Anschwimmen im Oelder Freibad

Am letzten Sonntag, den 6. Januar, wagten viele Hartgesottene den Sprung ins 5°C kühle Nass des Oelder Freibades bei 6°C Lufttemperatur. Frank Hövekamp, Betriebsleiter der Oelder Bäder, öffnete am besagten Datum das Eingangstörchen um 14.00 Uhr den ca. 15 Schwimmerinnen und Schwimmern, die bereits sehnsüchtig auf diesen Moment gewartet haben. Diese unterhielten sich ausgelassen vor dem Tor und wir haben bekannte Gesichter aus den letzten Jahren wiedergesehen.



Frank öffnet den Gästen das Freibad

Die Badbesucher bogen direkt ab in die Umkleiden und einen kurzen Moment später holte sich das Viergestirn vom TRISTAR Oelde die Poleposition. Es marschierte direkt ohne Saunagang in das kalte Wasser und betrat dieses somit als Erste. Nach dem hör- und sichtbaren Eisbad ging es dann für die Männer weiter in eine der beiden mobilen Saunafässer, die bereit standen.

Stephan Braun, Peter Häßler, Alexander Böhm und Helmut Karwinkel

Applaus für Eisschwimmerin

Dass man im Alter von 84 Jahren immer noch jung bleiben kann, bewies Frau Zumhülsen aus Oelde. Als diese aus der Umkleide kam und mit ihrem Gehstock zum Beckenrand ging, waren alle Augen auf sie gerichtet. Frau Zumhülsen fackelte nicht lange und stieg zielstrebig die Stufen hinab ins Wasser und hielt es dort erstaunlich lange aus.

In dem Element Wasser….

Auf die Anfrage, ob es nicht zu kalt sei, überraschte sie uns und alle anderen Besucher mit der Antwort: „Mir macht das nichts aus. Ich mache so etwas schon sehr lange.“  Von dem Respekt und Applaus der Umstehenden begleitet, verließ Frau Zumhülsen das Wasser.

…fühlt sich Frau Zumhülsen wohl.

Schon seit dem ersten Anschwimmen dabei und auch in diesem Jahr mit von der Partie waren Martin Recker und Jürgen De Vries mit dabei. Sie erzählten uns nach dem Schwimmen das sie begeisterte Saunagänger und Eisschwimmer seien. Es gäbe eine Art Sauna-Rabatt-Heft, welches ähnlich wie das Gastrogutscheinbuch funktioniere. „Dann kann zum Beispiel eine zweite Person für umsonst mit in die Sauna.“ berichtete uns Jürgen.

Martin Recker, Jürgen De Vries und Frank Hövekamp

Coole Kids

Dass nicht nur die „Alten“ sich ins kalte Wasser trauten, bewiesen Mark, Nina, Jasmin und Giulia. Die coolen Kids zeigten den meist erwachsenen Zuschauern am Beckenrand, wie man das macht. Die die 9 – 13-Jährigen stiegen zeitgleich die Stufen hinab ins kalte Wasser.

Die Kinder haben Mumm in den Knochen

Eine Schlappe musste auch der Vater von Henk hinnehmen. Der Elfjährige wird diesen noch eine Weile verspotten, da er sich nicht ins Wasser traute und zusammen mit dem Rest seiner Familie vom Beckenrand aus zuschaute, während der Sohnemann im Wasser auf Tauchstation ging.

Henk geht auf Tauchstation

Keine Gefahr beim Eisschwimmen

„Es besteht keine Gefahr, wenn man es richtig macht. Es gibt unterschiedliche Stadien der Kälte. Das erste Stadium sei die Kälte, die nicht tief in den Körper eindringt.“ 

„Man darf nicht zu lange im Wasser bleiben, so dass die Kälte tiefer in den Körper eindringen kann. Ansonsten kann man sich eine Erkältung einfangen.“

Erklärte uns Frank Hövekamp.

Damit alle Schwimmer und Saunagänger den Tag in guter Erinnerung behalten können, überwachten die Schwimmmeister vom Bäderteam Oelde die Aktiven den gesamten Tag und gaben Anweisungen.

O-Ton

Das Anschwimmen im Oelder Parkbad ist einfach eine schöne und irre Aktion zugleich. Der Kontrast könnte vom Bild her nicht stärker sein. Man sieht Menschen, die in Badehose ins kalte blaue Wasser steigen während am Beckenrand Zuschauer in dicken Wollmützen, Jacken und Schals stehen.

