Ich schrieb mich verrückt

Wolfgang Welt Foto: Andreas Böttcher

Wolfgang Welt war ein deutscher Schriftsteller und Journalist. Welt wurde am 31.12.1952 in Bochum geboren. Nach der Schule und dem Abitur studierte er Anglistik und Geschichte. Anschließend arbeitete er als Schallplattenverkäufer und als freier Musikjournalist.



Bis zu seinem Tod am 19.06.2016 schrieb Welt Bücher mit zum
Teil autobiografischen Inhalten. Texte über seine Arbeit, über die Alltäglichkeiten
des Lebens und über seine psychische Erkrankung.

Ab Sonntag, 17.01.2019 zeigt das Kulturgut Haus Nottbeck eine Ausstellung zu Leben und Werk dieses Schriftstellers.

Der bekannte Kabarettist und Autor Frank Goosen liest an gleicher Stelle, am 27.02.2019 aus den Werken von Wolfgang Welt.

Frank Goosen Foto: Ira Schwindt

Hier ein Auszug seiner Bücher :

  • Peggy Sue
  • Doris hilft
  • Der Tick

Wann und wo findet die Ausstellung statt?

Die Ausstellung ist von Sonntag, den 17.02 bis Sonntag den 05.05.2019 geöffnet.

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck

Landrat-Predeick-Allee
1

59302 Oelde-Stromberg




Neue Gesichter und alte Hasen bei Oelde Akustisch

Fast auf den Tag genau ist es nun fünf Jahre her, als die erste Ausgabe von Oelde Akustisch (damals noch mit dem Namen „Akustik Session“ unterwegs) in den Räumen der Alten Post am 06. Februar 2015 ertönte. Die beliebte Veranstaltung wird weiterhin angeboten, personell gibt es Veränderungen.

Es gab vieles zu besprechen

Frank Handschuhmacher, ein Organisator der ersten Stunde, hat den Oelder Anzeiger eingeladen, um über die neuesten Änderungen zu berichten. Das Treffen fand natürlich in der Alten Post statt.



Das neue Team

Thomas Steinhoff,
Frank Handschuhmacher sowie die beiden Neuen Jan Burwinkel und Thomas Manthey sind
ab sofort die Strippenzieher hinter Oelde Akustisch.

Thomas Steinhoff
von der Alten Post wird sich weiterhin um die Technik kümmern. Frank
Handschuhmacher wird zukünftig den Bereich der Pressearbeit übernehmen, während
sich Jan Burwinkel nun um die Bands, die als Opener fungieren kümmern. Thomas
Manthey wird die Rolle der Moderation des Abends übernehmen.

Martin Bischoff, Mitgründer der Oelde Akustisch tritt aus persönlichen Gründen zurück.

Thomas Manthey, Thomas Steinhoff, Jan Burwinkel und Frank Handschuhmacher sorgen zukünftig weiter für den guten Ton in Oelde.

Wertschätzung

Unter anderem ging es in dem Planungsgespräch darum, dass alle Musiker von Anfang bis Ende dabei sein sollten.

Es geht hier auch um Wertschätzung.

Frank Handschuhmacher

Willkommenskultur

Nicht nur das Willkommenheißen der Künstler soll mehr Bedeutung bekommen, sondern es soll ein Rahmen hergestellt werden, in dem sich die Musiker wohl fühlen.

Reibungsloser Ablauf

Damit die Auftretenden sowie die Veranstalter keine böse Überraschung erleben, soll im Vorfeld eine Technik-Liste erstellt werden, was jeden in der Alten Post erwartet. Diese soll u.a. über Bühnengröße, die Zahl der Mikrofone und z.B. die Zahl der I-Boxen informieren.

Die Chemie stimmt

Bei dem Treffen merkte man direkt, dass sich das neue Team untereinander auf Anhieb gut verstanden hat. Es wurde vieles besprochen und schnell zum Punkt gebracht. Die Chemie stimmte hier.

Das Team ist geil, obwohl alle unterschiedlich sind.

Jan Burwinkel

Aufgrund der Unterschiedlichen Stil-Richtungen ist dieses Team sehr breit vernetzt und wird wahrscheinlich für viele weitere Ausgaben der Oelde Akustisch sorgen.

