Oelde singt

Ein ganz besonderes Erlebniss wartet auf die heutigen Besucher der Oelder Innenstadt. Gewerbeverein und Stadt wollen mit einer schönen, besinnlichen, weihnachtlichen Atmosphäre die sonst so hecktischen Vorweihnachtstage vergessen lassen. Ein tolles Programm lädt die Kunden und Gäste nicht nur zum Zuschauen, sondern auch zum Mitmachen ein. Natürlich darf auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen.

Die Gastronomen vom Feuer und Eis und dem Oelder Brauhaus wollen die Gäste mit feinen Getränken versorgen. Der Partyservice Hecker wird mit ganz besonderen „Angeboten für den guten Geschmack“ aufwarten. Dabei dürfen natürlich auch Flammkuchen und gebrannte Mandeln nicht fehlen.

Los geht es um 11 Uhr. Auf dem Marktplatz sammeln sich Schüler der Overbergschule, um nach einer Projektidee von Hendrik Becker, den singenden, klingenden Adventskalender in die Innenstadt zu „tragen“. Ihre Mission ist es, die Menschen in der Oelder Fußgängerzone in eine ganz besondere Vorweihnachtsstimmung zu bringen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die Besucher werden begrüßt und eingeladen, ein Türchen des Adventskalenders zu öffnen. Dahinter verbergen sich Adventsgeschenke, mal ein Lied, mal die Einladung zum Mitsingen und mal eine neue musikalische Spielidee. Auf der Bühne singt Kathrin Horstkötter von 11–13 Uhr weihnachtliche Lieder.

Ab 17 Uhr lädt der Gewerbeverein zu einer „Happy Hour“ ein. 500 Glühweinbecher werden kostenlos an die Gäste ausgeschenkt, während Kathrin Horstkötter mit Ihren Freunden die Besucher unterhalten. Um 18.00 Uhr wird die Burgbühne Stromberg ein vorweihnachtliches Theaterstück unter der Leitung von Hendrik Becker aufführen.

Und um 18.45 Uhr ist es dann soweit. Das erste Oelder Marktplatzsingen beginnt. Alle Musikinteressierten sind herzlich eingeladen, an diesem großen gemeinsamen Singen teilzuhaben. Unter der Leitung von Stefan Schönefeldt wird der ganze Marktplatz zur Bühne. »Es werden nicht nur weihnachtliche Lieder gemeinsam angestimmt, auch ein breit gefächertes musikalisches Programm«, verspricht Stefan Schönefeldt. Alle Chöre und Vereine der Stadt sind hoffentlich dabei, wenn es unter dem Motto: „Gemeinsam Singen und Freude daran haben“ zum Höhepunkt des Tages kommt.




Reisen mit den Ohren – im Reisepodcast

Mikroabenteuer vor der Haustür oder auch die lange Fernreise in ganz andere Kulturkreise – Reisen bildet, hilft gegen den Alltagsstress und macht einfach Spaß. »Aber man kann eben nicht immer reisen, deswegen wollen wir auch die Zeit dazwischen mit packenden Impulsen aus Nah und Fern beleben«, erklärt Rebecca Schirge und wirft einen Blick aus dem Fenster, vor dem Bielefeld sich novembertypisch in grau und grau präsentiert.

Radio-Moderator und Reisejournalist Joris Gräßlin und Reisebloggerin Rebecca Schirge. Foto: ams

Die 36-Jährige arbeitet als freiberufliche Redakteurin für verschiedene Print- und Onlinemagazine, ist gerade aus Panama zurückgekehrt und bloggt schon seit längerem über ihre Reisen. Neu ist, dass sie auch hörbar von ihren Reiseabenteuern berichtet – gemeinsam mit dem 34-Jährigen Joris Gräßlin, den die Bielefelder als Frühmoderator bei Radio Bielefeld kennen. Die beiden sind ein eingespieltes Team und plaudern unterhaltsam und informativ im „Reisepodcast“ über ihr liebstes Hobby.