Viele hielten (so wie wir auch) einmal kurz die Hand ins kalte Wasser, um diese dann wieder schnell zurück in die Jackentasche ins Warme zu stecken. Nach dem Saunagang sah man Körper dampfen auf dem Weg vom Saunafass zum Becken.

Aber nicht nur das war schön anzusehen, sondern auch wie sich die Schwimmerinnen und Schwimmer motivierten und sich Mut zusprachen, um ins Wasser zu steigen.

Unerwähnt soll auch das Ambiente nicht bleiben. In der Dunkelheit sorgten Fackeln und bunte Scheinwerferlichter für eine tolle Atmosphäre. Für das leibliche Wohl sorgte der Kiosk. Hierzu war der Kioskbereich mit Folienbahnen abgespannt und es wurde innen mit einem Gasbrenner aufgeheizt, während man sich mit Essen und Getränke versorgen konnte.




Neujahrschwimmen im Oelder Freibad

Besucher des Freibads im Oelder Vier-Jahreszeiten-Park können sich morgen wahrlich erfrischen. Dieses hat von 14.00 bis 20.00 Uhr geöffnet und lockt Eisschwimmer und Saunafreunde auch in diesem Jahr an. Hierzu werden zwei Saunen zur Verfügung stehen, die stündlich mit verschiedenen Aufgussvarianten versehen werden.



Duschen, Umkleiden und ein Ruheraum stehen zwischen den Gängen zur Verfügung. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt werden.

Zuschauer sind herzlichst eingeladen, das frische Treiben im Wasser zu beobachten.




Einlaufkind beim FC Schalke 04

Mit sechs Jahren brachte Joshua Frankrone von der Spielvereinigung Oelde 90 e.V. den Mut auf, keinen geringeren als den Aufsichtsratsvorsitzenden des FC Schalke 04, Clemens Tönnies, anzuschreiben.

Die F2 hat allen Grund zum Jubeln mit den Trainern Peter Buchwald und rechts Jan Hemschemeier

In dem Brief äußerte er seinen Wunsch, als Einlaufkind beim FC Schalke 04 mal dabei sein zu dürfen. Letzten Donnerstag war es dann soweit. Margit Tönnies meldete sich und erfüllte den Herzenswunsch des mittlerweile siebenjährigen Fußballfans.

Joshua Frankrone , Margit Tönnies und der kleine Bruder Eliah Frankrone (Vereinsmaskottchen) freuen sich sehr.

Neben Joshua können sich noch weitere Mitspieler seiner Mannschaft freuen, die ebenfalls dabei sein dürfen, wenn am kommenden Samstag der große Schalke 04 gegen den FC Bayern antritt.

Hierzu starten die Kicker der Junioren F2 am Samstag um 13.00 Uhr und machen sich garantiert auf eine unvergessliche Reise nach Gelsenkirchen.

Aktion Kinderträume

Der Verein Aktion Kinderträume – Verein der Deutschen Fleischwirtschaft e.V. wurde im September 2004 auf Initiative von Wilhelm Leuze (Friedrich Dick GmbH & Co. KG), Clemens Tönnies (Unternehmensgruppe TönniesFleisch) und Uli Hoeneß gegründet.

Als Schirmherrin und Verantwortliche für die operative Arbeit des Vereins Aktion Kinderträume ist Frau Margit Tönnies mit großem persönlichem Einsatz tätig.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, bedürftigen Kindern, Jugendlichen und deren Familien zu helfen. Seit nunmehr 10 Jahren erfüllt dieser gezielt besondere Wünsche und Träume schwerstkranker und schwerstbehinderter Kinder. Dabei arbeiten der Verein eng mit dem Bundesverband Kinderhospiz e.V. zusammen.




Cross Rennen Vellern

Nur 1 Meter entfernt vom Start der Motocross-Bikes am Schonefeld-Ring schoss mir die Frage durch den Kopf, was ich machen soll. – Foto oder Video? Video oder Foto? – während die aufjaulenden Maschinen der Bikes am Start mein Gehör an die Belastungsgrenze trieben. Ein Gefühlsmix zwischen leichtem Schmerz im Ohr und purer Begeisterung. Später war ich froh, für das Video entschieden zu haben. Die Cross-Fahrer ließen mich Dreck und Staub fressen, während diese über die ersten Hügel sprangen. „Geil!!“ dachte ich, „alles auf Video!“.

