Zweite Nottbecker Sommernacht

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wirft die zweite „Nottbecker Sommernacht“ ihre Schatten voraus.

Die Verantwortlichen, Förderer und Mitwirkenden (v.l.): Peter Scholz (Sparkasse Münsterland Ost), Dr. Olaf Gericke (Landrat), Marian Teeke (KulturCafé), Dirk Bogdanski (Kulturgut Haus Nottbeck), Susanne Festge (Freunde und Förderer des Hauses Nottbeck) und Holger Blüder (Künstlerische Leitung, Musikschule Beckum-Warendorf). Foto: Katharina Kirsch

Das sommerliche Open-Air-Konzert auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde am Sonntag, dem 8. Juli (kein WM-Spieltag!), steht in diesem Jahr unter dem Motto „Vive la musique!“. Über die Vorbereitung des Events informierten sich jetzt die Verantwortlichen, Förderer und Mitwirkenden.

Kreis Warendorf. »Wer 2017 die Premiere dieses Konzertereignisses miterlebt hat, weiß, dass es auch 2018 wieder ein tolles und unvergessliches Konzert-Highlight geben wird. Diesmal führt uns die musikalische Reise nach Frankreich«, so Landrat Dr. Olaf Gericke. Gemeinsam mit Susanne Festge vom Förderverein des Hauses Nottbeck und Peter Scholz von der Sparkasse Münsterland Ost freut sich Olaf Gericke auf ein unterhaltsames Konzertprogramm vor der historischen Kulisse des ehemaligen Rittergutes.

Ausgebucht war es bei der Premiere 2017

Dieses Programm, das Holger Blüder, Leiter der Musikschule Beckum-Warendorf, zusammengestellt hat, beginnt in diesem Jahr bereits um 18.00 Uhr. Drei Ensembles der Musikschule sowie mehrere Instrumental- und Gesangssolisten präsentieren Kompositionen von Camille Saint-Saens, Maurice Ravel, Georges Bizet, Jaques Offenbach u.v.m.

Holger Blüder

Im ersten Teil eröffnet der Mädchenchor „Himmelsstürmer“ mit Liedern aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ den Abend. Danach ist das überregionale Jugend-sinfonieorchester zu hören, welches u.a. den „Karneval der Tiere« spielt. Im zweiten Teil sorgt das große Sinfonieorchester mit sinfonischen Meisterwerken (z.B. der berühmten Carmen-Suite) für ein stimmungsvolles Musikfest unter dem Nottbecker Abendhimmel.

Passend zum Programm bietet das Team des KulturCafés Teeke in den Pausen und nach dem Konzert eine Auswahl französischer Speise- und Getränkespezialitäten.

»Das Konzertprogramm verspricht wieder ein unvergessliches Musikerlebnis für die ganze Familie zu werden«, sagt Peter Scholz, Vorstandsmitglied der Sparkasse und Kurator der ebenfalls fördernden Kulturstiftung. Den Organisatoren um Susanne Festge vom Verein der Freunde und Förderer des Hauses Nottbeck wünscht er für die Fortsetzung der „Nottbecker Sommernächte“ eine große Portion Glück mit dem Wetter und den mehr als 150 Mitwirkenden viel Erfolg.

Die Nottbecker Sommernacht ist eine Veranstaltung des Vereins der Freunde und Förderer des Hauses Nottbeck in Zusammenarbeit mit der Kulturgut Haus Nottbeck GmbH. Gefördert wird die Veranstaltung von der Sparkasse Münsterland Ost, der Kulturstiftung der Sparkasse Warendorf, der Rudolf-Haver-Stiftung, der Pott`s Brauerei und der Druckerei Festge.

