Klimaschutzwoche in Oelde

Während viele Oelder Party-Bürger eher der Veranstaltung May Day am kommenden Wochenende entgegenfiebern, um Live-Musik zu hören, sollte ein Event mit Zukunft nicht außer Acht gelassen werden. Am Sonntag, den 05.06.2016, startet die Klimaschutzwoche parallel zum verkaufsoffenen Sonntag und vielen anderen konsumgelenkten Aktionen in der Oelder Innenstadt.

Bei der Klimakonferenz in Paris 2015, haben sich  alle Staaten der Erde entschlossen, die Erderwärmung auf unter 2°C zu beschränken. Somit sollten die CO2 ausgestoßenen Gase im Jahr 2050 fast auf null geschrumpft sein.

Viele Leser werden sich nun bestimmt fragen was wir in unserem kleinen Städtchen Oelde daran überhaupt ändern können, bzw. überhaupt gegensteuern können und machen wie gewohnt weiter.

Genau hier greift jedoch das Klimaschutzkonzept an und macht in einer Woche voller Aktionen in und um Oelde sichtbar und verständlich, wo es Ansätze gibt, etwas zu verbessern.

Foto © Stadt Oelde http://www.oelde.de/page.php?p=19526

Stefanie GröneFoto © Stadt Oelde http://www.oelde.de/page.php?p=19526

Frau Stefanie Gröne, Klimaschutzbeauftragte der Stadt Oelde, hat hierzu zusammen mit anderen Kommunen ein ausführliches Programm aufgestellt, wovon wir nun den Oelder Bereich vorstellen.

In der Stadtbücherei Oelde kann man sich am Medientisch zu den Themen Klimaschutz, energetische Gebäudesanierung und erneuerbare Energien informieren zu den gewohnten Öffnungszeiten.

Am 04.06.

geht es dann sportlich und ohne CO2- Ausstoß auf die Klima-Radtour Oelde / Auftakt zum Stadtradeln 2016. Der ADFC Oelde (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) bietet den Teilnehmern eine geführte Radtour rings um Oelde mit Besichtigungen von Anlagen zur Erzeugung von Energien an. Die Tourlänge beträgt ca. 25 km und führt durch die Bauernschaften. Ein Abschluss ist ebenfalls mit eingeplant.

Zeit: 14.00 Uhr – 18.00 Uhr, Treffpunkt Rathaus Innenhof Oelde

Anmeldung unter: Stefanie.Groene@Oelde.de

Telefon: 02522 / 72463

Solaranlage in der Bauernschaft Bergeler

 

Am 05.06.

Beispiel von Werner Schuberts Elektro-Fahrzeugen

wird der Oelder Marktplatz in der Zeit von 13.00 – 18.00 Uhr zur Klimaschutzzone erklärt. Es wird Informationen zu erneuerbaren Energien, Energieeinsparungen und die Mobilität von morgen kann erprobt werden.

Werner Schubert wird Interessierte seine Elektro-Fahrzeuge probefahren lassen und ebenfalls beratend zum Thema E-Roller und Segways bereitstehen.

Am 06.06.

Auf dem Gelände der Gesamtschule in Oelde geht es dann weiter mit anschaulichen Modellen zu alternativen Energien wie Wind, Solar, Brennstoffzelle und Holz.

2016-05-29-Muehlrad Park

Eine der ältesten Energielieferanten in Oelde kann am Klipp Klapp-Museum gesehen werden

Zeit: 08.00 Uhr – 14.00 Uhr

Anmeldung unter: Stefanie.Groene@Oelde.de

Telefon: 02522 / 72463

Am 07.06

Gerade erst wiedereröffnet, mischt das Kindermuseum Klipp Klapp auf dem Gelände des Vier-Jahreszeiten-Parks ebenfalls kräftig mit. Bei der Klimaschutzwoche wird jungen Forschern und Entdeckern erklärt, wie das Wetter funktioniert und was Wind- oder Wasserkraft ist. Dabei werden die Kinder nicht nur medial berauscht, sondern aktiv gefordert auszuprobieren.