»Wir wollen besonders jene ansprechen, die Lust auf besondere und individuelle Reiseziele haben«, beschreibt Rebecca Schirge und Joris Gräßlin ergänzt: »…außerdem natürlich auch andere Reiseblogger bzw. Hobby-Reisende, die mit uns ihre Tipps austauschen wollen. Der Podcast soll mittelfristig zu einer Art Community werden, in der wir uns gemeinsam mit den Usern über den perfekten Urlaub austauschen.«

Die Reaktionen auf die ersten Folgen, in denen es beispielsweise schon auf dem Hausboot über den Fluß oder im Digital-Detox-Urlaub in den Regenwald Sri Lankas ging, sind durchweg positiv. Gräßlin: »Unsere Hörer freuen sich über die Abenteuer zum Hören. Vor allem die Einspieler, die Rebecca auf Reisen vor Ort aufnimmt, kommen super an!«

Wichtig ist den beiden Podcastern mit der großen Reiseleidenschaft, dass die Urlaube, die sie verleben und über die sie später miteinander sprechen und Erfahrungen austauschen, nicht alltäglich sind.

Schirge: »Schon als Kind habe ich fasziniert Reisemagazine durchgeblättert und mir vorgenommen, diese Orte einmal selbst mit eigenen Augen zu entdecken. Heute versuche ich vor allem, besondere Ziele auszuwählen, die noch nicht überlaufen sind.« Und was sie dort erlebt, das gibt sie gern im Blog und im Podcast weiter. »Uns reizt alles, was das Gegenteil vom All-Inclusive-Mallorca-Urlaub ist«, schmunzelt die Bielefelderin.
Zu hören sind die Folgen des Reisepodcasts von Rebecca Schirge und Joris Gräßlin überall, wo es Podcasts gibt und auf podcastfabrik.de.




Work and Travel Meet & Greet – über Traumziele in Kanada und Neuseeland

Das Hobbiton Filmset in Matama 2017 Foto: Torsten Schwichtenhövel

Das erste „Work and Travel Meet & Greet“-Event als gemeinsamer Erfahrungsaustausch zwischen Reise-Experten und jungen Leuten fand großen Anklang. Über 30 Work-and-Travel-Interessierte nutzten Anfang November diese informelle Veranstaltung mit Speed-Dating-Charakter in Rheda-Wiedenbrück. Vorträge, Reden oder Präsentationen standen aber nicht auf dem Programm.

Vielmehr ging es um den lockeren Austausch rund um das Thema Work and Travel. Das neue Konzept, sich in formloser Atmosphäre über Work and Travel inspirieren und austauschen zu können, kam bei allen Besuchern sehr gut an. Die Teilnehmer konnten ihre Fragen auch an Teresa Howell aus Neuseeland und Nicole Hoffmeister aus Kanada stellen, die eigens nach Deutschland angereist waren.

Einige Gäste wollten sich zunächst nur grundsätzlich informieren oder hören, wie andere ihre Auslandszeit planen. Andere holten sich noch schnell die letzten Vorbereitungs- und Reisetipps vor der bereits geplanten Reise ab.

Taranaki Mountain in Neuseeland. Foto: Torsten Schwichtenhövel

Ziel der Veranstaltung war, bei jungen Leuten die Reiselust zu wecken, Hilfestellungen zu geben, aber auch Sorgen und Ängste vor einem unbekannten Land abzubauen. Viele nutzten den Informationsabend auch zum Kontakte knüpfen, um mögliche Reisepartner kennenzulernen.

Die Niagarafälle 2003. Foto: Torsten Schwichtenhövel

Das nächste „Work and Travel Meet & Greet” findet am Donnerstag, 24. Januar 2019 ebenfalls mit Experten aus dem Ausland statt. Auch dieser Infoabend wird in den Räumen der INITIATIVE auslandszeit in Rheda-Wiedenbrück von der Smaller Earth Deutschland GmbH – den Experten für Working Holidays und kulturellen Austauschprogrammen – ermöglicht. Anmeldungen und weitere Informationen auf www.auslandsjob.de

Kontakt:

Jane Jordan, INITIATIVE auslandszeit, Berliner Str. 36, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 05242 405434 2

E-Mail: [email protected]




Kulturelle Studienreise nach Moskau und St. Petersburg

Die Oelder Kulturdirektion Dr. Löher bereitet eine Studienreise nach Moskau und St. Petersburg für Oktober 2019 vor. Aufgrund von Nachfragen nach einer solchen Kulturreise hat Dr. Löher gemeinsam mit der Firma Kottenstedte ein Reiseprogramm erstellt, das er jetzt vorstellt.