Eintritt:

Platzkategorie A: VVK 25,00 EUR / 18,00 EUR; AK 28,00 EUR / 20,00 EUR

Platzkategorie B: VVK 20,00 EUR / 13,00 EUR; AK 23,00 EUR / 15,00 EUR

Kartenvorverkauf:

www.adticket.de, Ticket-Hotline (Tel. 0180-6050400)

Die Glocke – Kartenservice (Tel.: 02522-73300)

Forum Oelde (Tel.: 02522-72800)

Kulturgut Haus Nottbeck (Tel.: 02529-945590)

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 55 90 und www.kulturgut-nottbeck.de

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck

Landrat-Predeick-Allee 1

59302 Oelde-Stromberg

Öffnungszeiten Dienstag – Freitag: 14.00 – 18.00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 – 18.00 Uhr

Kultur-Café: Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 14.00 – 18.00 Uhr




Kein „Game Over“ für die Musikschule

Wie man der Lokalpresse entnehmen konnte, wird die Stadt Oelde der Musikschule Beckum-Warendorf nicht die Kündigung aussprechen. Das Thema, welches bei der Leitung der Musikschule, Herrn Wolfgang König und seiner Partnerin Veronika te Reh für Schluckbeschwerden sorgte, bleibt indes ein heißes Thema.

Oelder Bürger hatten den OELDER ANZEIGER gebeten, zum Thema Musikschule zu recherchieren. Weiter erhielt der Oelder Anzeiger ebenfalls ein Schreiben der Musikschule mit der Bitte zur Veröffentlichung der Thematik.

Aufgrund des arg knappen Zeitfensters vom vergangenen Donnerstag, dem 11.12.2014 bis zum Ratsentschluss am 15.12.2014 war es uns kaum möglich, alle Fakten zusammenzutragen, um einen objektiven Bericht zu schreiben.

Selbst in dem Bericht der Lokalzeitung „Die Glocke“ vom letzten Samstag, den 13.12.2014 fehlten die Einsparsummen durch den Austritt aus der Musikschule. Ein Zeugnis dafür, dass die Stadt hier mit sehr schneller Nadel gestrickt hatte.

Bei dem Thema des nun doch abgewandten Austritts aus der Musikschule geht es dabei um Einsparungen für den maroden Kassenstand der Stadt Oelde.

2014-12-19-Musikschule Game Over

Bei den Kollegen der Westfälischen Nachrichten erfährt man von einem Schreiben vom Kreisdirektor Dr. Heinz Börger an den Oelder Bürgermeister Karl-Friedrich Knop. FDP-Fraktionsvorsitzende Anne Wiemeyer ist über dieses Schreiben äußerst verärgert und sieht es als „Erpressungsszenario“. Dem Schreiben kann man entnehmen, dass eine Kündigung der Musikschule weitere Kosten verursachen würde, da vertraglich festgehalten wurde, dass Folgekosten für das Personal zu Lasten der kündigenden Gemeinde gehen würden. Also Kosten für eine dann nicht erbrachte Leistung.

Dem Bericht der Westfälischen Nachrichten kann man auch entnehmen, dass Florian Westerwalbesloh von der SPD über diese „Drohkulisse“ empört sei. Es sei nicht klar, was mit Oelder Geldern genau geschehe.

Frau Veronika te Reh äusserte sich gegenüber dem OELDER ANZEIGER am 16.12.2014 äußerst glücklich darüber, dass die Entscheidung zum Erhalt der Musikschule gefallen sei.

Anmerkung der Redaktion:

Hält man sich vor Augen, dass der Leiter der Musikschule sowie seine Mitarbeiter diese Hiobsbotschaften (Neulich die Reduzierung der Züge von drei auf zwei an der Overberg-Grundschule, wo ebenfalls die Musikschule mit einer Klasse involviert ist) stets  beim Frühstück aus der Presse serviert bekommen, sollten sich die Rats- und Fraktionsmitglieder vor Empörungsäußerungen durch ein Schreiben des Kreisdirektors an die eigenen Nasen fassen. Geht man mit Vertragspartnern so um?




Overbergschule von drei- auf zweizügig

Prellt die Stadt Oelde geltende Schulgesetze?