Autocross Vellern

Auf Einladung von Dirk Aufderheide vom A.C. Vellern e.V. im ADAC waren wir am 26. August auf dem Schonefeldring zwischen Oelde und Vellern. Bei dem Motorsportevent vom A.C. Vellern gingen Serientourenwagen (Fahrzeuge mit geringfügigen Veränderungen) sowie Super-Tourenwagen und Spezial-Crossfahrzeuge mit den oben genannten Motocross-Bikes an den Start und absolvierten Rennen auf der Acker-Piste.

Die Piste

Die Strecke wirkte auf uns als Laien ohne Rennfahrzeuge im Betrieb eher unspektakulär. Die Strecke auf dem Ackerfeld bot einige Kurven, Schikanen, Anstieg- und Abfahrtsstellen sowie Sprunghügel für die Motocross-Räder. 

Als Oelder Anzeiger kamen wir in den Genuss, hinter die Absperrungen gehen zu dürfen. Zuvor gab es hierzu bei der Rennleitung eine Sicherheitseinweisung, eine Warnweste und einen speziellen Presseausweis.  So nah dran kommen sonst nur die Sanitäter, Löschfahrzeuge und Streckenposten.

Muffensausen

Wie bereits oben beschrieben, durfte ich hinter die Absperrungen gehen, um von dort aus fotografieren zu können. Ungefähr 20 Meter hinter einer Linkskurve am unteren Streckenteil positionierte ich mich dann aber doch noch hinter mehreren dicken Strohballen. Oben auf dem Ring kündigten bereits die dröhnenden Motoren der Cross-Fahrzeuge an, dass bald wieder die Fetzen fliegen würden. Mit lautem Getöse schossen dann auch schon die ersten Boliden den Berg hinunter  durch die Links-Rechts-Schikane, um dann durch die besagte Linkskurve zu fliegen.

Die Fahrzeuge brettern durch die Schikane

Mit dem Blick durch den Sucher der Kamera bekam ich bereits beim ersten Fahrzeug leichtes Muffensausen. Dieses schoss aggressiv quer durch die Kurve, die Räder voll eingeschlagen und dann wieder voll gegengelenkt zum Drift. Die groben Stollen des Fahrzeugs rissen dabei Staub und Dreck auf, der durch die Luft wirbelte.

Driften gegen die Fliehkraft

Die Fliehkraft trug das Fahrzeug dabei sehr weit an den Streckenrand, dass ich dann doch lieber den Blick vom Sucher der Kamera entfernte, diese aus dem Handgelenk so gut es ging gerade hielt, um mit beiden Augen ein eventuelles Ausbrechen des Fahrzeugs schneller erkennen zu können.

Somit mutierte die zuerst unspektakulär wirkende Rennstrecke zu einem Adrenalin-Kick.

Verwöhnt von der Formel Eins

Aber auch die anderen Rallye-Faher geizten nicht mit dem Bleifuß. Umgebaute BMW´s, Mercedes und andere dickere Schlitten bretterten über die Piste und schenkten sich nicht einen Millimeter beim Rennen.

Wer verwöhnte Formel Eins-Manöver erwartete, war hier fehl am Platz. Die Konkurrenten ließen wie bei Judah Ben-Hur die Wagen auch mal aneinanderkrachen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Technik und Camping

Nach den Rennen haben wir uns ausgiebig im Fahrerlager umschauen können. Aus nächster Nähe konnten wir den Piloten und Mechanikern bei der Arbeit über die Schulter schauen, wie diese die Fahrzeuge fürs nächste Rennen wieder fit gemacht haben.

Marcel Jonas mit seinem 200 PS und 800 kg leichten Seat-Rallye-Fahrzeug

Dass es nicht nur ums Rennen ging, sondern auch um das Zusammensein, wurde uns beim Blick ins Lager schnell klar.

Für das leibliche Wohl der Zuschauer war rund um die Rennstrecke bestens gesorgt.

