Oelde Akustisch am Freitag

Am kommenden Freitag, den 6. April, startet die beliebte Live-Musik-Session „Oelde Akustisch Open Stage“ ab 20.00 Uhr in der Alten Post in Oelde. 

 

Im Wechsel treten fest angemeldet die Gruppe „Jan und Kumpels“, „Moritz Rakete“, der Chor „Soundcheck“ und die Formation „SMM“ (Stefi, Malles und Mal) auf. Martin Bischoff – Mitorganisator der Open Stage – , teilte uns mit das der Abend übrigens italenisch angehaucht wird mit Ennio und Andrea aus Gütersloh.

Laut Organisatoren sind noch Startplätze frei. Wer also Lust hat, auf der kleinen großen Bühne der Alten Post seine Stücke zu präsentieren, kann gerne Martin Bischoff kontaktieren.

Wann und wo:

6. April 2018

Alte Post in 59302 Oelde, Bahnhofstr. 27

Einlass 19.00 Uhr | Start 20.00 Uhr

Eintritt frei!

Hier noch ein Rückblick auf die letzte Open Stage. Die Musiker im Video haben sich am Abend zusammengefunden und gemeinsam dieses Stück von Jimi Hendrix vorgetragen.




Electronic Noise in Alte Post

Am Samstag, den 28.Mai 2016, geht es in der Alten Post von 21.00 – 05.00 Uhr ab. Fans der elektronischen Musik können hier bei Getränken und guter Stimmung abtanzen. Damit die Freunde der elektronischen Musik auch in Fahrt kommen, wird nicht nur etwas für die Ohren, sondern auch viel fürs Auge geboten.

DMK Eventtechnik sorgt dabei für Lichteffekte, Videoprojektionen und Nebelwerfer. Diese werden die Gäste visuell auf eine musikalisches Reise schicken.  Auf die Ohren gibt es dabei von Farid (Ägypten), Daniel Kolodzeiski alias Kollo (Deutschland) und Masz aka Mase (Polen).

2016-04-16-Electronic Noise (5)2016-04-16-Electronic Noise (3)

Genau das Richtige, um sich mal den Kopf frei zu blasen.

Wann, wo, wie?

Alte Post

59302 Oelde

Bahnhofstraße 27

Eintritt 5,- €

2016-04-16-Electronic Noise (1)2016-04-16-Electronic Noise (2)




SPD Oelde bezieht Stellung zur Alten Post

Am letzten Freitag, den 09.10.2015, positionierte sich die SPD mit dem „Roten Grill“ vor der Alten Post in Oelde, um ein deutliches Zeichen zu setzen für ihren Erhalt. Diese ist, wie jüngst berichtet, von drastischen Sparmaßnahmen bedroht. Die Parteimitglieder und viele Nicht-Parteimitglieder zeigten von weitem bereits Ihre Einstellung zur eventuellen Spar-Kastration. Buttons wurden an den Jacken getragen mit der Aufschrift „Alte Post im vollem Umfang erhalten“ oder „Alte Post vor dem Aus? Nein Danke!!!“ Wir haben vor Ort mit dem Bürgermeister gesprochen, der ebenfalls anwesend war.

Oelder Anzeiger, "Rote Grill" Alte Post

© alle Fotos Oelder Anzeiger / Torsten Schwichtenhövel

Bei dem „Roten Grill“ handelt es sich um eine simple, aber interessante Veranstaltung. Ein Grill wird mal hier mal dort in Oelde aufgestellt. Bratwürstchen, Pils und Softdrinks gibt es gratis. Jeder ist willkommen zum Wurst- & Bier- Talk der SPD.

Im Vergleich zum letzten „Roten Grill“, den wir besucht hatten, ist uns aufgefallen, dass sehr viel mehr Menschen anwesend waren. Von Jugendlichen bis zu älteren Menschen waren eigentlich fast alle Jahrgänge vertreten auf der Veranstaltung.

Der Bürgermeister der Stadt Oelde, Karl-Friedrich Knop, war ebenfalls der Einladung zur Veranstaltung gefolgt, um sich Fragen und Kritiken zu stellen. Wir haben nachgefragt.

Bürgermeister Knop mit Nadine Diekmann, SPD Oelde, im Gespräch (rechte Seite)

Bürgermeister Knop mit Nadine Diekmann, SPD Oelde, im Gespräch (rechte Seite)

Auf unsere Frage, ob der Haushalt 2016 bereits vor dem Abschluss stehe, damit die Mitarbeiter der Alten Post Planungssicherheit erhalten, berichtete uns Herr Knop, dass dieser sich aktuell noch in der Bearbeitung befindet und die Fachabteilungen eine reine Empfehlung zu Einsparmöglichkeiten abgeben werden.

Auf die Frage, ob die Mitarbeiter der Alten Post sich zu den möglichen Sparvorschlägen äußern können, erhielten wir die Aussage, dass diese Empfehlungen bei der Stadt erst geprüft werden, um später in einer Ratssitzung ein Ergebnis abzustimmen.

Weiter berichtete uns Herr Knop, dass der Wegbruch der Gewerbeeinnahmen Oelde hart getroffen habe. Anstelle von einigen Hunderttausend Euro, mit denen als Einnahme kalkuliert wurde im Vorfeld, beziffere sich die tatsächliche Zahl auf stattliche 3 Millionen Euro. Obendrauf komme noch weiter die Rechnung für die Kreisumlage, die – obwohl es der Stadt so schlecht geht – auf Basis der letzten Periodenansicht (2 Jahre) der Stadt Oelde dieses Geld einfordert.

