre, wo Haartracht, Outfit und Musik ein komplett neues Lebensgefühl dokumentierten. Mit schwarzem Humor und viel Selbstkritik schildert der Autor das verzweifelte Aufbegehren einer von Beatmusik, Drogen und langen Haaren elektrisierten Jugend gegen den Konservatismus der Adenauer-Ära, das sich in der viel zitierten Revolte der »68er« entlud. Er wirbt aber auch um Verständnis für die damalige Elterngeneration, die in ihrer Hilflosigkeit und aufgrund medialer Erpressung kaum anders reagieren konnte, als unangepasste Jugendliche zu reglementieren und in die Jugendpsychiatrie zu sperren.

Bei heftigem Gegenwind schaffte es Frieling, erfolgreich gegen den Strom zu schwimmen und als »Business Punk« eine Garagenfirma zu starten. Diese entwickelte er zu einem der fruchtbringendsten Unternehmen der deutschen Verlagswirtschaft. Er schuf unter dem Slogan »Verlag sucht Autoren« das schrägste, originellste und individuellste Verlagsprogramm weit und breit und veröffentlichte die Werke von mehr als zehntausend Autoren, die ihn dafür zum »Bücherprinz« krönten.

Der bekannte österreichische Kultautor Thomas Bernhard urteilte über den Entwurf des Buches: »Der Bücherprinz« schildert einen ungewöhnlichen Lebensweg. Er verführt den Leser, dem eigenen Stern zu folgen und sich dabei stets selbst treu zu bleiben.« Hendryk M. Broder schrieb im SPIEGEL: »Kein anderer Verleger hat so viele Autoren glücklich gemacht.« Und Liedermacher Konstantin Wecker meinte: »Es geht ums Tun und nicht ums Siegen!«

Eintrittskarten

Die Anzahl der Plätze im Heimathaus ist begrenzt, Interessenten sollten sich Karten im Vorverkauf besorgen, und zwar ausschließlich in der Confiserie Rochol. Lange Straße 27, 59302 Oelde, Tel. 02522 1361.

Die Confiserie ist während der Ferien allerdings nur vormittags geöffnet.

Kartenbestellungen werden auch formlos per E-Mail unter kulturdirektion@kulturdirektion.de entgegengenommen. Die bestellten Karten werden dann zugesandt.




Das fliegende Klassenzimmer am TMG

Um der Raumnot am Oelder Thomas-Morus-Gymnasium entgegenzuwirken, hatte der Rat der Stadt Oelde mobilen Klassenzimmern zugestimmt. Diese flogen heute sprichwörtlich ein. Seit einigen Tagen wurde viel auf dem Parkplatz geschaffen.

Auffällige dicke Streifenfundamente wurden hergestellt, um das Gewicht der Klassenraum-Container abzustützen. Diese Container wurden gestern auf den Fundamenten installiert. Mit einem großen Kran schwebten die Blech-Behausungen an Ort und Stelle.


Nach der Zustimmung der Bezirksregierung in Münster zur Bildung einer fünften Eingangsklasse am TMG war klar, dass die Raumkapazitäten dafür nicht mehr ausreichen würden.  

   




Kamerateam dreht im Oelder Brauhaus für „Mein Lokal, Dein Lokal“

Die GOOD TIMES Fernsehproduktions-GMBH war am vergangenen Freitag, dem 01.06 zu Dreharbeiten im Restaurant Oelder Brauhaus. Die Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ läuft seit 2013 auf kabel eins und wird bereits in der 12. Staffel produziert.

Wir waren bei den Dreharbeiten dabei und wollen natürlich davon berichten.

Der bekannte TV-Koch Mike Süsser hat sich vom Geschäftsführer des Oelder Brauhauses, André Milewski, zu Beginn das Restaurant zeigen lassen. Dabei wurden die beiden vom Kamera-Team, der Regie der Glocke und uns begleitet.  André und Mike haben sich wirklich gut verstanden. Es wurde viel gelacht und auch der fachmännische Austausch über die Gastronomie kam dabei nicht zu kurz. Die Speisekarte des Oelder Brauhauses wurde inspiziert und André erzählte über seinen Werdegang und seine Liebe zum Kochen.