In eigener Sache

Da ich hiermit als Schreiber des Artikels zu dieser Art von Sport-Event meinen Debüt-Bericht abgeliefert habe, bitte ich den ambitionierten oder Profi-Rennsportler um Nachsicht. Die Rennsport-Szene oder auch gar die Champs davon sind mir leider nicht geläufig. Somit habe ich mich dazu entschlossen, einen Bericht über meine Erlebnisse zu schreiben.

Um das Event gebührend kurz zusammenzufassen, zitiere ich meine Kinder, die mich (natürlich im Sicherheitsbereich) begleitet haben:

»Papa, wir wollen auch mal so fliegen auf dem Motorrad!«

Alle Fotos ©Torsten Schwichtenhövel / Oelder Anzeiger




Auto- & Moto-Cross-Rennen am Vellerner Schonefeldring

Vellern. Am letzten August-Wochenende ist es mal wieder soweit: Motorsport der Spitzenklasse ist dann am Samstag und Sonntag angesagt. Der AC Vellern e.V. im ADAC (ACV) veranstaltet an diesen Tagen erneut sein traditionelles Auto- und Motocross-Rennen auf dem Schonefeldring. Zahlreiche Teilnehmer versuchen, wichtige Punkte für die Meisterschaften des Deutschen Rallye-Cross-Verbandes (DRCV) und des Nordwestdeutschen Autocross-Verbands (NWDAV) zu sammeln. Auch Fahrer und Fahrzeuge aus anderen Verbänden und aus den Niederlanden und Belgien werden erwartet, was ein volles und attraktives Starterfeld verspricht.

Am Samstag, 25. August werden neben diversen Trainingsläufen (ab ca. 11.00 Uhr) zwei absolute Highlights zu sehen sein. Zum einen wird ab ca. 14.30 Uhr das sogenannte „Langstreckenrennen“ gefahren. Dieses gut einstündige Non-Stopp-Rennen stellt immer wieder eine spektakuläre Herausforderung für Mensch und Maschine dar. Zum anderen wird wieder einmal der „Pott’s-Cup“ ausgetragen, bei dem die besten Fahrer aller Divisionen um attraktive Geldprämien kämpfen (ab 16.30 Uhr). Das sich die Teilnehmer hierbei besonders ins Zeug legen, ist wohl verständlich.

Die Siegerehrung für die erfolgreichen Samstagsfahrer findet ab ca. 20.30 Uhr im Festzelt statt.

Am Sonntag (26. August) finden dann die Wertungs- und Endläufe der in insgesamt 12 Klassen startenden Fahrzeuge statt. Ab 8:15 Uhr ist zunächst freies Training, um ca. 9:45 Uhr beginnen die Rennen. Diese sind wie folgt eingeteilt: In den Klassen 1-3 starten die Fahrer mit Serientourenwagen, das heißt mit Fahrzeugen, an denen nur einige geringfügige Veränderungen vorgenommen werden dürfen, die aus Sicherheitsgründen unerlässlich sind. In den Klassen 4, 5, und 6 fahren Spezial- und Super-Tourenwagen, deren Motoren teilweise auf über 500 PS „hochgezüchtet“ wurden, die vom äußeren Erscheinungsbild her jedoch immer noch mit Straßenfahrzeugen zu vergleichen sind. In den Klassen 7 – 9 werden die Zuschauer Spezialcrossfahrzeuge, die sogenannten „Buggys“, sehen können. Dieses sind Fahrzeuge, die von den einzelnen Teams speziell für den Autocross-Sport gebaut werden, und mit den Verhältnissen auf schwierigem Untergrund optimal zu Recht kommen.

Die Klassen 10 bis 12 sind ganz der Jugend vorbehalten. Hier fahren Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, um erste Erfahrungen im Motorsport zu sammeln und sich auf einen späteren Einsatz in einer der „größeren“ Klassen vorzubereiten.

In allen Klassen wird es je drei Wertungsläufe geben, in denen der Tagessieger ermittelt wird. Anschließend haben die besten Fahrer der einzelnen Divisionen noch Gelegenheit, an den sogenannten Tagesendläufen teilzunehmen. Hiervon gibt es jeweils einen Lauf für Serientourenwagen, Spezialtourenwagen und Spezialcrossfahrzeuge. Gefahren wird in allen Klassen nach den Regeln des DRCV.