Zeit: 14.00 – 18.00 Uhr im Vier-Jahreszeiten-Park

Wie Biogas aus Wildpflanzen entsteht, erfährt man am gleichen Tag auf der Wildpflanzenwiese des Hofes Müller, Zum Kranenfeld 16, Oelde-Keitlinghausen

Zeit: 18.00 Uhr

Anmeldung unter: Stefanie.Groene@Oelde.de

Telefon: 02522 / 72463

Am 08.06

geht es um die Altbausanierung anhand eines Sanierungsbeispiels. Dieser Termin sollte für alle interessant sein, die gerade ein Haus gekauft haben oder planen eins zu kaufen.

Anmeldung unter: Stefanie.Groene@Oelde.de

Telefon: 02522 / 72463

Am 09.06

geht es um die Solarenergie an einem Informationsabend für alle Hauseigentümer, Handwerker und Gewerbetreibende. Die EVO und Herr Hantmann (Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.) berichten über aktuelle Techniken und Möglichkeiten.

Treffpunkt: Oelder Brauhaus

Zeit: 20.00 Uhr

Anmeldung unter: Stefanie.Groene@Oelde.de

Telefon: 02522 / 72463

Die Sonnenenergie lässt nicht nur Getreide wachsen

 

Am 10.06

Zusammen mit der EVO gibt es einen Informationsstand zum Thema Solarpotenzialkataster (hier ein Beispiel der Gemeinde Ostbevern) auf dem Oelder Wochenmarkt. Hier können Oelder Bürger erfahren, wie viel Energie aus Sonne sich auf ihrem Hausdach produzieren lässt.

Ende der Energiewoche am 11.06.

Die Energiewoche wird mit einer gemeinsamen Radfahrt zum Sassenberger Feldmarksee beendet. Dabei begleitet wieder der ADFC Oelde. Die Fahrt wird von ca. 10.00 – 18.00 Uhr dauern. Eine Mittagspause ist eingeplant und der Abschluss wird im Oelder „Zum Geisterholz“ (in gewissen Kreisen auch Hui Buh genannt) sein.

Treffpunkt Radstation Oelde

Anmeldung unter oelde@adfc-ms.de




Klipp Klapp wieder eröffnet

Das Unwetter in 2015 hatte das beliebte Kindermuseum Klipp Klapp auf dem Gelände des Vier-Jahreszeiten-Parks stark beschädigt. Am letzten Sonntag wurde dann das Wiedereröffnungsfest abgehalten nach den Sanierungsarbeiten.

Zahlreiche Familien sind der Einladung gefolgt und haben trotz wechselhaftem Wetter die Feier besucht. Dabei gab es für die Kinder viel zu entdecken und zu spielen. Mädchen standen Schlange an Schminktischen oder dem Airbrush-Tattoo-Zelt. Die Jungs hat es eher zur Luftkanone gezogen. Dabei handelte es sich um eine druckluftbetriebene Kanone, die Softbälle verschoss.  Andere Kinder versuchten sich mit dem Jonglieren von Tellern oder dem Balancieren auf einem Drahtseil. Die kleinsten Gäste der Feier kamen auf einem Karussell auf die Kosten.

Die neue Küche konnte mit kleineren Gruppen besucht werden, um dort gemeinsam Plätzchen zu backen.

Die Küche erstrahlt im neuem Glanz

Der Förderverein des St. Marien-Kindergartens in Oelde hatte ebenfalls mit Eltern und Erziehern einen Stand, an dem Kaffee, Waffeln und Limonaden für die Kinder verkauft wurden. Die Erzieherinnen selber halfen an einem großen Basteltisch den kleinen Besuchern. Es wurden Pappteller beklebt, angemalt und zusammengeleimt.

Förderverein und Eltern des St.Marien Kindergartens verkauften Waffeln und Getränke

Im Klipp Klapp- Museum ging der Spaß dann weiter. Kinder konnten auf der Sackrutsche im Obergeschoss über eine Spiralwende ins Erdgeschoss rutschen. Andere versuchten sich als Müller und mahlten Korn, während andere Kinder im Klimaraum vieles über das Wetter erfahren konnten.