Mike und André im lockeren Gespräch

Die Küche

Nachdem die Runde durch das Brauhaus abgeschlossen war, ging es an den Ort des Geschehens, wo Chefkoch Sven Langhans übernommen hat. Bevor es aber losgehen konnte, wurden noch Mikrofone, Kameras, Lichter aufgebaut und einige Testaufnahmen gemacht.

Sven wurde mit einem Mikro ausgestattet (eine Verletzung hat er an der Stirn mit einem Pflaster versorgt)

Vorweg hielten die beiden Köche noch einen kleinen Small Talk, wobei Sven von seinem Werdegang und natürlich dem zu kochenden Menü erzählte. Mike Süsser gab Sven einige Tipps und konnte ihm so etwas von seiner anfänglichen Nervosität nehmen.

Sven erklärt was er wann, wo und wie macht

Mike bricht das Eis

Mit »Ich bin nicht hier, um etwas zu verbessern. Ihr seid bereits top.«, brach Mike komplett das Eis und es ging ans Werk.

Frische Zutaten standen bereit und das Kochen konnte beginnen. Was genau gekocht wurde und wie die Bewertung ausgegangen ist, kann man in der TV-Sendung erfahren.

Hinter der Kamera

Hierzu können wir berichten, dass das GOOD TIMES- Team aus absolut lockeren, netten und professionellen Leuten besteht. Ebenso freundlich und fröhlich wie im Fernsehen kommt Mike Süsser auch daher, wenn die Kameras aus sind. Es freute ihn sehr, dass der OELDER ANZEIGER das Restaurant durch die Berichterstattung unterstützt. Wir haben uns auch gefreut und bedanken uns an dieser Stelle, dass wir hinter den Kameras dabei sein durften.

Sendetermin

Der voraussichtliche Ausstrahlungstermin ist in der Woche ab dem 27.08.18. Montag bis Freitag, ab 17.55 Uhr auf kabel eins.

Die Sendung wird unter dem Titel „Mein Lokal, Dein Lokal – Der Profi kommt Ostwestfalen-Lippe“ laufen.

Teilnehmende Restaurants

Das Oelder Brauhaus steht mit seinem Essen im Wettbewerb zu folgenden Restaurants:

(In dieser Reihenfolge wird auch ausgestrahlt.)

Restaurant Oelder Brauhaus

Gastgeber: André Milewski

VitaSol Therme KochWerk (Bad Salzuflen)

Gastgeber: Peter Hagemann

Schraeger Vogel (Detmold)

Gastgeber: Sebastian Schraets

Die Fleischerei (Lippstadt)

Gastgeber: David Mario Lorek

Jalapeño (Bielefeld)

Gastgeber: Ehab Tanus

Profis

Wer die Sendung kennt, wird wissen, dass sich hier im Wettbewerb absolute Profis bewegen, die sich gegenseitig Bewerten. Das Restaurant mit den meisten Punkten wird am Ende zum Sieger gekürt.

Gute Stimmung im Oelder Brauhaus mit den Mitarbeitern und Unterstützern

Wer die Sendung nicht kennt, kann hier in der Mediathek einen ersten Eindruck erhalten.




FET: Doppeleröffnung am Markt

Am morgigen Frühlingseinkaufstag (FET) eröffnen in den ehemaligen Räumlichkeiten des griechischen Restaurants an der Bahnhofstr. 2A gleich zwei neue Geschäfte. In der oberen Etage leitet Vitalij Reis das „eiscafé Am Markt“, während im Kellergeschoss Frau Natascha Balzer „Lioness Beautiful“ leitet.

Am Samstag gab es noch viel Arbeit.

Frau Balzer erklärte uns das es um Schönheit gehe. Nägel, Wimpern, Fußpflege, Microblading für Augenbrauen sowie Hochzeits- und Abendfrisuren können hier gemacht werden.

Wenn alles rechtzeitig fertig wird, soll es morgen am FET ab 13.00 Uhr hier losgehen.