Der Bürgermeister war in viele Gespräche vewickelt

Der Bürgermeister war in viele Gespräche verwickelt

Der Bürgermeister erklärte weiter, dass er das Ziel verfolgt keine Einrichtung komplett zu schließen, sondern erst bei allen städtischen Betrieben 25 Prozent zu sparen.

Auf die Frage des OELDER ANZEIGER, ob die Stadt Oelde die ansässige Industrie um Unterstützung bitten wird, berichtete Herr Knop, dass natürlich auch in diese Richtung gedacht wird. Über die Zahlung weiterer Steuergelder der Gewerbebetriebe würde sich die Stadt jedoch mehr freuen.

Wir danken an dieser Stelle Herrn Knop für das offene Gespräch.

Nadine Diekmann von der SPD teilte uns mit, dass sie es verstehen kann das Gespart werden muss, aber überall die 25 Prozent durchzudrücken wäre der falsche Weg und es müsse sorgfältig geschaut werden, wie man eine gerechte Verteilung auf alle Bereiche hinbekommen kann.

Während unseres Aufenthaltes haben wir aus der Menge der Diskussionen immer wieder Dinge herausgehört wie:

Die Alte Post kann man doch nicht zumachen!

Wo sollen die Jugendlichen denn dann noch hin?

Kann man nicht an anderen Stellen mehr Geld sparen?

2015-10-09-Rote Grill (16)

Die ganzen Gespräche sowie auch die Stimmung der jungen und alten Menschen wurde unterstrichen durch traurige Mienen.

Miese Stimmung

Gedrückte Stimmung

Ralf Dickmann, 1. Vorsitzender des Jugendwerks für die Stadt Oelde e.V., spiegelte den Abend wie folgt wieder.

Die Aktion ist super gelaufen! Nicht das Essen von Grillwurst stand im Fokus, sondern der Wunsch nach Information und Beteiligung! Das wird auch Zeit, denn es sind aus den Reihen der Ratsfraktionen Kräfte am Werk, die uns aus unserem Engagement für die Alte Post einen Vorwurf machen! Das muss man sich mal vorstellen!!! Eine Frechheit! Fordern zur sachlichen Diskussion außerhalb von sozialen Netzwerken und Zeitungen auf, so sind aber aus meiner Sicht die krassesten finanziellen Fehlentscheidungen getroffen worden! Und natürlich würden wir in der knappen Zeit, die uns bleibt, kaum etwas bewegen können! Und wir werden ganz bestimmt nicht in Duldungsstarre verfallen, nur weil es einer politischen Gruppierung in den Kram passt! Daher Danke an die SPD Oelde, dass sie für uns etwas bewegt hat!!!

Auch der Bürgermeister hat lange mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und die finanzielle Misere erklärt. Das war ihm ein persönliches Anliegen.

Auch hier ein Danke Schön an den ersten Oelder Bürger!

Wir danken Herrn Dickmann für die Auskunft

Ralf Dickmann schaute regelmäßig auf die aktuellen Zahlen der Petition

Ralf Dickmann schaute regelmäßig auf die aktuellen Zahlen der Petition

Hoffnungsschimmer für einige war der Blick auf die Live-Schaltung der Online-Petition (wir haben berichtet) der Alten Post, wo Unterschriften gesammelt werden. Die Öffentlichkeit soll aufgerüttelt und für den Erhalt der Alten Post gestritten werden. In vielen öffentlichen Geschäften liegen ebenfalls Unterschiftenbögen aus zum Eintragen.

Oelder Anzeiger, "Rote Grill" Alte PostOelder Anzeiger, "Rote Grill" Alte PostOelder Anzeiger, "Rote Grill" Alte Post

Ob eine erfolgreiche Petition jedoch am Ende das gewünschte Resultat, den Erhalt der Einrichtung in seiner jetzigen Form bringt, ist noch fragwürdig.

Alle Fotos © Oelder Anzeiger / Torsten Schwichtenhövel




Online Petition zum Erhalt der Alten Post

Innerhalb 24 Stunden haben sich hunderte Bürger und Freunde der Alten Post in Oelde spontan einer Online-Petition angeschlossen, bei der es um die Rettung der Alten Post geht. Der OELDER ANZEIGER folgte dem Hilferuf der beliebten Institution und recherchierte, was auf die Jugendeinrichtung zukommt.

2015-10-08-Petition

Viele hunderte Unterschriften stehen für den Erhalt der Alten Post. Quelle: openPetition.de

Schriftführerin Frau Lena Wickenkamp, Ralf Dickmann, 1. Vorsitzender, sowie sein Stellvertreter Herr Hans-Jürgen Netz, alle vom Jugendwerk für die Stadt Oelde e.V., empfingen uns in der Alten Post.

2015-10-06-Alte Post

Lena Wickenkamp, Ralf Dickmann und Hans-Jürgen Netz ist nicht zum Lachen zumute

Die Kürzung

Wie aktuell in aller Munde befindet sich die Stadt Oelde in der Haushaltssperre. Bürgermeister Karl Friedrich Knop hat diese durch den Kämmerer ausgerufen. Im Ergebnis sollen pauschal 25 Prozent der freiwilligen Leistungen überall bei den städtischen Einrichtungen eingespart werden.

Das Jugendamt wurde daraufhin von der Stadt beauftragt, für den Haushalt 2016 ebenfalls 25 Prozent der besagten freiwilligen Leistungen fiskalisch einzusparen. Hierbei habe jedoch der Fachdienstleiter den Bereich der Schulsozialarbeit ausgeklammert, berichtet Ralf Dickmann. Im Ergebnis führt dies zu einer Beschneidung von über 50 Prozent der bisherigen Mittel für die Alte Post.

Das bedeutet?