Autobrand in Delpstraße

In der Nacht vom 28.05. auf den 29.05.2016 brannte ein Pkw, welcher geparkt an der Delpstr. 4 stand, komplett ab. Die Flammen richteten an Haus und Garage große Schäden an.

Direkt am Haus wurde das Feuer in Brand gesetzt

Die Halterin des Fahrzeugs, Frau Melanie Drescher, wurde in der Nacht von einem Nachbarn geweckt, dessen Hund angeschlagen hatte. Die alleinerziehende Mutter musste mit Kind und Lebensgefährten direkt das Haus verlassen. Die Feuerwehr war von ca. 03.00 bis 05.00 in der Frühe damit beschäftigt, den Brand einzudämmen. Wie uns Frau Drescher mitteilte, handelt es sich nach der Spurenanalyse durch Feuerwehr, Kripo und Polizei um Brandstiftung.

Wir waren vor Ort und haben uns die zerstörerischen Spuren der Flammen angeschaut. Das Garagentor ist geschmolzen, Ruß- und Brandspuren sind an der gesamten Fassade zu sehen. Der Gestank von Plastik und Gummi lag immer noch in der Luft und zeugte von der vernichtenden Tat durch Unbekannte.

Mein Führerschein ist auch hin.


Das Fahrzeug der Halterin war in einem guten gebrauchten Zustand und wurde regelmäßig gewartet, berichtete uns Frau Drescher, die immer noch sichtlich mitgenommen war, von dem Brand. Mit Müllbeuteln, Schaufel und Besen war sie ausgerüstet, um die Spuren des Feuers zu beseitigen.

Nur noch die Räder sind von den Mülltonnen übrig geblieben

Dicker Ruß lag auf der Pflasterfläche der Einfahrt, welche eigentlich schlecht zugänglich ist. Über eine weite Zufahrt von ca. 30 Metern muss man hier von der Hauptstraße in die Sackgassenlage gehen, um zu dem Stellplatz zu gelangen.

Die Ziegel platzten bei der Hitze

Das Feuer vernichtete das Auto komplett und schlug dabei über auf die Garage. Der Lichtstrahler mit Bewegungsmelder ebenso wie die seitlich am Haus stehenden Mülltonnen sind geschmolzen. An der Hauswand platzten die Ziegelsteine ab und gaben der immensen Hitzewelle nach. Ein Blick an der Hauswand entlang nach oben zum First zeigt weitere Schäden an den Paneelen des Dachüberstands. Diese sind ebenfalls der Hitze zum Opfer gefallen.

 Die Nachbarn waren natürlich auch bedient.

, erzählte uns Frau Drescher, während sie im Fahrzeug noch nach Überresten suchte.

Während wir Fotos machten vom Ort des Geschehens, waren wir von einer absolut ekelhaften Duftnote der Verbrennung umgeben. Es stank nach einem verschmorten Gummi- Plastikgemisch, wie es uns zuvor noch nicht in die Nase gestiegen ist.


Der Lebenspartner von Frau Drescher sagte:

Wo Menschenleben gefährdet werden, hört der Spaß definitiv auf!

Wer in der besagten Nacht etwas Auffälliges in der genannten Straße bemerkt hat, soll bitte mit der Polizeistation in Oelde Kontakt aufnehmen.

Die letzte Reise des BMW´s




Electronic Noise in Alte Post

Am Samstag, den 28.Mai 2016, geht es in der Alten Post von 21.00 – 05.00 Uhr ab. Fans der elektronischen Musik können hier bei Getränken und guter Stimmung abtanzen. Damit die Freunde der elektronischen Musik auch in Fahrt kommen, wird nicht nur etwas für die Ohren, sondern auch viel fürs Auge geboten.