Die Termine in 2019

01. Februar / 12. April / 07. Juni / 04.
Oktober / 06. Dezember

Anmeldungen für Bands / Künstler bei Jan Burwinkel via facebook.




Bürgbühne Stromberg mit Premiere „Die Physiker“

Mörderisch lustig und völlig durchgeknallt präsentierte sich das Winterstück „Die Physiker“ der Burgbühne Stromberg am letzten Samstag, den 12. Januar 2019 vor ausverkauftem Haus auf Kulturgut und Literaturmuseum Nottbeck.

Möbius, Isaac und Einstein drehen am Rad

In der Krimi-Komödie geht es um den genialen Physiker Johann
Wilhelm Möbius, gespielt von Marek Frankrone, der vor einigen Jahren die
Weltformel entschlüsselte. Eine Formel, die in den falschen Händen zu einer
schrecklichen Waffe werden könnte. Aus diesem Grund entschied sich der Denker,
sich und sein Wissen in „Sicherheit“ zu bringen in einer Irrenanstalt.



Wirklich genialer Physiker oder doch nur ein Verrückter?

Umgeben von den verrückten Physikern Albert Einstein (Sven Singedonk), Isaac Newton (Michael Bökamp) und dem fluktuationsstarken Personal der Klinik reiht sich Möbius perfekt ein, indem er vorgibt, von König Salomon persönlich Befehle zu erhalten.

Dr. Mathilde von Zahnd mit den irren Genies

In der Einrichtung macht es schnell den Eindruck, dass einer bekloppter und auch gefährlicher ist als der andere. Durch die haarsträubenden Morde in der Klapsmühle, wird Kommissar Richard Voß (Richard Laustroer) nicht nur an den Rand der Verzweiflung getrieben, sondern auch zur Flasche. Findet Richard zur Gerechtigkeit? Und welche Pläne verfolgt die liebe Dr. Mathilde von Zahnd (Katja Einhoff)? Oder ist Möbius doch nur ein Spinner der sich einredet ein Physikgenie zu sein?

Der Komissar muss einen irren Fall lösen.

Mehr soll an dieser Stelle nicht über das Stück verraten werden.

Schauspielerische Leistung

Besucher des Winterstücks können sich auf eine sehr gute und lustige Vorführung freuen die am Anfang für Verwirrung und Rätselraten sorgt. Die bereits oben erwähnten Darsteller überzeugten mit einem fantastischen Mimikspiel, hatten Ausstrahlungsstärke und vor allem glänzten diese trotz schwieriger Dialoge mit Textsicherheit.  Aber auch die vielen Nebenrollen waren höchst interessant und amüsant.

Spurensicherung und Gerichtsmedizin bei der Arbeit.

Die Gerichtsmedizinerin (Manuela Föge), die sich über jede Leiche freute oder der Missionar Oskar Rose (Dawid Steppin) der den Begriff Patchwork völlig neu definiert machten das Winterstück welches unter der Regie von Tobias Huster stand zu einer echt starken Vorstellung.

Der Zuschauersaal

Der Regisseur Tobias
Huster

Viele Gäste der Burgbühne Stromberg kennen Tobias Huster seit den 90er Jahren. Als Junge stand er erstmalig bei Theaterspielen 1987 auf der Burgbühne mit dem Stück: Wer hat Toby´s Schatz? (Huster berichtete uns mit einem leichten Lachen, dass die Namensgebung ein völliger Zufall war.) Unter anderem kennt man ihn aus den weiteren Stücken wie:

Foto: Burgbühne Stromberg mit Szene aus: Wer hat Toby´s Schatz?

„Was fürn Zirkus“ wo er als Bär verkleidet war. „Andre der Polizist“ „Die Elenden“ wo Tobias als Aufständiger für Freiheit und Demokratie kämpfte. „Cyrano de Bergerac“ „Der Impresario aus Smyrna“ oder „Das Wirtshaus im Spessart“.

Tobias Huster in einer Szene aus „Die Elenden“

Wir haben den Tobias gefragt, wie er zum Regiestuhl gekommen
ist.

„Ich habe mal vor mehreren Jahren bei der Burgbühne zu Hendrik Becker gesagt, dass ich darauf mal Bock hätte.“ Nachdem eine Kollegin aus beruflichen Gründen weggefallen ist, wurde Tobias Huster mit der Regieleitung des Winterstücks beauftragt, berichtete er uns.