Unter dem Strich würden der Einrichtung 93.500 € jährlich entzogen. Das Ergebnis ist hart: Die verbleibenden Mittel würden für gerade 1,25 Arbeitsplätze ausreichen. Sollte dies durchgepeitscht werden, stehen die Mitarbeiter nach Vertragsauslauf am 31.12.2015 auf der Straße.

Sofern es bis dahin noch keinen Haushaltsentwurf 2016 gibt, wird es auch keine Klarheit geben, was konkret passieren wird. Folglich würden in der Alten Post die Lichter ausgehen. Musikveranstaltungen, Theaterstücke, Integrationscafe, Christmas Special, Band Accademy usw. würde es nicht mehr geben.

Seit Jahrzehnten steht die Alte Post als Treffpunkt für Jugendliche. Hier eine Szene vom beliebten Christmas Special.

Seit Jahrzehnten steht die Alte Post als Treffpunkt für Jugendliche. Hier eine Szene vom beliebten Christmas Special.

Herr Dickmann:

Wir sind die Zugspitze der Kürzung

Seit drei Wochen schlafe ich gedanklich in der Alten Post

Herr Netz:

Es wird der Druck an die schwächsten weitergegeben, die die am wenigsten schreien, die die sich am wenigsten wehren wie kleine Kinder und Jugendliche … Wir werden Personal entlassen müssen und mit dem verbleibenden Team kann die Alte Post nicht mehr gehalten werden. Somit gehen die Lichter aus bei der Alten Post

Frau Wickenkamp:

Das Jugendamt macht Vorschläge, welche Leistungen rein rechnerisch rausoperiert werden könnten

Fällt Jugend- und Kinderarbeit in Oelde bald weg?

Fällt Jugend- und Kinderarbeit in Oelde bald weg?

Die Entstehung

Das Jugendwerk für die Stadt Oelde e.V. ist der Trägerverein der Alten Post. Dieser Verein wurde in den 70er Jahren gegründet mit dem Ziel, die offene Jugend- und Kinderarbeit unter einem Dach zentral zu unterstützen. Herr Netz berichtete dem OELDER ANZEIGER, dass die Mitglieder des Vereins aus den Reihen der katholischen wie auch evangelischen Kirche stammen, hinzu kommen die Oelder Fraktionen und Mitglieder des Oelder Stadtrates. Dazu kommen Vertreter der Grundschulen und weiterführenden Schulen. Daraus entstanden ist damals dann die Alte Post.

Die Umstruktuierung

Im Jahr 2005 gab es eine Umstrukturierung, wonach der Verein und die Alte Post mit der Stadt Oelde einen Leistungsvertrag abschlossen. Dieser Leistungsvertrag ist gekoppelt mit dem Kinder- und Jugendföderplan und wird für jeweils fünf Jahre aufgestellt. In diesem Plan wird definiert, was politisch in der Stadt an Kinder- und Jugendarbeitsschwerpunkten vorhanden sein soll. Das gesamte Paket entpricht dann 100% Leistung in Form von Stunden für die besagten fünf Jahre.

Die Arbeit

Ralf Diekmann berichtet, dass es verschiedene Bereiche für die Gesamtstunden aller Mitarbeiter der Einrichtung gibt. Die Bereiche sind z.B.: Kinder- und Jugendschutz, Schulsozialarbeit, Kulturelle Kinder- und Jugendarbeit, geschlechtsspezifische Arbeiten für Jungen und Mädchen etc.. Die Pädagogen füllten dann diese Bereiche mit Inhalten.

Die Petition2015-10-09-Alte Post (1)

Mit einer Online-Petition soll nun die Öffentlichkeit aufgerüttelt und für den Erhalt der Alten Post gestritten werden.  Innerhalb von nur 24 Stunden unterzeichneten 800 Bürger aus Nah und Fern die Petition, darunter 466 Bürger mit Wohnsitz in Oelde. Sobald 630 Oelder die Petition unterzeichnet haben, ist das Quorum erreicht. Das Quorum gibt an, wie viele Unterschriften nötig sind, damit openPetition von den zuständigen gewählten Vertretern eine Stellungnahme zur Petition einholt.

2015-10-09-Alte Post (2)

Unterschriften werden in der Alten Post gesammelt

Der OELDER ANZEIGER ruft seine Leser auf, die Petition unterschriftlich zu unterstützen. Die Alte Post muss mit ihrem vielfältigen Angebotsspektrum als wichtigstes Angebot für die Kinder- und Jugendarbeit der Stadt erhalten bleiben.

Hier geht es zur Petition:

https://www.openpetition.de/petition/online/rettung-der-alten-post




Akustik Open Stage Freitag in der Alten Post

Am morgigen Freitag, den 10. April, ist es wieder so weit und es heißt Bühne frei in der Alten Post Oelde. Ab 20:00 Uhr wird wieder zur beliebten Akustik Open Stage eingeladen. Der Eintritt ist wie immer frei. Die Open Stage wird immer von einem sogenannten Opener eröffnet, welcher ca. 45 Minuten die zahlreichen Gäste in den Abend hinein begleitet. Morgen wird diesen Part die Band “Etage2” aus Hannover übernehmen.

Frank Handschuhmacher moderierte locker durch den Abend

Herein! Herein! heißt es morgen bei der Akustik Open Stage

Die weiteren festen Startplätze sind an folgende Künstler vergeben:

Frank Handschuhmacher, Songwriter und Mitorganisator, wird dem Oelder Publikum wahrscheinlich Stücke vom King oder Cash präsentieren.

Dominique Paulin wird wieder das Oelder Publikum mit seiner Gitarre verzaubern.

Eject„, eine junge Band aus Gütersloh.

Der „Könich“ wird ebenfalls wieder mit von der Partie sein.

Martin Nastielski ist mit dabei.