Insgesamt finden im Laufe einer Rennsaison etwa zwölf solcher Veranstaltungen statt, in denen der deutsche Meister der jeweiligen Klasse ermittelt und am Jahresende gekürt wird. Auch der ACV konnte im Laufe seiner Geschichte bereits einige dieser Titel erringen. Das Vellerner Rennen wird gemeinsam mit fünf weiteren Cross-Veranstaltungen zusätzlich für den neu geschaffenen „DRCV Super-Cup“ gewertet. Hierdurch locken für die Crosspiloten zusätzliche attraktive Siegprämien.

Des Weiteren wird es in Vellern zusätzlich zu den Autocross-Fahrzeugen auch in diesem Jahr wieder die Motocrosser und Quads zu sehen geben, für die eigens eine spezielle Strecke mit Waschbrett, Steilwandkurve, Doppelsprüngen und anderen Elementen hergerichtet wird. Somit werden auch alle Zweiradfreunde und Quad-Fans vollends auf Ihre Kosten kommen.

Für das leibliche Wohl der Zuschauer ist rund um die Rennstrecke bestens gesorgt. Kaffee und Kuchen werden im eigens dafür aufgestellten Zelt angeboten.

Der Weg zum Renngelände ist ab Beckum gut ausgeschildert. Für die Besucher stehen genügend Parkplätze neben dem „Ring“ zur Verfügung.

Der ACV hofft auch in diesem Jahr wieder auf ein großes Publikumsinteresse und gutes Wetter, damit das Rennen ein voller Erfolg wird.

Alle Infos rund ums Rennen (www.autocrossevent.de) und über den AC Vellern  (www.ac-vellern.de) sind auch im Internet unter den jeweiligen Adressen oder bei Facebook (www.facebook.com/AcVellern) abrufbar. 




Infoabend des AC Vellern e.V. im ADAC

Es berichtet heute Dirk Aufderheide, Pressesprecher vom AC Vellern.

 

Vellern  

Infoabend des AC Vellern e.V. im ADAC konnten die Verantwortlichen um ihren Vorsitzenden Tobias Weitenberg kürzlich Mitglieder, Helfer und Sponsoren im Vereinslokal „Hohen Hagen“ begrüßen.

Mitglieder und Helfer des AC Vellern e.V. im ADAC mit einem aktuellen Werbebanner.

Die Versammlung diente zur Vorbereitung auf das diesjährige Autocross-Rennen, welches am 25. und 26. August auf dem Schonefeldring in Vellern stattfinden wird.

Dort wird wieder ein spannendes und unterhaltsames Programm geboten werden. Am Samstag finden ab ca. 14:30 Uhr – neben dem freien Training für alle Klassen – das Langstreckenrennen des DRCV (Deutscher Rallye Cross Verband) sowie die Läufe zum traditionellen Pott’s-Cup statt. Der Sonntag verspricht dann ab ca. 9:45 Uhr zahlreiche Läufe zur Deutschen Meisterschaft der Autocross-Verbände DRCV und NWDAV (Nordwestdeutscher Autocross Verband e.V.) und wird durch mehrere Motocross- und Quad-Rennen abgerundet.

Auf der Versammlung wurden den Mitgliedern und Helfern die diesjährige Rennstrecke und der aktuelle Stand der Planungen vorgestellt.

Archivfoto: Jürgen Heinrich

Des Weiteren wurden die neuen Flyer und Plakate präsentiert, welche in den nächsten Tagen und Wochen auf das Autocross-Rennen aufmerksam machen werden.  

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung des Dienstplans für das gesamte Wochenende, so dass alle Helfer und Verantwortlichen wissen, was wann und wo zu tun ist. Wer Interesse hat, bei der Vorbereitung und Durchführung des Rennens zu helfen, kann sich gerne an den Vorstand des Vereins wenden. 

Abschließend wurden noch alle weiteren Termine durchgesprochen, die zur Vorbereitung auf das Autocross-Rennen notwendig sind.

Archivfoto: Jürgen Heinrich

Rennbesucher, potentielle Autocross-, Motocross- oder Quad-Fahrer und interessierte Sponsoren finden alle weiteren Infos ab sofort unter www.autocrossevent.de oder bei Facebook 

Vereinskontakt: www.ac-vellern.de bzw. [email protected]




7. Münsterland-Sternlauf

Zu Gunsten der Kinderkrebshilfe Münster e.V. findet am Samstag, den 28. Juli 2018 der 7. Münsterland Sternenlauf statt. Mit dem Engagement erlaufen die Sternläufer Jahr für Jahr Spenden für den Verein Kinderkrebshilfe Münster e.V., den der Verein für die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen in dieser Zeit nutzt, und ohne die der Alltag auf der kinderonkologischen Station nicht denkbar wäre.