Am neuen Standort der Overberg-Grundschule drohen durch einen möglichen Beschluss der Stadt Oelde erhebliche Konsequenzen der Schulqualität. In der Ratssitzung am kommenden Donnerstag, dem 11. September soll eine Empfehlung für die Overbergschule ausgesprochen werden zum oben genannten Thema, welche am 22. September wahrscheinlich durchgewunken wird. Ein Entschluss, der, wenn dieser so fällt, gegen das geltende Schulgesetz des Landes NRW verstoßen würde.

Am Donnerstag, dem 04. September wurde an der besagten Schule ein Elternabend abgehalten, der leider in einer hitzigen und emotionalen Diskussion mündete. Das Thema, welches den Zeitrahmen des Elternabends deutlich ausdehnte, war die Information über eine mögliche Änderung der Stadt Oelde bezüglich der Overbergschule, die in der nächsten Ratssitzung mit dem Titel: „Schulorganisatorische Maßnahmen- Reduzierung der Zügigkeit an der Overbergeschule“ zur Diskussion stehen wird.

Schlechtes Wetter zieht sich über die Overbergschule zusammen

>>Sitzungsvorlage<<
Der Sitzungsvorlage kann man dem niedergeschriebenen „Sachverhalt“ entnehmen, dass für die Overberg-Grundschule die Anmeldezahlen rückläufig seien.

>>Fakten<<
Der OELDER ANZEIGER hat die prognostizierten Zahlen von der Stadt über den Zeitraum von drei Jahren (Anmerkung: Die Schule befindet sich im vierten Betriebsjahr) mit den tatsächlichen Ist-Zahlen verglichen.

2014 wurden 54 Anmeldungen durch die Stadt prognostiziert. Tatsächlich waren hier 72 Schulanfänger.
2013 waren es 58 zu tatsächlichen 82 Schülern.
2012 verbuchte die Schule einen Zuwachs von 64 Schülern anstelle der prognostizierten 62.

>>Oelde, Paris, London…. und wer ist das Gesetz?<<
Weiter wird in der Sitzungsvorlage von einer gleichmäßigen Verteilung der Klassengrößen auf die Gesamtanzahl der Schulen in Oelde gesprochen. Somit würde sich die Stadt Oelde über das geltende Schulgesetz hinwegsetzen. Das Schulgesetz für das Land NRW (SchulG) sagt unter §1 (2) aus:

Die Fähigkeiten und Neigungen des jungen Menschen sowie der Wille der Eltern bestimmen seinen Bildungsweg. Der Zugang zur schulischen Bildung steht jeder Schülerin und jedem Schüler nach Lernbereitschaft und Leistungsfähigkeit offen.

Den Eltern in Oelde würde somit durch eine Verteilung der Schulplätze die freie Wahl genommen, auf welche Schule ihre Sprösslinge gehen werden.

Sehr zum Ärgernis der Eltern der Schulpflegschaft, der Elternvertreter und dem sehr guten Förderverein der Overbergschule. Eine öffentliche Bekanntgabe in der lokalen Presse, wie einst zum Thema der offenen Ganztagsschule, ist hier nicht erfolgt. Betroffene Eltern, sowie andere interessierte haben somit wenig Handlungszeit.

>>Hintergund<<
Aktuell ist die Overberg-Grundschule dreizügig. Eine der jeweils drei Klassen ist die Musikklasse. Diese Klasse, welche Kinder mit Streichinstrumenten ausbildet, entstand in Kooperation mit der Musikschule Beckum-Warendorf unter der Leitung des renommierten Musiklehrers Dr. Wolfgang König.

Die Overbergschule besteht am neuen Standort der ehemaligen Roncalli-Hauptschule seit genau vier Jahren. Das alte Grundschulgebäude an der Overbergstraße wurde verlassen. Der Umbau der alten Hauptschule zur neuen Overbergschule kostete ca. 2 Millionen Euro.
Das Konzept der neuen Overbergschule wurde komplett vor dem Umzug überarbeitet, um den Eltern in Oelde für ihre Kinder und Familien bedarfsgerechtes Lernen zu vermitteln.