Den letzten festen Startplatz hat sich „Emergency Exit“ gesichert.

Für weitere fünf spontan Entschlossene ist morgen noch Platz bei der Akustik Open Stage. Für einen Vorgeschmack empfehlen wir die Videos von unserem Oelder Anzeiger-Kanal bei YOUTUBE oder den Rückblick zu den Berichten zu den bereits stattgefundenen Akustik Open Stages.




Volles Haus bei der sechsten Oelder Akustik Open Stage

Sage und schreibe zwölf Künstler und Formationen brachte am letzten Wochenende die Akustik Open Stage in Oelde auf die Bühne der Alten Post. Der Ansturm an Gästen und Musikern zeigt deutlich, dass sich diese Veranstaltung zu einem festen Treffpunkt entwickelt hat von Musikern und Musikliebhabern.

Oelder Akustik Open Stage

Gerammelt voll war es

Gerammelt voll war es

Seit einem Jahr genießen nun Gäste und Künstler im Zweimonatstakt die heimische Atmosphäre in der Alten Post in Oelde. Die Open Akustik Stage versteht es dabei immer wieder aufs Neue, Brücken zu schlagen zwischen den verschiedensten Musikrichtungen wie zum Beispiel der klassischen Gitarre zum Hardrock-Cover bis hin zu selbst komponierten Stücken. Der jüngste Streich der Akustik Stage reiht sich somit in die Erfolgsserie ein, welche Künstler fernab von der Stadt-, Kreis- und öfter auch der Landesgrenze anlockt.

Frank Handschuhmacher moderierte locker durch den Abend

Frank Handschuhmacher moderierte locker durch den Abend

Der Mitorganisator Frank Handschuhmacher wirkte routiniert und gelassen, während er sich darum kümmerte, dass die Künstler und Gruppen die Auftrittsreihenfolge einhielten und versorgte den ein oder anderen mit einem Kabel, wenn dieser es vergessen hatte. Martin Bischoff, ebenfalls Organisator, erklärte wie immer allen festen Startplätzen, von denen es sechs Stück gibt, vor Beginn im Backstagebereich den Ablauf des Abends. Weitere fünf freie Plätze können (wobei es hier auch sechs wurden) von Kurzentschlossenen am jeweiligen Abend noch besetzt werden.

Die Band „Close to Solution“ aus Hamm startete pünktlich um 20:00 Uhr die Oelder Akustik Open Stage. Der Opener spielt dabei immer ca. 45 Minuten und bereitet das Publikum auf einen musikalischen Abend vor.

Nicole Stremming und Manuel Lackmann

Nicole Stremming und Manuel Lackmann

Das Fünfer-Team, bestehend aus Nicole Stremming (Gesang), Manuel Lackmann (Gesang), Matthias Feder (Gitarre), Michael Strüwer (Gitarre) und Tristan Claves (Percussion), spielte dabei Country, Oldies und bekannte Pop-Songs wie „On top of the world“ von den Imagine Dragons, „Stay“ von Sugarland oder „Hotel California“ von den Eagles.

Matthias Feder

Matthias Feder

Sängerin Nicole und Sänger Manuel überzeugten dabei im Duett oder auch jeder für sich selbst mit sehr tollen Stimmen. Schön zu sehen war dabei das Zusammenspiel der beiden. Gingen die Stücke unter die Haut, verstanden sie es dabei auch visuell eine Verbindung zur bestehenden Stimmung herzustellen. Bei anderen Songs mit mehr Power konnte man beiden die Freude an der Musik an den Gesichtern ablesen.

Matthias Feder und Michael Strüwer verstanden es mit ihren Gitarren dabei, die beiden Sänger perfekt zu begleiten. Nach nur wenigen Saitenanschlägen konnte man direkt die Songs erkennen welche kurz darauf durch die Alte Post ertönten. Der Neue im Team an der Percussion, Tristan Claves, hielt dabei die Band im Rhythmus.

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Tristan Claves

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Michael Strüwer

Hängen geblieben ist, dass die Gäste der Open Stage Session jeden Song der Band mit einem ordentlichen Applaus honorierten. Rückblickend auf den ersten Auftritt in der Alten Post im letzten Jahr ist einem direkt aufgefallen, wie stark sich die Band entwickelt hat. „Close to Solution“ ist nicht nur knapp dran, sondern die Lösung für gelungene Musik und Entertainment.

Das Musik groß und klein sowie jung und alt verbindet, präsentierte sehr gut Matthias Feder, indem er die Nachwuchssängerin Eileen Recker aus Oelde für einen Song auf die Bühne holte. Die beiden haben sich auf einer der vergangenen Oelder Akustik Open Stages kennengelernt, wo Matthias das Talent der jungen Dame aufgefallen war. Das junge Stimmwunder sang gemeinsam mit Manuel im Duett einen sehr gefühlvollen Song. Eileen sang dabei über Wolkenkratzer und stieg dabei mit ihrer Stimme in andere Sphären auf.

Hut ab vor dem Mut der jungen Sängerin

Hut ab vor dem Mut der jungen Sängerin

Stefanie Heinrich und Martin Bischoff spielten dann gemeinsam als Repräsentanten der klassischen Musik die Stücke „Comic Guitar Man“ von Peter Horton und Siggi Schwaab, „Daydream“ von Stephan Bormann und als letztes Stück „Toccata for a wild old Lady“ ebenfalls von Schwaab und Horton. Die Gäste und Gitarrenfreunde konnten ein klares, kräftiges sowie leichtes und schnelles Spiel der beiden Gitarrenspieler verfolgen.