Kinderkrebshilfe

Die Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendmedizin Pädiatrische Hämatologie / Onkologie des Universitätsklinikum Münster ist eines der größten Kinderkrebszentren in Deutschland und nimmt Jahr für Jahr 110 bis 130 Kinder und Jugendliche mit neu diagnostizierten Krebskrankheiten aller Arten (Leukämien und bösartigen Tumoren) auf. Sie kommen aus einem sehr großen Einzugsgebiet, einige auch aus dem Ausland, und verbleiben meist über Jahre in stationärer und ambulanter Betreuung der Klinik. Der “Verein zur Förderung krebskranker Kinder Münster e.V.“ hat sich die Aufgabe gestellt, den krebskranken Kindern und Jugendlichen die lange Zeit der Behandlung mit ihren großen körperlichen und seelischen Strapazen erträglicher zu gestalten. Mit Hilfe des Sternlaufes wird der Verein finanziell unterstützt.

Organisation

Der Sternlauf ist ein Etappenlauf aus verschiedenen Richtungen mit dem gemeinsamen Ziel Münster. Er ist gedacht für alle Läuferinnen und Läufer sowie Lauftreffs und andere Laufgruppen, die keinen Wettkampf bestreiten wollen. Das Tempo bestimmen die Teilnehmer selber und sollte an die Kondition der Mehrheit der Sportler angepasst sein. Es können eine oder mehrere Etappen gelaufen werden. An jedem Etappenpunkt kann der Lauf begonnen oder beendet werden. Für den Rücktransport ist jeder Teilnehmer selbst zuständig. Gelaufen wird überwiegend auf Wirtschafts-, Geh- oder Radwegen sowie in den Ortschaften, soweit möglich in verkehrsberuhigten Straßen. Es gelten die Regeln der Straßenverkehrsordnung. Jeder Teilnehmer ist für sich selbst verantwortlich. Begleitet wird jede Etappe von einem Etappenführer sowie von Mitgliedern des DRK im Besenwagen. In Zusammenarbeit mit den Kolpingsfamilien vor Ort werden den Teilnehmern Erfrischungen gereicht.

Anmeldung

Die Anmeldung ist online möglich unter www.muensterland-sternlauf.de. Kurzentschlossene können sich an den Etappenpunkten nachmelden.

Startgebühr

Eine Startgebühr wird nicht erhoben. Es wird jedoch um eine angemessene Spende zu Gunsten des „Vereins Kinderkrebshilfe Münster e.V.“ gebeten. Die angemeldeten Läufer/innen überweisen ihre Spende (statt Startgeld) auf das Konto des Vereins „ Läuferherz e.V.“ mit dem Vermerk „Sternlauf“ bei der Sparkasse Münsterland Ost IBAN: DE 97 4005 0150 0135 8520 51 || SWIFT-BIC: WELADED1MST oder zahlen an jedem Etappenort direkt. Auf Wunsch werden Spendenbescheinigungen ausgestellt. Dazu sollte bei der Überweisung die vollständige Anschrift angegeben werden.

Spenden

Auch Nichtläufer, die sich angesprochen fühlen, können gerne ihre Spende auf das o. g. Konto überweisen oder an den Etappenpunkten abgeben.

Organisationsleitung

Initiator /Koordinator Jürgen Jendreizik 0 25 22 / 36 20 Email: [email protected]




Deutschlands beste Sportholzfäller starten in Oelde in die neue Saison

Die Stars der Stihl TIMBERSPORTS® Series, der Königsklasse im Sportholzfällen, starten am 2. Juni 2018 im Vier-Jahreszeiten-Park in Oelde in die neue Saison und feiern damit ihre Wettkampfpremiere im Münsterland. Der Amarok Cup ist der erste von zwei Ausscheidungswettkämpfen, bei dem es für die besten Sportholzfäller des Landes bereits um wichtige Punkte auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft geht – denn nur die zehn besten Athleten der Saison qualifizieren sich für den wichtigsten nationalen Wettkampf.