Die offene Ganztagsschule wird von Eltern, wo beide Teile in Lohn und Brot stehen, sehr gut angenommen. Kommt es zu dem Beschluss, würden in dem neu renovierten Schulgebäude hochwertig eingerichtete Klassenräume leer stehen.

Ebenso werden viele AGs wie z.B.: Garten-AG, Kochen und Backen, Werken, Fitte Birne, Hapkido, Basteln, Zirkus und vieles mehr angeboten. Weiter ist die musikalische Ausbildung an der Schule ein wichtiger Punkt.
Hier gibt es die im Kreis Warendorf einmalige Möglichkeit, dass Kinder von der Einschulung bis zur Schulentlassung eine Streicherklasse besuchen können. Diese Streicherklasse wurde in Kooperation mit der Musikschule Beckum-Warendorf erarbeitet.

Herr Dr. Wolfgang König hat dem OELDER ANZEIGER hierzu in einem Telefon-Interview folgende Fragen beantwortet.

OeA: Inwiefern war bei dem Konzept der Musikklasse und dessen Realisierung die Stadt Oelde beteiligt?
König: Die Stadt war bei den Besprechungen dabei und es wurden aufgrund der Musikklasse extra Änderungen / Erweiterungen der Aula genehmigt.

OeA: Welche Auswirkungen hätte der Entschluss zur Zweizügigkeit für die Musikschule?
König: Sehr wahrscheinlich den Wegfall dieses im Kreis Warendorf einmaligen Projektes. Aktuell lernen ca. 100 Kinder ein Streichinstrument an der Schule. Der Wegfall würde mich aufgrund des ganzen Herzbluts, welche alle Seiten in dieses Projekt gesteckt haben, sehr traurig stimmen. Bei den Viertklässlern sieht man jetzt, welche enorme Entwicklung die Kinder durchgemacht haben. Weiter würde durch die Zweizügigkeit das Angebot sowie das Lehrpersonal schrumpfen. Der Austausch unter Lehrern zu Themen, Schülern oder Situationen würde weniger werden.

OeA: 100 Kinder! Was passiert mit denen nach der Grundschulzeit?
König: Mit dem Schulleiter des Thomas Morus Gymnasium, Herrn Dr. Kröger, wurde bereits im Hintergrund ein weiterführendes Konzept ausgemacht. Am TMG wird es ein „Auffangbecken“ für die Schüler geben. Ein Orchestra wird z.B. nachmittags ab 17:00 Uhr stattfinden, damit auch die Kinder welche nicht zum TMG gehen, auch weiterhin die Möglichkeit des musizieren haben.

OeA: Die Eltern sind sehr kurzfristig über die bevorstehende Ratssitzung Informiert worden. Wie haben Sie davon erfahren?
König: Von Seiten der Verwaltung wurde ich nicht informiert.

OeA: Als eine Schlüsselfigur wurden Sie nicht Informiert? Wie haben Sie reagiert?
König: Ich habe direkt einen Brief an den Bürgermeister Herrn Knop gesendet. In einem persönlichen Gespräch habe ich ihm später das Konzept der Musikschule vorgestellt und darum gebeten, das Projekt nicht aufzugeben.

OeA: Was war die Antwort?
König: Es wurde mir versichert, dass die Dreizügigkeit an der Overbergschule beibehalten wird.

OeA: Das war vor dem Termin der bevorstehenden Sitzungsbekanntgabe?
König: Ja.

Der OELDER ANZEIGER dankt Herrn Dr. Wolfgang König für die Auskünfte.

>>Aktion<<
Am Donnerstag werden alle Eltern und weitere Interessierte sich um 17:00 Uhr am Rathaus versammeln, um der Sitzung gebündelt um 17:30 Uhr beizuwohnen.




Lieder- Geschichten- Träume- Fantasien

30 Jahre Musiktheater an der Musikschule Beckum-Warendorf. Veronika te Reh und Dr. Wolfgang König haben vor drei Jahrzehnten mit ca. 25 Chorkindern angefangen, Kindermusicals zu produzieren. Das Jubiläum wurde am vergangenen Samstag in der Stadthalle Ahlen gefeiert.

