Oelde: Autor Jörg Ringhoff – der dritte Streich

Fantasyautor Jörg Ringhoff kündigt den dritten und letzten Teil seiner Reihe „LEGENDEN DER BLUTWÖLFE: LICHTBRINGER“ an. Der OELDER ANZEIGER wollte mehr darüber erfahren.

Hobbyautor J Ringhoff mit seiner Trilogie

Hobbyautor Jörg Ringhoff mit seinen drei Werken

 

TS : Hallo Jörg. So sieht man sich wieder – Ich freue mich, deine Gastfreundlichkeit nochmals in Anspruch nehmen zu können.

JR: Hallo Torsten. Für den OELDER ANZEIGER habe ich doch immer Zeit.

TS: So, nun ist es also so weit, dein drittes und letztes Buch der Blutwolf-Trilogie ist erschienen. Erzähl doch mal was darüber.

JR:  Gerne. Nach den letzten beiden Büchern „ARAVIA“ und „VORSEHUNG“ war der letzte Schritt, das letzte Kapitel der Erzählung, unverzichtbar. Die gesamte Geschichte rund um Lord Marzo und die Fantasiewelt Aravia war von jeher als Dreiteiler gedacht. Dass es dann auch zur Umsetzung gekommen ist, verdanke ich in erster Linie natürlich den Lesern und Unterstützern des“Blutwolfs-Universums“, so möchte ich es mal nennen.

Lichtbringer Profil

Im dritten Werk findet der Autor ein Ende

TS:  „Blutwolfs-Universum“ scheint mir die passende Bezeichnung. Seit Veröffentlichung deines ersten Buchs hast du ja eine Menge an zusätzlichen Projekten realisiert. Fass doch mal zusammen.

Lichtbringer Norwiga Pose

Wer beim Joggen diese Dame im Wald antrifft, sollte schnell weiter laufen …

JR: Das kostenlose, in fortlaufenden Kapiteln veröffentlichte Hörbuch auf meinem YOUTUBE-Channel „Wolfslegenden“ ist, so glaube ich, ganz gut angekommen. So konnte ich auch die Freunde der Audio-Erzählung für mein Buch gewinnen. Weiterhin hat auch mein Freeware PC-Spiel ARAVIA LEGENDS gepunktet. Hierzu hast du übrigens einen äusserst gelungenen Spieltest geschrieben. Ich habe schon darüber nachgedacht, dich für meine zukünftigen Projekte als Gastschreiber zu engagieren.

TS: Mal schauen, vielleicht komme ich darauf zurück. Du hast dein drittes Buch „Legenden der Blutwölfe – Lichtbringer“ genannt. Was hat der martialische Titel für einen Hintergrund, was hat es damit auf sich?

JR: Der Lichtbringer ist eine der geheimnisvollsten Mythen Aravias. Am Jüngsten Tag wird er erscheinen, um über die Welt zu richten. Andeutungen hatte ich diesbezüglich immer mal wieder in die Handlung der beiden Vorgänger eingebaut. Da die Trilogie mit Lichtbringer ihr Ende findet, können sich die Leser auf ein wahrlich epochales Ende freuen. Mir war wichtig, den gesamten Spannungsbogen bis hierher aufzubauen – und dann auch mit einem Knall zu beenden.

Collage 1

Für die Frauenquote ist bei Aravia gesorgt

TS: Lichtbringer ist  das Ende deiner Buchreihe. Somit also ein Werk, das nicht endlos aufgewärmt wird wie z.B. bei der Spielfilmsaga Rocky oder der Alien-Serie. Was können wir denn in Zukunft noch erwarten. Hast du das Kapitel Blutwölfe damit endgültig abgeschlossen, oder ist noch Tinte im Füller?

JR: Die Trilogie hat mit dem dritten Band einen konsequenten Abschluss gefunden, die Geschichte ist somit zu Ende erzählt. Ich möchte aber nicht ausschließen, eines Tages kleinere „Spin Off´s“ zu schreiben, mich also auf einzelne Charaktere Aravias zu beschränken und diese dann eigene Abenteuer bestreiten zu lassen. So könnte ich mir gut eine „Eisenwolf“, „Norwiga“ oder  „Dragunar“ Story, ausgekoppelt aus der Haupttrilogie, vorstellen.