Dirk Braun langt zu! Foto: Stihl TIMBERSPORTS

Damit erwartet die Besucher auf der Sparkassen-Waldbühne Oelde packende und spektakuläre Action mit messerscharfen Äxten und PS-gewaltigen Motorsägen. Veranstaltungsbeginn ist um 16.30 Uhr.

Robert Ebner Foto: Stihl TIMBERSPORTS

Ticket und Preise

Tickets gibt es zum Preis von einheitlich 10 Euro (Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre zahlen 5,- €) an der Infotheke im Rathaus der Stadt Oelde, Telefon 02522 – 72 800, beim Glocke-Ticket-Service unter Telefon 02522 – 73 300 und online unter www.adticket.de . Die Tageskasse öffnet mit Einlassbeginn um 16 Uhr.

Infos zu Dirk Braun

Deutscher Meister 2005-2007, 2011, 2013-2015
Deutscher Vize-Meister 2008, 2009, 2012
Vize-Europameister 2005 & 2006
Europameister 2007 & 2008
5. Platz bei der Weltmeisterschaft 2005
4. Platz bei der Weltmeisterschaft 2011
4. Platz bei der Weltmeisterschaft 2014

Infos zu Robert Ebner

Deutscher Meister 2008-2010, 2012, 2017
3. Platz Weltmeisterschaft 2009
Vize-Weltmeister 2010
1. Platz Amarok Cup 2017
1. Platz Elbauen Cup 2017

 

 




SuS Blau-Weiß Sünninghausen lädt Kinder zum Lauftreff

Sportler und Mitinitiator Christian Koch aus Sünninghausen, berichtet heute über eine schöne sportliche Aktion für Kinder vom SuS Blau-Weiß Sünninghausen.

Zur Vorbereitung auf den 29.  „Mit-Sommernachtslauf“, welcher am 01. Juni im Rahmen des Sünninghauser Sportfestes startet,  findet ab dem 03.05 jeweils von 17:00-17:45 Uhr ein Lauftreff für Kindergarten- und Schulkinder bis 12 Jahre statt.

Dazu treffen sich alle Interessierten in entsprechender Laufbekleidung am Sünninghauser Sportplatz, wo vor dem Laufen zunächst ein kleines Warm-up stattfindet.

Christian Koch, links im Bild freut sich auf die sportliche Aktion mit den Kindern

Die ersten Laufeinheiten werden in ruhigem Tempo und bei Bedarf in zwei unterschiedlichen Leistungsgruppen stattfinden, bei Bedarf werden auch Gehpausen gemacht. Vorkenntnisse sind daher nicht erforderlich, jeder kann mitmachen! Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Termine:

Do 03.05.2018

Fr 11.05.20018

Do 17.05.2018

Do 24.05.2018

Fr. 01.06.2018 / Teilnahme am Sportfest

Kontakt:

Christian Koch 02520 / 912 559 oder Jana Murillo 02520 / 912 275




Die eiskalten Schwimmer von Oelde

Oelde. Strahlend blauer Himmel und knackige 2° Grad Außentemperatur lockten am letzten Sonntag, den 07.01.2018 viele Gäste und einige wirklich hartgesottene Eisschwimmer und Saunafreunde in das Oelder Parkbad. Alexander Boehm  und Peter Häßler vom Oelder Triathlon Verein LV TRISTAR Oelde waren die Ersten, die sich nach einem Gang in eine der beiden bereitstehenden mobilen Saunen trauten, in das bitterkalte Wasser zu springen.

Alexander Boehm und Peter Häßler

Peter Häßler berichtete uns danach mit einem Lachen, dass er eigentlich nicht so weit raus wollte.

»Als Alex aber direkt bis zur Leine schwamm, musste ich hinterher! Beim Erreichen der Leine dachte ich mir dann nur: Oha!  Der Rückweg kommt auch noch!«

Nach der Erfrischung wurden die beiden direkt vom WDR interviewt

Als Dritter wagte sich der Oelder Frank Westerwalbesloh-Achtelik ins eiskalte Nass. Dieser stand nach der Abkühlung ohne mit der Wimper zu zucken in Badehose bei 2° Lufttemperatur am Beckenrand und berichtete uns, dass einem durch das heiße Saunieren nicht kalt wäre.

