Veranstaltung im Kultursalon Wiegelmann

Es berichtet Rayomonde Hackenholt für Sie. Im Kultursalon Haus Wiegelmann findet am Samstag, den 8. September um 17.00 Uhr eine weitere Veranstaltung zum 20 jährigen Bestehen des Vereins Oelder Kunstschaffender Statt.

Die Literaten des Kunstvereins haben hier ihren Auftritt. Marlies  Bollmers liest  ihre Gedichte zum Thema <Herbstahnen.>

Marlies Bollmers, Marita Utlaut, Maria Bexten

Maria Bexten verfasst ihre Gedanken in Prosa und liest die Geschichte <Die Mutprobe>.

Marita Utlaut rezitiert aus der Reihe <Der wind aber lässt meine Seele frei> ihre lyrischen Texte.

Zum Thema ZEIT – LOS stellt der Uhrmachermeister Günter Hegemann eine antike Uhr vor und gibt Erklärungen dazu.

Musikalische Beiträge durch 2 Violinen und Klavier gibt es zwischen den Vorträgen der Literaten.

Für die Veranstaltung, Oelde,Grüner Weg 41,/ Ecke Steinstraße,  ist eine Reservierung im Lottogeschäft Schreiber, Bahnhofstr. Tel. 9o1576  erforderlich. Der Eintritt ist frei.  




Wagners »Ring des Nibelungen« in Oelde

Wer bislang einen Riesenbogen um Richard Wagners verwirrend-pompöse Oper »Der Ring des Nibelungen« gemacht hat, kann sich jetzt bei freiem Eintritt im Kultursalon Wiegelmann davon überzeugen, was es wirklich mit diesem Gesamtkunstwerk auf sich hat.

Am Freitag, dem 17. November um 19.30 Uhr erzählt und übersetzt Opern-Kenner Ruprecht Frieling die monumentale, ergreifende und bodenlos tiefe Geschichte vom »Ring« als spannendsten Krimi der Opernwelt.

Ruprecht Frieling, aufgewachsen in Oelde und wohnhaft in Berlin, ist Verfasser mehrerer Wagner-Opern(ver)führer. Seine eigene Produktion des »Ring des Nibelungen« wurde mit dem Bestenpreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 

Ruprecht Frieling © Malte Klauck

Basierend auf Wagners Original-Libretto erzählt Frieling an dem Abend im Kultursalon die mystische Handlung destilliert und völlig neuartig. Der Autor geht dabei wie der Schöpfer der Oper vor, er präsentiert die vier Teile des insgesamt rund dreizehnstündigen Bühnenfestspiels: »Das Rheingold«, »Die Walküre«, »Siegfried« und schließlich »Götterdämmerung«.

Ildefons Klein • Foto: privat

Der Oelder Pianist und Musikpädagoge Ildefons Klein spielt dazu am Klavier eigene Transkriptionen der Wagner-Stücke, die an dem Abend zur Uraufführung kommen.

Klein ist als Musik- und Religionslehrer am Einstein-Gymnasium in Rheda-Wiedenbrück tätig. Neben dieser Haupttätigkeit tritt er als Chorleiter sowie als Musikkabarettist u.a. mit Chansons von Georg Kreisler auf.

Die Redaktion von Kulturstrom schreibt über den Abend: »Das, was auf der Bühne so bedeutungsschwer, ehrfurchteinflößend und gewaltig daherkommt, wird durch Frieling zum köstlichen und unterhaltsamen Event.« Und der Sender ARTE urteilt: »Die komplexe und für Laien oft verwirrende Handlung der Wagner-Opern wird plötzlich ganz logisch.«

  • Wann? Freitag, 17.11.2017, 19.30 Uhr
  • Wo? Kultursalon Haus Wiegelmann, Grüner Weg 41/Ecke Steinstraße
  • Karten? Platzreservierungen im Lottogeschäft Schreiber, Bahnhofstr., Tel 02522-901576.
  • Der Eintritt ist frei. Nach der Veranstaltung ist eine freiwillige Spende willkommen.

 




Weihnachtliches Konzert am 3. Advent

2015-12-12-Weihnachtliches KonzertDie Arbeiterwohlfahrt (AWO) – Oelde veranstaltet nun schon seit sechs Jahren ein weihnachtliches Konzert in der Friedenskirche in Oelde, immer am 3. Advent. Nach der Sopranistin Claudia Oddo und der Altistin Christine Marsoner hat die AWO diesmal die Sopranistin Meike Leluschko eingeladen, die von Nadja Naumova am Piano und der Gruppe „Frühlingswind“ begleitet wird. Als weiter Gast ist der kanadische Posaunist Shawn Grocott eingeladen. Der Erlös geht an den Oelder Tisch und den Verein „Hilfe für Kamerun, Miko e.V.

Meike Leluschko gehört zu den Sängerinnen, die in der internationeln Fachwelt einen ausgezeichneten Ruf besitzt. Sie unterrichtet zur Zeit an der Musikhochschule in Detmold. Auftritte auf internationalen Festivals Festivals und renommierten Konzertpodien wie das Festspielhaus Salzburg, Kölner Philharmonie, Laeizhalle Hamburg, Prinzregententheater München, Gewandhaus zu Leipzig, Staatsoper Berlin, Paris, Rom zuletzt im Fruejahr in der Schweiz. Das Meike Leluschko zum zweiten Male ( 1. Mal: AWO Konzert in Beckum, 2013) in die Münsteraner Provinz gelockt werden konnte, liegt sicher auch an den hervoragenden „Connetions“ der Pianistin Nadja Naumova und an Claudia Oddo.

Der kanadische Posaunist Shawn Grocott lebt seit 1995 in Deutschland. Nachdem er seinen Bachelor of Music Education Diplom von der University of Regina bekam, zog er nach Detmold und studierte dort Posaune an der Hochschule für Musik. An der Lübecker Musikhochschule schloss er sein Studium mit der Künstlerischen Diplomprüfung ab. Shawn Grocotts musikalische Interessen sind vielseitig.

2015-12-12-Shawn Grokott

Shawn Grokott

Als Orchestermusiker ist er mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Bochumer Symphonikern, der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford und im Detmolder Landestheater aufgetreten. Kammermusikalische Konzerte führten ihn mit dem international besetzten Blechbläserensemble „WorldBrass“ u.a. in die Philharmonie Berlin, zeitgenössische Musik spielt er mit dem „Ensemble Horizonte“ und als Jazzmusiker mit seinem Duo „Shawn and the Wolf“ ging er auf Tour nach Brasilien, mehrfach nach Kanada sowie zuletzt 2013 nach Albanien.

Seit 2009 ist Shawn Grocott Lehrbeauftragter für Posaune an der Hochschule für Musik in Detmold und leitet seit 2013 die Hochschul-Big Band.​

Nadja Naumova

Nadja Naumova

Die Dritte im Bund, Nadja Naumova, Konzertpianistin aus St. Pertersburg, ist in Oelde keine Unbekannte. Erst im November hat sie ein grandioses Klavierkonzert im Kultursalon Wiegelmann „hingelegt“

Für den in einem Weihnachtskonzert fast notorischen Streichersound sorgt die Gruppe „Frühlingswind“, eine Oelder Gruppe begeisterter Amateurmusiker, die neben der klassischen Linie  auch in der moderenen U-Musik sich herumtummeln. Auf dem Konzert aber bleiben sie – ziemlich- klassisch.

Wer also morgen ab 18 Uhr Zeit hat, sollte die Friedenskirche in Oelde besuchen. Albert-Dürer-Str. 6. Eintritt: Erwachsene 18 € – Kinder 5 €.