Stefanie Heinrich und Martin Bischoff zauberten auf ihren Gitarren

Stefanie Heinrich und Martin Bischoff zauberten auf ihren Gitarren

Der aus Münster kommende Singer und Songwriter JAP (Jap Müller) spielte Easy Listening-Titel mit guter Zupftechnik.

Jap Müller

Jap Müller

 „Pam and the Radiofaces“ spielten oder besser gesagt hauchten der Veranstaltung mit einem Schlag eine Wahnsinns-Atmosphäre ein. Sängerin Pam Tschentscher mit einer Stimme, die mal so zart hauchte, dass man verstummte und einfach nur zuhörte, um dann im nächsten Moment wieder von ihrer geballten Energie mitgerissen zu werden. Dabei wurde sie von Wolfgang Stilke (Percussion), dem Oelder Willi Zurwonne (Gitarre und Gesang), Uli Görsmeier (Gitarre und Gesang) und Jochen Leifeld (ebenfalls Gitarre und Gesang) begleitet. Die bekannten Musiker verstanden es dabei, punktgenau im Takt mit Gitarrensolos und Backgroundvocals Pam den instrumentalen Rückenwind zu geben.

Pam and the Radiofaces gaben Gas auf der Bühne

Pam and the Radiofaces gaben Gas auf der Bühne

Der Oelder Holger Löbbert, welcher die Open Stage zum ersten Mal besuchte, war begeistert.

Ich hätte nicht gedacht, dass hier solche Granaten auftreten!

Selbstgeschriebene Rock-Songs und Balladen gab es dann vom Singer und Songwriter Markus Draeger. Ohne großes Rumgequatsche stellte er sich kurz auf der Bühne vor und startete direkt durch mit seinem Song „Keep it real“. Einem Lied darüber sich selbst treu zu bleiben. Bei „Behind the Mirror“ ging es um aufgesetzte Facetten um zu überleben und sich seine eigenen Fehler vor Augen zu halten. Markus machte mit dem Titel „Our Life“ deutlich, dass man seine eigenen Ziele und Träume verfolgen soll. Ehrlich und gerade heraus kamen dabei die Songs von Draeger rüber.

Markus Draeger

Markus Draeger

Dominique Paulin, gebürtig aus Paris und nun in Schloß Holte-Stukenbrock wohnhaft, verzauberte den Saal mit seinen Akustikkünsten. Dominique spielte dabei wunderschön sanfte, vom perfekten Fingerstyle geprägte Stücke in den Saal der Alten Post hinein.

Dominique Pauline verschaffte mit seinem ruhigen Gitarrenspiel eine entspannte Atmosphäre.

Dominique Pauline verschaffte mit seinem ruhigen Gitarrenspiel eine entspannte Atmosphäre.

Am besten lässt sich die Musik damit beschreiben, dass wir eine Frau im Publikum beobachten konnten, welche entspannt mit dem Rücken an der Wand lehnte, die Augen geschlossen hielt und mit einem leichten entspannten Grinsen auf den Lippen der Musik lauschte. Magnifique Dominique !

Passend zum ersten Jahrestag der Open Akustik Stage trat Karina Rolf wieder auf die Bühne. Sie hatte die erste Stage 2014 mit eröffnet. Begleitet wurde sie nun vom Gitarristen Volker Junker der Band „Lucky Star„. Hängengeblieben ist eine sehr gefühlvolle Version des Songs „Chasing Cars“ von Snow Patrol.

Karina Rolf mit Volker Junker

Karina Rolf mit Volker Junker

Jan Fuchs

Jan Fuchs

Bereits zum dritten Mal spielte der Musiker Jan Fuchs auf der Open Stage. Mit dem Song „Fourteen“ unterstrich Jan von Null auf Hundert seinen Stimmumfang von sanft bis kräftig. Bevor Jan den Song „Your Body Is a Wonderland“ spielte, erzählte er den Gästen noch etwas.

Den nächsten Song widme ich Thomas Steinhoff, der mich nach wie vor immer am liebsten abmischt. Mich und meine sehr schwierige Stimme. Wenn ich diesen Song spiele, denke ich an deine erotische Präsenz.

Mit Gelächter und Freuden-Pfiffen begrüßten die Anwesenden den Song von Jan für Thomas Steinhoff, der hier wie immer am Mischpult einen super Job ablieferte.

Dann wurde es eng auf der Bühne der Alten Post. Ein Teil des Chors „Soundcheck“ aus Beckum betrat als nächstes die Bühne. Der Chor, welcher noch recht jung ist, wird durch Martin Bischoff geleitet und widmet sich sowohl älteren Klassikern als auch moderneren Liedern. Der Chor sang unter anderem „Hymn“ von Barclay James Harvest, „You Ain´t Goin´Nowhere“ von Bob Dylan sowie „Hal-le-lu-jah“ aus der Feder des Altmeisters Leonard Cohen.

Der Chor "Soundcheck"

Der Chor „Soundcheck“

Der Chor konnte mit vier unterschiedlichen Stimmlagen überzeugen. Die Gäste schunkelten und sangen zu den Stücken mit, welche teils gefühlvoll, teils kräftig durch die Alte Post schallten. Entlohnt wurde der erste Auftritt des Chors mit einem tollen Applaus.

Erstmailig war ein Chor auf Oelder Akustik Open Stage

Erstmailig war ein Chor auf Oelder Akustik Open Stage

Yasemin Shadia Djamila

Yasemin Shadia Djamila

Fred Erikson

Fred Erikson

Fred Erikson spielte und sang nachfolgend ruhige mit Rock angehauchte Balladen. Bei einigen Passagen erwartete man, dass im nächsten Moment die Post abgehen würde. Fred verstand es aber, den Fuß vom Gas zu lassen, um die Songs sicher und ruhig in den Hafen zu manövrieren. Für die notwendige Power holte er sich dann aber weibliche Verstärkung auf die Bühne durch Yasemin Shadia Djamila. Gemeinsam präsentierten sie den Song „Rolling in The Deep“ von Adele.

