Daldrup besucht Oelder Marienhospital

Oelde – »Ich bin ganz klar der Auffassung, dass wir eine gute regionale Krankenhausinfrastruktur erhalten müssen«, bekräftigte der heimische Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup. Er nutzte die politische Sommerpause, um sich ein genaueres Bild vom Oelder Marienhospital zu machen und mehr über die Herausforderungen der Krankenhäuser zu erfahren.

Heinz Wesseler (Kaufmännischer Leiter), Florian Westerwalbesloh (Fraktionsvorsitzender), Heinrich Siefers (Pflegedienstleiter), Dr. Stephan Pantenburg (Geschäftsführer), Dr. Klaus Welslau (Ärztlicher Direktor), Bernhard Daldrup (Bundestagsabgeordneter), Michael Zummersch (Mitglied im Kuratorium)

»Das Anspruchsvolle für uns als Allgemein- und Notfallversorger ist, die Tür Tag und Nacht offen zu halten und 24 Stunden lang alle Berufsgruppen in Bereitschaft zu haben«, berichtete ihm Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg.

Zentrale Anliegen für das Krankenhaus seien die Themen Fachkräftemangel und Finanzierung. Beide Thematiken versucht aktuell ein Gesetzesentwurf zur Stärkung des Pflegepersonals in Angriff zu nehmen, den Daldrup mit im Gepäck hatte. 

Neu aufgebaute Stellen für Pfleger sollen  demnach zukünftig vollständig von den Krankenkassen refinanziert werden. Außerdem ist geplant,  Personaluntergrenzen zu einer Entlastung der Pflegekräfte und einer besseren Versorgung der Patienten beizutragen. Auch dass die Kassen die Vergütung im ersten Ausbildungsjahr vollständig übernehmen, soll dem Fachkräftemangel entgegen wirken. In Oelde setzt man aufgrund geringerer Bewerberzahlen derweil schon auf ausländische Fachkräfte. »Ohne die ausländischen Mitarbeiter hätten wir jetzt schon einen Zusammenbruch im deutschen Gesundheitssystem«, ist sich der Ärztliche Direktor Dr. Klaus Welslau sicher, der die gewachsenen Anforderungen durch hohe Qualitätsansprüche und Dokumentationspflichten skizzierte.

Die SPD drängt nach den Worten Daldrups aktuell stärker denn je darauf, ein Einwanderungsgesetz zu verabschieden, das Fachkräften den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt ermöglicht. All diese Maßnahmen unterstützten ein Ziel, wie Daldrup schlussendlich zusammenfasste: »Wir möchten die Situation in der Pflege verbessern, ohne dass dies zulasten der finanziellen Lage der Krankenhäuser geht.«




Besuch von Bürgermeister Knop bei Bernhard Daldrup im Bundestag

Oelder Bürgermeister besucht Bernhard Daldrup in Berlin –

Karl-Friedrich Knop, Bürgermeister der Stadt Oelde, besuchte am Mittwoch den heimischen Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup (SPD) zum politischen Meinungsaustausch im Berliner Reichstag.

Bernhard Daldrup und Karl-Friedrich Knop

Von der Bau- und Wohnungspolitik über den Breitbandausbau bis zur weiteren Entwicklung der Grundsteuer wurden zahlreiche Fragen an der Schnittstelle von Bundes- und Kommunalpolitik besprochen.

Bernhard Daldrup erläuterte auch die Wohnraumoffensive des Bundes, mit der in dieser Wahlperiode insgesamt rund 1,5 Millionen neue Wohnungen geschaffen werden sollen. »Dabei spielt die Förderung des sozialen Wohnungsbeaus eine gleichberechtigte Rolle im Verhältnis zur privaten Wohnraumförderung. Wir führen das Baukindergeld ein, das auch bauwilligen Familien mit Kindern aus dem Kreis Warendorf zugutekommen wird«, so Daldrup.

Der neugewählte Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen erläuterte, dass der Bund erstmals seit den 1960er Jahren wieder einen Ausschuss Kommunen hat, der sich explizit um die Belange der kommunalen Ebene kümmern soll. »Wir haben uns mit dieser Forderung durchgesetzt, so dass die Kommunen endlich eine bessere Resonanz in Berlin haben werden«, erklärte Daldrup.

Abgerundet wurde der Besuch durch einen gemeinsamen Rundgang durch die Gebäude des Bundestages. Knop und Daldrup verabredeten, weiter im Gespräch zu bleiben. Beide Politiker eint der Wille, auch auf Bundesebene weiter für die Interessen der Städte und Gemeinden des Kreises Warendorf zu streiten.




Pfingstenkranzgemeinschaft besucht Abgeordneten

Oelde. Einen Einblick ins politische Berlin erhalten und mit ihrem Abgeordneten ins Gespräch kommen, das stand für die Mitglieder der Pfingstenkranzgemeinschaft „Club Frohsinn“ an, als sie den SPD-Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup in Berlin besuchten.

Viele Mitglieder des Club Frohsinn haben Bundestagabgeordneten Bernhard Daldrup (mitte schwarzer Anzug) besucht.

Der erste Besuchstag beschäftigte sich vor allem mit deutscher Geschichte: So gab es zunächst Gelegenheit zum Besuch der Dauerausstellung „Tränenpalast“ zum DDR-Alltag und anschließend eine Begehung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas im Herzen der Hauptstadt.

Der nächste Tag war weniger bedrückend und hatte vor allem das aktuelle Berlin zum Thema. Bei einer an politischen Gesichtspunkten orientierten Stadtrundfahrt erhielten die Gäste einen Einblick in die wichtigsten Örtlichkeiten der Hauptstadt wie Ministerien und Botschaften. Den Höhepunkt des Tages bildete das Treffen mit Bernhard Daldrup, der zu der Reise eingeladen hatte. Er nahm die Gruppe im Paul- Löbe- Haus in Empfang und nutzte die Gelegenheit, sie in dem architektonisch eindrucksvollen Bürogebäude, das auch die Ausschusssäle beherbergt, herumzuführen. Die sich anschließende Diskussion war vielfältig: angefangen mit der Popularität des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz bis hin zum angespannten Verhältnis mit der Türkei – an Gesprächsbedarf mangelte es nicht.