1. Tag (12.10.19): Mit unserem Bus reisen Sie nach Frankfurt zum Flughafen, wo um voraussichtlich 13:00 Uhr Ihr Direktflug mit Lufthansa nach St. Petersburg abhebt. Nach Ankunft treffen Sie Ihre russische Reiseleitung, mit der Sie zum Hotel gefahren werden.

2. Tag (13.10.19): Nach dem Frühstück beginnt um 9:00 Uhr die ganztägige Stadtrundfahrt in St. Petersburg: Sie besichtigen die Admiralität, den Schlossplatz mit Winterpalast, den Sommergartens, den St. Isaak-Platz mit der St. Isaak-Kathedrale, den Theaterplatzes und den Newsky-Prospekt.

Eigentlich müssten Sie Monate lang in St. Petersburg bleiben. So lange bräuchte man nämlich, um die rund 2,7 Mio. Exponate des Eremitage-Museums gesehen zu haben. Das Hauptgebäude des riesigen Museum ist die Zarenresidenz, das Winterpalais. Die prachtvollen Räume bilden einen ansprechenden Rahmen für die Präsentation der Kunstschätze! Der Nachmittag ist für die Besichtigung des Eremitage-Museums verplant.

3. Tag (14.10.19): Sie setzen Ihre Besichtigungen während einer zweiten Stadtrundfahrt in St. Petersburg fort, denn: Kaum anderswo verbindet sich eine derartige Vielzahl prachtvoller Bauten zu einem solchen Gesamtkunstwerk. Selbstverständlich wird auch die Besichtigung der prächtigen Isaakskathedrale nicht fehlen. Ein weiteres Bauwerk dürfen Sie ebenso wenig verpassen: Die Peter-Paul-Festung sollte Russland gegen Schweden schützen. Durch das Peterstor gelangen Sie in das Innere zum „Herz“ der Festung, zur Peter-und-Paul-Kathedrale.

4. Tag (15.10.19): Heute unternehmen Sie einen ganz besonderen Tagesausflug: Der Peterhof besticht durch seine weitläufigen Parkanlagen und seine schönen Schlösser. Sie besichtigen den Großen Palast, der durch Rastrelli seine heutige Pracht erhielt. Der Blick von der Palastterrasse ist grandios. Der ca. 1000 ha große Park verlockt geradezu zu einem Spaziergang. Hier finden Sie 20 weitere Schlösschen und Pavillons und jede der Alleen führt zu einer der unzähligen Fontänen/ Wasserbecken.

5. Tag (16.10.19): Folgen Sie uns auf einen Ausflug zum prunkvollen barocken Katharinenpalast. Hier im „Zarendorf“, werden Sie erneut dem Architekten Rastrelli begegnen, der nach den Vorgaben der verschwenderischen Zarin Elisabeth den einst kleinen Palast zu einem prachtvollen Barockpalast umbaute. Neben der Einrichtung, befindet sich hier auch das legendäre, Bernsteinzimmer, das nun vollständig rekonstruiert im Glanz vergangener Tage erstrahlt. Nach einem Spaziergang in den ausgedehnten Parkanlagen geht es zurück.

6. Tag (17.10.19): Nach etwas freier Zeit werden Sie zum Bahnhof gebracht und verabschieden sich von der örtlichen Reiseleitung. Um 13:00 Uhr verlassen Sie mit dem Zug Sapsan St. Petersburg und fahren nach Moskau, wo Sie um voraussicht-lich 17:25 Uhr eintreffen. Am Bahnhof empfängt Sie Ihre örtliche Reiseleitung und begleitet Sie während Ihrer Fahrt zum Hotel.