Tobias Augen funkeln vor Freude am Ende der Vorstellung während Gaby Brüser (Leitung Burgbühne) gratuliert

„Man sitzt da und kann überhaupt nichts machen.“, antwortete uns der zu Beginn sehr nervöse Regisseur auf unsere Frage, wie es denn sei „nur“ zuzusehen.

Mit viel Gelächter und Applaus der Gäste war die Nervosität gänzlich unberechtigt. Huster hat bewiesen das durch jahrelange Praxis graue Theorie abgehängt werden kann. Ob er bei weiteren Stücken Regie führen wird ist noch unklar.

Ein gelungener Auftakt

Spielzeiten

Sonntag               13.
Januar 2019                                17.00 Uhr

Freitag                  18. Januar 2019                                19.30
Uhr

Samstag              19.
Januar 2019                                19.30 Uhr

Sonntag               20.
Januar 2019                                17.00 Uhr

Freitag                  25. Januar 2019                               19.30 Uhr

Samstag              26.
Januar 2019                                19.30 Uhr

Sonntag               27. Januar 2019                                17.00 Uhr

Kartenservice: www.burgbuehne.de




„Freude, schöner Götterfunken…..“ Singen Sie mit!

Paul Wiegelmann vom Musik-Verein Oelde wirbt heute für eine spannende Chorveranstaltung die am 8. Januar starten wird.



Nach der vom Publikum mit Begeisterung aufgenommenen Aufführung der „Mass for Peace“ von Carl Jenkins wird der Musik-Verein Oelde ab Januar den Schlusschor „Ode an die Freude“ der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven einstudieren. Alle interessierten Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung sind herzlich eingeladen, das Werk mitzusingen. Die  intensive Probenarbeit wird mit zwei Konzertaufführungen am 29.3. in Ostbevern  und 2.4. in St. Vitus Oelde-Lette belohnt. Zusammen mit dem großen Orchester der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford wird es für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis werden.

Die Proben finden ab 08.Januar jeden Dienstag ab 19.30/20.00h im Thomas-Morus-Gymnasium, Raum 301 statt. Interesssiert? Kommen Sie einfach zu unserer Dienstagsprobe. Mehr Informationen auch unter www.mvoelde.de oder Tel. 30417

Klangbeispiel vom Brandenburger Tor




Rock in Oelde zwischen den Jahren

Am Freitag, 28.12.2018 ab 21:00 Uhr tritt die Rock-Band MATOJA im Habrock’s & Diner in Oelde auf. Somit besteht hier eine Möglichkeit sich die Weihnachtslieder aus den Kopf zu spülen.
Unter dem Motto „It’s Only Rock’n‘Roll“ wollen die drei Oelder Musiker Jan Burwinkel (Gesang/Gitarre), Martin Fust (Bass) und Tom K. Falkus (Schlagzeug) allen Daheimgebliebenen einen rockigen Jahresausklang bescheren.



Im Gepäck haben sie Stücke von Größen wie Whitesnake, ZZ Top, Thin Lizzy, Jimi Hendrix, Deep Purple und mehr. Neben bekannten Klassikern finden sich im Koffer auch spannende B-Seiten für den anspruchsvollen Rock-Puristen. Für diesen Abend zwischen den Jahren hat sich MATOJA vorgenommen, es ordentlich krachen zu lassen und das Habrock’s entsprechend aus den Angeln zu heben.

Hutspende geht an Förderverein der Ketteler-Schule
Der Eintritt ist frei – Hutspenden erbeten! Mit der Idee „Musik für Musik“ möchte MATOJA dieses Sonderkonzert nutzen, das Musical-Projekt „Eule findet den Beat“ der Von-Ketteler-Grundschule Oelde zu unterstützen. Zu diesem Zweck gehen die Hutspenden an die Fördergemeinschaft der Von-Ketteler-Schule e.V. Die Musical-Aufführungen sind im März 2019 geplant.




Oelde singt

Ein ganz besonderes Erlebniss wartet auf die heutigen Besucher der Oelder Innenstadt. Gewerbeverein und Stadt wollen mit einer schönen, besinnlichen, weihnachtlichen Atmosphäre die sonst so hecktischen Vorweihnachtstage vergessen lassen. Ein tolles Programm lädt die Kunden und Gäste nicht nur zum Zuschauen, sondern auch zum Mitmachen ein. Natürlich darf auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen.