DMK Eventtechnik sorgt dabei für Lichteffekte, Videoprojektionen und Nebelwerfer. Diese werden die Gäste visuell auf eine musikalisches Reise schicken.  Auf die Ohren gibt es dabei von Farid (Ägypten), Daniel Kolodzeiski alias Kollo (Deutschland) und Masz aka Mase (Polen).

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Genau das Richtige, um sich mal den Kopf frei zu blasen.

Wann, wo, wie?

Alte Post

59302 Oelde

Bahnhofstraße 27

Eintritt 5,- €

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Freibadsaison in Oelde eröffnet

Am letzten Sonntag, den 22.05.2016 öffneten sich die Türen des Oelder Freibads. Dieses Jahr öffnete es leicht verspätet aufgrund der Sanierungsarbeiten der Hochwasserschäden aus dem letzten Jahr. Bei angenehmen 22°C Außentemperatur und warmen 25°C Wassertemperatur war das Freibad sehr gut besucht.

Das Nashorn (warum eigentlich kein Nilpferd?) spritzt wieder fleißig Wasser für die Kinder

Kinder und Jugendliche nutzten den Sprungturm, während andere ordentlich Bahnen zogen. Der Himmel war blau und nur mit ein paar Wolken versehen. Eigentlich sehr gute Bedingungen für einen ersten Schwimmtag unter freiem Himmel. So mancher Oelder Badegast kennt schlechteres Wetter zur Eröffnung.

Das Nichtschwimmerbecken wurde ebenfalls von den Kleinen genutzt, während das Kleinkinderbecken noch leer und ohne Rutsche dastand.

Links markieren Bauhütchen den Platz der fehlenden Rutsche

Natürlich darf beim Betreten und Verlassen der Geruch von frischen Pommes Frites nicht fehlen, die neben Weingummi, Eis und Bier verkauft werden zu wirklich fairen Preisen.

Alle die nun Lust haben, können hier die Öffnungszeiten nachlesen:

Montag:                                             12.00 Uhr – 21.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch + Freitag:   06.30 Uhr – 20.00 Uhr

Samstag:                                            08.00 Uhr – 19.00 Uhr

Sonntag:                                             08.30 Uhr – 19.00 Uhr

Eintrittspreise:                                 Tageskarte                         Park plus-Karte 2016

Kinder bis 6 Jahre:                          frei                                       frei

Kinder / Jugendliche bis 17 J.     2,00 €                                   25,00 €

Erwachsene*:                                  4,00 €                                   45,00 €

Ermäßigt**:                                     3,00 €                                   40,00 €

Familien*:                                        8,00 €                                   90,00 €

Gruppen ab 20 Personen:             2,50 €                                   —–

*    mit allen eigenen Kindern bis zum 17. Lebensjahr

**  Ermäßigte mit Ausweis: Schwerbehinderte Menschen mit einem GdB ab 80, Bundesfreiwilligendienst (BFD) Leistende, ALG I und II-Empfänger, Grundsicherungsempfänger, SGB XII-Empfänger




Die Wende in Stromberg

Frank Handschuhmacher aus dem Ortsteil Stromberg, berichtet heute im OELDER ANZEIGER über den Wendepunkt der Triathleten am Kreisverkehr der Oelder Straße.

Frank Handschuhmacher

Am Samstag, dem 21.05.2016 hat der Volkstriathlon mal wieder die Teilnehmer aus Oelde in den Ortsteil Stromberg geführt. Die Raubritter wussten um den Vorteil der Ortslage, lange und steile Aufstiege sollten den Feind abhalten.

Straßensperren, Polizei und THW machten auf das Großereignis aufmerksam.

Nach den Informationen der netten Männer vom THW wurden die ersten Triathleten um 14:30 am oberen Wendepunkt, dem Kreisverkehr am Oelder Tor erwartet.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Fahrerinnen und Fahrer die Steigung Richtung Stromberg erklimmen.

Jeder, der schon mal mit dem Rad unterwegs war, kennt die Tücken des langen Anstiegs und heute mussten sogar zwei Runden bewältigt werden.

Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt, alle Alters- und Leistungsklassen schienen vertreten.

Das Starterfeld war riesig, es müssen einige hundert Teilnehmer/Innen am Start gewesen sein. Manche der Athleten waren eher locker und entspannt unterwegs, der Weg ist das Ziel, bei anderen hat man große Ambitionen erkennen können, alleine die Unterschiede im Material waren enorm.

Vom einfachen Mountainbike oder Trekkingfahrrad über das Alu-Rennrad bis zur Rennmaschine aus Carbon für mehrere tausend Euro war alles im Feld zu sehen.

Mit dem Schiedsrichter im Nacken

Das Motorrad der Sportkommissare war ständig im Einsatz, um etwaige Regelvertstöße zu ahnden. Windschattenfahren ist hier verboten.

Ich war von 14:20 bis 16:00 Uhr an der Strecke und habe zahlreiche Bilder der Athleten geschossen.

Eine gute Möglichkeit für einen Hobbyfotografen, so viele verschiedene Menschen vor die Linse zu bekommen.

Während der Vorbeifahrt habe ich die Fahrer/Innen kräftig angefeuert und die Freude in den Gesichtern war groß, aber wahrscheinlich eher, weil jetzt einige Kilometer Abfahrt dran waren.

Mehr Bilder auf meiner facebook Seite.

Wir danken an dieser Stelle recht herzlich Frank Handschuhmacher für den Bericht und das Bildmaterial.




Oelder Geschichte und Geschichten

2016-05-15-Cafe Kunze außen

Eine Erinnerung von Heinz Werner Drees

„Café Kunze“

Wir alle kennen das Gefühl, dass die Welt sich vermeintlich immer schneller dreht.

Dabei geraten häufig Menschen, Orte und Begebenheiten in Vergessenheit, sie scheinen unbemerkt aus dem Gedächtnis zu fallen.

Einer dieser Orte ist das ehemalige Cafe Kunze!

Dazu fällt mir als Erstes ein Lied ein, das meine Großmutter gelegentlich trällerte: „In einer kleinen Konditorei, da saßen wir Zwei … .“. Ein Stück Musikgeschichte von Fred Raymond und Ernst Neubach aus dem Jahre 1929.

Oft wird daran vorbei gegangen, hier gibt es nun die Geschichte dazu

Oft wird daran vorbei gegangen, hier gibt es nun die Geschichte dazu.

Das Café Kunze auf der Langen Straße wurde von Gustav Kunze und seiner Frau Aenne betrieben.

Im Jahr 1947 übernahm der Neffe von Gustav Kunze, der Bäcker und Konditormeister Hugo Heitfeld, den Betrieb. Gemeinsam mit seiner Frau Ina führte er das Geschäft im Sinne von Gustav und Aenne Kunze weiter bis zur Schließung des Betriebes im Jahre 1985. Neben der Arbeit in der Backstube und im Cafe kümmerten sich Ina und Hugo Heitfeld um die Erziehung ihrer vier Kinder.

Viele ältere Oelder erinnern sich sicherlich gern an das kleine, aber urgemütliche Cafe Kunze. Während Hugo Heitfeld in seiner Backstube für Nachschub sorgte, betreute Ina Heitfeld mit ihrer souveränen, mütterlichen und herzlichen Art die Kunden im Laden und im Cafe.

2016-05-15-Cafe Kunze

I2016-05-15-Cafe Kunze Zeichnungm Laden gab es die verschiedensten Brötchen und Brotsorten- das Schwarzbrot war stadtbekannt- sowie leckeren Kuchen zum mitnehmen. Zudem ein kleines Sortiment von Artikeln für den täglichen Gebrauch.

Im Café wurden zu Kaffee oder Trinkschokolade herrliche Kuchen oder Tortenstücke gereicht.

Das Café Kunze mit seinen schmackhaften Speisen und Getränken und mit der gemütlichen Atmosphäre war über viele Jahre ein bekannter Treffpunkt in Oelde, bei jüngerem und älterem Publikum gleichermaßen beliebt.