Die Musikschule Beckum-Warendorf bietet in Oelde durch Veronika te Reh Chorunterricht an, aus dem auch viele Kinder bei der Aufführung mitwirkten. Der OELDER ANZEIGER hat sich das Jubiläumsmusical angeschaut.

Das Jubiläum bot den Gästen eine bunte Mischung aus mehreren Hits vergangener Musicalstücke. Somit wurde dem Publikum eine Show von ca. dreieinhalb Stunden geboten.

„Power of Music“ aus „Die schlaue Mama“ von 2009.

„Himpel Pimpel“ aus dem Musical „Möppi & Co“ von 1991 und 2009.

„Wir haben Höschen klein“ aus „Der kleine Mombotz“ aus dem Jahre 1989 und 2005.

„Game Over“, welches 1995 in Ahlen seine Uraufführung hatte.

„Traumreich“ aus „London Dreams“ 2007 sowie „Fische machen blubb blubb blubb“ aus „Sammy“ von 1994 und noch viele viele andere Stücke nahmen die Zuhörer mit auf eine Reise der Musik.

Während der Vorführung waren Aufnahmen leider nicht gestattet. Hier der Saal nach dem Musical

Die Kinder waren dabei wunderschön und aufwendig verkleidet. Kleider, Roben, Zwergenmäntel, Bienenkostüme Moz-Art-Kugeln ( es handelt sich um zwei dieser süßen Kugeln die Moz & Art heißen) usw. sowie ein grandioses Bühnenbild ließen den Zuschauer schnell merken, dass es sich hier um eine absolut hochkarätige Musicalveranstaltung handelte. Für die Kostüme verantwortlich waren die Damen von der Montagswerkstatt. Diese freiwilligen Helferinnen treffen sich seit Anbeginn immer montags abends zum Anfertigen von Kostümen und Bühnenbildern.

Die Bühne war Teilweise gefüllt mit unzähligen Kindern

Die Moderation wurde sehr schön von Veronika und Wolfgang durchgeführt. Es wurde über die Uraufführung von 1983 dem Musical „Strubbeltatz“ berichtet. Dazu gab es auf einer großen Leinwand Videoausschnitte aus alten Aufführungen zu sehen. Der Chor auf der Bühne sang hier parallel zur Videovorführung.

Die anwesenden ehemaligen Chorkinder, heute erwachsene Gäste, die ihre Kinder als Nachwuchs auf der Bühne hatten, lachten und freuten sich, als sie sich auf der Leinwand wiederentdeckten.

Wirklich bemerkenswert hat Veronika te Reh mit den ehemaligen im Publikum gespielt. Sie sang ein kurzes Stück an und die ehemaligen sangen passend hierzu weiter. Während vieler Stücke hörte man somit nicht nur von der Bühne die Kinder singen, sondern auch die Erwachsenen 30 Jahre später wie diese sich auf Knopfdruck an die Texte erinnerten.

Die oberen wie unteren Ränge waren ausgebucht

Überraschungsgast war Thomas Schweins, welcher damals ebenfalls als kleiner Chorjunge aktiv war. Er sang und spielte bei der Jubiläumsfeier das Lied „Mario Joshi Lülülü“ aus dem Stück „Game Over“. Thomas Schweins hat die Richtung zum Theater eingeschlagen und spielt seid vielen Jahren auf der Bühne.

Weiter wurde darüber berichtet, wie es te Reh und König gelang, sich landes- und weltweit mit ihren Musicals zu etablieren. In allen Großstädten Deutschlands sind sie damit aufgetreten. Eines der Highlights, berichtete Dr. Wolfgang König, war die Produktion des Musical „Motz & Arti“ beim SWF-Fernsehen. Weltweit wurde das Kindermusical, welches als Vorreiter der Kindermusicals diente, nachgespielt. Somit gehörte auch ein stetiges Reisen durch die Welt zu te Reh und König.

