Künstförderverein Pit Weber e.V. mit Ausstellung zum Advent

Bereits zum achten Mal findet in den Räumen des Kunstfördervereins Pit Weber e.V. die Weihnachtsausstellung statt. Hier hat jeder die Möglichkeit, das ein oder andere besondere Geschenk zu den Festtagen zu entdecken.

Rückblick auf die Ausstellung 2014

Rückblick auf die Ausstellung 2014

Die ausstellenden Künstler sind Mitglieder und Freunde des Kunstfördervereins und bieten eine breite Palette an selbstgemachten Geschenken an.

Malerei, handwerkliche Kunst aus Textilien, Papier, Holz, Keramik, Krippen, edlem Schmuck, Olivenöl stehen zum Erwerb.

2014-12-01-Pit Weber Dekoartikel Baum 2014-12-01-Pit Weber Lewanschkowski 1

Alle Objekte, auch das Olivenöl, sind grundsätzlich von den Ausstellern selbst gefertigt

Außerdem veranstaltet der Kunstförderverein – wie jedes Jahr – eine Verlosung, bei der es tolle Gewinne gibt. Die Verlosung findet am 29.11.2014 um 17:00 Uhr statt. Ein Los kostet einen schlappen Euro.

Die Ausstellung ist in der Zeit vom 14. – 29. November immer Sa. / So. / Mi. von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

KfV_Logo1Die Künstler:

Mechthild Berkenheide (Textiles), Elisabeth Lewanschkowski (Scherenschnitte), Elsbeth Thüner-Loges (Keramik), Manfred Spernau (Bilder), Nikolai Ischin (Bilder, Skulpturen), DET Schmitt (Bilder), Johannes – Werner Rotter (Bilder), Josef Raker (Eichenholzkrippen), Gerda Richter (Textiles), Rainer Brüggenkamp (Holzschnitzarbeiten), Simone Reinker (Gold- und Silberschmuck), Georg Lipka (Olivenöl),  Marita Utlaut (Prosa auf Postkarten), Maria Bexten (Lyrik) werden anwesend sein und gerne Auskunft über ihre Werke geben, wie auch die Vorsitzende des Vereines, Friederike Pohl-Weber, die gerne über die Arbeit des Kunstfördervereines informiert.

Kunstförderverein Pit Weber e.V.

Zur Dicken Linde 37

59302 Oelde

Fon: o 25 22 – 33 40




Weihnachtsausstellung Pit Weber

2014-12-01-Pit Weber FarbkastenDer OELDER ANZEIGER hatte die Gelegenheit genutzt, um der Adventsausstellung vom Kunstförderverein Pit Weber beizuwohnen. Das in Oelde bekannte Haus bot Kunstfreunden eine Vielzahl unterschiedlicher selbstgemachter Geschenke passend zur Weihnachtszeit.

Beim Betreten des Ateliers wurde ich wie andere Besucher auch mit den freundlichen Worten „Hallo und komm doch rein. Deine Jacke kannst du hier gerne an der Garderobe aufhängen.“ begrüßt.

Die Spitze eines Kunst-Laien in meiner Person und der damit verbundenen Furcht vor dem wahren Kunstwissenden war so mit einem Schlag gebrochen.

In dem gesamtem Haus hatten viele unterschiedliche Künstler ihre Werke ausgestellt. Einige von den Künstlern waren anwesend und erzählten uns über ihre Arbeiten, doch dazu später mehr.

In einem großen Raum waren Skulpturen, Schalen und Engelsfiguren von der Künstlerin Elisabeth Thüner-Loges aus Oelde ausgestellt.

2014-12-01-Pit Weber Figuren

Auf einer Staffelei konnte man viele kleinformatige Werke vom Künstler Det Schmitt, Jahrgang 1967, sehen, der seit 2004 hauptberuflich Künstler ist. Die „Kunstquadrate“ waren auf ferromagnetische Träger aufgezogen und konnten binnen Sekunden via Magneten z.B. befestigt werden.

2014-12-01-Pit Weber Staffelei 2014-12-01-Pit Weber Ferritkunstplatte

Die kleinen quadratischen Blechschilder wurden mit vielen abgefahrenen Farben, Glasuren und Texturen versehen, die neugierig machten.

Die Goldschmiedin Simone Reinker aus Warendorf bewahrte ihre Schmuckstücke in einer Vitrine sicher auf. Ohrringe, Ketten und Armbänder wurden unter anderem gezeigt.

2014-12-01-Pit Weber Goldschmiede 1 2014-12-01-Pit Weber Goldschmiede 2
2014-12-01-Pit Weber KinetixDer Künstler Jörg Eicken aus Korbach zeigte die sogenannten Kinetix-Objekte, die durch Falttechniken erstellt werden. Eicken studierte an der Hochschule für bildende Kunst in Kassel.