Die Gastronomen vom Feuer und Eis und dem Oelder Brauhaus wollen die Gäste mit feinen Getränken versorgen. Der Partyservice Hecker wird mit ganz besonderen „Angeboten für den guten Geschmack“ aufwarten. Dabei dürfen natürlich auch Flammkuchen und gebrannte Mandeln nicht fehlen.

Los geht es um 11 Uhr. Auf dem Marktplatz sammeln sich Schüler der Overbergschule, um nach einer Projektidee von Hendrik Becker, den singenden, klingenden Adventskalender in die Innenstadt zu „tragen“. Ihre Mission ist es, die Menschen in der Oelder Fußgängerzone in eine ganz besondere Vorweihnachtsstimmung zu bringen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die Besucher werden begrüßt und eingeladen, ein Türchen des Adventskalenders zu öffnen. Dahinter verbergen sich Adventsgeschenke, mal ein Lied, mal die Einladung zum Mitsingen und mal eine neue musikalische Spielidee. Auf der Bühne singt Kathrin Horstkötter von 11–13 Uhr weihnachtliche Lieder.

Ab 17 Uhr lädt der Gewerbeverein zu einer „Happy Hour“ ein. 500 Glühweinbecher werden kostenlos an die Gäste ausgeschenkt, während Kathrin Horstkötter mit Ihren Freunden die Besucher unterhalten. Um 18.00 Uhr wird die Burgbühne Stromberg ein vorweihnachtliches Theaterstück unter der Leitung von Hendrik Becker aufführen.

Und um 18.45 Uhr ist es dann soweit. Das erste Oelder Marktplatzsingen beginnt. Alle Musikinteressierten sind herzlich eingeladen, an diesem großen gemeinsamen Singen teilzuhaben. Unter der Leitung von Stefan Schönefeldt wird der ganze Marktplatz zur Bühne. »Es werden nicht nur weihnachtliche Lieder gemeinsam angestimmt, auch ein breit gefächertes musikalisches Programm«, verspricht Stefan Schönefeldt. Alle Chöre und Vereine der Stadt sind hoffentlich dabei, wenn es unter dem Motto: „Gemeinsam Singen und Freude daran haben“ zum Höhepunkt des Tages kommt.




Reisen mit den Ohren – im Reisepodcast

Mikroabenteuer vor der Haustür oder auch die lange Fernreise in ganz andere Kulturkreise – Reisen bildet, hilft gegen den Alltagsstress und macht einfach Spaß. »Aber man kann eben nicht immer reisen, deswegen wollen wir auch die Zeit dazwischen mit packenden Impulsen aus Nah und Fern beleben«, erklärt Rebecca Schirge und wirft einen Blick aus dem Fenster, vor dem Bielefeld sich novembertypisch in grau und grau präsentiert.

Radio-Moderator und Reisejournalist Joris Gräßlin und Reisebloggerin Rebecca Schirge. Foto: ams

Die 36-Jährige arbeitet als freiberufliche Redakteurin für verschiedene Print- und Onlinemagazine, ist gerade aus Panama zurückgekehrt und bloggt schon seit längerem über ihre Reisen. Neu ist, dass sie auch hörbar von ihren Reiseabenteuern berichtet – gemeinsam mit dem 34-Jährigen Joris Gräßlin, den die Bielefelder als Frühmoderator bei Radio Bielefeld kennen. Die beiden sind ein eingespieltes Team und plaudern unterhaltsam und informativ im „Reisepodcast“ über ihr liebstes Hobby.

»Wir wollen besonders jene ansprechen, die Lust auf besondere und individuelle Reiseziele haben«, beschreibt Rebecca Schirge und Joris Gräßlin ergänzt: »…außerdem natürlich auch andere Reiseblogger bzw. Hobby-Reisende, die mit uns ihre Tipps austauschen wollen. Der Podcast soll mittelfristig zu einer Art Community werden, in der wir uns gemeinsam mit den Usern über den perfekten Urlaub austauschen.«

Die Reaktionen auf die ersten Folgen, in denen es beispielsweise schon auf dem Hausboot über den Fluß oder im Digital-Detox-Urlaub in den Regenwald Sri Lankas ging, sind durchweg positiv. Gräßlin: »Unsere Hörer freuen sich über die Abenteuer zum Hören. Vor allem die Einspieler, die Rebecca auf Reisen vor Ort aufnimmt, kommen super an!«

Wichtig ist den beiden Podcastern mit der großen Reiseleidenschaft, dass die Urlaube, die sie verleben und über die sie später miteinander sprechen und Erfahrungen austauschen, nicht alltäglich sind.