7. Tag (18.10.19): Während der ganztägigen Stadtrundfahrt in Moskau steht viel auf dem Programm: Sie besichtigen den Theater-Platz mit dem Bolshoi-Theater, die Christus-Erlöser-Kathedrale und sehen die Moskauer Universität, das Neujungfrauen-Kloster und der Arbat-Straße. Höhe punkt des Tages ist die Besichtigung des bedeutendsten Bau- und Ge-schichtsdenkmals und gleichzeitig des ältesten Teil Moskaus, des Kremls. Zu den ältesten Baudenkmäler zählen u.a. drei Kathedralen, von denen Sie natürlich auch eine ansehen werden. Auch werden Sie das Gebäude der Rüstkammer besichtigen, das ein einzigartiges Museum mit Sammlungen alter Waffen und Kriegstrophäen sowie der größten Sammlung von Zarengewändern, Insignien, Thronsesseln und anderen Meisterstücken beinhaltet.

8. Tag (19.10.19): Sie fahren zum größten Museum der russischen und nationalen Kunst und besuchen die Tretjakow Gale-rie. Über 100.000 Gemälde, Ikonen und Skulpturen werden hier präsentiert. Später besuchen Sie die „Paläste für das Volk“ – unter der Erde! So rühmt sich nämlich das Moskauer Metrosystem damit, zahlreiche der 177 Stationen aufgrund ihrer Prägung durch den sozialistischen Klassizismus zu Zeiten Stalins so prunkvoll wie Paläste ausgestaltet zu haben.

9. Tag (20.10.19): Nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von Ihrer örtlichen Reiseleitung und werden zum Moskauer Flughafen gefahren. Von dort startet voraussichtlich um 13:15 Uhr Ihr Direktflug mit Lufthansa nach Frankfurt, von wo aus gegen 16:30 Uhr Ihre Heimreise in unserem Bus beginnt.

Kosten der Reise

Der Preis Person beträgt im Doppelzimmer je Person 1969,- €. Für ein Einzelzimmer wird ein Aufschlag von 252,- € angerechnet.

Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 25 Personen. Bei der Reise muss ein gültiger Reisepass vorliegen. In den Reisekosten ist die Beschaffung der Visa für Russland von ca. 110,-€ enthalten.

Telefonische Anmeldung bei Fa. Kottenstedte unter der Rufnummer: 02524 2032




Apokalypse Münsterland – Diskussionsrunde auf Haus Nottbeck

Am 21. November tritt das Museum für Westfälische Literatur mit dem Publikum in Dialog. In einem offenen Workshop möchte das Museumsteam gemeinsam mit interessierten Besuchern der Frage nachgehen, welches Kulturgut besonders schützenswert ist. Die Auswahl wird Teil einer mobilen Ausstellung, die im Sommer 2019 im Münsterland auf Tournee geht. Der Workshop auf dem Kulturgut Haus Nottbeck, in dem das Literaturmuseum beheimatet ist, beginnt um 16.00 Uhr und steht allen Interessierten offen.

Das Museum für Westfälische Literatur nimmt teil am Projekt „Apokalypse Münsterland“ – einer Initiative des Kulturbüros und des Museumsnetzwerks im Münsterland. Damit ist es eines von vielen regionalen Museen und Ausstellungshäusern, die gemeinsam mit ihren Besuchern darüber diskutieren wollen, was an ihren Inhalten schützenswert ist. Der vor diesem Hintergrund stattfindende Workshop am 21. November um 16.00 Uhr richtet sich an alle, die gemeinsam ergründen wollen, was Literatur oder Literaturerfahrung auszeichnet. Welche Ausstellungsstücke oder –inhalte sind kulturhistorisch besonders wichtig? Oder lässt sich sogar die literarische Vielfalt einer nachfolgenden Generation übermitteln?

Zukunft

Aufhänger des partizipatorischen Projekts ist eine eher düstere Zukunftsvision. Ein Hilferuf von Menschen aus einer durch und durch digitalisierten Welt ereilt die Bürger des Münsterlandes. Die Menschen der Zukunft sehnen sich nach Kultur, nach Erfahrungen abseits des virtuellen Einheitsbreis. Doch wie können kulturelle Artefakte oder gar abstrakte Ideen einer digitalisierten Hochkultur begreiflich gemacht werden? Der Clou steckt in einer innovativen Aufbereitung der im Workshop erarbeiteten Auswahl, die über Laserscanner in dreidimensionale Erlebnisräume überführt wird – Erlebnisräume, die dann im Sommer 2019 in einer Wanderausstellung an verschiedenen Orten im Münsterland bestaunt werden können.