Mit Querflöte und Gitarre traten dann Caro und Martin auf die Bühne (Nachnamen unbekannt). Die Tiefenentspannte Stimme von Martin, gepaart mit der Querflöte von Caro ließen die Gäste relaxen.

Yasemin Shadia Djamila

Caro und Martin

Der Stammkünstler Könich (Christian Kaczmarek) aus Beckum sang dem Oelder Publikum Songs vor. Hängen blieben Passagen wie „So stelle ich mir Politiker beim Ficken vor“ von Götz Wiemann oder „In meiner Wanne bin ich der Kapitän“.

Christian stellt sich "Politker beim Ficken vor"

Christian stellt sich „Politker beim Ficken vor“

Beim Könich konnte man ebenfalls feststellen, dass sich dieser weiterentwickelt hatte. Vergleicht man seinen Auftritt von vor einem Jahr mit dem jetzigen, hört man heraus, dass sein Gitarrenspiel sauberer geworden ist.

In Anbetracht des Gesamtpakets der sechsten Oelder Akustik Open Stage, können die Veranstalter Martin Bischoff, Frank Handschuhmacher und Thomas Steinhoff ruhigen Gewissens aussagen, dass sich Qualität rumspricht.




Sechste Oelder Akustik Open Stage in der Alten Post

Bühne frei heißt es heute am Freitag, den 06.2.2015 wieder in der Alten Post in Oelde ab 20:00 Uhr zur beliebten Open Stage. Diese begibt sich mit dieser Veranstaltung ins zweite Jahr und lockt kontinuierlich von nah und fern Musiker und Künstler an. Der Eintritt ist wie immer frei. Die Open Stage wird immer von einem sogenannten Opener eröffnet, welcher ca. 45 Minuten die zahlreichen Gäste in den Abend hinein begleitet. Morgen wird diesen Part die Band „Close to Solution“ aus Hamm übernehmen. Eine Formation, die bereits letztes Jahr im Oktober die Oelder überzeugte.

Close to Solution

Close to Solution

Weiter sind die festen Startplätze vergeben durch folgende Gruppierungen:

Steffi und Malles, Jap Müller, Markus Draeger, Karina & Volker und der Könich sind ebenfalls am Start. Für Kurzentschlossene gibt es an dem Abend noch Plätze. Einen dieser Plätze hat sich der Chor „Soundcheck“ aus Beckum gesichert, der dem Publikum mal etwas ganz anderes bietet. Der Chor ist noch recht jung und sammelt mit der Open Stage-Session seine erste Bühnenerfahrung.

Soundcheck bei der Probe

Soundcheck bei der Probe




Oelder Akustik Open Stage – zum fünften Mal gute Musik

2014-12-12-Session MicroAm letzten Freitag spielten erneut Musiker in der Alten Post Oelde. Acht Künstler traten an dem Abend auf mit unterschiedlichen Song- und Spielrichtungen. Wurde der Weihnachtsmarkt wegen schlechtem Wetter abgebrochen, hoffte man insgeheim auf ein volles Haus. Unter anderem auch, weil die Veranstaltung unter dem Motto „Spenden für den Oelder Tisch“ stand.

Die Akustik Open Stage verlangt keinen Eintritt, und die Künstler- wie auch Hobbykünstler treten völlig ohne Gage auf. Das Einzige, was herum gereicht wird, ist ein Spendenhut, in den ein jeder reinwerfen kann, was er denn meint zahlen zu wollen. Diesen Huteinsatz erhält immer der sogenannte Opener. Dieses Mal begleitete Church Street Waltz aus Münster das Oelder Publikum in den Abend hinein.

2014-12-12-Session Church Street Waltz

Markus Spielbrink und André Stappert

Das Duo spielte Folk- und Bluegrass-Stücke, welche durch Instrumente wie Banjo, Gitarre oder einer selbst hergestellten „Oktavmandoline“ geprägt wurden. André Stappert überzeugte mit einer sehr guten Stimme und tollem Finger-Picking auf dem Banjo und der Gitarre, die schlagartig Erinnerungen aufkommen ließen an Country-Musik und alte US-Filme. Sein Partner Markus Spielbrink holte aus seiner selbstgebauten „Oktavmandoline“ und Mandoline irre Sounds heraus, welche sich perfekt in die Songs schmiegten. Mal sanft, mal schnell flitzten die Finger auf dem Griffbrett hin und her.

2014-12-12-Session Church Street Waltz

Markus Spielbrink mit seiner Mandoline

Nach dem mit Applaus honorierten Auftritt der beiden Künstler aus Münster sprach Herr Klemens Geissen, Vorsitzender vom Oelder Tisch e.V., zu den Gästen in der Alten Post, um den ehrenamtlichen Verein vorzustellen. Einleitend sagte Herr Geissen:

Ich muss sagen, auch ohne dass jetzt etwas in die Spendendose kommen sollte, habe ich es nicht bereut, zu kommen. Ich habe bereits eine wunderbare Stunde mit Musik erlebt und danke den beiden Musikern aus Münster.

2014-12-12-Session Klemens Geissen

Herr Geissen gründete den Oelder Tisch am 6. November 2008, um den Tafelgedanken in Oelde aufleben zu lassen

2014-12-12-Session Spendentisch

Lebensmittel für den Oelder Tisch wurden mitgebracht

Nach der Vereinsvorstellung wurde eine Spendendose herumgereicht. Es konnten insgesamt 118,58 € als Spende an den Oelder Tisch übergeben werden. Nach dem ausführlichen Bericht über Menschen, die in Oelde leben und oftmals unverschuldet in Not geraten sind, sowie die Beschreibung der körperlichen Arbeit und der damit verbundenen logistischen Aufgabe der ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder und Helfer der Oelder Tafel, öffneten sich die Geldbörsen der Zuhörer im Saal leicht.