TS: Oder du machst es wie in „STARWARS“, erzählst die Geschichte 500 Jahre vor den drei Büchern oder danach …

JR: Eine sehr interessante Idee, wie gesagt, ich sollte dich als Gastschreiber mieten. Aber Spaß beiseite, vorerst wird es kein weiteres Buch geben. Allerdings habe ich weitere Projekte um die Welt der Blutwolflegenden im Kopf, hier möchte ich noch mal meine Facebook-Seite erwähnen, über 1.700 „Aravianer“, wie ich sie gerne nenne, treiben mich immer weiter an, die Geschichte meines ersonnenen Fantasy-Universums  am Leben zu erhalten. Übrigens mit Erfolg! Ein riesiges Dankeschön an all jene, die sich die Fantasie im Herzen bewahrt haben, und Spaß an der Erzählung rund um Krieger, Spruchwirker und Dämonen haben.

Autor Jörg Ringhoff und Romanfigur Norwiga

Nicht nur heißen Lesestoff hat der Autor parat, sondern auch heiße Bräute. Hier die Romanfigur Norwiga.

TS: Sehr schön gesagt, also kann man auf der ARAVIA-Facebook-Seite noch Neues erwarten, auch nach dem Ende des dritten Buchs?

JR: Auf jeden Fall. Ich erwäge, ein Comic, eine Art Grafik-Novel, zu entwerfen, vielleicht digital nachgearbeitet, um die Geschichte aus einem anderen, einem bebilderten Blickwinkel zu erzählen.

TS: Jörg. Ich danke dir vielmals für das Gespräch und wünsche Dir für die bevorstehenden Feiertage Entspannung und alles Gute fürs neue Jahr.

Um den Lesern des OELDER ANZEIGER noch mehr zu bieten, haben wir mit Genehmigung des Autors zwei Passagen aus der Neuerscheinung herausgesucht, um zu vermitteln, was im Interview besprochen wurde.

Der schmale Pfad wand sich zwischen verdüsternden Baumriesen steil nach oben. Aldariel wischte sich kurz den Schweiß aus dem Gesicht, der im Flussbett ihres versteinerten Gesichts zu Tale floss. Sie trug einen fleckigen Lederwams und ebensolche Hosen, an ihrem breiten, silberverzierten Gürtel schaute der einfache abgeschabte Griff des einst so stolzen Schwertes ´Sigurds Zorn´ aus einer schmucklos geschmiedeten Scheide. Aufgestützt auf eine massiven Stangenwaffe mit glänzend geschärfter Eisenspitze, blieb sie einen Moment stehen und blickte weiter nach oben. Ihr Ziel konnte nicht mehr weit sein. Der Wald im Westen Drachenends lichtete sich bereits und schien sich vor dem auftauchenden Felsmassiv duckend zurückzuziehen. Der Weg verlief sich zwischen großen Felsquadern, die willkürlich verstreut waren, als wenn sich die Titanen Aravias eine gewaltige Schlacht geliefert hätten. Aldariel konnte es schon wahrnehmen, ein eigentümlicher Geruch nach Pferdestall und verbranntem Fleisch über einem Lagerfeuer lag in der Luft… Böses verheißend und vertraut.

Aufkeimende Anspannung versteifte ihre Nackenmuskeln, ermahnte ihre Elfensinne zu erhöhter Wachsamkeit.

Schwer atmend marschierte Aldariel weiter, unter ihren leichten Stiefeln knirschten von Bergströmen geschliffene Kiesel. Da vorn musste seine Behausung sein, sollte die Beschreibung aus dem Dorf stimmen. Die Landarbeiter des Rashirstammes waren nicht immer verlässlich, aus einem Gebräu furchtsam getuschelter Vermutungen und alter Überlieferungen hatte sie sich den Trunk gemischt und nun war sie hier, nur noch einen dieser steinernen Wächter galt es zu bezwingen, die ihr entgegen ragten wie Grabsteine längst vergangener Zeiten. Aldariel verharrte inmitten der Bewegung, ihre Augen zogen sich zu Schlitzen zusammen.

Dort, wo sie den Eingang zur Höhle erblickte, der wie ein schwarzverschlingender Schlund auf sie zu warten schien, saß auf einem der groben Steine, eine anmutig wirkende Gestalt.

Jörg versteht es Spannung zu erzeugen. Wird es einen Kampf geben? Ist die Gestalt ein Freund oder doch nur eine Statue? Genauso wie es der Autor versteht, eine Atmosphäre aufzubauen, kann er es an anderen Stellen ordentlich krachen lassen. In einer Kampfszene kommt es zu einem Kampf mit einem Drachen.