Hintergründe

„Apokalypse Münsterland“ ist ein Kooperationsprojekt von Museen und Ausstellungshäusern, die digitale Vermittlungsmethoden und besucherorientierte Ansätze ausprobieren, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Unter der Projektleitung des Münsterland e.V. arbeiten über 25 kulturelle Einrichtungen im Münsterland mit den Kooperationspartnern FH Münster, Fachbereich Architektur (Münster School of Architecture, MSA), BOK + Gärtner GmbH (Agentur für Kommunikationsdesign und Szenografie) und dem FabLab des münsterLAND.digital e.V. zusammen.

Das Projekt wird gefördert und unterstützt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesförderprogramm Regionale Kulturpolitik) und die Commerzbank-Stiftung.

Mittwoch 21.11.2018 um 16.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.




Herbstaustellung vom VOK in der Greenbox

Es berichtet für Sie Maria Bexten. Die Mitglieder des Vereins Oelder Kunstschaffender (VOK) stellen auch im Herbst 2018 ihre Exponate aus. Diese Gemeinschaftsausstellung bildet gleichzeitig den Abschluss des zwanzigjährigen Bestehens des VOK.


 

Zu sehen  sind auch in diesem Jahr Kunstwerke der Richtungen Bleiverglasung, Druckgrafik, Fotografie, Keramik und Lyrik, Malerei, Metallarbeiten,  Plastiken und Prosa , Schmuckdesign, außerdem Skulpturen, Textilgestaltung, Zeichnungen und weiteren künstlerische Techniken. Nicht nur in den Räumen der Greenbox, sondern auch auf dem Dach oder vor dem Haus sind Exponate zu besichtigen.  

Walter Jasper, Künstler aus Diestedde zu Besuch in der GreenBox

Walter Jasper, Künstler aus Diestedde zu Besuch in der GREENBOX

Wann und wo?

Die Vernissage findet am 11.11.2018 um 11 Uhr statt. Die weiteren Öffnungszeiten sind am Sonntag, 18.11., am 25.11, am 2.12.18 von jeweils 11 Uhr bis 17 Uhr.

Die GREENBOX befindet sich im freizugänglichen Teil des Vier-Jahreszeiten-Parks.

In der Geist 100, 59302 Oelde, gegenüber vom Marktkauf.

Zeit_los

Parallel hierzu ist auch die Themenausstellung „Zeit_los“, die im Mai in Oelde stattfand, in Herzebrock – Clarholz zu besichtigen. Der VOK ist zu Gast bei der Gruppe 13, im Haus Samson An der Dicken Linde. Öffnungszeiten sind mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 15 – 18 Uhr. Die Vernissage findet statt am 9.November 2018 um 19 Uhr.




„Die Würde der Anna“

Außergewöhnliche Ausstellung über eine außergewöhnliche Frau

Was macht ein Leben aus? Wann ist es glücklich, wann gelungen? Angelika Schlüter nimmt die Gäste des Kulturguts Haus Nottbeck mit in eine Zeit, in der diese Fragen so nicht gestellt wurden. Eine Zeit, in der die Lebensumstände den Alltag bestimmten, den es in Krieg und Frieden zu bestehen galt. Vom 3. November bis zum 6. Januar ist im Gartenhaus ihr multimediales Kunstprojekt „Die Würde der Anna“ zu sehen. Im Zentrum steht Schlüters Urgroßmutter, Anna (1867 – 1947), die zeitlebens trotz widriger Umstände nie ihre Würde verlor.

Die drei Generationen zurückreichende Lebensgeschichte bildet das Fundament aller entstandenen Arbeiten, zu denen eine 11 qm große Wandcollage mit etwa 300 Einzelteilen – Fotos, Zeichnungen, Briefen, kleinen Installationen und Sammelgut – gehört. Zusätzlich präsentiert ein weißer Tisch verschiedene Objektinszenierungen mit assoziativen Materialien. In der Verbindung mit dem gleichnamigen Hörspiel, das als Rauminstallation in der Ausstellung zu hören ist, entsteht ein Porträt einer außergewöhnlichen Frau – eine Lebensgeschichte als »Metapher für gelebte Menschlichkeit, Würde, Stärke und Courage, aber auch für Sehnsüchte und Träume« (Angelika Schlüter).