Daran werden sich bestimmt auch viele ehemalige Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium und der Realschule erinnern, die so manche „Freistunde“ im Café Kunze ve

rbrachten.

Zeichnung: Norbert Löbbert

Fotos: H. Heitfeld

Situation von heute

Situation heute

 




Fest der Jugend und des Sportes

Am kommenden Samstag, den 14. Mai 2016, findet im Oelder Jahnstadion ab 12.00 Uhr, dass Fest der Jugend und des Sports der DITIB-Gemeinde Oelde Stadt.

2016-05-13-Fest der Jugend

Alle Sportler und Sportsfreunde sind herzlichst eingeladen der Veranstaltung beizuwohnen erklärte uns Vorsitzender Herr Hayrettin Karabel der DITIB-Gemeinde Oelde.

 




DITIB feiert Kermesi

Herr Hayrettin Karabel und Herr Ilhan Erdem

Uns ist es wichtig, dass viele deutsche Familien kommen, damit sie mit uns feiern und sehen, dass wir hier einfach nur eine gute Zeit verbringen möchten.

Mit diesem Satz von Herrn Ilhan Erdem im Gepäck und vielen weiteren Eindrücken haben wir heute das Fest der DITIB-Gemeinde am Landhagen 35a verlassen, worüber wir nun weiter berichten möchten. Herr Ilhan Erdem und Herr Hayrettin Karabel haben uns dabei etwas über das Familienfest für alle erzählt und eine Führung durch die Moschee gegeben.

Am anliegenden Grundstück der Moschee am Landhagen 35a waren viele Zelte und Pavillons aufgebaut. In diesen waren Frauen der Gemeinde damit beschäftigt, Speisen zuzubereiten. Wir konnten zusehen, wie Teig ausgerollt wurde, anschließend mit Gemüse gefüllt und einmal zusammengefaltet wurde, um abschließend auf speziellen Rundgrills zu landen. Dort verwandelte sich der Teig in ein gold-knuspriges Fladenbrot, welches einem das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ.

Lecker und frisch

Ein paar Schritte weiter konnten wir Herrn Mehmet Türkmen beim Zubereiten einer Osmanischen Pfanne zuschauen. Saftige Tomaten, Paprika, Fleisch und Gewürze wurden in einer großen Pfanne zusammengemengt und gereicht. Wer gerne mit mehr Würzung isst, sollte hier zulangen. Unser Empfinden war, dass es genau am Grad der Würze zwischen zu scharf und scharf war. Nicht unbedingt etwas für Leute, die scharfes nicht gut vertragen.

Herr Mehmet Türkmen beim Kochen

Weiter ging es mit Bratwurst, die ebenfalls den Gästen gereicht wurde, bis hin zu Dönertaschen, Lahmacun oder Kuchen.  Im Schatten saßen viele Familien und speisten die türkischen Spezialitäten, während die Kinder umherliefen und spielten.

Wer ohne Hunger kommt, sollte sich den Bücher-, Ketten- und Kleidungsmarkt anschauen oder an der Tombola teilnehmen.

Den Verein, berichtet uns Herr Erdem, gibt es nun seit vier Jahrzehnten.

Wir möchten, dass die Menschen aus Oelde kommen und mit uns feiern und nicht denken beim Vorbeifahren: Die sind da eh alle unter sich.

So tat es unter anderem auch der Bürgermeister Karl-Friedrich-Knop, wie uns Herr Erdem berichtete, der unangekündigt vorbei gekommen war und der Gemeinde einen Besuch abstatte, was von allen sehr begrüßt wurde.

Weiter, für nicht hungrige, könnte die Führung durch die Moschee etwas sein. Wer etwas über die Kultur erfahren möchte, ist an dieser Stelle genau richtig.

Wer am morgigen Sonntag keine Lust zum Kochen oder noch keinen Plan hat, was gemacht werden könnte, sollte mal die DITIB-Gemeinde am Landhagen besuchen fahren.