Erklärung zu Mikroblading haben wir hier ein Video für unsere Leser.




Große Abschiedsparty für Realschule

Stadt Oelde – Es berichtet Frau Heike Beckstedde- Im Sommer verlassen die letzten Schüler die Oelder Realschule. Nach fast 170 Jahren geht damit eine Ära in Oelde zu Ende. Sang- und klanglos soll dieses jedoch nicht geschehen: Die Schule lädt zu einer großen Abschiedsparty für alle ehemaligen Schüler und Lehrer ein.

Richy an der Gitarre

Diese findet statt am Mittwoch, 9. Mai (Tag vor Christi Himmelfahrt), um 20 Uhr im Ahmenhorster Schützenfestzelt. Richy und Hüby sowie DJ Björn werden für beste Unterhaltung sorgen. Unterstützt werden sie dabei von der Schulband. Hier werden auch ehemalige Bandmitglieder wieder zu ihren Instrumenten greifen.

Und so dürften an dem Abend viele Erinnerungen im Kreise der alten Schulkollegen aufgefrischt werden.  

»Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit vielen Ehemaligen. Auch wenn das Ende unserer Schule nicht leicht ist, an diesem Abend sollen gute Laune und Freude im Vordergrund stehen.« erläutert Schulleiter Franz-Josef Eckert. Dass die Ehemaligen der Schule richtig zu feiern wissen, hätten sie schließlich beim 150jährigen Bestehen der Schule unter Beweis gestellt.

300 Karten bereits weg

Karten für die Veranstaltung zum Preis von 8 Euro (Abendkasse 13 Euro) sind ab sofort erhältlich im Oelder Rathaus an der Infotheke, bei den Vorverkaufsstellen der Glocke sowie in den Ortsteilen Lette bei Lotto Kokott, Stromberg in der Bäckerei Terholsen und Sünninghausen im Café Reinkenhoff. Rund 300 Ehemalige haben sich bereits in den ersten ihre Karten gesichert.




Neueröffnung vom „Oelder Kult-Grill“

Ab heute geht es in der Oelder Innenstadt wieder um die Wurst. Carola, Erwin und Alexander Grieskamp mit Partnerin Pia Bils reichen ab sofort wieder frische Pommes Frites, Bratwurst sowie Geschnetzeltes vom Schwein an indischer Sauce.

Der Oelder Kult-Grill

Erwin erzählte uns, dass der Umbau des ehemaligen leerstehenden asiatischen Imbisses anstrengend war. Vieles wurde in Eigenregie gestemmt, während der Betrieb in der Blechhütte weitergehen musste.

Sichtlich erleichtert war heute auch Carola.  »Es ist zwar noch nicht alles fertig, aber das meiste ist geschafft.«

v.l.: Alex, Pia, Carola und Erwin

Am Erfolgskonzept der Oelder Bratwurstschmiede ändert sich nichts.

Die ersten Gäste stehen an im neuen Grill

»Das muss schnell gehen, wenn die Gäste kommen.«, berichtet uns Erwin und will keine anderen Speisen im Oelder Kult-Grill anbieten. Ebenso müssen die Gäste keine Angst haben, nur noch im Inneren des Grills zu essen. Dieser ist natürlich wie die alte Blechbude mit einem Schiebefenster ausgestattet.

Wer jedoch gerne gerade bei dem kalten Wetter drinnen essen möchte, kann nun an Tischen mit Stühlen Platz nehmen oder an einer langen Steh-Theke seinen Snack verzehren. Weiter können sich die Gäste auf eine sehr schöne Sanitäre Anlage freuen.

Öffnungszeiten

Di. – Sa. 11.30 – 21.00 Uhr

So. 14.00 – 21.00 Uhr

Montags Ruhetag

Wo?

Lange Str. 57, 59302 Oelde

   

Die alte Blechhütte?