Angelika Schlüter

Schlüters kreative Auseinandersetzung mit der Lebensgeschichte ihrer Urgroßmutter ist mit der Ausstellung keineswegs abgeschlossen. Auch eine filmische Auseinandersetzung ist in Vorbereitung. Über das Hörspiel, das die Künstlerin am 29. November um 19.30 Uhr auf dem Kulturgut Haus Nottbeck vortragen wird, sagt Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen:

»Das ist eine mit großer Wärme und Empathie für die Menschen und das Menschliche geschriebene literarische Annäherung an die eigene Familiengeschichte, aber zugleich ein anschauliches Zeitbild des Alltagslebens vor 100 Jahren.«

Die Künstlerin Angelika Schlüter lebt und arbeitet im Wasserschloss Haus Stapel im Münsterland. Neben ihrer bildkünstlerischen Arbeit ist sie als Autorin und Regisseurin poetischer Filme und Hörbücher tätig.

Die Ausstellung läuft bis zum sechsten Januar 2019

Öffnungszeiten: Di-Fr: 14.00-18.00 Uhr; Sa-So: 11.00-18.00 Uhr

DO 29.11.2018 | 19.30 Uhr

Lesung

Angelika Schlüter: Die Würde der Anna

Eintritt: VVK: 8 € / 6 €  –  AK: 10 €, 8 €

Tickets: www.reservix.de

Anschrift:
Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck

Landrat-Predeick-Allee 1

59302 Oelde-Stromberg

Öffnungszeiten:

Dienstag – Freitag: 14.00 – 18.00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 – 18.00 Uhr




Ruhrpott meets Schwarzwald im Haus Nottbeck – Begegnung der Krimiautoren

Am Sonntag, 4. November, findet die bereits dritte Veranstaltung im Rahmen des diesjährigen „Mord am Hellweg“-Krimifestes auf das Kultur Haus Nottbeck in Oelde statt. Diesmal verschlägt es das aus Bochum-Wattenscheid stammende Autorenduo Christiane Bogenstahl und Reinhard Junge ins Museum für Westfälische Literatur.

Reinhard Junge mit Christiane Bogenstahl und Eckhard Waasmann

Dort treffen sie mit Wolfgang Burger auf einen der deutschen Erfolgsautoren aus dem Süden der Republik. Die Begegnung der beiden Krimiregionen beginnt um 18.00 Uhr.

Wolfgang Burger Copyright: Eckhard Waasmann

Kultur/Westfalen. In Rahmen der „Mord am Hellweg“-Sonderreihe „Krimiland Westfalen trifft…“ kommt es zu einem Treffen zwischen westfälischen Ruhrpöttlern und einem Schwarzwälder Krimischriftsteller, der zu den Besten Deutschlands gezählt wird: Christiane Bogenstahl und Reinhard Junge haben ihre zweite gemeinsame Arbeit im Gepäck. „Seelenamt“ heißt der Kriminalroman, der auf Nottbeck seine Vorpremiere feiern darf. Darin geht es um einen Schwerverbrecher, der seine Feinde selbst aus dem Gefängnis heraus noch ins Unheil zu stürzen scheint. Außerdem liest das Autorengespann Passagen aus dem Vorgänger „Datengrab“.

Als nicht-westfälisches Pendant kommt Wolfgang Burger, der mal in Karlsruhe, mal in Regensburg lebt, mit seinem aktuellen Roman „Wen der Tod betrügt“ hinzu. Es ist der bereits fünfzehnte Teil seiner beliebten Reihe rund um den Heidelberger Ermittler Alexander Gerlach. Diesmal muss die Kultfigur den Mord an einer Managerin aufklären, deren Leiche aus dem Neckar gefischt wird. Die Alexander-Gerlach-Krimis waren zweimal für den Friedrich Glauser-Preis nominiert und standen mehrfach auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Es sind nicht zuletzt die regionalen Bezüge, die Kritik und Leser an den Autoren des Abends schätzen. Welche Spannungen die Krimiregionen in der Gegenüberstellung entwickeln, können die Besucher am Sonntag, dem 4. November, ab  18.00 Uhr in Erfahrung bringen. Die Moderation übernimmt der Krimi-Experte Reinhard Jahn.