Dekorationsartikel für den Christbaum gab es am Stand von Rainer Brüggenkamp. Hier gab es z.B. Engel, Elche und Sterne aus Holz.

2014-12-01-Pit Weber Dekoartikel Baum

Mechthild Berkenheide aus Oelde-Lette stellte unter anderem tolle Handtaschen, Kuscheltiere, Schals und Mützen aus.

2014-12-01-Pit Weber Filz

Die Oelderin Elisabeth Lewanschkowski stellte ihre Scherenschnitte aus. Es gab z.B. Postkarten mit der bekannten Szene vom Oelder Wind. Frau Lewanschkowski führte uns live vor, wie sie die Scherenschnitte herstellt.

2014-12-01-Pit Weber Lewanschkowski 1

2014-12-01-Pit Weber Lewanschkowski 1Dabei nutze sie eine kleine, sehr scharfe Papierschere, womit sie die Konturen eines Christbaums ausschnitt. Feinere kleine Bereiche schnitt sie mit dem Cuttermesser heraus.

Der Scherenschnitt, welcher pechschwarz ist, wird dann gegengleich auf einem weißen Papierträger angebracht. Das Ergebnis der Karten kann sich sehen lassen und bietet somit wirklich einmalige und individuelle Gruß-, Motiv- Anlass- oder Ansichtskarten von Oelde. Besonders schwer bei dem Scherenschnitt sind die Motive z.B. von Oelder Gebäuden. Hier muss man spiegelbildlich an die Arbeit herangehen, damit die authentischen Szenen auch dem Original entsprechen, erklärte uns die Scherenkünstlerin.

2014-12-01-Pit Weber Heinisch 1Viel Zeit hatte sich Martina Heinisch für den Oelder Anzeiger genommen. Im Atelierraum, dem Treppenhaus, dem Flur und in der oben liegenden Bibliothek stellte diese fantastische Malereien aus.

Die Künstlerin aus Oelde hatte unter anderem Bilder zu Rengays ausgestellt. Ein Rengay ist ein japanisches Kettengedicht aus mehreren Strophen, in dem eine Person eine Strophe vorgibt und ein anderer Künstler dieses Gedicht mit weiteren Strophen füllt. Zwischen den einzelnen Versen wechseln sich die Künstler mit dem Schreiben ab.

Die Künstlerin malte zum Gedicht nach dessen Fertigstellung ein Bild, welches zum Textinhalt passt. Drei von ihren sechs Rengay- Kunstwerken hatte Frau Heinisch ausgestellt. Die Schreiber und Künstler aus Fernost würden ihre Werke für nicht gut befinden, da diese im Gedicht und im Kunstwerk nicht dem japanischen Style entsprechen. Wir sind nun mal keine Japaner und mir fiel eben dieses ein zu meinen Werken, sagte uns Heinisch.

2014-12-01- Pit Weber Rengay

Das Rengay „Gewundene Gasse – neue Wege und Werte finden “ möchten wir hier vorstellen.

Kopfsteinpflaster-

nach der gewundenen Gasse

ein kleiner Hafen


Pfad der Muße und Erkenntnis-

die Schirmeiche umrunden


Brenn-Nesseldickicht

in den Brombeerschatten

langen


Richtung Garz-

Am Ende des Blättertunnels

blinzelt die Sonne


Im Kletterwald-

Von Westen der neue Mond


An den letzten Stufen

umschauen- die Weite

über den Königsstuhl


Martina Heinisch Strophe 1, 3, 5 / Claudia Brefeld Strophe 2, 4, 6

Aber nicht nur auf Rengay-Kunst hat sich die Oelderin spezialisiert, sondern auch auf viele andere Malereithemen.

2014-12-01- Pit Weber Henisch 12014-12-01- Pit Weber Heinisch 22014-12-01- Pit Weber Heinisch 32014-12-01- Pit Weber Heinisch 42014-12-01- Pit Weber Heinisch 52014-12-01- Pit Weber Heinisch 62014-12-01- Pit Weber Heinisch 82014-12-01- Pit Weber Heinisch 9

Die Kunstausstellung bot noch weit mehr. Eine wundervolle Handarbeit einer Krippe mitsamt Figuren konnte bestaunt und erworben werden. Woll- und Filzmützen, Kindersocken, Kissen, Nikolausfiguren, Tragetüten aus Stoff, Fensterlichter und vieles mehr würden diesen ohnehin schon vollen Artikel zum Bersten bringen.

2014-12-01- Pit Weber Krippe 12014-12-01- Pit Weber Krippe 22014-12-01- Pit Weber Tüte2014-12-01- Pit Weber Filz2014-12-01- Pit Weber Strick2014-12-01- Pit Weber Nikolaus2014-12-01- Pit Weber Magnettafelbild Heinisch2014-12-01- Pit Weber Tonschmuck