Was mit der alten Belchhütte passiert konnte uns Erwin nicht sagen. Soweit er es weiß ist das gesamte Gelände im Besitz der B&S GmbH in Oelde.




wir-oelder.de mit Falschmeldung zum Rappelkisten-Flohmarkt

Aktuell sorgt eine versehentliche Falschmeldung der Kollegen von www.wir-oelder.de für Verwirrung und glühende Telefondrähte bei den Initiatoren des geplanten Rappelkistenflohmarktes in Oelde, wie uns Frau Susanne Teeke-Haske gerade telefonisch mitteilte.

Dieser findet wie vom Oelder Anzeiger berichtet am 29.04.2018 statt und nicht am 28.04.2018!

Alle genauen Daten zum Flohmarkt entnehmen Sie bitte unseren Artikel.

Quelle: wir-oelder.de




Stars in der Manege der Overbergschule

Kinderprojekt Circus Lollipop. Wahrlich war das Circusprojekt für die vielen Schülerinnen und Schüler der Overbergschule ein Highlight der Grundschulzeit.

Die Bodenturnerinnen

In der letzten Woche wurden diese unter professioneller Anleitung der Artisten-Familie Brumbach in individuellen Themen ausgebildet. Der krönende Abschluss der zauberhaften Woche war dann die große Circusaufführung am letzten Wochenende.

Zuschauer stehen an.

Kleine Artisten ganz groß

Das Publikum wurde mit atemberaubenden Kunststücken, verblüffenden Zaubereien, lustigen Sketchen und zahlreichen Tricks ins Staunen versetzt.

Völlig losgelöst

Die Disco-Clowns drehen auf.

Dass die Kinder über sich selbst hinausgewachsen sind, merkten einige Elternteile. Diese saßen teilweise paralysiert in den Zuschauerreihen, während die kleinen Stars der Manege das erlernte Können präsentierten.

Volle Konzentration beim fangen der Ringe.

Nervenkitzel auf dem Hochseil.

Verantwortlich für den tosenden Applaus war aber nicht nur das erlernte Können, sondern auch die Kostüme, das Make-Up, der Duft von frischem Popcorn im Zelt, die Musik und das professionelle Licht, mit dem die Zuschauer in die Welt des Circus eintauchen konnten.

Die kleinen Feuerteufel.

Immer schön cool bleiben.

Die Mutter des Kindes: Mein Puls war bei 180 und die Hände waren nass!

Die Schulleiterin

Am Ende der Vorführung hat Schulleiterin Antonia Hegemann es auf den Punkt gebracht.

Die Schulleiterin Antonia Hegemann

Diese berichtete über die Einladungskarte zum Circusprojekt, auf der zu lesen war: Da werden aber Mama und Papa staunen!

Unterstützung

Damit dieses große Projekt überhaupt zustande gebracht werden konnte, benötigte es viele Helfer. Diesen dankte die Schulleiterin herzlich für:

Kuchen- und Getränketheke

– für den Auf- und Abbau des Circuszeltes

– den Dienst an der Kuchentheke

– das Backen der Kuchenspenden

– die Organisation

– die finanzielle Abwicklung

– weitere Unterstützung

Für all dies bedankte sich die Schulleiterin bei den Eltern, dem Lehrer-Kollegium, der Sparkasse Münsterland Ost und der EVO.

Anm. d. Redaktion: Familie Brumbach hat den Puls der Zeit getroffen.

Sieht man sich gerade in unserer Region nach Circusvorstellungen um, wird man feststellen, dass hier oft gähnende Leere herrscht. Die vorbeiziehenden Darsteller, so macht es den Eindruck, können leider oftmals nicht mehr so das Publikum fesseln, wie es in früheren Zeiten der Fall war.

Ganz anders sieht es jedoch bei diesem Mit-mach-Circus aus. Dieser verbindet körperliche Aktivität, kreatives Lernen und die Stärkung von Teamgeist fernab vom Notendurchschnitt, Herkunft oder Konfession. Die Kinder erleben etwas Neues und überschreiten Grenzen, was Selbstvertrauen schenkt. Die Mitarbeiter trainieren dabei die Kinder, ohne sie zu kennen und holen erstaunliche Leistungen aus ihnen heraus, welche Lehrer und Eltern ihnen vielleicht nicht zugetraut hätten.