Trotz aller Hoffnungen und optimaler Voraussetzung dank der Schlechtwetterlage war die Akustik Open Stage dieses Mal leider nicht so gut besucht wie sonst. Wahrscheinlich lag es einfach daran, dass viele Menschen im Dezember sehr viele Termine haben.

Viel Platz gab es dieses Mal leider in der Alten Post

Viel Platz gab es dieses Mal in der Alten Post

Nach der tollen Vorlage der Jungs aus Münster trat der junge Gitarrenspieler Dennis Gottwald auf die Bühne. Gänzlich ohne Gesang, sondern „nur“ mit dem Fingerspiel entzauberte er zwei von drei Gitarren (eine wollte nicht so recht und war brummig) wunderbare Töne.

2014-12-12-Session Dennis Gottwald

Auf den Punkt genau spielte Dennis

Das Trio „Sky Pilot“ aus Hamm überzeugte mit ausschließlich selbst geschriebenen Titeln. „Protest Song“ gefiel vom Rhythmus sowie inhaltlich vom Instrumentalischen sehr gut. Mundharmonika, Bass-Ukulele sowie Percussion lieferten sich einen flotten harmonischen Schlagabtausch.

Selbstgemachtes aus Hamm gab es von  Sky Pilot von Ralf, Michaela und vom Ukulele-Bass-Schlumpf Thomas

Selbstgemachtes aus Hamm gab es von Sky Pilot von Ralf, Michaela und Ukulele-Bass-Schlumpf Thomas

Als nächstes trat der gern gesehene Wiederholungstäter Jay Minor auf die Bühne. Jay, der bereits mehrfach auf der Session in Oelde aufgetreten war, machte einen Deal mit dem Oelder Publikum. Er hatte fünf seiner CDs mitgebracht, von denen der Erlös komplett an die Oelder Tafel ging. Damit die Kunden aber nicht die Katze im Sack kaufen mussten, zauberte Jay auf der Gitarre unter anderem perfekte Fingerstyle-Stücke von den Jackson Fives und das Weihnachtslied von „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“.

Jay Minor, immer wieder gut, immer wieder gerne gehört

Jay Minor, immer wieder gut, immer wieder gerne gehört

Nach den sanften Klängen von Jay rüttelte Christian Bause das Oelder Publikum wieder ordentlich wach. „Weißt Du eigentlich, warum ich dich nicht frage“ oder selbstgeschriebene Passagen wie: „Mir gehts nicht gut, ich bin zu fett und bestell Pizza im Internet“ oder „Ich habe Facebook, Whats App & SMS“ ließen einen über Liebe und den Fluch und Segen der Kommunikationstechnik nachdenken.

Volles Rohr und doch gefühlvoll dabei spielte und sang Christian auf der Bühne

Volles Rohr und doch gefühlvoll spielte und sang Christian auf der Bühne

Mit dem Titel „Cocaine“ animierte Ulli Wreede das Publikum zum Mitsingen. Zwischen seinen Stücken trug Ulli auch das ein oder andere Gedicht kurz vor, bevor er den Abschluss mit einem selbstgeschriebenen Song über die Liebe machte.

Speziell ging Ulli ans Werk mit Coversongs und einer Eigenkomposition

Speziell ging Ulli ans Werk mit Coversongs und einer Eigenkomposition

Mit starkem Pochen in der Brust ging anschließend der Verfasser dieser Zeilen auf die Bühne. Außer Herzklopfen hatte er den Song „Streets of London“ von Ralph McTell, „99 Luftballons“ von Nena und zuletzt „Fields of Gold“ von Sting im Gepäck. An dieser Stelle ein kleines Dankeschön an das Kamerakind Heike Handschuhmacher, die für den Berichterstatter übernommen hatte.

Torsten Schwichtenhövel "Jeder Auftritt ist eine Erfahrung und Lehrstunde" wie mein Freund Frank Handschuhmacher immer sagt

Torsten Schwichtenhövel „Jeder Auftritt ist eine Erfahrung und Lehrstunde“ wie Frank Handschuhmacher immer sagt

Last but not least betrat Reinhard Weeg die Bühne, der im Backstage-Bereich mitteilte, dass er lange Zeit pausiert hatte mit der Musik. Auf der Bühne selber spielte er unter anderem das Stück „A Horse with no name“ von der Band America aus dem Jahre 1971 und „Those were the days my friend“ von Mary Hopkins. Sein Set schloss Reinhard mit dem Beatles- Song „Get Back“ und einem kleinen Spagatsprung ab.

Reinhard machte den offiziellen Abschluss der Session in Oelde mit guten Cover Songs

Reinhard machte den offiziellen Abschluss der Session in Oelde mit guten Cover Songs

Somit endete die fünfte und letzte Open Akustik Session in der Alten Post in Oelde für dieses Jahr. Die nächste Session wird voraussichtlich im Februar 2015 wieder stattfinden. Weitere Informationen oder eine Anmeldemöglichkeit findet man hier: Oelder Akustik Open Stage.

2014-12-12-Session 088

Vor dem pünktlichen Startschuss gab es ein Briefing von Martin Bischoff

Einen Videorückblick vom Freitag gibt es hier zu sehen:




Open Stage Session für den Oelder Tisch

2014-12-02-Oelder Tisch LogoDie Künstler der bevorstehenden Oelder Akustik Open Stage, welche am 12. Dezember wie gewohnt in der Alten Post ab 20:00 Uhr startet, freuen sich auf zahlreiche Gäste und Freunde der handgemachten Musik. Der Eintritt ist wie immer frei.