Schirge: »Schon als Kind habe ich fasziniert Reisemagazine durchgeblättert und mir vorgenommen, diese Orte einmal selbst mit eigenen Augen zu entdecken. Heute versuche ich vor allem, besondere Ziele auszuwählen, die noch nicht überlaufen sind.« Und was sie dort erlebt, das gibt sie gern im Blog und im Podcast weiter. »Uns reizt alles, was das Gegenteil vom All-Inclusive-Mallorca-Urlaub ist«, schmunzelt die Bielefelderin.
Zu hören sind die Folgen des Reisepodcasts von Rebecca Schirge und Joris Gräßlin überall, wo es Podcasts gibt und auf podcastfabrik.de.




Work and Travel Meet & Greet – über Traumziele in Kanada und Neuseeland

Das Hobbiton Filmset in Matama 2017 Foto: Torsten Schwichtenhövel

Das erste „Work and Travel Meet & Greet“-Event als gemeinsamer Erfahrungsaustausch zwischen Reise-Experten und jungen Leuten fand großen Anklang. Über 30 Work-and-Travel-Interessierte nutzten Anfang November diese informelle Veranstaltung mit Speed-Dating-Charakter in Rheda-Wiedenbrück. Vorträge, Reden oder Präsentationen standen aber nicht auf dem Programm.

Vielmehr ging es um den lockeren Austausch rund um das Thema Work and Travel. Das neue Konzept, sich in formloser Atmosphäre über Work and Travel inspirieren und austauschen zu können, kam bei allen Besuchern sehr gut an. Die Teilnehmer konnten ihre Fragen auch an Teresa Howell aus Neuseeland und Nicole Hoffmeister aus Kanada stellen, die eigens nach Deutschland angereist waren.

Einige Gäste wollten sich zunächst nur grundsätzlich informieren oder hören, wie andere ihre Auslandszeit planen. Andere holten sich noch schnell die letzten Vorbereitungs- und Reisetipps vor der bereits geplanten Reise ab.

Taranaki Mountain in Neuseeland. Foto: Torsten Schwichtenhövel

Ziel der Veranstaltung war, bei jungen Leuten die Reiselust zu wecken, Hilfestellungen zu geben, aber auch Sorgen und Ängste vor einem unbekannten Land abzubauen. Viele nutzten den Informationsabend auch zum Kontakte knüpfen, um mögliche Reisepartner kennenzulernen.

Die Niagarafälle 2003. Foto: Torsten Schwichtenhövel

Das nächste „Work and Travel Meet & Greet” findet am Donnerstag, 24. Januar 2019 ebenfalls mit Experten aus dem Ausland statt. Auch dieser Infoabend wird in den Räumen der INITIATIVE auslandszeit in Rheda-Wiedenbrück von der Smaller Earth Deutschland GmbH – den Experten für Working Holidays und kulturellen Austauschprogrammen – ermöglicht. Anmeldungen und weitere Informationen auf www.auslandsjob.de

Kontakt:

Jane Jordan, INITIATIVE auslandszeit, Berliner Str. 36, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 05242 405434 2

E-Mail: [email protected]




Kulturelle Studienreise nach Moskau und St. Petersburg

Die Oelder Kulturdirektion Dr. Löher bereitet eine Studienreise nach Moskau und St. Petersburg für Oktober 2019 vor. Aufgrund von Nachfragen nach einer solchen Kulturreise hat Dr. Löher gemeinsam mit der Firma Kottenstedte ein Reiseprogramm erstellt, das er jetzt vorstellt.

1. Tag (12.10.19): Mit unserem Bus reisen Sie nach Frankfurt zum Flughafen, wo um voraussichtlich 13:00 Uhr Ihr Direktflug mit Lufthansa nach St. Petersburg abhebt. Nach Ankunft treffen Sie Ihre russische Reiseleitung, mit der Sie zum Hotel gefahren werden.