Das Strahlen in den Augen der kleinen Stars zeigte deutlich, dass dies der Familie Brumbach gelungen ist.

Das Finale mit allen Kindern




Möbelspedition Lipperland Teigeler in Flammen

Den Rauch steigt hoch in den Himmel

Zahlreiche Einsatzkräfte der Löschzüge Oelde und Stromberg bekämpfen seit den Morgenstunden ein Feuer in Stromberg. Es handelt sich um einen Brand der Lagerhalle der Möbelspedition Lipperland Teigeler an der Erhardt-Allee 13. Wie das Feuer ausgebrochen ist, ist noch unklar.

Frank Handschuhmacher aus Stromberg war vor Ort und versorgt uns mit 20 Minuten frischen Fotos vom Ort des Geschehens. Er hat vor Ort mit einer Zeugin gesprochen die auf dem Weg zur Arbeit um 07.20 Uhr die Löschkräfte über den Brand informierte. Aufgrund der anlaufenden Löscharbeiten hat Frank die Feuerwehrleute ihre Arbeit machen lassen und hat niemanden gestört.

Alle Fotos: Frank Handschuhmacher

 

 




Das heiße Pflaster von Oelde

Über die geplante Umbaumaßnahme des Marktplatzes in Oelde wurde bereits viel und hitzig diskutiert. Der ehemalige sachkundige Bürger Dr. Ralf Wohlbrück geriet durch seine Kritik ins Feuer der Oelder CDU. Ralf Wohlbrück erläutert heute in einem offenen Brief an die CDU Oelde seinen Standpunkt.

Leserbrief Start

Oelde, 10.02.2018

Verlautbarungen des Herrn André Drinkuth auf Ihrer Homepage zu meinem Leserbrief vom 07.02.2018 in der „Glocke“

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu obigen Verlautbarungen Ihres Fraktionsvorsitzenden, Herrn Andre Drinkuth, die ich als Anlage beifüge, möchte ich nachfolgend Stellung beziehen.

Website CDU Oelde am 11.02.2018

Vorab, da Herr Drinkuth in seinem Schreiben auf meine ehemalige ehrenamtliche Tätigkeit als Sachkundiger Bürger der SPD-Fraktion im Oelder Rat verweist, möchte ich deutlich klarstellen, dass ich kein Mitglied der SPD und auch kein Mitglied irgendeiner anderen politischen Partei bin. Ich schreibe und spreche ausschließlich für mich selbst und fühle mich lediglich Anwohnern gegenüber verpflichtet, denen ich in meinem Leserbrief eine Stimme verleihe. Mehr nicht. Insofern möchte ich Sie bitten, in Ihrer Fraktion darauf hinzuwirken, dies künftig zu respektieren und unzweckmäßige Versuche, über meine Person gegenüber der SPD politisches Kapital heraus schlagen zu wollen, zu unterlassen.

Ich vertraue diesbezüglich darauf, dass dies auch in Ihrem Interesse ist, insbesondere mit Blick auf die Außendarstellung Ihrer eigenen Ratsarbeit.

Herr Drinkuth sieht sich in seinem Schreiben dazu berufen, über meine Person zu urteilen, indem er mir generell Detailversessenheit unterstellt. Diese Wortwahl an sich zeigt seine eigene Hilflosigkeit, inhaltlich und argumentativ mitzuhalten. Hätte er stattdessen von meiner Detailgenauigkeit gesprochen – die von Anwohnern des Baugebiets Benningloh im Zuge der Planungen für das neue Baugebiet derzeit übrigens sehr geschätzt wird – wäre ihm in der Tat eine zutreffende und angemessene Formulierung in Augenhöhe gelungen.

Insgesamt drängt sich mir der Eindruck auf, dass Herr Drinkuth sich nicht ausreichend mit dem Inhalt meines Leserbriefs auseinandergesetzt hat und nun bin ich es, der seine diesbezügliche Detailgenauigkeit vermisst. Stattdessen, ohne auf den Inhalt meines Leserbriefs detailliert einzugehen, bezichtigt mich Herr Drinkuth, eine Person zu sein, die Unwahrheiten verbreitet und Öl ins Feuer gießt. Selbst liefert er eine lange Liste zur eigenen Rechtfertigung, zu der ich in meinem Leserbrief überhaupt nichts geschrieben hatte.