SO 4.11.2018 | 18.00 Uhr

Mord am Hellweg IX – Internationales Krimifestival

Krimiland Westfalen trifft Schwarzwald

Mit Wolfgang Burger und Bogenstahl & Junge

Moderation: Reinhard Jahn

Tageskasse: VVK 14,90 € / 12,90 € – AK 18.00 € / 16.00 €

Tickets: www.reservix.de

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 55 90 und www.kulturgut-nottbeck.de

Anschrift:

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck

Landrat-Predeick-Allee 1

59302 Oelde-Stromberg




Frauenabend in Stadtbücherei Oelde

Zum zweiten Mal findet in der Stadtbücherei Oelde ein Frauenabend statt. Am Mittwoch, dem 12. September begrüßt das Team der Stadtbücherei Oelde mit Unterstützung des Freundeskreises der Stadtbücherei alle Besucherinnen ab 18:00 Uhr mit einem Glas Sekt.

Das Programm an diesem Spätsommerabend ist so bunt wie das Angebot der Bibliothek. Bei hoffentlich schönem Wetter werden vor dem Gebäude der Bücherei Kreativstände aufgebaut sein, an denen man zum Beispiel Floristik, Glückwunsch-Foto-Karten, Genähtes, Papierkunst, Marmelade & Co. sowie Kaufmannsläden in Schubladen bestaunen und kaufen kann. Um 19:00 Uhr beginnt die Modenschau des Nadelspiels, der Gruppe von Frauen, die sich bereits seit mehr als 5 Jahren, regelmäßig in der Stadtbücherei trifft, um das gemeinsame Hobby stricken, zu teilen.

Archivaufnahme aus 2015

Die nun 3. Modenschau präsentiert das Nadelspiel an diesem Mittwoch und es wird eine Reise von Spätsommer bis in den Herbst/Winter sein. Vom Tuch bis zur Long-Strick-Jacke ist alles zu sehen. Lassen Sie sich inspirieren von den Modellen, den Farben, Mustern und Formen und den Büchern der Bibliothek. Der Herbst kommt, und möglicherweise entdecken Sie ein neues Hobby Handarbeiten für sich. Die Modenschau wird draußen stattfinden. Sitzmöglichkeiten sind selbstverständlich vorhanden.

Der Eintritt ist für das gesamte Programm des Frauenabends frei. Die musikalische Gestaltung des Abends liegt in den Händen von Malcolm Holmes. Im Gebäude finden Sie aktuelle Buchausstellungen und das Angebot der Happy Hours, also DVD- und Hörspielausleihe ist an diesem besonderem Abend kostenfrei. Auch ein Buchflohmarkt fehlt natürlich nicht, auf dem man das eine oder andere Schnäppchen machen kann.

Adresse:

Geiststraße 14
59302 Oelde




Veranstaltung im Kultursalon Wiegelmann

Es berichtet Rayomonde Hackenholt für Sie. Im Kultursalon Haus Wiegelmann findet am Samstag, den 8. September um 17.00 Uhr eine weitere Veranstaltung zum 20 jährigen Bestehen des Vereins Oelder Kunstschaffender Statt.

Die Literaten des Kunstvereins haben hier ihren Auftritt. Marlies  Bollmers liest  ihre Gedichte zum Thema <Herbstahnen.>

Marlies Bollmers, Marita Utlaut, Maria Bexten

Maria Bexten verfasst ihre Gedanken in Prosa und liest die Geschichte <Die Mutprobe>.

Marita Utlaut rezitiert aus der Reihe <Der wind aber lässt meine Seele frei> ihre lyrischen Texte.

Zum Thema ZEIT – LOS stellt der Uhrmachermeister Günter Hegemann eine antike Uhr vor und gibt Erklärungen dazu.

Musikalische Beiträge durch 2 Violinen und Klavier gibt es zwischen den Vorträgen der Literaten.

Für die Veranstaltung, Oelde,Grüner Weg 41,/ Ecke Steinstraße,  ist eine Reservierung im Lottogeschäft Schreiber, Bahnhofstr. Tel. 9o1576  erforderlich. Der Eintritt ist frei.