Festiwall an der Wallstraße

Vom 5. – 8. Mai 2016 startet wieder das beliebte Festiwall an der Wallstraße 25 in Oelde des Vereins zur Förderung der Integration und Bildung in Oelde e.V. Wir sind im Vorfeld der Einladung von Herrn Muhammed Tigci gefolgt, um den Lesern und Besuchern des Festiwalls einen kleinen Vorgeschmack geben zu können.

Wie im letzten Jahr wird ein breites Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten aufgefahren werden. Ein Auto kann bei einer Tombola gewonnen werden und für die Kinder gibt es ein buntes Spiel- und Vergnügungsprogramm. Der Trödelmarkt am 8. Mai könnte für Schnäppchenjäger interessant sein.

Die Aufbauarbeiten waren während unseres Besuches am letzten Mittwoch noch nicht wirklich angefangen, was dem Fest und diesem Vorbericht keinen Abriss geben soll.

Herr Öner Ünal nahm uns freundlich stellvertretend für Herrn Tigci in Empfang und legte Hammer und Nagel beiseite und zeigte uns das Herzstück, die Moschee. Diese kann nämlich während des Festiwalls besichtigt werden. Wir selber waren zuvor noch nicht in der Moschee und haben uns speziell auf diese persönliche Tour sehr gefreut.

Herr Öner Ünal, stellvertrender Sekretär, nahm sich spontan für uns Zeit und zeigte uns die Moschee.

Gäste des Festiwalls können sich auf den Mescid  (Gebetsraum) freuen. Importierte Kacheln aus der Türkei mit Ornamenten zieren dabei die Wände und Pfeiler des großen Gebetsraums. Wunderschöner Stuck, welcher in Handarbeit angemalt wurde, zieht sich an der kompletten Decke entlang. Große Kronleuchter hängen in dem Raum von der Decke und spenden Licht. Ein großer roter Teppich liegt in dem Raum aus, der ebenfalls ein Muster mit blauen Säulen hat.

Mescid

Ein jeder, der im Mescid beten möchte, muss zwischen jeweils zwei Säulen auf dem Fußboden Platz nehmen, erklärt uns dabei Herr Ünal.

Wir konnten Männer im Gebetsraum sehen und Ihren Gebeten lauschen. Dass wir uns dabei leise, aber dennoch völlig frei bewegen und unterhalten konnten, erstaunte mich sehr. Wer eine durchorganisierte katholische Messe kennt, wird als Familie bestimmt die verachtenden Blicke anderer Hardcore-Kirchgänger erlebt haben, wenn zum Beispiel kleine Kinder mal etwas quengeln. Das Gefühl zu stören hatten wir nicht im Geringsten in der Moschee, was uns Herr Ünal bestätigte.

Mit den Worten

Wir freuen uns immer, wenn Menschen Interesse zeigen an unserem Glauben. Jeder ist eingeladen zu kommen, um sich zu informieren.

, unterstrich Herr Ünal meinen Eindruck in der Moschee.

Ein Mann spricht seine Gebete

In der Moschee selber gibt es noch viele andere Räume wie ein Spiel- und Freizeitzimmer für Kinder und Jugendliche. Dieser ist mit einem Kicker und einer Playstation ausgestattet. Der Yemekhane (Essensraum) wird zum gemeinsamen Essen der Gemeinde genutzt, während in der Mutfak dazu die Speisen vorbereitet werden. Unter dem großen Dach werden der islamische Glaube sowie die Wahrung der Werte gelehrt. Die Mitglieder unterstützen jugendliche Migranten durch gezielte Nachhilfe- Förderunterrichte.

Weiter möchten wir an dieser Stelle nicht über die Moschee berichten, damit sich der Besucher selber einen Eindruck verschaffen kann.

Wir danken an dieser Stelle recht herzlich Herrn Öner Ünal für die sehr eindrucksvolle Tour durch die Moschee.

Wer nun Neugierde verspürt, sollte das Angebot nutzen und das Festiwall vom 5. – 8. Mai aufsuchen.