Ich weiß definitiv und offen gestanden auch gar nicht, was er damit beabsichtigt, wozu er das eigentlich tut und was das überhaupt soll. Aber das ist seine Sache.

Schließlich war es die Oelder Verwaltung selbst, die Öl ins Feuer gegossen hat, indem sie einem Experten als Gutachter gestattet hat, zu erklären „man müsse sich auch einmal fragen, was damals abgerechnet wurde“. Das empfinde ich als eine Aussage des Gutachters, die mit dem eigentlichen Begutachtungsgegenstand an sich überhaupt nichts, aber auch rein gar nichts, zu tun hat.

Der Stadtbaurat Herr Abel, als Auftraggeber für dieses Gutachten, ließ dies geschehen und setzte noch einen oben drauf mit der Bemerkung: „Das, was damals ausgeschrieben wurde, ist nicht so gebaut worden“ und zeigte – ebenfalls ohne Angaben über Prüfung des Hintergrunds – als „Beweis“ einen Vermerk über einen Vorbehalt im damaligen Abnahmeprotokoll.

Nicht ich, sondern die derzeitige Verwaltung selbst, hat also Öl ins Feuer gegossen. Den Ratsmitgliedern wurde nicht dargelegt, weshalb vor mehr als 30 Jahren – aus welchen Gründen auch immer, was übrigens durchaus nicht außergewöhnlich ist – es einen Abnahmevorbehalt gegeben hat und vor allem, ob dieser in der Folgezeit ausgeräumt wurde. Ich darf Ihnen versichern, die Formulierung in meinem Leserbrief, dass diese Vorgehensweise seitens der Verwaltung peinlich sei, wurde von mir bewusst sehr gelinde gewählt.

Heißes Pflaster in Oelde

Ich finde es unerhört, offensichtlich ungeprüft eine solche Frage einfach in den Raum zu stellen und damit die damaligen städtisch Verantwortlichen und die ausführenden Unternehmen dem Verdacht auszusetzen, möglicherweise nicht ordnungsgemäß und korrekt gehandelt zu haben. In diesem Zusammenhang darf ich Sie daran erinnern, dass schon damals die CDU die stärkste Fraktion im Oelder Rat war und maßgeblich den damaligen Innenstadtumbau begleitet hat, ohne nach meiner Erinnerung seinerzeit Unregelmäßigkeiten angemeldet zu haben.

Herr Drinkuth blendet weiterhin in seinen Verlautbarungen vollkommen aus, dass Politik nicht nur in den Parteien und im Rat stattfindet, sondern auch in der Bevölkerung selbst und ich vermisse, dass er sein Ohr nicht vermehrt an das Geschehen vor Ort richtet, bevor er sich daran macht, über meinen Leserbrief zu urteilen. Die Bürger wissen genau, dass – entgegen der mehrfach wiederholten Feststellung des Gutachters – der Marktplatz seit mehr als 30 Jahren überhaupt keine gravierenden Frostschäden erlitten hat.

Was ich in meinem Leserbrief angesprochen habe – und dazu schreibt Herr Drinkuth ebenfalls kein Wort –, möglicherweise weil ihn das nicht sonderlich interessiert, ist der vernachlässigte Pflegezustand des Marktplatzes. Dafür ist die heutige Verwaltung verantwortlich und niemand anderes. Der Kot der Vögel im Bereich der Platanen ist unübersehbar und wird offenkundig billigend in Kauf genommen. Mein unlängst an Herrn Abel gerichteter Vorschlag, die Taubenpopulation in der Oelder Innenstadt durch Errichtung eines Taubenhauses im Bereich der Gerichtsstraße einzudämmen, wurde von ihm kurzer Hand als „nicht zielführend“ beschieden. Ich bin diesbezüglich selbst kein Experte, aber kompetente Taubenhalter vor Ort haben mir bestätigt, dass bei  umsichtiger und regelmäßiger Betreuung und Pflege, dies eine wirksame Maßnahme wäre, die Taubenpopulation nachhaltig unter Kontrolle zu halten. Insbesondere kann ich die ablehnende Haltung von Herrn Abel deshalb nicht verstehen, weil wir hier vor Ort ein sehr renommiertes Unternehmen für Taubenfutterproduktion haben, das nach meiner Information deutschlandweit Städte für den Betrieb ihrer Taubenhäuser beliefert.