Zu Beginn wird der Opener Church Street Waltz spielen. Hierzu wird (wie sonst auch, da die Opener die meiste Arbeit leisten auf der Bühne) ein Hut rumgehen, wo ein jeder etwas reinwerfen kann in Form von Münzen oder bunten Scheinen.

Von diesem Huteinsatz wird die Band einen Teil dem Oelder Tisch e.V. abgeben.

2014-10-17-Church Street Waltz

Teilen den Hut für den Oelder Tisch: Church Street Waltz aus Münster

 

Der Oelder Tisch ist ein Verein, welcher bedürftigen Menschen hilft mit Nahrungsmitteln und sonstigen Dingen des alltäglichen Bedarfs wie: Brot und Kuchen vom Vortag, Obst und Gemüse mit Fehlern oder Lebensmittel, die unmittelbar vorm Ablauf des Haltbarkeitsdatums stehen.

Weihnachtspakete können gerne mitgebracht werden, um den Menschen direkt in Oelde zu helfen. Diese sollten haltbare Lebensmittel wie Kaffee, Reis, Nudeln, Marmeladen, Teen aber auch mit weihnachtliche Dingen wie Lebkuchen, Schokoladen etc. enthalten.

Damit die ehrenamtlichen Helfer es leichter haben, wird darum gebeten, eine Inhaltsangabe am Paket anzubringen. Weitere Informationen zum Oelder Tisch erfolgen während des Abends.




10. Band Academy

2014-10-27-BA L3

Zum 10. Mal fand am letzten Wochenende in der Alten Post die Band Academy statt. Der Oelder Anzeiger hat sich die Bands angeschaut und vor allem auch angehört.

Thomas Steinhoff von der Alten Post Oelde und Martin Werner vom Jugendtreff Beelen haben die Band Academy vor einem Jahrzehnt ins Leben gerufen. Martin berichtete uns im Interview, dass Thomas und er damals eine Entwicklung der Musikszene festgestellt haben, die den beiden überhaupt nicht passte. Es fand ein Ausdünnung der lokalen Nachwuchsbands statt, die nicht dem Mainstream nachrannten. Dem haben die beiden nun seit zehn Jahren erfolgreich entgegengewirkt. Die Band Academy ist für junge Musiker gedacht, wobei nicht bei Null angefangen wird, sagte uns Martin Werner. Voraussetzung sei es, die Grundlagen eines Instrumentes beherschen zu können.

Die Band Academy ist gedacht für junge Musiker, die mehr oder weniger alleine daheim vor sich hinspielen und keine richtige Band finden. Hier greift das Konzept der Band Academy an. Aus allen Teilnehmern werden während des dreitägigen Workshops Bands gebildet. Dabei erhalten diese Unterstützung von einem Team aus Musikexperten. Kai Treptow – Drums. Fabian Falkenstein – Bass. Martin Bischoff – Gitarre. Ludwig Büsing – Keyboard. Michael Heuwender – Gesang und Performance. Thomas Steinhoff und Martin Werner für Marketing und Booking.

10 Band Academy

von links: Kai Treptow, Ludwig Büsing, Marin Bischoff, Martin Werner, Fabian Falkenstein und Anja Pollkläsener

10 Band Academy

Broadway Talk

Hierbei können aber keine Musikanfänger am Instrument unterrichtet werden, sondern es werden Grundlagen vorausgesetzt. Man kann hier nicht bei null angefangen, sagte uns Martin Werner. Für die drei Tage muss jeder Teilnehmer eine Gebühr von 38,- € entrichten. Darin enthalten sind aber sämtliche Aufwendungen, die das Team der Alten Post und der Jugendtreff Beelen haben. Equipment wie Tontechnik, Instrumente, Mikrofone, Räume und vor allem die Trainer sowie Frühstück und obendrauf ein T-Shirt sind in diesem dann doch sehr kleinen Preis enthalten. Zum krönenden Abschluss folgt in der Alten Post in Oelde am 28. November das Abschlusskonzert der Nachwuchsbands.

Als wir vor Ort waren, konnten wir drei von den fünf Bands sehen und hören. In einer lockeren Atmosphäre begegneten sich dabei die Musiker und Trainer. Die Experten gaben Tipps und halfen mit Ideen und echtem Fachwissen. Sehr schön anzuhören waren dabei unter anderem auch das Gespräch mit den Bandmitgliedern und dem Trainer, in dem es darum ging, dass ein jeder einfach anders tickt und man sich als Band immer wieder begegnen muss, ohne dass dabei einer versucht sich herauszuheben.

Deutlich wurde, dass Musik einfach mehr ist als nur die Musik. Man konnte den jugendlichen im Gesicht ablesen, dass diese mit Freude dabei waren. Zwischen den Stücken wurde gelacht, oder gemeinsam auch mal fix eine Gitarrensaite erneuert. Hier haben sich nicht nur neue Bands gefunden, sondern es wurden Freundschaften geschlossen.

Martin Werner berichtete uns weiter das die jungen Bands weiter gefördert werden, indem sie als Vorbands von Veranstaltungen in der Alten Post weitere Bühnenerfahrung sammeln können.

In den letzten Zehn Jahren haben sich dabei mehrere Bands etabliert wie z.B. Die Sprühwürste, eine Punkband aus Beelen. Für viele aus Oelde sollte Testify als auch Dooms Day noch ein Begriff sein.

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Wer sich von den jungen Bands selber ein Bild machen möchte, kann dies im OELDER ANZEIGER Youtube Kanal machen. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie einen Arzt oder Apotheker!