2. Tag (13.10.19): Nach dem Frühstück beginnt um 9:00 Uhr die ganztägige Stadtrundfahrt in St. Petersburg: Sie besichtigen die Admiralität, den Schlossplatz mit Winterpalast, den Sommergartens, den St. Isaak-Platz mit der St. Isaak-Kathedrale, den Theaterplatzes und den Newsky-Prospekt.

Eigentlich müssten Sie Monate lang in St. Petersburg bleiben. So lange bräuchte man nämlich, um die rund 2,7 Mio. Exponate des Eremitage-Museums gesehen zu haben. Das Hauptgebäude des riesigen Museum ist die Zarenresidenz, das Winterpalais. Die prachtvollen Räume bilden einen ansprechenden Rahmen für die Präsentation der Kunstschätze! Der Nachmittag ist für die Besichtigung des Eremitage-Museums verplant.

3. Tag (14.10.19): Sie setzen Ihre Besichtigungen während einer zweiten Stadtrundfahrt in St. Petersburg fort, denn: Kaum anderswo verbindet sich eine derartige Vielzahl prachtvoller Bauten zu einem solchen Gesamtkunstwerk. Selbstverständlich wird auch die Besichtigung der prächtigen Isaakskathedrale nicht fehlen. Ein weiteres Bauwerk dürfen Sie ebenso wenig verpassen: Die Peter-Paul-Festung sollte Russland gegen Schweden schützen. Durch das Peterstor gelangen Sie in das Innere zum „Herz“ der Festung, zur Peter-und-Paul-Kathedrale.

4. Tag (15.10.19): Heute unternehmen Sie einen ganz besonderen Tagesausflug: Der Peterhof besticht durch seine weitläufigen Parkanlagen und seine schönen Schlösser. Sie besichtigen den Großen Palast, der durch Rastrelli seine heutige Pracht erhielt. Der Blick von der Palastterrasse ist grandios. Der ca. 1000 ha große Park verlockt geradezu zu einem Spaziergang. Hier finden Sie 20 weitere Schlösschen und Pavillons und jede der Alleen führt zu einer der unzähligen Fontänen/ Wasserbecken.

5. Tag (16.10.19): Folgen Sie uns auf einen Ausflug zum prunkvollen barocken Katharinenpalast. Hier im „Zarendorf“, werden Sie erneut dem Architekten Rastrelli begegnen, der nach den Vorgaben der verschwenderischen Zarin Elisabeth den einst kleinen Palast zu einem prachtvollen Barockpalast umbaute. Neben der Einrichtung, befindet sich hier auch das legendäre, Bernsteinzimmer, das nun vollständig rekonstruiert im Glanz vergangener Tage erstrahlt. Nach einem Spaziergang in den ausgedehnten Parkanlagen geht es zurück.

6. Tag (17.10.19): Nach etwas freier Zeit werden Sie zum Bahnhof gebracht und verabschieden sich von der örtlichen Reiseleitung. Um 13:00 Uhr verlassen Sie mit dem Zug Sapsan St. Petersburg und fahren nach Moskau, wo Sie um voraussicht-lich 17:25 Uhr eintreffen. Am Bahnhof empfängt Sie Ihre örtliche Reiseleitung und begleitet Sie während Ihrer Fahrt zum Hotel.

7. Tag (18.10.19): Während der ganztägigen Stadtrundfahrt in Moskau steht viel auf dem Programm: Sie besichtigen den Theater-Platz mit dem Bolshoi-Theater, die Christus-Erlöser-Kathedrale und sehen die Moskauer Universität, das Neujungfrauen-Kloster und der Arbat-Straße. Höhe punkt des Tages ist die Besichtigung des bedeutendsten Bau- und Ge-schichtsdenkmals und gleichzeitig des ältesten Teil Moskaus, des Kremls. Zu den ältesten Baudenkmäler zählen u.a. drei Kathedralen, von denen Sie natürlich auch eine ansehen werden. Auch werden Sie das Gebäude der Rüstkammer besichtigen, das ein einzigartiges Museum mit Sammlungen alter Waffen und Kriegstrophäen sowie der größten Sammlung von Zarengewändern, Insignien, Thronsesseln und anderen Meisterstücken beinhaltet.