Der Drache von der Größe eines vierstöckigen Gebäudes bäumte sich auf und breitete die Überreste seiner Schwingen aus. Wieder erklang jenes markerschütternde Kreischen wie von einem Heer verzweifelter Seelen …

Die Kriegsschiffe richteten ihre flügelartigen Seitenruder neu aus und versuchten, der Bestie auszuweichen. Ihre Manöver allerdings waren träge, als wateten sie durch Morast. Der Drache öffnete seinen Rachen und spie Feuer auf das Flaggschiff, dieses stand augenblicklich in Flammen. Die beiden zigarrenförmigen Fesselballons schmolzen Kammer für Kammer und konnten das Gewicht bald nicht mehr tragen. Nach wenigen Herzschlägen stürzte das Kriegsschiff mit hunderten Soldaten und Matrosen an Bord in die Tiefe. Die Yakshas riefen erschrocken aus. Sogleich wandte sich der Frostagame einem Truppentransporter zu und drosch mit seinem knöchernen Schwanz gegen das Schiff. Der massive Rumpf des bauchigen Transporters wurde senkrecht entzweigeschlagen. Bug und Heck hingen getrennt voneinander an den Fesselballons und Soldaten sowie Trümmerteile regneten aus den Unterdecks ins Freie.

Wieder klappte das fangbewehrte Maul des Monstrums auf und ließ sogleich drei weitere Kreuzer in Flammen aufgehenden. Norwiga erschauderte … wie sollten sie einer solchen Bestie nur Einhalt gebieten?

Wer nun mehr von Jörg erfahren möchte und seiner Liebe zum Schreiben, verweisen  wir hiermit auf das Radiointerview bei RADIO WAF in der kommenden Woche hin. Am jetzigen Wochenende kann im OELDER SCHAUFENSTER, ebenfalls etwas zum Fantasy-Autor aus Oelde gelesen werden. Wer noch das passende Geschenk sucht für Weihanchten sollte z.B. bei Amazon klicken, oder beim Buchhandel Holterdorf lokal anfragen.

Fazit: Jörg Ringhoff, immer am Gas, Ideen aufsaugender und vor Fantasie sprühender Zeitgenosse schreibt in Windeseile einen Band, der vom Umfang und Inhalt nicht gebeugt vor einem Herr der Ringe gehen muss. Obendrauf hat er zwischen dem Alltags- und Berufsleben noch parallel ein PC-Spiel entwickelt zu der Fantasyserie. Wir ziehen den Hut und wünschen weiterhin viel Erfolg.




Fantasy-Autor Jörg Ringhoff aus Oelde im Interview

Jörg Ringhoff ist Fantasy-Autor mit Wohnsitz Oelde. Der OELDER ANZEIGER sprach mit ihm über sein Erstlingswerk. Einblicke in die Welt von: Legenden der Blutwölfe.

Der in Oelde beheimatete Autor Jörg Ringhoff (JR) öffnet OELDER ANZEIGER-Redakteur Torsten Schwichtenhövel (TS), die Türen seines Heimes, um in gemütlicher Atmosphäre über sein Buch  zu sprechen.

TS: Jörg, wer bist du genau und wie bist du zum Schreiben gekommen?

JR: Hallo, ich bin Jörg Ringhoff, 1974 geboren und stamme aus dem beschaulichen Oelde. Der Schreiberei fröne ich bereits seit mehreren Jahren, angefangen hatte dies bereits zu Schulzeiten. Aufsätze hatten immer einen gewissen Reiz, war es doch eine willkommene Möglichkeit, schon als Dreikäsehoch seine Fantasie ungezügelt herauszulassen. Die wilden Schlachten in meinen Geschichten kamen allerdings nicht immer so gut an, der Schreibstil dann schon eher.

Buchautor Jörg Ringhoff mit zwei Blutwölfinnen

TS: Woher kamen in deiner Jugend denn die Ideen, wer oder was hat dich da genau inspiriert?

JR: Als Kind der 80er Jahre bin ich mit He-Man-Figuren groß geworden. Strahlende Helden und finstere Schurken haben schon immer meine Geschichten geprägt, und deren Einfluss lässt sich auch in meinem veröffentlichten Buch nicht leugnen.

TS: Welche anderen Einflüsse gab es noch, und wie hast du deine Figuren dann dazu entworfen?

JR: Stimmt, außer dem 80er Merchandise gab es auch diverse Filme wie Highlander, Star Wars oder vor ein paar Jahren die Trilogie Herr der Ringe. Diese Genres haben immer eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt. Die ersten Figuren meines Buches entstanden wohl schon um die 90er Jahre, hier allerdings noch ziemlich roh und in Kurzgeschichten auftretend.

TS: Ich habe dein Buch Für Donnerhall ! gelesen, welche Figuren waren das, knapp 20 Jahre vor Veröffentlichung?