»Es fühlt sich an wie Nadelstiche auf der Haut.« , berichtete Frank und ging dann wie viele andere in den Ruheraum.

Den Titel „Coolster Fahrlehrer“ verdient Jürgen De Vries aus Ennigerloh.

Der prima gelaunte Jürgen De Vries

Dieser war zusammen mit Martin Recker, welcher beim ersten Neujahrsschwimmen in Oelde vor zehn Jahren schon dabei war, mehrfach und bis in den Abend hinein ins Dampf- und Eisbad gestiegen.

Beim zweiten Sauna- und Schwimmgang machte es den Eindruck, dass der Erstschwimmer Alexander Boehm warm geworden war. Der Triathlet kraulte im kalten Wasser munter ein paar Bahnen hin und her. Ein wahrlich irrer Anblick. Der blaue Himmel und die Sonnenstrahlen konnten fast einen Sommertag suggerieren. Hielt man jedoch die Hand ins kalte Wasser, wurde man auf den kalten Boden der Realität zurückgeholt.

Die zahlreichen Zuschauer standen mit dicken Jacken, Mützen und Handschuhen am Beckenrand, während sich andere Gäste im Wasser vergnügten.

Ohne Worte und….

… wirken lassen.

Sauna, Ruheraum, Verpflegung und Ambiente

Zwei mobile Saunen standen für die Gäste nicht weit vom Wasser entfernt bereit sowie auch eine Garderobenstange, an der Bademäntel und Handtücher aufgehangen werden konnten. Der Schwimmbereich wurde mit einem Seil eingegrenzt und am Beckenrand standen Fackeln, die zu späterer Stunde entzündet wurden.

In bunten Farben erstrahlten die Wände des Freibad- und Kioskbereichs. Diese wurden durch Scheinwerfer angeleuchtet. Die Farben spiegelten sich zu späterer Stunde herrlich im Wasser.

Ein Feuerwerk der Farben zu später Stunde

Die Kiosk-Terrasse wurde mit Holzrahmen und Planen winddicht gehalten, damit sich die Gäste im Inneren bei Essen und Getränken stärken konnten. Für eine wohlige Wärme war ein Gasbrenner verantwortlich, der das Verweilen angenehm machte.

Die zahlreichen Gäste unterhielten sich, machten Scherze und erfreuten sich besonders an einem Pärchen, welches das Angebot im Adams- und Evakostüm in Anspruch nehmen wollte. Einige Zuschauerinnen und Zuschauer erfreuten sich sichtlich an dem Anblick.

Der Betriebsleiter Frank Hövekamp quittierte die Situation ebenfalls mit einem Lachen und klärte das Pärchen auf, dass es sich um eine Textil-Sauna handle.

Frank Hövekamp im weiß-blauen Trainingsanzug stellte sich vielen Fragen und gab den Gästen Auskunft

Sicherheit und das Team vom Frei- und Hallenbad Oelde

Für einen sicheren und reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten der Betriebsleiter der Oelder Bäder, Frank Hövekamp, und sein Team. Sebastian Klos, Meister für Bäderbetriebe, berichtete uns, dass man besonders auf ältere Menschen ein Auge werfen müsse und auch auf Gäste, die im Vorfeld nicht den Saunagang absolvieren.

Nicht nur junge zähe Burschen nutzten das Angebot, sondern auch Jụnggebliebene wie hier Wolfgang Heinrich aus der Polterkuhle. Sebastian Klos vom Bäderteam, rechts im Bild, überwacht die Schwimmer.

Für den Fall der Fälle, welcher hier nicht eingetreten ist, waren alle vom Bäder-Team vorbereitet. Unter der Trainingskleidung wurden u.a. extra Neoprenanzüge getragen.

Warum macht man die Schwitz-Eisbäder nicht die gesamte Wintersaison?

Frank antwortete uns, dass diese kostenfreie Veranstaltung für die Gäste nur für einen Tag angeboten werden kann, da sonst über den Fiskus hier ordentlich zur Kasse gebeten würde. Die Preise würden sich dann nicht an dem Eintritt für das Freibad orientieren, sondern an marktüblichen Saunapreisen.

Wer kommt denn für die Kosten der Saunen auf?

fragten wir Helmut Jürgenschellert von der Stadt Oelde.

Dieser antwortete uns darauf das die beiden mobilen Saunen von den Oelder Bädern bezahlt wurde.