8. Tag (19.10.19): Sie fahren zum größten Museum der russischen und nationalen Kunst und besuchen die Tretjakow Gale-rie. Über 100.000 Gemälde, Ikonen und Skulpturen werden hier präsentiert. Später besuchen Sie die „Paläste für das Volk“ – unter der Erde! So rühmt sich nämlich das Moskauer Metrosystem damit, zahlreiche der 177 Stationen aufgrund ihrer Prägung durch den sozialistischen Klassizismus zu Zeiten Stalins so prunkvoll wie Paläste ausgestaltet zu haben.

9. Tag (20.10.19): Nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von Ihrer örtlichen Reiseleitung und werden zum Moskauer Flughafen gefahren. Von dort startet voraussichtlich um 13:15 Uhr Ihr Direktflug mit Lufthansa nach Frankfurt, von wo aus gegen 16:30 Uhr Ihre Heimreise in unserem Bus beginnt.

Kosten der Reise

Der Preis Person beträgt im Doppelzimmer je Person 1969,- €. Für ein Einzelzimmer wird ein Aufschlag von 252,- € angerechnet.

Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 25 Personen. Bei der Reise muss ein gültiger Reisepass vorliegen. In den Reisekosten ist die Beschaffung der Visa für Russland von ca. 110,-€ enthalten.

Telefonische Anmeldung bei Fa. Kottenstedte unter der Rufnummer: 02524 2032




Apokalypse Münsterland – Diskussionsrunde auf Haus Nottbeck

Am 21. November tritt das Museum für Westfälische Literatur mit dem Publikum in Dialog. In einem offenen Workshop möchte das Museumsteam gemeinsam mit interessierten Besuchern der Frage nachgehen, welches Kulturgut besonders schützenswert ist. Die Auswahl wird Teil einer mobilen Ausstellung, die im Sommer 2019 im Münsterland auf Tournee geht. Der Workshop auf dem Kulturgut Haus Nottbeck, in dem das Literaturmuseum beheimatet ist, beginnt um 16.00 Uhr und steht allen Interessierten offen.

Das Museum für Westfälische Literatur nimmt teil am Projekt „Apokalypse Münsterland“ – einer Initiative des Kulturbüros und des Museumsnetzwerks im Münsterland. Damit ist es eines von vielen regionalen Museen und Ausstellungshäusern, die gemeinsam mit ihren Besuchern darüber diskutieren wollen, was an ihren Inhalten schützenswert ist. Der vor diesem Hintergrund stattfindende Workshop am 21. November um 16.00 Uhr richtet sich an alle, die gemeinsam ergründen wollen, was Literatur oder Literaturerfahrung auszeichnet. Welche Ausstellungsstücke oder –inhalte sind kulturhistorisch besonders wichtig? Oder lässt sich sogar die literarische Vielfalt einer nachfolgenden Generation übermitteln?

Zukunft

Aufhänger des partizipatorischen Projekts ist eine eher düstere Zukunftsvision. Ein Hilferuf von Menschen aus einer durch und durch digitalisierten Welt ereilt die Bürger des Münsterlandes. Die Menschen der Zukunft sehnen sich nach Kultur, nach Erfahrungen abseits des virtuellen Einheitsbreis. Doch wie können kulturelle Artefakte oder gar abstrakte Ideen einer digitalisierten Hochkultur begreiflich gemacht werden? Der Clou steckt in einer innovativen Aufbereitung der im Workshop erarbeiteten Auswahl, die über Laserscanner in dreidimensionale Erlebnisräume überführt wird – Erlebnisräume, die dann im Sommer 2019 in einer Wanderausstellung an verschiedenen Orten im Münsterland bestaunt werden können.

Hintergründe

„Apokalypse Münsterland“ ist ein Kooperationsprojekt von Museen und Ausstellungshäusern, die digitale Vermittlungsmethoden und besucherorientierte Ansätze ausprobieren, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Unter der Projektleitung des Münsterland e.V. arbeiten über 25 kulturelle Einrichtungen im Münsterland mit den Kooperationspartnern FH Münster, Fachbereich Architektur (Münster School of Architecture, MSA), BOK + Gärtner GmbH (Agentur für Kommunikationsdesign und Szenografie) und dem FabLab des münsterLAND.digital e.V. zusammen.

Das Projekt wird gefördert und unterstützt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesförderprogramm Regionale Kulturpolitik) und die Commerzbank-Stiftung.

Mittwoch 21.11.2018 um 16.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.