JR: Die Hauptfigur Lord Marzo geisterte tatsächlich schon Jahrzehnte vor der Buchveröffentlichung durch meinen Kopf, zwischen den Zeilen tauchen dann auch immer mal wieder ersonnene Charaktere aus dieser Zeit auf, meist aber in Nebenrollen.

TS: Du hast hier etliche Zeichnungen liegen, einige davon sieht man auch auf deiner Facebook „Aravia“ Seite. Was hat es damit auf sich? Sieht man diese auch in Deinem Buch?

JR: Ja, neben dem Schreiben habe ich auch tatsächlich ein Fable für das Zeichnen. Bevor ich überhaupt mit Aravia begann, musste ich mir einfach vorstellen können, wie die Helden und Bösewichter aussehen, das hat mir dann vieles erleichtert. Trotz allem sollte man erst das Buch genießen und die eigene Fantasie arbeiten lassen. Wer dann gerne wissen möchte, wie ich mir selbst die Alben, Gorgonen oder Argosianer vorstelle, dem empfehle ich dann, sich dies auf meiner Seite anzuschauen, es steckt wirklich viel Herzblut in jeder einzelnen Figur.

Die Zeichnungen des Autors inspirierten Ihn beim Schreiben.

TS: Ich hörte du bist oder warst Gildenleiter bei dem Online Spiel World of Warcraft, wie waren denn dort die Einflüsse bezüglich Aravia ?

JR: Sehr schön recherchiert, das muss ich schon sagen. Ja stimmt, momentan bin ich aber eher im vorgezogenen MMO ( Massive Multiplayer Online ) Ruhestand, aber der Pool von Fantasie, der sich mir dort aufgetan hat, ist sicherlich zu nicht unerheblichen Teilen in mein Buch eingeflossen. Eine geschlossene Fantasywelt mit eigenen Mythen war genau das, was ich mir für mein ersonnenes Universum vorgestellt habe. Darüber hinaus haben es auch viele Weggefährten von damals in mein Buch, also in meine Welt Aravia geschafft, ein Gruß hier an Eisenwolf, Mhari, Dragunar,Helvetia, Kasis und Co.

TS: Warum bist du nicht mehr voll aktiv in World of Warcraft, hängt das mit dem Schreiben deiner Geschichten zusammen?

JR: Nein, eher weniger. Momentan bin ich beruflich sehr stark eingespannt, hauptsächlich die Wochenenden lassen noch mal eine längere Onlinesession zu. Aber ich habe dort weiterhin tolle Menschen um mich, die die Gilde in meinem Sinne mehr als nur weiterführen. Im Moment fühlt es sich tatsächlich wie die berühmte Fahnenübergabe an, allerdings habe ich dem Spiel und den dortigen Gefährten, von denen einige inzwischen sogar zu richtigen Freunden geworden sind, einen Platz in meinem Herzen eingeräumt, waren wirklich fast fünf irre Jahre WoW.

TS: Man bezeichnet gern den typischen Online-Zocker als sozial isoliert und bildungsneutral. Also weniger als Schreiber, Erfinder und Denker einer gesamten Fantasy-Welt. Was sagst du denn dazu?

Jörg Ringoff in seinem Schreiber- und Zockertempel, dem Sekretär der Fantasie. Foto © TS

JR: Ja, diese Vorurteile sind schon krass und natürlich auch mir schon begegnet. Was viele Leute nicht verstehen, ist die Tatsache, das auch bei WoW ein soziales Umfeld existiert. Natürlich lasse ich den Rechner aus, wenn ich zu einer Party eingeladen bin oder im Kino ein Film läuft, den ich gerne sehen möchte. Das „Real Life“, wie wir Onlinespieler sagen, geht schließlich vor, da ist sich meine Gilde übrigens einig. Wir sind alle erwachsene Menschen, viele Anfang, Mitte 30. Ein Ingenieur ist dabei, mehrere Banker, Studenten, ein Koch und ein paar Informatiker. Viele sind verheiratet, etliche haben Kinder. Trotz allem können Real – und Onlinewelt kollidieren. Freitags ab 21 Uhr zog ich in der Vergangenheit mit neun anderen Spielern los. Dann zählte jeder Einzelne; war man zu spät oder gar nicht da, wurde neun Leuten der Abend versaut. Rief mich um 20:30 Uhr spontan eine Freund an und wollte vorbeikommen, vertröste ich ihn auf den nächsten Abend, weil ich meine Online-Bekannten nicht versetzen wollte. Sie sollten sich genauso auf mich verlassen können wie meine Freunde im „wahren“ Leben.  Hätte ich statt meines Online-Dates ein Punktspiel mit einem Fußballverein, würden mir vermutlich alle viel Erfolg wünschen. So aber erntete ich regelmäßig verständnislose oder gar besorgte Blicke. Von denselben Menschen übrigens, die ich am Samstagabend nicht anrufen durfte, wenn Deutschland sucht den Superstar  im Fernsehen lief, das mal dazu.