Wahnsinnsstimmen sowie fantastische Kostüme und Bühnenbilder bleibt eigentlich nur noch zusammenfassend als Fazit zu sagen. Alle Eltern, die Kinder haben, die gerne singen oder tanzen, sollten sich unbedingt die Musikschule Beckum-Warendorf mal genauer anschauen.

Anmerkung der Redaktion: Fotoaufnahmen während der Vorführung waren nicht gestattet.




Tag der Musikschule Beckum- Warendorf am Kulturhaus Nottbeck: Notti-Day

Am Sonntag den 14.07.2013 veranstaltete die Muskikschule Beckum- Warendorf ein Konzert am Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde- Stromberg.

Das Museum für Westfälische Literatur und Kunst bietet jährlich bis zu 30 Veranstaltungen in den Bereichen Literatur, Musik, Vorlesungen von Autoren, Live Events sowie Theateraufführungen und unter anderem auch Kindermusicals an.

Treffen von Künstlern sowie die Begegnung mit Schauspielern stehen ebenfalls auf dem Programm, genau wie Büchermärkte und das Kulturcafe.

Die Musikschule Beckum- Warendorf veranstalte hier den gesamten Sonntag ein Programm der Superlative. Streichorchester, Blasorchester und Kinderchöre traten abwechselnd auf der großen Bühne auf, die im Innenhof des Kulturgutes aufgebaut war.

Das Blasorchester im Einsatz

Eine Sängerin wurde vom Streichorchster begleitet

Viele Gäste saßen gespannt vor der Bühne

Sehr schön war der Gesang der Kinder und Jugendlichen, die unter der Leitung von Veronika te Reh die Herzen vieler Eltern und Großeltern berührte.

Veronika te Reh stellt den Chor vor der aus den kleinen Zwitscherlingen, den mittleren Zugvögeln, sowie den größeren Cross Overs besteht.

Die Vorführung glich nicht nur einem Chor, sondern einem kleinem Musical. Der Sekretär, ein leicht verbissener Vogel, möchte einen Club der Tiere gründen.

Der Sekretär will einen reinen Tierclub gründen und sucht Gefährten

Dabei sucht er viele unterschiedliche Tiere die seinem Verein beitreten sollen. Menschen sind nicht erlaubt, da diese nur die Natur verpesten. Eine Indianerin durfte nach bestander Gesangvorstellung als gutes Beispiel für Naturfreunde dem Club der Tiere ebenfalls beitreten.

Neue Mitglieder für den Club werden vom Sekretär und der Nottibat eingeschrieben

Ebenso durfte ein kleiner Ingenieur dem Club beitreten, weil er Autos erfinden will, die die Umwelt nicht belasten.

Nach den lustigen Passagen der liebevoll verkleideten Tiere, sang der Chor passende Lieder. Das Ende der Vorführung wurde mit großem Applaus honoriert.

Im Gebäude spielten Flöten, E-Gitarre, Schlagzeug und Bassgitarre rockige Songs mit Gesang.

Hier wurde Meredith Brooks gecoverd mit dem Song „Bitch – Hate the world today“

In weiteren Räumen wurden den Musikinteressierten viele unterschiedliche Instrumente zum Ausprobieren angeboten. Nachwuchsschlagzeuger konnten sich austoben. Klarinetten, Oboen, Posaunen, Gitarren, Saxophone und viele andere Instrumente galt es persönlich kennen zu lernen. Ebenfalls gab es eine Instrumentenberatung, bei der Eltern und Kinder passende Instrumente in der richtigen Größe testen konnten.

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Nach der Vorführung konnte man sich noch ausgiebig an den Ständen im Innenhof stärken. Die Musikschule Beckum- Warendorf, sowie das Kulturgut Haus Nottbeck haben ein wirklich schönes Programm auf die Beine gestellt.

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Literatur- und Kulturliebhaber konnten ebenfalls alte Schätze des Hauses Nottbeck begutachten.