Warum dies hier in Oelde nicht geprüft wird und möglich sein soll, ist mir vollkommen unverständlich.

Ich möchte Ihnen ferner mitteilen, dass ich – Ratsbeschlüsse hin und her – noch immer gelegentlich auf einzelne Personen treffe, die den generellen Autoverkehr in der Fußgängerzone wieder zulassen möchten.

Ein Ansinnen, das Herr Drinkuth einst selbst mit einem CDU-Antrag eingebracht hatte und das schlussendlich gescheitert ist, weil Ihre Fraktion offensichtlich unterschätzt hat, wie stark die Ablehnung auch innerhalb der Bevölkerung war und ist.

In die gleiche Kategorie fällt auch die Forderung einzelner Personen nach Öffnung des Rathausbachs. Ein Keime führendendes landwirtschaftlich geprägtes Gewässer, das in seinem Zufluss u.a. aus einem – mit dem unappetitlichen Namen Küttelbecke versehenen – Graben gespeist wird und allein deshalb schon nichts auf einem Marktplatz zu suchen hat, auf dem zweimal in der Woche Lebensmittel gehandelt werden.

Und das bringt mich zum letzten – ebenfalls von Herrn Drinkuth inhaltlich nicht behandelten – Punkt meines Leserbriefs. Ich schätze Herrn Bürgermeister Karl-Friedrich Knop als integre Person sehr. In meinem Leserbrief habe ich dennoch dessen vehement vorgetragene Kritik an Kritikern erwähnt, ihn meinerseits dafür kritisiert und geschrieben, dass ich das nicht getan hätte. Ich hätte es deshalb nicht getan, weil ich zutiefst dem Grundsatz anhänge, dass Überzeugung mehr Wert hat, als Verführung und schon gar nicht Einschüchterung. Ein pauschaler Rundumschlag kann nicht dem Zweck dienen, Bürger mitzunehmen, zu motivieren und zu beteiligen.

Auch die komplette Verlesung eines anonymen Schreibens zum Marktplatzumbau in der Ratssitzung durch Herrn Knop hätte ich unterlassen. Anonyme Schreiben gehören in den Mülleimer, es sei denn, sie enthalten gesetzlich unzulässige Inhalte für die sich die Staatsanwaltschaft interessiert, was in diesem Fall wohl nicht gegeben war. Aber dem anonymen Schreiberling die zweifelhafte Ehre zu erweisen, sein Werk in der Ratssitzung einer breiten Öffentlichkeit voll umfänglich vorzulesen, empfinde ich als kontraproduktiv.

Ich kann es verstehen, wenn nicht ein jeder meine Ansichten und Meinungen teilt. Gleichwohl dürfen Sie mir zugutehalten, dass ich unter alle meinen Stellungahmen und Verlautbarungen auch meinen Namen schreibe. Wo Wohlbrück drunter steht ist auch Wohlbrück drin – so wie bei diesem Schreiben auch.

Ich hoffe, dass ich Ihnen meine Beweggründe für meinen Leserbrief und die Sachverhalte insoweit hinreichend glaubhaft erklären konnte und wünsche allen Beteiligten bei der Marktplatzumgestaltung Klugheit, Geduld, Weitsicht und Glück.

Eine Kopie dieses Schreibens erhalten Herr Bürgermeister Knop, Herr Stadtbaurat Abel, alle Ratsmitglieder, die Lokalpresse und einige interessierte Mitbürger.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Wohlbrück

Leserbrief Ende

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