TS: Du sagst also, das Online Spielen war eher eine Inspirationsquelle, weniger ein „Zeitfresser“?

Inspiration durch WOW, Rick Flair (rote Figur World Wrestling Federation ) spielen beim Schreiben eine wichtige Rolle.  Foto © TS

JR: Ja genau, die Welt Aravia ist dem WoW-Universum nicht unähnlich. Meine Intention war es, beim Lesen einen ähnlich dichten Realismus dieser Fantasiewelt zu schaffen, es aber ganz anders aufzubauen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Rassen sind mehr herausgestellt, die Abenteuer der Blutwölfe von Donnerhall somit eine ganz eigene, persönliche Erzählung.

 TS: Wer genau sind denn überhaupt die Blutwölfe von Donnerhall in deinem Buch? Was kann der Leser von der Story erwarten?

JR: Um die Geschichte kurz anzureißen: Die Welt Aravia steht vor ihrem Untergang, unzählige Kriege der Völker lassen das Böse selbst wieder auferstehen. Die Vorsehung bestimmt daraufhin eine einzelne Elfe, ein Bollwerk der Rechtschaffenheit zu gründen, einen Zusammenschluss legendärer Helden und Abenteurer.

TS: Die Vorsehung? Ist das so etwas wie eine höhere Macht in deiner Erzählung?

JR: Richtig, die Vorsehung ist vergleichbar mit der Religion der Jedi Ritter aus Star Wars, nur dass sie keine besonderen Kräfte verleiht, aber die Erwählten der Blutwölfe Donnerhalls zusammenführt.

TS: Ok, wie geht es denn mit deinem Buchverkauf voran? Was hast du werbetechnisch bereits auf die Beine gestellt, und was erwartet uns da noch?

JR: Am letzten Samstag waren genau 85 Bücher verkauft. Das ist für einen Hobbyautor wie mich, ein echt toller Erfolg. Die installierte Facebook-Seite hat da auch einiges bewirkt, ein riesiges Dankeschön mal an alle, die dort die Welt Aravia „supporten“  und an Stefanie Kilp aus Kelkheim, die diese Seite hegt und pflegt. Die GLOCKE hat in einem großen Artikel über mich berichtet, und letzten Samstag durfte ich bei RADIO WAF ein wenig über mein Buch erzählen. Inzwischen sind Flyer gedruckt und weitere Projekte zwecks Werbung geplant. Ich bin natürlich jederzeit für neue Ideen offen, nur durch die Möglichkeiten sozialer Netzwerke, Facebook und Co. ist Aravia so gut gestartet.

TS: Wie sieht es denn mit einer E-Book Version der Blutwolf-Legenden aus?

JR: Gute Frage mal wieder, hier arbeite ich gerade an einer Möglichkeit. Sobald sich dort etwas ergibt, werde ich es auf meiner Facebook-Seite ankündigen, ich bin da guter Dinge.

Zu beziehen über EPUBLI.DE und AMAZON.DE   ISBN 978-3-8442-3427-5

TS: OK, dann die letzte Frage, wie sieht es mit einer Fortsetzung aus, oder hast du alle Geschichten um Lord Marzo und den Blutwölfen von Donnerhall bereits in Aravia erzählt?

JR: Auf keinen Fall, ich habe noch so viele Ideen für Aravia, auch hier möchte ich alle bitten, sich mal überraschen zu lassen. Ich zitiere mich jetzt mal selbst mit dem letzten Abschnitt aus meinem Buch:

Der Morgen näherte sich auf Sonnenschwingen, schon wurde es hell am eisigen Horizont. Sharella von Elfenhain fuhr fort zu erzählen, eine Geschichte die keiner von ihnen beenden konnte … denn sie hatte kein Ende … noch nicht.

An dieser Stelle bedanken wir uns recht herzlichst für das Interview und dem Blick hinter die Kulissen von Aravia und Jörg Ringhoff, einem Hobbyautor der Feuer und Leidenschaft versprüht. Wir sind gespannt darauf, bald wieder von ihm und Aravia zu hören.

Sollten Sie nun auf  Aravia neugierig geworden sein, können Sie das Buch z.B.: beim Epubli Verlag oder Amazon bestellen.

ISBN: 9783844234275