Apokalypse Münsterland – Diskussionsrunde auf Haus Nottbeck

Am 21. November tritt das Museum für Westfälische Literatur mit dem Publikum in Dialog. In einem offenen Workshop möchte das Museumsteam gemeinsam mit interessierten Besuchern der Frage nachgehen, welches Kulturgut besonders schützenswert ist. Die Auswahl wird Teil einer mobilen Ausstellung, die im Sommer 2019 im Münsterland auf Tournee geht. Der Workshop auf dem Kulturgut Haus Nottbeck, in dem das Literaturmuseum beheimatet ist, beginnt um 16.00 Uhr und steht allen Interessierten offen.

Das Museum für Westfälische Literatur nimmt teil am Projekt „Apokalypse Münsterland“ – einer Initiative des Kulturbüros und des Museumsnetzwerks im Münsterland. Damit ist es eines von vielen regionalen Museen und Ausstellungshäusern, die gemeinsam mit ihren Besuchern darüber diskutieren wollen, was an ihren Inhalten schützenswert ist. Der vor diesem Hintergrund stattfindende Workshop am 21. November um 16.00 Uhr richtet sich an alle, die gemeinsam ergründen wollen, was Literatur oder Literaturerfahrung auszeichnet. Welche Ausstellungsstücke oder –inhalte sind kulturhistorisch besonders wichtig? Oder lässt sich sogar die literarische Vielfalt einer nachfolgenden Generation übermitteln?

Zukunft

Aufhänger des partizipatorischen Projekts ist eine eher düstere Zukunftsvision. Ein Hilferuf von Menschen aus einer durch und durch digitalisierten Welt ereilt die Bürger des Münsterlandes. Die Menschen der Zukunft sehnen sich nach Kultur, nach Erfahrungen abseits des virtuellen Einheitsbreis. Doch wie können kulturelle Artefakte oder gar abstrakte Ideen einer digitalisierten Hochkultur begreiflich gemacht werden? Der Clou steckt in einer innovativen Aufbereitung der im Workshop erarbeiteten Auswahl, die über Laserscanner in dreidimensionale Erlebnisräume überführt wird – Erlebnisräume, die dann im Sommer 2019 in einer Wanderausstellung an verschiedenen Orten im Münsterland bestaunt werden können.

Hintergründe

„Apokalypse Münsterland“ ist ein Kooperationsprojekt von Museen und Ausstellungshäusern, die digitale Vermittlungsmethoden und besucherorientierte Ansätze ausprobieren, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Unter der Projektleitung des Münsterland e.V. arbeiten über 25 kulturelle Einrichtungen im Münsterland mit den Kooperationspartnern FH Münster, Fachbereich Architektur (Münster School of Architecture, MSA), BOK + Gärtner GmbH (Agentur für Kommunikationsdesign und Szenografie) und dem FabLab des münsterLAND.digital e.V. zusammen.

Das Projekt wird gefördert und unterstützt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesförderprogramm Regionale Kulturpolitik) und die Commerzbank-Stiftung.

Mittwoch 21.11.2018 um 16.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

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